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bte Aufwendungen der Wirtschaft für Werbungs- Zwecke im laufenden Jahre gegenüber dem Vorjahr erhöht haben. Denn die Indexziffer der Werbe- Umsätze, die von dem Durchschnittsumsatz des Jah­res 1934 ausgeht, schwankt in den ersten acht Mo­naten des Jahres 1935 zwischen 103.6 und 119,1. Nur im Monat März sank sie auf 98,3. Die Sta­tistik läßt ferner erkennen, daß die Werbetätigkeit in den Wintermonaten von November bis Februar am l e b h a f t e st e n ist. Zuverlässige An­gaben über die Verteilung der Werbung aus die verschiedenen Jahreszeiten werden aber erst möglich sein, wenn die Ergebnisse der Umsatzbewegung für mehrere Jahre vorliegen werden. Aus der Steige­

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Nidda und Frankfurt a. M., 22. Oktober 1935

Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Einäscherung in aller Stille statt.

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6,5 41,4

18,9

2,9

1,2

8,9

10,0

6,4 25

Brennholz -Versteigerung der Stadt Gießen.

Durch eine explodierende Karbidlampe tödlich verletzt.

Der beim Bahnbau der Ostertalbahn (Rheinprov.) beschäftigte Arbeiter Kurt Lang aus Osterbrucken machte sich an einer Karbidlampe zu schaffen, als diese plötzlich explodierte. Der kaum 18jährige Lang erlitt hierbei so schwere Verletzungen, daß er bald nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus starb.

Saarländischer Bergmann wird Ehrendoktor der Frankfurter Universität.

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Am Mittwoch früh gegen 5 Uhr entschlief plötzlich und uneiwartet mein lieber Mann, unser lieber Vater

Herr Karl Nicolaus sen.

Weißbindermeister

kurz vor Vollendung seines 68 Lebenswahres.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Luise Nicolaus, geb. Uphaus und Kinder Liselotte und Margot Ludwig N colaus und Familie Karl Nicolaus tun.

Lehrer Schlidt und Frau Anna, geb Nicolaus Lehrer Ullrich und Frau Ottilie, geb Nicolaus

Gießen (Am Nahrungsberg 2 p). den 23. Oktober 1935

Die Beerdigung findet Samstag, den 26 Oktober, vormittags 11 y., Uhr. aut dem Neuen Friedhof statt

werden:

8,9 rm

67,3

1,8

3,2

3,8

23,6

1,4

Statt besonderer Anzeige

Heute entschlief unsere liebe, gute Mutter und Schwester

Anna Metz

Witwe des Justizrats Ernst Metz

Für die trauernden Hinterbliebenen:

Dr. med Willy Metz

Hermann Metz und Familie Käthe Durin

rung der Aufkommen aus der Umsatzabgabe darf man folgern, daß sich die deutsche Wirtschaft im wachsenden Maße des Mittels der Werbung be­dient, um ihren Absatz zu erhöhen. Ganz besonders in Zeiten eines beginnenden neuen Wirtschaftsaus­schwungs ist eine richtige und wirksame Werbung unentbehrlich, um die Wirtschaft zu beleben und die Kauflust der Verbraucher anzuregen. Denn der Pro­duzent wie der Kaufmann kann einen guten Absatz seiner Waren nur dann erwarten, wenn er alles getan hat, um die Verbraucher auf diese Waren aufmerksam zu machen, ihnen also deren Güte und Preiswürdigkeit ständig und immer wieder zur Kenntnis zu bringen.

Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am Montag, dem 28. Oktober 1935, 9% Uhr beginnend, aus den Abteilungen 35, 38, 39, 59, 76, 87, 93, 121 und 126, Förstereien Rödgen und Gießen, versteigert 6100C

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61J

in Deutschland von der Einführung des obliga­torischen Turnunterrichts an den Schulen und Universitäten abgesehen völlig auf dem Grund­satz der Freiwilligkeit aufbauen. Ein an Leib und Charakter gesundes Volk werde ein größeres poli­tisches Schwergewicht haben als ein krankes und feiges.

Reichssportführer v. Tschammer und Osten wurde auch vom Regenten General K o n d y l i s empfangen.

Schwere Sturmverwüstungen auf Jamaika und Kuba.

