S>M
ligffinHffll W» 235.
Weltmeister ♦
inbamm
-nstange".
nächsten toß vor«
ometer« ier hat- s Meer
ieg nach my >m
lerne lag, un-
■Hgen achen . Die- feiner ) von n un» : run« Hafti« i biß)«
diesem i end« stahl« )ttober oges» ;mck )lhe!o, )ei jii' nk er« S, ein M1 Samt« treten«
tadel- fekten haus ktplaiz kasse
hauende» Antwort
ann von ges 8«; )ie mit us dem
Flanke. Schwab, )ien gemeinen iiing be« sobald ge Kßo«
Sri* h c ggen ™.f chts
!i-
•ff»
$perrI
um un$ ne W nein, - . ihn de'
Denr hr. Ei» in die che über
„die
Geschichten aus aller Welt
für des
Deutscher, denke daran, daß du ein Glied der Gemeinschaft bist, und daß du mit der Gemeinschaft stehst und fällst. Dein Opfer für das WHW. gilt dieser Gemeinschaft!
: 6. Privatvermögen, darunter unschätzbare
: Kunstwerte, die Hearst aus allen Ländern zusammengekauft hat. Hearst gilt auf den Kunstmärkten : der Welt als der größte, wenn auch nicht als der wählerischste Sammler. „Fortune" setzt den Wert seiner Sammlungen mit 20 000 000 Dollar an.
Zu den Stützen der Hearstschen Organisation mußte man auch einen Stab hervorragender Mitarbeiter und Fachberater nennen, besonders den Rechtsanwalt Neylan aus San Franzisko, der Hearst im Jahre 1925 bewog, seine Unternehmungen zu konsolidieren und auf eine praktischere finanzielle Basis zu stellen. Hauptsächlich diesem Umstande hat er es zu verdanken, daß sein gewaltiges Zeitungsreich die Depressionsjahre gut überstanden hat, ohne daß auch nur eine einzige Hypothek oder Schuldverschreibung in Verzug geraten wäre. Ja, er hat es fertig gebracht, nach wie vor beträchtliche Dividenden auszuschütten, so daß die „Klasse A" Aktien der Hearst Consolidated heute als eine der besten Anlagen in den Vereinigten Staaten gilt.
Aus den genannten 6 Grundpfeilern erheben sich 2 weitere Säulen, nämlich die „Hearst Magazines, Jncorporation", die sich aus den 5 größten Zeitschriften zusammensetzt, und „Hearst Consolidated Publi- cations", die 1930 aus den zehn am besten verdienenden Zeitungen gebildet wurde. Die Aktien dieser beiden Gesellschaften sind im Besitz einer weiteren Dachgesellschaft der „Hearst Corporation". Ueber dieser thront die letzte und höchste Holding- Gesellschaft, die „American Newspapers Jncorpo- ration". Sie umfaßt neben den Bergwerken, dem Grundbesitz und dem Privatvermögen auch die 17 Zeitungen und acht Zeitschriften, die nur kleine Gewinne abwerfen oder gar mit Verlust arbeiten. Verluste der einen Zeitung werden gegen den Gewinn einer anderen abgeschrieben. Diese Gesellschaft dient also gewissermaßen als Clearing-Haus für alle anderen Hearst-Unternehmungen.
„Fortune" will wissen, daß Hearst binnen Jahresfrist aus steuertechnischen Gründen eine Reorganisation seines ganzen Verwaltungsapparats beabsichtige. Die Zahl der Gesellschaften solle auf drei reduziert werden, an deren Spitze „Hearst Enterprises, Jncorporation" stehen werde, um eine ähnliche Clearing-Funktion auszuüben, wie jetzt die „American Newspapers."
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Ein Verwandtschafts-Labyrinth.
(ht) Washington.
Aus der Stadt Adams in Massachusetts wird über em verzwicktes Familienverhältnis berichtet. In der genannten Stadt nämlich haben der Witwer B. und sein Sohn am gleichen Tage die Witwe M. und ihre Tochter geheiratet. Aber nicht, wie man annehmen möchte, dem Alter entsprechend. Sondern: der Vater nahm die Tochter und der Sohn die Mutter. Der Vater ist damit der Schwiegersohn seines Sohnes, der Sohn aber der Schwiegervater seines Vaters geworden. Die Mutter ist die Schwiegertochter ihres Schwiegersohns, die Tochter die Stiefmutter ihres Stiefvaters.
