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1,55 Mark, Landbutter 1,40 bis 1,42, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (inländische) 8 bis 9, Wirsing (gelb), das Pfund 18 bis 20, (grün) 25 bis 30, Weißkraut 12 bis 15, Gelbe Rüben, Bündel (neue) 20 bis 25, das Pfund (alte) 15, Rote Rüben 10 bis 15, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 15 bis. 20, Spargel III 50, II 60, I 70, Erbsen 35, Mischgemüse 15 bis 20, Tomaten 1,10 Mark, Zwiebeln 25 Pf., Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 45, Rhabarber 10 bis 12, Kar­toffeln 4 Pf., der Zentner 3,50 bis 4 Mark, Aepfel, das Pfund 35 bis 65 Pf., Honig 45, junge Hähne 75, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 60 bis 70, Salat 15' bis 25, Salataurken 50 bis 60, Oberkdhlrabi 20, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 50, Rettich 10 bis 15, Radieschen, Bündel 7 bis 12.

Vornottzen.

Tageskalender für Dienstag : Stadttheater: 20 bis 22.45 UhrVertrag um Kara­kal". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Schlaf­wagenkontrolleur". Oberhessischer Kunstoerein (Turmhaus am Brandplatz): 16 bis 17 Uhr Aus­stellung Christian Rohlfs-Hagen.

** Eine Richtigstellung macht die Unter­schrift unter das auf der ersten Seite links unten zu unserem gestrigen Bericht über die Eröff­nung der Reichsautobahn gebrachte Bild insofern nötig, als Reichsernährungsminister Darrs bei dem Staatsakt am Sonntag nicht zugegen war.

** Die Reichspost unterstützt d i e Ar­beitsbeschaffungslotterie. In der Zeit vom 1. Juni bis 31. August führt die Reichsleitung der NSDAP, eine Arbeitsbeschaffungslotterie durch. Der Reichspostminister wird diese Lotterie dadurch fördern, daß er den Losverkäufern gestattet, die Kraftposten und Landkraftposten vom 1. Juni bis 31. August unentgeltlich zu benutzen, um ihre Lose auch auf dem flachen Lande abzusetzen. Die Verkäu­fer müssen chre Uniform tragen und ihre polizei­lich abgestempelten Ausweise vorzeigen.

** Der Reichsverband Deutscher Rundfunkteilnehmer (RDR.) veranstaltet am Sonntag, 16. Juni, eine Rheinfahrt, an der sich jedermann beteiligen kann, jedoch ist rechtzeitige An­meldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl für die Kreisgruppe Gießen auf eine bestimmte Zahl be­schränkt ist. Die Fahrt geht mit Sonderzug, nachdem die Teilnehmer aus den Kreisgruppen Wetzlar und Marburg in Gießen eingetroffen sind, am Sonntag früh gegen 6.30 Uhr nach Rübesheim. Dort wird ein Sonderdampfer bestiegen, der die Teilnehmer flußabwärts auf der schönsten Rheinstrecke über Koblenz bis nach Königswinter bringt. Ein Sonder­zug geht abends von Königswinter nach Gießen zurück, wo gegen 22 Uhr die Ankunft erfolgt. Man beachte die Anzeige in der vorigen Samstags-Aus­gabe.

