den
tenden Auslandsware zu Produktionseinschränkun- asn und zu einseitiger Betriebsführung unter Kon-
p o 11111 d), ab sondert sein.
M auch Petroleum aus die Sanktivnsliße
<1
gesetzt werden?
werde am
nennen.
arktordnuna erst gibt Die Gewayr rhandene Bestand auch rationell
daß am 7. Oktober alle im Völkerbundsrat
sitzen-
Ant- die dem
keine unbekannte Persönlichkeit, der setzt 45jähnge entstammt einer alten schottischen Adelsfamilie und nahm am ganzen Weltkrieg als Offizier des Grenadier-Garde-Regiments teil. 1928 bis 1929 war er Finanzsekretär des Kriegsministeriums. Diesen Posten bekleidete er auch von 1931 bis 1934. Nach der Kabinettsumbildung im Jahre 1934 wurde er Finanzsekretär des Schatzamtes. Don diesem Posten kehrt er nun wieder ins Ministerium zurück, diesmal aber als sein Leiter. Duff Cooper ist in diesem Jahre auch in Deutschland bekannt geworden durch seine viel besprochene, auch in deutscher Sprache erschienene Biographie des großen französischen Diplomaten Talleyrand.
Keine einzige Nation habe sich mit Eifer und Zufriedenheit an der Sühnepolitik gegen Italien beteiligt. Es sei eine unwillkommene Pflicht, die überdies einen Verlust des Handels für die teilnehmenden Staaten mit sich bringe. Die Welt habe jedoch niemals zuvor eine ähnliche Kundgebung gesehen, die Einstimmigkeit und Schnelligkeit, mit der sie durchgeführt worden sei, stelle etwas Neues in den Annalen der internationalen Be-
Englands. England könne wohl nicht geographisch abge
als Mitglied des dieser Tatsache er» erfüllen und
England und Frankreich anworlen aus den ilalienischen Protest gegen die Sanktionen.
Sühnemaßnahmen wurde am Freitagmittag italienischen Botschafter in London, Grandi, von Sir Samuel Hoare überreicht. Die Antwort stellt
Die britische Antwort.
London, 22. Nov. (DNB.) Die britische wort auf die italienische Protestnote gegen
England wird seine Rolle zu Ende spielen
Eden begründet den Kurs der britischen Dölkerbundspolitik.
Warschau, 23. Nov. (DNB. Funkspr.) Die polnische Note, die in der Frage der Sühnemaßnah-
holung einer derartigen Lage zu vermeiden. Er glaube, daß Großbritannien eine Rolle in der europäischen und in der Weltpolitik zu spielen habe. Diese Rolle aufzugeben, würde den geschichtlichen Ueberlieferungen Englands nicht entsprechen. Er betrachte eine AbsonderunHs- Politik für England als eine selbstsüchtige Gemeinheit. Venn jedoch der Völkerbund zugrunde ginge, dann wäre es wohl möglich, daß die Absonderungspolitik den Engländern aufgezwungen werden könne. Eine solche Politik wäre
der Aufstellung der Kabinettsliste sti lischwei - E; e n b übergangen worden. Das Verfahren ei verwunderlich, Londonderry sei ziemlich ent= äuscht über feinen „unfreiwilligen Rücktritt. „Times" sagt, es sei damit zu erklären, daß normalerweise nur zwei Minister im Oberhaus sitzen dürfen. Die Entscheidung sei dann zu Ungunsten Lord Londonderry ausgefallen, um die zu Peers ernannten Minister, Lord Bolton Eyres Monsell, den Ersten Lord der Admiralität, und Lord C u n l i f f e L i st e r, den Luftfahrtminister, im Kabinett zu halten.
