Kirche und Schule
durch die Lieder fion zugute. Auch hier hat-1
der Gemeinde musikalisch umrahmt.
— Das Leningrader Blatt versichert, daß das In-
Wirtschaft
Sronffurt a. TI.
Serfin
Vevisenmarkl Berlin - Jranffurl a. 2H.
Datum | 20 7
116
PHUtpp Holzmann .... Zementwerk Heidelber- (Eementroed Karlstadt..
Banknoten
Die hinter den
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und im Schwarzen Meer nicht weniger als 168 Tage im Navigationsjahr.
Hamburg-Amertka-Paket .... Hamburg-Südam. Dampfschiff' Norddeutscher Lloyd .........
M.©. für AekkehrSwefen Akt. ..' Berlin" Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft................
Dresdner Bank .....
Reichsbant .............
bisher in Ober-Seemen, statt. Unter den Klängen der Orgel zogen die Geistlichen, gefolgt von dem Kirchenvorstand, der den Geistlichen vorher durch Rektor Erb im Pfarrhaus begrüßt hatte, in die schön geschmückte und dicht besetzte Kirche ein. Nach dem von der Chorschule (Leiter: Lehrer i. R. Stein) wundervoll vorgetragenen Lied „Morgenglanz der Ewigkeit", einem Eingangslied der Gemeinde und dem Altardienst, gehalten von Stiftsdechant Kahn, sang der Kirchenchor unter der Stabführung von Lehrer i. R. Stein mit großer Reinheit ^und Innigkeit das alte „Komm heiliger Geist, erfülle mich", in der Vertonung von Johann Wolfgang Frank (f 1690). Probst Trommers- häufen« Frankfurt a. M. nahm dann nach einer Ansprache über 1. Korinther 16, Vers 13 „Wachet steht in Glauben, seid männlich und seid stark" vor dem Patron der Kirche, Fürst Reinhard zu Solms-Hohensolms-Li ch, und dem Kirchenvorstand, die im Halbkreis den Altar umstanden, und vor der Gemeinde, die sich erhoben hatte, die Verpflichtung des neuen Geistlichen vor. Pfarrer Naumann begrüßte hierauf, während die Gemeinde den Choral „Ach bleib mit deiner Gnade" anstimmte, durch Handschlag den Patron der Kirche und den Kirchenvorstand und hielt dann, nach einem weiteren Chor der Chorschule und nach dem Hauptlied „Ich weiß, an wen ich glaube", seine Antrittspredigt über das Wort aus dem Hebräerbrief Kap. 13, Vers 8 „Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit". Die eindrucksvolle Feierstunde wurde durch Lied, Gebet und Segen geschlossen. Am Nachmittag fand die Einführung in der Filialgemeinde Nieder-Bessingen statt. Der Gottesdienst wurde durch zwei Chöre der Schulkinder, die unter der Leitung von Lehrer Hinkel sehr klangrein zum Vortrag kamen, und ! ----- -
tete diese Frage mit der Antwort: „Wir treiben Mission auf Christi Befehl und durch Christi Wort". Als zweiter Redner verbreitete sich Dolksmissionar Bender über den Tauf- und Missionsbefehl aus dem Schluß des Matthäus-Evangeliums. Der Redner bezeichnete die Mission als ein herrliches und großartiges Werk und ging dann auf die Geschichte der Hermannsburger Missionsgesellschaft besonders ein. Die überzeugenden Worte des Redners hinterließen nachhaltigen Eindruck bei ollen Zuhörern. Der Ortspfarrer dankte allen Teilnehmern und Mitarbeitern am Fest und forderte zum starken Einsatz am Werk der Mission auf. Der Posaunen- chor hatte, wie am Vormittag, mit seinen Vorträgen die Zuhörer erfreut. Für weitere Ausschmückung der Feier hatte der Kirchenchor mit seinen Liedern Sorge getragen. Die Kollekte der Gottesdienste mit etwa 70 Mark und der Erlös aus dem Verkauf der Missionsschriften kommen der Hermannsburger Mis-
Einführung
des neuen zweiten Pfarrers in Lich.
)( L i ch, 21. Juli. Heute fand im Vormittags- Gottesdienst die feierliche Einführung des neuen Geistlichen, Pfarrer Naumann,
Daimler Motoren.........
