ist
kommsn. Es besteht wenig Hoffnung, sie noch
Japans Vormarsch im nördlichen China
shingtoner Vertrag
ter Vertrag verbietet d i e Befesti- d"r Insel. Ab^r dieser Vertrag lä"st infolge
g u n g
die in die Kuppeleien verwickelt war und als Zeugin
u.
Kunst und Wissenschaft.
Literaturpreis für Karl Heinrich Waggerl.
Der österreichische Literaturpreis
seien den Aufforderungen des japanischen Oberkommandos auf Räumung der besetzten Gebiete nicht Ihre Vorhuten hätten sogar
sch-m Regierungskreisen begnügt man sich mit der Feststellung, daß Ost-Tschachar von Japan als ein Teil der Provinz Jehol für Mandschukuo b e - a n s p r u ch t werde, während es ausweislich chinesischer sowohl als auch fremder Karten außer- halb der ehemals chinesischen Provinz
Der Gouverneur von Tschachar Sung suchte in Peiping den neu ernannten japanischenMi- l i t ä r a t t a ch 6 Generalleutnant Takahashi auf, um von ihm Aufklärung über die mandschu-
der Kündigung durch Japan Ende des nächsten Jahres ab, und dann könnte die Wake-Jnfel in einen befestigten Stützpunkt verwandelt werden, so wie auch Befestigungsanlagen auf Guam und den Philippinen erlaubt sein werden. Es wird hervorgehoben, daß solche Maßnahmen zusammen mit einer Befestigung der Aleuten-Jnseln die strategischen Verhältnisse im Stillen Ozean von Grund auf ändern würden.
Cine Führertagung des Handwerks
Oer Reichshandwerksmeister kündigt eine Handwerkerkarte und den wandernden Handwerksburschen an.
Aus aller Wett.
Selbstmörderin verursacht schwere Gasexplosion. — Zwei lote, eine Schwerverletzte.
Zu einer schweren Gasexplosion führte ein Selbstmordversuch in einem Hause in Harburg- Wilhelmsburg. Das Gebäude wurde derart in Mitleidenschaft gezogen, daß es geräumt werden mußte. Eine Hausbewohnerin hatte in s e l b st mörderischer Absicht den Gashahn in der Küche geöffnet. Das ausströmende Gas hatte sich dann an dem brennenden Herdfeuer entzündet. Die von der Explosion aufgeschreckten Nachbarn fanden die Frau mit ihrer fünfjährigen Tochter besinnungslos unter zertrümmertem Mauerwerk. Beide waren so schwer verletzt, daß sie kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus verschieden, Durch eine eingedrückte Wand wurde auch eine Frau in der Nachbarwohnung. so schwer verletzt, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Lin ungeklärter Kriminalfall. —
Geheimnisvoller Selbstmord zweier junger Leute.
Ihre Forderung nach einer finnischen Volluniversität unter Ausschluß zu gewinnen. Gerüchtweise verlautet, die Regierung erwäge, die Universität für das ganze Frühjahrsemester zu schließen.
Kampf gegen fremdsprachige Familiennamen in Estland.
DNB. Reval, 19.Jan. Seit einiger Zeit ist in Estland die staatliche Propaganda dahingerichtet, die Bevölkerung zu veranlassen, die nickt e st n i sch e n Familiennamen (meist deutschen, russischen ober schwedischen Ursprungs) in estnische Namen abzuändern. Nun meldet die Presse, daß der estnische Ministerpräsident und Innenminister E i n b u n d seinen deutschklingenden Namen in Empalu umgeändert hat. Der Ministerpräsident hat seinen neuen Namen nach der Benennung seines väterlichen Bauernhofes gewählt. Der estnische Staatsanzeiger veröffentlicht fast täglich lange Listen von Personen, die sich neue Nomen zugelegt haben. Besonders verbreitet ist die Namenumbenennung in Beamten- und Offizierskreisen.
