(Staffel 5.
—a—
Eindrücke eines deutschen Austauschstudenten
Stand der Handballspiele im Kreis 8 (Lahn-Dill)
Jugendklasse:
Staffel 1.
Daß Lang-Göns
über
der Ermitt-
Bmunjon«
Von der Schönheit der deutschen Heimat
Verl. Sie die illuitr. Drucks 8*3 m. Preisen
Totengedenkstunde des Realgymnasiums.
Tore 44:27 61:29 42:20 18:28 18:40 13:52
Tore 49:8 29:27 14:23 12:43
Tore 18:15 19:17 11:18
Punkte 10:2 12:4 6:6 4:6 4:8 0:10
Lang-Göns I 1846 Gießen Mto. Gießen 1900 Gießen
Tore 55:11 27:26 20:45 21:16 20:45
Punkte 14:0 8:4 4:6 5:7 2:6 1:11
Punkte 6:2 5:3 1:7
Punkte 12:0 6:6 4:6 6:8 2:10
Punkte 10:0 6:4 2:4 0:10
Lang-Göns II Lützellinden Holzheim ßid) Grüningen Garbenteich
Spiele 7 6 5 6 4 6
wird (
Hochelheim II
Heuchelheim II
Erda I
Spiele
4
4
4
Staffel 4. Spiele 6 6 5 7 6
Staffel 2. Spiele 6 8 6 5 6 5
Staffel 3.
Spiele 5 5 3 5
■ Tore 79:27 48:36 33:52 30:42 28:32 22:52
eine der
Münchholzhausen Wetzlar Dutenhofen 05 Wetzlar Niedergirmes Garbenheim
Nähmaschinen Mk.123.-
Weltmarke, fabrikneu, versenkbar auf Holzgestell, volle Garantie. Auch in Wochenraten von 1.50 bei entspr. Aufschlag. Lieferung frei Haus ohne Anzahlung. Altmasch., Ehestandsdarlehen in Zahlung. Erste Rate Jan. 1936. Verlangen Sie sofort kosten!, u. unverb. Besuch dch.GROSCH, Ffm.-Höchst, Antoniterstr. 31. Postkarte genügt. 6578v
Schluß seiner Schilderung kam der Redner noch kurz aus das englische Wahlsystem, auf die enq- uche Presse und auf den englischen Faschismus zu sprechen. Mit vielen, tiefen Eindrücken seien die Austauschstudenten nach Ablauf ihrer Stipendiatenzeit in ihre Heimat zurückgekehrt.
Der Bericht dieses Austauschstudenten wurde mit Interesse verfolgt. Ein geselliges Beisammensein vereinte dann die ausländischen und auslandsdeut- schen Studenten mit der Gießener Dozenten- und Studentenschaft.
weibliche beschämen lassen sollte, wo es gilt, ein großes deutsches Erbe zu erhalten und neu zu gewinnen.
Ruttershausen Londorf Krofdorf Staufenberg Wißmar
. Die Akademische Auslandstelle unserer Univer- sltat und das Außenamt der Gießener Studenten- schaft hatten am gestrigen Freitagabend zu einem Vortrag in das Hotel Schütz eingeladen.
Professor W. Zischer,
wurde die im Strafbefehl erkannte Strafe auf fünf Monate erhöht.
Schöffengericht Gießen.
Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit befaßte sich das Gericht mit dem L. V. aus Groß-Steinheim und dem W. R. aus Butzbach, die wegen Vergehens nach § 175 in Tateinheit mit einem solchen nach § 183 RGB. zu Gefängnis st rasen von je 2 Monaten und zu den Kosten des Verfahrens verurteilt wurden. Auf die erkannte Strafe werden dem Angeklagten V. 2 Tage, dem Angeklagten R. 18 Tage der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet.