Ein von schweren Wolkenbrüchen begleiteter Orkan, der vom Karibischen Meer südlich von Jamaica seinen Ausgang nahm, hat auf den In­seln Jamaica und Kuba ungeheuren Schaden ver­ursacht und auch einige Menschenleben gefor­dert. Allein auf Jamaica wird der Sachschaden, der durch die Zerstöruna zahlreicher Pflanzungen einqe- treten ist, auf 2,25 Millionen Dollar geschätzt. Auf Kuba wurde hauptsächlich der Ostteil der Insel heim- gesucht. In Santiago de Kuba stürzten zahlreiche Gebäude ein, andere wurden beschädigt oder ab­gedeckt, darunter das Hospital und ein elektrisches Kraftwerk. Die Straßen sind mit Trümmern an­gefüllt. Der Cauto-Fluß trat infolge der Regen­güsse über die Ufer und überflutete große Teil der Stadt. Bisher werden drei Tote und vier Ver­letzte gemeldet. Die benachbarten Orte Cairna- nera und Boqueron mußten von der Bevölkerung geräumt werden. Sämtliche Verbindungen dorthin sind unterbrochen.

Schwere Unwetter auf Sizilien.

Ueber ganz Mittel- und Süditalien sind in den letzten Tagen starke Unwetter niedergegangen, die teilweise großen Schaden anrichteten. In der Nähe von Syrakus auf Sizilien wurden fünf Bauern bei einem heftigen Gewitter vom Blitz erschlagen. Die Wiesen und Felder stehen zum größten Teil unter Wasser. In den Wein­gegenden hat die Ernte furchtbar gelitten. In Tra­pani im Nordwesten Siziliens haben heftige Stürme 83 Siedlungshäuser zum Einsturz gebracht.

Um die Schachweltmeisterschaft.

Im Schachweltmeisterschaftskampf zwischen A l j e ch i n und E u w e wurde in Amster­dam die 9. Partie gespielt. Aljechin eröffnete mit dem Königbauern, Euwe verteidigte sich französisch Beide spielten von Anfang an scharf auf Angriff, und es ergaben sich sehr schnell interessante Ver­wicklungen, aus denen schließlich Aljechin mit einem überlegenen Endspiel hervorging. Rach 40 Zügen mußte Euwe, da er auch noch mit einer Figur im Nachteil war, die Partie a u f g e b e n. Der Stand des Wettkampfes ist nunmehr: Aljechin 5, Euwe 2, remis 2. Das nächste Spiel wird in Gouda ausge­tragen.

Durch einen Schuh aus dem eigenen Jagdgewehr getötet

In der Nähe seines Heimatortes Mohrweiler (Eifel) fand man einen Jagdhüter tot auf. Die Todesursache war ein Schuß aus dem eigenen Jagdgewehr, das der junge Jaqdhüter an seinem Fahrrad befestigt hatte. Wie festgestellt wurde, hat , ein Sturz mit dem Rad den verhängnisvollen Schuh ausgelöst.

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Vor der versammelten Schüler- und Lehrerschaft 1 der Saarbrücker Bergfchule wurde dem in den Saargruben arbeitenden Steiger G u t h ö r l das Di­plom eines Ehrendoktors der Raturwissen- schastlichen Fakultät der Universität Frankfurt a. M. verliehen. Guthörl hat neben seinem Beruf auf geologischem Gebiet ganz Hervorragendes ge­leistet Er gilt als der beste Kenner der Versteine­rungen der Saarkohle, auf denen sich- die ange­wandte Kohlengeologie auch an der Saar aufzu­bauen beginnt, um den Vorsprung der anderen Re­viere aufzuholen. Guthörl hat nicht weniger als 13 wissenschaftliche Arbeiten geschrieben. Sein letz­tes Werk im Umfang von 250 Seiten hat die aus­drückliche Anerkennung der Preußischen Geologischen Land»sanstalt gefunden, die es unter die staatlichen Veröffentlichungen ausgenommen hat. Für seine Idee, der er unter der französischen Saargruben­verwaltung nur in aller Heimlichkeit dienen konnte, hat Guthörl außerordentliche finanzielle Opfer ge­bracht.

DerProphet" Weißenberg erneut verurteilt.

Das Berliner Sondergericht verhandelte gegen den 79jährigenWunderpropheten" Josef Weißen- berg und zehn seiner Anhänger. Diesmal wirft die Anklage ihm und seinen Mitbeschuldigten die illegale Fortführung seiner am 17. Januar dieses Jahres verbotenen Sekte vor. Der mitangeklagte Schriftleiter der SektenzeitungDer Weiße Berg", Franz K u r s o w s k y , hat nach dem Verbot ein Rundschreiben herausgegeben, in dem die Mit­glieder in versteckter Form zur Weiterzahlung von Kirchenbeiträgen" aufgefordert wurden. Die An­geklagten hielten auch nach dem Verbot noch Ver­sammlungen ab. Selbst der grobe Unfug der Geisterbeschwörungen wurde in spiritistischen Ge­heimsitzungen fortgesetzt, an denen derMeister" und sein Hauptmedium Grete Müller teilnahmen. Das Sondergericht sprach alle elf Angeklagten eines Vergehens gegen § 4 der Verordnung des Reichs­präsidenten zum Schutze von Volk und Staat (illegale Fortsetzung einer verbotenen Vereinigung) für schuldig und verurteilte den 79jährigen Haupt­angeklagten Joseph Weißenberg und den Schriftleiter der Sektenzeitung Franz K u r s o w - sky zu je einem Jahre Gefängnis. Drei weitere Angeklagte, darunter das Hauptmedium Grete Müller, erhielten je vier, drei Angeklagte je drei, einer zwei und die restlichen zwei je einen Monat Gefängnis.