Die wichtigste Ernennung ist die Ernennung Duff Coopers zum Kriegsminister. Duff Cooper ist
London, 23. Nov. (DNB. Funkspruch.) Die erste politische Rede nach den Parlamentswahlen wurde am Freitagabend vom Völkerbundsminlster Eden in Edinburgh gehalten. Eden wies darauf hin, daß das System des Mächteausgleichs gescheitert sei. Bei einer Gelegenheit zum mindesten sei der Krieg möglicherweise deshalb ausgebrochen, weil dieStellungE n g- lands falsch berechnet worden sei. Der Völkerbund biete die Mittel, um b i e Wieder-
lichkeit habe begreiflicherweise die italienische Regierung beunruhigt, die sich einer der Haupt- rohstoffe beraubt sehen würde, der für die Fortführung des afrikanischen Krieges von überragender Bedeutung fei. Die Verstimmung Italiens gegen die Staaten, die Sühnemaßnahmen durchführen, werde durch ein Petroleum-Ausfuhrverbot auf die Spitze getrieben werden, und die diplomatische Spannung zwischen Rom und den anderen Hauptstädten werde sich verschärfen.
Amerika auf seine Neutralität bedacht.
FinanziellerDruck auf dieSchiffahrtslinien.
Washington, 23. Nov. (DNB. Funkspruch.) Die Schiffahrts-Abteilung des amerikanischen Handelsministeriums hat denjenigen Schiffahrtslinien der Vereinigten Staaten, die Kriegsmaterial nach Italien zur Verschiffung bringet, mit Kreditsperre gedroht. Das Ministerium soll bereits mehrere Schiffe mit Ladungen für italienische und abessinische Rechnung aufgehalten haben. Trotzdem zeigen die Ausfuhrziffern im Oktober für die Ausfuhr nach Italien eine Steigerung von 5 063 700 Mark gegenüber dem September. Die Schiffahrts-Abteilung hat etwa 242,5 Millionen Mark an Anleihen an Die Schifffahrtslinien ausgegeben. Es handelt sich um Kredite für Neubauten. Außerdem schulden die Schiffahrts-Gesellschaften noch weitere Millionen für Schiffskäufe in früheren Jahren. Zwischen Hüll und dem italienischen Botschafter wurde die Aufforderung an die Oelgesellschaften, die Oellieferungen nach Italien einzustellen, erörtert, lieber die Besprechung ist keine Verlautbarung herausgegeben worden.
den Regierungen bei der Gegenüberstellung unbestrittener Tatsachen mit den gebieterischen Bestimmungen der Völkerbundssatzungen feststellen mußten, daß die italienische Regierung in Verletzung des Artikels 12 zum Kriege ihre Zuflucht aenommen hatte. Gleichviel, welche Freundschaftsgefühle sie gegenüber Italien hegt, war sie daher nicht imstande, diese Feststellung zu verweigern. Aus dieser Lage ergaben sich unvermeidliche Folgen. Gegen die Verpflichtungen der Völkerbundssatzungen zu verstoßen hätte bedeutet, für die Zukunft die Möglichkeiten der Anwendung von Bestimmungen in Frage zu stellen, die ein wesentliches Element der den Völkerbundsmitgliedern gewährleisteten Kollektivsicherheit bilden. Dieser gebieterische Grund verbietet es trotz der Sorge um die französisch-italienischen Beziehungen und trotz der Gefühle sowie trotz der Beeinträchtigungen, die sich für die französische Wirtschaft daraus ergeben, der französischen Regierung, die schon auf den 18. November anberaumte Anwendung von Maßnahmen aufzuschieben, denen sie sich anzuschließen erklärt hat. Die französische Regierung ist nichtsdestoweniger mit den anderen Völkerbundsmitgliedern einig in der Auffassung, daß die Völkerbundssatzung ihnen außerdem die moralische Pflicht auferlegt, möglichst rasch eine friedliche Beilegung des jetzigen Streites zu suchen. Die französische Regierung legt Wert darauf zu betonen, daß keine Maßnahme gegenüber Italien den Charakter einer feindlichen Handlung hat. Italien kann diese Wahrheit nicht verkennen. Die französische Regierung betont ihre Hoffnung, daß die Stunde beschleunigt werde, in der der Streit ein Ende nimmt zum größten Porte il der Gemeinschaft der Völker und der internationalen Zusammenarbeit.
Oie Antwort polens.
DieLage droht sich zuverschärfen.
