Ausgabe 
23.5.1935
 
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einem

Wirtschast

teilt

Die

der

imenben Staa-

iölkerrechts zu

Die Golddiskontbank gibt Solawechsel aus.

russi- wird.

Man sieht hieraus, daß die teilnehr ten nicht souverän im Sinne des Li

Zeit nach den Spielen des Jahres 1936 ein sches Olympisches Komitee anerkannt werden

30-Kilometer-Gehen und 30-Kilometer-Lauf.

nen Reichsmark erhöhen. Das Kapital wird als­dann, neben den besonderen Zwecken dienenden 200 Millionen Reichsmark Aktien Lit. C, 400 Millionen Reichsmark betragen. Die Reichsbank wird die neuen Aktien voll übernehmen und die Einzahlung durch Vergabe von festverzinslichen Wertpapieren aus ihren stillen Reserven zum Tageskurs leisten. Die Deutsche Golddiskontbank wird in Zukunft wie­der monatlich ihre Ausweise veröffentlichen.

In der Hauptversammlung der Deutschen Gold- diskontbank nahm Reichsbankpräsident Dr. Schacht zu der Wiedereinführung von Solawechseln Stel­lung. Die Begebung dieser Wechsel soll sofort er­folgen. Dr. Schacht gab einen Ueberblick über die Lage am Geldmarkt, die die Schaffung eines sehr liquiden Anlagepapiers bedingt. Hier wolle die Golddiskontbank eingreifen und benutze dazu das Mittel der Benutzung von Solawechseln, durch die die übrigen Geldmarktmittel aufgesaugt und den Banken liquideste Mittel geboten werden. Denn die Solawechsel sollen genau wie Privatdis­konte wirken. Reichsbankpräsident Dr. Schacht wandte sich sodann in aller Schärfe gegen die bös­willige und absolut irreführende Mitteilung einer großen halbamtlichen ausländischen Rachrickten- agentur, die zu behaupten wagte, diese Begebung von Sodawechseln bedeute den Anfang der In­flation in Deutschland. Die Reichsbank ist in allen ihren Maßnahmen, so sagte er, absolut auf die Aufrechterhaltung gesunder Geld­verhältnisse aus, und von dieser Linie wird sie sich unter keinen Umständen abbrin­gen lassen. Es ist selbstverständlich, daß im Laufe der Zeit die Arbeitsbeschaffungswechsel durch Reichs­anleihen und langfristige Finanztransaktionen kon­solidiert werden müssen. Aber das wird alles zu

Die Olympischen Spiele sollten Spiele der Völker sein. Dieser Grundsatz ist noch nicht vorherrschend, denn immer noch nehmen Staaten am Olympia teil, also Gebilde, die oft sehr willkürlich fremde Volksgruppen in sich ausgenommen haben. Aber das Prinzip, daß nuranerkannt e" Staaten an den Olympischen Spielen teilnehmen können, ist von Anbeginn dieser Spiele durchbrochen worden. Schon vor dem Kriege waren ja Finnland und die Tsche­choslowakei als Olympische Nationen anerkannt, was lebhaften, aber erfolglosen Widerspruch Ruß­lands und Oesterreichs hervorrief. Das sportliche Eigenleben dieser Völker war frühzeitig erkannt worden. Finnland unterstand ja dem russischen Za­ren und die Tschechoslowakei der Herrschaft der Habsburger.

schen aber gilt es zu erfassen, und hierzu soll Lehrgang beitragen.

Völker oder Staaten bei Olympischen Spielen

seiner Zeit geschehen und in einer Form, die jede Beunruhigung auf dem Geld- und Kapitalmarkt fernhält. Der deutsche Sparer und das deutsche Kreditwesen können sich darauf verlassen, daß die Reichsbank alles tun wird, die gesunden Verhält­nisse im Finanzwesen aufrechtzuerhalten.