Zehn Todesopfer eines Schlffsunglücks im Weihen Meer.

Nach einer Meldung aus Archangelsk wütet über dem westlichen Teil des Weißen Meeres ein Or­kan, der ein schweres Schiffsunglück zur Folge hatte. Dom Sturm wurden auch zwei Eis­brecher überrascht, von denen einer einen schwer havarierten Leichter im Schlepp hatte. Von der Gewalt des Orkans wurde der Leichter losgerissen und der Eisbrecher selbst so schwer beschädigt, daß er mit Schlagseite in den Hafen von Archangelsk ! einlaufen mußte. Der andere Eisbrecher fand erst später den Leichter. Er war in der Mitte entzwei- gebrochen. Fünf Mann der Besatzung konnte er retten, zehn waren von den Wellen fortgefpült und . ertrunken.

1000 000 RM. veruntreut.

In Breslau wurde der Geschäftsführer der Pri- > oatkredit-Verwaltungs- und Vermittlunqsgesellschaft i m. b. H. in Breslau, Dr. Bernhard Lerch, ver- l haftet. Ihm werden fortgesetzte Untreue, schwere t Urkundenfälschung und Betrug in größ- i tem Ausmaße zur Last gelegt. Soweit die bisherigen Ermittlungen erkennen lassen hat Lerch die ihm von

KeineWohnunqSzwangswirtschastmehr

Berlin, 22. Okt. (DRB.) Der Reichsarbeits­minister hat sich in einem Erlaß an die Ministerien der Länder gegen d i e Bestrebungen auf Wiedereinführung der Wohnungs- Zwangswirtschaft, d. h. des Rechtes der Gemeinden zur Beschlagnahme von leer­stehenden Wohnungen, ausgesprochen. -Der Minister erklärt, daß eine Wiedereinführung der Wohnungszwangswirtschaft ungünstige Rück­wirkungen auf denRealkredit und den Wohnungsneubau haben mußte: das Be­schlagnahmerecht sei auch nicht geeignet, etwaige Schwierigkeiten des Wohnungsmarktes in einer Ge­meinde zu beheben. Dies könne nur durch ge­nügenden Wohnungsneubau geschehen. Dieser müsse daher in erster Linie gefördert werden, und es müsse alles Unterlasten werden, was den Neubau von Wohnungen hemmen könne.

(Strafantrog oegen den früheren Generaldirektor des Wick ng-Kornerns

M ü n jt e r, 23. Okt. (DRB.) Gegen den seit dem 17. Dezember 1934 in Untersuchungshaft befindlichen früheren Generaldirektor der Wickingwerke in Mun­ster, Generaldirektor Dr. h. c. Rudolf t e n Hom - p e l, der von 1920 bis 1928 als Abgeordneter der Zentrumspartei dem Reichstag angehörte, und durch seine Machenschaften den Zusammenbruch der Wickingwerke im Jahre 1931 herbeigeführt hat, schwebt seit sechs Wochen ein Prozeß vor der Gro­ßen Strafkammer. Dem Angeklagten wird handels­rechtliche Untreue gegenüber den Wickingwerken, Vollstreckungsvereitelung und Konkursverbrechen vorgeworfen. Die Beweisaufnahme hat im wesent­lichen die in der Anklageschrift aufgeführten Straf­taten als erwiesen ergeben. Der Vertreter der An­klage beantragte vier Jahre Zuchthaus unter Ab­erkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren und 20 000 Mark Geld­strafe.

Der Reichssportführer spricht in Athen.

Im überfüllten Saal des Deutschen Klubs Phlla- delphia sprach Reichssportführer von Tscham­mer und O st e n zur deutschen Kolonie Athens. In seiner Rede schilderte er die Entwicklung der Organisation des deutschen Sports und der Berliner Olympiade 1936. Er erklärte, daß der Sport den Ausländsdeutschen die deutsche Grenze näher bringe. Die Deutschen im Ausland sollen im Sinne des Führers das Werk ihrer Väter fortsetzen.

