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Die Frau im Lustschutz in vorderster Front!

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rung setzen wird.

Ich fischte mit meinem Freunde Harding da unten bei Feuerland im Atlantischen Ozean. Als Leine

hat man auch ge­gen die melge- rühmte Fianchet- tierung mittels g3 eine brauch-

meisterei in unserem heutigen Blatte angekündigt. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.

** Rückständige Ortskrankenkassen- beiträge vom August können bis zum 25. September noch ohne Kosten bezahlt werden. Man beachte die heutige Mahnung der Ortskranken­kasse.

** Unfall bei der Arbeit. Der bei einem ! hiesigen Spediteur beschäftigte 62 Fahre alte Fuhr­mann Karl L ö s ch h o r n erlitt bei seiner Arbeit einen Unfall. Er zog sich Racken- und Brustquet- chungen zu und mußte in die Klinik gebracht : werden.

L d2d4 f7£5 2. Sglf3 (Die schärfste Behandlung ist das chancenreiche Staunton- Gambit 2. e4L) 2. . . . Sg8f6 3. e2e3 (Weiß wählt so eine sehr zahme Spielweise, doch

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Stcllllnflöbild tnx dem 22. Zuge vl»u Weiß

Schach-Etke

Bearbeitet von F. misch

Als nach Gründung des Reichsluftschutzbundes am LS. April 1933 der Reichsluftfahrtminister Hermann Höring einen Aufruf an die gesamte Bevölkerung .rließ, wandte er sich in seiner Aufforderung zum Eintritt in den Reichsluftschutzbund nicht nur an Ule vaterlandsliebenden Männer, sondern auch an pe deutschen Frauen.

Es ist für die deutsche Frau eine Selbstverständ­lichkeit, diesem Rufe Folge zu leisten. 3n allen Kampf- und Notzeiten deutscher Geschichte hat die Frau dem IHanne als Kampfgefährte zur Seite gestanden. Die Frauen sind Trägerinnen des Lebens einer Ration, und als solche das Fundament, auf dem sich der Wehrwille eines Volkes aufbaul. Ihr Eintreten für die Familie lm Ernstfälle ist um so notwendiger, da der größte Teil der männlichen Bevölkerung nicht zu Hause fein wird. Die deutsche Frau ist sich der Gefahr bewußt, die ihrem Volke droht, sie weih ihr aber auch zu begegnen. Sie stellt sich darum aus Ueberzeugung und Pflichtgefühl in die Reihen derer, die Volk und Heimat gegen die Gefahren von Luftangriffen schützen wollen.

Um den SInforberungen, die die Mitarbeit m L u s t s ch u tz an sie stellt, gerecht werden zu | lonnen, muß die Frau Kenntnisse über Gefahr und Ihre Abwehrmöglichkeiten besitzen. Sie muß dahn in den Zweigen der Luftschutzarbeit, für die sie ! Charakter und Anlage geeignet erscheinen lassen, ge- | !chult und ausgebildet werden. Hat die deutsche

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Nie Herbstblumenschau in der Turnhalle

Eine Borschau.

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benutzten wir eine schwere eiserne Kette und als Haken einen Anker von 70 Zentnern Gewicht. Als wir die Kette 350 Meter herabgelassen hatten, biß etwas an. Die Kette wurde ganz herausgerissen und um ein Haar wäre unser Schiff mit in die Tiefe gerissen worden, wenn wir nicht im letzten Augenblick Kette und Anker gekappt hätten! Nun möchte ich zu gern wissen, was für ein Ungeheuer da angebissen hatte ..."

Wahrscheinlich war es ein Walfisch," meinte einer der Engländer.

Nein, das glaube ich nicht," sagte der Yankee nachdenklich.Ein Walfisch kann es nicht gewesen sein, denn wir hatten einen Walfisch als Köder."

Was ist Liebe?

Was ist denn eigentlich Liebe?" fragt eine Freundin die andere; die erklärt:Wenn dir der Herr, mit dem du tanzt, auf den Fuß tritt, und das tut dir nicht weh, sondern das ist dir angenehm, das ist dann die Liebe."

bare Verteidi­gungsmethode ge- funden, nämlich nach 3, g3 e6 4,Lg2 Le7 5.00 00 6. c4 d6 7. Sc3 den keinen Zug De8! mit den Abzweigungen

8. Sb5 Ld8!, oder 8. b3 Sc6 9. d5 Sd8l, oder 8. b3

rifaner hinzutrat.