' *

* Brasilkaffee-E-rnte 18 Millionen Ballen. Letzte Ausfuhr 16 Millionen Ballen. Nach vorläufiger Schätzung des Natio­nalen Kaffeeamts beträgt die brasilianische Kaffee­ernte 1935 voraussichtlich 18 Millionen Ballen gegen 14,1, 29,6 und 16,5 Millionen Ballen in den drei Vorjahren. Sie ist als fast 28 v. H. größer als die letzte, aber fast' 40 v. H. kleiner als die zweitletzte Ernte. Die Ausfuhr betrug in den letzten drei Wirt­schaftsjahren 15,85, 12,15 und 15,29 Millionen Sack. Die neue Ernte übersteigt also nach den bisherigen Aussichten wieder den Bedarf.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 22. Mai. Die große Frie­densrede des Führers hinterließ an der Börse einen guten Eindruck. Zunächst entwickelte sich das Geschäft an allen Märkten sehr langsam, nach Fest­stellung der ersten Kurse wurde es aber etwas leb­hafter. Seitens der Kulisse erfalgten anfangs noch einige Glattstellungen, die aber später durch ein­treffende Kaufaufträge aus der Kundschaft meist ausgeglichen wurden. Die gestrigen Ausführungen Dr. Schachts verursachten an den Aktienmärkten etwas Zurückhaltung, und man beobachtete teil­teilweise eine gewisse Abkehr zu den Renten- Märkten. Hier eröffnete die Altbesitzanleihe mit 116,13 (115,90), späte Reichsschuldbuchforderungen mit 96,90 (96,75) und Zinsvergütungsscheine mit 90,30 (90,25). Größere Umsätze lagen diesen Kursen aber nicht zu Grunde.

Am Aktienmarkt war die Kursentwicklung zunächst uneinheitlich, ohne daß aber größere Ab­weichungen eintraten. Lediglich Reichsbankanteile blieben weiter gesucht und zogen auf 165,40 (165), dann auf 166,50 an. JG.-Farben lagen anfangs 0,25 v.,H. leichter, um später wieder auf 147,25 bis 147,50 anzusteigen. Metallgesellschaft blieben mit 105 (104,75) voll behauptet, Scheideanstalt gewan­nen 0,50 v. H. Elektroaktien lagen still, wobei Be­tula 0,25 v. H., Felten 1 v. H., Schuckert 0,75 v. H. und RWE. 1 v. H. verloren, nur Gesfürel lagen unverändert. Von Montanaktien setzten Klöckner 0,65 v. H., Mannesmann und Stahlverein je 0,13 v. H. höher ein, dagegen gingen Rheinstahl um 0,50

Eine Handballmannschaft des Tv. Dresden-Leu- ben leistete einer Einladung der deutsch-böhmisch^" Turnvereine in Komotau und Saaz Folge. Wäh­rend der Tv. Komotau mit 15:5 geschlagen werden konnte, mußten sich die Dresdener gegen Saaz mit Unentschieden von 5:5 begnügen. Der Tv.

sein brauchen. So starten die großen Kolonien des britischen Weltreiches, darunter auch Indien, ob­gleich sie keine volle Selbstverwaltung haben, son­dern von Engländern regiert werden. Litauen hat noch kein nationales Olympisches Komitee. Sollte es zutreffen, was soeben eine große Zeitung meldet, daß litauische Sportoerbände als Protest gegen die deutsche Empörung über das Urteil im Memel­prozeh den Spielen fernzubleiben beschlossen haben, so ist das ein Schlag ins Wasser. Sie hätten sowieso nicht kommen können, denn sie sind gar nicht eingeladen. Ebensowenig ist Rußland einge- "laden, und es ist sehr zu bezweifeln, ob bei der Haltung des kommunistischen Sports in absehbarer

Am 2. Juni kommt in Gießen die 30-Kilometer- Marsch- und Laufmeisterschaft des Gaues Nord­hessen zur Durchführung. Diese erste offizielle Gau­meisterschaft des Jahres 1935 verdient besondere Beachtung, da unsere heimischen Geher und Land­streckenläufer stark nach vorn gekommen sind. Darum ist mit sehr guten Leistungen zu rechnen. Die Kasseler Vereine werden sich besonders stark an diesen Meisterschaftskämpfen beteiligen. Meldungen bis zum 26. Mai sind an den Gaufachamtswalter F. Junghenn -Kassel, Akazienweg 13, zu richten.

Die diesjährige Sommerpause für Handball.