Deutsche Linoleum ....
Orenstcin « kovpel
Westdeutsche Kaufhof......^
Chode ölccumulatorew-fisaLrik (tonti-ffiummi
Grttznei
Mainkraftwerke Höchst
Süddeutscher Zucker ..
R 15 10,44 . Mühlenfestpreise ab Mühlenstation: Soyaschrot m. M. 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, Fabrikpreise ab fübb. Fabrik- station: Treber 17,25 bis 17,50, Trockenschnitzel 10,25, Heu, neuer Ernte, 5,50.
Kartoffeln: Erstlinge hiesiger Gegenb 6, runde aelbe hiesiger Gegend 5,60, weiß-, rot- und blau» schalige hiesiger Gegend 5,20 je 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz lebhaft.
$ranffurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Juli. Auftrieb: Rinder 723 (gegen 616 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 53 Ochsen, 67 Bullen, 362 Kühe und 241 Färsen, ferner zum Schlachthof direkt: 1 Ochse, 5 Bullen, 5 Kühe und 1 Färse. Außerdem stellte die Reichsstelle 108 Rinder zum Verkauf. Kälber 451 (437), Schafe 27 (30), Schweine 3486 (3718). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 15. Juli 42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 37 bis 40 (41), d) — (36 bis 40). Bullen a) 42 (42), b) 40 bis 41 (42), c) 38 bis 39 (41), d) 35 bis 37 (39 bis 40). Kühe a) 40 bis 42 (42), b) 35 bis 39 (37 bis 41), c) 28 bis 34 (30 bis 36), d) 20 bis 29 (22 bis 29), Färsen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 36 bis 40 (38 bis 40), d) 28 bis 35 (30 bis 37). Kälber a) 60 bis 62 (59 bis 63), b) 53 bis 59 (54 bis 58), c) 44 bis 52 M4 bis 53), d) 32 bis 43 (32 bis 43). Hammel b2) Weidemast 37 bis 38 (37 bis 38). Schafe nicht no- tiert. Schweine al) 54 (52 bis 53), a2) 53 bis 54 52 bis 53), b) 53 bis 54 (52 bis 53), c) 52 bis 54
50 bis 53), d) 50 bis 53 (48 bis 53), e) 45 bis' 50
(47 bis 50), Sauen gl) 50 bis 52 (47 bis 50),
M 44 bis 49 (40 bis 46). Marktverlauf: Ochsen, Bullen und Färsen lebhaft, Kühe stark vernach
lässigt, Ueberstand. Kälber, Hammel und Schafe ruhig, ousverkauft. Schweine lebhaft, ausverkauft. Ueberstand- 46 Rinder, darunter 1 Ochse, 10 Bullen und 35 Kühe.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmorktes: 919 Viertel Rindfleisch, 73 ganze Kälber, 6 Hämmel, 135 halbe Schweine, 3 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo- qramm in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 66 bis 74. Bullenfleisch b) 70 bis 78. Kuhfleisch b) 60 bis 68, c) 50 brs 60. Färsenfleisch b) 76 bis 80 e) 66 bis 74). Kalbfleisch b) 74 bis 84, c) 68 bis 72. Hammelfleisch b) 75 bis 78. Schweinefleisch b) 72 bis 77 Fettwaren. Speck hiesiger Schlachtung, roh unter 7 cm 63 bis 68, Flomen 75 bis 80. Marktverlauf: ruhig.
s.E.G.......................
Bekula io
ffileftr. Lieferungsgesellschaft... 5 Lich» und Kraft .......... 6%
Felten L Guilleaume o tellL*,‘^1le,.ll,Unlerne6muna- 5 Rheinische Elektrizität ...... 5
Rhein. Wests. Elektr. 5 Schuckerr & (£0............ ’ 4
Siemens L Halske........***', 7
LahmeperLCo.............. 7
105,25
112
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*\ 135 I
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dwidende
I- ...............-...... — -uus -ueningtuuer ;oiu
stitut Millionen kostet ... —
gen geben zu, daß die Bahnen in einer geradezu verzweifelten Lage sind.
