a ch England von Jahre 1934 auf nicht
Wie sieht es in der Wirtschaft aus?
lebt in einem Teil des unruhigen Volkes weiter. Zweifellos haben die trüben Erfahrungen, die Griechenland in den letzten zehn Jahren unter der Republik sammeln konnte, die Hoffnungen stark gesteigert, die man in die Monarchie und in die Person des neuen Königs setzte. Dieser steht heute in seinem 45. Lebensjahr und hat sicherlich durch sein eigenes Schicksal und das seiner Vorgänger viel gelernt. Er bringt nach Griechenland mit sich den Nimbus eines in Würde ertragenen Exils, seine wertvollen verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem mächtigen englischen Königshause und die volle Unterstützung der englischen Politik. Aber er betritt den heißen Boden eines Landes, das schon im Altertum bei höchsten kulturellen Leistungen durch Parteiungen staatlich zerfiel und das diese Erbsünde auch in seine neueste Geschichte mit über» nommen hat.
Der letzte Monatsbericht des Völkerbundes stellt für das dritte Vierteljahr 1935 eine Steigerung der Welthandelsumsätze um 2,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitabschnitt des Vorjahres fest. Diese nicht allzu bedeutende Belebung des Welthandels ist zu einem erheblichen Teile auf eine Zunahme des Verbrauchs zurückzuführen. Hand in Hand mit dieser ging natürlich auch eine entsprechende Steigerung der Erzeugung. Nach einer in dem Völkerbundsbericht enthaltenen Zusammenstellung hat z. B. die Weltstahlerzeugunq in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 15 Prozent zu-
Sprechskunden der Redaktion.
11.30 bis 1230 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach-
mittag geschlossen. ___________________________
Aussöhnung zwischen Veniselos und König Georg?
Athen, 21. Nov. (DNB.) In politischen Kreisen erhalten sich, obwohl es amtlich in Abrede gestellt wird, Gerüchte über eine Aussöhnung zwischen dem König und Veniselos. Der Amnestieerlaß des Königs werde auch die Amnestierung von Veniselos einschließen. Verhandlungen zwischen dem König und Veniselos hätten eine Einigung herbeigeführt. Man rechnet sogar mit einer Rück» kehr von Veniselos in das politische Leben. Veniselos habe, entgegen allen anderslautenden Versicherungen, die Monarchie an» erkannt. Die Gerüchte gehen sogar soweit, daß sie Veniselos als Ministerpräsidenten der geplanten nationalen Regierung sehen.
Der Weg zu einem gesunden Volk.
VeichSinnenminister Or. Krick spricht vor der preffe über die Bevölkerung» Politik des nationalsozialistischen Veiches.
6 Sl>!t"lS24 lebte Griechenland unter der Republik, aber es hatte in die,er Zeil 25 ReMerunqen und 2 Diktaturen, ein wildes Durcheinander von Sieg und Niederlage von Parteien und Parteiführern. Dieser Zustand ist durch das diktatorische Eingreifen des jetzigen Ministerpräsidenten Generals K o n ° y - l i s beseitigt worden. Die repubMam^^^en sind aufgelöst, aber die republikanische Gesinnung
In England steht der Plan einer englischen Anleihe an Sowjetrußland im Vorder» gründ des Interesses. Die Anleihe soll sich auf rund 10 Millionen Pfund, nach anderen Mitteilungen sogar auf 16 Millionen Pfund belaufen. Die Sowjets hatten in den letzten Jahren ihre kurzfristigen Kredite prompt zurückgezahlt. England befindet sich nun gegenüber den Sowjets in einer merkwürdigen Lage. Vom 1. Januar bis 1. Oktober 1935, also in neun Monaten, stiegdie svwjet - russische Ausfuhr nach England von 12,7 Millionen Pfund im Jahre 1934 auf nicht weniger als 13,8 Millionen. Dagegen fiel der britische Handel nach Rußland von 2,8 auf 2,7 Millionen Pfund. Die Briten glauben, durch eine Anleihe an Rußland die Ausfuhrtätigkeit nach dorthin beleben zu können, aber eine Voraus- fetzung dieser Anleihe bleibt die Regelung der rusfischenVorkriegsschulden, man denkt sich diese Regelung so, daß Rußland für die Anleihe einen hohen Prozentsatz zahlt, etwa 7 v. H., während sich die Anleihe nur mit etwa 3 v. H. verzinsen würde. Die Zinsspanne würde zur Deckung der alten Schulden dienen, aber ob das Unterhaus damit einverstanden ist, ist noch fraglich.
