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tvr Hch'. Vvch'sk und die VekdSn Aufffckftsrakmtt- glieder Krd. Högy III. und Fr. Ruffel wurden einstimmig wiedergewählt. Ein Sieg-Heil auf den Führer beschloß die Tagung.

Kreis Alsfeld.

* Flensungen, 21. Mai. Bei einem unglück­lichen Sturz trug die 11 Jahre alte Elfriede Mom - berget von hier einen Bruch des linken Oberarmes davon, der ihre Ueberführung nach der Gießener Klinik erforderlich machte.

Preußen.

weisender Fahrraddieb festgenommen.

LPD. Frankfurt a. M., 20. Mai. Beim Verkauf gestohlener Fahrräder wurde in Frankfurt a. M. der 46jährige Alfred G r ü tz - ner fe st genommen. Er bereiste verschiedene Städte West- und Süddeutschlands und lebte vom Fahrraddieb stahl. Bei seiner Ver­nehmung hat er gestanden, derartige Diebstähle in Gotha, Kassel, Köln, Düsseldorf, Aachen, Krefeld, München-Gladbach, Bacharach, Würzburg, Ravens­burg, Ulm, Heidelberg und Darmstadt ausgeführt zu haben. In Frankfurt, wo er ebenfalls eine firoße Zahl von Fahrrädern entwendete, ereilte ihn ein Schicksal.

Kreis Wetzlar.

* Gleiberg, 22. Mai. Hier verunglückte die 6 Jahre alte Tochter des Arbeiters Balzer. Das bedauernswerte Kind mußte mit einem Ober­armbruch in das Krankenhaus nach Gießen ge­bracht werden.

Kreis Biedenkopf.

§ Gladenbach, 21. Mai. Heute fuhr hier in der Marktstraße in der Kurve bei der Apotheke ein Motorradfahrer von auswärts gegen ein eisernes Hoftor. Dabei stürzte der Mann und trug einen Schädelbruch davon, so daß er nach Marburg in die Klinik übergeführt werden mußte.

frankfurter Obst- und Gemüsemarkt. ~

Frankfurt a. M., 21. Mai. Am Gemüse- markt war reichliches Angebot von Salat, Rettich und Rhabarber. Das Spargel-Angebot ist knapper geworden, jedoch für die Nachfrage ausreichend. Im übrigen waren die Zufuhren genügend. Bei wenig veränderten Preisen 'verlief das Geschäft allgemein gut. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 12 Stück 6,007,00 holl., Bohnen 0,50 ital., Erbsen 2123 ital., Gelbe Rüben 15, Salat-Gurken (Treibhaus) 2045, Karotten (Treibhaus) Bdl. 1218, Kohlrabi I 1418, II 812, Kopfsalat Freiland 610, Rhabarber 67,5, Spargel la 58 bis 62, Ib 5557, B 4550, C 3338, Spinat 18 bis 22, Früh-Wirsing 1215, Zwiebeln 1215 ägypt.

Am Obstmarkt nimmt das Angebot in Treib­hauserdbeeren zu, außerdem wurden erstmals aus Italien Freiland-Erdbeeren angeboten. Trotz nach­gebender Preise nur schwaches Geschäft. Deutsches Aepfelangebot gering, von Ausländern genügens. Geschäft schleppend bei unveränderten Preisen. In Apfelsinen verlief das Geschäft bei teilweise erhöh­ten Preisen langsam. U. a. notierten: Aepfel

4553, Amerikan. Aepfel 40 Pfd. rot 21,00 bis 23,00, gelb 19,0021,00, Blut-Apfelsinen, Kiste 300 bis 360 Stück 17,00 span., Treibhaus-Erdbeeren I 1,501,70, II 1,001,20, Freiland 0,90 ital., Ba­nanen, Kiste 12,5 Kg. 12,00 Jam., 10,00 Bros., Zitronen, 200250 Stück 11,00 ital.

Der deutsche Giedlerbund.

Der Siedlungsbeauftragte im Stabe des Stellver­treter des Führers, Dr.-Jng. I. W. Ludowici, hat soeben denDeutschen Siedlerbund e. V." als Orga­nisation der deutschen Heimstättensiedler anerkannt. Damit ist für alle deutschen Kleinsiedler die große einheitliche Organisation geschaffen, welche nach den Richtlinien des Reichsheimstättenamtes den Schutz und die Betreuung der Siedler übernimmt. Der Deutsche Siedlerbünd e. V." wird an dem großen Ziel der nationalsozialistischen Bewegung, der Seß- haftmachung'des schaffenden deutschen Menschen und seiner Verwurzelung mit dem deutschen Heimat­boden, tatkräftig mitwirken. Denn nur, wenn auch die Aufgabe der Schulung und Betreuung der Sied­ler mit größter Sorgfalt gelöst wird, können die bevölkerungspolitischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Idee der deutschen Heimstätten­siedlung zum Erfolg geführt werden.

lieber die Eingliederung der Landesgruppe der Kleinsiedler des Reichsverbandes der Kleingärtner

Aus all

Begnadigung eines zum Tode Verurteilten.

