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Neuerungen in der Getreidewirtschaft

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Erzeuger-Mndestprerse für Hühnereier

Frankfurt a. M., 21. Juli. Die Erzeuger- Mindestpreise für Hühnereier sind mit Wirkung vom 22. Juli 1935 für das Gebiet des Eierverwer- tungsverbandes Ostpreußen auf 1,30 Mark je Kilo­gramm, für das Gebiet der übrigen Eierverwer­tungsoerbände auf 1,35 Mark je Kilogramm fest­gesetzt worden. Die Preise verstehen sich ab Hof des Erzeugers. Die festgesetzten Preise find Er. z e u g e r - M i n d e st p r e i s e und dürfen seitens der Aufkäufer nicht unterboten werden, wohl aber überboten werden. Der stückweise Aufkauf ist nicht gestattet. Die Preisfestsetzung der Eierverwertungs- verbände vom 4. Juli 1935 wird durch diese An­ordnung aufgehoben.

Zrühkarioffel-Erzeugerpreis-Festsehung

Frankfurt a. M., 21. Juli. Die Erzeuger­preise für Speife-Frühkartoffeln je Zentner aus- schließlich Sack betragen ab 22. Juli 1935 laut Anordnung des Vorsitzenden der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft bis auf weiteres für lange gelbe Sorten 5 Mark, jedoch nicht mehr als 5,50 Mark, für runde gelbe Sorten mindestens 4,60 Mark, jedoch nicht mehr als 5,10 Mark, für blaue, rote und weiße Sorten mindestens 4,20 Mark, jedoch nicht mehr als 4,70 Mark. Die Preise verstehen sich je Zentner, und zwar im ge­schlossenen Anbaugebiet waggonfrei Verladestation oder frei Bezirksabgabestelle, im nicht geschlossenen Anbaugebiet waggonfrei Verladestation oder frei Uebergabeftelle am Erzeugungsort.

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summe im ersten Halbjahre 1933. Die Zahl der

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d. I. als Eigentum eines Verarbeitungsbetriebe» auf Lager gehalten wurden oder sonst in dessen Besitz waren. Auch Roggen Und Weizen, der von der Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und fon* ffige landwirtschaftliche Erzeugnisse geliefert wird, fällt nicht unter diese Bestimmung. Auch für auslän» bischen Roggen und Weizen hat diese Anordnung keine Gültigkeit, da alle Betriebe, die ausländischen Roggen und Weizen für Zwecke der menschlichen Ernährung oder für technische verarbeiten, ver- pflichtet sind, die gleichen Mengen derselben Ge­treideart inländischer Herkunft von der Reichsstelle für Getreide, Futtermittel und sonstige landwirt- schaftliche Erzeugnisse zu beziehen. In der Anord- nung Nr. 7, die im wesentlichen Vorschriften über den Kauf und Weiterverkauf von inländischem Ge­treide enthält sind die Begriffsbestimmungen fest­gelegt, die sich auf Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Futtergerste und Futteryaser beziehen.

Es wurde Anordnung gegeben über den Weiker- verkauf und Ankauf von Fuktergelreide, weiter. hin über den Verkauf und die Veräußerung von inländischer Gerste, die grundsätzlich nur zum Zwecke der Verfütterung verkauft werden darf. Diese Vorschriften schließen mit der Bestimmung, daß der Sauf von Jnduslriegerste nur mit Er­laubnis des für den Verkäufer zuständigen Ge- treldewlrtschaftsverbandes zulässig ist.

Da sämtliche Anordnungen Begriffsbestimmungen, die bis ins einzelne gehen, enthalten, ist es für die Interessenten dringend notwendig, sich Einsicht in den Wortlaut dieser Anordnungen zu verschaffen.

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Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen

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Kaliwerke Aschersleben.

