Generalleutnant Daluege vor der Presse.
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Lebens ist unser Ziel!
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Gegen den politischen
Katholizismus
verschafft. Der Sache des Friedens kann damit gedient sein.
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5000 Bauern Dorgöres eine Sympathie- Kundgebung bereitet und ihn im Triumph durch die Strafen des Ortes getragen. Die Gerichtskosten und die Geldstrafen wollen ie durch eine freiwillige Umlage ausbringen. Wie es heißt, bereitet die Regierung eine neu • Reihe von Notverordnungen zur Ankurbelung der Wirtschaft vor. So soll die völlige Neuordnung des Fremdenverkehrswesens geplant fein. Ferner spricht man von der Schaffung eines Alkohol- Monopols, durch das die ^gierung ncnmnll'ch den Weinbauer vor dem Ruin retten wolle.
Auflösung staatsfeindlicher Arti tenverbände.
Berlin, 20. Juli. (DNB.) Die Geheime Staatspolizei teilt mit: Im Einvernehmen mit der Reichskulturkammer und mit Staatskommissar Hinkel sind die nachstehend aufgeführten drei Ar- tistenverbände wegen der in ihnen tätigen staatsfeindlichen Elemente von der Geheimen Staatspolizei aufgelöst worden: Die Internationale Artistenloge Berlin, der Internationale Zirkusdirektoren - Verband Der-
Nochforschen die Feststellung machen, daß ein beträchtlicher Teil, wenn nicht der größte, dieser betrügerischen Manipulationen immer noch durch Juden getätigt wird. In 22 sogenannten „Stoß - irmen", mit denen sich das Betrugsdezernat des Berliner Polizeipräsidiums eingehend beschäftigte, ind 20 Juden — teils durch ihr eigenes Bekenntnis, teils aus ihren Geburtspapieren — als betei- igt festgestellt. Weiter gelang es der Staatsanwaltschaft in Köln erst kürzlich in zwei Fällen, einem ganz groß angelegten Versicherungsbetrug aus die Spur zu kommen, an dem eine ganze Clique ausschließlich jüdischer Gauner beteiligt war. In dem einen Fall handelte es sich um eine 23 er« brechergemeinschaft von 70 galizi- s chenBetrügern mit ihrem ganzen'Anhang von Söhnen und Töchtern, Schwägern und Vettern, die mit einem in Brüssel wohnenden ebenfalls jüdischen Drahtzieher zusammenarbeitete. Die Art dieser Zusammenarbeit ist für dieses ganze Betrüger- rubrum typisch. Der Jude aus Brüssel erschien jedesmal in Aachen, dem Hauptsitz der Clique, wenn gerade ein .Fall" abgewickelt wurde, nahm die erschwindelte Versicherungssumme in Empfang und verschwand damit über die Grenze. In einzelnen Fällen gelang es den Galiziern, sich Summen in Höhe bis zu etwa 10 000 Mark von den Versiche- rungsgesellchaften zu erschwindeln. Urkundenfälschungen und Meineide sorgten dafür, daß dieser Riesenschwindel eine Weile unentdeckt blieb. Je mehr man sich mit dem Fragenkomplex der sogenannten Berufsbetrüger beschäftigt, desto öfter die Feststellunq, daß das kriminelle Element beim Ju- den besonders stark vertreten ist. Natürlich sucht er sich mit Vorliebe Betätigungsarten, bei denen er sich- ohne viel zu riskieren, im Hintergründe halten und dabei verdienen kann.
