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Wirtschaft.

legen an sich brachte, einen, wenn auch knappen, so doch noch sicheren Sieg herausholen. Die Mann­schaft der Gastgeber stützt sich vor allem auf die bei­den Gebrüder Neidel, die den 800-Meter-Lauf be­streiten und hier sicher die für den Ausgang des Kampfes zugunsten Heuchelheims, entscheidenden Punkte erlaufen werden. Die dritte Mannschaft des benachbarten Tv. Kinzenbach kann leider nicht mit seiner kompletten Mannschaft antreten, da einige Leute durch Krankheit fehlen. Sie wird aber sicher alles daransetzen, um den zweiten Platz, wenn nicht au erringen, so doch alles Können aufbieten, den­selben nur nach hartem Kampf abzugeben.

Iachamt für Handball (Lahn-Dill).

Lchiedsrichkeransehungen für den 22. September.

1. Kreis kl ässe: Atzbach Dornholzhausen (Schleenbecker, Krofdorf); Dorlar Groß-Rechten­bach (Petry, Wetzlar); Hörnsheim Wetzlar-Nie- dergirmetz (Ohly, Holzheim); Holzheim Albach (Hellhund, Münchholzhausen).

2. Kreisklasse: Krofdorf Wetzlar II (O. Engel, Lützellinden); Beuern Wißmar (Becker, Gießen); Allendorf (Lda.) Treis (Wißner, Lon­dorf); Grüningen Ebersgöns (Jung, Cleeberg); Hausen Garbenteich (Schäfer, Dutenhofen): 1900 Gießen Lich (Schneider, Münchholzhausen); Rom­rod Alsfeld (Wilh. Engel); Homberg Burg- gemünden (K. Müller); Straßebersbach Katzen- furt (Görzel); EhringshausenHerborn (Seibert jr., Wetzlar); Mandeln Herbornseelbach (Benner); Heuchelheim II Münchholzhausen (K. Müller, Gießen); Erda Hochelheim II (Hörr, Launs- bach);

Jugend: Garbenheim Münchholzhausen (Bogt, Hochelheim); Holzheim Garbenteich (Hell- Hund); Grüningen Lich (Jung, Cleeberg): Lana- Göns Lützellinden (Ernst Jung, Klein-Linden): 1900 Gießen Mtv. Gießen (Schneider, Munch- Holzhausen); Krofdorf Wißmar (O. Engel); Rut­tershausen-Staufenberg (Klar, Wißmar); Straß­ebersbach Katzenfurt (Görzel); Dillenburg Herborn (Eckhard, Straßebersbach).

Gordon-Bennett-Weitflug 1935.

Im Laufe des Mittwochabends und der Nacht sind Lande-Meldungen auch von den letzten Teil­nehmern an der Gordon-Bennett-Wettfahrt einge­troffen. Die Meldungen sind noch nicht alle vom Aeroklub bestätigt, sind aber wohl als einigermaßen sicher anzunehmen. Der deutsche BallonErich Deku", der sich als ernstester Konkurrent der pol­nischen Ballons erwiesen hat, ist südöstlich von Moskau gelandet und der polnische BallonPo- fonia II" in der Nähe von Stalingrad. Nach den na­türlich noch inoffiziellen Berechnungen der polni­schen Presse, die bereits den polnischen Sieg und die endgültige Erwerbung des Gordon-Bennett- Pokals durch Polen meldet, da es diesmal der dritte polnische Sieg hintereinander ist, ist die vor­aussichtliche Reihenfolge der Ballons folgende: \

Warszawa II" (Polen) mit etwa 1560 Kilometer: Polonia II" (Polen) mit etwa 1500 Kilometer;

Erich Deku" (Deutschland) mit etwa 1450 Kilo­meter;Belgica" (Belgien) mit etwa 1440 Kilo­meter;Kosziuszko" (Polen) mit etwa 1330 Kilo­

meter.

Ernst Henne wieder auf Hekordjagd.

