Ausgabe 
21.6.1935
 
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Ur. 142 Drittes Blatt

Eichener Anzeiger lGeneral-Anzeiger für Dberhesien»

Freitag. 21 Zuni 1955

Diens-

Beim Bau eines Kanalschachtes.

für Hochbauten ein. Zur Versorgung des neuen Straßenzuges mit elektrischem Strom wird ein Ge-

gelegenheit ausgebaut.

Die Baustelle Am Nahrungsverg.

Karben,

Für Frauen Montag von 18

20 bis ältere,

Tennis.

und Männer gemeinsam, jeden bis 19 Uhr und 19 bis 20 Uhr, Städt. Plätze am Schützenhaus.

bäude zur Ausnahme des Transformators am Zugang dieser Straße errichtet. Die Südseite dieses Gebäudes wird zu einer Regenschutzhalle mit Sitz-

Umfangreiche Bauarbeiten am Aahrungsberg

Straße (Am Nahrungsberg") hindurch und in offenem Lauf durch die Gärten bis kurz vor das Gebäude der Universitätsbibliothek. Da durch den offenen Lauf des Klingelbachs eine Versumpfung des dortigen Gartengeländes droht, soll nunmehr der Wasserlauf in einem geschlossenen Schacht im

Nachdem die Kanal- und Straßenbauten im Heegstrauchweg und dessen Zugang vom Aulweg her beendet sind, setzt nun auch die Bautätigkeit

Evangelisch-kirchliche Dienstnachrichten

ELP. Ernannt wurden: der Pfarrer Rudolf Peter zu Friedberg-Fauerbach zum Dekanstell­vertreter des Dekanats Friedberg mit Wirkung vom 1. Juni 1935 ab: der Pfarramtskandidat Walter Weber aus Marzell (Baden) zum Pfarrverwalter

Fröhliche Gymnastik und Spiele.

Nur für Frauen, jeden Donnerstag von 21 Uhr für jüngere, 21 bis 22 Uhr für Lyzeum, Dammstraße.

Reiten.

In allen Orten könnenKraft-durch-Freude"- Sportkurse aller Art eingerichtet werden, wenn sich eine Anzahl Teilnehmer (ca. 15 bis 20) finden. Auskunft erteilen die Orts- und Betriebswarte Kraft durch Freude", sowie das Sportamt, Gießen, Schanzenstraße 18.

INachl alle mit!

gebühr.

Für Fortgeschrittene werden Uebungsstunden ohne Lehrer eingerichtet. Die Kosten hierfür betra­gen 5 Sportmarken ä 40 Pf., bzw. ä 60 Pf.

Boxen.

Auch für die Boxkurse werden noch Anmeldungen entgegengenommen. Für Gruppen aus Vereinen und Betrieben können Sonderkurse eingerichtet werden. Die Kosten betragen 6 Sportmarken ä 40 Pf. = 2,40 Mark, bzw. 6 Sportmarken ä 60 Pf. = 3,60 Mark. Anmeldungen schriftlich mit Angabe der gewünschten Uebungszeiten und Tage an das Sportamt, Schanzenstraße 18.

Sportkurse in Lollar.

Ab Samstag, 22. Juni, läuft in Lollar ein Schwimmkursus im Lahnbad von 16 bis 18 Uhr. Kosten: 30 Pf. für DAF.-Mitglieder, 50 Pf. für Nichtmitglieder. Anmeldungen in den Uebungs­stunden beim Schwimmlehrer.

Für die anderen vorgesehenen KdF.-Sportkurse in Lollar werden die Uebungszeiten und Uebungs- stätten noch bekanntgegeben.

Gegenwärtig sind an der Ecke Nahrungsberg und Keplerstraße umfangreiche Erdarbeiten im Gange. An dieser Stelle wird von vielen Arbeitern tief ausgeschachtet. Ziemlich große Erdmassen wer­den bewegt. Es handelt sich bei dieser Arbeit um zweierlei Vorhaben.

