Oie Genatswahlen in Frankreich
in eine politische Körper- s bewahren wußte. Sonst ist bemerkenswert, daß Ansehen im französischen wm erstenmal ein waschechter K o m m u m st, der politischen Bedeutung, als bei Moskau in hoher Gunst stehende Cachin, m . Kampf der polinschen eine Körperschaft gewählt wurde, die sehr wenig
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Probleme des Handels
Straße
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Zukunft unentbehrlich, aber über Handelsvertreters und über feine
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egriff des
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der Koppelhut.
Hieran anschließend:
8 Gartenstücke Flur XXXVIII „Am Hamm hinter dem Elektrizitätswerk.
2 Grabstücke Flur II ,Zn der Schwarzlach an der Ederstraße".
14% Uhr Zusammenkunft an der Sandgrube bei der Nebigshöhe:
34 Grabstücke Flur XX vor der ehemaligen Wirtschaft „Zum Philosophenwald" (Arbeitsdienstlager).
9 Grabstücke Flur XVIII „In der Sandgrube bei der Liebigshöhe"
Gießen, den 18. Oktober 1935.
Bürgermeisterei Gießen. 3.23.: Dr. Hamm.
dem Aulweg.
Freitag, den 25. Oktober 1935:
a) 9 Uhr Zusammenkunft In der Rodheimer Straße bei dem Schlachthaus:
1 Grabgarten Flur XXXVIII „An der Lei
25 Grabstücke Flur XXXVIII „Auf der Hohl- eiche hinter dem Schlachthaus".
1 Acker Flur XXXVIII daselbst.
2 Gräben Flur XXXIV auf der Hardt an
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Ließ.
1 Gartenstück bei der früheren Oberhessischen Werkstätte. .
9% Uhr Zusammenkunft bei der heyligenstaot- scheu Fabrik:
26 Grabstücke Flur XII, rechts am Ohlebergs-
7 Grabstücke Flur XII, links am Aulweg bei der Schönen Aussicht.
2 Grabstücke Flur V, neben der Schönen Aus- 14 ^Uhr Zusammenkunft Ecke Aulweg und Schubertstrahe: v w , .. . „
49 Grabstücke Flur VII auf dem Aulweg hinter dem Weiher.
9 Grabstücke Flur IX am Schlangenzahl auf
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wahrgenommen werden kann. .
Diel schwieriger liegen m dieser Hinsicht Die D-rhältni«- beim Groß- und Heber fee- .5) anbei. 5)ier treten die Funk tonen die die er bedeutungooolle Zweig de, Hanb-ls nn Wir«chaft-. leben der Nation zu erfüllen hat, nicht so übersichtlich nach außen hin in Erscheinung. Ja, der Einzel. Händler selbst hatte in den letzten Jahren häufig das richtige Verständnis für die Aufgaben des Großhandels verloren und deshalb, mit dazu betgetragen, daß die Gegensätze sich hier und da verschärften und der Großhandel in den Hintergrund gedrängt wurde. Hier hat nun die innere Arbeit in der Front des deutschen Handels emgesetztz um die wahren Zusamm nhänge zwischen Groß- und Einzelhandel für alle Beteiligten in das rechte Licht zu rücken, damit eine Gemeinschaftsarbeit sich herausbilden kann, die auch wieder dem Großhandel das gibt, was er mit Recht seiner Leistungen wegen beanspruchen kann. Ts ist sicherlich etne erfreuliche Erscheinung, wenn heute Einzelhandels, und Swtz- handelsfiihrer sich über diese Dmge aus und allmählich in eine Gemeinschastsarhett geraten wie sie vorbildlicher nicht (ein kann. Der Textil handel 3.58. hat sich hier ein besonderes Derdienst erworben, wenn er vor kurzem durch das Sprach rohr der Textilzeitung einen besonderen Dorstoh in die vessentlichkeit unternommen hat.