Der Münchener Weltrekordmann Ernst Henne wird mit seiner 750-ccm-BMW.-Maschine dem­nächst einen Angriff auf seinen eigenen absoluten Schnelligkeitsrekord für Motorräder, der auf 246,4 Stundenkilometer steht, unternehmen. Als Strecke wurde die Reichsautobahn bei Frankfurt a. M., deren Steigungsoerhältnisse die Voraussetzung für die Schaffung eines international anerkannten Re­kordes bieten, ausgewählt.

Kurze Sportnotizen.

Bei den Tennis-Meisterschaften der Berufsspieler in Berlin gelangte der Hamburger Goritschnig durch Siege über Najuch mit 11:13,. 6:2, 9:7, 6:2 und über H. Bartelt mit 7:5, 6:1, 6:3 in die Vorschlußrunde. Das gleiche Ziel erreichte am Donnerstag H. Richter, der den Holländer Hemmes 6:2, 6:3, 2:6, 6:3 abfertigte.

*

Große deutsche Erfolge gab es bei dem am Mittwoch beendeten Segelsliegerlager auf dem Jungfraujoch. Im Streckenflug belegte Ludwig Hofmann- Mannheim den ersten Platz vor Pe­ter Riedl. Die größte Höhe erreichte Heini D i t t - mar, der auch in der Gesamtwertung den ersten Platz belegte. Am Mittwochvormittag herrschte eint« germaßen günstiges Wetter, so daß fast alle Ma­schinen auf dem Flugwege ins Tal befördert werden konnten.

G e n e r a l f e ld m a r s ch a ll vonMackensen wohnte den Donnerstagrennen in Hoppegarten bei und überreichte dem Sieger in dem nach ihm be­nannten Offiziers-Rennen, Lt. v. Both auf Jambus, den Siegespreis.

Oevisenersparnis durch Marktordnung.

Die Aussichten, im laufenden Wirtschaftsjahr 1935/36 mit einem geringeren Devisenbetrag für die Nahrungsmitteleinfuhr auszukommen, werden vom Institut für Konjunkturforschung soweit es sich schon jetzt übersehen läßt als durchaus günstig angesehen. Denn einmal ist mit einer größeren Ernte an Brot- und Futtergetrerde, sowie vor allem auch an Heu und anderen Futtermitteln als im Vorjahr zu rechnen; ferner ist der Ertrag der Weiden erheblich besser und endlich durften auch gute Fortschritte in der rationellen Verwertung der anfallenden Erzeugnisse bettächtliche Einsparungen erzielen. Die Lage wird dadurch gekennzeichnet, daß die Marktordnung weiter verbessert wurde, die Kühlanlagen eine erhebliche Erweiterung und Der- vollkommnung erfuhren und die Gärfutterwirtschaft gerade in diesem Jahre durch staatliche Zuschüsse er­heblich ausgedehnt werden konnte. Für die Ein­säuerung von Futterkartoffeln wurden weitere Dämpfanlagen geschaffen, der Zwischenfruchtbau wurde gesteigert, und manche andere Maßnahme im Rahmen der Erzeugungsschlacht trug dazu bei, auch den steigenden Bedarf an hochwertigen Nah­rungsmitteln, in dem die erhöhte Kaufkraft des deutschen Volkes zum Ausdruck kommt, aus der einheimischen Erzeugung zu decken.

Oer deutsche Bergbau im August

Fwd. Die Steinkohlenförderung blieb im August ungefähr auf Vormonatshöhe. Die Be­stände sind ebenfalls im allgemeinen dieselben ge­blieben.

In der Braunkohlenförderung ist eine leichte Steigerung zu verzeichnen. Die Abrufe an Hausbrandbriketts gingen im Bezirk des Mittel­deutschen Braunkohlen-Syndikats zurück. Im Gebiet des Ostelbischen Braunkohlensyndikats erfuhr der Abruf die in dem Monat übliche starke Belebung. Der Jndustriebrikettabsatz wurde gehalten, ebenso der Absatz an Rohkohle.