Die diesjährige Sommerpause für Handball er­streckt sich wieder auf die Zeit vom 1. Juli bis zum 15. August. Der Gaufachamtsleiter des Gaues Mittelrhein für Handball, Adam Reitz, gibt be­kannt, daß zu den Pflichtrunden des nächsten Spiel­jahres 1935/36 nur solche Vereine zugelassen wer­den,die neben der Wettspielmannschaft noch über eine vollständige Reservemannschaft oder eine Ju­gendmannschaft verfügen", weil es für die Durch­führung eines geordneten Spielbetriebes undenkbar sei, die Spielreihe ohne Reserve oder Nachwuchs­spieler zu beginnen.

Deutsche Handballer besuchen sudetendeutsche Kameraden.

Komotau veranstaltete nach dem Spiel einen wohl­gelungenen Kameradschaftsabend, der ganz im Zei­chen der völkischen Verbundenheit stand und allen Teilnehmern unvergeßlich bleiben wird.

Fernsegelflug mit derD Richthofen".

Auf dem Darmstädter Flugplatz startete gestern der Segelflieger Vogel von der Akademischen Fliegerschaft Richthofen Darmstadt mit derD Richt­hofen" zu einem Fernflug. Nach mehr als sechs­stündigem Flug landete Vogel bei C o r b a ch (Waldeck) in einer Entfernung von 165 km.

Kurze Sportnotizen.

Zurückgetreten ist Ernst Hofmann- Nürnberg, der Wasserballreferent des Deutschen Schwimmverbandes. Als Nachfolger wurde von Schwimmwart Brewitz Hans Nolte- Hannover bestimmt.

Verlegt wurde der für den 2. Juni vorgesehene Handballgaukampf zwischen Nordhessen und Süd­west, der in Hanau stattfinden sollte. Als neuer Termin wird der 15. oder 16. Juni bekanntgegeben.

Danzigs Fußballer spielen auf ihrer Wettspielreise durch Deutschland am 25. Mai in Berlin gegen Polizei, am 28. Mai in Fulda gegen Borussia, am 30. Mai in Neunkirchen gegen Borussia und am 5. Juni in Essen gegen Schwarz­weiß.

Die 50-Kilometer-Geher-Mei ster- schäft, ursprünglich nach Erfurt vorgesehen, wird am 3. August auf der olympischen Strecke in Berlin ausgetragen.

Budapests Fußball-Stadtelf gewann am Mittwoch im Berliner Poststadion vor 10 000 Zuschauern den 10. Städtekampf gegen Berlin mit 7:1 (4:1) nach durchweg besserem und überlegenem Spiel. Kickers Offenbach siegte im rückständigen Pokalspiel gegen Blauweiß Bürgel mit 6:2 (4:0), die Frankfurter Stadtelf für den Kampf gegen Hamburg gewann ein Probespiel gegen eine Fir- men-Auswahlelf mit 1:0.

D i e diesjährigen Deutschen Leicht- athletik-Meisterschaften werden auf dem Platz des Sportklubs Charlottenburg in Eichkamp ausgetragen.

Abendlehrgang für Vorturner im Turnkreis Gießen.

Seit etwa einem halben Jahr hat wieder eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung im Mitgliederbe­stand aller Turn- und Sportvereine begonnen. Insbesondere unsere Landoereine haben wieder regen Betrieb, sowohl in der Halle, wie auf den Spielfeldern zu verzeichnen. Diesem Mehr an Ar­beit entsprach aber schon seit langem nicht mehr die Zahl der ausgebildeten Vorturner und Turn­warte, die dem Ganzen erst Sinn und Leitung geben können. Es sollte daher kein Mittel ungenutzt bleiben, um die Lücken wieder mit geeigneten Kräf­ten aufzufüllen.

Nun reichen an sich schon für die Erledigung der erforderlichen Vorturnstunden, Wettkämpfe, Spiele und dergleichen nicht mehr die Sonntage aus, zumal wenn wie vielerorten die gesamte Arbeit an einigen wenigen unermüdlichen Arbeitern hängt. Man hat daher anfangs mit einem gewissen Be­denken einen Lehrgang an einem Wochentag­abend eingerichtet, der zunächst nur für die Vereine der näheren Umgebung von Gießen ausgeschrieben wurde. Die nötigen Lehrkräfte fanden sich in den Reihen des Tv. von 1846, so daß für eine gründ­liche Ausbildung gesorgt ist.