** Der Bund heimattreuer Schlesier (Deutscher Ostbund) hielt im VereinslokalHotel Köhler" seine gut besuchte Mcki-Monatsversamm- lung ab. In seinen Begrüßungsworten widmete Vereinsführer K o ft o r z dem verstorbenen Mar­schall Polens Pilsudski ehrende Gedenkworte. Nach der Besprechung organisatorischer Fragen wurden die ersten Anträge für das ostdeutsche Ab- stimmungs - Erinnerungszeichen entgegengenommen. Die Werbung für die ostdeutschen Heimatoereim- gungen wirkt sich auch in Gießen erfolgreich aus. Zu der dreiwöchigen Ferienfahrt anfangs Juli nach Ostpreußen liegen schon zahlreiche Anmeldungen von Nichtmitgliedern vor. Den Teilnehmern an der Fahrt wird Gelegenheit geboten, das Abstimmungs­denkmal in Allenstein und das Tannenbergdenkmal zu besuchen. In längeren Ausführungen gab der Dereinsführer einen Bericht über die erste Süd- westdeutsche Landesverbandstagung in Saarbrücken, an der auch Landsleute der Gießener Ortsgruppe teilgenommen hatten. Das Wesentlichste war der Hinweis auf die neuen Richtlinien der Arbeit der ostdeutschen Heimatverbände innerpolitischer, volks­wirtschaftlicher und kultureller Art. Die Heimat­verbände wollen Wahrer jenes Vermächtnisses größter Schicksalsschläge sein, die der Weltkrieg dem deutschen Osten stärker als anderen deutschen Gauen zugefügt hat. Aus der schicksalhaften Gebundenheit an die angestammte Heimat und der inneren Ver­pflichtung jedes einzelnen zum Dienst an der Heimat soll die Heimatliebe Mittler und Förderer sein des Verständnisses der Landsmannschaften unterein­ander und der opferbereiten Hingabe an das große gemeinsame Vaterland: Deutschland. Ende des Monats soll in Braunfels ein ostdeutsches Treffen der Landsleute aus den Kreisen Wetzlar und Gießen stattfinden. Mit einem Treuegelöbnis zur ostdeut­schen Heimat, zum Führer und Reichskanzler und zum deutschen Vaterland wurde der offizielle Teil beschlossen. Der Austausch heimatlicher Erinnerun- aen und ein gemütliches Beisammensein gaben dem Abend einen eindrucksvollen Abschluß.

** Der Kaufmännische Verein zu Gießen hielt gestern in seinem Vereinsheim unter Leitung des 1. Vorsitzenden Heinrich Erle feine diesjährige Hauptversammlung ab. Aus dem vom Schriftführer K. H. Kuhl erstatteten Jahres­bericht war zu entnehmen, daß der Verein feinen Mitgliederbestand halten konnte, es wurde aber be­dauert, daß die jungen Kaufleute so wenig Interesse für den Verein zeigen. Der verstorbenen, jahrzehnte­lang treuen Mitglieder H. Aubel, Ehr. Inder- thal, W. Müller, I. I. Sauer wurde durch Erheben von den Sitzen gedacht. Durch seine lehr­reichen Vorträge, die der Verein auch im verflossenen Jahre durch bedeutende Redner abgehalten hat und deren Besuch für Mitglieder kostenlos ist, trägt er viel zur Vergrößerung des allgemeinen Wissens und der Unterhaltung bei. Das gleiche tut die gut ausgestattete Bücherei, deren Benutzung ebenfalls kostenlos ist. In dem Dereinshaus erteilt die Höhere Privatschule tagsüber ihren Unterricht. Von größe­ren festlichen Veranstaltungen hatte man im ver­gangenen Jahre abgesehen. Der vorn Rechner M o o tz vorgetragene Bericht über die Kassen- und Derrnögensverhältnisse ergab, daß diese gesund sind. Die turnusmäßig ausscheioenben Vorstandsmitglieder Gravelius, Hirsch» Lang, Müller und Schneider wurden einstimmig wiedergewählt. Dem 1. Vorsitzenden Heinrich Erle wurde der Dank für seine Tätigkeit ausgesprochen.

** Was dürfen Zitronen kosten? Der Neichskommissar für Preisüberwachung teilt zur Frage der Zitronenpreise mit: Bei den zur Zeit

gelten Einfuhrpreisen sind Kleinhandelspreise von etwa 5 bis 6 Pf. je Stück für Zitronen mittlerer Güte angemessen.