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FWD. Am 16. Juli 1935 wurden durch die An­ordnungen Nr. 5, 6 und 7 auf dem Gebiete der Mehlgroßhandelspreise und der Kleie- preise, wie auch der Verarbeitung und Verwertung von inländischem Roggen und inländi - schein Weizen durch Mühlen und andere Verar­beitungsbetriebe von feiten der Hauptvereinigung weitere wesentliche Punkte im Rahmen der Neu­ordnung der Getreidewirtschaft festgelegt. In Anord­nung 7 wurden Vorschriften über den Kauf und Wei­terverkauf von inländischem Getreide erlassen.

Die Mehlgroßhandelspreise werden für Rog­genmehl mit Wirkung von 15. August 1935 und für Weizenmehl mit Wirkung vom 15. Septem­ber 1935 ab neu festgesetzt. Bis zu diesem Zeit­punkt bleiben die z. Zt. gültigen Preise unver­ändert. Das gleiche gilt entsprechend für die

Kleiepreise.

Die Anordnung Nr. 6 enthält die Bestimmungen, daß Mühlen und andere Verarbeitungsbetriebe für Zwecke der menschlichen Ernährung oder für ted)= nische Zwecke nur solchen inländischen Weizen er­werben und verarbeiten dürfen, der in Verbindung mit der entsprechenden Art und Menge von Kon­tingentsmarken geliefert worden ist. Jedoch gilt diese Vorschrift nicht für das in Lohn- und Umtausch­müllerei für Erzeuger und Deputatsempfänger für deren eigenen Bedarf verarbeitete und getauschte Brotgetreide, weiterhin nicht für die Mengen Rog­gen und Roggenmenggetreide, die bis zum 31. Juli 1935 als Eigentum eines Verarbeitungsbetriebes auf Lager gehalten wurden oder sonst in dessen Besitz waren, auch nicht für die Mengen Weizen oder Weizenmenggetrerde, die bis zum 15. August

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gibt Auskunft:

Der Wortlaut der neuen Danziger Verord­nung über den Zahlungsverkehr mit dem Auslande.

Barauszahlung von Warenlieferungen nach Anordnung W 16 der Ueberwachunasftelle für Wolle und andere Tierhaare (Staffelung der Mengenprämie für Ausfuhraufträge).

* Antragszugang bei den öffent­lichen Lebensoersicherungsan st alten. Im ersten Halbjahr 1935 wurden bei den im Der- band öffentlicher Lebensversicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen 18 Anstalten 140 689 Anträge mit 139,9 Millionen Mark Ver­sicherungssumme gestellt, gegenüber 80 796 An­trägen mit 121,3 Millionen Mark Versicherungs- summe im ersten Halbjahr 1934 und 65 560 An- trägen mit 92,7 Millionen Mark Versicherungs-

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nat muß sie den Mais umrühren, den sie in einem Kessel kocht, und währenddessen macht sich ihre tückische Katze, die man auch deutlich erkennen kann, an das Gewebe und zerstört es so, daß sie wieder von vorn anfangen muß.

Solche Legenden werden von phantasievollen Be­trachtern alsbald zu ganzen Märchen ausgesponnen. Ein kleines Welttheater spielt sich mit vielen drama­tischen Begebenheiten am stillen Abendhimmel ab. So erzählt eine alte bolivianische Sage:Als die Mondfrau einst in der Hängematte ihren Rausch ausschlief, schlich ihre Schwägerin herbei und be­malte ihr das Gesicht mit schwarzer Farbe. Alles Waschen half b$r Gebrandmarkten darnach nichts mehr: nur an manchen Stellen kam ihr helles be­törendes Gesicht wieder zum Vorschein, sonst aber blieb sie dunkel, auch wenn sie chr Gesicht immer aufs neue wieder in der Milchstraße wäscht." Nach einer indianischen Sage soll das Gesicht des Man- des Rußflecken bekommen haben, als er von feiner Schwester, der Sonne besucht wurde, und nach den Mythen der Eskimos wurde das Gesicht des Mon­des bei einer Prügelei mit feiner Schwester der Sonne, berußt. Auf der Insel Bomeo aber erzählt man sich in Vollmondnächten:Der Mond ist nicht ein Mann, sondern ein Mädchen, das früher über ave Maßen schön war. Das erweckte den Neid der Gefährtinnen, und als es einst mit ihnen zum echroeinefuttem ging, da schüttete eine der Neide- rinnen dem schönen Mondmädchen in blindem Haß den heißen Brei des Schweinefutters über das Ge- fuf)t. Die Flecken auf dem Mondgesicht sind demnach nichts anderes als Brandnarben, die das schöne Manchen Mr alle Zeiten entstellen." Ein altes