Der Erfolg hat die Erwartungen übertroffen. Wenn man bedenkt, daß viele Teilnehmer unmittel­bar nach Arbeitsschluß mit dem Rad nach Gießen fahren müssen und erst spät wieder nach Hause kommen, so ist die Beteiligungsziffer von rund 25 Teilnehmern als sehr gut anzusprechen.

Dem heutigen Betrieb in einem Turnverein ent­spricht es nun nicht, wenn man diese Turner ein­seitig für einen Zweig der Leibesübungen ausbil­den wollte, wie etwa rein fürs Geräteturnen. Es wurde daher von. Anbeginn Wert darauf gelegt, alles das zu zeigen, was in der Halle an Uebungs- ftoff dargeboten werden kann. Daneben läuft die Ausbildung in methodischer Hinsicht: Aufbau einer Turnstunde, Riegenführung, Kommandieren, Hilfe­stellung, Uebungsaufbau und bergt mehr. Ebenso wechselt ständig der Uebungszweig insofern, als Turnstunden für Anfänger, für Spieler, für reine Geräteturner, für Kinder- und für Frauenturnen in ihrer unterschiedlichen Art im Aufbau, Uebungs- stoff und Lehrweise gezeigt werden.

An diese Stunden in der Halle werden noch einige auf dem Sportplatz sich anschließen, wo Spiele und die volkstümlichen Uebungen gelehrt werden sollen.

So werden die Teilnehmer, soweit es in den wenigen Stunden möglich ist, einen vielseitigen Ueberblick über all den Stoff erhalten, mit dem sie in ihren Vereinen einen regen Uebungsbetrieb aus­ziehen können. Sie werden lernen, wie man Be­trieb macht, denn eine ernste, jede Freude erstickende Turnstunde schafft bald leere Hallen und schreckt manchen ab, der mit voller Begeisterung kam, nun ober merken muß, daß auch in den Leibesübungen kein Meister vom Himmel fällt. Gerade diese Men-

, Deutsche G o l d d i s k o n t b an k mit: Um dem Geldmarkt bei der von Zeit zu Zeit auftretenden und gerade jetzt besonders starken Flüssigkeit ein geeignetes kurzfristiges Anlabepapier zur Verfügung stellen zu können, hat sich die Deut­sche Golddiskontbank entschlossen, in Wiederauf­nahme eines bereits im Jahre 1927 geübten Ver­fahrens Solawechsel mit dreimonatiger Lauf­zeit auszugeben. Die Wechsel werden durch Ver­mittlung der Reichsbank an Bank- und Geldinsti­tute abgegeben, und zwar zu den jeweiligen Be­dingungen für Privatdiskonte. Zur Verstärkung ihrer haftbaren Mittel wird die Deutsche Golddis­kontbank ihr Grundkapital ehestens um 200 Millio-

v. H. und Harpener auf den Dividendenausfall nochmals 0,25 v. H. zurück. Schiffahrtsaktien bröckel­ten bis 0,65 v. H. ab. AG. für Verkehrswesen lagen 1 v. H. höher. Im übrigen eröffneten BMW., Muag und Zement Heidelberg gut gehalten, während Feld­mühle Papier 1 v.H., Deutsche Erdöl 1 v. H. und Jul. Berger 0,90 v. H. niedriger lagen.

In der zweiten Börsenstunde war das Geschäft wieder recht klein. Die Grundtendenz blieb aber fest, und überwiegend wurden die ersten Kurse bis zu 0,75 v.H. überschritten. So am Montanmarkt Mannesmann (plus 1.13 v. H.), Klöckner plus 1 v. H., Rheinstahl und Stahlverein je plus 0,75 v. H., Harpener ebenfalls auf 105,25, (104,75) er­holt. JG.-Farben zossen auf 148, Goldschmidt auf 101 (100), AEG. 0,25 v. H., Licht und Kraft und ELG. je 0,75 v. H. und Reichsbank auf 167 an. Schwächer lagen aber Zellstoffwerte, Aschaffenbur­ger 86,50 (88,25), Waldhof 117 (117,75) sowie Daimler Motoren 90,50 bis 91 (91,65). RWE. bei etwas lebhafterem Geschäft auf 126 (124,50) erhöht, Feldmühle 126,75 nach 126,25.