Hinzu kommt sodann noch dies: Um die hohe Ladezahl zu erreichen, hat Kaganowitsch auf ein Mittel zurückgegriffen, das in Kriegszeiten angebracht fein mag, das sich aber in normalen Zeiten auf die Dauer nicht aufrechterhalten läßt. — Er hat nämlich den Paffagierverkehr gedrosselt, um mehr Spielraum für den Warenverkehr zu erhalten. Heute müssen die Reisenden im Sowjetreich wieder die Notwendigkeit der Eisenbahnfahrt beweisen — wohlgemerkt die Notwendigkeit im staatlichen Interesse! — Sonst erhalten sie nur schwer eine Fahrkarte. Und ein besonderer Beweis für den erschreckenden Zustand der Sowjetbahnen sind die Unfälle, die kleinen und großen Unglücke, die täglich, auf allen Strecken verzeichnet werden und in diesem Ausmaß sonst in keinem Lande der Welt festzustellen sein dürften.
Nicht besser ist es bei „dem Bruder des Eisenbahnverkehrs", bei der Schiffahrt, bestellt. Erst in diesen Taaen hat sich der Volkskommissaren-Rat in einer Sondersitzung mit der Fluß- und Seeschiffahrt beschäftigt. Es kamen dabei Tatsachen zur Kenntnis, die in ihrer ganzen Ungeschminktheit geradezu grotesk wirken. In der Schiffahrt wurden im vergangenen Jahre nicht weniger als 5966 Havarien gezählt, — wobei die Betonung auf das Wort „g e - zählt" zu legen ist, da, wie das Blatt des Jn- dustriekommisfars zugibt, die große Mehrzahl der Unfälle gar nicht regiftriert wurde. Der Staat hat dabei einen Verlust von über 30 Millionen Rubel erlitten und zwar nur an Schiffsreparaturen, Ersatz usw. Also nicht gerechnet die Verluste an Gütern, die Pensionen der umgekommenen Besatzungen usw. Don der „Fixigkeit" des sowjetrussischen Dampferverkehrs erhält man einen Begriff, wenn man die amtliche Berechnung der durchschnittlichen Stun- denkilometerzahl anführt. Danach fuhr ein Sowjetschiff im Vorjahr mit einer Stundengeschmindigkeit von % bis 2 Kilometer in der Stunde. Weiterhin wird amtlicherseits ausgerechnet, daß im vergangenen Jahr sämtliche Sowjetdampfer die größte Zeit der Navigationsperiode überhaupt st i l l g e l e g e n haben. Bei der Wolgaschiffahrt über 50 v. H., bei der nordwestlichen Schiffahrt sogar 71 bis 80 v. H.
• Neue Anordnung der Ueberwa- chungs.stelle für Bastfasern. Der Reichs- beauftragte für Bastfasern erläßt im Deutschen Reichsanzeiger eine Anordnung 9 über Ankauf und Verarbeitung von Flachs -und Hanffasern, die am 23. Juli 1935 in Kraft tritt. Sie gilt sowohl für inländische, als auch für ausländische Flachs- und Hanffafern. Ausgearbeitete Flachs- und Hanffafern dürfen nur mit Genehmigung der Ueberwachungs- stelle für Bastfasern. Berlin NW 7, eingekauft oder zur Verarbeitung übernommen werden. Für jeden Verarbeitungsbetrieb wird eine monatliche Höchst- menge festgesetzt, bfs zu der er ausgearbeifete Flachs- und Hanffafern verarbeiten darf. Die Genehmigung wird auf Antrag erteilt. Zuwiderhandlungen gegen die Anordnung sind ftrafbar.
Uhein-Mainische Börse.
Mttagsbörfe: Still und uneinheitlich.
F r a n f f u r t a. M., 22. Juli. Mangels besonderer Anregungen lag die Börse zum Wochenanfang sehr ruhig. Die Haltung war nicht ganz einheitlich und etwas unsicher, die Umsätze bewegten sich in denkbar engsten Grenzen. Seit dem Kurssturz der Schiffahrtsaktien bemächtigt sich der Kundschaft eine sehr starke Zurückhaltung; infolgedessen blieb auch für heute die Auftragserteilung sehr klein. Auch die Börse selbst zeigte nur wenig Unternehmungslust.
