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unserem Auge vorüber, die Bilder deutschen Erwachens, all die Menschen und Berufsgruppen, denen Adolf Hitler neuen Lebensmut und Aufbaufreude ins Herz senkte. Sinnvoll eingebaute gymnastische Hebungen und Reigen reden von Freude, Schönheit und Kraft. Malerische Trachtengruppen aus Schwalm, Rhön, Odenwald, Hüttenberg, Schlitzerland usw. künden von Brauchtum und Ahnentreue auf hessischer Heimatscholle. Ein auslandsdeutscher Turner erlebt die neue Größe seiner unvergeßlichen Heimat. Wirkungsvolle Bühnenbilder verstärken den Eindruck des Stückes und stark im Glauben und Wollen klingt die Handlung aus in dem Erkennen:
O, herrliches Deutschland — kannst nie untergehen!
Schauturnen
des Turnvereins Kinzenbach.
Der vergangene Sonntag brachte mit dieser Veranstaltung die jährliche Leistungsschau der aktiven Abteilungen von Turnerinnen und Turnern, die der Verein in der Hauptsache seinen eigenen Mitgliedern aus seinem Wirkungskreis und jährlichen Arbeitsfeld zu zeigen hat. Das Wetter war trotz eines leichten Windes für diesen Tag recht geeignet und trug zu einem vollen Erfolg der Sache bei. Die Veranstaltung bot eine Fülle turnerischer Darbietungen. Für die Unterhaltung in den Pausen sorgten fleißige Musikanten. Die Reihenfolge der turnerischen Vorführungen brachte zuerst die Turnerinnen mit exakt aufgeführten Keulenübungen auf den Plan. Im weiteren Verlaus zeigten die aktiven und Jugendturner am Barren und dem Pferd geschickt aufgebaute Hebungen, denen die Turnerinnen wieder einige flotte Freiübungen folgen ließen. Mit dem Reckturnen der Turner und einem viel beachteten Ballspiel der Mädchen, wurde das turnerische Programm beschlossen. In der Zwischenzeit waren die Schützen schon geraume Zeit mit großer Begeisterung beim Preisschießen. Das Interesse für diesen Sport war allenthalben sehr stark. Der Abend vereinte die Besucher alle zum Tanz und in echter Turnerkameradschaft.
Aus dem Turnkreis Lahn-Dill.
Volksturnwettkämpfe in den Unlerkreisen.
Die Volksturnwettkämpfe des Turnkreises Lahn- Dill werden nicht für das gesamte Kreisgebiet zusammen ausgetragen, es werden vielmehr je zwei Untertreife zufammengefaßt, die an zwei verschiedenen Sonntagen ihre Wettkämpfe austragen.
Unter Leitung oes Kreisvolksturnwartes Dr. Loh- Gießen werden volkstümliche Mehrkämpfe von Schülern, Schülerinnen, von Turnern und Turnerinnen sowie Altersturnern ausgetragen. Die Unterfreife Gießen und Alsfeld entsenden ihre Wettkämpfer am 18. 8. nach Großen-Buseck, die Votlksturner der Hnterkreise Wetzlar und Dillenburg treffen sich am 25. 8. in Straßebersbach.
1:1m Wimbledon.
G. v. (Stamm — Allison 8:6, 6:3, 6:4.
Das Jnterzonen-Schlußspiel des Davispokal-Wett- bewerbs wurde am Montag mit dem am Samstag dem Regen zum Opfer gefallenen zweiten Einzel Cramm — Allison fortgesetzt. Der Deutsche Meister zeigte sich seinem amerikanischen Gegner überlegen. Er siegte dank seines famosen Dorhandspiels, seiner guten Ausgabe und der sicheren Rückhand, die mit mathematischer Genauigkeit des Gegners schwache Seite traf, sicherer als das Ergebnis besagt. Rur im ersten Satz vermochte Allison das Spiel gleichwertig zu gestalten, aber schon hier gab die größere Genauigkeit im Placieren der Bälle nach dreimertelstündigem Kampf den Ausschlag für Cramm. Leichter hatte es der Deutsche dann im zweiten der nur 15 Minuten dauerte. Im dritten Satz gab Allison noch einmal sein ganzes Können her, e'ne 3:2°Führung und den späteren 4:4-Gleichstand nicht au einer Wendung des Spieles auswerten. Schon den ersten Matchball nutzte Cramm bei 5:4 zum Endsieg aus.
