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nen Vereine sollen für sedes Mitglied monatlich einen Beitrag von zwei Pfennig abliefern. Zum Ortsgruppenkassenwart wurde Wilhelm Germer berufen. Die einzelnen Fachämter wurden wie folgt besetzt: Fachamt 1: Geräteturnen: Ernst Pfaff, Fachämter 2 und 4: Fuß- und Handball: Otto Hahn, Fachamt 5: Schwimmen: Wilhelm Germer, Fachamt 9: Schießen: Albert Dei­bel, Fachamt 13: Radsport: Albert Mochr und Fachamt 20: Wandern: Ernst Weigel.

= Steinbach, 20. Mai. Am gestrigen Sonntag­mittag verschied unerwartet infolge eines Schlag­anfalles der Straßenwart i. R. Hubertus Becker im Alter von 75 Jahren. Der Verstorbene erfreute sich bis zum letzten Tag einer guten Gesundheit und konnte noch am 6. April die goldene Hochzeit mit seiner gleichaltrigen Gattin Maria, geb. Hahn, feiern.

V Bellersheim, 20. Mat. Dem Rufe des Reichsbauernführers folgend, haben hier acht Bauern und Landwirte erstmals wieder seit mey- reren Jahrzehnten Flachs ausgestellt, um so zur Verringerung der ausländischen Gespinst­fasereinfuhr beizutragen. Auch der Anregung der Reichsregierung, den Oelfruchtcrnbau zur Durchführung des Fettplanes zu fördern, ist hier entsprochen worden. Der prächtig entwickelte Raps zeigt reichlichen Schotenanfatz. Die hiesige Mark- und Gemeindejagd wurde zum Preise von 920 Mark an den seitherigen Pächter M. Emmel von hier verpachtet. Durch die kalten Nächte haben die Kirschen am meisten gelitten. Zwetschen und das feinere Steinobst haben nur teilweise Schaden davongetragen, lieber öen Fruchtansatz bei Spätobst (Winteräpfel und Winterbirnen) läßt sich noch kein endgültiges Er­

gebnis feststellen, da sich durch die kalte Witterung die Blütezeit hinauszieht, und der nötige Bienen­flug nur in vereinzelten Stunden geschehen kann.

+ Obbornhofen, 20. Mai. Da die vor­jährige Ernte wohl einen guten Körnerertrag, aber eine geringe Strohernte erbrachte, macht sich in den bäuerlichen Betrieben ein verhältnismäßig starker Streumangel bemerkbar. Um diesem Uebelstand abzuhelfen, gab die zuständige Forst- behörde auf Antrag der Gemeindeverwaltung die Streulaubgewinnung frei. In diesen Tagen wurde in den Schneisen das Laub gerecht. Ein Kuhspännerwagen kostete 1,20 M., während der Leiterwagen mit Pferdebespannung mit 1,50 Mark berechnet wurde. Die Nutzung der Gemeindewege kam jetzt zur Versteigerung. Die Gemeindekasse konnte dafür etwa 110 RM. vereinnahmen. Bei der Verpachtung der hie­sigen Gemeindejagd erhielt Erbhofbauer Her­mann R u ck e i s e n von Wohnbach den Zuschlag mit 700 RM. Jahresabgabe. Das Jagdgebiet um­faßt 560 Hektar Feld und 99 Hektar Wald.

Kirche und Schule.

Kreis Büdingen.

8 Nidda, 20. Mai. Gestern wurde der als Nachfolger des verstorbenen Pfarrers Laut be­rufene Pfarrer Eduard Koch, seither in Freien- st e i n a u, durch Oberlandeskirchenrat Walther unter Assistenz von Dekan Hoch (Selters) und Pfarrer Adam (Büdingen) bei reicher Beteiligung der Gemeinde in sein Amt eingeführt. Sei­ner Antrittspredigt legte er die Worte Hebräer 13, Vers 7 bis 9, zu Grunde.

Auderspottliches.

Olympiavorbereitungen.

Wenn das Ende des Monats Mai, herannaht, beginnt für die Rennruderer der Auftakt zur Regatta-Saison. In monatelanger harter Arbeit, bei jeder Witterung und in bedingungsloser Unter­ordnung haben sie sich auf die Wettkämpfe vorbe­reitet. Mit besonderer Strenge wird im deutschen Rudersport die Einhaltung der Trainingsvorschrif­ten durch die Ruderer gefordert. Haben sich die Ruderer einmal zum strengen Training verpflich­tet, so gelten Verletzungen der Vorschriften als mit der Ehre eines Ruderers nicht vereinbar, und schwere Sühne ist die Folge von Verstößen. Ge­rade diese Einstellung macht den Rudersport zu einem männlich harten Sport, allerdings nur im Wettkampf, während das Rudern an sich, das die gesamte Muskulatur in Anspruch nimmt, gerade in seinen gemessenen und rhythmischen Bewegungen, die nichts Hasttges und Verkrampftes in sich tragen, auch für das weibliche Geschlecht einen höchst ge­sunden und passenden Sport darstellt.