Am Rentenmarkt erfuhren die Kurse keine Ver­änderung, das Geschäft war unbedeutend. Niedriger lagen 6proz. Stahlverein mit 101,50 (101,75), da­gegen blieben andere Industrie-Obligationen gut behauptet.

Abendbörse befestigt.

An der Abendbörse konnte sich die Mehrzahl der Kurse weiter befestigen, wenngleich die Umsätze kein besonderes Ausmaß annahmen, zumal sich das Geschäft fast ausschließlich auf weitere kleine Rück­käufe der Kulisse beschränkte, während die Kund­schaft sich noch abwartend verhielt. Etwas Anre­gung gebot indes die feste Tendenz der deutschen Werte an der Londoner Börse, rote auch das zu­meist günstige Auslandsecho der Führer-Rede einen guten Eindruck machte.

Montanwerte waren meist bis 0,5 v. H. fester, die Mitteilungen in der Mannesmann-HV. regten et­was an. Elektrowerte lagen ebenfalls höher, auch IG. Farben, AG. für Verkehrswesen, Schiffahrts­und Autoaktien lagen bis 3A v. H. über den Mit­tagsschlußkursen. Daimler 91,4091,50 (90,75), Adlerwerke Kleyer 94 (93), BMW blieben mit 132 unverändert. Am Einheitsmarkt kamen Neckar- werte Eßlingen nach Pause mit 108,25 (105) wie­der zur Notiz, ferner zogen Chem. Milch auf 90 (89), Enzinaer-Union auf 113, (112,25), Stollwerck auf 92,75 (92,50) und Andreae Noris-Zahn auf 121,25 (121) an.

Der Rentenmarkt blieb sehr ruhig, die Kurse lagen unverändert, etwas fester Kommunal-Um- schuldung. Ausländer lagen aeschäftslos.

U. a. notierten: 5,50proz. Pounganleihe 102,50, Altbesitz 115,90, 6proz. Stahlverein 101,50, Reichs- bahn-VA. 119,90, 4,50proz. Franks. Hyp. Lank Gold R 14 96,25, 4proz. Ungar. Goldrente 8,65, 4proz. Rumänen 4,97Vr, Braubank 119,75; Dresdner Bank 93,75, Reichsbank 166, Harpener 105, Klöckner 95,2595, Mannesmann 84, Rhein­stahl 110,90, Stahlverein 83, AEG. 39,13, BMW. 132, Bekula 135,25, Berger 116,50, Cement Heidel­berg 117,50, Daimler 91,4091,50, Scheideanstalt 223, Dt. Linoleum 162, Licht 8- Kraft 126,50, IG. Farben 148, Feldmühle 126,25, Felten 103, Holz­mann 94,50, Muag 72,75, Metallgesellschaft 105, RWE. 126,25, Rutgers 114,90, Schuckert 115,75, Siemens 166, Stollwerck 92,75, Waldhof 117, AG. für Verkehrswesen 89, Hapag 33,25, Nordd. Lloyd 35,13.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Mai. Am Frankfurter Getreidegroßmarkt blieb die Lage gegenüber dem letzten Montagsmarkt unverändert, auch in preis­licher Hinsicht ergaben sich keine Veränderungen. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 9 210, W 13 214, W16 218; Roggen R9 170, R 13 174, R 15 178, Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebietes. Futtergerste 0 9 172, Gil 175, G 12 177; Hafer H 13 170, H 14 172, Großhandels­preise ab Station. Bei Wasserverladuna über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Weizenmehl W13 27,70, W16 28,15; Roggenmehl Type 997 R 13 23,80, Type 815 R 13 24,30, Type 997 R 15 24,20, Type 815 R 15 24,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,25; Weizenfuttermehl 13,50; Weizenkleie W13 10,92, W16 11,13; Roggenkleie