Sie scheinen ja viel beim Fischen erlebt zu

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wir

d7 (Auf Ld7 oder Sb d7 käme sogleich d6.) 9. Lg5Xe7 Dd8Xe7 10. d5d6 De7g5 11. Ddld5 Dg5Xg2 12. Dd5e5+ Ke8f8 13. De5e?+ Kf8g8 14. De7e8+ (Auf Lc4 h6! ist der Gewinn viel- schwerer nachzuweisen!) 14. ... Sd7f8 15. De8Xc8 e4e3 16. (2Xe3? (Uebersieht in

haben," begann er,aber ich kann Ihnen ein Abenteuer erzählen, das Sie doch in Verwunde-

Frau diese Kenntnisse in einer Luftschutzschule er­worben, so muß sie auf ihre Familie und weitere Umgebung erzieherisch einwirken. Sie erzieht da­mit sich selbst und andere zur Ruhe, Umsicht und Klarheit, damit im Falle einer Gefahr jede Panik verhütet wird.

Lin besonderes Tätigkeitsfeld findet die Frau als L a i e n h e l f e r i u. Das ist ein Gebiet, welches ihr nach Veranlagung und aus Hebung als Betreuerin von Verwundeten und kranken in der Hausgemeinschaft recht nahe liegt. Auch als Hausfeuerwehr muh sie im Ernst­fälle einfpringen, da hierzu nicht genügend Männer zur Verfügung stehen werden. Frauen, die charakterlich dazu geeignet sind, Wut, Ent­schlossenheit, Tatkraft und handwerkliche Fähig­keiten besitzen, können auch das Amt eines Luftschuhhauswartes, für das eben­falls nicht überall männer verfügbar sind, ver­sehen. Als Werberin für den Luftschuhge­danken, als Helferin bei der Schulung, be­sonders in der Unterrichtung der Kinder, als Referentin bei den Landes-, Bezirks-, Orts­und Untergruppen können sich die Frauen in Friedenszeiten beim Aufbau der großen Orga­nisation des Selbstschutzes der Zivilbevölkerung, dessen Durchführung in Händen des Reichsluft­schuhbundes liegt, erfolgreich für Volk und Vaterland einsehen.

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schall herrührend, der auf diese Weise ein Mbinsches Ge­gengambit im An­zuge erfunden hat!) 5..... d5Xe4

6. d4d5 Sg8f6 (Nach dem Muster einer von Duras gegen Marschall gewonnenen Par­tie wäre besser f5f geschehen.) 7. Lei

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besondere Wege angelegt. Im nächsten Jahre soll voraussichtlich die Erneuerung der Straße über Gambach nach Ober-Hörgern und Eberstadt mit Kleinpflaster durchgeführt werden. Die Arbeiten an der Autobahn, die in unmitelbarer Nähe unser Dorf berührt, sind gegenwärtig stillgelegt, nachdem der Mutterboden auf der Bahn wegge­schafft wurde. In der angrenzenden Nieder-Weiseler und Nieder-Morler Gemarkung sind die Durchstichs/ arbeiten rechts der Eisenbahn GießenFrankfurt kräftig im Gange.

Kreis Büdingen.

ch Nidda, 19. Sept. Infolge der zunehmenden Obst- und Kartoffeldiebstähle wird Frevlern dieser Art in einer Veröffentlichung der hiesigen Bürgermeisterei eine Führung durch die Stadt und Ausschluß von der Win­terhilfe angedrobt. Im Hinblick auf die Feld- d i e b st ä h l e hat die Bürgermeisterei mit sofor­tiger Wirkung bis zum 31 Oktober den allgemeinen Feldsckluß von 19 bis 6 Uhr angeordnet. Wäh­rend dieser Zeit ist der Aufenthalt auf dem Felde und in den Gärten verboten. Zuwiderhandlungen werden unnachsichtlich zur Anzeige gebracht.

tt. Mittleres Niddatal, 19. Sept. Mit Freuden ist der Entschluß der Provinzialdirektion der Provinz Oberhessen zu begrüßen, den Beginn der diesjährigen mageren O b st e r n t e zur Versor­gung der Landbevölkerung mit vollständig reifem, gesundem und haltbarem Winterobst in den klima­tisch günstig gelegenen Gemeinden nicht vor dem 25. d. M. und in den klimatisch ungünstig gelegenen Gemeinden nicht vor dem 1. Oktober d. I. festzu­setzen, wie es nach einer Besprechung der Landes­bauernschaft mit den Obstbauinspektionen allgemein empfohlen wurde. In Erkenntnis des großen Vor­teils dieser Vereinbarung hat man sich auch in fast allen Gemeinden des mittleren Niddatales, soweit feststellbar, dieser Regelung angeschlossen. Damit dürfte einer verfrühten und unausgereiften Ernte des Winterobstes vorgebeugt sein.