Knapper Fußball-Giea in Reykjavik.
Das vierte Island-Spiel wurde von der deutschen Nachwuchself in Reykjavik knapp mit 2:1 (0:1) ge- roonmnlr?°r 5500 Zuschauern waren die Isländer im Nachschuß an einen Elfmeter in Führung gegangen; Pickartz und Langenbein hatten nach der Pause die Deutschen aber doch noch in Front gebracht.
Weidner-Stuttgart Federgewichts- ' meister.
Bei den Deutschen Ringerrneister- schäften in München fiel in der Nacht zum Montag auch die Entscheidung im Fe- (Neuaubing), der Weidner ((Stuttgart) nach Punkten geschlagen hatte, vergab seine Titelausstchten, da er in seinem letzten Kampf gegen Pullheim nur nach Punkten siegen kannte. ®° kam der Stuttgarter Weidner, der außer der Niederlage gegen Hering und einem Punktsieg nur Schultersiege errungen hatte, infolge des geringeren Fehlerpunktstandes zum Meistertitel vor Hermg (Neuaubing), Pullheirn (Köln) und Von- düng (Ludwigshafen).
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Montag mit ihren schönen Erj
Mann ebenfalls wie ihre Vorbilder stehen. Diese Erkenntnis haben der Sonntag und der heutige Montag mit ihren schönen Erfolgen überzeugend §ebracht; auch dann, wenn nicht jeder zurückgelegte ilugkilometer und jede Flugstunde im Augenblick
einwandfrei feststehen.
Irauen-Olympia-prüfungen.
Vor 4000 Zuschauern wurden in Elberfeld die Olympia-Prüfunaskämpfe der besten deutschen Leichtathletinnen durchgeführt. Trotz ungünstiger Verhältnisse gab es einen neuen deutschen Rekord. Im Hochsprung übersprang Frl. Kaun-Kiel 1,60 Meter und übertraf damit den alten Rekord (Rotte- Düsseldorf 1,59 Meter) um einen Zentimeter. Im 100-Meter-Laufen siegte Frl. Krauß-Dresden trotz starken Gegenwindes in 12,0 Sek.; Frl. Mauer- meyer-München holte sich mit 8 Meter Vorsprung vor der Nächsten das Diskuswerfen mit 44,73 Meter. 42,83 Meter warf Frl. Fleischer-Frankfurt den Speer und war damit die Beste dieser Disziplin, während in Abwesenheit von Frau Engelhardt-Berlin Frl. Elger-Magdeburg den 80-Meter-Hürden- lauf in 12,2 Sek. gewann.
Oer hessische Fußball-Gauführer rüst zum Saufest des 3Rf£. in Gießen auf.
Der Fußball-Führer im Gau XII, Oberstudienrat Riemann, Kassel, ein eifriger Förderer des Reichsbundgedankens, fordert mit folgendem beachtenswerten Aufruf zur Teilnahme am 1. Reichs- bund-Gaufest in Gießen auf.
„Die Teilnahme des Fachamtes 2 (Fußball) des Gaues XII an dem Reichsbund-Gaufest in Gießen ist vom Reichssportführer und unserem Bundesführer befohlen worden.
Wir Fußballer des Gaues XII führen diesen Befehl gern aus, da wir dadurch zeigen können, daß wir die geschlossene Gemeinschaft aller Turner und Sportler im Reichsbund für Leibesübungen als oberstes Ziel unserer Arbeit anerkennen. Daher ergeht mein Rus an alle Vereinsführer, für regste und stärkste Beteiligung an. diesem Gemeinschaftsfeste zu sorgen. Es ist für uns Fußballer, die wir in der langen Spielzeit allsonntäglich auf Fahrt sind, nicht leicht, die Mittel zu größeren Reisen aufzubringen; um so mehr erwarte ich, daß die zahlreichen Vereine des Kreises Gießen und des angrenzenden Gebietes geschlossen antreten, um unser Fachamt würdig zu vertreten. Von den anderen größeren Vereinen des Gaues erwarte ich, daß sie wenigstens mit Vertretungen, besonders der Jugend, zur Stelle sind.