wickelt, d. |. 24 o. H., im Jahre 1931 9 v. H., 1932 12 o. H., 1933 14 v. H., 1934 17 v. H. und 1935 11 v. H. Wenn man den jüdischen Anteil an der deutschen Gesamtbevölkerung mit 0,76 v. H., wie er nach den neuesten Erhebungen des Statistischen Reichsamtes feststeht, diesen Zahlen gegenüberstellt, o sind die Schädigungen der deutschen Bolksge- unbheit durch die Juden in dieser Beziehung ungeheuer. Aehnlich verhält es sich mit den tn Rauschgiftfälle verwickelten A e r z t e n. Im Jahre 1931 waren hier die jüdischen Aerzte mit 16 v. H beteiligt, im Jahre 1932 waren es 27 o. $)., im Jahre 1933 29 o. H., im Jahre 1934 24 v. H. und bisher 1935 29 o. H. An dem jüdischen Anteil an der deutschen Gesamtbevölkerung gemessen zeigen gerade diese Zahlen, wie berechtigt der deutsche Standpunkt in der Judenfrage ist, die eine Frage der Selbstverteidigung wird. Wenn man beobachtet, daß der jüdische Arzt seine Befuanisse dazu gebraucht, um sich durch verbotenen Rauschgifthandel zu bereichern und sich an der deutschen Volksgesundheit zu vergehen, so bedarf es eigentlich keiner weiteren Beweise für die Richtigkeit unseres
lin und der Berufsverband deutscher A r t i st i k Berlin. Gleichzeitig ist das Organ dieser drei Verbände, die Zeitschrift „Das Pro» gramm" verboten worden.
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Die Säuberung der Reichshauptstadt
Polizeipräsident Graf Helldorf über seine Aufgabe.
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3m Rauschgiftschmuggel.
Die jüdische Hauptdomäne in krimineller Beziehung ist und bleibt der Rauschgiftschmug- ge l. Wir haben festgestellt, daß im Jahre 1931 von 272 internationalen Rauschgifthändlern 69, also 25 v. H., Juden waren, im Jahre 1932 war das Verhältnis 294: 73, ebenfalls 25 v. H., im Jahre 1933 stieg die Zahl der in internationale Rauschgiftfälle verwickelten Juden auf 30 v. H., um in den Jahren 1934 und 1935 wieder etwas abzu- sinken. 1934 waren von den gefamten internationalen Raufchgifthändlern 24 v. H. Juden, im Jahre 1935 13 v. H. Besonders interessieren in diesem Zusammenhang d i e Zahlen der inländischen R a u s ch g i f t v e r g e h e n , und dabei ist '»u beobachten, daß im Verhältnis zu der )eutf.ben Gesamtbevölkerungszahl der Jude e i n verblüffend hohes Kontingent von
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hin das Feld! Im Jahre 1932 wurden ,n 163 gal- len das Auftreten von internationalen Taschen- dieben beobachtet; davon waren 134, also BZ o. sy. Juden. Im Jahre 1933 waren es 65 v. H., 'M Jahre 1934 42 v. H. und bis zum 1.31111 1935 65 v. H. Infolge der durchgreifenden nationalsoziali tischen Maßnahmen wurde diesen internationalen jüdischen Taschendieben, die ihr schmutziges Handwerk sozusagen von Berufs wegen ausuben, m Deutschland der Boden zu heiß. Wie die deutschen Polizeibehörden feststellen konnten, »st der größte Teil wie Ungezieferschwärme in die Nachbarländer abgewandert, nach Polen, der Tschechoslowakei, Frankreich, Belgien und Holland, und diese bedauernswerten Staaten haben sich nun mit dieser Landplage abzumühen.
Die Ausgabe bee Keimmalpolizei
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Berlin, 21. Juli. (DNB.) Der neue Polizeipräsident der Reichshauptstadt, Graf H e l l - dorf, erklärte einem Mitarbeiter des „Völkischen Beobachters" über die Iudenbekärnpfung in Berlin. „Es ist klar zu erkennen, daß gewisse jüdische Kreise wieder Morgenluft wittern, daß sie in der Oeffentlichkeit durch herausforderndes Auftreten und anmaßendes Benehmen auffallen und in vieler Beziehung das ihnen in unserem Lande ^mährte Gastrecht mißbrauchen. — Aber meine Berufung zum Polizeipräsidenten der Reichshauptstadt stellt mir neben der Bekämpfung gewisser jüdisch-intellektueller Kreise auch die Aufgabe, g e y e n kommuni st ische und reaktionäre Kreise einzuschreiten und auch dem Treiben eines politischen Katholizismus in man- cherlei Beziehung gegem'berzutreten.
Die Grundlage meiner Arbeit auf allen Gebieten ist in der Hauptsache darauf gerichtet, zwischen dem Polizeipräsidium, der Gauleitung und der Verwaltung der Stadt Berlin eine einwandfreie und klare Zusammenarbeit herbeizuführen. Es ist nicht möglich, in der Reichshauptstadt, die der Nationalsozialismus erobert hat, in der der Führer der Nation arbeitet, wo sämtliche Ministerien ihren Sitz haben, anders zu arbeiten als in engster Fühlung mit den zuständigen Partei- d i e n st st e l l e n, also besonders mit der Berliner Gauleitung".