13 10,20, R15 10,44, Mühlenfestpreise ab Müh­lenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13; Palmkuchen mit Monopolzuschlag 13,30; Erdnuß­kuchen mit Monopolzuschlag 14,50, Fabrikpreise ab süddeutscher Fabrikstation. Treber (getrocknet) 18,50; Trockenschnitzel 9,70 bis 10,20; Heu 10; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 4,80 bis 5.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 21 Rinder (1 Bulle, 20 Kühe), 874 Kälber, 41 Schafe, 359 Schweine. Es kosteten: Kälber 32 bis 62 Mark, Hämmel 29 bis 38, Schweine 42 bis 40 Mark. Marktoerlauf bei allen Viehgattungen mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H.,

Frankfurt O.JJ1.

Berlin

Frankfurt a. M

«Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

21.5

22.5

21 5

22 5

Datum

21 5

225

21-5

22.5

Datum |

21.5

225

215

22.5

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 by2% Doung-Anleihe von 1930 ..

100

96,9

102,1

100,25

96,9

102,5

100,25

96,9

102,25

100,25

97

10

6

10

10,65

5,9

8,6

_

114,13

114,75

113,65

119,5

115

119,4

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913

5,7

5,8

8,5

Kokswerke .... 7....... 5

102,75

8,5

Phönix Bergbau.............Ö

Rheinische Braunkohlen .....12

_

Deutsche Änl.»Ablös.«Schuld mit

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5

4,975

5,15

4,95

228

227,5

228,5

227,25

Auslos.»Rechten .........

115,9

115,9

115,9

115,9

38,75

38,25

38,5

38,6

Rheinstahl................8%

Bereinigte Stahlwerke........0

111,25

81,65

110,9

83

111

81,75

in

82,9

4*/»% Deutsche Retchspostschatzan'

toeilunncn von 1934, I.......

100,25

100,25

100,25

100,4

Hamburg-Amerika-Paket ..... 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

33,13

33,25

33,13

26,65

33,25

26,5

Ltaoi Dünen .......... 0

19,5

120,75

19,5

121,5

19,75

120,5

19,5

121,25

6% ehem.8% Hess. Volisstaat 1929

Kaliwerke Aschersleben........6

(rückzahlb. 102%) ............

98,5

98,5

98

98,4

Norddeutscher Lloyd ......'.. 0

A.G. für Berkehrcwesen Akt. .. 0

35,13

87,5

35,13

89

34,65

88,13

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth ..... 7%

120

166,5

119,5-

171

119,5

166,5

120,5 171

44% ehern. Hessische Landesbank

35 88,75 112,5 91,75

Darmstadt Gold R. 12........

96,25

100,4

96,25

100,4

96,25

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz» und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto»

113

91,75

112,25

91,75

113

91,75

6y2% ehem. Hess. Landcs-Hypo» thekenbank Darmstadt filaui ...

4y2% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.»Rechten .............

_

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Scheideanstalt....... 9

147,5

222,5

100

114,13

104,75

148

223 im

147,25

147,65

92

Gesellschaft................0

93,75

93,75

165

93,75

93,75

93,75

93,75

93,75

Goldschmidt ..... 0

100,7r

114,5

105,25

101,13

114,5

105,13

92

Dresdner Bank....... 0

93,75

Rütgerswerke ........... 4

114,9

105

123

124

Reichsbank ................ 12

166

165,25

166

Metaügeiellschast........ 4

Deutsche Komm. Sammelabl. An»

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

115,13

115,5

115,5

115,9

A.E.G......................0

38,75

39,13

38,75

39,25

Philipp Holzmann...........0

93,25

94,5

95

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Bekula -.................. 10

135,25

135,25

135,25

135,25

Zementwerk Heidelberg ......5

Cementwerk Karlstadt.........4

117,13

117,5

94

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,25

96,25

96,5

96,5

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

106,75

107,5

107

107

W/o ehem. 4%% Franks. Hyp.»

Bank-Ltqu.-Pfandbriese.......

Licht und Kraft ........... 6%

125,75

126,25

126,25

126,5

100,8

101

Felten L Guilleaume......... 0

102,5

103

102,9

102,13

Schultheis Patzenhofer ....... 4

109

110,4

52^65

6y2% ehem. 4%% Rheinische

101,25'

Gesellsch.f.Elektr.Unternehrnung. 5

125,25

125,25

125,4

125,5

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

53

53,25

53

Hyp.»Bank»Ligu.»Goldpse.....

