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Bezirks-Gkirennen auf dem Hoherodskopf
mit 169,50 Punkten. Es wurden Weiten bis 15 Meter
Langlauf:
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; 3. K. Althaus, Skiklub
4. W. Heuschel, Skiklub
5. 5). Stadelmann, Ski-
mit der wurden
Nauheim, 2:30 Min.
Gießen, 2:35 Min.;
Gießen, 2:37 Min.; klub Wetterau.
Auf der Sprungschanze (vom Ablauf aus gesehen) im Augenblick des Absprungs vom Sprungtisch.
Gießen (Reichswehr Gießen), 1:41,14 Std.; 3. H. G r e b, Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen), 1:49,54 Std.; 4. W. G r e b - Friedberg, Skiklub Wetterau, 1:54,58 Std.; 5. Otto Wirth, Skizunft Schotten, 1:58,23 Std.
Slalom-Lauf: 1. Theo Cellarius, Skiklub Gießen, 2:21 Min.; 2. E. Pfad, Skiklub Bad-
Die Sieger: Von links nach rechts Heinrich G r e b (Gießen), Rudi Bender (Hoherodskopf), Mane- k o w s k i (Gießen), die ersten Drei im Langlauf. Manekowski entschied den Sprunglauf für sich. Rechts: Der Sieger im Slalomlauf Th. C e l l a r i u s (Gießen).
1. Rudi Bender,
erzielt. Die Bezirkswettkämpfe wurden Siegerehrung beschlossen. Den Siegern schöne Diplome zuteil.
Oie Ergebnisse.
In zahlreichen deutschen Gauen wurden am Sonntag die Skimeisterschaften ausgetragen. Bayerischer Skimeister wurde Willi Bogner- München, den badischen Meistertitel holte sich Mora t h - Schluchsee und fränkischer Meister wurde Wehrmann -Hof. Die übrigen Titelkämpfe ergaben folgende Sieger: Steinhaufen (Westdeutschland), Erich Recknagel (Thüringen), Walter Glaß (Sachsen), Gustel Adolf (Schlesien) und Raben st ein (Harz) und Lehmann (Norddeutschland).
„ . . Skizunft
Schotten, Zeit: 1:38,5 Std.; 3. Manekowski, Skiklub
Reichlich spät konnte in diesem Jahre erst mit der Durchführung von Skirennen in unseren heimischen Bergen begonnen werden. Nachdem sich aber die Schneeverhältnisse so gestalteten, daß Rennen möglich wurden, so konnte man auch in unserem Bezirk Vogelsberg-Westerwald der Gaue XII und XIII des Deutschen Skiverbandes an die Austragung der Bezirkswettkämpfe denken, die in anderen Gauen bereits abgeschlossen wurden.
Die Bezirkswettkämpfe vereinigten gestern besonders die Wintersportler unseres engeren Heimatgebiets auf dem Hoherodskopf. Die Läufer kamen insbesondere aus Gießen, Schotten, Friedberg, Bad- Nauheim, Grünberg usw. und stellten sich im harten Wettkampf. Die einzelnen Wettbewerbe stellten außerordentliche Anforderungen an die Teilnehmer.
Der Langlauf,
für den diesmal nur acht Läufer gemeldet hatten, führte über eine Strecke von 18 km, und zwar vom Klubhaus aus abwärts, in großem Bogen um den Taufstein herum, hinüber bis an den Fuß der Herchenhainer Höhe und zurück zum Hoherodskopf. Den schwersten Teil der Strecke stellte die Strecke kurz vor dem Ziel dar. Die Läufer hatten hier die fast vollkommen glatt gebügelte steile Rennwiese zu überwinden, die manchem der Läufer nach dem strapaziösen Lauf reichlich schwer fiel. Hinzu kam außerdem, daß der Schnee verharscht war. In kurzen Abständen wurden die Läufer auf die Reise geschickt. Den Sieger stellte Rudi Bender von der Skizunft Schotten, der als Vorletzter startete, bald aber aufholte, seine Konkurrenten überholte, den größten Teil der Strecke führte und schließlich unangefochten das Ziel passierte. Drei Minuten später lief Manekowski vom Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen) und Heinrich G r e b, ebenfalls vom Skiklub Gießen ein.
Sprunglauf: 1. Manekowski, Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen) Note 180,50; 2. R. Bender, Skizunft Schotten, 169,50; 3. Kappes, Grünberg, 160,50; 4. Oswald, Skiklub Bad-Nau- heim 105,60.
Kurze Sportnotizen.
