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Donnerstag, 21 Marz 1935
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Ur. 68 Dritter Blatt
Ein Teil der Brandstätte an der Landstraße nach Geiß-Nidda.
Briefkasten der Mdaktion
Lehrertagung in Gießen
Bezirks-Verein Gießen-Land vom AGLB.
Südwind hatte in dem Schwellen- und Telegraphenmastenlager eine breite und tiefe Flarn- menwand entfacht, die sich unglücklicherweise gerade in der Richtung nach den großen Stapeln mit vielen Tausenden von Brettern und den Werkgebäuden vorwärtsbewegte.
Kommandant Seum von der Niddaer Feuerwehr bezeichnete es bei diesem Stand des Brandes als dringend erforderlich, unter vollem Einsatz aller Kraft vor allem das brennende Schwellen- und Mastenlager dicht an der Feuerfront abzuriegeln, damit die Flammen zum Stehen gebracht würden. Diese Meinung deckte sich mit der Ansicht der übrigen Feuerwehrführer, so daß sofort mit größter Kraft der konzentrische Löschangriff mit der vor- erwäbnten Zielsetzung entfaltet wurde.
aussetzung ist jedoch in beiden Fällen, daß die Wurzeln und Zweige das Nachbargrundstück beeinträchtigen. Früchte, die von Ihren Bäumen auf das Nachbargrundstück hinüberfallen, gehören dem Nachbarn. Werden jedoch die Baumstämme beim Heraustreten aus dem Boden von der Grenze durchschnitten, so gebühren die Früchte und, wenn der Baum gefällt wird, auch der Baum Ihnen und Ihrem Nachbarn zu gleichen Teilen. Sowohl Sie als Ihr Nachbar können in diesem Falle die Beseitigung der Bäume verlangen. Die Kosten der Beseitigung fallen Ihnen zu gleichen Teilen zur Last. Wenn ein Baum, der auf Ihrem Grundstück aus dem Boden tritt, infolge schiefen Wachstums mit dem Stamm in das andere Grundstück hinüberragt, dann kann der Nachbar gegen Sie nur auf Beseitigung klagen. Welcher dieser Fälle bei Ihnen vorliegt, geht aus Ihrer Anfrage nicht hervor.
Anfrage Lauter. Die Ansprüche auf Rückstände von Zinsen verjähren erst in vier Jahren. Sie müssen die angeforderten Zinsen mithin bezahlen.
L. Sch. in R. Die Rückstrahler müssen an der Rückseite zwischen Fahrzeugmitte und linker Außenkante angebracht werden. Sie dürfen nicht höher als 50 cm über dem Erdboden angebracht werden und niemals verdeckt fein. Die Rückstrahler brauchen nicht beweglich zu sein.
W. Sch. in G. Eine bestimmte Höhe der Kürzung der einzelnen Forderungen ist im Entschuldungsgesetz nicht vorgeschrieben. Jedoch darf eine Forderung ohne Zustimmung des Gläubigers höchstens um 50 v. H. gekürzt werden. Es sind aber nicht alle Forderungen kürzbar. Forderungen, die in voller Höhe durch eine innerhalb der Mündelsicherheitsgrenze liegende Hypothek gesichert sind, können z. B. nicht gekürzt werden. Ist die Forderung durch eine nur teilweise innerhalb der Mündelsicherheitsgrenze liegende Hypothek gesichert, dann ist der die Mün- delsicherheitsgrenze übersteigende Teil bis zur Hälfte kürzbar. Unkürzbar sind u. a. ferner Forderungen aus Lieferungen oder sonstigen Leistungen, die nachweislich für den Betrieb nach dem 30. Juni 1931 bewirkt sind. Darunter fallen beispielsweise auch Handwerkerforderungen und dergleichen. Handwer- kerforderungen sind auch in sonstiger Hinsicht bei der Entschuldung noch begünstigt, jedoch gehen dies« Ausführungen über den Rabmen einer Briefkastenanfrage hinaus. Auch die Schuld, für die eine Bürgschaft'bestellt ist, wird im Entschuldungsverfabren gekürzt. Der Bürge haftet auch nach der Entschul- düng weiter, jedoch kommen die bei der verbürgten Schuld eingetretenen Erleichterungen (Zinsberab- setzuna. langsame Tilgung und Kürzung der Schuld) auch ihm zugute
nenden Stapeln befindlichen Gleise des Reichsbahn-Anschlusses stellenweise stark verbogen.