** Der Dünsbergverein hielt am Sams­tagabend im Hotel Köhler bei üblichem Besuch seine Hauptversammlung ab. Der Rechner erstat­tete den Kassenbericht, der in allen Teilen für rich­tig befunden wurde: er erhielt unter Dankesworten Entlastung. Der Schriftführer verlas die Be­richte der letzten Sitzungen, die gutgeheißen wur­den. Die Vorstandsämter blieben in den Händen der seitherigen Inhaber, als Beisitzer wurde wei­ter Ämtsgerichtsdirektor i. R. E. Funk bestimmt. Die weiteren Besprechungen galten den Belangen des Dünsbergvereins. Es wurde allgemein be­dauert, daß die Mitgliederzahl in letzter Zeit er­heblich zurückgegangen ist. In Anbetracht des gu­ten Zweckes, den der Verein dem Dienste der All­gemeinheit widmet, und des geringen Jahresbei­trags von M. 1,50 wäre zu wünschen, daß neue Mitglieder dem Verein beitreten. Es wäre be­dauerlich, wenn der Dürnsbergoerein die Erhal­tung des Turmes und feiner Hutten für die Folge nicht mehr ausüben könnte.

** Ehemalige hessische Leib-Drago­ner I Herr E i d m a n n, der Kameradschaftsführer der ehemaligen hessischen Leib-Dragoner im Kreise

Gießen, schreibt uns: Am kommenden Samstag und Sonntag treffen sich alle ehemaligen hessischen Leib- Dragoner in ihrer alten Garnison Darmstadt, um gemeinsam den 75. Gründungstag ihres ruhm­reichen und stolzen Regiments zu begehen. An die­sen Tagen sollen sich wieder alle Kameraden der Zeit erinnern, in der es ihnen vergönnt war, den grün-weißen oder feldgrauen Rock zu tragen. Be­sonders groß wird die Wiedersehensfreude bei den Kameraden sein, die sich schon jahrelang, vielleicht seit ihrer gemeinsamen Dienstzeit, nicht mehr ge­sehen haben. Mehr als vier Jahre lang auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen, in Frankreich, Bel­gien, Kurland, Litauen, Jnnerrußland, Rumänien und schließlich in der Ukraine hat das Regiment un­übertreffliche Leistungen vollbracht. Mit dem Kara­biner oder mit der Lanze in der Hand, zu Fuß und zu Pferde, in Hitze und Kälte, immer und überall haben die tapferen hessischen Reiter, oft unter schwe­ren Entbehrungen, aber stets in treuer Kamerad­schaft, ihre soldatische Pflicht stolz und frohgemut erfüllt. Gelegentlich der Jubiläumsfeier gilt es da­her auch denjenigen aus tiefstem Herzen zu danken, die in den Reihen des Regiments ihr Leben gelassen haben, auf daß die deutsche Heimaterde vor dem Einbruch unserer Feinde bewahrt bliebe.

Gießener Studenten besuchen Arbeitsdienstlager Nassau.

Dom NS. Deutschen Sttrdentenbund, Hochschul­gruppe Gießen, wird uns berichtet:

Wenn die Hochschulgruppenführung an der Uni­versität Gießen die Förderung nach Fühlungnahme und Zusammenarbeit zwischen, dem NSD. Studen­tenbund und dem Arbeitsdienst vertritt und Ende voriger Woche diesen Gedanken erstmalig in die Tat umsetzte, indem das Gießener Kamerad­schaftshaus zu einem Kameradschaftsabend der Arbeitsdienstabteilung 4/251 nach Nassau fuhr, so ist diese Förderung an sich nicht neu, stellt aber in ihrer Besonderheit eine beachtenswerte An­regung dar. Der Erfolg dieses ersten Schrittes läßt hoffen, daß man auch im übrigen Gaugebiet diesen Gedanken aufgreifen und in seiner Verwirklichung ein Stück NS.-Studentenbundsarbeit erblicken wird.