Im Eisenerzbergbau blieb die Förderung auf der Höhe des Vormonats. Der Absatz stieg zum Teil.

Im Metallerzbergbau ist eine gering­fügige Steigerung in der Förderung zu verzeichnen. Die ungenügenden Preise beeinträchtigten den wirt­schaftlichen Erfolg.

Im Erdölbergbau sank die Förderung um rund 5000 Tonnen durch Ausfall im Nienhagener Gebiet. Die Zahl der Belegschaft wurde gehalten.

*

Der Kraftfahrzeugbestand im Deutschen Reich am 1. Juli. Von den am 1. Juli zum Verkehr zugelassenen 2157 811 Kraft­fahrzeugen waren, wie das Statistische Reichsamt im neuen Heft vonWirtschaft und Statistik" mit­teilt, 809 927 Personenkraftwagen, 244 258 Lastkraft» wagen, 1 058 656 Krafträder, 36 130 Zugmaschinen und 9040 sonstige Kraftfahrzeuge. Der Gesamtbe­stand war um 13 v. H. höher als im Vorjahre. Dabei stteg die Zahl der Personenkraftwagen um 18,7 v. H., die der Lastkraftwagen und der Kraft­räder um etwa 10 v. H. An Zugmaschinen wurden knapp 13 v. H. mehr gezählt als im Vorjahre. Unter den sonstigen Kraftfahrzeugen erhöhte sich die Zahl der Kraftwagen für Feuerlöschzwecke um 10,2 v. H. und die der Straßenreinigungsmaschinen um 17,2 v. H.

* Erhöhter Brikettabsatz Lm rheini­schen Braunkohlenrevier. Der Gesamtabsatz des Rheinischen Braunkohlensyndikats an Braunkoh­lenbriketts betrug im August (27 Arbeitstage) 780 533 Tonnen, d. s. arbeitstäglich 28 900 Tonnen. Die Absatzziffer für den gleichen Monat des Vor­jahres (27 Arbeitstage) stellte sich auf 763 632 Ton­nen, d. s. arbeitstäglich 28 283 Tonnen. Der Ge- samt-Hausbrandabsatz war gegenüber dem Der- gleichsmonat nicht rückläufig, Der Gesamtabsatz an die Industrie um etwa 12 o. H. höher.

* Die deutsche Maschinenindustrie im August. Von der Wirtschaftsgruppe Maschinenbau wird uns u. a. geschrieben: Im August machte sich, wie alljährlich, die Sommerurlaubszeit in einem leichten Nachlassen der Anfragetätigkeit der In­lands- und Auslandskundschaft bemerkbar. Der Ein­gang von Jnlandsaufträgen hielt sich dagegen an­nähernd auf der Höhe des Juli. Die Auslandsauf­träge nahmen erfreulicherweise wenn auch in mäßigen Grenzen weiter zu. Der Gefolgschafts­stand konnte auch im August in den meisten Zwei­gen der Maschinenindustrie noch etwas erhöht wer­den, so daß die Ausnützung der Platzkapazität der Betriebe eine weitere Steigerung erfuhr.

Rhein-Mainische Börse.

TNiltagsbörse schwach.

Frankfurt a. M., 19. Sept. Die Börse war erneut stärker abgeschwächt. Die Verschärfung der Lage im Mittelmeer verstärkte auch hier, wie an den Auslandsbörsen die Derkaufsneigung. Da an

sich die Märkte ziemlich eng sind und nur wenig Aufnahmewilligkeit vorhanden war, war der neuer­liche Kursdruck teilweise ziemlich groß. Auch die Bankenkundschaft trat in größerem Ausmaße als Verkäufer auf. Alle Anregungen blieben aus die­sen markttechnischen Gründen ohne Gegenwirkung.