genommen, die Gußeisenerzeugung um 13 Prozent, die Z i n k e r z e u g u n g um 16 Pro» zent, dagegen die B e n z i n e r z e u g u n g nur um 5 Prozent, die B r a u n k o h l e n e r z e u g u n g um 6 Prozent und die S t e i n k o h l e n e r z e u g u n g sogar nur um 1 Prozent. Das Tempo dieser Er» Höhung der Welterzeugung ist im dritten Vierteljahr 1935 noch wesentlich gestiegen.
Allerdings ist nicht zu verkennen, daß zu der Belebung der Weltproduktion und des Welthandels die durch den italienisch-abessinischen Krieg hervor- gerufene Rüstungs - und Eindeckungskom junktur sehr wesentlich beigetragen hat. Durch die Sanktionen des Völkerbundes, die am 18. November in Kraft getreten sind, wird nun aber die Versorgung Italiens mit Rohstoffen, die einen bedeutenden Einfluß auf die Weltkonjunktur gehabt hat, stark behindert. Allerdings hat das Netz der Sanktionen große Lücken. Oesterreich, Ungarn, Brasilien und andere Länder nehmen an ihnen nicht teil. Italien macht seinerseits die größten Anstrengungen, seine Wirtschaft von der Versorgung nut ausländischen Rohstoffen möglichst unabhängig zu machen. Das zeigt sich z. B. auf dem Gebiete der Metallwirtfchaft. Italien, das über bedeutende
nium- und Bauxitausfuhr ab, um feinen Bedarf an anderen Metallen auf diese Weise zu verringern. Noch bemerkenswerter sind die Anstrengungen, die Italien macht, um feinen Verbrauch an Wolle und Baumwoll e durch Erzeugung von Spinnfasern im eigenen Lande zu senken. Natürlich steckt die Erfindung der Kasein-Spinnfaser zunächst in den Kinderschuhen. Aber die Not wird auch in diesem Falle den technischen Fortschritt und die praktische Auswertung dieses Fortschrittes beschleunigen. Die weltwirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionspolitik find heute noch unübersehbar, sie rechtfertigen eine gewisse Zurückhaltung gegenüber den Aufstiegstendenzen an den internationalen Warenmärkten.
Berlin, 21. Nov. (DNB.) Reichsminister Dr. Frick eröffnete am Donnerstag im Institut für Zeitungswissenschaft an der Universität Berlin den 7. Zeitungsfachlichen Fortbildungskursus mit einem Vortrag über „Die Aufgabe der Zeitung in der deutschen Bevölkerungspolitik". Er führte hierbei u. a. folgendes aus:
Der Nationalsozialismus hat gelehrt und unserem Volk immer wieder klar gemacht, es nicht so sehr auf das Wohl des einzelnen wie darauf ankomme, daß das Volk in feiner Gesamtheit frei, gesund und glücklich werden müsse. Dazu gehört aber, daß der einzelne eine Familie gründet und nicht nur an sich selbst, sondern a n seine Kinder und damit an die Zukunft feines Volkes denkt. Wir haben die Bekämpfung des Geburtenrückganges mit den Gesetzen zur Förderung der Eheschließungen und mit einer bevölkerungspolitisch eingestellten Steuerpolitik begonnen und werden diesen Weg fortsetzen wüsten, um die Nahrungsgrundlage für die Familie zu sichern. Wir haben unsere Sorge der Verminderung der Säuglings- und Kleinkinder st erblich- feit, dem Schutze der werdenden und gewordenen Mutter zugewandt, wir versuchen die Auflockerung der Großstädte und bringen den Menschen wieder seiner Heimat und seinem Volke näher.