Grundlegend wollen wir die im Diensthalbjahr entstandene Gemeinschaft der kommenden Arbeiter der Stirn und der Faust auch nach Beendigung der heute leider noch nicht allgemeinen Arbeitsdienst­pflicht fördern. Diese Forderung erscheint uns um so dringlicher, als der vielerorts in den Arbeits­dienstabteilungen aufgekommenen Mannschaftsmei- nung, der Student kümmere sich nach Ableistung feiner Dienstzeit den Teufel um feine früheren Ka­meraden, der Boden entzogen werden muß. Ich habe selbst monatelang gegen diese Stimmung,der Arbeiter sei ja doch immer der Summe", in einer Arbeitsdienstabteilung gekämpft. Auf der anderen Seite ist es nur zu begrüßen, wenn den einsatzwil­ligen Studenten während ihrer Studienzeit, die die Gefahr einer Vereinzelung in der wissenschaftlichen Sphäre in sich birgt, ein neues lebendiges Betäti­gungsfeld im Rahmen der gesamtdeutschen weltan­schaulichen Erziehungs- und Schulungsarbeit eröff­net wird.

Wir denken hier nicht nur an die Durchführung gemeinsamer Kameradschaftsabende, die zum nach­haltig bildenden Erlebnis werden, sondern propa­gieren darüber hinaus eine von Studenten des NSDStB. durchgeführte staatspolitische Schulung im Arbeitsdienst auf der Grundlage der von der Reichs- leitung des Arbeitsdienstes herausgegebenen Richt­linien und in Zusammenarbeit zwischen den Grup­

penlehrern des Arbeitsdienstes und den örtlichen Schulungsleitern des NSDStB.! Von Seiten des Arbeitsdienstes aus gesehen bedeutet die Verwirk­lichung dieses Gedankens auf jeden Fall eine Be­reicherung des staatspolitischen Unterrichts der Form und dem Inhalt nach. Inwieweit sie zur Lösung eines internen Arbeitsdienstproblems beantragen vermag, wird die Praxis lehren. Von Seiten des NSDStB. aus betrachtet, wird den Studenten hier Gelegenheit gegeben, ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen und fruchtbar zu wirken. Wir verkennen die Fülle der organisatorischen Schwierig­keiten keineswegs, sind aber von dem Wert und der Durchführbarkeit dieses Gedankens so überzeugt, daß wir auch eine teilweise, örtlich beschränkte Verwirk­lichung den maßgeblichen Stellen zur Prüfung Vor­schlägen.

Der Erfolg des gemeinsamen ersten Kamerad­schaftsabends der Arbeitsdienstmänner und der Stu­denten (des Gießener Kameradschaftshauses) in der Arbeitsdienstabteilung 4/251, Nassau, ermutigte uns zu diesen kühnen Hoffnungen. In Anwesenheit des Arbeitsführers Schmidt verlebten wir einen Abend, an dem kameradschaftliche Ursprünglichkeit in Ansprachen, Gesang, Spiel, Musik, Vortrag und spontanen Sprechchören geschlossen zum Ausdruck kam und den beiderseitigen Ansprachen Wunsch auf Ausgestaltung dieser Verbundenheit zeugte. Wir mußten versprechen, bald wiederzukommen, und wer­den dannLangemarck", eine Weihe von Carl Gau- chel, darstellen. Wir ließen es uns nicht nehmen, einen Trupp ArbeitSdienstmänner zu uns nach Gie­ßen einzuladen.

Am besten gibt wohl das Bekenntnis unseres öster­reichischen Kameraden, der politischerVerbrechen" wegen flüchten mußte, diesen Kameradschaftsabend in seinem Wesen wieder, wenn er von unbedingter Verwirklichung nattonalsozialistischen Wollens und Erlebens sprach.

Wenn wir auch auf diesem Wege voranschretten, so dürfen wir dessen um so gervisser sein, einst vor dem Führer und der Geschichte bestehen zu können als eine verschworene Gemeinschaft.

stuck. S. Grothenscheck.

Kraft durch Freude" - Sport für alle!

Leibesübungen sind weder an Lebensalter, noch an körperliche Geschicklichkeit gebunden. Sie fordern nichts, als daß einer frohen Herzens hingeht, mitmacht und damit feinem Willen Ausdruck gibt, sich gesund und lei­stungsfähig, kraftvoll und schön zu erhalten." Reichssportführer von Tschammer und Osten.