Kreis Schotten.

* Groß-Eichen, 19. Sept. Das dreijährige Söhnchen des Landwirts Horst von hier erlitt einen Oberschenkelbruch und mußte in ärzt­liche Behandlung nach Gießen gebracht werden.

Kreis Alsfeld.

# Aus dem oberen Ohmtal, 19. Sept. In unserer Gegend ist jetzt allgemein mit der Kartof­felernte begonnen worden. Der Ertrag bleibt im Durchschnitt hinter dem Ertrag vom Vorjahre zurück. Die Nachfrage nach Z w e t s cd e n ist hier sehr rege. Zu Beginn der Ernte kostete Der Zentner

Lin Kurzsteg Alechins / Bon F. Damisch Gespielt hn Turnier zu Oerebro Weiß B. Neuberg Schwarz Dr. Alechin

Gin spannender Kampf Von F. Sämifch Gespielt im Turnier zu Reval Weiß: Witte Schwarz: Tür«

1. d2d4 d7d5 2. c2c4 e7e6 3. Sblc3 c7c5 4. c4Xd5 e6Xd5 5. e2e4l? (Von dem Amerikaner Mar-

** Zum Forstschutz verpflichtet. Die Bürgermeisterei veröffentlicht in einer Bekannt­machung in unserem heutigen Blatte die Namen sechs Volksgenossen, die auf den Forstschutz verpflichtet wurden. Die Bekanntmachung sei der allgemeinen Aufmerksamkeit empfohlen.

Die Abgabe von Fichtendeckrei- fern wird in einer Bekanntmachung der Bürger-

jugendlicher Unbesonnenheit die unerwartete Ant­wort DXb2l; nach der langen Rochade wäre Schwarz verloren gewesen.) 16. . Dg2Xb2! 17. Taldl Db2Xc3+ 18. Tdld2 Dc3Xe3+ 19, Sgl«2 De3e4 20. Thlfl De4bl 21. Td2dl DblXbS 22. TflXf7l? (Bei diesem geistreichen Opfer wurde von beiden Spielern übersehen, daß der Zwischenzug Da5-H vorhanden ist, und Schwarz dann den Turm ungestraft schlagen durfte, während auf sogleich KXf7 23. Df5+ remis erzwingt.) 22. ... Sb8d7? 23. Tf7Xf8+ Sd7Xf8 24. Dc8Xa8 Db5d7 25. Da8Xa7 h7h5 26. Da7Xc5 (Nach mannig­fachen Aufregungen ist der Kampf abgeebbt und der Besitzstand ausgeglichen.) 26. . . . Th8h6 27. Dc5d5+ Kg8h8 28. Tdld3 Sf8h7 29. Td3a3 Th6f6 30. Ta3a8+ Tf6f8 31. Ta8Xf8+ (Auf Sf4 rettet sich Schwarz durch Te8+ nebst Sf6; Dg4? wäre dagegen ein grober Fehler wegen Df 7!.) 31. ... Sb7Xf8 32. Dd5Xh5+ Sf8h7 33. Dh5e5 Sh7f6, und die Partie wurde unentschieden gegeben.

Bevor der Sommer zu Neige geht, erhebt die be- Ixbte Natur sich noch einmal zu einem Höhepunkt i)rer Farbenpracht. Niemals sind die waldumsäum- isn Fluren schöner, als wenn weiße Sommerfäden 'Iber raschelndes Laub ziehen, die Schlehen sich blau liirben, Hagebutten und Pfaffenhütchen aus dem Samten Laub des Herbstes leuchten und der bewal- tete Berghang in allen Farben glüht. Zu keiner an» laren Jahreszeit sind aber auch die Gärten reicher tm Blumen, als wenn Dahlien, Astern, Zinnien, Boldruten und noch einmal die Rosen blühen, wenn tie Goldbälle der geschlitzt-blättrigen Rudbeckia die Siaft ihrer Blsstensülle über die Gartenzäune der Dörfer neigt und schöne Früchte der Obstbäume vom Gegen des Herbstes zeugen. Dann ist die Zeit der Blumen- und Ob st schauen gekommen.