In erster Linie galt es einen Kanalanschluß herzustellen, und zwar u. a. zu den neuen Häusern am Heegstrauchweg, die bisher an die Kanalisa­tion nicht angeschlossen waren. Diese Arbeit ge­staltete sich insofern nicht ganz einfach, als die Kanalisation unter dem Bahnkörper hindurchgeführt werden mußte. Die neugelegte Kanalisation ver­läuft in dem Weg, der vom Nahrungsberg aus zwischen den Gärtnereien hindurch zu dem dort erhöht gelegenen Bahndamm der Linie Gießen Fulda fuhrt. Die Kanalisation führt diesen Weg ein Stück weiter, schließlich am Turnplatz des MTV. vorbei nach dem Heegstrauchweg. Im Zu­sammenhang mit dem Bau dieser Leitung mußten auch etliche' Kanalschächte erstellt werden

Gleichzeitig mit der Schaffung dieses Kanal­anschlusses wurde auch damit begonnen, den Klin­gelbach zu verlegen. Der Klingelbach führt bisher unweit vom BahnübergangAulweg unter der

Hier wird (Ecke Keplersirahe und Am Nahrungsberg) der Klingelbach in den vorhandenen Stollen geleitet. (Aufnahmen [3]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

G i e s ch e, Nieder - Modau, Dekanat Darmstadt; Wilhelm H e d d e r l ch . Staden, Dekanat Fried­berg: Hans Jüngel. Wahlen. Dekanat Alsfeld; Karl Konrad. Pfarrassistentenstelle Michelstadt, mit dem Sitz in Steinbach, Dekanat Erbach; Karl Launhardt. Holzheim, Dekanat Hungen; Kurt Maier, Ortenberg, Dekanat Büdingen; Johann Mathes, Groß-Steinheim, Dekanat Offenbach; Wilhelm Maurer, Erbach II. Dekanat Erbach; Ernst Staiger, Hopfgarten, Dekanat Alsfeld; Wilhelm Stühlinger, Bechtolsheim, Dekanat Alzey; Paul D i e tz, Fränkisch-Erumbach, Dekanat Groß-Umstadt; Hans Herr, Pfarraffistentenftelle Nieder-Ramftadt, mit dem Sitz in Traisa, Dekanat Darmstadt; Kurt Kirmes, Wiesbaden, Berg­kirche I, Dekanat Wiesbaden-Stadt; Heinrich K l e mann, Fleisbach, Dekanat Herborn; Erich Peter, Wilsbach, Dekanat Gladenbach; Ernst Velten, Offenthal, Dekanat Offenbach.

(Sportfurfe des Sportamts Gießen ,/Kraft durch Freude".

Allgemeine Körperschule.

Für Frauen und Männer gemeinsam, jeden Frei­tag von 20 bis 21.15 Uhr, Lyzeum, Dammstraße

Anfängerkursus, , , .

Zu diesen Kursen werden noch Anmeldungen ent­gegengenommen. Die Kosten betragen 5 Sportmar­ken ä 80 Pf. = 4 Mark für DAF.-Mitglieder, bzw. 5 Sportmarken ä 1 Mark = 5 Mark für Nichtmit­glieder. In dieser Gebühr sind mit einbegriffen: Platzbenutzung, Bälle, Schläger und Balljungen-

Jeden Montag von 21 bis 22 Uhr, jeden tag von 21 bis 22 Uhr, jeden Mittwoch von 20 bis 21 Uhr, Reitschule Schömds, Brandplatz. Mor­gens von 6.30 bis 7.30 Uhr und am frühen Nach­mittag können noch weitere Reitkurfe eingerichtet werden. Anmeldungen (schriftlich mit Angabe der

Rheinfahrl auf den 14, Juli verschoben.

Wegen des in Koblenz stattfindenden Gaupartei­tages des Gaues Koblenz hat uns die Reichsbahn in letzter Stunde den von uns beabsichtigten Zug an den Rhein nicht genehmigt. Unsere Rheinfahrt wird deshalb verschoben auf Sonntag, 14. Juli.

Tanzgaslspiel Hannah Spohr und Tanzgruppe Lotte Müller.

Der Beginn des Tanzfestspieles am Sonntag, 23. Juni, ist von 7 Uhr auf 8 Uhr verlegt worden. Alle Freunde dieser beschwingten. Überall Freude bringen Kunst sollten sich diesen Tanzabend ansehen. Hannah Spohr, längst in Gießen keine Unbe­kannte mehr, und die Tanzgruppe Lotte Müller, Frankfurt a. M. bildeten den Kern der Tanzfest- spiele, die im Januar d. I. von der NS.-Gemein- schaftKraft durch Freude" vor fast 4000 Zuschau­ern im Hippodrom zu Frankfurt aufgeführt wurden.