Diese Bücher können von jeder Buchhandlung bezogen werden
Hugo Bermühler Verlag - Berlin-Lichterfelde
und von ihrer Erhaltung und Pflege berichten in Bild und Wort die folgenden
~ v - ----- erstklassiges Spielermate-
rtal und vor allem Nachwuchs verfügt, beweist auch die vorstehende Tabelle. Bei derartig starken Mann- chaften sich an die Spitze zu setzen, will schon etwas heißen.
reich bebilderten Bücher:
Vom deutschen Weidwerk. Von Prof. Dr. Koepert. Broschiert RM. 2.50, gebunden RM. 3.50 Helmatschutz.V.E.Rudorff.Br.RM2.-,gb.RM.3.- Naturdenkmäler aus der Vogelwelt. Von v. Lucanus. Brosch. RM. 2 —, gebunden RM. 3.— Die deutsche Landschaft. Von E. L. Schellenberg. Broschiert RM. 2.—, gebunden RM. 3.— Naturschutz undForstwirtschaft.Von Forstmeister Feucht. Brosch. RM. 2 —, geb. RM. S.- Natu rschutz und Arbeitsschule. Von W Schoenichen.. .Brosch. RM. 2.50, geb. RM. 3.50 Die Kamera im Dienste der Natur. Von Dr. Effenberger. . Brosch. RM. 2.50, geb. RM. 3.50 Umgang mit Mutter Grün. Ein Sünden- und Sittenbucn von W. Schoenichen.............
-----Broschiert RM. 2.85, gebunden RM. 3.60 Heimatmuseen. Wesen und Gestaltung. Von Dr. W. Schoenichen........Gebunden RM. 9.—
Klaviere neue u. gebr., zu verkauf, u. zu vermieten. Reparaturen n. Stimmungen fachgemäß u. vreisw. 453d UMS; Gießen.
LndwWra6e5p. Televh. 2403.
Mit Münchholzhausen____
gendmannschaften des Kreises und bestimmt auch noch ein Wort bei lung des Jugendbesten mitsprechen.
’ der langjährige Leiter der akademischen Ausland- । stelle, begrüßte die Besucher und berichtete kurz aus ' der Arbeit des Gießener Außengrntes. In enger Zusammenarbeit mit der Studentenschaft habe man gerade in Gießen es gut verstanden, einmal die Betreuung der ausländischen und der auslandsdeutschen Studierenden an unserer Hochschule erfolgreich zu gestalten, ferner feien durch den Austauschdienst im letzten Semester vier Gießener Kommilitonen aus verschiedenen Fakultäten an Hochschulen ins Ausland gesandt worden. Wenn die ausländischen Gäste, die zur Zeit als Austauschstudenten hier weilten, mit einigen Vorurteilen nach dem neuen Deutschland gekommen seien, so hätten sie bestimmt in den wenigen Wochen ihres Hierseins die Erfahrung gemacht, daß nicht im nationalfozialistifchen Deutschland, wie es die Presse ihres Heimatlandes mitunter hmgestellt habe, alles in Waffen starre, sondern daß die Bevölkerung friedlich ihrer Beschäftigung nachgehe. Ebenso sei im Dritten Reich nicht über die Erziehung des Körpers die Ausbildung des Geistes vernachlässigt worden; besonders in der letzten Zeit hatten die Leistungen der Studierenden zugenommen und gerade der Reichsleistungskampf der Deutschen Studentenschaft zeuge von dem Wollen. Die Hauptaufgabe dieser Außenarbeit sei, durch Austausch und gemeinsames Kennenlernen an dem großen Werk des Verstehens mitzuarbeiten.
Dr. Wilfried von E'elzam.
der durch den akademischen Austauschdienst vor zwei Mren nach England als Austauschstudent kam, schilderte in einem kurzen Vortrag seine Erlebnisse, die er in England und Schottland gehabt hatte. Der Austauschdienst habe ungefähr 35 deutsche Studierende nach Großbritannien als Stipendiaten gesandt. Er (Redner) habe in Edinburg studiert, und diese Stadt habe auf chn einen guten Eindruck gemacht. Edinburg, eine schöne Stadt im Norden Schottlands, könne man, was das kulturelle Leben anbetreffe, mit München vergleichen. Der Hochfchul- betrieb in Edinburg unterscheide sich wesentlich von dem in Oxford und in Cambridge. Die einzelnen Vorlesungen fänden in den verschiedenen Hörsälen statt, die Studierenden wohnten, wie in Deutschland, zum größten Teil in Privatwohnungen. Während der Vorlesungen sei ihm besonders aufgefallen, daß die Schotten die Ausführungen ihres'Professors sehr intensiv mitschreiben, aber das sei darin begründet, daß jedesmal nach drei Semestern ein Vorexamen abgehalten würde, was dann die Berechtigung zum Schlußexamen bringe. Lehrbücher wurden im allgemeinen drüben weniger benutzt. In Oxford und in Cambridge trage der größte Teil der Studenten farbige Umhänge, während in Edinburg nur ganz vereinzelt bei festlichen Anlässen diese Sitte bemerkbar sei.