Verkehrsautos umgestürzt. Drei Tote und viele Verletzte sind zu beklagen. Die Verkehrsoerbindungen sind gestört. Meeresstürme haben Verspätungen der Dampfer zur Folge. In manchen Gegenden beträgt die Kälte 14 Grad. Viele Dorf» bewohner werden vermißt. Wolfsrudel dringen in die Dörfer und zerreißen Haus- und Herdentiere.
Schneeslürme und starke Kälte in Amerika.
Die starke Kälte hält im Nordwcsten der Vereinigten Staaten unvermindert an. Das Thermometer sank stellenweise bis auf 4 0 Grad unter Null. Im Staate Washington mußten die Schulen geschlossen werden. Heftige Schnee st ürme haben weite Landstrecken unter dichte Schneemassen begraben. Aus mehreren Orten wurden wieder Todesfälle durch Erfrieren gemeldet. Die Kältewelle dehnt sich zur Zeit weiter nach Osten aus. Auch aus Neuengland werden starke Schneefälle gemeldet. Infolge riesiger Eisstauung liegt der größte Teil der Niagarafälle trocken.
Riesiger Brand in einem japanischen Badeort.
In dem japanischen Badeort Medsaki auf Hokkaido ist ein großer Brand ausgebrochen, bei dem zahlreiche Häuser ein Raub der Flammen wurden. Man befürchtet, daß auch zahlreiche Todesopfer zu beklagen sind, doch liegen hierüber noch keine Nachrichten vor Die Zahl der vernichteten Häuser beträgt 150. Der Schaden wird auf 300 000 Pen beziffert. Die Ursache des Brandes konnte noch nicht ermittelt werden.
Großfeuer
in einem Londoner Krankenhaus für alle Leute.
In einem Krankenhaus für alte Leute in London brach ein G r ohfeuer aus, jo daß 250 bettläge-
Krank« in Gefahr kamen. Dank Oex schnellen
und sachgemäßen Hilfeleistung der Krankenschwestern und Pfleger wurden aber die hilflosen alten Leute binnen kurzer Zeit geborgen. Als eine halbe Stunde nach Ausbruch des Brandes der Dachstuhl einstürzte, befand sich niemand mehr in dem Gebäude. N^h zweistündiger Arbeit gelang es der mit zwanzig Motorspritzen angerückten Feuerwehr, das Feuer zu löschen.
Verhängnisvolle Vlihlichtaufnahme. — Zwölf Menschen durch brennende Papierdekorationen verletzt.
In einer Wohnung im Blumenkamp bei Essen, die zu einer Festlichkeit überreich mit Papierdeko- rationen geschmückt war, geriet beim Abbrennen eines Blitzlichtes ein Vorhang in Brand. Im selben Augenblick stand die ganze Raumdekoration in Flammen. Durch die von der Decke herabfallenden Papierteile erlitten infolge der zum Teil leichten Kostümierung etwa 12 Personen mehr oder minder starke Brandwunden. Sie wurden den Krankenhäusern zugesührt. Bei zwei Personen fihb die Brandoerletzungen besonders schwer.
Schweres Linskurzunglück in einer oberschlesifchen Grube.
Auf der Oheimgrube bei Kattowitz (OS.) ereignete sich ein schweres E i n st u r z u n g l ü ck. Bei einem heftigen Gebirgsstoß ging das Hangende auf der 590-Meter-Sohle zu Bruch. Die hier beschäftigten sechs Bergleute wurden verschüttet. Die Rettungsmannschaft konnte nach einigen Stunden zwei Bergleute bergen. Sie waren leicht verletzt. Zwei Stunden später konnte noch ein Bergmann zutage gefördert werden. Er hatte schwere Verletzungen erüten. An die übrigen drei Verschütteten konnte die R"ttungskolonne noch nicht heran
verurteilt.