Wie kaum ein anderer Sport bietet der Ruder­sport seelische Entspannung und Vertiefung. In Wanderfahrten auf herrlichen Strömen, Flüssen und Seen im deutschen Vaterland erschließen sich Naturschönheiten von seltener Pracht. Diese Fahr­ten bringen tiefe Naturverbundenheit, eine Versen­kung in die Kultur und Geschichte unseres Volkes, in froher Kameradschaft mit Gleichgesinnten.

Das erzieherisch ungemein Wertvolle, das in dem Rudersport als Mannschaftssport liegt, hat seinen Ausdruck auch in der Schüler- und Jugendruderei gefunden und wird in fast allen deutschen Ruder­vereinen stets sorgfälttg gepflegt.

Mit besonderer Sorgfalt werden in diesem Jahre, dem vorbereitenden Jahr zur Olympiade, die Olym­pia-Anwärter der Achterzellen des Deutschen Ruder­verbandes ausgebildet, um für die schweren Aus­scheidungskämpfe der Rennsaison gerüstet zu sein. Der Olympiazellen-Achter der Gieße­ner Rudergesellschaft 1 8 7 7 hat die letzten Wochen allabendlich unter der Obhut des Trainers B r a h m harte Schulung hinter sich und rudert nunmehr in folgender Besetzung:

1. Genß, August; 2. Meister, Fritz; 3. Eute- neu e r, Eugen; 4. L o n k w i tz, Walter; 5. G l i e r, Erich; 6. Ulrici, Günther; 7. Justin, Julius; 8. Timpe, Karl; Steuer: Loh, Heinz. Die vier Bugleute und die vier Schlagleute bilden außerdem je einen Vierer und werden auf den kommenden Re­gatten auch in dieser Bootsgattung starten. Die äußerst starke Mannschaft hat sich bis jetzt sehr gut entwickelt und dürfte bei weiterer Vervollkommnung auf der großen Grünauer Regatta am 15./16. Juni, dem ersten diesjährigen Start sämtlicher acht Olym­piazellen-Achter des Deutschen Ruder-Verbandes, eine Rolle spielen.

Olympia-Arbeit ist Dienst am Vaterland" und darum nationale Angelegenheit. Diese Erkenntnis darf nicht nur auf Sportkreise beschränkt bleiben. Jeder deutsche Volksgenosse soll und muß sich für die vorbereitende Arbeit seiner Olympiakämpfer inter­essieren und durch sein Interesse den Mut und die Kampfkraft der Mannschaften steigern zum Wett­kampf der Nationen der ganzen Welt, zur Deutschen Olympiade 1936. Br.

Suche nach demtlnbekanntenSports- mann* im Radfahren.

Am nächsten Sonntag werden sich die Radfahrer auf die Suche nach demUnbekannten Sports­mann" begeben. Gefahren wird in zwei Klassen, und zwar ^-Klasse bis 18 Jahre 50 Kilometer, 6-Klasse über 18 Jahre 100 Kilometer. Stichtag für das Alter ist der 1. Mai. Teilnahmeberechtigt sind nur Radfahrer, die noch in keinem öffentlichen Wett­bewerb mitgefahren sind. Die Fahrer mit Wulst­reifen erhalten für je 10 Kilometer 30 Sekunden, solche mit Drahtreifen 15 Sekunden für je 10 Kilo­meter Vorgabe gegenüber den Fahrern mit Schlauch­reifen. Fahrstrecke: Vom Start Schützenhaus, Grün­berger Straße, Reiskirchen, Lindenstruth, Grünberg, Geilshausen, Londorf, Allendorf, Mainzlar, Dau- bringen, Gießen, Marburger Straße, Hitlerwall, Moltkestraße, Kaiser-Allee, Ziel Schützenhaus. Die ^-Klasse startet um 8 Uhr und hat die Strecke ein­mal, die 6-Klasse startet um 7 Uhr und hat die Strecke zweimal zu durchfahren. Meldungen sind an den Bezirksstraßenfahrwart August Deibel, Gießen, Neuenweg 50, bis zum Freitag, 24. Mai, abends abzugeben. Die Sieger erhalten je ein Blumengebinde mit gestickter Schleife und Ehren­urkunde, die folgenden 9 Erinnerungsurkunden.