Diesem Brauch folgt auch der Obst- und G a r benbauDerein Gießen mit seiner Veranstal­tung in der Turnhalle am Oswaldsgarten. (Siehe !ie Einladung im heutigen Anzeigenteil.) Die Schau ueht unter dem Motto:Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen". Wir wollen heute ver­buchen, einen Ueberblick über das farbenreiche Bild ter Blumen zu geben, das in dieser Ausstellung zu I'chen fein wird, und auf das Wichtigste und Neue iiufmerffam zu machen, das sonst Übersehen werden önnte.

Dem Haupteingang gegenüber befindet sick auf im ei langen Tischen neben mustergültigen Kulturen tefannterer Gewächse manches Neue, das auch den Fachmann fesseln dürfte. So ist in der Sammlung Schab die noch wenig bekannte und in Gießen sonst nicht gezogene Zöpfchenblume Beloperome guttata purpurea enthalten; ihr geht der Ruf vor- iius, eine überaus reichblühende, Sommer wie Win- litr unaufhörlich blühende Zimmerpflanze des Wohn- < mmers zu sein; ihre Heimat ist Südamerika. An­schließend findet man in der Sammlung schöner tzSewächse aus dem Dillengarten des Herrn Ludwig I ftinn, Wilhelmstraße, von Herrn Obergärtner Ernst ausgestellt, das schon bekannte Sedum spectabile, ? in seltener Ueppigkeit ihrer Blütenentwicklung, einen Fensterkasten mit dem neuen Tropäolum Otoldglanz, wunderschöne bunte Coleus Rehneltianus nnb gegenüber in der Ausstellung der Gärtnerei Weber, raeben vielem sonstigen Schonen, den neuen Aralien- reu, botanisch Fatshedera genannt, ein wertvoller Zufalls-Neuling, der eine ebenso harte wie anspre- yyende Blattpflanze darstellt und bald weitere Ver- Leitung finden wird. Besondere Erwähnung ver- ( tiienen die srischgrünen, sauber kultivierten Zim- nerfarne der Gärtnerei.

Im Mittelpunkt des Saales prangt auf erhöhtem Shron die Herbstkönigin Dahlia, umgeben vom üöniglichen Hofstaat der Gladiolen. Wer bisher Verneint hat, es sei mit der Herrschaft der Dah- I Isen bald am Ende, weil die Farbenskala erschöpft [ and die Blumengröße jenes Maß erreicht hat, dessen '.leberschreitung bizarr wirkt, wird beim Anblick ter neuen Sorten eines anderen belehrt werden, fir muß gestehen, daß die Natur sich dem als un­erschöpflich erweist, der sie mit Begeisterung zu mei­nem versteht. Sorten wie Altmark, Voits Ideal, 0:dith Scholz, Paul Pfitzer, Märchenpracht, Elegant, | Siaeonia, Fernando Einstmann, Schiller, sowie die j c nfache, niedrige Philine sollte man sich merken.

6's gibt aber auch unter den Neuheiten der letzten ^ahre noch sehr viele wertvolle Sorten, die weitere Verbreitung verdienen. Aussteller dieser Haupt- (luppe ist die Samenhandlung Heinrich Hahn.

Daß die rechtmäßige Gartenkönigin, die Rose, im ' gerbst oftmals schöner als in der Hauptblütezeit des

Sommers floriert, ist bekannt. Diese Eigenschaft fällt auch in der Abteilung neuer Rosen der Rosen­firma Gebr. Schultheis in Steinfurth in die Augen. Die Einrichtung, daß die Rosensorten, die für ganze Beete sich eignen, besonders zusammengestellt wur­den, wird manchem Rosenfreund die Auswahl er­leichtern helfen. Den Rosen gegenüber leuchten aus dem frischen Grün junger, wüchsiger Arau­karien, Myrten und Palmen die Girth'schen Glo­xinien der Gärtnerei Hubing in unbeschreiblich herrlichem Rot der großen, aufrechten Blumen.

Wenden wir uns auf unserem Rundgang den Gegenständen zu, welche die Seitenwände des Saa­les umsäumen, so gewahren wir zunächst rechts vom Haupteingang die Leistung der Gärtnerei Schneider. Freilandgewächse, Topfpflanzen, Binderei und In­nenausstattung heißen die vier für sich abgegrenz­ten Abteilungen. Eine Gruppe junger Efeuweine zur Berankung von Hauswänden sei besonders er­wähnt, weil es zur Begrünung kahler Wandflächen kaum etwas Besseres gibt. Auch bei den Stauden, Bindereien und Steingartengewächsen von Garten­architekt Schwarz wird man gern etwas verweilen.