Wenn man nun' erst mit freudigen Farnilienereig- ninen in den beiden Ehen rechnet, kommt man zu Öen tollsten Ergebnissen: erhält der Sohn einen Nachkommen, so wird dieser der Onkel seinen eigenen Großvaters und der Stiefbruder seiner angeheirateten Großmutter (der Tochter). Aber wenn man hier weiter rechnen will, läuft man Gefahr ebenso verwirrt und gestört zu werden, wie hier nach unserem Gefühl die Eheverhältnisse an sich schon sind.
Weshalb er den Füllfederhalter erfand.
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Neuyork, Oktober 1935.
Das Winterhilfswerk als Wirtschastsfaktor. Der Reichsbeauftragte Hilgenfeldt vor der Presse.
Eine Lotterie für die „Fram".
N.Z. Oslo.
3n Norwegen hat man jetzt eine Lotterie veran« staltet, deren Einnahmen die Erhaltung des berühmten Polarschiffes „Fram" sichern soll. Das 1 Schiff selbst, das einmal bereits abgewrackt werden sollte, bleibt der Nachwelt erhalten, so lange seine . Planken nicht auseinanderfallen. Es fehlt jedoch an ! ®elb für die Unterhaltung des Schiffes und des Fram-Museums. Dieses Polarschiff hat eine so rühm- 1 reiche Geschichte hinter sich wie kein zweites. Welt- bekannt wurde sein Name durch Nansens Po- larfahrt von 1893 bis 1896, die den großen Forscher bis zu mehr als 86 Grad nach Norden brachte. Der zweite Polarfahrer, der die „Fram" benutzte, 1 A"r nverdrup, der Entdecker des Sverdrup- Archipels im arktischen Nordamerika. Der dritte große Name schließlich, der sich unlöslich an die „Fram' knüpft, ist der Roald Amundsens, der auf dem Schiff seine berühmte Südpolfahrt unternahm, die 1911 zur Eroberung des Südpols führte. Für die Norweger ist es daher Ehrensache, das Schiff ihrer letzten großen Wikinger würdig zu bewahren.
Dauner mit gutem Appetit.
_ _ Da. Paris.
Der Herr war dem Geschäftsführer gleich aufgefallen, denn er hatte sich beim Hereinkommen in öie hinterste Ecke des Restaurants verdrückt und sich so unauffällig wie möglich benommen. Nun machte er ihm indessen die Mitteilung, er sei Kriminalbeamter, konnte sich auch als solcher ausweisen; er müsse leider den Herrn am dritten Tisch von rechts sofort abführen, da er ein steckbrieflich gesuch- ter Hochstabler sei.
Der Geschäftsführer machte^eine Einwände, ob- wohl ihm die ganze Sache sehr peinlich war, und er bat den Beamten daher, die Verhaftung rasch und ohne Aufsehen zu erregen, oorzunehmen. Der Hochstapler wurde durch einen Kellner ans Telephon gebeten, verschwand nach draußen und wurde dort schon von dem Kriminalbeamten erwartet, der ihm nach einigen kurzen Worten die Handschellen anlegte und ihn abführte.
Erst jetzt merkte der Kellner, daß sowohl der Hochstapler als auch der Beamte ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten — so schnell was alles gegangen. Das konnte aber nachgeholt werden, und der Geschäftsführer selbst legte' am nächsten Tag die Rechnungen auf der Polizei vor. Leider kam er dort nicht zu seinem Recht, denn man wußte Weber oon einem Hochstapler noch von einem Kriminalbeamten, die in dem betreffenden Restaurant gewesen seien.
Gerade wollte er fürchterlich losschimpfen, als der Inhaber eines anderen Lokals mit dem gleichen Begehren anrückte. Auch ihm wurde dieselbe Erklä- rung zuteil, denn auch heute hatte die Polizei keinen Beamten beauftragt, einen Hochstapler festzu- nebmen. Ebenso wie im ersten Lokal hatten die bei öen Betrüger zuerst ein reichliches Diner eingenommen und waren dann auf öie bekannte Weise oer- ' ™Unöcn' ohne ihre Rechnungen zu begleichen.
Man muß schon sagen, daß die Gauner zu leben verstanden. Sie aßen sich durch, aber sie werden wohl letzt einen anderen Trick aussinnen müssen, denn die „Verhaftung" dürfte das nächste Mal nicht mehr klappen.
„Wohlüberlegte"Antworten-grober Unfug
Amerikas„Zeitungskönig"undsein Reich
Bon unserem E. A H.-Lenchierstatter.
Aus aller Welt.