Der deutsche Großhandel hat sich in den
Wohlfahrtseinrichtungen Deutschland e. G. m. b. H„ Berlin-Dorsigwalde, 1200: Deutsche Ton- und Steinzeug - Werke 21(5., Krauschwitz bei Muskau, 2 650; „Pennsylvania" Mineralöl- und Kraftstoff- Vertrieb G. m. b-H-, Mannheim, 2 000; Osnabrücker Zentral-Saatstelle L. Stahn & Finke G. m. b H., Osnabrück 2 000; C. H. Goeters Spinnerei, Viersen, 2 000; DÜrbach-Kaliwerke Aktiengesellschaft Werk Krüaershall 2 000; Ei en- und Stahlgesellschaft Saar-Luxemburg m.b.H., Stuttgart, 1500; Kraft- werk und Straßenbahn Gera Aktiengesellschaft Gera 1500' Böhme Fettchemie-Gesellschaft m.b.H., Ehern- nit, 1 500- Hüser & Co., Berlin-Lichterfelde, 1 250; Hermann ' Vogt G. m. b. H-, Federn- und Textil- utensilien-Fobrik, Reutlingen-Süd, 1200; Vereinigte Deu sche Metallwerke AG^Zweign.ederlassung Hed- dernbe mer Kupferwerke, Mainz-Gustavsburg, 1100; Debaa Konzern, Deutsche Baumwoll AG., Langen- bielau wettere 75 000; Kali Chemie AG., Berlin, 50 000' Beiersdorf 6r Co. AG-, Hamburg, 50 000. Hockof'en-Werk Lübeck AG-, Lübeck, 30 000; Ebano Asphalt-Werke, Hamburg, 30 000; „Uvag" Curt 5»amelsche Druckerei & Derlagsanstalt Berlin, Bernhard Meyer G. m. b. H., l^ipzig, M. Dobach 8c Co., Berlin-Leipzig, 25 000; Heinrich August Schulte, Eisen AG-, Dortmund, 25 000.
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Berlin, 18.Oft Dem Winter h ilfswerk gingen weiter u. a. folgende Spenden zu:
Deutsch-Amerikanische Pettoleum-Gesellschatt Der- kaufsabteilung (Stammhaus Hamburg) Magdeburg, Adelheidring 21, 60 000 RM.; Deutsche Dunlop- Gummi - Compagnie AG-, Hanau a. M-, 30 000, Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft, Krefeld, 20 000; I. P. Bemberg AG., Wuppertal-Oberbarmen, 10 000- Deutsche Vereinigte Schuhmaschinen Gesellschaft m.b.H-, Frankfurt a. M., 10 000; Vereinigte Deutsche Metallwerke AG., Zweign. Heddernhelmer ÖÄSÄSÄ Zentrale, Bonn a. Rh., 6 000; Heinrich Thams, Hamburg, 5 000; G. M. Eisenlohr, G. m. b. H., Reutlingen, 5 000; Anneliese, Portland-Cement und Wa- s-i-kalkwerke AG., Ennigerloh I. W-, 4 000; Ralf!' enhaus Landwirstchaftl. Zanptgem e. S. m. b. H.. Koblenz 4 000; Gebrüder Bernard AG-, Schnupf-, Kautabak- und Zigarrenfabriken, Regensburg und Ofi-nbach a M 3 800; Rhenama, Zwirnerei und Näb?adenfabrik AG-, Dülken (Rhld.), 3 000; A. HrST & Co., Bocholt i.W., 3 000; Deut' ^)e Gold- und Sllber-Scheideanstalt Berlin, 3000; Dilloia-Werk — Di8aja — Gebr. Becker G. m. b. H., Hag^n dB, 3 000; Wirtschastsbund Gemeinnütziger
Die Erkentnis, daß ein blühender Einzel- ! handel einen gesunden Großhandel zur i Voraussetzung hat, und daß in vielen Stellungen । des wirtschaftlichen Lebens auch die Reben- । gruppen des Handels, wenn man sich einmal so ausdrücken soll, wie etwa die Handelsvertre» l:er, gewisse Zweige des ambulanten Gewerbes und andere unentbehrliche Helfer sind, um das schwingende Pendel des Wirtschaftslebens durch den Handel in richtigem Gleichmaß zu halten, hat sich durchgesetzt. In allen Zweigen dieses deut- sichen Handels wird heute fieberhaft und freudig □n dem Neubau des neuen großen Hauses der Wirtschaft gearbeitet. Gerade weil hier die Schwierigkeiten so unendlich viel größer sind als in manchen anderen Berufsgruppen der Wirtschaft, und aerobe weil hier in den Nachkriegsjahren viel mehr iverdorben worden ist als wo anders, sind auch die eingelegten Strafte mit um so größerem Schneid aans Werk gegangen, um allett Schwierigkeiten zum Trotz auch hier das Ziel zu erreichen, das der Führer dem deutschen Volke gesetzt hat.