Der Führer und Reichskanzler hat den durch das Schwurgericht in Oels wegen Ermordung der Hausangestellten Emma W a l d a zum Tode ver­urteilen Paul Stiller zu 15 Jahren Zucht­haus begnadigt. Der Gnadenerweis ist er­gangen, weil der bisher unbestrafte und gut be­leumundete Verurteilte den Entschluß zur Tat in einer durch eine Täuschungshandlung der Ermor­deten und eine vorausgegangene Auseinandersetzung beeinflußten verzweifelten Stimmung gefaßt und alsbald zur Ausführung gebracht hat.

Karlsruher Firma stiftet einen Urlaubsfonds von 50 000 Mark.

Der Betriebsführer Fritz Rolf Wolff in Karls­ruhe gab in feiner Ansprache gelegentlich der Ab­legung des Gelöbnisses des Vertrauensrates der Firma F. Wolff 8? Sohn bekannt, daß die Firma einen Betrag von 50000 Mark als Ur­laubszuschußfonds gestiftet habe mit der Maßgabe, daß 5000 Mark hiervon für den Urlaub im laufenden Jahr bestimmt seien.

Kraftfahrer im zertrümmerten Wagen verbrannt.

Auf der Strecke WerlHemmerde (Westfalen) durchbrach in der Nähe des Bahnhofs Werl ein aus Richtung Hagen kommender Personenkraftwagen die geschlossene Eisenbahnschranke. Der Kraftwagen, wurde von dem v-Z u g 298 erfaßt und etwa 400 bis 500 Meter mitgeschleift, wobei er in B r a n d

und Klelnstedler In den Deutschen SledlerVünV e. V. laufen zur Zeit Verhandlungen, die vor einem gün­stigen Abschluß stehen.

Die Geschäftsstelle der Gaugruppe Hessen-Nassau des Deutschen Siedlerbundes e. V. befindet sich in Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77.

Belgien gewährt Steuerfreiheit

für vorübergehend eingeführle Kraftfahrzeuge.

Wie wir durch den Deutschen Automobil-Club (DDAC.), Sitz München, erfahren, werden in Bel­gien für vorübergehend eingeführte deutsche Perso­nenkraftfahrzeuge einschließlich Autobusse, mit wel­chen Gesellschaftsfahrten unternommen werden, keine täglichen Aufenthaltssteuern mehr erhoben. Die gleiche Vergünstigung wird in Belgien solchen deut­schen Warentransport-Fahrzeugen eingeräumt, deren Besitzer innerhalb der Grenzzone an der deutsch­belgischen Grenze ansässig sind. Bei Grenzüberschrei­tungen nach Belgien muß jedoch der Grenzausweis mitgeführt werden.

Von der Steuerfreiheit find ausgeschlossen: Miet­fahrzeuge, Autotaxis, Lastautos, Lieferwagen, deren Besitzer nicht innerhalb der Grenze ansässig sind. Auch solche an der Grenzzone stationierte industrielle Fahrzeuge, mit welchen zugunsten dritter Personen Waren befördert werden, genießen in Belgien keine Steuerfreiheit.

?r Welt.

geriet. Der Fahrer kam in den brennenden Trüm­mern ums Leben.

Ein Toter, ein Schwerverletzter bei einem Autounglück in Stettin.

In Stettin ereignete sich an der Parnitz-Brücke ein schwerer Verkehrsunfall. Als die Brücke bereits hochgezogen war, fuhr ein Kraftwagen her­bei. Der Fahrer, der seinen Wagen nicht gegen die Schranken fahren lassen wollte, riß den Wagen herum, der darauf gegen einen Brückenpfeiler stieß. Die beiden Insassen, der Sattler Erich D r e w s und der Lackierermeister Kurt Porrmann aus Stet­tin, wurden schwer verletzt. Drews starb kurz nach dem Unfall. Der Wagen wurde vollkommen zertrümmert.

Die parisersprechende Uhr" bewährt sich.

In Paris besteht seit Ende 1933 einespre­chende U h r", die jeder Telefonanschlußbesitzer anrufen kann und die von Sekunde zu Sekunde die. genaue Zeit angibt. Da sich im vergangenen Jahr nicht weniger als 3,7 Millionen Telephon- besitzer an diese automatische Auskunftsstelle ge­wandt haben, hat der Postminister beschlossen, in Lyon und Marseille einen entsprechenden Zeitdienst einzurichten.

Französisches Segelfliegerlager durch einen Orkan zerstört.

Das große Segelfliegerlager von Montagne- Noire in Südfrankreich ist durch einen Orkan völlig zerstört worden. Ein großer Flugzeug­

schuppen ühb fünf Segelflugzeuge sind dem zum Opfer gefallen.