Aber wir haben auch bei keiner dieser Maßnahmen die qualitative Bevölkerungspolitik, die Wege zur Aufartung dabei vernachlässigt. Der zu starken Vermehrung erbkranker Anlagen wurde gesteuert. Gegen gefährliche Gewohnheits- und Sittlichkeitsverbrecher wurde nicht nur die Bevölkerung, insonderheit die deutsche Frau und das deutsche Mädchen, besser als bisher geschützt, sondern es wurde auch die Möglichkeit gegeben, die Fortpflanzung verbrecherischer Anlagen zu verhindern. Durch die Errichtung von Beratungsstellen für Erb- und Raffenpflege ist die Möglichkeit geschaffen worden, auf dem Wege der Eheberatung nicht nur erbkranken Nachwuchs zu verhüten, sondern auch hochwertigen Nachwuchs zu fördern. Das Gesetz zum Schutz der Erbgesundheit des deutschen Volkes stellt
Bauritläger verfügt, baut feine Aluminium- schaftlich durchdrungen"^ Es hat ein Riefenge» i n b u ft r i e aus und drosselt zugleich seine Alumi- biet von mehr^ls^iner^Millivn^uadratkilometer^
Der Weg des Königs.
König Georg II. von Griechenland, den sein Volk durch die Kundgebung einer Volksabstimmung auf den Thron zurückberufen hat, ist auf dem Wege in fein Vaterland, das er vor zwölf Jahren unter dem Druck der republikanischen Bewegung hatte verlassen müssen. Die Reise führte ihn von London, wo er sich in den letzten Jahren als Privatmann aufgehalten, als naher Verwandter des englischen Königshauses — er ist ein Ur-Urenkel der Königin Viktoria — und durch sein einfaches zurückhaltendes Wesen Sympathien erworben hat, nach Paris, wo ihn die französische Republik mit hohen Ehrungen auszeichnete. Von Florenz begab sich der König nach Rom, wo feierliche Empfänge durch den König und den Regierungschef Mussolini vorgesehen sind und am Freitag wird er sich in Brindisi zur Fahrt nach Griechenland einschiffen.
Der Weg hat ihn also durch die Hauptstädte Europas geführt, deren Politik für Griechenland und feinen Thron die größte Bedeutung hat. Die monarchische Bewegung in Griechenland, die von dem mißglückten Veniselos-Putsch im Frühjahr ihren Ausgang nahm, hat die deutlichste Sympathie in England gefunden, was persönliche und politische Gründe hatte. Die Heirat des englischen Prinzen Georg mit Marina, der Schwester des Königs Georg, hatte die verwandtschaftlichen Beziehungen und Rücksichten noch verstärkt, was auch heute in der internationalen Politik nicht zu unterschätzen ist. Die innere Umstellung in Griechenland fiel außerdem zusammen mit der Entwicklung des abessinischen Konflikts, der Englands Interesse an einem stabilen zuverlässig im Fahrwasser der englischen Diplomatie sich haltenden Regime in Griechenland wesentlich verstärkte. Ohne die geheimen, aber zweifellos vorhandenen Fäden zu kennen, die in den letzten Monaten zwischen London und den Königsmachern in Athen gesponnen wurden, kann man wohl mit einiger Zuspitzung sagen, daß die Wiederherstellung der Monarchie in Griechenland ein Stück der weit angelegten englischen Politik der Gegenwart bedeutet.