Zur Frage der öffentlichen Sicherheit führte Graf Helldorf u. a. aus, es sei ja allgemein bekannt, daß das Verbrechertum in Berlin seit der Machtübernahme durch einschneidende und scharfe Maßnahmen sehr stark zurückgegan- gen ist, und große Teile der berufsmäßigen Verbrecherwelt Unter Schloß und Riegel gebracht werden konnten. Wenn auch die Reichshauptstadt und ihre Vororte Ruhe hätten vor allem Unterweltgesindel, und wann die Einwohnerschaft auch mit Fug und Recht das energische Durchgreifen der Polizei in den vergangenen zweieinhalb Jahren dankbar und freudig anerkenne, so mache sich, wenn auch nicht in allzu größerem Maße, in der Verbrecherwelt immerhin wieder ein gewisses A n s ch w e l l e n dunkler Tätigkeit bemerkbar. Graf Helldorf hat auch hier die Absicht, oh n e jede Rücksicht durchzugreifen. Er wird mit größter Strenge und schärfsten Mitteln gegen die letzten Reste von Unterroelttum und Ringoereinen vorgehen, um sie schließlich vollkommen auszurotten.
Standpunktes.
Beim Falfchspiel.
Ein Haupttätigkeitsgebiet der jüdischen Kriminalität ist das Falfchspiel und das verbotene Glücksspiel überhaupt, wobei die Grenze zwischen falschem und ehrlichem Spiel bekanntlich nie feststeht. Ich brauche nur den Namen eines Polizeigewaltigen von einst zu nennen, Herrn Isidor Weiß, um daran zu erinnern, welcher Förderung sich das verbotene Glücksspiel durch die jüdische Rasse erfreut. Begreiflicherweise liegen hierüber bei der Zentralstelle zur Bekämpfung des Glücksspiels nur Zahlen seit 1933 vor. Aber auch sie besagen genug! 1933 waren in 94 Falsch- und Glücksspiel- affären 57 Juden, also 60,6 v. H. fest genommen worden. Infolge des Durchgreifens der nationalsozialistischen Regierung sanken die Zahlen etwas ab, sie sind aber immer noch in ihrer Beweiskraft deutlich genug. Im Jahre 1934 waren 42,6 v. H. der in Glücks- und Falschfpielaffären Festgenommenen Juden, im Jahre 1935 59 v. H.
Als Taschendieb.
Noch aufschlußreicher sind die Zahlen der T a - ch e n d i e b st a h l s z e n t r a l e. Dor Inkrafttreten der harten nationalsozialistischen Maßnahmen gegen das Gewohnheitsverbrechertum lag der Tafchenbieb- tahl, wenn man so sagen darf, fast ausschließlich in jüdischen Händen. Jrn Jahre 1932 wurden in 411 Diebstahlsfällen 193 Juden, d. s. 47 v. H., festgenommen. Dabei sind viele Fälle noch nicht erfaßt und konnten auch nicht erfaßt werden, weil man damals in der Handhabung der Gesetze gegenüber Juden auf höhere Weisung hin recht lax oorgehen mußte. In den folgenden Jahren gingen diese Ziffern etwas zurück, was durch das allgemeine Sinken der Kriminalität nach Der nationalsozialistischen Revolution zu erklären ist. Immerhin sind im Jahre 1935 bis zum 1. Juli in 76 Taschen- diebstahlsfällen 24 Juden, also noch 36 v. H., festgestellt werden. Besonders auffallend ist die jüdische
Geschichisklitierunq.
Lebrun in den Spuren Poincarss.
Paris, 21. Juli (DNB.) Der Präsident der Republik begab sich am Sonntag nach Soissons, um das Dort errichtete Denkmal für die zwischen dem 15. Juli und 4. August dort gefallenen Soldaten einzuweihen. Das Denkmal trägt Die Inschrift: „Zur Erinnerung an Die Ent- scheibungsschlacht, Die Die Befreiung, Den Sieg unD Den FrieDen anfünDigte." Das Mittelstück zeigt acht SolDatengestalten Der Dort angeseht gewesenen Truppenteile. Das Denkmal wirD von einer Frankreich verkörpernDen Frauengestalt überragt.