Wir wünschen aus ganzem Herzen, daß wir dann wirklich das singende und spielende Volk werden, als das wir von jeher gegolten haben. Dann wird der Cäcilientag im wahren Sinne ein Ehrentag der deutschen Musik sein.
kurz geschnitten, b. Abnahme von 20 Ztr. pro Ztr. 60 Pf. frei Haus. Sägemehl zum Räuchern abzug. Aul. Wellhöfer, Marb. Straße 24 Tel. 2313. F6648D
besten Ju- Staffelsieger werden
Stra befehls mit Z Tagen Hast belegt, da er in der Nacht zum 22. August in der Sandgasse in Gießen durch übermäßig lautes Schreien ruhestörenden verursachte, wodurch die Anwohner in der Nacht gestört wurden. Da in der gestrigen Hauptverhandlung festgestellt wurde, daß der Angeklagte m seinen zahlreichen Vorstrafen bereits wegen gro- den Unfuas bestraft ist, erhöhte das Gericht die Strafe auf eine Woche Haft.
Wegen Vergehens gegen das Schußwaffengesetz der H. F. aus Lollar einen Strafbefehl über 3 Monate Gefängnis. Der Angeklagte besaß den Bestimmungen des Schußwaffengesetzes zuwider einen Karabiner, Modell 98. Da der Angeklagte in der Hauptverhandlung eine Vorstrafe verschwieg
Polizeibericht.
Körperteile eines neugeborenen Kindes aufgefunden.
November 1935 wurden in den städtischen Klärbecken das linke Bein, der rechte Arm und die unterste Hälfte des Rumpfes eines neu» flwowneii, lebensfähigen Kindes gefunden. Bein und Arm sind fachmännisch vom Rumpfe abge- ?’enn^ J^QC^ dem ärztlichen Befund der aufgefundenen Körperteile liegt die Geburt des Kindes etwa 8 Tage zurück.
Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, der Kriminalpolizeistelle Nach- richt zu geben. Die Mitteilungen werden auf Wunsch vertraulich behandelt.
*
** Silberne Hochzeit. Lehrer Heinrich K r a u s ch und Frau Lotte, geborene Wolf, Jhering- straße 9 wohnhaft, begehen am kommenden Montag das Fest der silbernen Hochzeit.
** D i e Weihnachtsausstellung der Reichskulturkammer für bildende Künste, Gruppe Ober Hessen, verspricht eine rege Beteiligung. Die Künstler bieten mit dieser Schau eine reiche Uebersicht ihrer vielfältigen Jahresarbeit im Dienste der heimischen Kunst. Oberbürgermeister Ritter hat sich bereiterklärt, bei der Eröffnungsfeier am Samstag, 30. November, der Ausstellung einige richtunggebende Worte vor- auszufchicken, um die Arbeit der immer noch notleidenden Künstler zu fördern und ihrem Kunstschaffen zu weitgehendem Verständnis im Volke zu verhelfen.
** Das Oberhessische Schwurgericht hält seine nächste Sitzung vorn Montag, 25. November, bis Mittwoch, 4. Dezember, ab. Zur Verhandlung stehen Anklagen wegen Kindestötung und Körperverletzung mit Todesfolge, ferner 5 Anklagen wegen Meineids.
** Die Ausgabe der Brennstoff-Bezugsscheine (1. Rate) betrifft eine Bekanntmachung des städtischen Wohlfahrtsamtes in unserem heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.
** Lebensmittel-Verdingungen. Die Küchenverwaltung der I. Abt. Art.-Rgt. 9 und des II. Batl. Jnf.-Rgt. 36 geben in unserem heutigen Anzeigenteil die Lebensmittel-Verdingungen für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1936 bekannt. Die interessierten Firmen feien auf die Bekanntmachungen besonders hingewiesen.
Amtsgericht Gießen.
Knapp, aber sicher ist Katzenfurt Staffelsieger geworden.
Man wird gespannt sein dürfen, wie die demnächst beginnenden Endspiele der einzelnen Staffel- besten ausgehen werden. Nach der Stärke der jeweiligen Mannschaften zu urteilen, ist mit interessanten und vor allem äußerst spannenden Kämpfen zu rechnen. Besonders die Jugend, die sich durch ihr schönes und anständiges Spiel viele Freunde erworben hat, darf das Recht für sich in Anspruch nehmen, gerade in diesem Jahre viel für die Ausbreitung unseres schönen Spieles getan zu haben.