IG. Farben zunächst 1,13, dann weitere 1 v. H. schwächer, Erdöl verloren 1,75, Metallgesellschaft 2,90 v. H. Am Elektromarkte büßten Felten 3,13, Licht & Kraft 1,75, AEG. 1,25, RWE. 1, Siemens 1 v. H. ein. Am Montanmarkt verloren Stahlver­ein 2,13, Mansfeld 1,75, Ilse Genüsse 3, Buderus 2,40, Harpener 1 v. H. Kunstseide weiter gedrückt. Aku um 2, Bemberg um 0,5 v. H. Don Zellstoff- werten gaben Aschaffenburger um 3,40, Waldhof 1,25 v. H. nach. Schiffahrtswerte bis 0,5 v. H. nie­driger. Im einzelnen verloren Deutsche Linoleum 3,90, Holzmann 2, Zement Heidelberg 1, Daimler 1,25, Moenus 1,75, Junghans 1,75, Reichsbank 3, Hoeschwerke 3 v. H.

Auch der Rentenmarkt lag eher etwas schwächer, obwohl durch Tauschoperationen von Aktien in Renten die Kurse hier widerstandsfähiger blieben. Altbesitz 110,50 (110,50), Auslandsrenten vernach- läsftgt und ebenfalls etwas schwächer.

Im weiteren Verlause hielt die Unsicherheit und Kursabschwächung an. Zahlreiche Hauptwerte ver­loren weiterhin 0,51 v. H., so gingen IG. Far­ben auf 150,65 (151,25), Reichsbank 175 (176) zu- rück. Freiverkehrswerte durchweg schwächer, Adler­werke 102 bis 103, Pokorny 102103,50, Weiß & Freytag 87 Brief. Für Kassawerte erschienen ver­einzelt Minuszeichen an der Maklertafel. Pfand­briefe gut behauptet, Städteanleihen etwa 0,25 v. H. schwächer. Auch Staatsrenten sehr gut behaup­tet, nur Kommunal-Umschuldung 0,5 v. H. niedri­ger. Die Börse schloß unsicher. Tagesgeld leicht und wieder 3 o. H.

Abendbörse ruhig.

Die Abendbörse war im Gegensatz zu dem un­sicheren Verlauf der Mittabsbörse etwas beruhigter. Es lagen noch etwas Verkäufe vor, immerhin zeigte sich zu den ermäßigten Kursen nunmehr wieder Kaufneigung. Die Mittagsschlußkurse waren bis auf vereinzelte, mäßige Rückgänge durchweg gut gehalten, verschiedentlich traten Befestiaunaen von 0,25 bis 1 v. H. ein. JG-Farben, Gesfürel, Jung­hans und Aku hörte man etwas freundlicher. Ren­ten sehr still, aber unverändert, Altbesitz 110,50, 4prozentige Rumänen um 0,1 v. H. schwächer. Im weiteren Verlauf blieb die Börse ruhig, war aber eher etwas freundlicher. Altbesitz gaben 0,13 auf 110,40 v. H. nach.

Es notierten: Ver. Stahlbonds 101,13, Farben- bonds 123,50, 4prozentige Ungarn Gold 8,75, Adca 75, Braubank 121,50, Berliner Handelsgesellschaft 112,25, Commerzbank 88, DD-Bank 88,50, Dresdner Bank 89, Buderus 95,50, Harpener 111, Klöckner 87,75, Mannesmann 83, Rheinstahl 106,50, Stahl­verein 76,50, Aku 53,50, AEG. 36,50, Conti Gummi