Deutsches Turn- und Sportabzeichen.

Fachaml Radfahren.

Am Sonntag, 26. Mai, findet in Gießen eine Abnahme der Prüfung im Radfahren statt. Start 10 Uhr. Die Strecke beginnt am Schützenhaus, Kilo­meterstein 2, und führt bis Reiskirchen, Kilometer 12, und dieselbe Strecke zurück. Meldungen an Aug. Deibel, Gießen, Neuenweg 50, oder beim Start am Schützenhaus.

Kußballergebnisse vom Sonntag.

Steinberg Sportfreunde Wetzlar 1:3. Steinberg II Sportfreunde Wetzlar II 2:0. Lollar Kirchhain 3:3.

Leihgestern Großen-Linden 8:0. Großen-Buseck komb. Alten-Buseck 4:4. Wieseck Waldgirmes 11:1.

Rodheim Fellingshausen 10:0.

Launsbach Wißmar 8:5.

Jugendspiele.

Wieseck Waldgirmes 4:0.

Krofdorf Wißmar 0:2.

Großen-Bufeck Schüler 1900 Schüler 1:3. Die übrigen angesetzten Spiele fielen aus. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. Am Sonntag empfing die erste Mannschaft der Spielvereinigung die gleiche Mannschaft des To. Großen-Linden zum fälligen Rückspiel. Das Vor­spiel in Großen-Linden hatte man nach beiderseits schwachen Leistungen 3:3 beendet. Am Sonntag kamen vom Anstoß weg die Leihgesterner sofort vor das Tor der Gäste, immerhin dauerte es eine Viertelstunde, bis der erste Treffer erzielt war und Leihgestern mit 1:0 führte. Bald darauf konnte die Leihgesterner Mannschaft zum zweiten Male er­folgreich fein, dem dann in rascher Folge der dritte und vierte Sieg folgte, so daß zur Halbzeit das Spiel 4:0 für Leihgestern stand. Nach der Pause sah man zunächst verteiltes Spiel, bei dem der Lokalgegner etwas drückte, um wenigstens das

Der judenfreie Markt in Lang-Göns.

* Lang-Göns, 20. Mai. Die Gemeinde Lang-Göns schickt sich an, zum zweitenmal einen judenfreien Markt abzuhalten. Im Juni vorigen Jahres war es der hiesigen Orts- bauernschast gelungen, in Anknüpfung an vergan­gene Zeiten einen judenfreien Markt ins Leben zu rufen, der auch einen glänzenden Verlauf nahm. Die Veranstaltung ist noch in aller Erinnerung, namentlich auch oadurch, weil mit dem Prämi- ierungsmarkt eine große politische Kundgebung verbunden war.

In diesem Jahre ist der Markt etwas früher, nämlich auf den nächsten Donnerstag, 2 3. M a i, gelegt worden. Dieser Zeitpunkt wurde ge­wählt, weil gerade jetzt nach dem Setzen der Kartoffeln und dem Legen der Dickwurzkerne eine größere Pause in den dringenden Arbeiten des Bauern eingetreten ist und die Heuernte noch nicht begonnen hat. Hoffentlich macht der Wetter­gott ein freundliches Gesicht, damit die Veranstal­tungen einen guten Verlauf nehmen.

Der Platz, auf dem sich der Markt abspielen wird, ist äußerst geräumig und bietet Tausen­den von Menschen Raum. Schon am Morgen des Markttages beginnt die Prämiierung der vorge- führten Zuchttiere. Zu diesem Zwecke wurde eine große Grasfläche, die im Besitze der Gemeinde ist, mit starken Tannenstangen sehr dauerhaft einge­zäunt. Dieser eingezäunte Platz liegt ganz nahe bei der Turnhalle. Vorläufig dient er noch dem Jungvieh von Lang-Göns als Tummelplatz. Gegen eine geringe Gebühr kann hier jeder Bauer seine Tiere den ganzen Tag über in Luft und Sonne sich tummeln lassen.