Wenn man vom Handel spricht, steht für die fcreite Masse der Einzelhandel durchaus »m Nordergrund. Das ist diejenige Stelle innerhalb der Handelswirtschaft, die mit jedem Einzelnen aus Dem Volke in ständiger Berührung steht und deren Wedeutung deshalb auch am ersten gewürdigt wer- 6en kann. Die innere Gesundung des Einzelhandels aeigt sich denn auch recht deutlich durch die stärkere »Spezialisierung der einzelnen Branchen, durch die -verschärften Zulassungsbestimmungen zum Ettizel- handel, durch das Einzelhandelsschutzgesetz, durch die .geordneten neuen Wettbewerbsmethoden und durch vieles andere, was nach außen hin von jedem
Bekannimachuna.
Grundsiücksverpachlung der Stabt Gießen.
Donnerstag, den 24. Oktober, und Freitag, den 25. Oktober 1935, sollen die leihfällig gewordenen Grundstücke der Stadt Gießen öffentlich meistbietend an Ort und Stelle auf wettere sechs Jahre: ver- pachtet werden, und Zwar: bü41u
Donnerstag, den 24. Oktober 1935:
a) 9 Uhr Zusammenkunft in der Straße ..Am Nahrungsberg" bei der Gärtnerei Lieh:
4 Gartenstücke Flur IV bei der Gärtnerei
den Begriff des Handelsvertreters und über feine rechtliche Stellung herrscht noch immer starke Un- klarheit. Es sind deshalb gerade jetzt Bestrebungen im Gange, eine Neufassun 9 des Handelsvertreterbegriffes im Handelsgesetz (§ 84) zu erreichen. Heute haben vielfach die sog. Provi- sionsvertreter, eine Zwischenstufe zwischen ordentlichen Handelsvertretern und Handelsangestellten weder die Entfaltungsmöglichkeit des einen noch den Gesetzesschutz des andern. Der Handels- Vertreter hat einen sehr großen Einfluß auf das Wirtschaftsleben, weil er in ständigem Verkehr steht sowohl mit der Produktion als auch Mit dem Verkäufer und indirekt auch mit dem letzten Verbraucher. Deshalb sind im Zusammenhang mit den angebeuteten Bestrebungen bie Bemühungen der Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsmakler in der Wirtschaftsgruppe Vermittlerge- werbe um eine Bereinigung der Fachgruppe und eine gesetzliche Klarstellung des Begriffs besonders zu begrüßen. Alle in dieser Weise im Handel Tätigen arbeiten an einem stolzen Dau der em unersetzlicher Bestandteil der deutschen Volkswirtschaft der Zukunft sein wird D-
Jahren des Niederganges stark im Hintergrund gehalten; er hat wirtschaftlich darunter gelitten, aber es ist dennoch kein schlechtes Zeichen für ihn, daß er cs getan hat. Heute werden auch hier wieder die großen Traditionen lebendig, die der Großhandel! aufzuweisen hat, der mit Recht in der Vergangen-1 hett als der erste Pionier für die deutsche Welt- geltung angesprochen werden kann. Durch die Ta-1 tigkeit des Ueberfeehandels ist in vergan- genen Jahrzehnten eine unermeßliche Welle des Wohlstandes in die deutsche Volkswirtschaft getragen worden. Auch heute wieder kann gerade der Groß- und Ueberseehandel dazu beitragen, einen Devisenüberschuß zu erwirtschaften. Dann ist der Großhandel nicht nur der treue Berater des kleineren und mittleren Geschäftsmannes gewesen, sondern auch der große Kreditgeber, der aus sich selbst heraus ganz überwiegend ohne Inanspruchnahme der Danken einen beträchtlichen Teil I der Waren an den Einzelhandel kreditiert hat. Auch heute ich das noch der Fall, und man behauptet wohl nicht zuviel, wenn man feststellt, daß am Jahresschluß in den einzelnen Branchen verschieden hoch, aber meistens wohl 15 bis 30 v. H. der gelieferten Waren kreditiert worden sind. Die neue Wirtschaftsorganisation und die nationalso- zialistische Zielrichtung der Wirtschaftspolitik hat gerade dem Großhandel neue Möglichkeiten er- schloffen. Er kann bei der Spezialisierung im Einzelhandel jetzt viel eher und erfolgversprechender der Betreuer und Berater des Einzelhändlers wer- , den, und er kann nach der Ordnung des Werbe- - wesens nunmehr auch mehr als bisher ohne Der- » letzung seiner Traditionen von dem Mittel der i Werbung auf allen Gebieten Gebrauch machen.