Bei Dem Mittagessen, Das Die StaDt zu Ehren Des Staatsoberhauptes veranstaltete, hielt Präfi - D e n t Lebrun eine ReDe, in Der er Den völligen SBieDeraufbau Der Stadt begrüßte, Die DerDienste Soissons als „Märtyrer-StaDt" rühmte, auf Die alte Vergangenheit Der StaDt als gallische Hauptstadt einging und ihre Geschichte umriß. Dabei erklärte er u. a., daß d i e Kathedrale von Soissons ebenso rote Die von Reims Den Schlägen von Gegnern entgangen sei, „Die für Den Kult Der Schönheit unD Der Erinnerung kein Gefühl hätten". An einer anDeren Stelle seines geschichtlichen Rückblicks bemerkte PräsiDent Lebrun, Daß schon König Lothar im Jahre 978 in Dieser GegenD Den „Deutschen EinDringling" zurück gewiesen habe. Bei Der Erwähnung Des Wieoeraufbauwerkes teilte PräsiDent Lebrun mit, Daß man Die SöieDeraufbauausgaben auf an» nähernD 100 MilliarDen Franken beziffern könne. Diese überroältigenDe Last habe Frankreich zu mehr als Zweibrittel auf seine Schultern nehmen müssen, Da Die Mächte, Die zu Anfang als Die Schulbner Dieser Reparationen genannt waren, teilweise versagten. Frankreich hab<> nffn r;rht nur Das Unglück gehabt, Das größte Schlacht- selb zu sein, Das Die Welt jemals gefannt yaoe, es habe auch noch zum größten Teil Die Reparationen tragen müssen, geraDe als ob nicht alle ßänber einstimmig verkünDet hätten, Daß Diese Last Den Völkern zufallen müsse, Die Die „Urheber Des Angriffs" gewesen feien, unD gerade als ob die Annahme dieses Grundsatzes durch Diese Völker nicht eine der wesentlichen Bedingungen der Einstellung der Feinseligkeiten gewesen sei. Das sei eine Ungerechtigkeit, die die Geschichte verzeichnen werde und die ihre ganze Ausdrucksfähigkeit angesichts der finanziellen Schwierigkeiten annehme, Denen Frankreich heute begegnen müsse unD Die zum großen Teile Die Folge Davon seien. Es sei
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aber zwecklos, Gegenbeschulbigungen zu erheben; ebenso wie Frankreich in Der Vergangenheit gesiegt habe, habe es seine Ruinen roieber aufbauen können unD ebenso roerbe es ihm auch gelingen, bie erschütterte wirtschaftliche Lage wieberhcrzustellen.
Französischer Bauernführer wegen Aufforderung zum Gteuerstreil perurfetlf.
Paris, 22. Juli (DNB. Funkspruch). Der Bauernführer Dorgöres und einige seiner engeren Mitarbeiter sind zu größeren Freiheit s- unb Geld st rasen verurteilt worben, weil sie ihre Anhänger aufgeforbert hatten, zum Zeichen bes Protestes gegen bie Landwirtschaftspolitik ber Regierung bie Zahlung der Steuern zu verweigern. Am Sonntag haben in Douziers
und Anweisungen für Die B e h a nd l unz ber in Frage kommenben Strafverfahren gegeben. In der Verfügung macht bet Reichsjustizminister ben Strafoerfolgungsbeyörbeii zur Pflicht, in engster Zusammenarbeit' mit Den zustänbigen Staatspolizeistellen und Verwaltung» behörden allen auf Zersetzung Des Staa« tes und Aufspaltung Der Volksgemeinschaft gerichteten Bestrebungen des politischen Katholizismus, wo immer sie sich zeigen, ohne Rücksicht auf Die Person uni Stellung Des Täters mit ruhiger, jeden Fehlgriff aus schließender Besonnenheit, aber auch mit allem durch Die Gefährlichkeil dieser Bestrebungen geforderten Nachdruck erd1 gegenzutreten. Hierbei werden insbesondere dir Straftestimmungen der §§ 130a, 131, 134a, 134b des Reichsstrafgesetzbuches, ferner Die §§ 1 und 2 des Gesetzes gegen heimtückische Angriffe auf (Staat und Partei unD zum Schutze der Parteiuniformen vom 20. Dezember 1934, ber Verordnung der Reichspräsidenten zum Schutze von Volk und Staat vom 28. Februar 1933, des Gesetzes gegen die Neubildung von Parteien vom 14. Juli 1933, des Sammlungsgesetzes vom 5. Januar 1934 u. a. eine wirksame Handhabe geben. Durch größte Be> s ch l e u n i g u n g der Sachaufklärung muß erreicht werden, daß die Strafe der Tat möglichst auf dem Fuße folgt. In ben Hauptverhand- lungsterminen sind Strafen zu beantragen, die nachdem Rechtsempfinden bes Volkes ber Gefährlichkeit dieser staats- und volksfeindlichen Umtriebe und ber Gewissenlosigkeit der Täter ent* sprechen.