Anschließend und gleichzeitig kann sich dann der eigentliche Vieh- und Krämermarkt ab­wickeln. Daß hier allerlei geboten wird, wissen die Bauern der Umgegend. Besonders in der Schwei­nezucht steht ja Lang-Göns an vorderster Stelle. Zur Zeit sind mindestens zwanzig Schweinezüchter in unserer Gemeinde, die beide Zuchtrichtungen, das Edelschwein und das veredelte Landschwein, züchten. Auf allen großen landwirtschaftlichen Aus­stellungen wurden schon Preise errungen und hohe Summen für diese Zuchttiere bezahlt. Auch in der Pferdezucht Lang-Göns besitzt über 150 Pferde geht es nach einer kleinen Pause wieder auf- wäris.

Und so wird das Reitturnier, das am Nach­mittag des Markttages von der hiesigen Reiter-SA., die durch zwei benachbarte Stürme verstärkt wird, vorgeführt wird, viele Zuschauer anziehen.

Den Höhepunkt des Marktes wird wiederum eine große politische Kundgebung bilden. Punkt 14 Uhr werden Reichsstatthalter Spren­ger und Landesbauernführer Dr. Wagner in Lang-Göns erscheinen. Kurze Zeit vorher wird ein Festzug aufgestellt werden, der mit seinen, ver­schiedenen Wagen und Gruppen die Verbundenheit des Bauern mit dem Boden und seiner Arbeit zeigen wird. Dann wird man auf dem Festplatz an der Turnhalle den Reichsstatthalter und den Lan- desbauernführer sprechen hören. Anschließen wird sich ein großes Volksfest mit abwechslungs-, reichen Darbietungen.

Die Gemeinde Lang-Göns, die schon seit vielen Jahrzehnten Marktflecken war, will mit dem juden­freien Markt keineswegs etwas ganz Neues be­ginnen, sondern nur an vergangene Zeiten anknüpfen. Schon vor 45 Jahren, am 3. Juni 1890, fand in Lang-Göns ein judenfreier Markt statt, auf dem nahezu 4000 Bauern zusammen­kamen. Es war dies die Antwort an die Juden, die ihre Händler veranlaßt hatten weil das Dorf 1890 fast geschlossen antisemitisch gewählt hatte, den Lang-Gänser Markt nicht mehr zu besuchen.

Gerade dieser Lang-Gönser Markt er bestand schon lange Jahrzehnte vor dem Jahre 1890 war einer der größten Märkte von ganz Westdeutschland. Er wurde jedes Jahr zehn Tage nach Pfingsten, also am Dienstag in der zweiten Woche nach dem Fest, abgehalten. Schon am Donnerstag vorher kamen die ersten Händler mit ihrem Vieh. In den meisten Jahren waren es über tausend Stück Vieh, die hier ab­gesetzt wurden. Dabei war es in der Hauptsache nur erstklassiges Vieh, das hier zum Verkauf stand. Es war im ganzen Dorfe, in Ställen und Scheunen, verteilt. Schon am Montag setzte der Handel ein. Dann stand das Vieh in der heutigen Amthausstraße bis hinauf an den Bahnhof und weit die Holzheimer Straße hin. Die alten Bauern erinnern sich noch, daß die Preise, die hier in Lang-Göns auf den Märkten erzielt wurden, so- zusaaen Richtpreise waren. Sie galten bann für die übrigen Märkte.

Ehrentor zu erzielen, womit er allerdings keinen Erfolg hatte. In regelmäßiger Folge schoß Leih­gestern vier weitere Bälle dem Gegner ins Tor, so daß der Lokalkampf mit 8:0 für Leihgestern zum Abschluß kam. Schiedsrichter Offenbacher war dem Spiel ein aufmerksamer Leiter.

Vorher standen sich die zweiten Mannschaften der beiden Vereine gegenüber, wobei Leihgestern mit ersatzgeschwächter Mannschaft 2:3 verlor.

Am Samstagnachmittag stand die erste Jugend der Spielvereinigung bei einem Werbespiel in Butz­bach gegen die dortige erste Jugend und verlor 1:2.

Turn- und Sportgemeinde Rodheim a. d. Bieber.

Rodheim I Fellingshausen I 10:0 (5:0).

Der Kampf war ein ausgesprochenes Lokalderby. Beide Mannschaften mußten Ersatz einstellen. Nach Anstoß entwickelte sich ein scharfes Spiel, bei dem die Gäste sich schnell gefunden hatten und manch schönen Angriff vortrugen. Besonders gut gefiel der Rechtsaußen, da der linke Läufer der Einheimischen ganz kopflos spielte. In kurzen Abständen waren die Einheimischen fünfmal erfolgreich. Fellingshau­sen fiel ganz ab, man spielte nur in einer Hälfte. Nach Settenwechsel bot sich dasselbe Bild. Radheim spielte wie es wollte, und stellte das Endergebnis 10:0. Das Spiel wurde geleitet van Schiri Zitzer, Gießen, der dem Spiel ein gerechter Letter war.