Unfere sportliche Teilnahme erstreckt sich auf ein großes Spiel am Sonntagnachmittag zwischen Bezirk Kassel und Bezirk Gießen. Ferner fordere ich alle Spieler auf, sich an den volkstümlichen Wettkämpfen im Lauf, Sprung und Wurf —- die Ausschreibungen sind den Vereinen zugegangen -- lebhaft zu beteiligen. (Meldeschluß: 25. Juli 1935!) Nach einer Verfügung des Reichssportführers muß zu jeder Karte ein Sportgroschen zum Preise von 10 Pf. verkauft werden. Die Festkarte für alle drei Tage (Freitag, Samstag, Sonntag) beträgt 2,50 Mk. und 10 Pf. Sportgroschen, Jugendliche 1,50 Mark und 10 Pf. Sportgroschen. Daneben wird am Sonntag eine Tageskarte ausgegeben zu 1 Mark und ?0Pf- Sportgroschen und eine Eintrittskarte für den Festplatz von 0,50 Mark und 10 Pf. Sport- groschen. Durch die beiden letzteren Karten ist gerade den Mitgliedern des Fachamtes 2 die Möglichkeit gegeben, an den Veranstaltungen des Sonntags (Fest- zug, Fußballspiel) geschlossen teilzunehmen.
Alle die Organisation wiferer Teilnahme betreffenden Sonderanordnungen ergehen durch meine Verbindungsleute und Beauftragte: Bezirksführer E n g e l t e r, Marburg, und Kreisführer Henkel. Gießen.
Ich spreche die bestimmte Erwartung aus, daß die Festtage in Gießen uns alle ein gutes Stück vorwärts bringen auf dem Marsche zur Einheit der deutschen Leibesübungen des Dritten Reiches.
Heil Hitler!
Riemann, Fußball-Gauführer und Gaufachamtsleiter des Fachamtes 2."
Das Sefffpiel beim Gaufest.
„Deutsches Wollen — Deutsche Kraft."
Im Rahmen des Gaufestes des RfL. im Gau Hessen, das in der Zeit vom 2. bis 4. August in Gießen zur Durchführung gelangt, wird am Sams- tag in der Volkshalle das von dem bekannten Heimatdichter Georg Heß, Leihgestern, verfaßte Fest- spiel: „Deutsches Wollen — Deutsche Kraft" an geführt. Etwa 400 Mitwirkende (SS., SA., HI., BdM., NSG. „Ärafi durch Freude", Turner, Turnerinnen, Sportler, Werkleute aus allen Berufen, Trachtengruppen aus dem ganzen Gaugebiet, Sänger usw.), dazu die Gießener Wehrmachtkapelle unter ßeitung von Obermusikmeister Krauße werden diese Abendveranstaltung zu einem großen Erlebnis gestalten. „Nacht über Deutschland" — so kann man den ersten Teil des Festspiels überschreiben, der zum Aufbruch der Nation überleitet. Dann ziehen sie an
Aus den preußischen Nachbargebieten
anfrefen mußten, wurden mit 14 : 26 Punkten geschlagen. Die in bester Besetzung fahrenden Deutschen gewannen alle Rennen, wobei Merkens und Jhbe die stärksten Stützen der Deutschen waren. Lediglich im Zeitfahren siegte der Holländer Ooms, doch war hi»r Merkens nicht am Start.
Beginn der Kanu-Neichsjugendfahrt.
Zum ersten Mal nach der Neuordnung der Jugendarbeit im Deutschen Kanu-Verband ist die gesamte Jugend aufgefordert worden, an einer gemeinsamen Reichsjugendfahrt teilzunehmen. 500 Jungens und Mädels aus allen Gauen Deutschlands mit mehr als 30 Zehner-Kanadiern kamen in Kassel als dem Ausgangspunkt der Fahrt zusammen. Die Fahrt geht fulba- und weserabwärts bis Hameln, wo sie mit einer Jugend-Regatta abschließen wird. In Hameln wird sich eine Gesamttagung der Gau-, Bezirks- und Vereins-Jugend- führer des Deutschen Kanuverbandes anschließen, auf der die wertvollen Ergebnisse dieser Fahrt verarbeitet werden sollen.