Am Aktienmarkt gingen die Veränderungen gegenüber der Wochenschlußbörse nach beiden Seiten bis zu 1 v. H. Größeres Angebot bestand am Elektromarkt in der AEG.-Aktie, die mit 39,25 (41) eröffnete, bis 38,25 absank, um später wieder auf 39,25 anzusteigen: die Umsätze waren ziemlich lebhaft. Die übrigen Elektrowerte veränderten sich nur um Bruchteile v. H. Stork gesucht blieben wie '/"her Thur. Lieferung, Taxe 120 (letzter Kurs 114). Schiffahrtsaktien fetzten zunächst bei kleiner gewordenem Geschäft gut behauptet ein; Nordd. Lloyd zogen sogar auf 19 (18.25) an; später trat erneut Anaebot auf, so daß Hapag auf 17 nach 17,75 und Lloyd auf 18,25 nachließen. Für chemische Werte erhielt sich etwas Interesse; JG.-Farben blieben behauptet, Scheid^mstalt gewannen 1 v. H. ?eu^c Erdöl 0.50 v. H. Von Montanwerten setzten Buderus und Rheinstahl je 0.50 v. H. höher, Harpener und Mannesmann unverändert, dagegen Klöckner 0,25 v. H., Stahlverein 0,40 v. H. und
Hoefch 1,25 v. H. schwächer ein. Mait lagen Kunstseide Aku mit 63 bis 62,50 (64,50), außerdem verloren Gebr. Junghans 1,25 v. H., Daimler 0,90 v. H., Deutscher Eisenhandel 0,50 o. H. Reichsbankanteile lagen mit 189 unverändert, etwas fester notierten Gement Heidelberg mit 119,50 (118,75).
Der Rentenmarkt stagnierte bei meist unveränderten Kursen fast vollkommen. Altbesitzanleihe erhöhten sich auf 112,25 (112), Reichsbahn-VA., späte Schuldbuchforderungen und Zinsvergütung lagen unverändert. Don fremden Werten gingen Anatolier I und II auf 39,20 (40) zurück.
3m Verlaufe blieb die Geschäftstätigkeit sehr klein und auch die Kursbewegung war geringfügig. Lediglich AEG h>atten unter Schwankungen zwischen 38 bis 39 größeres Geschäft, ferner gingen Schifffahrtswerte unter Schwankungen etwas lebhafter um. Hapag erholten sich auf 18 bis 17,75 nach 17,25 und Nordd. Lloyd auf 18,75 nach 18,25. Weiter nach- gebenb waren Hoefch auf 101,50 nach 102. Etwas schwächer lagen ferner Westdeutsche Kaufhof mit 32,50 (33,25), Mansfelder, Otavi Minen, Schuckert bei Rückgängen bis 0,50 v. H. Höher notierten Metallgesellschaft mit 114,75 (114). JG.-Farben hielten sich bei 153,75 gut behauptet.
Am Rentenmarkt lagen späte Schuldbuchforde- rungen mit 97,25 etwas fester, dagegen gaben einige Umtausch- und Industrie-Obligationen 0,25 bis 0 50 d. H. nach. Ferner wurden zertifizierte Gulden- Obligationen niedriger genannt. Der Pfandbriefmarkt lag still und meist unverändert, auch Stadt- anleihen wiesen keine Abweichungen von Belang auf. Von fremden Werten notierten Rumänen schwächer.
.Im Freiverkehr waren Adlerwerke Kleyer zu 102 bis 102,50 (101) gesucht.
Tagesgeld blieb mit 3 v. H. unverändert.
Abendbörse freundlich.
Die Abendbörse nahm im allgemeinen einen ruhigen, aber tm Anschluß an den Mittagsschlußver- kehr einen überwiegend freundlichen Verlauf. Auf die Verwaltungsmitteilung über den Geschäftsver- laus m 1934/35 und zur Fraae der Bilanzbereini- gimg entwickelte sich in der AEG.-Aktie lebhafteres Geschäft zu 41,75 bis 41,25 bis 41,50 (4013) Ferner waren einige Montanaktien beachtet und höher so Stahlverein mit 86.75 bis 87 (86,25), Mannes- wonn mit 90 btfj 90,40 (90) und Hoesch Eisen mit 103,50 (102,75). Von chemischen Werten zogen
Scheideanstalt um 1 v. H. auf 236 an, während IG. Farben mit 154, 65 bis 154,75 (155) nur knapp behauptet blieben, Rütgerswerke erhöhten sich auf 118,50 (118). Auf den übrigen Marktgebieten konnten sich die Mittagsschlußkurse voll behaupten. Nur Schiffahrtsaktien waren wieder leicht angeboten, Hapag gaben auf 17,90 (18,25) und Nordd. Lloyd auf 18,75 (19,25) nach. — Am Kasfamarkt kamen IG. Chemie Basel volleinbez. Stücke mit 181 (l. K. am 19. Juli 175) wieder zur Notiz, do. 50 v. H. ein- bez. Stücke notierten mit 155 (154). Von Bankaktien erhöhten sich Commerzbank auf 90,25 (90).