Paris, 23.Nov. (DNB. Funkspruch.) Da der Inhalt der französischen Note an Italien im wesentlichen bereits bekannt war, wenden sich die Pariser Blätter vor allem den Auswirkungen der Sühnemaßnahmen zu, die nicht ohne Besorgnisse verfolgt werden. Auch der Ton des Schriftstückes scheint nicht in allen Schriftleitungen Anklang zu finden. So fragt „Le Jour" in welcher Amtsstube des Quai d'Orsay die Note abgefaßt sein möge. Zweifellos habe Laval, der von der „innenpolitischen Meute gehetzt werde", keine Zeit gefunden, sich um die Wendungen der Note zu kümmern; denn deren Ton weiche erheblich von den früherer Schriftstücke an Italien ab.
„Oeuvre" behauptet, der italienische Botschafter habe Laval erklärt, wenn man Die Ausfuhr von Petroleum nach Italien verbieten werde, so bedeute das den Krieg. Das Blatt schreibt, daß Italien also seine seit 48 Stunden zu bemerkende Politik der Einschüchterung fortsetze. Das englische Kabinett wende nach den durchgeführten Wahlen sich der Verschärfung der Sühnemaßnahmen zu, indem es sich für das Petroleumausfuhroerbot nach Italien entscheide. Die englische Regierung sei in ihrer Politik der Ausfuhrverbote dadurch bestärkt worden, daß Roosevelt im Januar dem Kongreß einen Gesetzentwurf vorlegen werde, der auch für die Vereinigten Staaten die Petroleum- Ausfuhr nach Italien unterbinden werde. •
Auch der dem Quai d'Orsay nahestehende „Petit Parisien" sagt, es sei die Rede davon, das Petroleum auf die Liste der durch die Sühnemaßnahmen für Italien verbotenen Waren zu setzen. Diese Mög-
fest, daß die Organe des Völkerbundes sich der Schwere ihrer Verantwortung und der Interessen Italiens ständig bewußt gewesen seien. Die britische Regierung sei der Ansicht, es habe keinen Zweck, eine Aussprache über die in der italienischen Note erörterten Fragen von neuem zu eröffnen. Die Regierungen seien im Völkerbundsrat verpflichtet gewesen, zu bestätigen, daß die italienische Regierung in Verletzung des Artikels 12 zum Kriege geschritten sei. So stark auch die Gefühle der Freundschaft seien, die das vereinigte Königreich gegenüber Italien hege, so habe die britische Regierung sich doch verpflichtet gefühlt, dieser Entscheidung zuzustimmen und die Folgen auf sich zu nehmen, die sie unvermeidlich in sich schloß. Die britische Regierung verhülle keineswegs ihr Bestreben, soweit das in ihrer Macht als Mitglied des Völkerbundes liege, so früh wie möglich eine Regelung des bedauerlichen Streites herbeizuführen. Die britische Regierung habe, als sie den Völkerbundspakt unterschrieben habe, zwar nicht ihre eigene, freie und souveräne Beurteilung aufgegeben, habe aber die Absicht gehabt, diese Beurteilung in Zukunft in Uebereinftimmung mit den Verpflichtungen des Völkerbundes auszuüben. Keine andere Haltung sei für die britische Regierung möglich; sie halte es daher naturgemäß für wünschenswert, daß die italienische Regierung ihrer Mitgliedschaft beim Völkerbund eine gleiche Deutung gebe.
Die französische Note.
daher die Sühnemaßnahmen ohne Rücksicht!
auf die herkömmlichen F r e u n d s ch a f t s- V7P&IUIVI
banbe zwischen Italien und Polen habe anwen- lävN Fnthjos Melzer.