Preise der Plätze: 0,60 bis 1,50 RM. Karten im Vorverkauf : Geschäftsstelle der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude", Schanzenstraße 18, bei sämt­lichen KdF.-Warten, bei Ernst Challier und im Schokoladenhaus Huntemann, Seltersweg.

Urlauberzug vom 19. Juli bis 2. August nach Schlesien Glaher Bergland.

Fahrtkosten 57 Mark. Diese zweiwöchige Urlaubs­fahrt führt in Deutschlands Südosten, das Schlesier­land. Das Urlaubsgebiet im Glatzer Bergland bietet in feiner Art neue Reize, die vielen Bewohnern des westlichen Deutschland verschlossen blieben, denen jetzt die NS.-GemeinschastKraft durch Freude" eine solche Fahrt ermöglicht. Eine Tagesfahrt wird die Urlauber nach Breslau führen, der fchlefiscden Metropole.

Am 14. I u l i findet durch die Ortsgruppe Klein-Linden eine Fahrt in den Tau»

gewünschten Uebungszeiten und Tage) nimmt das Sportamt, Schanzenstraße 18, entgegen. Die Kosten betragen 6 Sportmarken ä 1 Mark = 6 Mark für DAF.-Mitglieder, bzw. 6 Sportmarken ä 1,50 Mark = 9 Mark für Nichtmitglieder.

Leichtathletik.

Für Frauen und Männer gemeinsam, jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.

Schwimmen.

Für Frauen und Männer gemeinsam, jeden Mittwoch von 20 bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr, Volksbad; jeden Montag von 18 bis 19.45 Uhr, Badeanstalt des Männerbadevereins.

Fröhlicher Sport- und Spielbetrieb.

Für Frauen und Männer gemeinsam, jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr, jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.

Schule, Deutschkundliche Fachschaft: 16.15 Uhr Sit­zung in der Oberrealschule. Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Der bunte Schleier". Ehemalige 97er- Kameraden: 20.30 Uhr Besprechung imHessischen Hof".

Mitteilung des Gtadischusamles.

Am Samstag, 2 2. Juni, finden keine Sprechstunden des Stadtschulrates statt. Ebenso fällt der Schulunterricht für alle Volks-, Berufs- und Privatschulen aus.

Gustav Jakoby

als Gast im. Stadttheater Gießen.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Am Dienstag, 25. Juni, ist Gustav I a k o b y im Stadttheater Gießen mit seinem ProgrammZwei Stunden Lachen mit Gustav Jakoby . Jakoby gilt augenblicklich als Deutschlands größter Vortrags­künstler und Humorist im volkstümlichen Genre; man nennt ihn nicht zu Unrecht den Erben des unvergeßlichen Otto Reutter. Wir treffen m ihm eine der beachtenswertesten Gestalten der Dortrags- kunst einen unbestrittenen König auf dem Gebiete der politischen Satire, die er mit beispiellosem Ge- schick und Takt meistert. Es geht ihm der Ruf voraus, einer der allergrößten deutschen Humoristen und Dortragsmeister zu fern. Unbesiegt ist er auf feinem Spezialgebiet, und er setzt eine Vortrags- folge zusammen, die Humor, Witz, Satire, Schnurre und Scherz, fröhliche Lieder vorn Rhein und Wem sowie lustige Ausflüge ins Reich der Dialekte ent­hält. Dieser Abend wird >edem Besucher zu einem I Erlebnis schönster Art werden.

Zuge der StraßeArn Nahrungsberg" bis zur Ecke Keplerstraße geführt und anschließend in einen bereits vorsorglich vor längerer Zeit geschaffenen Stollen eingeleitet werden. Der offene Lauf des Baches durch die Gärten hinter der Bibliothek wird dadurch vermieden.

Die nachstehenden Pfarramtskandidaten sind mit Wirkung vom 1. Juni 1935 ab zu Pfarrverwaltern der daneben angegebenen Pfarreien ernannt wor­den, nachdem sie die Stellen bereits einige Zeit als nichtordinierte Kandidaten versehen haben: Klaus Bischoff, Spachbrücken, Dekanat Groß- Umstadt; Julius Cronenberg, Dreifelden, Dekanat Selters; Ernst Dame rau, Melbach, Dekanat Hungen; Dr. Walter Eschenr öd er, Stadtvikar in Frankfurt a. M.; Adolf Fai lin g, Ueloersheim, Dekanat Oppenheim; Hans Geiß­ler, Flomborn, Dekanat Alzey; Dr. Richard

Aus der Provinzialhauptstadl.