Reichsminister Dr. Goebbels auf M Panzerschiff „Deutschland".
Berlin, 20. Juli. <DNB.) Am Sam-I-I besuchte Reichsminister Dr. Goebbels bas Pan' zerschiff „Deutschlcmb", bas vor Heiligen' b a m m an ber mecklenburgischen Küste vor Ankek lag, unb nahm unter Führung bes Befehlshabers ber Linienschiffe, Konterabmiral Carls, unb des Kommandanten des Panzerschiffes, Kapitän z. v von Fischet, eine eingehende Besichtigung vor Reichsminister Dr. Goebbels verweilte lange beben mobernen technischen Einrichtungen Des Schiffes, Die fein befonDeres Interesse fast»"
Ein Erlaß des Reichsjustizministers. SKiu . -. ----- - - - ;u;d G- sii
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Berlin, 20. Juli. (DNB.) Der Reichsminisick der Justiz hat Den bekannten Erlaß des preußischen M i n i st e r p r ä s i d e n t e n zur Abwehr Des politischen Katholizismus sämtlichen Oberstaatsanwälten und Generalstaatsanwälten mitaeteifl
historischer Erkenntnis " Das hat ein Frontsoldat gesagt, Der letzte FelDherr Der Donaumonarchie, Con - r a D von Hötzenbors UnD so roie er, roerDen überroiegenD Die Frontsoldaten auch im gegnerischen Lager gedacht haben. Nur daß sie es nicht offen auszusprechen wagten! Sie hatten noch zuviel geheime Hochachtung oor dem Advokatenwerk in 440 Artikeln und noch mehr Paragraphen, wodurch die Früchte Des kriegerischen Ringens für immer „gesichert" werden sollten — auf Kosten DeutschlanDs unD feiner DerbünDeten nämlich. Sie unb ihre ßänber traf es ja nicht! So kümmerte man sich in ben sogenannten Sicaerstaaten, außerhalb bes engen Kreises ber Berufspolitiker, wenig um ben Inhalt bes Versailler Diktats. Bis bieses Riesenpfuschwerk seine ersten Auswirkungen auch in Den ßänDern zeitigte, Denen es Den Himmel auf Eiden versprochen hatte. Da sinD es Dann allerdings Front- folDaten gewesen, Die Dem System zuerst Die Axt an Die Wurzel gelegt haben.
Aber so recht Die Zunge gelöst hat Dem Front- folbatentum auch auf Der Gegenseite Doch erst D i e Politik ADo 1 f Hitlers. Diese Politik, Die dem Versailler System Der Unsachlichkeit mit Der einfachen, natürlichen, aber unerbittlichen Sachlichkeit Des echten Frontsoldaten gegenübertrat. Nun hatten auch Die Frontsoldaten Der anDeren ßänDer etwas, woran sie sich halten konnten! Hitlers Gedanken, vorgetragen in einer Sprache, Die nicht verbergen, fonbern offenbaren unb überzeugen will, finb ihrer Denkweise gemäß, bamit können sie auch baheim arbeiten.
