bilder über unsere Heimatstadt.
Der VDA. sammelt für das MMechilsswerk
Kornblumen-Verkauf am 26. Januar.
sich, wie das
DieGießenerViehmärkteimIahre^934
Land des Fachwerkbaues. Hessen könne für sich
Der wirtschaftliche Aufschwung in den beiden Das Jahr 1934 hat gegenüber dem -Vorjahre, in Anspruch nehmen, eine Reihe der ältesten letzten Jahren, der sich auf allen Gebieten des deut- nach unseren fortlaufenden ^ufznchnungerii an deutschen Fachwerkbauten zu haben, schen Lebens in vielfältiger Weise zeigt und ms- Hand der Marktberichte, auf den Gießener Rind- — , *, s.
besonder- auch die Konsumkraft breiter Bevölke- vieh- und Echweinemarkten eine bemerkenswerte Eine besondere Rolle spiele beim Fachwerkbau di- runasfchichten gesteigert hat, ist im letzten Jahre der Steigerung der Austriebszifsern gebracht Die 21u = bunte Bemalung In Celle sei em Versuch gemacht Entwicklung unserer Viehmiirkte zugute gekommen, wartsentwicklung zeigt die nachstehende Ueberfid)l: '“rT"
rlindviehmürkte. reicht worden sei, fei einzigartig, Uebrigens seien
Rindviehmärkte.
1933:
1934:
Gießener Bürgerhäusern und erläuterte in einzelnen i zwei Liedern des Ouartettverems ,Fr ihre baulichen Eigenheiten. Das älteste Fachwerk-1 der gehaltvolle Abend feinen Abschluß.
Pferde markte.
1933:
1934:
Insgesamt.
1933: 24 379 Tiere.
1934: 26 508 Tiere.
men noch nicht getroffen werden, die in den letzten ziellen Möglichkeiten der Stadt und eine weitere deutsche Geschäftsleute werden nicht berücksichtigt. Jahren wiederholt erwogen wurden. Wenn auch wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung der Märkte da-l Der Tscheche versucht rein deutsche Dolkstumsinseln
die Errichtung eines D i e h h o f e s in der früher
für gegeben sind.
und rein deutsche Orte zu sprengen und zu tschechi»
Handwerk, die vom
Monat Januar Februar März April'
Juni Juli August September' Oktober November Dezember
Insgesamt
eine geistreiche Technik, ein edles ein kunfihandwerk, eine Kunst, „können" komme.
über „Alt-Gießen" bzw. über die Gießener Fachwerkbauten. Nach einigen allgemein gehaltenen Ausführungen über die Aufgaben der Kunstwissenschaft im Dienste der Heimatpflege und nach kurzer Erwähnung der Bedeutung der deutschen Volkskunst, sprach der Redner an Hand zahlreicher Licht-
Unsere Stadt Gießen sei, so führte er u. a. aus, in ihren wefentlichen dominierenden Bauten von vier verschiedenen Verwaltungsmächten beeinflußt worden. Und zwar von den Landesfürsten, von der Universität, von der Kirche und
Mit Worten des herzlichen Dankes an den Redner, mit der Bekanntgabe der nächsten Veranstaltungen des RVH. durch den Ortsringleiter und mit zwei Liedern des Quartettvereins „Frohsinn" fand
am bedeutsamsten vom Bürgertum.
Die Kirche, die künstlerische Großmacht, habe in unserer Stadt allerdings nur weniges geschaffen. Noch weniger sei erhalten. Von der ehemaligen
im jetzigen „Alten Friedhof" existiere nur noch der untere Bauteil. Das jetzige Fachwerk dieser Kapelle sei schlechte Nachahmung guten Fachwerks.
Von den Fürstenbauten verdiene in erster Linie
schon aus dem frühesten Mittelalter Holzbauten mit farbiger Bemalung bekannt.
In der Folge zeigte der Redner eine Reihe von
haus . in Gießen sei das Leibsche Haus in der, Nähe der Stadtkirche. Das Haus sei besonders durch die starke Vorkragung und die hängenden Zapfen interessant und daran auch als ältestes Gießener Fachwerkhaus erkannt worden. (Die in der Gestaltung des Gefüges allein schon in unserer Stadt auftretenden Verschiedenheiten erläuterte der Redner an ganz besonders charakteristischen Bauten.) Das Gießener Rathaus sei eines der bedeutendsten Bauwerke seiner Art. Besonders reizvoll erscheine immer wieder der hoch aufragende Giebel.