Das Militärgericht von Paris hat jetzt eine Familie rehabilitiert, die im Kriege wegen Spionage verurteilt worden war. Es handelt sich um einen französischen Bergmann, seine Frau und seine zwei Kinder, die im Dezember 1914 vom Kriegsgericht wegen Spionage und Einvernehmen mit dem Feind verurteilt worden waren. Der Bergmann und seine beiden Söhne waren zu je fünf Jahren Zwangsarbeit, dis Frau zu 20 Jahren verurteilt worden. Die beiden Eltern starben vor Abbüßung der Strafe. Nach längeren Verhandlungen hat sich die Schuldlosigkeit der verurteilten Familie ergeben, und das Gericht hat sie im Wiederaufnahmeverfahren ausdrücklich anerkannt. Den Nachkommen wurde ein Schadenersatz von 68 000 Franks zugebilligt.
Die Treue zur Heimat mit dem Tode besiegelt.
Am 13. Januar nahm die elfköpfige Familie Heß aus Birkenfeld (Nahe) — Vater, Mutter und neun Kinder — im Saargebiet an der Abstimmung teil. Alle Familienmitglieder waren abstimmungsberechtigt und genügten in Püttlingen ihrer Stimmpflicht. Infolge der Aufregung und der Freude über das Wiedersehen mit zwei Töchtern, die aus Norddeutschland gekommen und ebenfalls nach Püttlingen gereist waren, erlitt die Mutter im Wahllokal einen leichten Schlaganfall, so daß die sonst noch rüstige Frau sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. Schließlich stellte sich bei ihr eine Herzbeutelentzündung ein, an der die treue saardeutsche Mutter nach kurzem Krankenlager verschied. Ihr Andenken wird in Püttlingen wie an der ganzen Saar und in Birkenfeld sicherlich nicht vergessen werden.
Gemeinsame Rundfur.karbeil von Hitlerjugend und Studentenschaft.
Zwischen der Reichsjugendführung, Abteilung Rundfunk, und dem Reichsführer der Deutschen Studentenschaft wurde ein A b- kommen getroffen, nach dem die Rundfunkarbeit der Deutschen Studentenschaft im Rahmen der Abteilung Rundfunk der Reichsjugendführung erfolgen wird. Die Deutsche Studentenschaft stellt einen Verbindungsmann zur Abteilung Rundfunk der Reichsjugendführung, wodurch eine gemeinsame Durchführung der studentischen Rundfunkarbeit gewährleistet ist.
Eine vierzig Jahre alte Frau, die nacheinander in um von ihm Aufklärung über die mandschu- Siegen, Krombach, Betzdorf und Eiserfeld wohnte,' risch-japanischen Truppenbewegungen zu verlangen, hattte sich vor dem zuständigen Schöffengericht we-'Das japanische Armeekommando tm Mandschukuo gen Kuppelei zu verantworten. Sie erhielt acht ließ erklären, daß die japanische Kwantung-Armee Wochen Gefängnis. Im Verlauf der Verhandlung am 18. Januar hie militärischenOpera- kamen seltsame Dinge zur Sprache. So haben sich tionen in der Provinz Jehol gegen zwei 20jährige junge Männner, die im Hause derjdie chinesischen Truppen begonnen Frau verkehrten, aus bis heute noch nicht aufge- habe. Die Chinesen hätten dort eine Reihe b e d e u- klärten Gründen erschossen. In der Wohnung ten der strategischer Punkte beseht und der Angeklagten verkehrte auch eine 29jährige Frau,
gehalten. In Karpatho-Rußland wurde festgestellt, daß verschiedene Eisenbahnschwellenlieferanten die Schwellen weit über dem normalen Preis verkauften. Die Brünner Polizei verhaftete etwa acht Beamte. Die Eisenbahnoerwaltung wurde durch die Affäre u m mehrere Millionen geschädigt. Auch bei Wagen-, Dräsinen- und Autobuslieferungen waren durch die den Lieferungsauftrag anstrebende Firmen verschiedene einflußreiche Beamte der Staatsbahnen bestochen worden. Auch bei der Verteilung von Kohlenliefe- rungen wurde der Weg der Bestechung beschritten. Hier verhaftete man einen Prager Kohlen- aroßhändler und zwei Beamte der Staatsbahnen. Dann wurden bei Durchführung und Vergebung von öffentlichen Bauten vorgenommene Bestechungen entdeckt. Eine Reihe Ministerialbeamter des Landesamtes Böhmen und des Ministeriums für öffentliche Arbeiten wurden verhaftet. Daran schloß sich eine Korruptionsaffäre beim Bau der Trainer Talsperre, bei der allein der Oberrot Dr. Navratil an Bestechungsgeldern die beachtliche Summe von 800 000 Kronen erhalten hat. 28 Personen wurden verhaftet. 200 Millionen an Bestechungsgeldern wurden beschlagnahmt.