Um jedem Volksgenossen, gleichviel ob jung oder alt, billig und bequem die Möglichkeit zu geben, sich körperlich zu betätigen und in wahrer Volksgemeinschaft Spiel, Sport, Turnen und Gym­nastik zu treiben, schuf Dr. Ley im Rahmen der Deutschen Arbeitsfront die NSG.Kraft durch Freude" und darin auch das Sportamt, das der Reichssportführer von Tschammer und Osten betreut.

Im Rahmen des Freizeitwerkes des Führers soll durch planvolle Leibesübungen die körperliche, gei­stige und seelische Gesunderhaltung und Stärkung des arbeitenden deutschen Menschen erreicht werden. Durch den Einbau der Sportämter in die NSG. Kraft durch Freude" werden damit die Leibes­übungen als ein außerordentlich wirksames Mittel zur Kräftigung des gesamten Menschen und zur freudevollen Entspannung und Erholung anerkannt und bewußt in den Dienst des völkischen Ausbaues gestellt.

Das Spocfamt Gießen Hal insbesondere die Aufgabe, den Gedanken der Leibesübungen volkstümlich zu machen und die vielen, die dem Sport noch fernstehen, zu aktiver sportlicher Betätigung zu bringen.

Nach bestem Wissen und mit freudiger Verant­wortung strebt bas Sportamt danach, die gestellten Aufgaben zu erfüllen, nämlich:

1. Die Erziehung und Ertüchtigung aller Volks­genossen durch allgemeine Körperschulungskurse durchzuführen.

2. Das Schwimmen zu vermitteln.

3. Die Leichtathletik stark zu fördern.

4. Den Angehörigen der DAF. alle anderen Sportgebiete durch Einrichtung von Sonderkursen zugängig zu machen.

5. Männer und Frauen aus allen Berufen und Ständen, die bisher abseits von den Lei­besübungen standen, für die Sportkurse zu gewin­nen.

Tausende von Volksgenossen konnten bisher von

den Sportämtern im Gau Hessen-Nassau zum eige­nen Nutzen und zum Nutzen unseres Volkes für die Sportkurse gewonnen werden. Die Organisation steht, und mit ihr bekunden Tausende, die bisher in den Sportkursen Daseinsfreude und Schaffenskraft fanden, sich weiterhin mit den Leibesübungen zu befreunden.

Die Leibesübungen sind im nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr Sache des einzelnen, die aus Eigennutz betrieben wird, sondern Pflicht und Dienst an der Gemeinschaft des Volkes!" v. Tschammer und Osten.

Reihl euch ein in die Front deskrafldurch- Freude"-Sporles! Nacht euren Körper stark und widerstandsfähig durch Teilnahme an den Leibesübungen beim Sportamt der NGS.

Kraft durch Freude"!

Anmeldungen und Auskunft: SportamtKraft durch Freude", Schanzenstraße 18. Sprechstunden von 10 bis 13 Uhr. Telephon 2919. Oder: in den Sportstunden beim Sportlehrer.

Sportkurse in Gießen.

Allgemeine Körperschule: Frauen und Männer gemeinsam Freitag von 20 bis 21 Uhr, Lyzeum.

Fröhliche Gymnastik: Nur für Frauen Donnerstag, 20 bis 21, 21 bis 22 Uhr, Lyzeum; Freitag, 20 bis 21 Uhr, Heil- und Pflegeanstalt.

Leichtathletik (Reichssportabzeichen): Frauen und Männer gemeinsam Samstag, 17 bis 19 Uhr, Universitätssportplatz.

Schwimmen: Frauen und Männer gemein­sam Mittwoch, 20 bis 21, 21 bis 22 Uhr, Volksbad.

Fröhlicher Sport- und Spielnach­mittag: Frauen und Männer gemeinsam Diens­tag, 19 bis 20.30 Uhr, Universitätssportplatz.

Achtung! Reiten!

