Erst das Opfer adelt!
Das Winterhilfswerk des deutschenBauern.
Unruhe herrfcht in der Welt. Der Krieg mit all seinen Schrecken droht tagtäglich aus den Spalten der Zeitungen. Inmitten dieser brandenden Unruhe steht wie ein unverrückbarer Fels das natio- n a l s o z i a l i st i s ch e Deutschland, in dem unermüdlich und unbeirrbar an einem umfassenden Wiederaufbauwerk gearbeitet wird. Die Not in Deutschland war riesengroß, das Erbe der Herren des Nooemberstaates ein millionenfaches Arbeitslosenheer und ein kaum vorstellbares Elend. Dieser Not zu Leibe zu gehen, erforderte eine unerbittliche Einsatzbereitschaft und einen fanatischen Willen.
Wenn auch die Zahl der Arbeitslosen von Tag au Tag sich verkleinert, wenn auch mehr und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, noch immer gilt es, Volksgenossen vor Hunger und Kälte zu schützen, ihnen zu zeigen, daß das Deutschland Adolf Hitlers keinen Blutsgenossen im Stich läßt. Auch für das Jahr 1935/36 hat deshalb der Führer zum Winterhilfswerk aufgerufen. Für alle Deutschen gibt es darum nur einen Befehl: Einsatz bis zum Aeußersten! Nicht darauf kommt es an, daß man ein paar Groschen gibt, daß man ein paar Stunden der Sammelarbeit widmet. Nein, erst dann habe ich meine Pflicht erfüllt, wenn meine Gabe, mein Einsatz für mich e i n Opfer bedeuten. Auf das Opfern kommt es an, e r st das Opfer adelt! Da ist das Zehn-Pfennig-Stück des ärmeren Volksgenossen oftmals wertvoller als das Fünf-Mark-Stück des reichen Mannes! Opfern sollst du, deutscher Volksgenosse! Erst dann hast du bewiesen, daß du den Ausruf des Führers verstanden hast.
Wenn aber einer berufen ist, seine Opferwillig- keit und Einsatzbereitschaft zu einem leuchtenden Beispiel zu machen, dann ist es der deutsche Bauer. Mit all seinen Kräften hat der Führer sich für die Rettung des Bauerntums eingesetzt, das vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch stand. Die Maßnahmen der nationalsozialistischen Agrarpolitik haben die Existenzgrundlagen des Bauerntums wiederhergestellt und Lebensoerhältnisse geschaffen, die es dem Bauern ermöglichen, in Ruhe und Sicherheit seiner Arbeit nachzugehen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, welche Opfer das Bauern- . tum zu leisten imstande ist. Aber damit ist die Aufgabe nicht erfüllt! Ein neuer Winter steht vor der Tür. Und wieder heißt es: Ei n s atz und Opfer!
Phrasen und leere Worte stehen heute in Deutschland tief, sehr tief im Kurse. Auf die Tat allein kommt es an! Kein Volksgenosse darf im kommenden Winter hungern und frieren! Wer durch die Ungunst der Verhältnisse noch keine Ar- beits- und Derdienstmöglichkeiten bekommen konnte, der soll aber wissen, daß hinter ihm Deutschland, die geschlossene Front seines Volkes steht. Wenn auch gerade im vergangenen Jahr die schlechten Witterungsoerhältnisse den Bauern manchmal übel mitgespielt haben, so hat der Boden doch immer noch seine Früchte gegeben und jeder Bauer weiß, worauf es ankommt: Zu opfern, damit die sozialistische Gemeinschaft aller Deutschen immer wieder aufs neue durch die Tat bewiesen wird!
Kh. B.