Unb so erleben wir, wie bas Frontsolbatentum zu einer Macht wirb, bie aus bem Völkerleben von heute nicht mehr weggebacht werben kann. Das ist ber Unterschieb von jener Bewegung, bie sich an bie Befreiungskriege anschloß. Damals blieb diese eigenartige Bewegung ber Geister auf Deutsch- lanb beschränkt unb konnte von einem vergreisten unb verknöcherten Regierungssystem gehemmt, geschurigelt unb burch Mißbrauch ber Staatsgewalt zur Entartung gerabezu getrieben werben. Das ist heute, in einer Zeit bes gesteigerten Dölkerverkehrs unb bes gesteigerten ßebenstempos, nicht mehr möglich. Zu lange haben bie Volker schon unter Der Unsachlichkeit Der ersten Nachkriegspolitik gelitten, als Daß Die Sachlichkeit Des FrontsolDatentums sich noch gewaltsam unterDrütfen ließe. Die Völker fühlen, Daß Die MethoDen bes Systems Metternich heute nicht mehr anroenbbar finb. Die Frontkämpfer aber wissen, baß ber Krieg nur einen Sinn hat, wenn er geführt wirb, um einen neuen Friebenszustanb möglich zu machen. Deshalb ist es ein Zeichen ber Wieberkehr gefunber Zustänbe, wenn bie Stimme bes Front- folbatentums sich in allen fiänbern Geltung
io Betrüger bas Hanbwerk gelegt werben. Unbedingte Rechtssicherheit auf allen Gebieten des öffentttchev 4
Durch Aufklärung und Vorbeugen dem Gauner das Handwerk zu legen.
Bei den Zahlen, die mit überraschender Deutlich, feit bie internationale Gefahr bes jüblschen Verbrechertums vor Augen führen, hanbelt es sich — das möchte ich ausbrücklich betonen — unL J,.er* zeit greifbares amtliches Mo r i n 1 Cs sind Zahlen, die niemand in der W. n fänn.
Zahlen, die für besonders yntere|nerte in einer amtlichen Denkschrift zusammengestellt werden sollen. Diese zo^.nmäßiaen Angaben, mit bem jüdischen Anteil an ber veutschen Gesamtbevölkerung verglichen, zeiaen bie Gefahr bes Judentums für bas beutsche Volk auch auf kriminellem Gebiete, namentlich wenn man babei berücksichtigt, baß bie angeführten Zahlen nicht nach ben rassischen Grundsätzen aufgestellt sind unb ber Teil ber Juden nicht erfaßt wurde, der sich taufen ließ ober sich als „Dissidenten" bezeichnet. Dies zu belegen bleibt weiteren Erhebungen Vorbehalten.
Wenn man sich überlegt, baß nach ben neuesten statistischen Erhebungen auf 1000 Deutsche 7,6 Iuben kommen unb baß der Jude mit 80 v. H. in einzelnen Verbrechensarten an ber Spitze steht unb in anderen wieder mindestens ein Viertel aller abgestraften Fälle stellt, so könnte man wirklich froh sein, daß das deutsche Volk von einem großen Teil dieses Uebels erlöst ist. Um so energischer wollen wir uns mit dem anderen Teil befassen, ber skrupellos nach wie vor seine Raubzüge gegen bas Vermögen unb gegen bie Gesundheit unseres Volkes unternimmt. Dem ganzen Problem ber Bekämpfung von Betrug unb Schwinbel gilt nunmehr unsere verschärfte Aufmerksamkeit. In enger Zusammenarbeit mit bem Amt für Schabenoerhütung in ber NSV. soll durch aufklärende und vorbeugende Tätigkeit ber Kriminal- polizei die Bevölkerung vor Schäden bewahrt werden. Ganz naturgemäß wird sich bas Schwergewicht der polizeilichen Kräfte, die auf anderen Gebieten frei werden, hierher verlagern. Und so wird ebenso wie dem berufsmäßigen Der-
Gaunern und Betrügern wird das Handwerk gelegt.