Der erste Reitkursus beginnt am Dienstag, 21. Mai, in der Reitschule Schömbs (21 bis 22 Uhr). Die Teilnehmer, die sich schriftlich auf dem Sport­amt zu diesem Kursus gemeldet haben, werden ge­beten, sich unverzüglich auf dem Sportamt, Schan­zenstraße 18, zwecks Empfang der Sportmarken ein» zufinden. Die Kosten betragen für Mitglieder der DAF. 6 Mark bzw. 9 Mark für Nichtmitglieder.

Es ist ein zweiter Reitkursus vorgesehen (Mon­tag, 27. Mai), zu dem noch einige Teilnehmer zuge­

lassen werden können. Baldige Anmeldungen, bis spätestens Donnerstag, 23. Mai, persönlich, unter gleichzeitiger Entrichtung der Gebühren auf dem Sportamt.

Sprechstunden des SportamtsKraft durch Freude", Schanzenstraße 18, von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Fernsprecher 2919.

Oberhefsen.

Diamantene Hochzeit.

* Kesselbach, 21. Mai. Das Ehepaar Eisen­bahn-Oberassistent i. R. I. Meißinger I. und Frau Johanna, geb, Löber, hier, können am 23. Mai im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Jubilar ist Kriegsteilnehmer von 1870/71.

Zmkertagung in Bad-Nauheim.

* Bad-Nauheim, 20.Mai. Die Imker- Fachgruppe Wetterau hielt am gestrigen Sonntag hier ihre Monatsversammluna ab. Der Jubiläumslichtbildervortrag7 5 I a h r e Bienen­zucht i n Oberhessen" wurde vorgefuhrt. Er bekam seine besondere Note dadurch, daß die ein­zige noch lebende Tochter des geistigen Vaters des oberhessischen Bienenzüchteroerems, Frau Professor Eck, geb. Deichert, aus Gießen, mit ihren Enkel­kindern dazu anwesend war und aus ihren Jugend­erinnerungen noch manches über die ernste Arbeit ihres Vaters um die oberhessische Imkerei und über die Jmkergrößen der Vergangenheit, die durch ihr Vaterhaus in Büdingen gingen, erzählte. Ferner sprach der Bienenseuchenwart Fritz S t a u b a ch aus Friedberg über die Gefahren, denen die Bienenbrut ausgesetzt sein kann, die aber durch das neue hes­sische Bienenseuchengesetz ihrer Schrecken entkleidet

Der Stand derBienen ist infolge des üblen Wetters ebenso wie der Obstanlagen schlecht. Um so mehr wird alles darangesetzt und vorbereitet, um durch eine etwaige Wanderung Spättrachten, wo möglich im Schwarzwald, auszunutzen.

Gemeinsame ärztliche Versorgung der Krankenhäuser Friedberg und Bad-Nauheim.

B a d - N a u h e i rn, 20. Mai. (LPD.) Ein schönes Beispiel nationalsozialistischer Gemeinschaftsarbeit geben die beiden Städte Friedberg und Bad- Nauheim. Es fanden Verhandlungen statt wegen der öerforgung ber beiden Kran- kenhäufer. Es wurde beschlossen, daß der Chef­arzt des Konitzkystists von Bad-Nauheim, Prof. Dr. Lu eg, gleichzeitig neben der Leitung des Städtischen Krankenhauses Bad-Nauheim als Fach­arzt für innere Medizin am Bürgerhospital Fried­berg tätig sein wird. Der Chefarzt des Bürger- Hospitals Friedberg, Pros. Dr. Gundermann, übernimmt neben der Leitung des Bürgerhospitals die chirurgische Tätigkeit am neuen Krankenhaus Bad-Nauheim als Facharzt für Chirurgie. Diese Regelung wird voraussichtlich noch auf weitere Fachärzte ausgedehnt werden und tritt mit der In­betriebnahme des neuen Städtischen Krankenhauses Bad-Nauheim in Kraft.

Schnee im Vogelsberg.

LPD. Lauterbach, 21. Mai. In der Nacht zum Sonntag fiel im Oberwald Schnee. Die Vogelsbergbauern trauten ihren Augen nicht, als sie am Sonntag früh die Herchenhainer Höhe, den Hoherodskopf und die anderen Kuppen des hohen Vogelsberges im weißen Kleid erblickten. Zwei bis drei Zentimeter stark war die Schneedecke, die zu dem jungen Frühlings­grün in einem seltsamen Gegensatz stand. Malerisch war bas Bilb, aber keineswegs erfreulich für ben Bauern.