Der Rentenmarkt lag geschäftslos. Etwas Nachfrage erhielt sich für späte Reichsschuldbuchforderun- gen zu 97,40 (97,25), dagegen gaben Altbesitz auf 112 (112,13) nach. Von fremden Werten ermäßigten sich 4 v. H. Ungarn Gold auf 10,40 (10,50).
U. a. notierten: Altbesitz 112, IG. Farben-Bonds 127,25, 4 v. H. Ungarn Gold 10,40, 4v. H. Rumänen 5,30, Adca 82, Commerzbank 90,25. DD-Bank 92,75 Reichsbank 189, Harpener 111,25, Kali Aschersleben 127, Mannesmann 90 bis 90,40, Mansfeld 116, Hoefch 103,50, Rheinstahl 112, Stahlverein 86,75 bis 87, AEG. 41,75 bis 41,25 bis 41.50, IG. Chemie volle 181, do. leere 155, Daimler 94, Deutsche Eisenhandel 103, Deutsche Erdöl 112, Scheibeanstalt 236, Eßlingen Maschinen 84.50, IG. Farben 154,65 bis 154,75, Feldmühle 123, Goldschmidt 110,25, Holzmann 91, Junghans 90,75, Mainkraft 94,25, RWE. 132 Rütgerswerke 118,50, Schuckert 126, Südd. Zucker 193, Hapag 17,90, Nordd. Lloyd 18,75.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n k f u r t a. M., 22. Juli. Am Brotgetreide- markt lagen heute erstmals Muster in neuem betreibe vor; Angebote auf Lieferung wurden in 10 bis 14 Tagen gemacht. Da die Mühlen bisher nur wenig Neigung für neues Mahlgut zeigten, wurden Abschlüsse nicht bekannt. Der Futtermittelmarkt lag im allgemeinen still und vernachlässigt, lediglich nach ölhaltigen Artikeln und nach Kleie, sowie nach Misch- futter mit hohem prozentualem Gehalt an eiweiß- haltigen Futtermitteln bestand Nachfrage. Das Mehlgeschäft blieb schleppend. .
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W9 210, W 13 214 W 16 218, Rogge,. R 9 170, R .3 174, R 15 178 Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets; Hafer H13 170, H14 172 Großhandelspreise ab Station; Weizenmehl W 13 27,70 W 16 28,15, Roggenmehl Type 997 R 13 23,80, Type 815 R13 24,30, Type 997 R 15 24,20, Type 815 R 15 24,l? PJcUnC0,5^^arF£ Frachtausgleich; Weizennach- wehl 16,75, Weizenfuttermehl 13,25; Weizenkleie W13 10,92, W16 11,13, Roggenkleie R13 10,20,
ten der Kirchenvorstand und Lehrer den Pfarrer vor dem Gottesdienst im Schulhaus herzlich begrüßt. Die Gemeinde freut sich, nach "/«jähriger Vakanz wieder einen eigenen Pfarrer erhalten zu haben.
Missionsfest in Klein-Linden.
CO Klein-Linden, 22. Juli. Das am gestrigen Sonntag hier abgehaltene Missionsfest wurde mit einem gut besuchten Festgottes- d i e n st am Vormittag eingeleitet. Der Posaunenchor Klein-Linden eröffnete mit dem Lied „Komm, heilger Geist, Herre Gott", dem Bachschen Satz einer vorreformatorischen Melodie, die Feier. Die Festpredigt über Matthäus 6, Vers 10, „Sein Reich komme" hielt Volksmissionar Bender von der Hermannsburger Missionsgesellschaft. Die Gemeindegesänge wurden von dem Posaunenchor und der urgel gemeinsam begleitet.