Strenger Winter in Italien und Griechenland.
In Mittelitalien hat sich die ungewöhnliche Kälte noch verschärft. In der Nacht zum Sonntag wurden u. a. in Perugia und Rom 7 Grad unter Null festgestellt. Der strenge Frost hielt — eine Seltenheit — in Rom sogar den ganzen Sonntag über an und steigerte sich noch gegen Abend.
Mazedonien, Thrazien, Epirus und Thessalien wurden von großer Kälte und schweren Scknee- tiünneB heimgelucht- Üm Gebirge sind mehrere
Peiping, 19. Jan. (DNB.) Nach Meldungen aus Hsingking hat das japanische Oberkommando einen Feldzug gegen die im W e st e n der Provinz Jehol stehenden Truppen des chinesischen Generals Sungtschejuan angekündigt und beabsichtigt, sie bis hinter die große Mauer zurückzutreiben, da General Sung trotz wiederholter Warnungen den westlichen Teil Jehols widerrechtlich besetzt habe. Seine Truppen hätten irregulären Charakter und machten eine geordnete Verwaltung der Provinz unmöglich. Nach einer in Peiving verbreiteten Darstellung haben Banditen die chinesische Miliz bei Tschangliang, einem kleinen Orte östlich von Kuyuan, im Ostteil der Provinz Tschachar angegriffen. Die Banditen wurden nach kurzem Kampfe von den Truppen zurückgetrieben. Man vermutet nun, daß es sich bei den „Banditen" um mandschurische Truppen handelt und daß die japanischen Maßnahmen auf diesen Vorfall zurückzuführen sind. Verstärkte mandschurische Abteilungen befinden sich in der Nähe der Kraftwagenstraße Kalgan-Dolo- nor östlich und nördlich von Kuyuan.
Vermutlich aus strategischen Gründen beansprucht Japan den nach chinesischer Auffassung zur Provinz Tschachar gehörigen Kreis Kuyuan unter der Begründung, daß dieser Gebietsteil in Wirklichkeit zu der seinerzeit in den Staat Mandschukuo einverleibten Provinz Jehol gehöre. Amtliche japanische Stellen in Nordchina geben zu, daß japanische und mandschurische Truppen in Jehol zusammengezogen werden, um die Kontrolle über das strittige Gebiet von Kuyuan zu übernehmen. Im übrigen sei diese Frage von rein örtlicher Bedeutung, und ein Angriff auf die chinesische Provinz Tschachar sei nicht beabsichtigt.
auf einstimmigen Vorschlag des Preisrichterkol- legtums dem Dichter Karl Heinrich Waggerl zuerkannt worden. Preisrichter waren: Dr. Max Mell, Erhard B u s ch b e ck , Dr. h. c. Franz Karl Ginzkey, Dr. Rudolf Henz, Universitätsprofessor Dr. Josef Nadler, Professor Dr. Hans Nüchtern und Guido Z e r n a t t o. Karl Heinrich Waggerl, der in Wagrain bei Salzburg lebt, ist im Jahre 1897 in Bad Gastein geboren als Sohn eines Zimmermannes, dessen Vorfahren Bauern und Bergleute waren. Sein erster großer Roman „B r o t", der im Jahre 1930 im Insel-Verlag erschien, hat seinen Namen rasch bekannt gemacht. Es folgten ebenfalls im Insel-Verlag die Romane „S ch w e r e s Blut" und „Das Jahr des Herrn" sowie in der Insel-Bücherei Erzählungen unter dem Titel „D u und Angela" und das reizvolle kleine „W i e f e n b u ch", dessen Scherenschnitte auch von der künstlerischen Neigung des Dichters Zeugnis geben. — Wir haben Waggerls Bücher seinerzeit hier ausführlich besprochen und des öfteren auch kleinere Arbeiten von ihm im Feuilleton und in der Unterhaltungsbeilage des Gießener Anzeigers veröffentlicht.