Durch Dekret vom 14. November ist der Gold- rubel, der Tscherwonez, im Sowjetstaat deval- viert worden. Ein Sowjetrubel hat künfttg den Wert von 3 Franken, mit anderen Worten: die Abwertung beträgt in Wirklichkeit gegenüber dem Goldstandard fast 76 v. H.! Er würde also nach unserem (Selbe nur 49 Pfennig statt bisher 216 Pfennig wert fein. Für ben Untertan bes Sowjetstaates werden also alle eingesührten Waren erheblich im Preise steigen, dagegen wird die Aus- fuyr aus Sowjetrußland zunächst erleichtert werden, bis sich die Preisschere geschlossen hat. Daß aber sofort eine erhebliche Steigerung der ßebensmittelpreife im Sowjetparadies erfolgen wird, liegt auf der Hand. Der Sowjet- arbeitet hat bisher die Kosten der Industrialisierung Rußlands durch eine ungeheuerliche Entwertung feines Reallohnes bezahlen muffen. Alle Lohnzulagen ufw. haben diese Entwertung nicht wett» aemacht. Unter der neuen Währung wird also der Sowjetarbeiter noch weniger verdienen.
Unser Handel mit den Sowjets ist noch immer verhältnismäßig stark. Die Bilanz ergibt, daß Sowjetrußland, auch wenn es sich mit England über eine Anleihe verständigen würde, das deutsche Absatzgebiet nicht durch andere ersetzen kann. Das ist besonders wichtig im Hinblick auf manche Be- fürd) hingen, wir könnten im Handel mit ben Sowjets ins Hintertreffen kommen, benn es ist klar, baß wir nach dem Prinzip bes neuen Planes auf einen Ausgleich bringen müssen, baß wir also für bie Aufnahme russischer Agrarprobukte Maschinen und anbere Fabrikate liefern werden. So betrachtet, brauchen wir uns um das Schicksal unseres Außenhandels nach Sowjettußland nicht zu sorgen.
Weniger klar und günstig sowohl für die Person des Königs, als für feine Sache war bie H a l- tung Frankreichs. Der große kretensische Gegenspieler der Monarchie, der alte Verschwörer Veniselos, erfreut sich dort lebhafter Sym- vathien. Mit Dankbarkeit erinnert sich Frankreich der Dienste, die er ihm während des Weltkrieges durch Vertreibung des deutsch freundlichen Königs Konstantin geleistet hatte. Der griechische Re» publikanismus kann schlechthin als Helfershelfer der französischen Polittk betrachtet werden. Wenn Frankreich heute den zurückkehrenden König, den einst die Entente zugunsten feines jüngeren Bruders in der Thronfolge überging, weil er im Jahre 1909 als junger Offizier im 1. Garderegiment seines Onkels Kaiser Wilhelms II. Dienst getan hatte, mit dem Großkreuz der Ehrenlegion auszeichnete und so seinem Weg in Zukunft den Segen der französischen Polittk erteilt, so ist dies sicherlich nur dem Umstande zuzuschreiben, daß zur Zeit in Paris die Rücksichten auf englische Wünsche und Empfindungen stark im Vordergrund stehen.