Sommersonnenwende.

Die morgige Sonnwendfeier soll das Fest der Verbundenheit mit der Natur sein, wie einst bei unfern Ahnen. Es soll nicht nur ein Fest der Jugend fein, sondern ein gemeinsames Erleben des ganzen deutschen Volkes.

Weit blauen die fernen Berge, silbern glänzt das Wasser des Flusses drunten im Tal. lieber Wald und Wiese liegt ein geheimnisvoller Schleier. Düste umwehen uns. Das stille Atmen der Bäume bringt zu uns. Der Waldbach scheint eingeschlasen, nur müde und schläfrig plaudert er weiter. Die Blumen senden starken Duft in die Sternennacht. Kein Lärm des Tages steigt bis hier auf die Bergeshöhe. Ganz in der Ferne aber schlägt eine Nachtigall, hell und jauchzend.

... Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die weiten Lande, als flöge sie nach Haus.

(Eichendorff.)

Das ist der Zauber der deutschen Sommernächte. Das sind Stunden, in denen wir staunend stehen und Alltag, Leid und Sorge vergessen. Eine unendliche, heilige Ruhe kehrt in unserem Herzen ein.

Wie oft mögen unsere Vorfahren in solchen Näch­ten, beim geheimnisvollen Rauschen der Eichen in den Wäldern gestanden haben. Wie haben sie, denen doch ringsum Wald und Feld, Luft und Wasser mit Geistern und lebendigen Wesen bevölkert waren, ge- \ lauscht! Sie schauten nach der Sonne aus, sie beob­achteten den Mond und die Sterne. Sie waren noch in viel stärkerem Maße mit der Natur verbunden als wir.

Und es kam der Tag, an dem die Sonne ihren höchsten Stand erreichte. Es ging wieder abwärts. In dieser Zeit, auf der Höhe des Jahres, flammte das Sonnwendfeuer in allen Gauen auf.

Es gab manches mitleidige Lächeln und auch höh­nende Worte, als in den Jahren vor dem Krieg einige Jungen und Mädchen, etliche Bünde und Wandervogelgruppen, die alte schone Sitte des Sonnwendfeuers wieder neu einführten. Aber die Jugend behielt recht. 1

Sie entdeckte nicht nur eine alte germanische < Feier, sondern sie eroberte auch die Natur. Die t Taten der Freiwilligen im Weltkrieg gaben Zeugnis i von ihrem Wollen. Natur und deutsche Seele, sie i gehören untrennbar zusammen. Es war wie beim Aufgang der Morgensonne. Die Augen blickten hin- I ein in den kommenden lichten Tag, sie glänzten vor « Freude. i

Und so feierten die Jungen auch die Sonnen- j wende, hoffend auf eine neue Zeit, hoffend auf < Deutschlands Auferstehung, wenn auch schlimme i Jahre kamen. Im Herzen unserer Jugend lebte dieses | heilige Sonnwendfeuer weiter, und es wurde von neuem zu heller Flamme entfacht. Die Jugend hat , etwas wiedergefunden, das die Alten längst ver­gessen glaubten.

Da oben auf der Bergeshöhe, beim flammenden 1 Holzstoß, beim Feuerspruch und beim Sprung durch die Flammen: Da brach der alte deutsche sieghafte Glaube durch. Bei diesem heiligen Feuer schöpften einst unsere Vorfahren Kraft und Glauben für ein langes Jahr.

So schlug das Herz unserer Jugend hoher, wenn sie zurückdachte an die erhebende Sonnwendfeier, wenn sie sich bas Bild noch einmal vergegenwär­tigte: Der brennende Holzstoß, die hoch schlagenden Flammen, grauer Rauch und knisternde Funken, daraus hervortauchend die hell beleuchteten Gesichter, die glänzenden Augen, und über dem Ganzen der - wunderbare Zauber der Sommernacht.

Solche Augenblicke vergißt man nicht. Unser ganzes Denken und Handeln war beschwingt, die Begeisterung schlägt hoch. Wir gedenken der Ver­gangenheit, wir hoffen auf eine neue herrliche Zu­kunft!