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fteUung eines ganzen belebten Dorfes, wie sie aus der Südsee berichtet wird. Da kann man auf der Mondscheibe die Schlashäuser sehen, das Arbeits­haus und die Häuptlingshalle, wo der Mann im Mond Gericht hält. Das ganze Weltgeschehen scheint sich in einer einfachsten Form oben widerzuspiegeln.

Verwunderlich ist demnach auch nicht, daß sich da oben mancherlei Kreaturen finden. So hat der Mann im Mond bald einen Hund als Begleiter und bald eine Katze Besonders wichtia aber ist der Mond­hase. Bei vielen Völkern wird das Kaninchen viel­fach als Symbol des Lichts angefehen, und so ist es begreiflich, daß das Kaninchen einfach auf den Mond versetzt wird und dort feine himmlische Hei­mat hat. Im alten Inka-Reich versinnbildlichte ein Kaninchen den hellen Mond, während eine Wild-

Seht dort den Mann im Mond!" An einem stil­len Sommerabend ist die Mondscheibe langsam auf­gestiegen, und sie wirft nun eine solche Helle über den Himmel, daß es nicht Nacht werden kann. Da schweifen die Gedanken hinauf zu der fchimmern- den runden Fläche: und aus der Märchentiefe stei­gen uralte Deutungen der Zeichen auf, die jenes Gestirn seit Menschengedenken in rätselvoller Ein­samkeit über der Welt aufleuchten läßt.

Ist es nicht ein heiter lächelndes Angesicht, wie es auf einem luftigen Lampion schwankt oder auf der Kulissenwand des Vorstadttheaters, wo im Text­buch steht: der dritte Akt findet bei Mondschein statt? So lernt das Kind das Mondgestirn zeichnen, als ein volles Rund, in dem Auge, Rase und Mund mit kühnen Strichen eingesetzt sind, so steht's in feinen Bilderbüchern, und der kleine Nachahmer der Weltenwunder hat keine Furcht, wenn der Voll­mond einen Hellen Streifen auf sein Bettchen wirft. Und dann hört er das Märchen vom Mann im Mond. Auf jenem großen Mondgesicht heben sich einzelne Figuren ab, und deutlich vermeint der kleine Betrachter den Mann mit dem Dornbusch oder mit dem Holzbündel auf dem Rücken zu sehen. Nun waltet die Phantasie und gibt dem Mondmenschen Gefährten und Gerate, an jedes eine Fabel knüp­fend, ohne zu wißen, daß solche Vorstellungen über den ganzen Erdenrund verbreitet sind.