Aehnlich verhält es sich mit Italien. Die Beziehungen des Deneselisttschen Griechenlands zu Italien waren zeitweise sehr eng. Die Pläne der faschisttschen Diplomatie im östlichen Mittelmeer und im Nahen Osten verfolgen die Konstruktion eines griechisch-türkischen Bündnisses unter italieni- nischer Führung und mit allmählicher Loslösung der vorderasiatischen Staaten und Völker von dem bestimmenden Einfluß Englands. Dieses Ziel hat Italien nie ganz erreicht, aber endgültig versperrt wird es erst durch die Wiederher st ellung der griechischen Monarch i e. Dies ist deutlich geworden, als Griechenland sich ohne Vorbehalt den Sankttonen anschloß und sich weigerte, seine Häfen zu einer Etappe der italienischen Kriegführung in Afrika zu machen
Die Aussichten und die Zukunft des griechischen Königtums zu beurteilen und vorauszusagen, ist sehr schwer. Die Dynastie Schleswig-Holst ein-Sonderburg-Glücksburg regiert in Griechenland feit dem Jahr 1862, wo die erste von ben Großmächten eingesetzte Dynastie Wittels- bach vertrieben würbe. Das Schicksal, bas bie brei Könige bes dänischen Hauses in dem fremden Lande erfahren haben, ist eine Kette tragischer Leiden. Georg I. wurde nach 50jähriger Regierungszett ein Jahr vor dem Weltkrieg ermorde t, Jem Sohn Konstantin im Jahre 1917 von den Alliierten gestürzt, weil er sich weigerte, gegen Deutschland zu marschieren. Der jüngere Bruder Georgs II. König Alexander, den tue Entente auf den Thron fetzte, starb nach drei Jahren an Blutvergiftung. Der im Jahre 1920 zuruckberufene König Konstantin mußte nach zwei Jahren aufs neue verzichten und starb i m E x 11. Georg II. selbst konnte sich bei seinem ersten Königtum nur 14 Monate auf dem Throne halten, bis er von der republikanischen Bewegung vertrie-
oie Provinz Schantung Mittelpunkt der ^eroaltigen chinesischen Baumwollind u ft r l e. Die dort erzeugte Baumwolle ist an Qualität mindestens der amerikanischen ebenbürtig, und es ist verständlich, daß Japan diese Provinz an sich bringt, um sich von der nordamerikanischen Baumwolle und der Aegyptens usw. unabhängig zu machen. Dabei ist bemerkenswert, daß das Prinzip der offenen Tür, auf das sich die Vereinigten Staaten von Nordamerika und England versteifen, von den Japanern außer acht gelassen wird. Die ausländischen Kapitalisten wurden durch einen Federstrich aus der Mandschurei vertrieben. Die Amerikaner und Engländer werden in den fünf nordchinesischen Provinzen durch Japaner ersetzt. Schon verkündet bie englische Presse, ber britische Kaufmann werbe sich künftighin nur auf bas Gebiet bes Jangtse» kiangs beschränken. Aber Nanking und Schanghai, diese Hauptpunkte des britischen Handels, sind bereits von Japan, das planmäßig ein Stück Chinas nach dem anderen nimmt, in den Bereich seiner imperialistischen Pläne einbezogen, bah biefe sich gegen bie Ausbeutung Asiens burch ben weißen Mann roenben, bebarf keiner Erläuterung.
eine Reihe von Ehehinbernissen auf, bei bereu Vorliegen aüerbings ein vernünftiger Mensch schon von sich aus eine Ehe nicht eingehen würbe. Durch bie Einführung bes Ehetauglichkeitszeugnisses ist gleichzeitig erreicht, baß alle Verlobten von einem noch zu beftimmenben Zeitpunkt ab ber Ehebe r a - tung zugeführt werben. Es ist selbstverftänblich, baß wir babei mit bem größten Wohlwol - len unb ber größtmöglichen Rücksichtnahme unter Ausnutzung aller vorhandenen Unterlagen vorgehen werben. Die Standesämter finb angewiesen, Ehetauglichkeitszeugnisse zn nächst nur in Zweifelsfällen zu verlangen, unb die Aerzte haben bie Pflicht, ben Hauptwert auf bie Bewertung ber Heiratswilligen zu legen. Es ist so Aufgabe ber Gesundheitsämter und ber Beratungsstellen für Erb- unb Rassenpflege geworben, bas beutsche Volk zu Erbgesundheit unb Rassereinheit zu erziehen. Das gleiche Ziel verfolgen bie Gesetze zur Wiederherstellung bes Berufsbeamtentums unb zum Schutze bes deutschen Blutes unb ber deut- (eben Ehre.
