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Bolksgenossinnen und Volksgenossen!

;i Volk ohne Künstler ist ein loles Volk. Die

Künstler gefördert werden.

[ter, Lauten- und Zitherorchester, Tänzer.

Spieler und dazu noch als Vertreter der zirzen-

Der furt

Im entstehen.

möchte auch noch bemerken, daß es mir we-

Landeskulturwalter Hessen - Nassau", Frcmk- a. M. Nr. 6117.

Imchöre. Männerchöre, gemischte Chöre, Hanb- l»nika-Orchester- Mandolinen- und Gitarren-

ert, bagl Politik r, irei und \ nsherren lügen, ®r chtigkeit-i llsdehnm ien würbe

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n (ei. kmst aller Gebiete ist sozusagen das Gesicht

Kleine politische Nachrichten

Di'e deutsch - polnischen Wirtschafts- Verhandlungen sind wieder ausgenommen worden. Die deutsche Delegation steht unter Füh­rung des Botschaftsrates Hemmen, an der Spitze der polnischen Delegation steht Ministerialdirektor Sokolowski.

abe und!

Rücken (tätigen.! Italiener i ien bM öorstoh k

tcg man für einen solchen Abend, an dem weit über tausend Künstler teilnehmen, nicht einen kleinen Alltagseintritt nehmen kann, ist so (Ostverständlich, daß darüber kein Wort ver­loren za werden braucht. Außerdem sollen mit dm Ueberschuh des Abends junge talentierte

eher Zeit, wer sich für die Kunst und für die Federung und Beachtung künstlerisch-schaffen­de Menschen nicht interessiert, interessiert sich in H klichkeit auch nicht für feine Zeit, sondern et steht als absoluter Egoist in der Zeit und Mluchl nur, alles für ihn mögliche an Vor­teilen rücksichtslosmitzunehmen".

2h 2. November will sich nun die Reichskultur- fitmer innerhalb des Gaues Hessen-Nassau a l s dlie Organisation aller geistig-künst- ll'ji(ch schaffenden Menschen der Oef- flüi lichte it vorstellen. Da nun in einem Saal der nur 1400 Menschen faßt, nicht große Teile

.criopen, Musikstücke, Lieder usw. . Jemand sagte V\t zum Beispiel:Wenn Sie eintausenddreihun- i'etfunfzig Musiker, Sänger, Tänzer und Schau- jbieier auftreten lassen, so ist es doch einfach un- nockich, daß Sie in etwa zwei Stunden dieses Si^ramm abwickeln können, und wenn man zu Ilern Abend geht, kann es einem passieren, daß man leicrleben muß, wie sich das Programm endlos in

Die allgcK' )00 ®., . ©affen-;'

tuM Schlacht Neinkm

Front rdi:uLsmöglichkeiten in höchstens zwei Sstßnden, zwischen denen außerdem noch eine (sinij^Hch liegt, an den Zuschauern und Zuhörern vor- . ' : üSerpl eiten wird, ohne daß durch Auftreten und

^stecke -AS'trlten der Künstler Verzögerungen und unnütze

uno oazu nocy ais luerireier uer öligen» f hin Künste die drei Rivels weltberühmte Musil-Clowns sehen und hören. In den Vorräu-

Der bisherige jugoslawische Gesandte in Sofia Tsinzar Markowitsch wurde zum Gesand­ten in Berlin ernannt. Er wurde 1889 in Belgrad geboren, war 1918 Sekretär der jugosla­wischen Abordnung bei der Friedenskonferenz in Paris, sodann Konsul in Zara und Triest, hierauf bei der Gesandtschaft in Tirana. 1925 Chef der Balkanabteilung des Belgrader Außenministeriums, ein Jahr später Geschäftsträger in Budapest, als

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Kunst und Wiftenschaft

Der Tiermaler Heinrich von Zügel 85 Jahre all.

Dem am 22. Oktober 1850 in Murrhardt (Würt­temberg) geborenen bekannten Münchener Tier­maler Geheimrat Professor Heinrich v. Zügel wurden anläßlich seines 8 5. Geburtstages zahlreiche Ehrungen zuteil. U. a. haben der Reichs­statthalter in Bayern Ritter v. Epp und der bay­rische Ministerpräsident Siebert Geheimrat von Zügel zu seinem Ehrentage herzliche Glückwünsche Übersandt.