In der Feier am Nachmittag sprach zunächst Pfarrer Lenz (Wohnbach) an Hand der biblischen Geschichte von Petri Fischzug (Lukas 5, Vers 1 bis 11) über die Fragen „Warum und auf welche Weise treiben wir Mission?" und beantroor»
Schluß« hi r«i
20 7
teifefretär Schdanow, hat es in einer Versammlung der „Arbeiter des Wassertransports" offen gesagt: „Eure Unbildung und eure Unwissenheit, euer Ignorantentum und euer Mangel an Organisation, eure Faulheit und eure Verantwortungslosigkeit sind schuld daran, daß wir auf diesem Gebiet nicht weiterkommen". Das war deutlich genug. Jedoch Jjat Schdanow eine Kleinigkeit nicht erwähnt: daß nämlich ein Musterbetrieb aud) in der Wasserverkehrs- wirtschaft sich nicht aus dem Boden st a m p f e n läßt, daß es auch hier auf das organische Wachstum ankommt.
Und schließlich der Wegebau. Dieser Tage brachte die „Jswestija" auf der vierten Seite eine bescheidene Notiz, die besagt, daß im laufenden Jahr im Moskauer Gebiet 156 Kilometer neue Straßen gebaut werden sollen. Das ist gegenüber den ursprünglich vorgesehenen Planziffern so herzlich wenig, daß man nur den einen Schluß ziehen kann: Man beginnt auch hier den praktischen Möglichkeiten Rechnung zu tragen. Wie beschränkt diese praktischen Möglichkeiten aber sind, geht aus einer vortrefflichen Schilderung der Leningrader „Prawda" hervor, der nichts mehr hinzugefügt zu werden braucht. Es gibt in Sowjetrußland ein „Zentrales wissenschaftliches Institut für den Wegebau" (mit umfangreichen Laboratorien und einem großen Stab von wissenschaftlichen Arbeitern), das „studieren, erforschen und den Wegebau wissenschaftlich leiten soll". Was tut es? Da besitzt es u. a. eine Filiale in Zentralasien. Deren Direktor hat die Untätigkeit satt; da er genügend „erforscht und studiert" hat, treibt er Arbeitsbeschaffung auf eigene Faust und veranstaltet in seinem Laboratorium — Harnuntersuchungen. — Das Institut hatte kürzlich eine wissenschaftliche Expedition zum Studium der Wegeverhältnisse nach Sibirien entsandt. Die „Arbeiten" dauernten Monate hindurch, ihr Extrakt füllt einen Band von 129 Seiten — der von der Jnstitutslei- tung den Vermerk erhielt: „Eignet sich als Material für weitere Untersuchungen". Die Expedition hat 380 000 Rubel gekostet. — Eine weitere Kommission begab sich zu Untersuchungen und Studien nach Südrußland. Abermals mehrere Monate lang. Sie kostete über eine halbe Million. Ihr Rechenschaftsbericht erhielt den Vermerk: „Zu lang! Kürzen! Sodann ins Archiv weiterleiten!"
Schlüße Mittag- bgrfe
22.7
Schluß». Abend» börie
22 7
Datum
4% (Serie"II ...........“
6% Rumän. Bereinb. Rente b. 1903 ^°HRumän.vereinb.Renter>.isi3
4% Rumänische vercinh. Rente .
S%% Anatolier ....... .
Mansfelder Bergbau ..
Kokswerke ...........
Pbönir Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinsrahl ..........
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
3- Farden.Inbustrte
Scheideanstalt.........
Goldschmidt .
Rütgerswerke .
Merallgeselllcbaft
___________Seriln722 Juli ~
Amerikanische Not.........
Belgische Noten........
Dänische Noten .. ...
Englische Noten
Französische Roten
Holländische Noten............ ’
Italienische Noten *
Norwegische Noten ............**
Deutsch Oesterreich, * wo Schlllina
Rumänische Noten.............
Schwedische Noten * *
Schweizer Noten...., "
Spanische Noten................
Ungarisch- Ästei
an. - Retchsbankdlskom 4 v H., Lombardzinsfuß 5 v H.
SchuUbets Patzenhofer 4
Aku (Allgemein? Kunstseide) .. 0
Bemberg.......
Zellstoff Waldhof .... BeMtoff Aschaffenburg Dessauer Gas .......