Nach einem Empfang, den der deutsche Gesandte in Athen Dr. E i s e n l o h r zu Ehren des Reichs­sportführers gab und an dem auch Außenminister T h e o t o k i s teilnahm, fand im Deutschen Archäo­logischen Institut in Athen eine große Olympia» Werbeveranstaltung statt, zu der die Mini­ster und viele Vertreter des Heeres, des Sportes und der Wissenschaft erschienen waren. Reichssport­führer von Tschammer und Osten wies dar­aufhin, daß es vornehmlich deutsche Gelehrte waren, die dem griechischen Volk zur Hand gehen konnten, die klassische Stätte Olympias dem Grabe der Jahr­tausende zu entreißen. Dann betonte der Reichs­sportführer gegenüber falschen Ansichten, die im Auslande verbreitet sind, daß die Leibesübungen

zahlreichen Geldgebern zur Ausleihung an Mit. telstandskreife zur Verfügung gestellten Gelder in weitestem Maße veruntreut, indem er die Unter, schriften der zur Sicherung der Geldgeber und Geld» nehmer eingesetzten Treuhänder geschickt auf Schecks. Zahlungsanweisungen und anderen Urkunden fälschte und so die Auszahlung der Gelder von den Treuhandkonten an sich selbst erschlich. Der Der. bleib der Gelder ist bisher nicht festgestellt. Der Schaden beträgt nach eigenem Geständnis des Dr. Lerch etwa 1 000 000 Mark. Die zur Siche, rung der Geldgeber und Geldnehmer erforderlichen Maßnahmen sind, soweit noch möglich, veranlaßt.

Wit dem Kraftwagen in den Fluß gestürzt.

Der Kraftwagen eines Spenglermeisters aus Innsbruck stürzte in den Sillfluß. In dem Auto befanden sich außer dem Besitzer noch ein Ehepaar und dessen vierjähriges Töchterchen. Während sich das Ehepaar ans Ufer retten konnte, wurde das Kind von den Wellen fortgetragen. Es tonnte nur als Leiche geborgen werden. Der Wagenbesitzer geriet unter das Auto und wurde schwer Der« letzt geborgen.

Früherer Staatsanwaltschaftsrat wegen Glückspiels verurteilt.

Die 21. Strafkammer des Berliner Landgerichts verurteilte den 54jährigen früheren Staatsanwalt- schaftsrat Dr. W a s m u n d wegen Beteiliguna an einem öffentlichen Glücksspiel zu 2000 Mark Geld strafe. Es bestand der Verdacht, daß sich der Angeklagte auch der Begünstigung im Amt schuldig gemacht habe. Dieser Anklagepunkt ließ sich jedoch strafrechtlich nicht erfassen.

Zehn Todesopfer eines Verkehrsunglücks in Argentinien.

Bei Naon in der Provinz Buenos Aires (Argen» tinien) wurde ein Ueberland-Autobus von einem Eisenbahnzug erfaßt und 500 Meter weit mitgeschleift. Alle zehn Jnsasten des Kraftwagens wurden getötet.

Wetterben-t

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Schlechtwetterzone des Mittelmeerwirbels hat in Deutschland weiter westwärts Raum gewönne. Der größte Teil Süddeutschlands und der südliche Teil Mitteldeutschlands sind von ihr erfaßt worden. Gleichzeitig ist das Regengebiet des neuen Atlantik» Wirbels nach Großbritannien und auch nach West» frankreich vorgestoßen. Zwischen beiden Störunas» grenzen liegt ein Hochdruckgebiet, das bisher für unser Wetter beftinimenb blieb. Dabei kam es auch in der vergangenen Nacht in West- und Nord west» deutschland wieder zu verbreiteten Strahlungs­frösten (bis zu6 Grad Celsius). Voraussichtlich bleiben wir im wesentlichen unter dem Hochdruck- einfluß, doch werden schwache Störungen, vornehm» lich des Mittelmeerwirbels, sich bis zu uns hin bemerkbar machen.

Aussichten für Donnerstag: Im Nor­den des Bezirks noch teilweise heiter, im Süden und Westen meist schon bewölktes Wetter und verein» zelt etwas Niederschlag. Bei überwiegend nördlichen und östlichen Winden für die Jahreszeit noch zu kalt.

Lufttemperaturen am 22. Oktober: mittags 7,2 Grad Celsius, abends 1,6 Grad; am 23. Oktober: morgens1 Grad. Maximum 7,2 Grad, Minimum 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. Oktober: abends 5,5 Grad; am 23. Oktober: morgens 4 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 0,4 Stunden.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Longe. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhclm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiler: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Sin­nigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 35: 9929. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Gießen, den 22. Oktober 1935.

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