Oie 16. Etappe der „Tour".
Die 16. Etappe der „Tour de France" brachte am Montag die schwierige Bergetappe Luchon—Paux. Vier der schwierigsten Pyrenäen-Gipfel waren von den Fahrern zu bezwingen. Es gab eine Riesenüberraschung, denn der Italiener M o r e l l i siegte mit fünf Minuten Vorsprung in 7:12.22 Stunden vor seinem Landsmann Teani, dem erst auf den nächsten Plätzen die Belgier Verwaecke, R. Maes und Corot e folgten. Der Deutsche Hmbenhauer mußte leider wegen einer schweren Sturzverletzung ausscheiden; Thierbach war als 23. noch der beste Deutsche.
Autobahnlinie Köln-Siegen-Kassel
LPD. Dillenburg, 22. Juli. Zum ersten Male seit der Bildung der Industrie- und Handelskammer Siegen-Olpe-Dillenburg trat der ständige Beirat der Kammer in Dillenburg zu einer Sitzung zusammen. Den Verhandlungen lag ein Bericht der Geschäftsführung zugrunde, dem u. a. zu entnehmen war, daß die Autobahnlinie Köln- Sieg e n—Ka s se l nach einer Mitteilung des Generalinspekteurs für das deutsche Straßenbauwesen in die amtlichen Ausbaupläne ausgenommen worden sei, während die Linie Köln—Gießen entfallen solle.
SOOOMark bei derArbeitsbeschaffungs- lotterie gewonnen.
Frankfurt a. M., 22. Juli. (LPD.) Fortuna ist bekanntlich unberechenbar und verteilt ihre Glücks- guter auf oft recht seltsame Weise. Ging da am Montagmittag ein Vertreter auf der Kaiserstraße in Frankfurt und wollte in die Elbestrahe einbiegen. Dabei stieß er mit einem Losverkäufer der Arbeits- beschaffungslotterie zusammen. Der Losverkäufer entschuldigte sich sofort, worauf der Vertreter meinte, bei dieser Gelegenheit könne er schließlich ja auch wieder einmal ein Los nehmen. Man kann sich die Freude des Käufers vorstellen, als er ein 5000- Mar k-Los zog, das ihm auf diese Weise in den Schoß fiel.
Ein Sprung in den Main.
Der erste Frankfurter „Vogelmensch".
LPD. F r a n k f u r t a. M., 22. Juli. Am Sonntagmorgen konnte man auf der Deutschherrnbrücke ein seltsames Schauspiel beobachten. Stand da ein Mann mit einem selbstkonstruierten Vogelflug- apparat am Körper und sprang von der Brücke aus i n d e n M ai n. Hnd er landete auch tatsächlich wohlbehalten auf dem Wasser, wo ihn sofort ein Motorboot aufnahm. Es handelt sich bei diesem Ikarus um einen Frankfurter namens Hans Bohr, der sich bereits seit Jahren mit dem Problem des „fliegenden Menschen" beschäftigt. Wie er versicherte, brachte ihm dieser erste „Flug" wertvolle Erfahrungen, die er bei seinen weiteren Experimenten verwerten will.
Niederträchtiger Verbrecher.
Ein Mädchen zum Diebstahl verleitet.