Der Sonnwendfeier Flammenzeichen zum Himmel (obre hoch empor! Laßt unsre Herzen ihnen gleichen, Begejstrung flamme braus hervor! Unb wie bie Feuerzungen künden, daß wir bewahren beutsche Treu, so möge unser Sieg entzünben altbeutschen Helbenmut aufs neu! Hort ihr bas Rauschen in ben Eichen? Hort ihr ben fernen Donnerton?

Es mahnt: Die Sonne will entweichen, unb fernher bräut bie Nacht uns schon. Da laßt uns benfen unsrer Ahnen, die einst erworben uns dies Land zum ew'gen Eigen der Germanen vom Gletscherfirn zum Dünensand ...

(B a y e r.) S.

Gommers Anfang

Am 22. Juni nimmt kalendermäßig der Sommer seinen Anfang. Wir haben an diesem Zeitpunkt die kürzeste Nacht unb ben längsten Tag. Nunmehr werben bie Tage nicht mehr länger, sondern, nach einiger Zeit, allmählich immer kürzer. Diese Fest­stellung machen, bedeutet gleichzeitig daran zu er­innern, daß mir dann des Jahres Höhepunkt be­reits hinter uns haben, daß der Abstieg des Jahres beginnt.

Flammen nun bie ©onnenroenbfeuer in ben deut­schen Gauen auf, zum Zeichen bes Höhepunktes bes Jahres so betunben sie mit lodernden Zungen, bah wir festhalten am Brauch unserer Vorfahren, bie schon vor Jahrtausenden bie Sommersonnwende auf Bergeshöhen festlich begingen. Noch steht bas Geschenk der Sonne für biefes Jahr aus: benn bie Ernte ber Felber unb der Früchte beginnt erst zu reifen. Der Sommer, ber jetzt seinen Einzug halt, ist ber Erfüller ber Erntehoffnungen unb damit ber große ßebensfpenber ber Menschen. Sonnwend­feuer leuchten ihm zu seinem Beginn. Es fmb bie Feuer ber Freude! . f.

Sommers Anfang nötigt uns indessen zu der F s - fteUung, daß wir, nachdem wir keinen richtigen Frühling erleben dursten, wieder einmal einen Wunsch offen haben: den Wunsch, wenigsten einen echten, strahlenden Sommer zu .^kommen. E s ja Erntezeit, ba brauchen wir heiße, sonnige^age, es ist Reisezeit, da hoffen wir auf gutes Wetter, es ist Ferienzeit im Sommer, ba soll es schon fein. Der Sommer hat viel von dem gut zu machen, was ber Frühling versäumte. Hoffentlich erleben wir mit ihm keine Enttäuschung!

vornokizen.

Tageskalenber für Freitag. NSG. Kraft durch Freude": 20 bis 21.15 Uhr allgemeine Körperschule im Lyzeum, Dammstraße- 20.15 Uhr im Großen Hörsaal Vortrag von Pro fesior Te- mesvarylieber bas Wesen ber deutschen Mu­sik". NS. Lehrerbund, Gießen, Abteilung Höhere

ber Pfarrei ber Schloßkirchengemeinbe zu Offenbach, Dekanat Offenbach, mit Wirkung vom 1. Mai 1935 ab; ber Pfarrer Richard Weber zu Lampert­heim, Dekanat Zwingenberg, zum Pfarrer der zwei­ten Pfarrei der Petrusgemeinde zu Darmstadt, Dekanat Darmstadt, mit Wirkung, vom 1. Juni 1935 ab; der Pfarrer Hans Eichenauer zu Groß- Karben, Dekanat Friedberg, zum Pfarrer der Pfarrei Nieder-Florsheim, Dekanat Worms, mit Wirkung vom 16. Juni 1935 ab; der Pfarrer i. R. Karl Krieger zu Feilbingert (Pfalz) zum Pfarrverwalter der Pfarrei Dexheim, Dekanat Oppenheim, mit Wirkung vom 1. Juni 1935 ab; der Pfarrer Walter Anthes zu Rimbach, Deka­nat Zwingenberg, zum Pfarrer der ersten Pfarrei Lampertheim, Dekanat Zwingenberg, mit Wirkung vom 1. Juni 1935 ab.

Die deutsche Rrbcitdfront " n.9.=6cffleinfchaft,,firaft durch freube"