Als ein klastischer Vertreter des deutschen Fachwerkstiles fei die leider abgebrochene Ebelsche Scheuer anzusehen gewesen.
Die für die Ebelsche Scheuer charakteristisch gewesene Eckverstrebung sei heute noch an dem ehemaligen Pädagogium der Universität (Ecke Sonnen- straße — Neuen Säue) zu sehen. Am Ullischschen Haus in der Neuen Bäue seien die künstlerischen Flachreliefs bewundernswert. Das Weifelfche Haus in der Sonnenstraße zeichne sich durch eine prächtige Gestaltung des Hofes aus. Interessante handwerkliche Entwicklung zeige sich in der Gestaltung der Brüstungsgefache des Hauses Sonnenstraße 5.
(Einer der schönsten Gießener Fachwerkbauten fei das haus der ehemaligen hirfchapolheke, (Ecke Markt und Mäusburg) aus dem Jahre 1619, an dem, reichgeschmückt mit Ornamenten, zum ersten Male die Form des Erkers erscheine. Alle urtümliche Form des Fachwerkbaues fei in dem verhältnismäßig spät erstandenen Hause gewahrt.
Zur weiteren Veranschaulichung schöner Fachwerkbauten, zog der Redner Lichtbilder von Häu- fern in Marburg, Michelstadt, Alsfeld, Butzbach und Oberkleen heran und förderte damit das Verständnis für eine einzigartige handwerkliche Entwicklung. Als Beispiel des verunstalteten Fachwerkhauses sei das Haus Mettenheimer am Kreuzplatz an- zusehen, ein Haus, das sehr schön sein könnte, wenn der Verputz (der eine Steinfassade vortäuschen solle) entfernt werden würde. In krasser Gegenüberstellung zeigte der Redner ein Bild aus dem malert» schen Miltenberg und ließ dadurch im ganzen Ausmaß erkennen, was an diesem Hause am Kreuzplatz verfehlt worden war.
Zum Abschluß seines Vortrages gab der Redner noch einige Erklärungen über das rein Handwerkliche des Fachwerkbaues.
Die großartigen Fachwerkbauten unserer Stadt, wie unserer engeren und weiteren Heimat, feien nur durch eine vollendet ausgebildete, eine geradezu raffinierte Gefügetechnik zu erreichen gewesen, die in der Heberlieferung von Handwerksmeistern zum Nachwuchs mehr und mehr ausgebildet worden fei. Der Fachwerkbau fei
i Im Mai 3 Märkte. — 2 Im September 1 Markt, in allen übrigen Monaten 2 Märkte. — 3 Im April und Dezember je 1 Markt, t- * Im Oktober 3 Märkte, in allen übrigen Monaten je 2 Märkte.
„Alt Gießen".
Heimatabend beim Reichsbund Volkstum und Heimat.
Kampf des Deutschtums im Sudetenlande.
Vortragsabend in der Krauengruppe des VOA. und der RG.-Frauenschast.
Gelegentlich dieser Betrachtung taucht natürlich auch der Gedanke an die schon seit Jahren erstrebte Verbesserung der Betriebsoerhältnisse auf unseren Rindviehmärkten auf. Unter dem Zwang der Verhältnisse konnten bisher die Verbesserungsmaßnahmen nock nickt getroffen werden, die in den letzten
Gerade an den Fachwerkbauten zeige
Handwerk zur Kunst führen könne und wie die Kunst handwerklich fundiert sei müsse, wenn sie bleibende Werte schaffen wolle. Nicht der Nachweis der Absolvierung einer Schule, einer akademischen Anstalt, entscheide über das Künstlertum, sondern einzig und allein das Können, das im Handwerklichen seine Grundlage haben müsse. Kunst solle und müsse wieder aus dem Handwerk entwickelt werden. Mit einigen weiteren Bildern, in denen das Ende der künstlerischen Entwicklung des Fachwerkbaues feinen Ausdruck fand, und mit dem Worte: „Im Vaterlande sind die starken Wur- zeln deiner Kraf t", das den Sinn des Abends in vollkommener Weise abrundete, schloß der Redner seinen Vortrag, der mit anhaltendem Beifall ausgenommen wurde.