Besonders gastlich berührt die Ausgestaltung der Bühne mit blumengeschmückten Festtags-, Früh­stücks- und Kaffeetischen, im Garten, auf der Ver­anda und im Festsaal gedacht. Diesen Teil hat die Firma Lower & Bechstein ausgestaltet.

Die ganze rechte Saalseite umfaßt die rein wirt­schaftliche Abteilung; sie beginnt an der Bühne mit der Sammlung der Hauptstelle für Pflanzenschutz. Was hier an Präparaten, bildlichen Darstellungen und Tabellen zusammengetragen ist, erfordert län­geres Verweilen. Anschließend findet der Praktiker eine Zusammenstellung von Bekämpfungsmitteln des Handels.

Es gibt auch neue Arten von Gemüse. So sieht man gut entwickelten Chineser- oder Kantonkohl, der bereits zur Kopfbildung neigt, und die neue australische Schneeballgurke. Andere Erzeugnisse des Gemüsegartens sind in diesem Jahre noch in der Entwicklung zurück.

Die Abteilung Obst kann im gegebenem Rahmen und als städtische Veranstaltung nicht groß sein. Das ist auch diesmal der Fall. Es gibt zwar Obst, aber es ist klein geblieben, auch trotz gewissenhafter Maßnahmen nicht immer fleckenrein. Zu erwähnen ist ein Pflaumensämling, der im Garten von Herrn Gärtner Schmitz steht und dessen erste Früchte durchschnittlich 60 Gramm wiegen. Aussteller von Baumschulerzeugnissen, besonders Koniferen, sind die Herren Engelhard (Heuchelheim) und Gruber (Alten-Buseck). Letzterer vertritt gemeinsam mit Herrn Wilhelm Schäfer (Gießen) die Abteilung Obstverwertung durch Süßmost und Gärungser­zeugnisse. In dieser feuchten Ecke findet der Lieb­haber-Kellerwirt auch mancherlei, was ein Mißlin­gen zu verhüten imstande ist, wie Mostwagen, Gä­rungsvorführungen mit guten und schlechten Wein­hefen und vieles andere.

Man benütze zum Studium der Ausstellung schon den Samstag und die Stunden des nächsten Tages, in denen der Andrang nicht groß ist.

Wieder 1100 000 Mk.

,ur Arbeitsbeschaffung.

Darmftabt, 19. Sept. (LPD.) Die Deutsche Bau- und Siedlungs-Gemeinschaft (DBS.) hat soeben ihre fünfte Darlehensvergebung in diesem Jahr herausgebracht. Es gelangen 1,16 Millionen Mark zur Erstellung von 113 Eigenheim en zur Ausschüttung. _________

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VOM 21.-^29. SEPT. 1935 FRANKFURT AM MAIN FESTHALLENGELÄNDE VOM 22.-25. SEPT. 1935

Geöffnet täalich von 10-19 Uhr Reichsbahn-Sonntagskarten___________ Die Messe des kaufkräftigen Südwestens ! Fahrpreisermdbigungen oufderReichsbahn.

Landkreis Gießen.

* Wieseck, 19. Sept. Die 74 Jahre alte Witwe Katherine Daupert von hier erlitt durch einen Sturz einen Oberschenkelbruch. Die be­dauernswerte Frau mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

z Grotzen-Linden, 19. Sept. In der Nacht zum Dienstag fand eine Alarmübung der Feuerwehr statt, zu der man bei dem Säge­werk von Weller in Leihgestern künstlich ein Feuer angebrannt hatte. Die Hebung war von Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier ohne Vor­wissen der Feuerwehren in Gang gebracht worden, um die Schlagfertigkeit der Wehren zu prüfen. Die Feuerwehr von Leihgestern war in 11 Minu­ten, die Feuerwehr von Großen-Linden, die auch den weiteren Weg hatte, 23 Minuten nach dem Alarm zur Stelle. Der Feuerwehrdezernent des Kreises Gießen, Regierungsrat Grein, und Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier sprachen den beiden Feuerwehren ihre vollste Anerkennung für die eindrucksvoll unter Beweis gestellte Schlag­fertigkeit aus.

s L a n g - G ö n s, 20. Sept. Um den Spar« sinn schon bei der Jugend zu wecken, wurde in einer Besprechung, an der der Bürgermeister, der Direktor der hiesigen Spar- und Leihkasse und die Lehrer teilnahmen, beschlossen, eine Schulspar- taff6 einzurichten.