Bei Wertung der Tabellen ist darauf zu achten, daß kampflos gewonnene Spiele mit 5:0 Wertung eingesetzt sind.
Untere Mannschaften:
Atzten Spielen bewiesen hat, daß es ein sehr starker Gegner ist.
Fußball her Studenten.
Universität Gießen — h. f. C. Weilburg.
5n jedem Semester trägt die Universität Gießen Handball- und Fußballspiele gegen die benachbarten Hochschulen Marburg, Weilburg und Frankfurt aus, die alle als Vorbereitungsspiele zu den kommenden Rundenspielen um die Süddeutsche Hochschulmeisterschaft gegen Erlangen, München, Würz- bürg, Heidelberg ufro. gelten. Auch in diesem Halbjahr wird sich unsere Hochschule an diesen Meister- schäften beteiligen. Wenn die Gießener Universitäts- Elf auch nicht mehr den Überragenden Gegner von früher darstellt, so wird man trotzdem den Kampf aufnehmen mit Universitäten, die'durch gutes und zahlreiches Spielermaterial überlegen find. Heute tritt nun die Fußballmannschaft der Universität Gießen gegen die Hochschule für Lehrerbildung Weilburg dort an. Bis jetzt ist noch kein Sieg ge- lungen. Die Gießener Mannschaft spielt zum ersten Mal. Es wäre gewagt, gleich einen Sieg zu erhoffen. Trotzdem glaubt man, daß sich die Mannschaft gut schlägt.
DfB.-Heichsbahn Gießen.
VfV.-R. 1. Jugend — Io. wieseck 1. Jugend 11:0.
Die neu aufgestellte 1. Jugend zeigte in diesem Spiele überzeugende Leistungen. Sie war ihrem Gegner in jeder Beziehung überlegen und spielte mit ihm, wie sie wollte. Die gute Aufbauarbeit der Gießener Läuferreihe nutzte der Sturm aus und erzielte dieses hohe Resultat. Bei den Gästen ist lobend hervorzuheben, daß sie unentwegt kämpften.
Die 2. Jugend mußte in Wetzlar eine Niederlage hinnehmen. Allerdings ist diese in allererster Linie Darauf zuruckzuführen, daß in den Reihen der Wetz- larer Spieler der 1. Jugendmannschaft mitwirkten. — Die Schülermannschaft konnte auch in Wetzlar ihren Vorspielsieg wiederholen. Nach einem fairen und spannenden Spiel behauptete sie mit 2:1 Toren das bessere Ende für sich.
Lswayr übertroffen.
Aegyptens Gewichtheber sind allererste inter- nationale Klasse. Jetzt hat der Mittelgewichtler Khadir Touny im Olympischen Dreikampf 370 kg geschafft. Das sind 10 kg mehr als die Leistung, mit der Jsmayr in Paris Europameister wurde.
Knapper, aber sicherer Staffelsieger ist die zweite Mannschaft des Tv. Hochelheim geworden.
Spiele für die Winterhilfe.
Rodheim I — Heuchelheim I 0:4.
Zum angesetzten Winterhilfsspiel trafen sich beide Mannschaften in Rodheim. Eine stattliche Anzahl Zuschauer war erschienen. Rodheim war gezwungen, das-Spiel mit Ersatz durchzuführen, während Heuchelheim komplett antrat. Die Gäste kamen sofort gut ins Spiel, doch die Einheimischen spielten mit großem Eifer und wurden bald gefährlich. Ein schön getretener Strafftoß kam dem Halblinken vor die Füße, doch der Schuß ging knapp über die ßatte. Aehnlich erging es dem Mittelstürmer, der freistehend vor dem Tore den Ball vorbei schoß. Heuchelheim hatte in dieser Drangperiode viel Glück, machte sich aber bald frei und konnte einen Treffer erzielen. Nach Halbzeit ließ Rodheim nach und Heuchelheim konnte noch drei Tore erzielen.
GiehenSladt Jgd. — Gießen-Land Jgd. 5:1 (1:0).