Deutschlands einstiger Besitz Gamoa
Im Rahmen des Volksbildungswerkes sprach in Annerod der Direktor des Landwirtschaftlichen Institutes der Universität Gießen, Professor Dr. S e s s o u s , über den einstigen deutschen Kolonialbesitz Samoa. Der Vortragende, der zu Beginn des Jahres 1912 vom Reichskolonialamt als landwirt
schaftlicher Sachverständiger nach Samoa geschickt wurde, hatte dort reichlich Gelegenheit, Land und Leute kennen zu lernen. Unterstützt von schönen Lichtbildaufnahmen verstand er es, seinen Zuhörern einen lehrreichen und anregenden Abend zu bereiten. Die Schilderung der Fahrt von Deutschland durch das Rote Meer an Indien und Australien vorbei zu jener Inselgruppe Samoa, deren größte Inseln Savaii und Upolu sind, ließ die ungeheure Entfernung erkennen. Die Schilderung der Bodenbeschaffenheit dieser Inseln vulkanischen Ursprungs, die, begünstigt von tropischem Klima, sehr ertragreich sind, unterstützten zahlreiche Aufnahmen der abwechslungsreich gestalteten Landschaft. Samoa war eine wirtschaftlich ertragreiche Kolonie, die sich nach wenigen Jahren deutschen Besitzes finanziell schon selbständig erhalten konnte, so daß sie sehr wertvoll für das Mutterland geworden war. Die Deutschen haben durch die Verwendung der Kopfsteuern zum Wohle der Eingeborenen, im Gegensatz zu anderen Kolonialmächten, die nur Ausbeute betrieben, den Reichtum des Landes gefördert. Unter deutscher Führung blühten diese Inseln auf. Palmen, aus deren Kokosnüssen wertvolle Kopra gewonnen wird, Kakao- und Kaffee-, besonders auch Kautschuk-Anpflanzungen, machen den Reichtum dieser Länder aus. Des Vortragende Aufgabe war es, dieses Land durch bessere Anbau- und Düngungsmethoden noch ertragreicher zu gestalten. Wie das zustande gebracht wurde, führte der Redner an reichlichem Anschauungsmaterial vor Augen und bot damit einen ausgezeichneten Einblick in die Verhältnisse von Land und Leuten.
Der sehr interessante Vortrag fand lebhaften Beifall, so daß sich Prof. S e s s o u s zu einer Fortsetzung bereiterklären mußte, bei der er seine Erlebnisse in der englischen Gefangenschaft während des Krieges mit anschließen wird. Chorgesänge und Sprechchöre der Schuljugend und sinnig gewählte Darbietungen des Gesangvereins gestalteten den vom Stützpunktleiter Pg. Schäfer geleiteten Abend zu einer Feierstunde, die zugleich als eine Werbung für den Verein für das Deutschtum im Auslande aufgefaßt werden konnte. So brachte dieser Heimabend für das Amt für Volksbildung einen reichen Gewinn.
Klempner-, Installateur- und Kupfer- schmiede-^nnung
Man berichtet uns: Die Klempner-. Jnstallateur- und Kupferfchmiede-Jnnung für den Kreis Gießen hielt ihre ordentliche Hauptversammlung in der Gastwirtschaft Boller zu Gießen ab. Gleichzeitig war die Ueberreichung der Gesellenbriefe an die Junggesellen, welche die Gesellenprüfung mit Erfolg bestanden hatten, damit verbunden. Der festlich geschmückte Raum deutete schon auf den Ernst der feierlichen Handlung hin.
Nach kurzer Begrüßung der Jnnungskollegen aus Stadt und Land und nach einem besonderen Willkommengruß an Kreishandwerksmeister S t ü h l e r richtete der Obermeister Rüdiger an die Junggesellen herzliche Worte und ermahnte sie, treu und ehrlich in ihrem Handwerk weiter zu arbeiten und sich der großen Pflichten bewußt zu sein, die heute jeder Lehrling, Geselle und Meister dem Handwerk in seiner Gesamtheit und seinem Führer und Vaterland schuldig ist. Am Schluß seiner Worte, die von den Junggesellen stehend angehört wurden und die in ihrer Schlichtheit und Feierlichkeit einen tiefen Eindruck hinterließen, sprach er die sieben Lehrlinge (Wilhelm Bader, Andreas Bau m, Wilhelm Blum, Karl E i d t m a n n , Fritz Müller, Otto Reinig und Otto W a l l b o 11) frei und verpflichtete sie durch Handschlag als deutsche Handwerksgesellen.
Nunmehr ergriff der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Kollege Heinrich Blum, das Wort, richtete an die Junggesellen herzliche Ermahnungen und überreichte ihnen die Gesellenbriefe nebst Diplome und wünschte ihnen eine gedeihliche Weiterarbeit.
Dann sprach Kreishandwerksmeister Stühler, um den Junggesellen den Ernst der Handlung im Hinblick auf das große Werk der Aufbauarbeit des deutschen Handwerks und darüber hinaus unseres gesamten deutschen Vaterlandes durch den Führer Adolf Hitler in feierlicher Weise vor Augen zu führen. Seine Ermahnungen an die Junggesellen gingen darauf hinaus, nicht nach links und nicht nach rechts zu schauen, sondern nur immer den Blick auf das große Ganze zu richten, dann wurden sie dereinst mit die Träger des neuen Deutschland werden. Auch diese Worte verfehlten ihre Wirkung auf die Junggesellen nicht. .