Datum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
4% Deutsche Reichsanl. von 1934 btzA» Doung.Anleihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten ............
**/•% Deutsche RetchSpostschatzan. Weisungen von 1934, I.......
«% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 trückzahlb. 102%) ..........
ehern. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
6Vi% ehem. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Lioui ...
iVi% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten ..........
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten
ebem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 19.35
»H% ehem. 4>/,% Franks. Hyp..
Vank-Liau.-Pfanbbrtese.......
6K% ehem. 4*/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse. ...
4U% ehem. 8% Pr. Landespfand, briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
4H% ehem. 7% Pr. LandeSpsand« briefanst., Gold Komm. Obl.Vl
Vleuergutsch.Berrechnungsk. 35-39
4% Oesterretchtsche Golbrenke....
4,20% Oesterreichische Silberrenle 4% Ungarische Goldrente .......
4% Unflrtrifdje Staatsrente b. 1910
4H% deSgl. bon 1913 ........
5% abgest. Goldmexikaner bon 99 lütliftbe Bagdadbahn-Anleihe
Serie I..................
Buderus ......... 0
Deutsche Erdöl ...... * 4
Gelsenkirchener..... 0
Harpener * 0
Hvesch Eisen—Köln-Neueste« .. 0 3lse Bergbau ............ •
Ilse Bergbau Genüsse e
Klöcknerwerke ........... |ii
Mannesmann-Röhr« ....... o|
Frankfurt a.M.
| Berlin
Schluß« furt
Schluß!. Abend- börsc
Schlußkurs
Schlußk. Miltag- börle
20 7
22 7
20 7
22-7
100,25
100,25
100,5
—
98,5
98,5
98,65
98,25
103,9
—
—
112
112
112,4
112,13
100,2
100,7
100,65
100,65
97,25
97,25
97,25
97,25
96,4
96,4
—
—
100 8
100,8
—
—
93
93
—
—
128,5
—
—
—
116
115,75
116
115,75
96,5
96,5
—
—
101,13
101,4
—
—
101,9
101,5
101,5
101,9
97
97
—
97
97
97
_
97
107,3
107,3
107,3
107,3
Frankfurt a. M
«er,in
Schluß« turs
Schluß«. Abendbörse
Schluß- «urs
Schluß!. Mittag, börse
20 7
22 7
20-7
22 7
—
—
_
7,4
7,3
—
9,7
10,25
9,8
9,7
5,75
5,3
5,6
5,3
40
39,2
40,5
39,4
17,75
17,9
18
18,25
—
—
28,13
28
18,25
18,75
18,65
19,25
87
86,5
87
87
116,5
116,5
116
115,5
90
90,25
90,75
90
92,5
92,75
92,5
92,75
92,5
92,75
92,5
92,75
189
189
188,5
188,9
20 Zuli
22. Juli
Amtliche
Geld |
stotierung Lries
Amtliche Geld
Notierung 1 Srief
Buenos Airev Brüssel.....
Rio de Ian.
Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Heljingfors.. Parts ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien
Oslo..... :
Wien.......
0,658 41,885
0,139 3,047 54,77 46,92
12,265
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10,32
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54,88
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16,42
167,93
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3,053
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12,32
5,43
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20,45 0,723
5,696 61,89
Liiiabon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
48,95
11,14
63,37
81,16
34,06
49,05 11,16 63,49
81,32 34,12
Budapest ...
10,30
10,32
Neu yoek ...
2,475
2,479
2,477
2,481
116
115,75
116
—
120,5
121
—
—
- —
219,65
218,75
219,75
112
110,25
112,4
87
85,9
86,25
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17,75
17,4
127
126,5
127
126
126,5
126
197
195
197
154,75
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155
236
-V-
—
110,25
109
110,5
118,5
117,75
118
114,75
114,5
115,5
91
92
91
119,5
-
135
. -
_
111,75
112,9
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62,75
—
115
115,5
—
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118,5
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88,75
88,5
—
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136,5
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94,13
94,13
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166
165
—
89
88
32,5
32,4
33
294
—
294,25
——
175,5
173
156
157
156
-I
381
38
94,25
1931
1931
193,25
Gelb
■ Srlel -
2,429
2,449
41,72
41,88
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55,04
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—
—•
——
63,15
63,41
80,93
81,25
33,70
33,84
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24.
26
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