Aufmerksam lauscht der kleine Zuhörer dem Be­richt über die Mondgestalten seiner liebsten Freunde, der Indianer. Da sind vor allem die Haida-In­dianer drüben auf dem nordamerikanischen Konti­nent, die viele Mondmärchen und bildliche Darstel­lungen vom Mann im Mond überliefert haben. Sie erzählen in einer Sage, daß der Mond in seiner Einsamkeit einst einen Mann, der Wasser schöpfen ?|tng, zu sich gezogen habe: dort oben fei der Ent- ührte noch deutlich zu sehen, wie er seinen Eimer schwinge und vergeblich versuche, sich durch Fest­halten an einem Solanbusch vor dieser Erhebung unter die Planeten zu retten, denn der Busch ward mit ihm zum Nachthimmel erhoben. Die Tinkit-In- dianer haben eine andere Deutung der Mondflecken gefunden, die sich dunkel von dem Hellen Hinter­grund abheben. Sie erkären, es feien zwei Kinder, die einst den Mond verspotteten, als sie Wasser hol­ten: da hatte sie das erzürnte Gestirn ergriffen und sie für alle Zeiten in feinen Zauberbann gezogen. Die wunderliche Verteilung der dunklen Stellen auf dem Mond hat aber noch zu einer Fülle anderer Phantasien Anlaß gegeben, die sich in seltsamer Weise immer in dieser oder jener Wendung glei­chen. So glaubt ein anderer Indianerstamm, der Mann im Mond müße ein riesenhafter Kannibale fein, der eine Deck« über dem Arm trage, und für andere Mondbetrachter ist es eine Frau, deren sich ber_ Mond erbarmte, als sie bittere Tränen in ihr Krüglein vergoß. Die Mandan-Indianer aber er­zählen, ün Mond wohne feit unvordenklichen Zeiten eine alte Frau, die niemals sterben könne, und die Irokesen berichten, das alte Weib dort oben fei sichtbarlich mit dem Weben einer Stirnbinde be­schäftigt, die nie enden wolle. Denn einmal im Mo-

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Deutungen des Mondgesichtes in aller Welt.

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den Mond erhöht wurde, immer einsam sein? So werden dem Mondmann dort oben denn auch die verschiedensten Gefährten gegeben. Zunächst erhält der Mann vom Mond eine brave Frau, und wer genauer hinblickt, der kann sogar deutlich erkennen, daß auch schon ein kleiner Knabe dort oben herum­tollt. In der linken Gesichtshälfte des Mondes, vom Standpunkt des Betrachters also auf der rechten Halbfläche, erblickt man einen schönen Frauenkopf im Profil.Man sieht diesem Frauenkopf", so be­richtet ein Alleswisser,auf die linke Wange, so­daß die feingeschwungene Nase, die infolge der schönen Kopfhaltung etwas nach oben gerichtet ist, etwa in der Mitte der Mondscheibe liegt ... Nun ist diese Frau aber auch eine zärtlich liebende Mut­ter, denn auf der rechten Seite des Gesichts des Mannes im Mond, von ihrem Standpunkte aus gesehen auf der linken Mondscheibe, zeigt sich, sobald man den Frauenkopf gefunden hat, der Kopf eines pausbäckigen Knaben mit vollem krausem Haar­wuchs, der sich an den Frauenkopf anschmiegt." Aber was bedeutet diese kleine Mondfamilie gegen­über einer Deutung des Mondgesichts als der Dar-

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summe nicht so stark gestiegen ist. Irn Monat Juni 1935 allein sind 19 289 neue Anträge mit 20,3 Mil- lionen Mark Versicherungssumme eingelaufen, gegenüber 12 585 Anträgen mit 20,4 Millionen Mark Versicherungssumme im Juni 1934 und 9332 Anträgen mit 14,6 Millionen Mark Dersicherungs- fumme im Juni 1933. Die durchschnittliche Ver­sicherungssumme beträgt in der Großlebensoerfiche- rung 3605 Mark und in der Sterbegeldoersicherung 246 Mark.

Rhein-Mainische Börse.

Tendenz schwächer.

brankfurt a. llll., 20. Juli. Auch die Wochen­schlußbörse wurde von den Vorgängen am Markte der Sckiffahrtsaktien beherrscht und verkehrte auf fast allen Gebieten des Aktienmarktes in weiterhin schwacher Tendenz. Das Angebot war allgemeiner, teilweise waren die Beträge größer |