Felsstürze
und starke Schneefälle im westlichen Norditalien.
fiängs der Bia Aurelia in der Nähe von Kap M-l- ereigneten sich infolge des ungewöhnlich J -ts große Felsstürze. Die Napoleon-
Im° 77 ?allyano ist durch einen Felsrutsch unpass,erbar geworden. Starke V h c t!n 16,1 des westlichen Nord- üaliens haben ebenfalls dazu beigetragen daß der «erkehr auf den beiden Landstraßen fast völlig ahrngelegt wurde. a
Berlin, 22. Nvv. (DNB.) Jrn Hauptamt Dolkswvhlfahrt sprach der Reichsbeauftragte WHW., Hauptamtsleiter Hilgenfeldt, vor der Presse über das Winterhilfswerk. Für einen großen Teil des Wirtschaftslebens wirke'sich das WHW., dessen Gesamtumsatz dem Jnlandsum- satz der I. G. Farbenindustrie gleichkomme, äußerst belebend aus. Das Winterhilfswerk sei z. B. der größte Kohlen-, Textil - und S ch u h a b n e h m e r. Ein Güterzug mit der Menge der von ihm verteilten Waren würde öie
r,J^Vlner neinen Stadt im Staate Pennsylvanien djneb em elfjähriges Schulmädchen kürzlich an Öen «euj der Lokalzeitung unö bat ihn um Rat. vlbre Lehrerin hatte einen Aufsatz über öie ameri- kanlsche Verfassung aufgegeben. Zwei Tage später erschien auf öer ersten Seite sämtlicher Hearst-Zeitungen Amerikas ein Leitartikel aus öer Feder des „Zeitungskönigs". Er begann mit Öen Worten- My dear young lady..." unö enthielt nichts anderes als öen verlangten Schulaufsatz. So ist William R a n ö o l p h H e a r st. Er sieht bis in die kleinsten Winkel seiner Redaktionen und kontrolliert doch das größte Zeitungsunternehmen der Welt. Gefürchtet von feinen Untergebenen, gehaßt von feinen Feinden, umworben von Politikern. Auf der einen Seite skrupellos, ja oft als charakterlos bezeichnet ein Mann, der sich nicht scheut, morgen fanatisch das Gegenteil von dem zu verfechten, was er heute behauptet hat, ist er auf der anderen Seite der erste und einzige Zeitungsmann in den Staaten, der versucht, dem amerikanischen Volk so etwas wie Na- tivnalgefühl einzuhämmern.
den Nasenschutz. Von diesem völlig unorganischen Helm sind damals einige Hundert Stück hergestellt und wohl auch von Vogesenkämpfern getragen wor- öenfJ?le waren unmöglich als Helm, außerdem viel zu schwer, und sind sehr rasch wieder verschwunden. In einem Selbstporträt hat Professor Dollbehr die bizarre Form dieses ersten Stahlhelms des Weltkrieges festgehalten, und man kann sich eines leisen Lächelns nicht erwehren, wenn man dieses Bild betrachtet.
Nein, öer heutige Öeutsche Stahlhelm, welcher auch öer Stahlhelm des Weltkrieges gewesen ist, ist für den deutschen Soldaten notwendige und ihn kennzeichnende Form, ein Symbol deutschen Kriegertums. Dieser Helm hat zahllosen Mannern im Kriege das Leben gerettet oder sie vor schweren Verwundungen bewahrt. Er verbindet das Zweckmäßige mit dem Gestalteten. Er erfüllt die künstlerische Forderung nach der Einheit von Sinn und Form in einem vollendeten Maße Er ist ein zweckmäßiges Gebilde von höchster Schönheit des Kriegerischen. Denn im deutschen Raum hat immer der kämpferische Mensch jeder Art die
So bekannt die politische und finanzielle Macht I Hearsts ist, so war es doch sonderbarerweise bisher noch niemandem gelungen, den Wert seiner weitverzweigten Unternehmungen zahlenmäßig auch nur annähernd zu erfassen. Kaum seine besten Freunde ließ er einen Blick hinter die Kulissen werfen. Als Ichlauer Propagandist wußte er genau, daß die öffentliche Meinung um so leichter zu beeinflussen ist als diese Beeinflussung dem Mann der Straße unbewußt bleibt. Die amerikanische Zeitschrift „Fortune" hat nun als erste unter erheblichen Schwierigkeiten Hearst die Zustimmung abgerungen, vor der Öffentlichkeit auf Grund gewissenhafter Nachforschungen ein Bild von der Struktur seiner Zeitungsmaschine entwerfen zu dürfen. Die nachstehenden Ausführungen geben in wenigen Worten das wieder, was sieben Redakteure vom Stad dieser Zeitschrift in fünfwöchiger, mühseliger Arbeit aus allen Teilen des Landes zusammengetragen haben.