Nachdem noch das Gesellenbeirats-Mitglied Hermann Luft, in Verhinderung des erkrankten Altgesellen Wilhelm Wacker, die jungen Gesellen in die Gesellenfachschaft aufgenommen und sie ebenfalls durch Handschlag auf ihre Pflichten hingewie- fen hatte, war der feierliche Akt zu Ende.
In der folgenden Jnnungsversammlung gab Kollege Blum einen Bericht über die Zwischen
prüfung und wies die Mitglieder darauf hin, daß entsprechend dem zum Versand kommenden Prü- fungsbogen die Arbeit von den Lehrlingen auszu- ren fei. Diese Arbeiten sollen in der im Februar 1936 stattfindenden Jnnungsversammlung ausgestellt werden, damit sich jeder von dem Stand der Lehrlingsausbildung überzeugen könne. Die besten Arbeiten sollen mit Preisen ausgezeichnet werden, Lehrlingswart Kollege Lich gab noch sehr eingehende und wichtige Mitteilungen bezüglich der Lehrlingsanmeldungen und Vergütungen bekannt, die allen Kollegen zur unbedingten Befolgung empfohlen wurden.
Unter Punkt „Verschiedenes" wurden noch geschäftliche Anfragen behandelt und u. a. zur Zeichnung der Adolf-Hitler-Spende, Teilnahme an der Reichsstraßensammlung am 1. Dezember usw., Zahlung der rückständigen Beiträge aufgefordert. Weiterhin wurde auf den Winterarbeitsplan der Dzly. aufmerksam gemacht. Eine längere Aussprache über besondere interne Angelegenheiten schloß sich an. Der Obermeister wurde beauftragt, mit den zuständigen Stellen Rücksprache zu nehmen und zu berichten.
Die anregend verlaufene Versammlung wurde mit dreifachem' Sieg-Heil auf unseren Führer Adolf Hitler geschlossen.
Frankfurter Marktberichte.
Wochenbericht vom Frankfurter Gchlachtviebnrarkt. Bei wenig veränderten Preisen gegen die Vorwoche nahm das Geschäft am Schlachtviehmarkt wieder auf allen Märkten einen lebhaften Verlaus. Die Zufuhren haben sich meist weiter erhöht, insbesondere ist eine weitere Vermehrung der Anfuhren von auch qualitätsmäßig besser werdenden Schweinen sestzustellen. Der Austrieb betrug 2146 (2022) Stück, daneben standen etwa 1500 halbe Schweine am Fleischgroßmarkt zur Verfügung. Der Markt wurde zu den gültigen Festpreisen glatt geräumt.
Für Großvieh hat sich die Zufuhr auf 1070 (996) Stück erhöht. Nach sehr lebhaftem Geschäft und bei unveränderten Preisen w"' der Markt schnell geräumt, nur in geringeren .Men verblieb etwas Ueberftanb.
Arn Kälbermarkt war die Beschickung mit 846 (1094) Stück etwas schwächer. Bei leicht erhöhten Preisen und lebhaftem Handel wurde der Markt ausverkauft.
Hämmel und Schafe verzeichneten bei erhöhter Zufuhr (345 gegen 338) und recht guten Qualitäten lebhaftes Geschäft. Für beste Weidemast- hämmel zogen die Preise leicht an.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Bei im Gesamtumfang noch kleinen Umsätzen ließ sich der Absatz in Brotgetreide in dieser Woche etwas besser als in der letzten Zeit an, nachdem schon in der Borwoche eine leichte Zunahme in der Nachfrage festgestellt werden konnte. Da die Andienungen der RsG. nachgelassen haben und sich auch das Weizenmehlgeschäft freundlicher entwickelte, zeigten die Mühlen Kauftnteresse für Weizen, wenngleich sich der Bedarf in der Hauptsache auf Qualitätsware richtete, während Durchschnittsqualitäten wenig gefragt werden und mehr als ausreichendes Angebot haben. Auch Kleberweizen wird gesucht, doch lag Angebot kaum vor. Das Angebot in Roggen blieb reichlich, obwohl sich das Ange-
bot der Landwirtschaft kaum verstärkt hat. Da aber fast nur die Landmühlen laufend Käufer sind, während die Großmühlen nach den Andienungen durch die RfG. hinreichend versorgt bleiben, tritt das Angebot stärker in Erscheinung und es verbleiben tuet- terhin überschüssige Mengen.
