Ausgabe 
21.1.1935
 
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Bezirks-Gkirennen auf dem Hoherodskopf

mit 169,50 Punkten. Es wurden Weiten bis 15 Meter

Langlauf:

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; 3. K. Althaus, Skiklub

4. W. Heuschel, Skiklub

5. 5). Stadelmann, Ski-

mit der wurden

Nauheim, 2:30 Min.

Gießen, 2:35 Min.;

Gießen, 2:37 Min.; klub Wetterau.

Auf der Sprungschanze (vom Ablauf aus gesehen) im Augenblick des Absprungs vom Sprungtisch.

Gießen (Reichswehr Gießen), 1:41,14 Std.; 3. H. G r e b, Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen), 1:49,54 Std.; 4. W. G r e b - Friedberg, Skiklub Wetterau, 1:54,58 Std.; 5. Otto Wirth, Skizunft Schotten, 1:58,23 Std.

Slalom-Lauf: 1. Theo Cellarius, Ski­klub Gießen, 2:21 Min.; 2. E. Pfad, Skiklub Bad-

Die Sieger: Von links nach rechts Heinrich G r e b (Gießen), Rudi Bender (Hoherodskopf), Mane- k o w s k i (Gießen), die ersten Drei im Langlauf. Manekowski entschied den Sprunglauf für sich. Rechts: Der Sieger im Slalomlauf Th. C e l l a r i u s (Gießen).

1. Rudi Bender,

erzielt. Die Bezirkswettkämpfe wurden Siegerehrung beschlossen. Den Siegern schöne Diplome zuteil.

Oie Ergebnisse.

In zahlreichen deutschen Gauen wur­den am Sonntag die Skimeisterschaften ausgetragen. Bayerischer Skimeister wurde Willi Bogner- München, den badischen Meistertitel holte sich Mo­ra t h - Schluchsee und fränkischer Meister wurde Wehrmann -Hof. Die übrigen Titelkämpfe er­gaben folgende Sieger: Steinhaufen (West­deutschland), Erich Recknagel (Thüringen), Wal­ter Glaß (Sachsen), Gustel Adolf (Schlesien) und Raben st ein (Harz) und Lehmann (Nord­deutschland).

. . Skizunft

Schotten, Zeit: 1:38,5 Std.; 3. Manekowski, Skiklub

Reichlich spät konnte in diesem Jahre erst mit der Durchführung von Skirennen in unseren heimischen Bergen begonnen werden. Nachdem sich aber die Schneeverhältnisse so gestalteten, daß Rennen mög­lich wurden, so konnte man auch in unserem Bezirk Vogelsberg-Westerwald der Gaue XII und XIII des Deutschen Skiverbandes an die Austragung der Bezirkswettkämpfe denken, die in anderen Gauen bereits abgeschlossen wurden.

Die Bezirkswettkämpfe vereinigten gestern beson­ders die Wintersportler unseres engeren Heimat­gebiets auf dem Hoherodskopf. Die Läufer kamen insbesondere aus Gießen, Schotten, Friedberg, Bad- Nauheim, Grünberg usw. und stellten sich im harten Wettkampf. Die einzelnen Wettbewerbe stellten außerordentliche Anforderungen an die Teilnehmer.

Der Langlauf,

für den diesmal nur acht Läufer gemeldet hatten, führte über eine Strecke von 18 km, und zwar vom Klubhaus aus abwärts, in großem Bogen um den Taufstein herum, hinüber bis an den Fuß der Herchenhainer Höhe und zurück zum Hoherodskopf. Den schwersten Teil der Strecke stellte die Strecke kurz vor dem Ziel dar. Die Läufer hatten hier die fast vollkommen glatt gebügelte steile Rennwiese zu überwinden, die manchem der Läufer nach dem strapaziösen Lauf reichlich schwer fiel. Hinzu kam außerdem, daß der Schnee verharscht war. In kur­zen Abständen wurden die Läufer auf die Reise geschickt. Den Sieger stellte Rudi Bender von der Skizunft Schotten, der als Vorletzter startete, bald aber aufholte, seine Konkurrenten überholte, den größten Teil der Strecke führte und schließlich un­angefochten das Ziel passierte. Drei Minuten später lief Manekowski vom Skiklub Gießen (Reichs­wehr Gießen) und Heinrich G r e b, ebenfalls vom Skiklub Gießen ein.