Am Anfang des Hearstschen Zeitungsreichs stand em kleines Blatt, der „San Francisco E x a - m i n e r", das ihm fein Vater, der Senator George Hearst, tm Jahre 1887 vermachte. Heute wird das Vermögen des 72jährigen Zeitungskönigs auf 220 Millionen Dollar geschätzt. Er beschäftigt insgesamt 31 000 Personen, denen er jährlich 57 000 000 Dollar an Lohnen und Gehältern zahlt, besitzt 2 8 Zeitungen, die sich auf alle amerikanischen Groß- stadte verteilen, 13 Zeitschriften, zwei Filmgesell- chaften, acht Rundfunksender, enormen Großgrundbesitz in Neuyork, Kalifornien, Mexiko und England (Hearst ist der größte Grundbesitzer in USA.!) und em beträchtliches Privatvermögen.
Das Bauwerk seiner Unternehmungen ruht auf folgenden sechs Grundpfeilern:
1. Bergwerke. Ausgedehnte Interessen in Sud-Dakota; 51000 Aktien der Cerro-de-Pasco- Bergwerke in Peru und Aktienmehrheit öer Gold- unö Silberbergwerke von Guanacivi unö San Louis in Mexiko. Gesamtwert 15 000 000 Dollar.
2. 28 Zeitungen, öer wertvollste in einer Hund vereinigte Zeitungsbesitz der Welt, mit einer Gesamtauflage von 5 500 000 an Wochentagen und 7 000 000 Exemplaren an Sonntagen. Diese Zeitun-
(rt) Philadelphia.
Bei Gelegenheit einer Ausstellung bemühte sich em Statistiker festzustellen, ob wirklich alle amerikanischen Erfinder, mit Ausnahme Edisons, arm gestorben seien. Er konnte zu seiner Beruhigung ermitteln, daß unter 66 namhaften Erfindern der Vergangenheit zehn wenigstens teilweise einen Gewinn aus ihren Entdeckungen ziehen konnten. Bei seinen Nachforschungsarbeiten stieß er auch auf eine sehr interessante, bis heute unbekannte Geschichte: auf die Erfindung des Füllfederhalters.
Dessen Erfinder war ein gewisser Levis E. Watermann, von Berus Versicherungsagent. Der erlebte es mehrfach, daß ihm Kunden, die schon ihren Versicherungsbeschluß gefaßt hatten, wieder „umfielen", ehe er irgendwoher ein Tintenfaß und einen Federhalter herbeigeschleppt hatte. Als er aber das Tintenfaß in feine Rocktasche stellte, mußte er zu seinem Kummer mehrfach erleben, daß feine schönsten hellgrauen Anzüge durch Tinte ruiniert wurden, die aus den Tintenflaschen ausgelaufen war.
Endlich wurde es ihm zu dumm. Er ging hin und
Dreizehn Jahre „versprochen".
_ . ft) Nizza.
Zwei Statistiker, die sich seit mehreren Jahren oanut beschäftigten, ein System von Durchschnitts- zahlen für das menschliche Leben zu ermitteln, ha. ben die folgenden Resultate erzielt: Ein Mensch, der das Alter von 70 Jahren erreicht, verschläft mindestens 23 Jahre. Von der übrigen Zeit aber verwendet er weitere 23 Jahre für seine persönlichen -öergnugen. Er ißt sechs Jahre lang und spricht alles in allem — ohne Volksredner ober Straßen- oerfaufer zu sein — mindestens 13 Jahre. Auch das Waschen und Rasieren häuft sich nach und nach an. Ohne übertriebene Sauberkeit verwendet der Mensch immerhin 18 Monate dieser 70 Lebens- lahre allein auf die Reinigung seines Körpers.
Zwei Stunden zu spät.
(ma.) Belgrad.