4y2% ehem. 8% Pr. Landespfand»

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

4y2% ehem. 7% Pr. Landespfand-

101,25

101,25

101,25

Rheinische Elektrizität ........6

129,5

Bemberg...................0

115

113

114,5

112,5

117,5

86,25

131,13

90,75

163

87

35

Rhein. Wests. Elektr..........6

125,5

126,25

125,13

165,65

Zellstoff Waldhof ............0

117,75

117

11715

87,5

131,65

91,13

162

87,25

34,75

302

167,5

155

96,75

96,75

96,75

96,75

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............ 7

117

165,75

115,75

166

127,25

116,5

165,25

126,75

115,5

165,5

127,25

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ........ 7

88,25

86,25

briesanst., Gold Komm. Cbl.VI

Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

96,75

96,75

96,75

96,75

Lahmeyer L Co.............. 7

Daimler Motoren............ 0

91,65

161

91,5

162

106,3

106,3

106,3

106,3

Deutsche Linoleum........... 6

Buderus ................. 0

103 tu

103,25

110,5

103

111,25

103,65

110,75

Orenstetn L Koppel..........0

4% Oesterretchische Goldrente....

29,75

29,65

30,13

30

Deutsche Erdöl..............4

Westdeutsche Kaufhof.........0

34,75

35

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,4

1,25

1,4

1,35

Gelsenkirchener..............ö

Chade.................. 0

Accumulatoren-FaLrik.......12

Contt-Gumm! ............8

295

295

168,5

154,5

8,45

7,75

8,65

8,35

8,55

8,4

8,65

8,5

Harpener...................o

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

105

105

106,5

97,4

105,25

97,75

168,75

154,5

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4l/2% desgl. von 1913..........

154,5

8,45

14

8,65

13,75

d ,65

13,9

8,75

13,75

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse...... 6

160,5

128,4

93

82 #5

160,5

129,5

162

129

158 129,75 94,9 64,25

5% öbgest" Goldmexikaner von 9S

4% Türkische Bagdadbahn-Anlelhc

Serie I....................

Griyner........... 0

38,5

| 38z4

Ä

10

10

_

TW

Klöcknerwerke...... g^

Mannesmann-Röhren........ o

95

94

93,5

82,65

9?175

1__**

öwwwwnryct öQuCX V

IiIäo

W

WMth

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

Banknoten.

21. Mai

22-Ma,

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Aire

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Ian. .

0,154

0,156

0,154

0,156

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,64

54,74

54,46

54,56

Danzig.....

46,77

46,87

46,77

46,87

London .....

12,235

12,265

12,195

12,225

HelsingforS..

5,395

5,405

5,38

5,39

Paris ......

16,365

16,405

16,365

16,405

Holland ....

168,20

168,54

168,18

168,52

Italien.....

20,53

20,57

20,53

20,57

Japan ......

0,718

0,720

0,716

0,718

Jugoslawien.

Oslo..... :

5,649

5,661

5,649

5,661

61,50

61,62

61,29

61,41

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,11

11,13

11,07

11,09

Stockholm...

63,09

63,21

62,89

63,01

Schweiz ....

80,32

80,4

80,32

80,48

Spanien....

33,94

34,00

33,92

33,98

Prag.......

10,34

10,36

10,34

10,36

Budapest ...

Neuyork....

2,488

2,492

2,487

2,491

Berlin, 22.Mai

Geld

BrlU

Amerikanische Noten..............

2,439

2,459

Belgische Noten..................

41,82

41,98

Dänische Noten .................

54,25

54,47

Englische Noten .................

12,16

12,20

Französische Noten...............

16,305

16,365

Holländische Noten...............

167,76

168,44

Italienische Noten................

19,92

20,00

Norwegische Noten ..............

61,08

61,32

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schtllina

Rumänische Noten...............

_

Schwedische Noten.............

62,67

62,93

Schweizer Noten.................

80,09

80,41

Spanische Noten.................

Ungarische Noten

38^5

33jj9