Die französisch-englische verschrien war und noch vor Jahresfrist bei dem SMionssront. rische^ Konstruktion belächelt wurde, hat heute feste
Süenia Treude in Varis. Gestalt und deutliche Form gefunden. Auf diesem
wenig tfteuoc m tscirie. i ,5tei£ß5bauerntag kann man so recht ermessen,
Paris, 23. Nov. (DNB.-Funkspr.) „Oeuvre be-1 sicher Abstand zwischen der Agrarpolitik von richtet, daß kürzlich der italienische Marchese Th e o» ;rüber und der Bauernpolitik von heute vorhanden doli in Paris zahlreichen einflußreichen Persönlich. --t ^ie ^raqe der Produktionsgestaltung ist in der fetten die Frage vorgelegt habe, ob die französische ^^.^ieaszeit niemals zur Ruhe gekommen. In Flotte und die französische Armee itn Sinne der erften Jahren nach dem Kriege hatten sich kluge am 26. Oktober eingegangenen Verpflichtung weitschauende Männer zusammengefunden und einem Appell Englands folgen mürben, ba5 sßroqramm fQr ein Hilfswerk der deutschen falls die Italiener ein en gl l sch es I ßanbrnirtfcbaft ausgearbeitet. Es ging damals nicht Kriegsschiff versenken sollten, lieber die etma um $i(jcn für die Landwirtschaft, sondern um erhaltene Antwort habe Theodoli dem italienischen a:[fen ber Landwirtschaft für das Volk, um eine Ministerpräsidenten berichtet. Infolgedessen Hache ^^o^x^onssteigerung zur Erringung der deutschen die italienische Regierung in London darauf hi"- Nahrungsfreiheit. Diese Männer sind damals nicht weisen können, daß zwischen Paris und verstanden worden. Inzwischen hatte eine verfehlte London noch zahlreiche Mei n u ngsv er- Agrarpolitik zusammen mit der immer schlimmeren chiedenheiten beständen. Diese Mitteilung sei Verschärfung der Arbeitslosigkeit aus dem Mangel- nur zu dem Zweck erfolgt, um England und Frank- Problem des ersten Lebensmittelhungers nach dem reich nach Möglichkeit von einander zu t r e n- Arie ge ein Absatzproblem gemacht, weil d'ie deutsche nen. Das Ergebnis dieses Schachzuges sei eine ge- Agrarerzeugung in Konkurrenz mit der hereinflu- wisse Nervosität zwischen Lond o n u no jcnben Auslandsware zu Produktionseinschränkun- Paris. Seit einigen Tagen fragten sich die unb einseitiger Betriebsführung unter Kon- Engländer, ob das Abkommen zwischen den Gene- lankturgesichtspunkten gezwungen hatte.
ralftäben auf Grund der Note vom 26. Oktober, Heute ist wieder der Gedanke der Nahrung s- das noch nicht Tatsache geworden sti, s x ? j h e i t als wirtschaftlich bestimmenber Faktor in in der vorgesehenen Art wirklich d u r cf) g e« ben Mittelpunkt der Bauernpolitik gerückt. Dis führt werden würde, oder nicht. erste Verkündung erfolgte vor einem Jahr mit dem
Das „Echo de Paris" schreibt, daß die Durchfüh- Aufruf zur Erzeugungsschlacht. Inzwischen hat rung der Sühnemaßnahmen in Frankreich eine!bas deutsche Volk tue Wehrfreiheit errungen; ftänbig zeigende Erregung auslöse. Man und damit hat die Nahrungsfreiheit eine noch empöre sich dagegen, einem Lande Schwierigkeiten größere Bedeutung erhalten, weil wir nur dann machen zu müssen, das man stets als latei- dazu in der Lage sind, von niemandem Unrecht zu nische Schwester und als den V e r b ü n d e - leiden, wie wir auch niemand Unrecht zusugen ten Frankreichs angesehen habe. Außerdem fürchte wollen. Heute aber bleiben solche Forderungen man mit Recht, daß die Sühnemaßnahmen die nicht nur Theorie, sondern werden nach der Aufrau- schwerwiegensten Folgen für die ohnehin schwer mung des Organisationswirrwarrs mit der einheit« getroffene Ausfuhr-Industrie haben werden, lichen Organisation des Reichsnährstandes auch in ________ die Tat umgesetzt. Die Durcharbeitung dieser _ Probleme und die Ausgabe der Richtlinien für den
Dolen beschwert sich m Prag. zweiten Abschnitt der Erzeugungsschlacht waren der ' ™. . , .. Hauptinhalt dieses Reichsbauerntages.