Bei der Stadtjugend konnte man nicht bemerken, daß die Mannschaft sich aus Spielern der beiden Gießener Vereine zusammenfetzte. Sie spielte von Beginn an sehr gut zusammen, konnte aber bis zur Halbzeit nur eine l:0-Führung erringen, da die Landmannschaft bis dahin gleichwertige Leistungen zeigte. Nach Wiederbeginn war die Läuferreihe der Landmannschaft dem Tempo des Spieles nicht mehr gewachsen und der Druck Der Stadtmannschaft wurde stärker. In kurzen Abständen schraubten sie das Resultat auf 5:0. Kurz vor Spielende erzielte die Landmannschaft durch einen überraschenden Vorstoß das Ehrentor. Jugendgruppenleiter Bern- Hardt war dem Spiel ein gerechter Leiter.
3n der letzten Unterrichtsstunde des gestrigen Tages hatten sich — wie man uns berichtet __
Lehrer und Schüler des Realgymnasiums zu feierlichem Gedenken der Toten des Weltkrieges versammelt. Studienassessor Dr. Weber erinnerte dabei an die Verpflichtung zur Treue, die uns aus ihrem Sterben erwächst, und verband den Sinn ihres Opfers mit dem Gedenken an all die vielen die für die Erneuerung des Reiches ihr Leben ba» Hingaben. Dann widmete Oberstudiendirektor An- gelberger warme Worte herzlicher Verbundenheit den Toten der Schulgemeinde, die uns in jüngster Zeit verlassen mußten. Es sind dies der langjährige treue Freund des Realgymnasiums, Dberforftrat Gustav Schneider aus Gießen Abiturient von 1883, ferner cand. jur F r a n z Knapp aus Gießen, Abiturient von 1932, und schließlich die Schuler Obertertianer Wolfgang Säger aus Krofdorf und Sextaner Werner
b 5r ?ru r ®*e6en-. Das Lied vom guten Kame- raDen schloß auch sie in das treue Gedenken der Schulgemeinde ein. Anschließend wurde vor dem Crinnerungsmal im Schulgarten ein Kranz niedergelegt. 0
Vor den Schranken des Gerichts standen der G. und der R. St. aus Heuchelheim. Die Angeklagten hielten in der Nacht zum 19. Mai auf der Straße Gießen—Heuchelheim einen Radfahrer an und stießen ihn vom Rade. Als sich dieser darauf zur Wehr setzte und einen der Angeklagten durch Steinwürfe erheblich am Kopfe verletzte, stürzten sich beide Angeklagten auf ihn und schlugen derart auf ihn ein, daß er mit schweren Verletzungen der Klinik zugeführt werden mußte. Die Angeklagten beleidigten außerdem noch eine Person, sowie den Nachtwächter, der sich in Ausübung seines Dienstes befand. Nachdem G. St. durch Strafbefehl mit 119 Mark Geldstrafe, eventuell ^22 Tagen Gefängnis und 3 Tagen Haft, belegt wurde, erkannte man auf demselben Wege gegen R. St. auf 85 Mark Geldstrafe, eventuell 17 Tage Gefängnis. Beide 'Angeklagten legten Einspruch ein. In der gestrigen .Hauptverhandlung erhielten G. St. 78 Mark und 'R. St. 80 Mark Geldstrafe. Die Strafen sind im Falle der Uneinbringlichkeit mit einem Tag Gefäng- mis für je 5 Mark zu verbüßen. Die beiden An- igeklagten haben außerdem eine Buße von 20 Mark 8" Zohlen Schließlich wurde die Einziehung des won dem Angeklagten G. St. benutzten Messers an- geordnet.
Der 41jährige W. Sp. aus Gießen wurde mittels
Interessant fei ein Kolleg über Völkerrecht gewesen, wo der Dozent immer auf die aktuellsten Fragen zu sprechen gekommen sei. Man habe so u. a. das ©aaqjroblem und die polnische Korridor- srage eingehend erörtert, hier sei eine deutschfreund- "che Haltung besonders ausgefallen. Die dortige Studentenschaft bilde nicht, wie bei uns, eine geschlossene Einheit, wenn sie auch mit hundert Mann m einem und demselben Haus wohne, sondern sie zerfalle in einzelne Cliquen, die meistens heftig zu- ammen debattierten und so versuchten, sich allmäh- lich zum Redner auszubilden. Gemeinsame Veranstaltungen gäbe es nur wenig. Nur in einer Doche des Sommersemesters setze sich die ganze Studentenschaft gemeinsam ein, um für das Krankenhaus m Edinburg zu sammeln. Mit einer großzügigen Propaganda werde dann eine Woche lang gesammelt, und der Ertrag sei immer relativ hoch gewesen. ’
3ljr neuer Scpptchoon «einrtdi I I MWatter \ V Häm bränd
Karl Egner - Gießen, FrankL Str. 9 Medizinisches Fachgeschäft, Telefon 4191. Unverb. Vorführung aller Originalfabrikate der Quarzlampen-Gesellschaft m. b H„ Hanau.