Jrobenius wieder in Afrika.
Der bekannte deutsche Afrikaforscher Geheimrat Professor Leo F r o b e n i u s ist zu einer neuen Expedition in das Innere der Lybischen Wüste in Kairo eingetroffen. Professor Frobenius_ führt die Expedition mit zehn Automobilen, die für den besonderen Zweck eingerichtet sind, durch. Das erste Ziel der Expedition sind die beiden südöstlich auf der Oase Siwa gelegenen verlassenen Oasen Sitra und Areg.
und der sich in seinem zivilen Leben einwandfrei geführt habe und weltanschaulich zuverlässig sei. begonnen werde mit dieser Einrichtung zunächst bei den handwerklichen Berufen des Nahrungs - mittelgewerbes, den Bäckern, Fleischern und Konditoren, da bei diesen Berufen die Austausch- Möglichkeit relativ leicht sei und weil sie nicht absolut konjunkturgebunden sei. Schon auf dem nächstenReichshandwerkstaginFrank- f u r t a. M. zu Pfingsten dieses Jahres werde man tausend handwerkliche Wanderer begrüßen können. Die wirtschaftliche Lage des Handwerks habe sich seit dem Tiefstand im Jahre 1932 wieder sehr gebessert. Der Umsatz des Handwerks habe 1926 23,5 Milliarden betragen, er sei 1932 auf 9,5 Milliarden gesunken und betrage heute, dank des Arbeitsbeschaffungsprogramms, schon wieder 14,5 Milliarden.
Sodann sprach der Stabsleiter der DAF. und Hauptamtsleiter der NS.-Hago Dr. v. R e n t e l n über die Pflichten der Unterführer in den Organisationen des nationalsozialistischen Deutschland. Das Vertrauen der Gefolgschaft müsse das kostbarste Gut für den Unterführer sein, das er sich nur durch unbedingte Gerechtigkeit erwerben könne. Die Voraussetzung jeder Organisation sei Klarheit und Durchsichtigkeit, absolute Disziplin und Befehlsausführung. Weil diese
Berlin, 19. Jan. (DNB.) Die R e i ch s b e - triebsge meinschaft Handwerk in der DAF. und der Reichs st and des Deutschen Handwerks veranstalteten Samstag vormittag im Preußenhaus eine Kundgebung, an derdiegesamte Führerschaft des Handwerks teilnahm, so u. a. die Gaubetriebsgemeinschaftswalter des Handwerks, die Reichsinnungmeister, Landeshandwerksmeister und -Kammerpräsidenten sowie als Vertreter der Reichsregierung der Reichskommissar für den Mittelstand Ministerialdirektor Dr. Wien- deck.