Nach mehrstündiger angestrengtester Arbeit konnte der Riesenbrand gegen 18 Uhr in der Hauptsache als bezwungen angesehen werden. Nunmehr rissen die Feuerwehrmänner mit langen Stangen die im Innern noch brennenden Holzstapel auseinander, um wirksamer löschen zu können, gleichzeitig richteten andere Abteilungen die Schlauchmündungen jetzt mit voller Wasserwirkung auf die zunächst sich selbst überlassenen, weil für die Ausbreitung der Flammen belanglosen Stapel. Auch hierbei gab es noch manch hartes Stück Arbeit zu bewältigen, bis schließlich der Brand, in allen Abschnitten des großen Platzes spät am Abend niedergekämpft war.
Der Brandschaden beziffert sich auf rd. 5 0 0 0 0 Mark. Das himmelsbachsche Sägewerk wird davon nicht betroffen, da die Eisenbahnschwellen und die Telegraphenmasten schon seil einiger Zeit der Reichsbahn bzw. der Reichspost übereignet waren und nur noch auf dem Platze gelagert wurden. Der Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
Auf wessen Veranlassung das als Brandursach« in Betracht kommende Abbrennen des Grases ohns die nach Lage der örtlichen Verhältnisse bedingten ausreichenden Sicherungsmaßnahmen erfolgte, konnten wir gestern nicht erfahren. Die behördlich« Untersuchung dürfte nach dieser Richtung hin ja Klarheit bringen. Mit Anerkennung sei noch vermerkt, daß viele freiwillige Helfer in vorbildlicher Tatbereitschaft beim Retten Hayd ans Werk legten, ferner die Menschenmenge der von allen Seiten her. beiströmenden Zuschauer sich diszipliniert verhielt und das Werk der Feuerwehr in keiner Weise erschwerte.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
T. 4. Sonderbestimmungen über die Instandhaltung des Gartenzauns durch die Anlieger bestehen in Hessen nicht. Nach bürgerlichem Recht gilt folgendes: Mangels befonderer Vereinbarung mit dem Nachbarn hat derjenige die Unterhaltungskosten des Zaunes zu tragen, auf dessen Eigentum der Zaun steht. Steht der Zaun dagegen auf der Greyze, d. h. zum Teil auf dem Eigentum des Nachbarn, und dient er auch dem Nachbargrundstück zum Vorteil — etwa weil er auch vom Nachbar als Grenzzaun benutzt wird —, dann sind die Unterhaltungskosten von den Nachbarn zu gleichen Teilen zu tragen.
h. St. in T. Stehen die Bäume mit dem Stamm auf Ihrem Eigentum, dann kann der Nachbar Wurzeln, die in fein Grundstück eingedrungen sind, ab- schneiden und behalten. Dasselbe gilt auch von überragenden Zweigen, jedoch muß Ihnen hier der Nachbar vorher eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen. Erst nach fruchtlosem Ablauf der Frist kann er die Zweige selbst beseitigen und behalten. Vor-
Eine gewaltige Feuersbrunst entstand gestern gegen 13.30 Uhr auf dem großen Lagerplatz des Himmelsbachfchen Sägewerks in Nidda.
Wenige hundert Meter hinter Berstadt sieht man an dem hellen Frühlingshimmel in Richtung Nidda berits hohe und dichte Rauchwolken stehen, die von dem kräftigen Südwind rasch nach Norden zu dahingetrieben werden, aber immer neue starke Nahrung von der Erde her erhalten. Auf der Hohe an der Reichsbahnhaltestelle Geiß- Nidda, kurz vor Bad Salzhausen, sieht man die dicken Rauchschwaden des großen Brandherdes mächtig emporsteigen, und man erhält dadurch schon eine Vorstellung von dem Umfang des Unglücks. In Nidda sieht man viele Menschen zu Fuß, aitf dem Motorrad oder in Kraftfahrzeugen hinausströmen zu dem südlich vor der Stadt in Rich-
Bei der umfassenden Abriegelung des Flammenmeeres und auch bei dessen späterer Rieder- kämpfung leisteten alle Feuerwehren ganz hervorragende Arbeit, die des höchsten Lobes wert ist.