Vor Jahren lernten sich Arpad Nadj, ein junger ungarischer Student, der später die diplomatische Laufbahn emschlug, und Henni Bartel, eines der schönsten Mädchens Serajewos im Hörsaal der Wie- ner UniDerfität kennen und verliebten sich auf den erften Blick. Nachdem Arpad nun in der ungarischen Diplomatie eine feste und aussichtsreiche Stellung gefunden hatte, wollten sie heiraten. Aber der Vater des jungen Mannes verweigerte feine Einwilligung
Die beiden Liebenden beschlossen deshalb, sich auf eine Urlaubsreife nach Dubrownik zu begeben und dort gemeinsam aus dem Leben zu scheiden. Sie nahmen Gift und warfen sich von einer Felsklippe in die Adria. Fischer jedoch hatten den Vorgang beobachtet und zogen beide bewußtlos und mit schweren Verletzungen aus dem Wasser. Im Krankenhaus, in das sie sofort eingeliefert wurden, kam jede ärztliche Hilfe zu spät; beide starben unter ben Hauben ber Chirurgen.
Zwei Stunben später kam im Hotel, wo sie abgelegen waren, ein Telegramm bes Vaters bes jungen Manes an, in bem er enblich seine vorbe« haltlose Einwilligung zur Eheschließung aussprach. Es war zu spät... *
(ha) Marseille.
Francois F. ist wegen groben Unfugs zu fünf Tagen Gefängnis verurteilt worben. Er 'hat Protest eingelegt, weil nach feiner Ansicht absolut kein Un- fug vorlag. Er habe wahrheitsgetreu geantwortet.
stand nämlich in einer Zeugenvernehmung vor Gericht und sollte „wohlüberlegt" Antwort geben auf öie Fragen, öie der Richter ihm stellte. Das Frage- unö Antwortspiel wickelte sich wie folgt ab: Wo wohnen Sie?" — „Bei meinem Bruöer'" — „Unö wo wohnt Ihr Bruöer?" — „Bei mir'" — „Wo aber wohnen Sie beide?" — „Zusammen!" Der Richter fühlt- sich verulkt, schlug auf den Ich und ließ den daraufhin sprachlos gewordenen Francois F. abführen. Nach fünf Tagen wird der Mann abermals „wohlüberlegte" Antworten geben muffen. ”
?nJLArin0en' "Fortune" Zufolge, jährlich etwa 100 000 000 Dollar ein.
3. 13 Zeitschriften, darunter vier englische. Gesamtauflage 4 500 000, Gesamtwert 25 000 000 Dollar. Davon entfallen allein 20 Millionen auf das Magazin „Good Housekeeping", das als best- gehendes Magazin der Welt gilt und im Jahre 1934 allein einen Gewinn von zweieinhalb Millionen Dollar abwarf.
4. Gemischte Gesellschaften, darunter ein „Feature"-Syndikat (King Features) zwei Filmgesellschaften und acht Radiostationen. Gesamtwert 14 000 000 Dollar.
5. Grundbesitz. Dazu gehört die 900000 Acker (ca. 1400 Quadratmeilen) große Baricora- Ranch in Mexiko, die San-Simeon-Besitzung in Kalifornien (270 000 Acker groß mit einem Dorf in oberbayerischem Stil). Grundstücke in Neuyork im Werte von 4 1 000 000 Dollar, womit Hearst nach Vinzent Astor der reichste Grundbesitzer Neuyorks ist, ein Schloß in Wales (England) ufw. Gesamtwert 56 000 000 Dollar.
König Georg nach Griechenland unterwegs.
Rom, 22. ffloD. (DNB.) Heut früh hat König Georg von Griechenland auf dem Kreuzer „Hellu die Reise in sein Heimatland angetreten. Sein Aufenthalt in Rom trug lediglich ben Charakter eines Höflichkeitsbesuches.
privater Besuch Lord Beaverbrooks in Berlin.
B e r H n, 22. Nov. (DNB.) Der bekannte englische Zeitungsbesitzer Lord Beaverbrook ist Zu einem privaten Besuch in Berlin eingetrvffen. torb Beaverbrook wirb, wie wir erfahren, einige Tage in ber Reichshauptsdadt bleiben und sich bann Bad) München begeben.
baute einen „Füllfederhalter", der sich dadurch aus- zeichnete, daß er nicht funktionierte. Erst viele Jahre spater verkaufte Watermann sein Patent und zog wenigstens soviel Gewinn aus seiner Erfindung, das er die inzwischen leichtfinnigerweise gemachten Schulden abdecken konnte, ehe er das Zeitliche segnete und mit einem seiner Füllfederhalter im Sarg der Vergessenheit anheimfiel.
Eine einträgliche Maus.
(th.) Neuyork.