Reichshandwerksmeister S ch m i d t betonte, die Reichsbetriebsgemeinschaft des Handwerks habe dafür zu sorgen, daß nur der B e t r i e b s f Ü h r e r fein könne, der b i e meisterlichen Qualitäten nach allen Richtungen mitbringe, der beruflich, kaufmännisch, in der Treue zum Aufbauwerk des Führers und in der engsten Zusammenarbeit mit der Gefolgschaft zuverlässig sei. Sodann stellte der Reichshandwerksmeister die Schaffung einer allgemeinen Handwerkerkarte in Aussicht, die zur Bereinigung des Berufsstandes beitragen solle. Eine solche historische Maßnahme könne natürlich nicht von heute auf morgen geschaffen werden, sondern müsse abgestellt sein auf den Blick in die Zukunft. Der Reichshand- merksmeister sprach weiter über die traditionelle Erscheinung des wandernden Handwerks- v u r s ch e n . die in absehbarer Zeit wieder erst e h e n solle. Nur der solle aber Inhaber des Wanderbuches des deutschen Handwerks werden, der leistungsmäßig aus der Gesellenprüfung mit „sehr gut" hervorge gangen sei
liege. Don chinesischer Seite wird abgestritten, daß China reguläres Militär in dem umstrittenen Gebiet unterhalte. Man kann nicht glauben, daß die Besetzung des kleinen und schwach bevölkerten Gebietes den Zweck des großen japanischen Truppeneinsatzes bilden könnte, und fürchtet erheblich weitergehende japanische Absichten. Die chinesische Regierung hat gegen die militärischen Vorbereitungen Japans in Oer Provinz Jehol Einspruch erhoben. China betrachte die weitere Zusammenziehung japanischer Truppenteile in Richtung Dolonoor-Kalgan als eine Verletzung des 1932 abgeschlossenen W a s s e n st i 11 st a n d e s. Das japanische Außenministerium hat zu dem chinesischen Einspruch noch nicht Stellung genommen.
Amerika sucht neue Stützpunkte in der Südfee.
Washington, 20. Jan. (DNB.) Präsident Roosevelt hat angeordnet, daß eine Reihe von Südseeinseln, die zwischen den Hawai-Jnseln und den Marianen liegen und unter der Oberhoheit der Vereinigten Staaten stehen, der Marineleitung unterstellt werden. Es handelt sich um die Wake- Insel, die John ston- Insel, die Sand-Insel und das Dingman» Riff. Eine besondere strategische Bedeutung kommt dabei der Wake- Insel zu, die auf Oer Flugst r e ck e liegt, die Lindbergh demnächst von San Franzisko über Honolulu, die Midway- Jnseln und Guam nach Manila einrichten will. Die Wake-Insel besitzt eine große geschützte L a - gune, die vorzüglich als Flughafen für Wasserflugzeuge geeignet ist.
Die Insel, die nur einen Durchmesser von ungefähr IVz Kilometer hat und gegenwärtig unbewohnt ist, liegt auf halbem Wege zwischen Honolulu und der amerikanischen Insel Guam. Das Kabel von Honolulu nach den Philippinen führt über die Wake-Insel und Guam. Es heißt, daß die Wake-Insel zu einem Stützpunkt der Probeflüge üher den Stillen Ozean ausgebaut werden soll. Die Tatsache, daß das Marine-Departement, also die oberste Behörde der Seemacht, die Aufsicht über die Insel übernimmt, wird besonders beachtet. Der Wa
sich, Licht in die geheimnisvolle Affäre zu bringen. Beim Raubmordverfuch die eigene Frau erschlagen.
In der Nähe der Grenze im litauischen Kreise Szaki hat ein Bauer bei einem Raubmord- versuch an einer anderen Frau seine eigene Ehefrau erschlagen, die er mit seinem Opfer verwechselt hatte. Eine Bäuerin aus einem benachbarten Ort hatte bei einem Kuhverkauf 300 Lit erhalten und übernachtete bei dem Bauern. Bei den schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen in Litauen reizten den Bauern die 300 Lit so sehr, daß er beschloß, die Besitzerin zu ermorden und sich in den Besitz des Geldes zu setzen. Er wollte die auf der Ofenbank schlafende Frau mit der Axt erschlagen. Da aber nicht die fremde Bäuerin, sondern seine eigene Frau sich auf der Ofenbank zum Schlafen niedergelegt hatte, schlug der Bauer auf diese mit der Axt ein und tötete sie. Die fremde Frau konnte sich durch die Flucht ihrem Schicksal ent- ziehen. Sogar ein Grab hatte der geldgierige Bauer für sie bereits gegraben, um sie nach der Tat dort zu vergraben. Der Mörder wurde verhaftet und dem Gericht zugeführt.
Vergebliche Jagd auf Amerikas „Staatsfemd Jlr. 1“.