Zunahme der Heuschreckenplage in Spanien.

Die Heuschreckenplage in Spanien breitet sich weiter aus. In der Provinz Madrid allein sind 21 Dörfer von den Ungezieferschwärmen derart heimgesucht, daß man die ganze Ernte ver­nichtet glaubt. Bei Sevilla bedecken die Heu­schrecken z. T. kilometerweise das Land. Auch das Militär ist jetzt zum Kampf gegen die Landplage eingesetzt worden.

Jleue Riesenwaldbrände in Amerika.

In verschiedenen Teilen von Masiachusetts, New­hampshire, Pennsylvania, Washington und Vancou­ver sind erneut riesige Waldbrände ausge­brochen. Zahlreiche Wohnhäuser wurden zerstört oder beschädigt. Verschiedene Ortschaften waren ganz bedroht. Mehrere Personen kamen im Staat Neu-. York ums Leden. In Massachusetts brennen die Waldungen noch an 32 Stellen.

Rundfunkprogramm

Donnerstag, 23.2Uai.

6 Uhr: Frühkonzert I. 6.45: Gymnastik. 7: Früh­konzert II 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. Aus­schnitte aus deutschen Opern. 10.15: Schulfunk. Volksliedsingen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I des Rundfunk­orchesters. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Wirt­schaftsbericht. 15: Nur Frankfurt: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Kleines Kon­zert. 16.30: Das Schrifttum Polens. Ein Quer­schnitt durch vier Jahrhunderte. Von Antoni Koh- mann. 16.50: Kunst und Glaube. Briefe für schöp­ferische Menschen. Aus dem gleichnamigen Buch von Rudolf Paulsen. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Kunstbericht der Woche. 18.35: Große Deutsche er­leben Heimat und Welt. Mexikanische Reise eines Diplomaten. 19: Unterhaltungskonzert. 20.15: Or­chester-Konzert. 22.20: Turf: 56:10. Vom Gestüt zur Rennbahn. 23: Zeitgenössische Musik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Wetterbericht

des Reichswetlerdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Vom Ostatlantik erstreckt sich ein Hochdruckrücken nach dem Baltikum, der in letzter Zeit bestimmend ist. Ringsumher hat sich aber außerordentlich starke Wirbeltätigkeit eingestellt; es wird vor allem ein kräftiger Mitielmeerwirbel auf unser Wetter Ein­fluß nehmen und mit einer Zufuhr feuchtwarmer Luftmassen gewittrige Niederschläge begünstigen.

Aussichten für Donnerstag: Meist wol­kig, aber ziemlich kühles Wetter, zunehmende Nei­gung zu gewittrigen Niederschlägen, veränderliche Winde.

Aussichten für Freitag: Fortdauer der zu gewittrigen Niederschlägen neigenden Witterung.

Lufttemperaturen am 21. Mai: mittags 20,1 Grab Celsius, abends 15,5 Grad; am 22. Mai: morgens 10 Grad. Maximum 20,8 Grad, Minimum 6,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Mai: abends 15,5 Grad; am 22. Mai: morgens 12 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 11,6 Stunden.

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Einladung zum Besuch der öffentlichen

mit erläuterndem Vortrag.

Warum wühlt man in Stadt und Land als Küchenherd denImmerbrand?

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Die Vorführung findet statt:

Gießen.im Katholischen Verelnshaus.am Donnerstag, den 23. Mal, 16 und 20 Uhr.

Ehemännern. Verlobte sind besonders eingeladen.

Besuch unverbindlichI Eintritt frei!

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Donnerstag, den 23. Mai, nach­mittags 2 Ulrr. versteigere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe er­folgt im Versteigerungölokal im Löwen", Neuenweg 28 dahier), zwangsweise gegen Barzahlung: 7 Schreibmaschinen, 1 Kassen - schrank, 5 Schreibtische, 7 Sofas, 2 Trumeauspiegel, 1 Schreibsekre- tär, 1 Sessel, 4 Vertikos, 4 Chaise­longues, 2 Opelwagen, 2 Kühl­schränke, 1 Kautsch, 5 Grammo­phone, 1 Registraturschrank, vier Warenschränke, 2 Bücherschränke, 2 Klaviere, 3 Büfetts, 1 Kredenz, 1 Radioanlage, 1 Bohner, IStaub- sauger, 1 Backofen, 1 Eiskonser­vator, 1 Kopiermaschine, 1000 neue Säcke, 1 Ballen Halbleinen, ITisch, 1 Blumenkrippe, 1 Kleiderschrank, 1 Ladentheke, 1 Standuhr, Me­tallputz, Autopolitur, 2 Mantel­kessel, Kochtöpfe, Kaffeekannen, Kaffeekessel, Eimer, Butterkühler, Milchtöpfe, Kasserollen, Kühl­einsätze, Handtuchhalter, Salat- seihe, Brotschneidemaschine, Kon­servendosen. 3079D

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