Die Behandlung der polnischen Minderheit Mit einem einleuchtenden Beispiel ist der große in der Tschechoslowakei. Gemeinschaftsgedanke der Bauernpolitik in Goslar
Warschau 23. Nov. . ^unkspruch.) Am ^jl^qÄeiter Dr^Brummenbaum als fomman^e- Freitag ist m Prag eme polnische Note über d e j Zeneral der Erzeugungsschlacht, hat als Ge- polnisch-tschechoslowakischien Beziehungen und die I., f Qn ben Führer zum Erntedanktag des nach- Lage der polnischen Minderheit m der T\d)ed)o- gabre5 b -v e R o h st o f f e für einen D r i l- slowakei überreicht worden. Eme ®;roffentlt^^ung l1.6” W u f ür eben Soldaten des der polnischen Note scheint Nicht beabfkfjttgt zu sein. e r e s anqefünbigt. Die begeisterte Aufnahme ?^e dns Regierungsblatt ,.Expreß doranny er- $ Ankündigung beweist, mit welcher Hinge- ahrt entspricht die po msche Note der bereite be- > ÖQ5 |auerntum in den Dienst der Arbeit kannten polnischen Haltung, der die polnische Re- roirb Die Faserstofferzeugung ist im all- gierungspresse wiederholt Ausdruck gegeben habe r Bauerngeneration nicht mehr
ist also anzunehmen daß auch die Note der ^läufig; es müssen also erst die Anbauerfahrungen polnischen Regierung auf bem ® ”)iebe,r^roonnen roerben. So wird zum nächsten
daß ein Verfahren zwischen Polen und der Tschecho- K Bauer wenigstens einige Quadratmeter
slowakei nicht in Frage komme und daß eine Ent- L ( a fI) 5 b e ft e 11 e n. Diese im Einzelfall Jpannung der Beziehungen lediglich von einer Mengen reichen zur Erfüllung des Geschen-
A e n d e r u n g der Politik der fgr ben Führer. So handelt es sich überhaupt
Hp wakei gegenüber der polnischen Erzeugungsschlacht vielfach nur um Kleinig- Minderheit abhange. fetten, die in der Einzelwirtschaft nicht stark in Er-
scheinung treten, die aber insgesamt zur Schließung im der Versorgungslücken führen können. Die Erzen-
V_7lipiSV 6811 tmiUlv-* gungssteigerung kann nicht wahllos durchgefuhrt tfnflomnm werden, sondern muß sich nach e i n em f e ft e n
lyiKyiUlll« Plan richten, der ebenso der heutigen Bedarfslage
Aus der Vatikanstadt wird mitgeteilt, der Papst wie der künftigen Entwicklung bei fortschreitender —— Iß Dezember 20 Kardinäle er- Arbeitsbeschaffung und gesundem Bevolkerungs- Das ist insofern eine Ueberraschung, als Wachstum Rechnung trägt.
das ständige Sinken der Zahl der Kardinäle und Die Durchführung der Erzeuanngsschlacht verlangt die Abneigung Pius' XI. gegen Ergänzungen des aber nicht nur den Einsatz des Bauerntums, sondern Kollegiums in den letzten Jahren wiederholt An- auch die Mitarbeit des ganzen Volkes laß zu Vermutungen verschiedenster Art gegeben und vor allem der Verarbeiter un d V er - haben. Warum jetzt plötzlich auf einmal die größte Meiler der Agrarerzeugnisse, die ^m Reichsnayr» Ergänzung des Kollegiums in der gesamten Ge- stand mit dem Bauerntum zusammengeschlossen sind, schichte des Papsttums oorgenommen werden soll, Eine zweckvolle Marktordnung erst gibt die Gewahr ist noch nicht ersichtlich. Ebenso läßt sich noch nicht dafür, daß der vorhandene Bestand auch rationell erkennen, ob die Wahl des Zeitpunktes eine poli- an den Verbraucher weitergeleitet und die zusatz- tise Bedeutung im Zusammenhang mit der Stel- liche Erzeugung wirklich im Sinne des Volksgan- lung derXKune gegenüber Der italienischen Regie-izen zur Geltung gebracht wird.