LPD. F r a n k f u r t a. M., 22. Juli. Die Krimi- nalpolizei hat einen wegen einfachen und schweren Diebstahls, wegen Hehlerei und Zuhälterei wiederholtvorbestraften Verbrecher fest- genommen. Der Festgenommene mar mit einem Mädchen befreundet, das, wie er wußte, sehr an 'Hw hing. Nach einem Zerwürfnis erklärte er dem Mädchen, daß ihre Freundschaft nur dann weiterbestehen könne, wenn es ihm die 400 Mark brächte, hie der Vater des Mädchens als Ersparnis in einem Schrank aufbewahrte. Er erklärte dem Mädchen genau, wie es einen Einbruch in die elterliche Wohnung fmaieren solle. Da der Verbrecher einen, außerordentlichen Einfluß auf das Mädchen befaß, ließ dieses sich zu der Tat verleiten. Er hat nicht nur das gesamte Geld an sich genommen, sondern darüber hinaus durch Drohung mit späterer Rache und mit der weiteren Drohung, daß dem Mädchen ein Jahr Zuchthaus sicher sei, erpressen wollen, daß die Verführte keine Aussagen vor der Polizei machte. Hüter dem Einfluß dieser Drohungen hat das Mädchen erst nach langwierigen Vernehmungen ein Geständnis abgelegt.
Bei einem Zusammenstoß zwischen Motorrad und Auto getötet.
LPD Limburg, 22. Juli. Am Samstag- nachnnttag ereignete sich auf her Straße sangen—Wallmerod ein schwerer Verkehrsun-
$e.r ?3jösirige E. Dinspel aus Neustadt- Wied befand sich mit feinem Motorrad auf her SnM “nr" ‘ dem Sozius saß hie 21jährige Aosel Auer aus Limburg. In einer Straßen- biegung vor Wallmerod kam es zu einem Z u - jammen stoß mit einem holländischen Personenwagen, der aus Richtung Wallmerod gefahren kam. Der Zusammenprall war so heftig, daß die Sozius- fahrenn mit großer Wucht auf die Straße geschleudert wurde. Sie erlitt zahlreiche schwere Verletzun- gen am Kopf, die ihren Tod zur Folge hatten. Der gestürzte Motorradfahrer trug eine Gehirnerschüt
terung davon und mußte in das St. Vinzenskran- kenhaus nach Limburg eingeliefert werden.
Kreis Wetzlar.
O Wetzlar, 22. Juli. Im evangelischen Gemeindehaus fand dieser Tage eine Zusammenkunft der Leiter und Leiterinnen der Jungmädchenvereine des Kreisverbandes Wetzlar statt. Pfarrer Fricke, Bonn, der Provinzialverbandsvorsitzende, hielt ein ausgezeichnetes Referat über hie Lage hes Verbandes unb hie letzten Quellen unb Hoffnungen seiner Arbeit. Nach lebhaftem Gebankenaustausch über die aufgeworfenen Fragen kam man im zweiten Teil her Veranstaltung zu praktischen Fragen. Im Herbst soll eine Rüstwoche für Mitglieher unb Leiterinnen in Dorlar stattsinben. Als Abschluß hieser Rüstzeit soll voraussichtlich am Buß- unb Bettag in Wetzlar eine große Zusammenkunft hes ganzen Kreisverbanhes stattfinhen. Als Gesamtthema für biefe Zusammenkunft würbe bas „Evangelische Lieb" vorgeschlagen.
O Dutenhofen, 22» Juli. Der hiesige K i n - bergarten beging sein Sommerfest. Schwester Babette hatte sich wieher alle Mühe gegeben, um her Kinberschar Spiele, Lieder und Gedichte einzuüben. Die Eltern her Kleinen waren in großer Zahl erschienen unb sahen dem Treiben der Kinder erfreut zu. In Vertretung von Pfarrer Müller hielt Vikar Hack (Dorlar) eine kurze Ansprache, in her er von her Verantwortung her Eltern ihren Kinbern gegenüber sprach. Die Ansprache schloß mit Gebet unb Seaen unb mit einem gemeinsam gelungenen Lieb. Lehrer Gaß, als 1. Vorsitzender, bankte ben Mitwirkenben unb Helfern, u. a. auch ben Posaunenbläsern, hie von auswärts erschienen waren.