Schon immer haben deutsche Menschen jenseits unserer Grenzen um die Erhaltung ihres Volkstums gekämpft. Das Sinnbild ihres Kampfes war die blaue Kornblume, die sie stolz als Zeichen trugen.
Unter den gleichgesinnten Schülern und Jungarbeitern, die damals im Zeichen der Kornblume gegen die Entdeutschungspolitik eines volksfremden Systems auftraten, stand auch Adolf Hitler. Am 26.Januar wird diefes älteste Kampfzeichen unseres Führers wieder, wie im Vorjahre, das Sinnbild der Einheit des hundert-INillionen-Volkes fein.
An diesem Tage sammelt der Dolksbund für das Deutschtum im Ausland durch den Verkauf von Kornblumen für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes. Durch diese Sammlung soll auch nach außen hin bekundet werden, daß die Bluts gemein
fahrens.
Der Knecht Martin Zelonek und der Ge- fpannführer Kasimir Zelonek, die beide auf Hof-Güll beschäftigt waren, standen wegen gewerbsmäßiger Hehlerei vor den Schranken des Gerichts. Beide hatten von einem Fahrraddieb eine größere Anzahl Fahrräder gekauft und diese wieder weiterveräußert. Der Vater Martin Zelonek erhielt drei Monate Gefängnis, die mit der erlittenen Untersuchungshaft als verbüßt gelten. Kasimir Zelonek wurde wegen Verbrechen nach § 260 RStGB. zu einemJahrZuchthaus verurteilt unter Anrechnung von drei Monaten und drei Wochen Untersuchungshaft. Beide Angeklagten find unbestraft. Letzterem wurde empfohlen, in Anbetracht der gesetzlich hohen Strafe ein Gnadengesuch emzurei- ... ________ —_____________
chen. Der Haftbefehl gegen ihn wurde aufgehoben. Pankratiuskapelle sei nur noch der Turm vorhanden. Von der im Jahre 1615 geschaffenen Kapelle
geplanten Form wohl nicht so rasch zur Tat wer- aber nicht einmal der zehnte Teil der Regierungs- den kann, so wäre aber doch wohl, auch zum Schutze I stellen und Aemter ist mit deutschen Beamten be- der aufgetriebenen Tiere gegen die Unbilden der fetzt. Die Deutschen werden systematisch aus den Witterung, an eine Bereitstellung überdachter Behörden, den kleinen Beamtenstellen, verdrängt, Verkaufs hallen zu denken, falls die finan- deutsche Unternehmer bekommen keine Aufträge,
rr W. und auch waagrechte Kehrdruckpaare. Bei den Bogen mit den letzteren Werten sind an den Seitenrandern rechts und links je fünf Felder nicht mit Marken bedruckt, diese Füllfelder tragen den Werbetext: „Kauft auch Wohlfahrtspostkarten". Weiter sind bei den von diesen Hestchenbogen stammenden Marken Zähnungsabarten gegenüber den in normalen 50er-Bogen ausgegebenen Marken zu verzeichnen. Für jeden Postwertzeichensammler bringen beide Bogen somit eine Fülle von Kombinationen, die von besonderem Interesse sind. Nachdem alle früheren Heftchenbogen der Wohlfahrtsbriefmarken hohen Sammlerwert erhalten haben, wird bestimmt auch die diesmalige Ausgabe bald vergriffen fein. Der Verkaufspreis für beide Bogen beträgt 20 Mark. Dem Amt für Volkswohlfahrt, Gau Hessen-Nassau, in dessen Händen der Vertrieb der Wohlfahrtsbriefmarken auch in diesem Jahre wieder liegt, ist eine beschränkte Anzahl dieser Heftchenbogen zugeteilt worden. An die Kreisamtsleitungen der NS.-Dolkswohlfahrt wende man sich, wenn Interesse dafür besteht.