Gemeinhin stellen die Menschen den Mäusen mit Fallen ober mit Katzen nach unb suchen sie zu vertilgen, wo sie ihrer nur eben habhaft werben können. Die „Micky-Maus" aber macht eine rühmliche Ausnahme. Sie ist so gern gelitten, baß ihr Freun- beskreis in bie Millionen geht. In bie Millionen gehen aber auch bie Summen, bie sie ihrem Schöpfer unb seinen Mitarbeitern, ben Filmprobuzenten, eingebracht hat. In ben Vereinigten Staaten allein sinb in ben sieben Jahren ihrer Existenz für 350 Millionen Mark Micky-Maus-Filme ober -Spiel- Zeuge verkauft worben, bavon für etwa 100 Millionen Mark allein im letzten Jahr. In Englanb werben alljährlich für 30 Millionen Mark, in Ka- naba, Australien, Frankreich, Spanien unb in ben skandinavischen ßänbern für je 5 Millionen Mark jährlich an Micky-Maus-Spielwaren aller Art umgesetzt.
Es geht nichts über Haltbarkeit.
Strecke Berlin—Gibraltar ausfüllen. Die Kohlengruben des Saargebietes müßten ein viertel Jahr hindurch nur für bas WHW. förbern, um dessen Bedarf zu decken. Allgemein würden 16 v. H. der Kohlenerzeugung vom Winterhilfswerk verteilt. Wichtig sei auch die ausgleichende Tätigkeit für viele Wirtschaftsteile, da das WHW. oftmals Ueberfchüsie aufnehme. So habe man im letzten Sommer 500 000 Zentner Gemüse aufgenommen und an die Volksgenossen verteilt. Das Gleiche gelte für die Fischversvrgung. Bei der Vergebung von Aufträgen würden die Rand Wirtschaftsgebiete besonders berücksichtigt. Der Spendeneingang sei jetzt schon höher als im Vorjahr. Auch die Ergebnisse der Eintopfsonntage lägen über denen des Jahres 1934. Man könne daher der weiteren Entwickelung mit Zuver- icht entgegensehen. Die Fürsorge des WHW. werde ich auch auf Kurz- und Heimarbeiter, be- onders in den armen Gebieten des Thüringer und Bayerischen Waldes, erstrecken. Zum Schluß gedachte Pg. Hilgenfeldt der vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, die sich tagaus, tagein für das Gelingen dieses großen Werkes der Volksgemeinschaft einsetzten.
(t) Stockholm.
Seit jeher bemühten sich die Militär- und Marine- behvrden, Lebensrnittel so herzurichten, daß sie recht lange hielten. Trotz einer vielleicht weniger vollendeten Technik erweisen sich die Fabrikate der Vergangenheit ab unb zu immer noch als bie haltbareren. So wurde vor ein paar Tagen in Stockholm dem Marineamt ein Zwieback eingereicht, der 56 Jahre alt ist. Ein alter Seemann hatte ihn seinem Sohn vermacht, der ihn seinerzeit wiederum seinem Sprößling gab. Fast zur gleichen Zeit hört man aus England von einer Packung Schokolade, öie als „Königin Viktoria-Schokolade" 'bei Ausbruch eines Kolonialkrieges den Soldaten zur Aufheiterung von Gemüt und Zunge mit auf den Weg gegeben wurde. Packung unb Schokolabe sinb in bester Serfaffung. Freilich wirb man sie — wenn es nicht nötig ist — kaum als Delikatesse verzehren.
Entscheibung in sich getragen unb herbeigeführt, mag es sich nun um soldatische Vorgänge bes Krieges ober um funureüe Schöpfungen der Dichtung oder oer Musik handeln, mag es nun um die Ausein- anöerfetjung im religiösen Glauben ober um den politischen Willen gehen.
Unter diesem Helm sind fast zwei Millionen deut- che Soldaten gefallen und haben die große Ueber- heferung ber Geschichte weitergereicht an bie, welche nach ihnen kommen. Unb mit biesem Helm ist jener Selbstbehauptungs- unb Lebenswille ber früheren Deutschen unter ben herrschenben Gestalten pes Mittelalters wieberaufgenommen worben. Das Iteat beftimmenb in ber Form biefes stählernen Gebildes „zu Schutz unb Trutze". Unter biesem unermeßliches Sinnbild ber beutschen Wehrhaftigkeit und des deutschen Willens zur Nation marschieren heute die Soldaten des Deutschen Reiches, Waffenträger der Nation".
AEG
EG"
Jeutfchlanomejjter
______________163 ~
■ » Europamclftet ♦
RM- 235 -1