Das Schulungslager derDeutschen Studenten­schaft in der Schweiz".

Das Schulungslager derDeutschen Studentenschaft in der Schweiz", zu dem diejenigen Studenten, die das kommende Semester an einer der Schweizer Hochschulen verbringen wol­len, nach Ueberüngen am Bodensee einberufen wor­den waren, fand mit der Besichtigung oberbadischer Arbeitslager seinen Abschluß. Etwa 50 Studenten wurden durch Schulungsvorträge und Arbeits­gemeinschaften insbesondere mit der schweizerischen Geschichte und Kulturentwicklung vertraut gemacht. Das Lager stand unter der Leitung des Landeslei­ters derDeutschen Studentenschaft in der Schweiz", Georg Theodor Maier, der über die freundschaft­lichen Beziehungen berichtete, die die deutschen Stu­denten zu den schweizerischen und ausländischen Stu­denten in der Schweiz hätten anknüpfen können. Nicht politische Betätigung fei die Aufgabe der deut­schen Studenten in der Schweiz, sondern vor allem voller Einsatz in seinem Studiengebiet. Ferner sprachen der Landesgruppenleiter der NSDAP, in der Schweiz, W. G u st l o f f, und die Professoren G e r l a ch (Basel), Ehrhardt (Freiburg i. d. Schweiz, früher in Gießen), sowie der'Reichs­schaftsführer der deutschen Studierenden F e i ck e r t und der Schulungsleiter des NSDStB. Mehner.

auch

i einer 0* ganzen- senden W ne Donjg roird, laN

men des Opernhauses, in denen anschließend für einige Stunden noch ein geselliges Verweilen vorgesehen ist, werden ausgesuchte Bilder lebender Maler sowie Werke im Gau leben­der Schriftsteller und Komponisten ausgestellt.

Dieser Abend ist der erste Versuch dieser Arl in ganz Deutschland, und dieser Versuch soll im kommenden Jahr auf alle Großstädte und Kreisstädte des Gaues ausgedehnt werden, und fo soll es großen Massen der Bevölkerung er­möglicht werden, auch daran teilzunehmen.

Die führenden Schichten aller Berufe im Gau Hessen-Nassau sowie überhaupt alle Freunde der Kun st werden mithelfen, diesen Abend au einem in jeder Beziehung außer­gewöhnlichen Erlebnis zu gestalten. Einige Städte und Betriebe haben bereits das Er­scheinen ihrer sämtlichen führenden Persönlichkeiten zugesagt. Nach dem jetzigen Stand der Entwicklung ist zu erwarten, daß sich an dem Abend alle für unser geistiges Leben Interessierten im Gau Hessen- Nassau treffen werden. Ich bedauere nur, daß die Kürze der Zeit und die Dauer der notwendigen organisatorischen Vorbereitungen es mir nicht schon in diesem Jahr ermöglicht haben, den 2. November zu einem künstlerisch-geistigen Riesen- erleben für die gesamte schaffende Bevölkerung des Gaues Hessen-Nassau zu machen.

Kartenvorverkauf:

Karten (nur numerierte Sitzplätze) für Mit­glieder der Reichskulturkammer (ein­schließlich der in den Vereinen und Verbänden der sieben Einzelkammern Organisierten) und ihre An­gehörigen zu 3, 5 und 10 Mark. Für Nicht- Mitglieder der Reichskulturkammer und deren Angehörige Karten nur für 10 Mark.