*♦ Don der Arbeitsgemeinschaft der Militär- und R e g i m e n t s v e r e i n e wird uns geschrieben: Zum Gedächtnis an die Reichsgründung und zur Feier der völkischen Wiederaufrichtung durch unseren Führer, den Frontsoldaten Adolf Hitler, findet am Mittwoch, 30. Januar, 19.30 Uhr, im Stadttheater für die Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsvereine Gießen eine Sondervorstellung „Der Könia" statt. Die Preise der Plätze sind fp bemessen, daß alle alten Soldaten mit ihren Familien an dieser Feier teil» nehmen können. Da mit einem starken Besuch zu rechnen ist, liegt es im Interesse eines jeden Kameraden, die gewünschten Karten sofort bei den Dienststellen seines Vereins zu bestellen. (Siehe heutige Anzeige.)
** Verkehrsunfall in der Frankfurter Straße. Gestern gegen 15 Uhr ereignete sich in der Frankfurter Straße vor der Tankstelle an der Ecke Wetzlarer Weg und Frankfurter Straße ein Verkehrsunfall, der glücklicherweise keine schlimmen Folgen hatte. Ein aus der Stadt kommender Motorradfahrer von Leihgestern fuhr mit seiner neuen Maschine gegen ein aus der Tank
stelle rückwärts ausfahrendes Personenauta aus, Llch, das von dem Besitzer selbst gelenkt wurde. Nur dem Umstand, daß der Motorradfahrer verhältnismäßig langsam fuhr, ist es zuzuschreiben, daß ein größeres Unglück vermieden wurde und beide Fahrer mit dem Schrecken davonkamen. Das neue Motorrad wurde beschädigt und mußte in eine Reparaturwerkstätte gebracht werden.
Schöffengericht Gießen.
Der Philipp Flammuth aus Haßloch, z.Zt. auf Wanderschaft, kam bettelnd nach Ortenberg. In | einer dortigen Wirtschaft beleidigte er in angetrunkenem Zustande die Reichsregierung. Als er festgenommen wurde, erging er sich noch dem Beamten gegenüber ebenfalls in Beleidigungen. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von vier Monaten und drei Wochen unter Anrechnung von zwei Wochen erlittener Untersuchungshaft. Dem beleidigten Beamten wurde die Publikationsbefugnis zugesprochen.
Die Eheleute L. aus Oberrosbach wurden wegen. Zuwiderhandlung gegen die Devisenbestimmungen der Ehemann zu acht Monaten Gefängnis und 10000 Mark Geldstrafe, die Ehefrau zu vier Monaten Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe verurteilt. Außerdem wurde die Einziehung beider Pässe, sowie 800 Registermark verfügt. Die Angeklagten tragen schließlich die Kosten des Ver-
DerOrtsringGießen desReichsbun- des Volkstum und Heimat vereinigte gestern zahlreiche Volksgenossen im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts zu einem Heimatabend, der einen außerordentlich anregenden Verlauf nahm. Ein sinniger Dorspruch und zwei ausgezeichnete gesangliche Darbietungen des Quartett-Vereins „Frohsinn" leiteten den Abend ein. Der Ortsringführer Lehrer Dr. Michel sprach zur Einleitung kurz über den Sinn der Arbeit des Ortsringes Gießen im RVH., gab seiner Freude über den guten Besuch Ausdruck und sprach schließlich von der schönen Form der Volksgemeinschaft, die sich im RVH. herausbilde, indem alle im Geiste der uns gemeinsamen Heimat untereinander verbunden würden. Die Arbeit des gegenwärtigen Winterhalbjahres diene insbesondere unserer engsten Heimat, der Stadt Gießen. Der Gedichtvortrag „Das alte Haus" (Hebbel), von Frl. Hanke sehr verständnisvoll wiedergegeben, fügte sich prächtig in den Rahmen des Abends. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Vortrag von
Prof. Or. Rauch
fieren. Sehr eindringlich verstand es die Vortragende, den Müttern von der Sorge jener deutschen Frauen um die Zukunft ihrer Kinder zu erzählen und von der Tapferkeit und dem zähen Festhalten an deutscher Sprache, Sitte und Kultur zu berichten. Die Tschechen nehmen deutschen Schulkindern die Fahrtausweise für die Straßenbahn ab, oder zwingen sie, zu Fuß zu gehen. So ist die Mutter stets in Sorge um ihre Kinder, denn sie weiß nie, wann und ob sie nach Hause kommen. Tschechischs Studenten versuchten in den Besitz der 600 Jahrs alten deutschen Kulturgüter, der Insignien der deutschen Universität in Prag, zu gelangen. Die deutschen Studenten haben sich dabei ntcht nur gegen tschechische Studenten, sondern auch gegen den Straßenpöbel tapfer gewehrt. Als dann die Uebergabs erfolgt war, wurden die Insignien dem Mob gezeigt, der in Siegestaumel geriet, die tschechische Nationalhymne und Spottlieder auf Deutschland sang. Durch die Straßen trug der Pöbel einen Gal« gen aus Holz des Universitätsportals mit einer den deutschen Rektor darstellenden Puppe und mit Nieder- und Schmährufen auf Deutschland.