Kreis Friedberg.

)( Butzbach, 19. Sept. Die Bautätigkeit war in diesem Jahre in unserer Stadt lebhaft. Sie wurde nicht nur von privater, sondern auch von Unternehmerseite stark betrieben, da immer noch eine größere Anzahl Wohnungssuchende vorhanden sind, die gegenwärtig auswärts wohnen müssen. Für den kommenden Monat liegen noch einige Baugesuche vor. Die Baulustigen wollen ihre Häuser noch vor Eintritt des Winters im Rohbau fertigstellen. Damit ist dem Bauhandwerk bis in den Spätherbst hinein Arbeitsgelegenheit gegeben.

+ Griedel, 19. Sept. Die Durchgangs- st raße Butzbach Lich , die an unserem Dorfe vorbeiführt, befand sich seither in schlechtem Zustand, besonders zwischen Butzbach und hier. Nunmehr ist die gesamte Straßendecke bis Gambach aufge­rissen und beiseitegeschafft worden. Das Packlager wurde teilweise erneuert. Seit einiger Zeit ist be­reits mit den Arbeiten am Kleinpflaster begonnen worden. Noch vor Eintritt der kalten Witterung werden die Arbeiten erledigt fein. Gleichzeitig mit der Pflasterung der Straße, die einen starken Verkehr aufzuweisen hat, werden für die Fußgänger

(Dies ist sicherlich ein besserer Entwicklungszug als Le7.) 7. Sblc3 00 8. Ddl«2 Ld6b4l (Weiß hätte sonst e4 gedroht.) 9. Leid2 Sf6e4l 10. a2a3 (Auf SXe4? fXe4 11. LXe4 LXe4 12. LXb4 hätte Weiß eine böse Enttäuschung erlebt und nach TXf3! 13. gXf3 Dg5+ 14. Khl Dh5 15. Kg2 Dg4+ nebst LXf3+ die Dame verloren.) 10.

Lb4d6 11. b2b4 (Besser geschah sogleich Se5.) 11. Tf8f6 12. Sf3e5 (Auf c5

wäre SXd2 und falls 13. SXd2 LXh2+! nebst Th6+ und Dh4 gefolgt.) 12. Ld6Xe5 13. d4Xe5 Tf6g6 14. £2f3 Se4Xd2 15. De2Xd2 Sb8c6 16. e3e4 (Um für den e- den k-Bauern zu gewinnen und auf fXe4 17. LXe4 zu spielen.) 16. . . . Sc6Xe5 17. e4Xf5 Tg6h6! 18. Talel Dd8h4! (Droht Figurengewinn durch Dd4-h und erzwingt dadurch entscheiden­den Materialvorteil.) 19. Ld3e4 Dh4Xh2+ 20. Kglf2 Dh2h4+ 21. Kf2gl Lb7Xe4 22. TelXe4 Dh4h2+ 23. Kglf2 Ta8(8, und Weiß gab auf, da auch noch der Bauer k5 fällt. Trotz ihrer Kürze eine recht lehrreiche Partte!

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonSlisch.

Amerikanisches Fischer-Latein.

Zwei Engländer plauderten miteinander über ihre wahrhaft erstaunlichen Fischzüge, als ein Ame-

herrschk hier oel- tym t*fl " auch de" )er seuch» * lafi, stand N Ute zuckt einzus--«! «rl°hu^ ine PB

ißen Blei«

Rundfunkprogramm

Samstag, 21. September:

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnasttk. 6.30: Frühkonaert. Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nach- richten. 9.15: Konzert. 11.45: Bauernfunk. 12: Bun­tes Wochenende. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nach- richten.14.15: Mitten im Werktag. 15: Eine Viertel- stunde Kurzweil. 15.15: Olympiade! Fest der Ju­gend! Hörfolge zur Olympiade 1936. 16: Der frohe Samstag-Nachmittag mit NSG.Kraft durch Freude. 18: Das glückhafte Schiff. 18.20: Stegreif­sendung. 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 18.40: Saardienst. Präsentier- und Pa­rademärsche ehemaliger deutscher Regimenter der Garnison Metz. Arttllerie, Kavallerie und Pioniere. 19.45: Die Wochenschau des Zeitfunks. 20: Nachrich- ten. 20.10 Ruf der Jugend. 20.15: Zwei bunte Stunden wie gefunden! 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik

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