Während am Ufer der Nidda die Motore der Saugapparate mit höchster Kraft das Wasser her- anschafften, gingen die Schlauchführer mit bewundernswertem Schneid und größter Opferbereitschaft bis in die nächste Nähe der wütenden Flammen vor. Die Mannschaften mußten hierbei von den Rauchgasmasken Gebrauch machen. Alle mußten ferner mit nassen Tüchern behängt bzw. selbst einmal etwas bespritzt werden, um es in der großen Hitze unmittelbar vor dem Flammenmeer aushalten zu können. Diesem heldenhaften Verhalten der Feuerwehrmänner im Zusammenwirken mit der geschickten Führung der Wehren gelang es denn auch, in mehrstündiger harter Löscharbeii die Feuerfront aufzuhalten und dadurch
die Werkanlagen und den größten Teil des Holzlagers zu retten.
In guter und opferfreudiger Kameradschaft mit den Feuerwehrmännern waren aber auch noch viele andere Helfer eifrig am Rettungswerk beteiligt. Hier ist vor allem das Arbeitsdienstlager Nidda hervorzuheben. Mit vereinten Kräften war man bemüht, von den Transportmitteln und den reichen Schwellen- und Mastenvorräten möglichst viel in Sicherheit zu bringen, bevor die Flammen ihr Zerstörungswerk beginnen konnten.
Eine vom Bahnhof Nidda schnell herbeigeholte Lokomotive zog eine Anzahl Güterwagen, die im Lagerplatz standen, noch rechtzeitig aus dem Bereich der Flammen heraus, weiter wurde auf den Schienenloren ein ansehnlicher Teil Schwellen und Masten unversehrt in
Sicherheit gebracht.
Andere trugen Schwellen und Masten auf den Schultern abseits von der Feuerfront. Bei dieser sehr anstrengenden Arbeit war namentlich der Arbeitsdienst besonders tätig. Den jungen Arbeits
dienstmännern sah man es an, daß sie bei diesem schweren Hilfswerk in vorbildlichster Weise alle ihre Kräfte eingesetzt hatten. Bei diesem anerkennenswerten Schaffen der jungen Kameraden vom Arbeitsdienst ereignete sich
leider ein tragischer Unglücksfall, dem der junge Arbeitsdienstmann Karl B rufi us aus Gießen zum Opfer fiel.
Der bedauernswerte junge Mensch, der Ende dieser Woche nach Erfüllung seiner Arbeitsdienstpflicht zur Entlassung kommen sollte, stürzte beim Abwerfen eines Telegraphenmastes und fiel dabei so unglücklich, daß er von dem schweren Stamm am Kopfe und an der Brust getroffen wurde. Nach schneller ärztlicher Hilfe machte sich das Auto der Niddaer Sanitätskolonne mit ihm rasch auf die Fahrt nach Gießen zur Chirurgischen Klinik, leider v e r st a r b er aber schon unterwegs. Die Trauer um den in vorbildlicher Pflichterfüllung beim Dienst für das Gemeinwohl so jäh aus dem Leben abberufenen jungen Volksgenossen ist allgemein.
Auf dem abgeriegelten Brandherd wütete das Feuer noch lange mit voller Gewalt. Die Hitze war so stark, daß sich die dicht an den bren-
Die Arbeitsgemeinschaften I und II „Volksschule" des Bezirks-Lehrervereins Gießen-Land hatten am aestrigen Mittwoch eine recht umfangreiche und sehr lehrreiche Tagung.