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als an den Vortagen, während anderseits kaum Aufnahmeneigung bestand. Im Durchschnitt stell­ten sich Rückgänge von 0,51 v. H, ein. In Schiff­fahrtswerten war das Geschäft lebhaft: zunächst wurde das herauskommende Angebot zu ziemlich behaupteten Kursen weggenommen, nach den ersten Kursen wurde der Verkaufsdruck stärker, insbeson­dere bei Nordd, Lloyd, aber auch Hapag waren an­nähernd so stark angeboten wie gestern. Hapag setzten mit 18,5 unv. ein, Nordd, Lloyd notierten mit 1918,518,75 (19,60). Schwach lagen auch andere, niedrig stehende Werte, bei denen noch eine Sanierung zu erwarten ist. So gingen AEG. auf 41 (42,60), Laurahütte auf 21,50 (22,50) und Westdeutsche Kaufhof auf 33 (33,75) zurück. Schwächer lagen ferner Chemiewerte bei Rückgän­gen bis zu 1 v. H. Elektroaktien bröckelten zumeist bis 0,50 o. H. ab, etwas fester lagen Lahmeyer mit 132,50133 (132). Montagaktien lagen uneinheit­lich, aber überwiegend von 0,51 v. H. leichter. Ilse Genuß zogen jedoch 2,5 v. H. an. Kunstseide­aktien verloren bis 1 v. H., ferner Moenus Ma­schinen 0,75 o. H., Zellstoff Aschaffenburg 0,5 v. H.

Der Rentenmarkt lag sehr still und meist nur knapp behauptet. Altbesitz verloren 0,36 v. H. auf 112, späte Reichslchuldbuchforderungen 0,13 v. H. auf 97. Zinsvergütungsscheine und Kommunal- Umschuldungsanleihe blieben etwa behauptet. In­dustrie-Obligationen bröckelten bis 0,25 v. H. ab.

Im Verlause schrumpfte das an und für sich geringe Geschäft auf ein Minimum zusammen, und die Aktienkurse bröckelten zumeist weiter ab, so AEG. auf 40,50 nach 41, Stahlverein auf 85,25 nach 85,65, Scheideanstalt auf 234 nach 234,50, Metallgesellschaft auf 114 nach 114,50, Deutsche Erdöl auf 111 nach 112 usw. Dagegen blieben Reichsbank gefragt und zogen auf 189,25 (188,90) an, auch IG. Farben lagen mit 153,65 verhältnis­mäßig behauptet. In Schiffahrtswerten blieb die Umfafctäfigfeit bei schwankenden Kursen lebhaft, doch überwog ziemlich starkes Angebot, so daß Hapag auf17,25 bis 17,7.5 Brief (18,50) und Norddeutscher Lloyd auf 18,25 Brief (18,75) nach­ließen.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Juli. (Vorbericht.) Auf­trieb: 723 Rinder, darunter 53 Ochsen, 67 Bullen, 362 Kühe, 241 Färsen, 484 Kälber, 27 Schafe, 3486 Schweine. Es kosteten: Ochsen 36 bis 42, Bullen 38 bis 42, Kühe 22 bis 42, Färsen 32 bis 42, Kälber 30 bis 60, Lämmer und Härnmel 37 bis 38, Schweine 40 bis 54 Mark. Marktbericht: Rinder sehr leb­haft, Kälber, Hammel und Schafe ruhig, Schweine lebhaft.

Schwelnemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 22. Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 452 Stück aufgetrie­ben, darunter 320 Händlerschweine. Es wurden be­zahlt für sechs bis acht Wochen alte Tiere 22 bis 26 Mark, acht bis zehn Wochen alte Ferkel kosteten 26 bis 30 Mark, für Läufer wurden 35 Mark er­zielt. Der Handel war schleppend, es verblieb ein Ueberftanb von 180 Ferkeln.

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Mondgehoimnis.Früher leuchtete der Mond ganz so wie die Sonne", berichtet es.Do kam ein kleiner Vogel, den das Helle Licht ärgerte. Er nahm aus einer Pfütze Schlamm in feinen Schnabel, flog damit gegen den Mond und warf ihm den Schlamm ins Gesicht. Und diese Flecken sind bis auf den heutigen Tag sichtbar geblieben."