Sprunglauf: 1. Manekowski, Skiklub Gießen (Reichswehr Gießen) Note 180,50; 2. R. Bender, Skizunft Schotten, 169,50; 3. Kappes, Grünberg, 160,50; 4. Oswald, Skiklub Bad-Nau- heim 105,60.

Kurze Sportnotizen.

Deutsche Mei st er im Rodel- und Skeleton­fahren wurden bei den in Friedrichsroda ausgetra­genen Titelkämpfen: Horst Siegemann-Dresden (Skeleton); Wünsch-Brüheim, Oberschreiberhau (Zweier-Lenkrodel); Wünsch - Brüheim - Schneider, Oberschreiberhau (Dreier-Lenkrodel) und Frau Mül- ler-Frl. Benzing, Friedrichsroda (Damen-Zweier).

Einen deutschen Radsieg gab es in Kw> penhagen, wo die Dortmunder Kilian-Vogel mit Rundenoorsprung vor Funda-Pützfeld ein Ächtstun- den-Mannschaftsrennen gewannen. Richter und Steffes belegten in Brüssel in einem Vierländer­kampf der Berufsflieger hinter Belgien und Frank­reich den dritten Platz. Dritter wurde auch der Kölner Hürtgen mit seinem französischen Partner Diot in einem 80-Kilometer-Mannschaftsrennen in Antwerpen. Albert Richter ging am Sonntag noch in Paris an den Start, wo er ein internationales Fliegertreffen gewann, wegen Behinderung Mi- chards aber distanziert wurde.

zu. Der größte Teil derer, die am Sonntag dem Skilauf auf dem Hoherodskopf huldigte, ließ sich das interessante Schauspiel nicht entgehen. Für die­sen schweren Wettbewerb hatten zwar nur vier Mann gemeldet, die sportlichen Leistungen, die ge­zeigt wurden, waren für unseren Vogelsberg aber doch recht beachtliche. Jeder Teilnehmer hatte' einen Probesprung und zwei gewertete Sprünge auszu­führen. Man sah manchen Sprung in guter Hal­tung, gut gestandene Sprünge, die lebhaften Beifall auslösten. Die beste Note erhielt Manekowski, Ski­klub Gießen (Reichswehr Gießen) mit 180,60 Punk­ten. Zweiter wurde Rudi Bender (Skizunft Schotten)

Eine große Geschicklichkeitsprobe war

der Slalomlauf,

an dem sich etwa 30 Herren sowie einige Damen beteiligten. Die 1500 Meter lange Strecke führte vom trigonometrischen Punkte hinter dem Jäger­haus nach Breungeshain hinab, bis dicht vor oas Dorf. Der zu überwindende Höhenunterschied betrug etwa 200 Meter. Der Kurs, sehr geschickt abgesteckt, verlangte von den Läufern viel Technik. An den scharfen Kurven hatte sich eine stattliche Menschen­menge eingefunden, die mit größtem Interesse ver­folgten, wie die einzelnen Läufer den Kurs hinter sich brachten. Der harte Schnee erschwerte die Auf­gabe sehr, und es ging nicht ohne Stürze ab. Den Sieger in dieser Konkurrenz stellte Theo Cella- r i u s vom Skiklub Gießen, der mit 2,21 Minuten die beste Zeit herausholte. An zweiter Stelle folgte der Bad-Nauheimer Pfad, an dritter Stelle A l t - haus vom Skiklub Gießen Die Damen hatten den abgesteckten und für sie reichlich schwierigen Kurs ebenfalls abzulaufen. Frl. Wendeburg von der Skizunft Schotten holte sich vor ihren Mit­bewerberinnen den Sieg.

Das stärkste Interesse wandte sich dem Sprunglauf

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ßinfs oben: Start und Zielplatz des Langlaufs. Langläufer im Ziel. Rechts oben: Zum Slalomlauf angetreten. Links unten: Augenblicksbild aus dem Slalomlauf: Vor der Haarnadelkurve. Rechts unten: Der Sprunglauf. Gespannt verfolgt das Preisgericht den Absprung und die Haltung.

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