rung und^dem afrikanischen Kriege hat. Sind all diese Gesichtspunkte auf bem Reichs-
Am bemerkenswertesten bleibt gerabe im Hinblick bauerntag unter dem Stichwort bes Orbnungs- auf die Möglichkeit einer politischen Bedeutung dergedankens zusammengefaht worden, so gehört umfangreichem Kardinalsernennungen die Tatsache, auch der Blutsgedanke unmittelbar dazu, daß unter den 20 neuen Kardinülen nicht weniger Volksgebundene wirtschaftliche Betätigung im Sinne als 14 Italiener fein werden. Zur Zeit besteht der Erzeugungsschlacht hat nichts mehr mit der das Karbinalskvllegium aus 49 Mitgliedern, von Wahrnehmung von Konjunkturen und mit per Er- benen 24 Italiener finb. In Zukunft werben bie zielung persönlicher Vorteile zu tun. Bei aller Italiener mit 38 Vertretern wieder die unbestrittene Sicherung der Wirtschaftlichkeit ist für die Durch- Mehrheit habän, die sie in den letzten30Jahren setzung derartiger Gedanken in der Wirtschaft^ innehatten. Außervem aber wird die starke Bevor- Praxis eine neue Gesinnung erforderlich, Die sich zuauna der Italiener noch dadurch unterstrichen, nicht mehr in Schlagworten vom Volkswohl und baß sie im ergänzten Kardinalskollegium fast alle in ber gegenseitigen Belobigung für bie Leistung maßgeblichen hohe^n kirchlichen A e m t e r be- zweifelhafter Volksvertreter erschöpft, svnbern zum setzen werben. Es if^t begreiflich, wenn biefe Form l Einsatz mit ber Tat bereit ist. Die weltanschaulichen der Auffüllung bes Kollegiums in ber italienischen Fragen, bie beim Reichsnährstanb einen breiten Presse gerabe jetzt mU Genugtuung verzeichnet wirb. Raum einnehmen, haben also ihre Bebemung auch
Im einzelnen ist noch zu vermerken, baß unter für bie Erzeugungsschlacht. Nachbem sich die erben neu zu Ernennenden auch bie päpstlichen kenntnis durchgesetzt Hot, daß die DerstaDterung Nuntien in Warschau, Wien, Paris und Vergreisung des deutschen Volkes zum Volksund Madrid sind. Besonders interessant ist die tod führt, müssen auch alle Maßnahmen des Augen- Ernennung des Erzbischofs von P r a g zum blicklichen darauf geprüft werden, wie sie der Lr- Kardinal, womit der Pspst die Tradition aus der reichung des völkischen Fernzieles m Der Vevoire- Zeit Der österreichischen> Monarchie wieder auf- rungspolitik xu dienen vermögen. Man hat es nimmt. Bekanntlich ist auch der Erzbischof von auch jetzt wieder auf Dem ’Reidjsbauerntag ausge- Wien, Dr. Innitzer, Inhaber Des KarDinals- sprachen, Daß Der rassische Reiniaungsprozeh des Hutes. Besonders auffallende Ernennungen sind die deutschen Volkes erst m Jahrhunderten zum Ziele des Patriarchen von Aethiopien, Des führen kann. Aber Der An ang, um den heute Erzbischofs von Buenos Aires und bie noch schwer gerungen wirb, ist jetzt bereits mit ber eines Jesuiten. Die (Ernennung eines Mitglie- enbgültigen Beseitigung ber Lanbslucht und mit Der des Der Ostkirche erfolgt innerhalb Des letzten Jahr- UmwanDlung Der Bewegung zu einer Verbauerung tausenDs erst zum Dritten Mal, Die eines SüDame- zu machen; auch hier roteDer im vollen Einklang rifaners zum ersten Mal, währenD Jesuiten Dem mit Der Erzeugungsschlacht, zu Deren Durchführung Kardinalskollegium nur in ganz seltenen Fällen Die notroenDigen Arbeitskräfte vorhanben sein angehört haben, ba bie Vorschriften bes Orbens müssen.