Der Vorverkauf findet nur Frankfurt a. M., Buchgasse 11 (Reichskammer der bildenden Künste) täglich außer Sonntags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt: in der gleichen Zeit werden tele­fonische Bestellungen entgegengenommen (Rufnummer 29 891), ferner Bestellungen über PostscheckkontoReichskulturkammer,

grieasji Künstler gefordert werden.

inb yr: Majnun das Programm anbelangt, so sei hier , (inb gtglcc-, daß nach dem großen Umbau der Bühne n daher t da-Mpernhauses durch die modernsten Einrichtun- ob (ich gqn. ie vielen Hundert Beteiligten mühelos aufge- a Ali g!| ställt werden und daß das Riesenprogramm durch ier ober oeirtiiebene Versenk- und Drehbühnen wie eine lEtionen gj!woltige Vision künstlerischer Aus-

r es \V dir Kevölkerung untergebracht werden können, wird des L eirartet, daß sich an diesem Abend vor allen Din- :y&xxxp aqnt'ie führenden Volksgenossen aller wxVvh, Aetu fsgruppen innerhalb des Gaues Hessen- MM-. <j$i(f: u beteiligen, um dadurch ihr Interesse und ihre verzech Verbundenheit mit der großen und in ihren Auf- )ie(e öji gigber. bedeutenden Reichskulturkammer zu be- uf 1001 fifinbin.

ipruchi - Rieiksrundfunkkammer und Reichspressekammer) d ,Um ' f P fl a 11 e geistig-künstlerisch sch a ffe n- l(Ieni (».' dckr i M e n s ch e n und zwar z. B. alle Schriftsteller, be5 M Dcher, Schriftleiter der Zeitungen. Verleger, Buch- hrnl'er. Maler, Bildhauer. Graphiker, alle Leute nd niemil Rundfunk, alle Schauspieler, Sänger, Ar-

. cfiiittien usw. usw. Wie Sie aus der letzten Rede eionW Führers ,n Nürnberg entnommen haben, wird Ien nX iwilDritten Reich die Bedutung der Künstler als irm'arjd)" der Volksseele immer größer

roßer Abend der Neichskutturkammer

am Samstag, dem 2. November, im Opernhaus in Frankfurt a. M.

Don Landeskulturwalter pg. Müller-Scheid.

siie haben in der letzten Zeit schon öfter in den Qty Teilungen gelesen, daß am Samstag, dem lln 1 November, im Opernhaus in ^ranf» lui t a. M. ein großer Abend der Rei ch s - Ei«, .»uEturfammer fein soll. Viele haben vielleicht i edccht, daß es sich hier wieder um ein neues Ver-

ülie Länge zieht." Wieder andere werden vielleicht i M||igtii, ja, Programm und Abend gefallen mir sehr in h Slst! aber wie können Sie in Anbetracht der großen e[n DJQl Uürrchaftlichen Notlage, in der sich viele Volks- filnrffen noch befinden, solche Preise ansetzen. Und nM! knich zuletzt kommen alle diejenigen, die zwar zu , ad en und jedem, was an Versuchen unternommen Qu:ter6- ntirl. ihre weisen und kostbaren Bemerkungen ' unt natten, die aber niemals von sich aus neue An- ft v titgtingen zu geben und neue Vorschläge zu machen t i 0 n X l* Stande finb.

5 » Ic» möchte nun heute Ihnen hierzu erklären, was Tu.rf mit biefem vielbesprochenen 2. November im Opern» HM los ist.

ran * Ms Reichskulturkammer umfaßt in ihren fjjtbji Einzelkammern (Reichsmusikkammer, Reichs- [am ttteaierFammer, Reichsschrifttumskammer, Reichs- kkmner der bildenden Künste, Reichsfilmkammer,

'eftede^ II. am DeW LiWi W , . -

> am engli niizn darauf ankam, ein einheitliches Leitmotiv ' n noHWtq das ganze Programm hindurchgehen zu las- ,neurs-s^'sondern daß ich bei diesem ersten Versuch mehr nt abqtie' r( Leistungschau geben wollte. Und so wer- 0 göenit Sie denn durch zwei Orchester von 150 Mann fan jrttait. Bühne^und Rundfunkorchester) Solosänger.

d'eedccht, daß es sich hier wieder um em neues Ver- ltte Ur . Mzen der sogenanntenoberen Zehntausend" han-

?elti wird und haben vielleicht auch bittere Bemer- eter & näßen darüber gemacht, daß die Masse der schaf- 19 Pch: >nien Menschen an einem solchen Abend nicht teil- eine ehnen kann Andere haben sich vielleicht das Riesen- Ppelt tTDcramm angesehen und gedacht:Das ist ja eine Ungern jWqitbare Anhäufung aller möglichen Chöre, Tanz, aberr*** ----s r--'^

berib: Wit o

Dieses Bild wurde nach der Einnahme von Aksum ausgenommen und zeigt zwei abessinische Stammesfürsten vor dem italienischen General de Bono (rechts, mit dem Bart).