Der Kampf gegen deutschen Besitz begann mit der Aufteilung des Großgrundbesitzes an Legionäre und kleine Beamte. Die Folge davon ist, daß heute große Strecken brachliegen. Groß ist die Not im Erzgebirge, in dem die Menschen von Heimarbeit (Holzschnitzerei, Stickerei) leben und von früh bis abends schwer arbeiten müssen. Hier sind hunderte Kinder verhungert und 75 v. H. der Einwohner unterernährt. Es besteht keine Hoffnung, daß es besser wird und die Menschen zur Arbeit kommen. Die Erwerbslosen müssen von den Deutschen unterstützt werden: denn sie bekommen nur eine Mark wöchentlich. Die Tschechen versuchen aber, die Deutschen zu verdrängen. Sie wollen, daß die 3,5 Millionen Sudetendeutschen zu Grunde gehen und haben dieses Gebiet, in dem nur Arbeitslose wohnen, amtlich als wirtschaftlich zusammengebrochen erklärt. Oft haben die Kinder nicht einmal genügend Kleidung oder Schuhwerk, um in die Schule zu gehen. Obwohl die Kinder vielfach viele Kilometer weit zur Schule laufen müssen, tun sie es gern, weil sie ein paar Stunden einen warmen Raum haben.
Deutsch zu sein, wenn man in Deutschland
das von Landgraf Philipp dem Großmütigen erbaute neue Schloß, ein Bau von einzigartiger . , ,, ft <«,, x r „ fci.-r.;!- 1ltlh :.ni künstlerischer Gestaltung, alle Beachtung. Leider
schäft aller Deuts ch<e n ^esseUs und l roerbe diefes bauliche Kunstwerk in der deutschen . £e.r Grenzen eme G e m e ins ch a f t d ^^^schichte noch nicht genügend gewürdigt. Im ? ‘j1 d h ° >cUCVßrhü? HHAtmws hwe 1585 sei als eine weitere Schöpfung eines Haben doch gerade die Pwmere des Deutschtums das Zeughaus erstanden, ein Bau deut-
im Grenzland und m den deutschen Rand,geb.e en Renaissance, mit großen Toren, an derStirn-
pji "eben dem ungeheuren Dasenw- und' Wirt- fejte doppelt angeordnet, Tore, durch die die Artil- schaftskampf den täglichen Kampf um deutsche , [erje ^jn- und ausfuhr, die unter Landgraf Philipp Sprache und Sitte durchzufuhren. I Großmütigen große Bedeutung und Berühmt-
Die blaue Kornblume bekundet die Verbunden- heit erlangt hatte. Der Redner wies im Zufam- «Wo« menhang damit auf verschiedene besonders charak-
h-i« aller Deutschen mit allen. jeristische bauliche Einzelheiten hin.
Am ersten großen Opfertag des neuen Jahres — Das von der Universität im Jahre I6ll am Samstag, 26. Januar — werden die Sammler und Brand gebaute Collegium bestehe heute nicht mehr. Sammlerinnen des VdA. die blaue Kornblume, das Der ursprüngliche Bau, von nicht gerade künslle- alte Zeichen des volksdeutschen Kampfes, verkaufen, rischen, aber doch guten Massen, sei uns nur in Wer dieses Sinnbild der Treue verkauft, bekennt wenigen schlechten Abbildungen überliefert, sich zur unzerreißbaren Schicksalsverbundenheit des In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich deutschen Hundert-Millionen-Dolkes! der Vortragende mit den Fachwerkbauten, den
| Bauten der Bürger.