Eine sehr wichtige Frage, die innerhalb des Handels einer Lösung entgegengefuhrt werben muß, ist die der Handelsvertreter. Dieser wichtige Berufsstand ist innerhalb des Handels na-
eine Körperschaft gewählt wurde, die sehr roi für die enge politische Verbindung der bürgerlicher Republik mit dem weltrevolutionären Bolschewis mus übrig haben dürfte. Eine leichte Derschiebunc des Manbatsbestanbes nack links durfte selbst im Hinblick auf bie im nächsten Jahre fälligen all- gemeinen Wahlen zur Abgeordnetenkammer kaum von Bedeutung jein. , .
Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch das Wahlergebnis in den beiden elsässischen De- partements, weil sich in ihm der Stand und die Kraft der elsässischen H e im a t b e m c g u n gab- zeichnet. In einer Vorschau, der Pariser Temps" vor einigen Tagen den Wahlaussichten im Elsaß widmete, war die Zuversicht ausgesprochen, baß sie einen Sieg ber zentralfranzosisch gesinnten Parteien unb eine Niederlage der in Dans als Der- dächtig angesehenen Heimatbewegung bringen werde. Diese Voraussage hat sich nicht erfüllt, was be- weist, daß Straßburg noch immer sehr weit von Paris entfernt liegt und dort so etwas wie ein un- bekanntes Land ist. Don den neuen im Unter- und Oderelfah zu vergebenden Senatssitzen konnte! die Elsässische Volkspartei, in der die Heimatbewegung ihren Boden hat, fünf Mandate an sich bringen, unb nur eines fiel an die chauvi- niftifche Gruppe der N a t i o n a l k a t h o l i k e n , die sich vor einiger Zeit aus der breiten katholischen Front und damit augenscheinlich aus dem wahren Fühlen des Landes gelöst hat. Als besonderer Erfolg der Heimatbewegung wird es im Elsaß an- aesehen werden, daß es ihrem Kandidaten Professor Eugen Müller gelungen ist, den demokratischen Bürgermeister von Straßburg und Abgeordneten von Straßburg-Land Charles Frey zu schlagen, der sich seit dem Uebergang seiner Heimat in fron- - zösische Herrschaft als besonders beflissenes Werk- i zeug der Pariser Politik gezeigt hat.
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Der französische Senat r shaft, deren Achtung und Ansehen Siolte weniger auf seiner politischen-----
Inrauf beruht, daß der Kampf der politischen Lagesmeinungen, der so oft zu hefttgen Ananffen | cjf die Mitglieder der Deputtertenkammer und ihre (liquen- und Jnteressenwirtschaft führt, nur selten : tu die stilleren und ehrwürdiaen Raume des Senats tringt. Dies war auch die Absicht der Verfassung, l e die Bildung des Senats nach einem wohlaus- isdachten und mit vielen Sieben versehenen System wrsieht und sie der öffentlichen Agitation nahezu kvllständig entzieht. Er besteht aus 314 Mitgliedern, hie mindestens 40 Jahre alt sein müssen, was nach Irr sozialen Sttuktur Frankreichs schon ein ge- vnsses mtt Wohlhabenheit verbundenes konferva- ftves Ansehen des Senators verbürgt. Er wird nicht in direkter Wahl, sondern durch Die General- äte der Departements und Arrondissements, durch läe Abgeordneten und hinzu ernannte Wahlmänner tuf neun Jahre gewählt, die alle drei Jahre ।ii einem Drittel erneuert werden. Obsohl ihm in der Gesetzgebung die Rolle eines Oberlaufes zusteht, ist es in Frankreich nie zu großen Nachtkampfen zwischen Senat und Kammer ge- bmmen, wie man sie aus der Derfassungsgeschichte Englands kennt. Deswegen können Erneue- lungswahlen zum Senat, wie sie am ver- inngenen Sonntag in Frankreich stattfanden, ein prößeres politisches Interesse nicht beanspruchen, ilbwohl einzelne Symptome für die innere Stirn- nung und Die wahrscheinliche Entwicklung der Poli- v.k immerhin bezeichnend sind.
So wurde es mit Spannung erwartet, ob der Ddinisterpräsident Laval, der neben der Derteidi- .ung seines Pariser Senatssitzes noch in seiner Heimat Puy de Dome kandidierte, einmal oder iroeitnal gewählt werden würde. Daraus, daß er : eibe Ätze gewonnen hat, kann man auf das unverminderte Ansehen schließen, das seine Staats- ßchrung in einer krittschen Stunde Frani.reichs zu
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