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Michsstatthalter Löper gestorben

marxistische Hochburg Mitteldeutschlands gestürmt. Es war selbstverständlich, daß diesem Mann auch nach der nationalen Befreiung am 30. Januar 1933 große Aufgaben gestellt nflirben. Der Führer er­nannte ihn zum Reichs st atthalter von An­halt und Braunschweig, ein Posten, auf dem er die Macht des Nationalsozialismus befestigte. Wilhelm Löpers größtes Verdienst ist es, hier dem Willen des Führers zum Durchbruch verhalfen zu haben. Er blieb auch auf diesem Posten das, was er im besten Sinne immer war, der Soldat und Kämpfer, der Hüter der nationalsozialistischen Idee im Gau Magdeburg-Anhalt.

Werbung belebt die Wirtschaft

Die Bedeutung der Wirtschaftswerbung kann jetzt ziemlich genau bemessen werden. Der Werberat der deutschen Wirtschaft erhebt von allen Werbeunternehmern eine Abgabe von 2 v. H. der Umsätze. Der Ertrag dieser Umsätze bient der gemeinnützigen Ausgestaltung des Werbe­wesens. Aus der Hohe dieser Erträge kann man Rückschlüsse auf die Aufwendungen ziehen, die die deutsche Wirtschaft zu Werbungszweckeir macht. Allerdings fällt die Eigenwerbung der Wirtschaft, z. B. durch Schaufensterreklame, Werberundschrei- den usw., nicht unter die Abgabepflicht. Trotzdem spiegeln die Eingänge aus der Werbungsabgabe ein interessantes Bild der Entwicklung und Bedeutung des deutschen Werbewesens wider. Die abgabe­pflichtige Werbung erfolgt durch Zeitungen, Zeit- schriften, Adreßbücher und Kalender, Anschläge und Verkehrswerbung. Von den aufgewandten Wer­bungskosten entfallen aber allein rund 55 v. H. auf die Zertungs - und weitere 28 o. H. aufdie Zeitschriftenwerbung. Aus diesen Ziffern geht die überragende Bedeutung der Zei- tungs- und Zeitschriftenreklame für das Werbe- wesen mit sehr eindringlicher Klarheit hervor.

Die veröffentlichten Ziffern zeigen ferner, daß sich

Dessau, 23. Oft. (DNV. Funkspruch.) heute morgen 5.30 Uhr ist der R e i ch s st a 11 h a 11 e r in Braunschweig und Anhalt und Gau­leiter von Magdeburg-Anhalt Hauptmann a. D. Wilhelm Friedrich Löper nach längerer Krank­heit sanft entschlafen. Wilhelm Löper war einer der ältesten und treuesten Kämpfer des Führers. Er, der Soldat des Weltkrieges, wurde später der Sol­dat des großen Freiheitskampfes und stand in den großen, aber auch in den schweren Stunden der nationalsozialistischen Bewegung stets an der Seite Adolf Hitlers. Sein Tod reiht eine tiefe Lücke in die Reihe der alten Kämpfer der nationalsozialisti­schen Bewegung.