Wald weben. Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern. 150 eigene Naturaufnahmen aus dem Tiei- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes mit Einführungstext von K. Gerhard und G. Wolff.....Leinen RM. 4 80
Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser Busch und Halm von K. O. Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunterschriften, Namensangaben und ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. De egen er, Universität Berlin. Kartoniert RM. 3.90, gebunden RM. 4.80 Norderoog. Ein deutsches Vogelparadies. Natururkunden von den Halligen u. vom Wattenmeer v. P.F. Weckmann-Wittenburg.Mit 64 Kunstdrucktafeln.................Gebunden RM. 4.—
Heimatschutz undHeimatpflege.VonRektor Hermann Wille. Brosch. RM. 1.80, geb. RM. 2.95 Naturschutz und Ingenieurwerk.VonDr.W. Lindner. .. Brosch. RM. 2. -, geb. RM. 3.—
Die deutschen Austauschstudierenden hätten sehr gut Land und Leute drüben kennengelernt und so manche interessante Erfahrung gesammelt. In den deutschen Clubs und sogar im Rundfunk hätten sie Gelegenheit gehabt, deutschwirkend sich heroorzutun, man habe deutsche Volkslieder gesungen und Gedichte rezitiert, öfters auch Vorträge über das Deutschland Adolf Hitlers gehalten. Mit einem billigen Auto habe man Reisen durch Schottland und England gemacht und hier und da Fühlung mit der Bevölkerung genommen.
Bei dem Umgang mit dem englischen Arbeiter könne man merken, daß die englische Arbeiterschaft noch sehr unter der Arbeitslosigkeit leide, wenn auch m der letzten Zeit durch Regierungsmaßnahmen die Erwerbslofenziffer gesunken sei. Eine ganze Reihe von Organisationen arbeite zur Zeit an einem Versuch der Errichtung von Arbettslagern. Auch von der englischen Studentenschaft sei,'ähnlich wie in Deutschland, ein Arbeitslager aufgezogen worden aber hier werde äoch ein großer Unterschied zwischen Arbeiter und Student gemacht, indem die Arbeiter für sich schlafen und essen, ebenso die Studenten getrennt davon gemeinsam leben. Nur bei den Diskussionen treffe man sich mit dem Arbeiter und erörtere gemeinsame Fragen. In Edinburg selbst habe man vor kurzem eine Wohlfahrtseinrichtung für Arbeitslose aufgemacht, die ebenfalls von den Studenten getragen werde. Andere erwerbslose Arbeiter, z. B. die Bergarbeiter von Cleveland, hatten sich zusammengeschlossen und gemeinsam gesiedelt.
Schokoladen
für Wiederverkäufer
"'°D ernst MUTH
Ludwlgstraße Nr. 42
Sorgen schwanden Wochenlang kam er abends abge- ErTar^immcr leicht gereizt und keine frohe Stimmung wollte mehr aufkommen. Seit sie aber ihre eigene „Höhensonne" • Original Hanau • im Hause haben, gibt es durch die nervenberuhigende, erfrischende und belebende Wirkung wieder lustige. \ i /
vergnügte Abende.
HöhensonrfeW
- Original Hanau^Trtil
Kompl Apparate von RM 98.- bis
$)ier hat zwar Lang-Göns eine knappe Führung inne, die es aber sicher noch verteidigen muß, zumal
M TT IPX Herde 653°V
W ja praktisch — preiswert Bezug d.d. Fa chhandel
Als sicherer Staffelsieger darf hier Ruttershausen gelten, eine Mannschaft, die sich, trotzdem sie erst
Spiele
Tore
Punkte
Katzenfurt
6
32:22
9:3
Herborn
6
30:13
8:4
Dillenburg
6
28:24
6:6
Straßebersbach
6
10:41
0:12