= Hochelheim, 22. Juli. Gestern beging der hiesige Turnverein sein 30. Stiftungsfest, mit dem gleichzeitig eine Fahnenweihe oerbunben war. An ben turnerischen Vorführungen auf hem schön gelegenen Sportplatz beteiligten sich auch Turner unb Turnerinnen von Großen-Linben unb Lang- Göns sowie einige Turner her Kreisriege. Die Fahnenweihe würbe eingeleitet burch Gesangsvorträge bes Gesangvereins Hochelheim. Dann sprachen her Vereinsführer Jung, ein Vertreter bes Turnkreises Lahn-Dill (Jockel, Braunfels) unb oon her PO. Pg. Mehl, Hochelheim. Die neue Fahne ist sehr geschmackvoll hergestellt unb trägt die Inschrift „Deutsche Kraft alles schafft". Nach her Enthüllung her neuen Fahne formierte sich ein stattlicher Fe stzug zum Hmzug burch die Dorf- straßen. Außer ben Turnern hatten sich auch her Kriegerverein, Gesangverein, Freiwillige Feuer- wehr usw. angeschlossen. Am Kriegerbenkmal legte her Vereinsführer bes Turnvereins zu Ehren her Gefallenen einen Kranz nieber. Die Fahnen senkten sich unb hie Musik spielte bas Lieb vom guten Kameraben. Nach bem Hmzug fanb man sich bei Gesang und Tanz zu einem gemütlichen Beisammensein.
Kurze Sportnotizen.
Einen Schwimm-Weltrekord stellte bei ben amerikanischen Frauen - Meisterschaften in Neuyork bie bekannte Schwimmerin Leonore Knight auf, indem sie bie 800-Pards-Freistil in 11:34 Minuten zurücklegte. Den seitherigen Rekorb hielt ihre Lanbsmännin Helen Mabison mit 11:42,2 Minuten.
Schon der erste Tag des Rhön- Segelflug - Wettbewerbs, der zwei Wochen andauert, brachte einen neuen Weltrekord des Mannheimer Fliegers Ludwig Hofmann, der als Erster gestartet war und bis in die Tschechoslowakei bei Dlesnice in der Nähe von Boskovice flog. Die Entfernung vom Startplatz bis zum Landungsort beträgt rund 500 Kilometer. Damit ist der Weltrekord, den Heini Ditmar im vergangenen Jahre mit 375 Kilometer aufstellte, weit überboten worden. Unfer Bild zeigt einen der beiden Rhönsperber, die an dem Wettbewerb teilnehmen, während der letzten Vorbereitungsarbeiten. Es ist ein ganz neuer Typ, dessen Führerkabine besonders gut ausgestattet ist. (Scherl-M.)
Nadländerkampf Deutschland—Holland 26:14.
3000 Zuschauer erlebten auf der Radrennbahn im Haag einen glatten Sieg her deutschen Amateur- Bahnfahrer - Ländermannschaft über Holland. Die Holländer, die ohne van Miet und van den Vyoer
Personenauto
rast gegen einen Baum.
Zwei Personen lebensgefährlich verletzt.
O f f e n b a ch, 22.Juli (LPD.) Sonntag vormittag ereignete sich auf der Straße Hanau—Aschaffenburg em schwerer Autounfall. Der 40jährige Wilh. B i ntz aus Offenbach fuhr mit seinem Personenauto auf der Landstraße eine längere Strecke in schnellem Tempo auf der linken Seite, riß bann plötzlich die Steuerung nach rechts und raste gegen einen dicken Baum. Die Speichen des Steuerrades drangen dem Autofahrer in den Hals. Mit schweren Verletzungen, Gehirnerschütterung, Arm- und Beinverletzungen kam er in das Landeskrankenhaus Hanau. Die 34jährige Ria S t e g m a n n aus Offenbach, die an her Fahrt teilnahm, wurde ebenfalls mit einem Schädelbruch und sonstigen Brüchen ins Hanauer Landeskrankenhaus eingeliefert. Die Verletzungen her beiden sind so schwer, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird.
Sinkende Gurkenpreise im Ried.
ßph. Biblis, 22. Juli. Infolge der großen Trockenheit hat der Fruchtansatz der Gurken nachgelassen, so daß die Anfuhren beim letzten Markt nicht größer waren, als am vorletzten Montag. Obwohl die Nachfrage nicht befriedigt werden konnte, trat ein starker Preissturz ein. Bezahlt wurden für gute Einmachgurken pro Zentner nur noch 4 Mk. (am Montag noch 7 Mk.), für Salatgurken 2 Mk. (3^M r und für Krüppelgurken 1 Mark
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