Zlücksichislof erKampf gegen dasVerbrechertum alsSchädting an der deutschen Volkswirtschaft
k * Jk ßuuittti/tüf/lt Rauschgisthändlern stellt Jrn Jahre 1930 sind in Kriminalität in deoen D^i?bes-
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Ber 1 in, 20. Juli. (DNB.) Dor Der Presse sprach Generalleutnant Daluege, ber Befehlshaber der Deutschen Polizei, über bas Jbema ber angeblichen Jubenoersolgung m Deutschlanb. ®»efes, führte er aus, ist zur Ze»t in ben lubenhorigen Teilen ber sogenannten ,Weltpresse" wieber einmal bie große Sensation, mit ber man bie Gemüter aufputscht. Niemanb dieser Herren jedoch gebe sich Die Mühe, ernstlich nach ben ©rünben zu s o r - sch en, bie bas beutsche Volk zu seinem Abwehrkampf gegen jüdische Anmaßung unb gegen juDi|d)es Verbrechertum zwingen. Wir finb in ber Lage, so sagte Generalleutnant Daluege weiter, allen Denen, >ie Draußen in Der Welt um Das angeblich gefährdete Schicksal Der Deutschen Juden so besorgt tun, Material in Die HanD zu geben, bas sie nach- benklicher stimmen soll.
Die Arbeit ber staatlichen Polizeiexekutive stellt ich in Dem Maße um, in Dem Die Kriminalität zurückgeht. Mehr unD entschieDener als bisher soll burch einfache, wenig Kosten oerursachenbe Maßnahmen Das Verhütungsprinzip, Der Grundsatz, Straftaten von vornherein zu verhindern, in Den Vordergrund gerückt werden. Verfolgung und Strafvollzug sind notwendige und unvermeidliche Begleiterscheinungen der polizeilichen Arbeit. Hauptzweck jedoch sind sie nicht! Die neue Polizei sieht in Gegensatz zu Der früheren Aufastung vielmehr ihre Aufgabe Darin, jede Störung )es RechtsfrieDens Durch asoziale Elemente vor- be u g e n D ^unmöglich zu machen. Am deutlichsten wirkt sich Dies bei Der Kriminalpolizei aus, bie in Zukunft mehr als bisher schlagartig zu über» raschenben Aktionen, befonbers zu Nachtstreifen, eingesetzt werben kann. Eine allmähliche U m st e 1 - u n g eines Teiles dieser Kräfte vonderTages- tatigkeit aus die Tätigkeit bei Nacht, in ber immer noch bie meisten Straftaten begangen werben, wirb uns unserem Ziele näher ühren. Wenn bas Verbrechertum erst merkt, baß Die Polizei immer wieder energisch in ihre nächtlichen Schlupfwinkel vorftößt und gerade des Nachts es besonders sorgfältig beobachtet, wirb unb muß bie Kriminalität auf ein natürliches Mindestmaß herabsinken.
Der Verufsbetrüger.
Nachdem bas Berufsverbrechertum, so führte Generalleutnant Daluege weiter aus, burch bie nationalsozialistischen Methoben als zerschlagen bezeichnet werben kann, roenbet sich unsere Aufmerksamkeit nunmehr bem gemeingefährlichen Berufsbetrüger zu, einem Kreise von asozialen Elementen, bie mehr in ber Stille unter ber Oberfläche arbeitet, ber aber minbeftens bie gleichen Schäbigungen ber Volkswirtschaft verursacht wie ber erstere, ich denke babei nicht an große Betrugsaffären, Die im heutigen DeutschanD nicht mehr möglich sinD. Ich Denke dabei an jene unzähligen „kleineren Fälle", in Denen ein raffinierter Betrüger Die Vertrauensseligkeit unerfahrener Volksgenossen ausnutzt, um ihnen ihre letzten Spargroschen zu nehmen unb sie zur Verzweiflung zu treiben. Ich benfe Dabei vor allem auch an u n - saubere G e s ch ä f t s m e t h o b e n im kaufmännischen Leben, mit benen die Berufsbe- träger bie Volkswirtschaft um Millionen schäbigen unb babei leiber sehr oft mit großem Geschick durch bie ßürten bes Strafrechtes hindurchzuschlupfen vermögen. Hierher gehören bie sogenannten „Stoßgeschäfte", Kautions-, Darlehens- unb Versicherungs- schwinbel unb ähnliches.
Wenn es auch gelungen ist, bie Zahl ber Betrugsfälle im Jahre 1934 in ber Reichshauptstadt gegenüber 1933 von 31 000 auf 18 000 herabzu- Drücken, so beläuft sich Die Höhe Des angerichteten SchaDens immer noch auf 112,5 Millionen Mark, unb herbei konnten wir bei näherem