Handball im Gau XII, Kreis VIII.

Das Programm des Sonntags war, wie schon in der Vorschau erwähnt, außerordentlich gering. Nahezu alle Freundschaftsspiele und auch zwei Aufstiegsspiele wurden noch in letzter Minute ab­gesagt. In der Pflichtrunde der 2. Kreisklasse stieg nur

MTv. Gießen II Io. Dorlar I 9:5 (6:3).

Den Kampf konnten die Gießener Männerturner viel sicherer als erwartet für sich entscheiden. Wir wiesen schon darauf hin, daß diese zurzeit eine Mannschaft ins Feld stellen, die nach der augen­blicklichen Form zu urteilen, das Zeug in sich hat, Meister der 2. Kreisklasse zu werden. Es will schon etwas heißen, Mannschaften wie Garbenheim und Dorlar in so sicherer Weise zu schlagen. Das Treffen, das etwas unter der Ungunst der Witte­rung stand, sah die Einheimischen in der ersten Halbzeit überlegen. Nach der Pause holte Dorlar ziemlich auf, konnte aber bei ausgeglichenem Spiel nur noch zwei Tore werfen und so den Sieg des Gegners, der noch dreimal erfolgreich war,' nicht mehr gefährden. Die Gießener halten mit diesem neuerlichen Sieg unangefochten die Spitze vor Tv. Burggemünden.

handballblihturnier in Dornholzhausen.

Trotzdem die Veranstaltung nicht allzu gut be- sucht war, nahm sie einen schönen Verlauf. Die

beteiligten Mannschaften lieferten sich spannende Spiele, die in der Kreisklasse im Pokalsystem und in der Bezirksklasse in einfacher Runde durchgeführt wurden. Die Preisverteilung hatte folgende^ Ergebnis:

Kreisklasse: Turniersieger Tv. Albach; 2. Sie­ger Tv. Holzheim.

Bezirksklasse: Turniersieger 1. Komp. JR. 15 Gießen; 2. Sieger Tv. Lützellinden komb.

Zubiläumsfechten der Kasseler Turngemeinde.

Kassel siegt vor Hamburg, Wetzlar und Marine Kiel.

Aus Anlaß ihres zehnjährigen Bestehens führte die Fechtabteilung der Kasseler Turngemeinde einen Mannschaftskampf durch, an dem sich neben dem Veranstalter der Fechtsportverein Hamburg, der Turnverein Wetzlar und eine Mannschaft der Marine Kiel beteiligten. Sieger blieb die Kasseler Turngemeinde mit 3 Mannschaftssiegen, 32 Einzel­siegen und 156 erhaltenen Treffern. Zweiter wurde der Fechtsportverein Hamburg (1 Ms., 25 Es., 180 Tr.) von dem Turnverein Wetzlar (1 Ms., 20 Es., 196 Tr.) und Marine Kiel (1 Ms., 19 Es., 205 Tr.).

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 22. Mai.

6 Uhr: Von Berlin: Frühkonzert I., Gymnastik. 7: Von Berlin: Frühkonzert II. 8.10: Don Stutt­gart: Gymnastik. 8.30: Von Bad Münster a. St.: Frühkonzert. 10.15: Schulfunk: Welches Instru­ment soll ich spielen? 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Von Breslau: Mittagskonzert I des Funkorchesters. 13.15: Von Breslau: Mit­tagskonzert II. 14.15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Von Kassel: I.Es geht ein Liedchen im Volke..." Heimatliche Weisen aus alter und neuer Zeit. II. Bad Gesundbrunnen". Von der Glanzzeit eines vergessenen Kurbades der Goethezeit. 16: Kleines Konzert. 16.30: Vom Deutschlandsender: Klingen­des Kunterbunt. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Wie ich die national-arabische Bewegung erlebte. Dr. Alfred Kaufmann, Gießen, erzählt. 18.45: Das Leben spricht! 19: Vom Deutschlandsender: Konzert. Imre Stefainiai spielt die 10. und 13. ungarische Rhapsodie von Liszt. 19.30: Dom Deutschlandsender: Wie wird das Dritte Reich regiert? 20.15: Don Stuttgart: Reichssendung: Stunde der jungen Nation. 20.45: Lachender Funk. 22.20: Von Kaiserslautern:Elwetritlche". 23: Von Köln: Unterhaltungs- und Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

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