Aber warum fall denn jenes geheimnisvolle Ge-

!ch°pL_im Eut-n ober Bosen für alle Z-iten^n ; fa^e verdunkelten Mond symbolisierte. Auch eine ; Kröte wird dort oben oft im Nachthimmel gesehen, i wobei geheimnisvolle Zusammenhänge zwischen I Wasser und Mond hergestellt werden. Alle dreibei­nigen Tiere sind Mondwesen, und ein breibeiniger 1 Hase oder eine breibeinige Kröte sind geradezu I ideale Mondtiere. Schließlich fehlt es auch nicht an i Pflanzen, die dort oben wachsen sollen. Wiederum i ist es die geheimnisvolle Anziehungskraft des Mon­des, die nach einem Märchen aus Hawaii einen Baurn zum Himmel emporhob, dessen Zweige noch ! heute deutlich in der Mondscheibe zu erblicken sind. Die Bewohner von Sumatra sehen in den Mond­flecken deutlich die Umrisse eines Feigenbaums, und die Chinesen glauben einen Zimtbaum erkennen zu können, den sie in vielen Liedern und Gedichten wundersam besingen.

Sind wir um vieles klüger, die wir von Mond­gebirgen wissen und mit unseren Teleskopen immer näher an bas geheimnisvolle Gestirn heranrücken? Der Monb müßte seinen geheimnisvollen Glanz ver­lieren unb für immer aus unseren Nächten ver­schwinden, wenn die Märchen über den Mann im Mond verstummen sollten.

Oatun

6% Teut|ff»e Reichsanleihe v. 1927

*% Tcutrdif ReichimU oon 1934 bi-2% D^ing-Anleihe »vv >930 . Teuijche Aul.-Adlvi.-Schuld mit Aurich. Rechten

4*/t°o Teil?»die Relch»l'oslichatzan.

weil«»g«» mm 1931. I.....

6% ehem.ch%. -.SiHbftaal 1929 (Türf^.iblb l'^o)

4%% fhvm. Hcßlfche Paflbc*banl

Tarnistum (Aijle R i >

iVt.. ehe ui i'eii ».'aiiües-Hnpo.

lbe(enbdnj T<irnifro»i Lio ui ehern. s% Tatmii Runim.

^irrxol-'jtDldichiiloi'erichr R.6

Cbetliftitn Lrooi^.Ä-ileidi' mit

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<Vf.,tli.iui.H,*Vi «rauü. v»u. xhiul

WolJVb'. |3 v-.Iiintib.lT bi- 1933 e!>*'Ut )11vuv.-

5hu<» -'b-.ii r."n Rbeinifche

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt deschlosjenen Dividende an. - Reichsdankdiskont 4 vH.. Lombardzinsfuß 5 v H.

8erIIn, 20 )ull ämerUaniiche Note«..............

Belqilche Noten Dünifche Noten Engliiche Noien Franzöfjjche Note« .....

Hollandljche Noten Ilalienifche Noien * Nvrniegijche Noten ..............

Deuifch cesterreich, * 1OO SchMkg Numünifche Noien ............ ,

Schwedifche Norea ..1... Schweizer Noten.........

Svanilche Noten.................

Ungariicde Korea ..........

^ranffar# a.M

8erl»n

Schluß» lurd

Schluß,. Abend.

dörs

Schluß» turs

<r>d)lu6r. Mittag- börik

19 7

20 7

19 7

20-7

100,25

100,25

100,4

100,5

97,75

98,5

98,13

98,65

103,9

103,9

112.4

112

112,65

112,4

100,3

100,2

100,1

100,65

97,25

97,25

97,25

97,25

96,4

96,4

96,4

100,9

100 8

93

93

128,5

128,5

-

116

116

116

116

96,5

96,5

101,4

101,13

101,9

101,9

101,75

101,5

37

97

97

97

97

97

_

107,3

107,3

107,3

107,3

32

32

32

1,7

',7

-

10,5

10,6

10,6

10,75

10,5

10,7

-

10,7

10.6

10,5

-

12,6

12,3

12,5

12,25

-

Selb

8rW '

2,427

41,72

2;447

54,71

54'S?

12,23

12'

16,37

16'

168,17

168'"

19,86

19'85

61,44

61 '94

63,02

63 "Z.

80,89

81

33,67

-V. V