Der Fachwerkbau sei, so betonte er besonders, die eigentliche nationale Bauweise der Deutschen in allen Gauen. Deutschland sei das klassische
Im Cafe Leid fand gestern ein Vortragsabend der Frauengruppe des VDA. und der NS.-Frauen- fchaft Gießen statt. Der Vorsitzende des VDA. Kreisschulrat N e b e l i n g sprach den Willkommensgruß, der in erster Linie der Rednerin des Abends, Frl. Sacher aus Prag, galt. Schülerinnen des Lyzeums unter Leitung von Musiklehrer N e b e - l i n a brachten einige Volkslieder zu Gehör. Hierauf sprach
Kreisschulrat Rebeling
über die großen Aufgaben des VDA., die nur erfüllt werden können, wenn das ganze Volk daran Anteil nimmt und mithilft. Wir stehen, so sagte er u. a., unter dem starken Eindruck des Sieges des deutschen Volkstums an der Saar. Er war die Ernte einer jahrelangen Saat der Treue drüben im I Saargebiet. Die Saardeutschen haben Frankreich, das das Angebot des Führers, das Saargebiet ohne Abstimmung an Deutschland zurückzugeben, ablehnte, vor aller Welt eine eindeutige und klare Antwort gegeben. Mit dem Bekenntnis zu Deutschland legten die Saardeutschen ihr Bekenntnis zum neuen Reich, zum Nationalsozialismus und zu dessen Führer Adolf Hitler ab.
Gerade in dem Augenblick, da das Deutschtum der Welt einen so überzeugenden Beweis seines Zusammengehörigkeitsgefühls gibt, beginnen im Nordosten Deutschlands 20 neue Prozesse gegen Menschen, die sich zu ihrem Deutschtum bekannt ! haben. Ueberall, im Osten, Südosten und wo immer I Deutsche wohnen, müssen diese um ihr Deutschtum I kämpfen.
Frl. Sacher-prag
sprach dann von dem Kampf der Sudetendeutschen. In der Tschechoslowakei leben 3,5 Millionen Deutsche, davon 180 000 in Karpatho-Rußland. Der vierte Teil Tschechiens ist mit Deutschen bevölkert,
Großvieh 1197
Fresser
244
Kälber Insgesamt
Monat Januar
Großvieh 1469
Fresser 279
Kälber l 372
Insgesamt 2120
302
1743
1334
253
283
1870
Februar
1268
182
303
1753
1496
282
351
2129
Marz
1525
267
336
2128
1098
202
293
1593
April3
615
91
137
843
2024
435
545
3004
Mai
1581
311
396
2288 ,
1087
192
329
1608
Juni
1650
385
433
2468
958
233
264
1455
Juli
1395
313
401
2109
1437
426
387
2250
August
1162
217
349
1728
781
212
194
1187
September
1284
276
385
1945
1519
417
381
2317
Oktober«
1373
323
381
2077
1763
496
402
2661
November
1128
291
304
1723
1464
277
376
2117
Dezember3
504
159
109
772
16158
3669
4107
23934
Insgesamt
14954
3094
3906
21954
Schwein emärkle.
1934:
1933:
Monat
Einleger
Läufer
Ferkel Insgesamt
Monat
Einleger
Läufer
Ferkel I
nsgesar
Januar
—
—
234
234
Januar
—
—
6
6
Februar
_
_
195
195
Februar
—
—
112
112
März
_
——
247
247
März
—
—
358
358
April
__
4
211
215
April
—•
—
177
177
Mai
- -
-____
231
231
Mai
2
—-
221
223
Juni
__
2
142
144
Juni
2
4
184
190
Juli
_
-—
138
138
Juli
—
—
170
170
August
__
__
255
255
August
—
—
133
133
September
—
__
162
162
September
——
—
190
190
Oktober
_
e—-
157
157
Oktober
—
——
132
132
November
— •
4
69
73
November
—
—
203
203
Dezember
—
2
222
224
Dezember
—
—
117
117
Insgesamt —
12
2263
2275
Insgesamt 4
4
2003
2011
Monat
Pferde
Fohlen
Insgesamt
Monat
Pferde
Fohlen
Insgesamt
März
126
34
160
März
217
34
251
Oktober
105
34
139
September
131
32
163
Insgesamt
231
68
299
Insgesamt
348
66
414