Deutsche Mei st er im Rodel- und Skeletonfahren wurden bei den in Friedrichsroda ausgetragenen Titelkämpfen: Horst Siegemann-Dresden (Skeleton); Wünsch-Brüheim, Oberschreiberhau (Zweier-Lenkrodel); Wünsch - Brüheim - Schneider, Oberschreiberhau (Dreier-Lenkrodel) und Frau Mül- ler-Frl. Benzing, Friedrichsroda (Damen-Zweier).
Einen deutschen Radsieg gab es in Kw> penhagen, wo die Dortmunder Kilian-Vogel mit Rundenoorsprung vor Funda-Pützfeld ein Ächtstun- den-Mannschaftsrennen gewannen. Richter und Steffes belegten in Brüssel in einem Vierländerkampf der Berufsflieger hinter Belgien und Frankreich den dritten Platz. Dritter wurde auch der Kölner Hürtgen mit seinem französischen Partner Diot in einem 80-Kilometer-Mannschaftsrennen in Antwerpen. Albert Richter ging am Sonntag noch in Paris an den Start, wo er ein internationales Fliegertreffen gewann, wegen Behinderung Mi- chards aber distanziert wurde.
zu. Der größte Teil derer, die am Sonntag dem Skilauf auf dem Hoherodskopf huldigte, ließ sich das interessante Schauspiel nicht entgehen. Für diesen schweren Wettbewerb hatten zwar nur vier Mann gemeldet, die sportlichen Leistungen, die gezeigt wurden, waren für unseren Vogelsberg aber doch recht beachtliche. Jeder Teilnehmer hatte' einen Probesprung und zwei gewertete Sprünge auszuführen. Man sah manchen Sprung in guter Haltung, gut gestandene Sprünge, die lebhaften Beifall auslösten. Die beste Note erhielt Manekowski, Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen) mit 180,60 Punkten. Zweiter wurde Rudi Bender (Skizunft Schotten)
Eine große Geschicklichkeitsprobe war
der Slalomlauf,
an dem sich etwa 30 Herren sowie einige Damen beteiligten. Die 1500 Meter lange Strecke führte vom trigonometrischen Punkte hinter dem Jägerhaus nach Breungeshain hinab, bis dicht vor oas Dorf. Der zu überwindende Höhenunterschied betrug etwa 200 Meter. Der Kurs, sehr geschickt abgesteckt, verlangte von den Läufern viel Technik. An den scharfen Kurven hatte sich eine stattliche Menschenmenge eingefunden, die mit größtem Interesse verfolgten, wie die einzelnen Läufer den Kurs hinter sich brachten. Der harte Schnee erschwerte die Aufgabe sehr, und es ging nicht ohne Stürze ab. Den Sieger in dieser Konkurrenz stellte Theo Cella- r i u s vom Skiklub Gießen, der mit 2,21 Minuten die beste Zeit herausholte. An zweiter Stelle folgte der Bad-Nauheimer Pfad, an dritter Stelle A l t - haus vom Skiklub Gießen Die Damen hatten den abgesteckten und für sie reichlich schwierigen Kurs ebenfalls abzulaufen. Frl. Wendeburg von der Skizunft Schotten holte sich vor ihren Mitbewerberinnen den Sieg.
Das stärkste Interesse wandte sich dem Sprunglauf
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ßinfs oben: Start und Zielplatz des Langlaufs. Langläufer im Ziel. — Rechts oben: Zum Slalomlauf angetreten. — Links unten: Augenblicksbild aus dem Slalomlauf: Vor der Haarnadelkurve. — Rechts unten: Der Sprunglauf. Gespannt verfolgt das Preisgericht den Absprung und die Haltung.
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Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern
150eigene Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln, dazu ein lebendiger und aufschlußreicher Einführungstext von
K. Gerhard und G. Wolff
Der Wald ist der Gesundbrunnen unseres Volkes, ist die Stätte, wo jedermann nach des Alltags Mühen und Sorgen Ruhe und Erholung findet. Seine große Lunge spendet dem erschlafften Körper neue Kraft und Frische. Sein geheimes Weben und sein stiller Zauber erheben die Seele zu Reinheit, Schönheit und Lebensfreude. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Gaben des Waldes, die sich dem Naturfreund in einer unvergleichlich vielgestaltigen Lebensgemeinschaft bieten. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, ein Stück Landschaft schlechthin. Er ist die Einheit eines mannigfaltigen Lebens und Webens. Jedes der ungezählten Wesen, vom stolzen Hirsch bis zum kleinsten Waldvöglein, wn der ragenden Tanne bis zum taufrischen Pfeifengras. bietet dem offenen Auge und Ohr eine Fülle von Schönheit. Man muß sie nur erschauen und erlauschen. Zu solchem Schauen und Lauschen führt dieses wunderbare Buch, das jedem Menschen mit gesundem Sinn viel Freude bereiten wird und deshalb vor allem in der Bibliothek eines jeden Naturfreundes nicht fehlen darf.
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