Auf bem Internationalen Kongreß für Bevölke- rungspolitif konnten wir mit Befriedigung feststellen, baß wir mit unserer Bevölkerungspolitik auf bem richtigen Wege finb unb baß in allen ßänbern, befonbers aber in ben norbeuropäischen Staaten, bas 23er» ftänbnis für unsere Maßnahmen im Wachsen begriffen ist. Die Erziehung burch bie Presse muß zum Ziele haben: sittliche Verantwortung gegenüber ber eigenen Familie unb ber Volksgemeinschaft, Stärkung bes Familiensinns unb ber Fr eube an Kindern. Darüber hinaus muß es ber Presse gelingen, bas Rasse- bewußtsein zu wecken unb die Volks- unb Familien- funbe zu pflegen. Es muß gelingen, ber beut- f cf) e n Frau roieber eine anbere Stellung als bisher in unserem Volkstum zu erkämpfen unb bas Verstänbnis für bie Maßnahmen ber Reichsregierung auf biefen Gebieten zu förbern. Denn unser gemeinsames Ziel muß es sein, bas deutsche Volk einer besseren Zukunft entgegenzu- führen.
Währenb Europas Völkerbundsstaaten ben Sanktionskrieg gegen Italien führen unb dadurch bie Wirtschaften ber weißen Mächte noch mehr in Jin- orbnung bringen, geht Japan baran, bie fünf nordchinesischen Provinzen wirtschaftlich auszubeuten. Japan kann nicht lange warten. Es hat mit feiner Entwertung bes Pen, also burch eine Inflation, ben ungeheuren Apparat feines militärischen unb wirtschaftlichen Imperialismus bezahlt. Das Staatsbubget weift ungeheure Fehlbeträge auf, bie nur burch ben Druck ber Notenpresse scheinbar ausgefüllt werben, aber in Wirklichkeit finb bie Staatsfchulben Japans um bas Vierfache gegenüber ber Vorkriegszeit gestiegen unb bie Milltärausgaben verschlingen fast bie gesamten orbentlichen Einnahmen bes Staates, wobei bie ßage ber arbeitenben Bevölkerung immer schlechter wird. Die Manbschu- rei hat Japan nicht bie erhofften finanziellen unb wirtschaftlichen Ausbeutungsquellen gebracht. So ist es erklärlich, baß, burch bie Not getrieben, Japan weiter in China einbringt. Ganz abgesehen von ber politischen Seite ber Angelegenheit, hat aber Japan bereits Norbchina „wirt- ( C L t ; «am" (Vcl hnl »in WtotcmaOe
mit 80 bis 100 Millionen Nicht-Japaner unter fein« Vormundschaft gebracht, wobei es gleichgültig ist, ob bie fünf Provinzen Tfchachar, Hopei, wie jetzt bie frühere chinesische Provinz Tschili genannt wird. Schantung, Schansi und Suijan auch politisch von China getrennt werden. Wirtsckaftlich herrschen die Japaner dort bereits unumschränkt.
Während die 1,5 Milliarden Pen, die Japan nach Mandschukuo warf, für Japans Volkswirtschaft noch keinerlei Zinsen tragen, hofft man, aus Nordchina sofort mehr herauszuziehen. Denn die größten Kohlen», Eisen- und Qelvorkommen finden sich gerade in diesen nordchinesischen Provinzen. Die gesamten chinesischen Kohlenvorkommen werden auf 40 bis 50 Milliarden Tonnen geschätzt, sie würden also bei dem gegenwärtigen Stand der Ausbeutung für mindestens 2000 Jahre reichen. In den Provinzen Schansi, Hopei und Schantung sind gewaltige Anthrazitgruben bereits in Betrieb. Diese wertvollste Kohle findet sich häufig mit Eisenerzen vermischt. Weiter ist
Caloderma RasierWasser
Erfrischt und belebt die Haut. Desinfiziert und entspannt: Eine Wohltat nach dem Rasieren. Flasche RM 1.50.
»•WOLF» & SOHN• KARL&RUMfi