Der Gerstenmarkt liegt weiterhin fest. Das Angebot bleibt sowohl von Brau- und Jndustrie- gerste sowie von Futtergerste völlig ungenügend, insbesondere ist letztere nicht erhältlich, während der Bedarf sich eher noch vergrößert hat. Vielfach versorgten sich die Mäster mit Futterroggen als Ersatz für Gerste.
Das Angebot in Hafer hat sich geringfügig ge- bessert, reichte aber für den starken Bedarf nicht aus; seitens der RfG. wurden kleine Zuteilungen vorgenommen.
Am Futtermittelmarkt gehen die Zuteilungen in oelhaltigen Futtermitteln durch die RfG. weiter, so daß die Nachfrage nicht mehr so dringend ist; im freien Markt find Oelkuchen allerdings nicht zu haben. Die Versorgung mit Kleie läßt allgemein zu wünschen übrig, da der Anfall noch keine we- senttiche Besserung zu verzeichnen hat. Biertreber blieben ebenfalls sehr gesucht, das wenige herauskommende Material findet zu den hohen Preisen schlank Aufnahme. Englische Biertreber wurden zu etwa 11,80 Mark je 100 Kilogramm an Frankfurt a. M. gehandelt. Die lebhafte Nachfrage nach Trocken- und Steffenschnitzel hält an.
Der Rauhfuttermarkt hat bei kleinem Angebot ruhiges Geschäft, Sttoh wird aus Süddeutschland gefragt.
Am Mehlmarkt hat sich das Geschäft in Weizenmehl etwas belebt, insbesondere hielt die Nachfrage nach den für die Festzeit vorgesehenen feinen Mehlen der Typen 405 und 563 an. Auch Brotmehle der Typen 790 und 1600 blieben gefragt. Das Roggenmehlgeschäft bleibt schwach, die wenige Nachfrage beschränkt sich in der Hauptsache auf die hellere Type 815. Futtermehl hatte weiterhin guten Abzug, dagegen blieben Nachmehle stark zurück. _________________________________
Herr Heinrich Bierau
Lollar, Gießen, Mannheim, den 22. November 1935.
Keller.
383 D
6754 D
Dank aus.
Besichtigung.
06011
Heuchelheim, den 22. November 1935.
6750 D
Geschwister Bender und alle Angehörigen
I Wellhöfcr, Telephon 2313, Marb. Str. 24.
Hartbrennbolz, ä, Wagen 5 Mk., Anmachbolz ä Wagen 6 Mk., 1 Sack Anmachholz 1 Mk. frei
EineDelik.i.mein Pflaumenmus a.gar.fr.Pflaum. n.Hausfrauenart gew., d. 10-Pfd.- Pofteim.fr. Haus zu Mk. 5,- Nachnahme. Garant. Zurückn. [ «724 D
Gg. Krebiel, Eich (Rheinb.).
Heute morgen verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater
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in allen Preislagen. — Zwanglose
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sowie für die wohltuenden Worte des Herrn Pfarrer Weisel, für die vielen Blumenspenden, und all denen, die ihr das letzte Geleit gaben, sprechen wir hiermit unseren innigsten
Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 24. November, nachmittags 2y2 Uhr in Lollar statt.
im Alter von 89 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Marg. Bohl, geb. Bierau.
Emilie Gvegovk
Katholische Buchhandlung
Kreuzplatz 14 (Eingang Rittergasse am Sporthaus Schwan, 3. Eingang) 6639 V
Statt besonderer Anzeige
Werner Mobs
im Alter von nahezu 11 Jahren entrissen
Gießen, den 21 November 1935
Die Beerdigung fand in der Stille statt
6759 D
Nach Gottes unerfor schlich em Ratschluß wurde uns durch Unglück sf all unser einziger lieber Sohn, Bruder, Enkel und Vetter
Franz Mobs und Frau
Eva, geb. Kübel
nach vollendetem 90. Lebensjahr zu sich zu nehmen.
innerung fortleben.
6729D
Die Briefträger des Postamtes Gießen
Gießen (Katharinengasse 14), den 22. November 1935.
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Die Beerdigung findet am Montag um 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
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Schon wieder haben wir den Verlust eines teuren Mitarbeiters zu beklagen. Am 21.November verschied plötzlich und unerwartet unser Arbeitskamerad
Wilhelm Weller, Postschaffner
Wieseck
Lange Jahre hindurch haben wir mit ihm zusammen gearbeitet und wußten ihn als einen treuen, aufrechten Kameraden zu schätzen. Er wird bei uns in der Er-
Frau Barbara Löber
geb. Rohrbach
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir herzlichen Dank.
Franz Kreuzburg und Familie
Gießen, den 22. November 1935.
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