Der erste Teil wurde im Hotel Köhler abgehalten. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden, Lehrer Dr. R e i d t (Heuchelheim), hielt Rektor K n a b (Heuchelheim) einen Vortrag über die Wikinger- führten. In seiner Einleitung ging der Vortragende auf die Wichtigkeit eines guten Geschichtsunterrichts näher ein und schilderte dann mit begeisterten Worten die Fahrten der Nordmänner, die einst Island, Grönland und auch schon Nordamerika entdeckt hatten, die ohne Kompaß die Meere durchsegelten mit ihren Drachenschiffen, die überall Kolonien gründeten und so einen Austausch und eine Vermischung verschiedener Kulturen herbeiführten. Unbändiger Freiheitsdrang, größte Tapferkeit und die Lust an Abenteuern trieb einst die Wikinger in alle Welt hinaus. Sie beherrschten das Mittermeer, sahen den Bosporus, entdeckten das Weiße Meer und waren zeitweise die Schrecken anderer Völker. Daß die Darbietung solcher Geschichtsbilder gerade für unsere Knaben in der Schule von größter Bedeutung seien, das wurde deutlich betont. Der Vortragende verstand es, durch die Schilderung der Kampfesweise, der Waffen, der großartigen Organisation (Kameradschaft und Unterordnung unter den erkorenen Führer) usw. ein klares, lebensvolles Bild der Wikinger und ihrer Fahrten zu geben, und erntete am Schluß reichen Beifall.
tung Ranstadt liegenden Werk. Beim Herankom- men an den großen Betrieb sehen wir erfreulicherweise, daß die Flammen zum Glück nicht die Betriebsgebäude ergriffen haben, sondern im Holzlager wüten.
Der etwa 5000 Quadratmeter große südliche Teil des weiten Lagerplatzes ist der Schauplatz des entfesselten Elements. Auf diesem Teil des Platzes brennen Taufende von Eisenbahnschwellen und Telegraphenmasten, alle mit Teer stark getränkt.
Als Ursache des Riesenfeuers wird uns mitgeteilt, in dem Straßengraben der Landstraße von Nidda nach Geiß-Nidda, der dicht an dem Lagerplatz entlangführt, habe man — wie durch Augenschein an den langen verkohlten Strecken ^es Grabens bestätigt wird — das dürre Gras angebrannt, um es zu vernichten. Von diesem Grasbrand sind die Flammen unter und durch den Maschendraht hindurch auf das Holzlager übergesprungen, haben hier neue Nahrung gefunden und dann die gewaltigen Stapel der aufgespeicherten, teergetränkten Eisenbahnschwellen und Telegraphenmasten ergriffen.
heftiger Südwind entfachte die Flammen immer mehr und trieb das verheerende Element von Holzstapel zu Holzstapel.
Da auf diesem Teile des Lagerplatzes nur Fertigware lagerte, wurden die Flammen von Arbeitern an anderen Stellen des großen Platzes erst bemerkt, als es zum Löschen im Entstehen bereits zu spät war. Die auf den Feueralarm schnell an die Brandstätte geeilte Niddaer Feuerwehr unter dem Befehl ihres Kommandanten Seum fand eine Brandlage vor, die für das gesamte Werk ganz außerordentlich bedrohlich war. Angefacht durch den starken Wind, fraß sich das Feuer an der überreichen Nahrung sozusagen im Laufen vorwärts. Kommandant Seum erkannte sofort, daß die Niddaer Feuerwehr trotz eifrigster Arbeit und hingebungsvollstem Einsatz aller Kräfte allein nicht imstande sein konnte, diesem gewaltigen Feuer so wirksam entgegenzutreten, daß das Werk selbst und der übrige große Holzbestand des Lagers geschützt wurde. Die alsbaldige Bitte um schleunige Brandhrlfe vereinigte in rascher zeitlicher Folge
sieben Feuerwehren mit Motorspritzen und drei Feuerwehren mit handsprihen an der Brandstätte.