bie Annahme kirchlicher Aemiter eigentlich verbieten. In welche größeren Zusammenhänge biese Zweifellos wirb bie Ansprache Des Papstes am Bauernpolitik hineingehort, zeigte Die Vortrags- 16. Dezember noch einige Aufklärung über Die Be- folge auf Dem zweiten Tage Der Haupttagung, wo Deutung Der ebenso plötzlichen ' greichen Reichsminister K e r r 1, Reichsarbeitsfuhrer H i e r l
Ergänzung de und Reichsführer SS. Himmler einige der heute
gerade wichtigen Verbindungslinien zogen. Die «rnmwA Raumordnung als besondere Aufgabe Kerrls Japans---viprc’u/lliu. läuft praktisch auf eine Ausweitung des Ordnungs-
Tokio, 23. Nov. (DNB. Fsinkspruch.) Das Aus- gedankens der Bauernpolitik auf den ganzen beut- roärtige Amt unb bie Ministerien für Heerwesen, schen ßejbensraum hinaus. Der Reichs ar- Marine und Finanzen hielten «eine gemeinsame Be- b e i t s b i e n ft ist ein unmittelbarer Weggenosse ratung über bie China-Politik Japans ab, worauf bei ber Durchführung ber Erzeugungsschlacht allein an Den japanischen Botschafters in Nanking, Aryoschi, schon mit ben Bobenmeliorationen und den Neu- neue Weisungen aogegartaen sind. Nach Mel- lanögeroinnungen, die für ein wachsendes Volk auch düngen der Agentur Rengo enthalten diese Weisun- wachsende (Ernäbrungsgrunblagen geben. Die SS. gen die Forderung, bie Regierung in Nanking solle als antibolschewistifche Kampforgan i- Der Selb st Verwaltungsbewegung infation steht unmittelbar Seite an Seite mit bent Nordchina Rechnung .tragen, bie de- Bauerntum, bas von jeher für den Marxismus f o n b e r e Stellung Ia.Pans in Nordchina unzugänglich war und in Rußland das Beispiel da- und in ber Nachbarschaft Mandschukuos a n e r • I für vor Augen sieht, wie ein Bauernland durch bie kennen und praktische Maßnahmen g e g e n d i e j volksfeindliche Politik des Bolschewismus ins kommunistifche GefaHr Vorschlägen. Hungerelend gestürzt wird.
Paris, 22. Nov. (DNB.) Minifterpräsibent
Laval hat dem italienischen Botschafter Frankreichs., v v „
Antwort auf Den italienischen Protest gegen ben men ber italienischen Regierung ^zugegangen ist, Sanktionsbeschluß übermittelt. In ber französischen weist barauf hin, baß Polen (.?
Note heißt es u. a.: Die französische Regierung V ö l k e r b u nb e s bie sich aus wirb sich barauf beschränken, daran zu erinnern, gebenden Verpflichtungen
Ziehungen Dar. Ein späterer Geschichtsschreiber werbe möglicherweise bie letzten Monate als bie entschei- Denben Tage in ber Schaffung Der DölkerbunDs- autorität bezeichnen. Er fei überzeugt, Daß sich Die Welt — wenn auch manchmal mit zögernDen Schritten — in ein Zeitalter bewege, in Dem Die Nationen sich bestreben, einander zu verstehen und Dadurch Verdächtigungen zu beseitigen und mit einem größeren Vertrauen z u versuchen, für die Aufrechterhaltung Des F r i e D e n s zusammenzuarbeiten. In Der Arbeit Oiu u.iyv .v ________ ~...v ,___.......... für Den FrieDen habe Die englische Regierung eine
jcDoch voll Gefahren für Die nationale Sicherheit große Rolle zu spielen, unD sie müsse Diese Rolle ~ ~ ' 1 *" " olitisch, abervollständig und ehrenhaft bis zum
' ' . I E n b e burchzuführen.