Löper ist 1883 in Schwerin in Mecklenburg ge­boren, trat als Fahnenjunker in bas Pionierbatail­lon III in Spanbau ein. Als Hauptmann ging er mit ben 4. Pionieren 1914 ins Felb unb oerbiente sich zahlreiche Auszeichnungen. Nach Beenbigung bes Krieges kämpfte er als Kompanieführer in einem Freikorps weiter, beim Grenzschutz im Osten, später beim Kapputsch im Ruhrgebiet, wo er ben kommunistischen Aufstand nieberschlagen half. Dann war er roieber als Hauptmann und Kompaniechef bei ber Reichswehr. So kam er 1923 als Lehrer an die Pionierschule in München. In biefe Zeit fällt seine erste Begegnung mit Abolf Hit- l e r. Beim großen Freiheitsmarsch am 9. November 1923 setzte er aus eigener Machtvollkommenheit ben Kommandeur der Münchener Pionierschule ab, und führte Adolf Hitler die gesamte Pionierschule zu. Seine Einsatzbereitschaft für den Nationalsozialis­mus hatte zur Folge, daß er aus der Reichswehr entlassen wurde. Aus dem Soldaten und Pionier des Weltkrieges wurde in dieser Stunde der SA.-Mann, der Pionier der Freiheitsbewegung. Als Gauleiter von Magdeburg-Anhalt nahm Löper den Kampf mit den marxistischen Elementen auf. Der National­sozialismus hat dank des zähen Kämpfers die

Gesandtschaftsrat in Sofia, Wien und Paris. 1933 übernahm er den Gesandtenposten in Sofia.

a g e n t e n , die eine türkenfeindliche Haltung ein­nehmen und sich hierzu aller fremden Elemente als Werkzeuge bedienen. Die französische Behörde hat entlang ber syrisch-türkischen Grenze zahlreiche ar­menische Kolonien angelegt in der Hoffnung dem türkischen Staat dadurch ständig Ungelegenhei­ten zu bereiten. Es ist bekannt, daß die Angehöri­gen ber revolutionären kurbischen Gruppen arbeiten. Angesichts bes in Syrien vorbereiteten Anschlags gegen bas Leben Atatürks ist es bie oberste Pflicht ber türkischen Regierung, vor ber ganzen Welt biefe lanbsfremben Behörben zu ent­larven, beren einzige Beschäftigung barin besteht, Anschläge gegen bie Türken anzuzetteln.

Arbeitslosenunruhen in Britisch-Destindien.

L o n b o n , 23. Oft. (DNB.) Wie bas Kolonial­ministeriums mitteilt, kam es in K i n g s t o w n, ber Hauptstabt ber zu ber Gruppe ber Winbwarb-Inseln (Britisch-Westindien) gehörenben Insel Saint Vincent zu schweren Arbeitslosenunruhen. Po­lizei unb Freiwillige waren gezwungen, bas Feuer gegen bie Menge zu eröffnen, die die Polizei angriff und Läden plünderte. Zwei Unruhestifter wurden getötet und 22 ver­wundet Verletzt wurden ferner der Polizeipräsi­dent, sechs Schutzleute und ein Gefängniswärter. Der Sachschaden ist beträchtlich. Um Mitternacht traf das englische KriegsschiffC hallen» g e r" ein.

Der Bundesführer der Deutschen Gilden- schaft, Bund der Hochfchulgilden, Rechtsanwalt Dr. Harald Eckert (München), hat die <5615^1» auflöfung der Deutschen Gildenschaft verfügt, nachdem das Ziel des Bundes, eine einheitliche Stu­dentenschaft als klassenlose Kameradschaft unter ein­heitlicher klarer Führung, durch die Bewegung er­kämpft ist.

©er Anschlag auf Atatürk.

Heftige Borwürfe gegen die französische Mandatsverwaltung in Syrien.

Istanbul, 22. Oft. (DNB.) In allen großen Städten des Landes finden Kundgebungen statt, in denen die Empörung über den Anschlag auf ben Staatspräsidenten Atatürk zum Ausdruck kommt und bie unerbittliche Ausmerzung ber Ver­schwörer geforbert wirb. Die Zeitungen beschulbi- gen bie französischenMandatsbehorben in Syrien, bie Organisationen ber Armenier unb Kurben in Syrien zu unter st Ütze n. Djumhurijet" schreibt: Es ist nicht glaubhaft, baß bie unter französischer Manbatsherrschaft in Ketten schmachtenben nationalistischen arabi­schen Kreise gegen die brüderliche türkische Na­tion von ehemals feindliche Gefühle hegen. Viel­mehr sind es bie französischen Kolonial-

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