Neben der Niddaer Feuerwehr unter dem Kommandanten Seum waren noch mit Motorspritzen schnell herbeigeeilt: die Kreismotorspritze aus Gießen mit Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier, Stadtbranddirektor Braubach und mehreren Feuerwehrmännern der Feuerwache; die Kreismotorspritze aus, Büdingen unter dem Kommando des Kreisfeuerwehrinspektors G ö ck e l, Büdingen; die Kreismotorspritze aus Schotten unter Führung des Kreisfeuerwehrinspektors Eberheim, Schotten; die Motorspritzen aus Hungen, Bisses und von den Buderuswerken in Hirzenhain; ferner die Handspritzen aus Kohden, Geiß-Nidda und Da u e rn h e i m. Die Spritzen konnten, glücklicherweise an der dicht an dem Lager entlang fließenden Nidda anlegen und von hier aus durch zahlreiche Schlauchleitungen in umfangreichstem Maße Wasser auf die gewaltigen Brände schleudern. Dem energischen Eingreifen der Gießener Kreismotorspritze war es mit in erster Linie zu verdanken, daß die Flammen nun sehr schnell eingedämmt werden konnten.
Beim Eintreffen der auswärtigen Wehren fah die Lage für den gesamten Lagervorrat und die Werkanlagen sehr bedrohlich aus. Der starke
Ein Teil der Löscharbeit an der Feuergrenze in nächster Nähe der riesigen Bretterstapel. Der Wasser- strahl im Bild stammt von der Gießener Kreismotorspritze. — (Aufnahmen: Photo-Pfaff, Großen.)
seinem eigenen Bekenntnis in dem Buch „Mein Kampf") einst durch seinen Geschichtslehrer große Begeisterung geweckt und seine unendliche Liebe für fein deutsches Volk in dem Geschichtsunterricht genährt und gestärkt worden sei. Mit einem „Sieg- Heil!" auf den Führer schloß der erste Teil der Tagung.
Darauf begaben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften in die Goethe-Schule. Anschließend an das Wort des verstorbenen Leiters des NSLB., Hans S ch e m m, der gesagt hatte, daß Adolf Hitler der größte Erzieher des deutschen Volkes sei, hielt Kreisschulrat N e b e l i n g einen äußerst fesselnden Vortrag über die Aufgaben, die die neue Zeit an die deutsche Schule stellt. Darin, daß unser Führer von Zeit zu Zeit große Probleme und Entscheidungen dem deutschen Volke vorlegt (der Redner erinnerte hier an die Einführung der Wehrpflicht), zeigt er sich als großer Erzieher. Noch vor einigen Jahren wäre das in Deutschland unmöglich gewesen. Durch diese großen Entscheidungen, die alle Deutschen ihre Alltagssorgen vergessen lassen, werden sie immer mehr zur deutschen Volksgemeinschaft und Einheit geführt. Genau so sollten auch in der Schule, die nicht nur Lern- und Arbeitsschule sei, von Zeit zu Zeit Aufgaben gestellt werden, die bei den Schülern Kameradschaftlichkeit, Unterordnung und freiwillige Arbeit forderten. So müßte die Schule zur Erziehungs- und Charakter- bildungsfchule werden. Im Anschluß daran kam Schulrat Nebeling auf die vorbereitende Gruppenarbeit im Geographieunterricht zu sprechen und zeigte den Versammeltes in dem ausgestellten zahlreichen Material, wie die Schüler einer Oberklasse in verschiedenen Abteilungen für das Gebiet „Nordamerika" Stoffe zufammengetragen, Aufsätze ge-
Der Vorsitzende dankte dem Redner, ging bann in einer ausführlichen Darstellung auf den Geschichtsunterricht im allgemeinen ein und wiederholte noch einmal kurz die verschiedenen Abschnitte, die durch die Arbeitsgemeinschaften im letzten Winter behan- _ .....
beit worben waren. Er wies u. a. barauf hin, baß I schrieben, Karten, Münzen, Briefmarken unb Bilder gerabe bei unferm Führer unb Reichskanzler (nach ' gesammelt hatten.
Großfeuer im Sägewerk Himmelsbach in Nidda Taufende von Eisenbahnschwellen und Telegraphenmasten verbrannt. — Ein junger Arbeitsdienstmann aus Gießen bei der Hilfeleistung tödlich verunglückt.
Eigener Bericht unserer Redaktion.