Landkreis Gießen.

* Wieseck, 20. Mai. Der Turnverein Wieseck ehrt seine schulentlassenen Mitglieber nicht in Ge­stalt einer großangelegten Feier, fonbern in schlichter Form gebuchte ber Turnverein 1862 Wieseck am Freitagabenb ber turnenben, jetzt der Schule entlassenen Jungens und Mädels. Die gesamte Turnerjugend eine stattliche Zahl hatte unter Leitung von Turnwart Hch. Römer im Saalbau Braun Aufstellung genommen. Aber auch viele ältere Turnsreunde waren erschienen, um Zeuge dieses weihevollen Aktes zu sein. Nach dem gemeinschaftlichen GesangGetreu allezeit" wandte sich Vereinsführer D a u p e r t in längeren Ausführungen an die nun werdenden Zöglinge und Turnerinnen, die mit dem heutigen Tage von ihren jüngeren Mitturnern Abschied nehmen würden, um in eine höhere Altersstufe eingereiht zu werden. Ein entscheidender Abschnitt des Lebens beginne nun wohl bei den meisten Schulentlassenen durch die Erlernung eines Berufes. Der Vereinsführer ermahnte jedoch, auch für die Zukunft die allge­meine Körperbildung nicht außeracht zu lassen und bas ihnen liebgeworbene Turnen burch weitere Reg­samkeit im Uebungsbetrieb wachzuhalten unb stän­dig höhere Leistungen anzustreben. Um den Zeit­punkt dieses Uebertrittes nicht nur in Worten, son­dern auch im Bilde festzuhalten, wurde jedem ein­zelnen Schulentlassenen eine schöne Erinnerungs­tafel mit aufgeklebter Photographie und passender Widmung überreicht. Die Gedenkstunde fand mit dem LiedeTreu unserem Volke" einen würdigen Abschluß.

CO Klein-Linden, 20. Mai. Am Sams­tagabend hielt die neugegründete Ortsgruppe Klein-Linden des Reichsbundes für Lei­besübungen im Turnerheim ihre erste Sitzung ab. Zur Besprechung stand die Ausgestaltung ber Olympia-Werbewoche für unser Dorf. Das Ergebnis ber Beratungen war, baß am 2. Juni eine größere sportliche Veranstaltung unter Betei­ligung ber Rabfahrvereinigung Klein-Linben, bes Schützenklubs Rolanb unb bes Turnvereins 1889 abgehalten werben soll. Einem Festzug burch bas Dors sollen in bem Saale des GasthausesZur deutschen Eiche" die sportlichen Darbietungen fol­gen. Zur Teilnahme an dem Fest sollen sämtliche örtlichen Vereine eingeladen werden. Die Ein­trittspreise sind so niedrig gehalten, daß der Be­such der Veranstaltung jedem Volksgenossen mög­lich ist. In der Sitzung wurde noch die Beitrags­frage geregelt. Die ber Ortsgruppe angeschlosse-

P Ma Pfund Speck, 2 Eßlöffel Fett, 3 Pfund rohe Kartoffeln, Jj^ S §

2 Würfel Maggi's Sratensoße, 2 Zwiebeln, 1 Prise Pfeffer, BLM MU KRB B

je 2 Teelöffel Salz, Senf und Essig, 1 Titer Wasser.

Speck und Zwiebeln kleinwürfeln, im Fett anbraten. Die in Scheiben___

geschnittenen Kartoffeln mit/2 Titer Wasser dazugeben, leicht salzen UM und zum Kochen bringen. - Maggi's Bratensoße laut Vorschrift be- reiten und zufügen,- nach Pfeffer und Essig abschmecken, den Senf g | | D

darunterrühren. Unter öfterem Umrühren garkochen. Beigabe: Salzgurke.

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