In Atlantic City (New Jersey) versuchte die Polizei vergeblich, den Verbrecher Aloin Karpis, den augenblicklichen „S t a a t s f e i n b N r. 1/ zu verhaften. Mehrere Polizisten begaben sich nach einem kleinen Hotel, in dem Karpis mit einem Gefährten namens Harry Campbell und zwei Frauen abgestiegen war. Als jedoch die Beamten eindrangen, bahnten sich die beiden Verbrecher nut Maschinenpistolen einen Weg und fluchteten in einem Kraftwagen. Vorher fuhren sie unter ständigem Feuern zweimal um das Haus herum, vermutlich um ihre Begleiterinnen, die in einem anderen Zimmer geschlafen hatten, durch die Schüsse zu wecken und zur Flucht zu veranlassen. Die Frauen konnten verhaftet werden.
BeskechungsaffSren in der Tschechoslowakei.
Seit einem vollen Jahr wird die tschechoslowakische Oeffentlichkeit durch Verhaftungen weg en Bestechungen, die bis in die hüchstO« ©UaUfUHett reichen, ifl Erregung
Wettervoraussage.
Das am Sonntagfrüh schon in Norddeutchland beobachtete Eingreifen milder Ozeanluft macht sich letzt auch bei uns bemerkbar. Während dabei die Nieder- schlüge im Süden des Bezirkes noch als Schneefall auftreten, ist im Norden bereits Regen eingetreten, der sich langsam südwärts ausbreitet. Nach dem Durchzug des Niederschlagsgebietes kann zunächst mit einer leichten Besserung gerechnet werden, doch ist bei Skandinavien starker Luftdruckfall im Gange, der anschließend wieder neue Niederschlagstätigkeit Und Milderung bringen wird.
Aussichten f ü r Dienstag: Anfänglich zeitweilig aufheiternd und nachts wieder etwas kälter, dann neue Bevölkungszunahme und später auch Niederschläge, bei westlichen bis nördlichen Winden Taqestempcraturen wieder ansteigend.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der leicht unbeständigen und im ganzen etwas milden Witterung.
Lufttemperaturen am 20. Januar: mittags 1,1 Grad Celsius, abends 0,5 Grad, am 21. Januar: morgens 0,1 Grad. Maximum 1,3 Grad, Minimum — 0,6 Grad.— Erdtcmperaturen in 10 cm Tiefe am 20. Januar: abends 0,2 Grad; am 21. Januar: morgens 0,2 Grad Celsius.
Wintersport.
Rhön. Wasserkuppe: Schneefall, —5 Grad, Gesamtschneehöhe 37 cm, 2 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.
Vogelsberg. Hoherodskopf: Schneefall, — 5 Grad, Gesamtschneehühe 32 cm, 3 cm Neuschnee, Pulverschnee, Ski und Rodel sehr gut.
©au erlaub. Winterberg: Nebel, —2 Grad, Gesamtschneehöhe 33 cm, 4 cm Neuschnee, verharscht, Ski und Rodel gut.
Schwarzwald. Feldberg: Heiter, —11 Grad, Gesamtschneehöhe 70 cm, Pulverschnee, Ski und Rodel gut.__________________
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.
Derantwortllch für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr Hans Thynot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XU. 34: 12 047. Druck und Verlag: Brühl'jche Universitäts-Buch- unb ©teinbrutferei
R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur ZM LftPrLtLM Nr. 2 vom L Luli HÜMO
a. aussagte, daß die Angeklagte eine eigenartige nachgekommen. Ihre Vorhuten hätten fogai Gewalt über sie gehabt habe. Die Polizei bemüht befeftigte Stellungen bezogen. In chinesi-
Voraussetzungen bei uns vorhanden sind, sind wir die Organisation der Kraft, der Sauberkeit unb der Disziplin in Deutschland! (Lebhafter. , . ,
Beifall.) Er müsse den dringlichen Appell an aüe j l-öcnö 3U o^rgm. Unternehmer richten, sich der Deutschen Ar- Eine französische Familie unschuldig wegen Spionage b eitsf ront anzuschließen.