Geh. Archivrat Professor Or. Küch t-

LPD. Marburg, 19. Sept. Im Alter von 72 Jahren starb gestern der langjährige frühere Direktor des Marburger Staatsarchivs, Geh. Ar­chivrat Professor Dr. Friedrich Küch. Mit dem Verblichenen ist einer der besten Kenner hessischer Geschichte dahingegangen, der bis zu seinem Ein­tritt in den Ruhestand im Jahre 1929 fast 40 Jahre im Archivdienst stand und aus der äußeren und inneren Geschichte des Marburger Staats­archivs nicht wegzudenken ist. Eine Fülle von neuen Ergebnissen brachten feine Arbeiten über die Geschichte Hessens und seiner Fürsten. Bereits als Schüler beteiligte er sich an den Ausgrabungsarbei­ten am Limes, bearbeitete später mit großem Er- folg das unerforschte Gebiet der Wetterau und von Niederhessen und konnte die Besiedlung der Lahn­berge von der neolithischen Zeit ab durch alle Zeit­alter hindurch nachweisen. Nicht unerwähnt darf seine segensreiche Tätigkeit als Leiter der Histo­rischen Kommission für Hessen und Waldeck bleiben.

Schule und Hillerjugend.

LPD. Wiesbaden, 19. Sept. Die Schulauf­sichtsbehörde für den Regierungsbezirk Wie sbaden hat sich veranlaßt gesehen, erneut das Lehrpersonal aller Schulen darauf hin­zuweisen, unter vollem Einsatz ihrer Persönlichkeit die Hitler-Jugend bei ihrer Arbeit tatkräftig zu unterstützen. Insbesondere dürfe nicht ruhig zugesehen werden, wenn Kinder unter zehn Jahren schon irgendwelchen Vereinen oder Verbänden zugeführt werden sollen. Den Schulleitern ist es erneut zur Pflicht gemacht wor­den, strengstens darüber zu wachen, daß bet Er-

153, Daimler 93,25, Deutscher Eisenhandel 99, Deut­sche Erdöl 105,25, Scheideanstalt 236, Deutsche Lino- leum 145, Licht und Kraft 129, JG -Farben 150,13 bis 150,40 bis 150,25, Gesfürel 122, Goldschmidt 105,25, Holzmann 90,50, Junckhans 78,50, RWE. 124,25, Schuckert 119, Htür. Liefrung 118,50, Reichs- bahn-VA. 123,90, Verkehrswesen 76,25, Hapag 15, Nordd. Lloyd 16,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 19. Sept. Austrieb: Rinder 54 (), davon 15 Ochsen, 4 Bullen, 21 Kühe, 14 Färsen. Zum Schlachthof direkt 1 Färse. Kälber 814 (822), Schafe 175 (193), Schweine 180 (188). Es erzielten (pro ein Zentner Lebendgewicht) m Mark: a) 66 bis 70 (66 bis 70), b) 60 bis 65 (60 bis 65), c) 53 bis 56 (53 bis 59), d) 45 bis 52 (45 bis 52). Lämmer und Hämmel b2) Weidemast- hämmel 42 (41 bis 42), c) 40 bis 41 (38 bis 40), d) 37 bis 39 (33 bis 37). Schafe e) 37 bis 38 (38 bis 40), f) 30 bis 35 (33 bis 37), g) 23 bis 28 (28 bis 32). Schweine al) 54 (54), a2) 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (54), d) 54 (54), e) 50 (50), f) ge­strichen, gl) 54 (), g2) gestrichen. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausver­kauft. Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und Fettwaren. Beschickung: 1072 Viertel Rind- fleisch, 152 ganze Kälber, 4 aanze Hämmel, 366 halbe Schweine. Es erzielten (für 50 Kilogramm) in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Bullenfleisch b) 74 bis 78. Kuhfleisch b) 62 bis 68, c) 52 bis 62. Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammel- fleisch b) 82 bis 85. Schweinefleisch b) 74. Fett­waren d) roher Speck unter 7 Zentimeter 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverlauf: lebhaft. Ar> merkung: Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den letzten Donnerstagsmarkt vom 12. Sept.

Schweinemarkt in Lich.

) Lich 19. Sept. Auf dem heutigen Schweine- markt waren 144 Ferkel aufgetrieben. Bei sehr langsamem Handel wurden bezahlt für Ferkel bis zu sechs Wochen alt 18 bis 20 Mark, für sechs bis acht Wochen alte 22 bis 25 Mark, für acht bis zehn Wochen alte 28 bis 30 Mark. Es verblieb einiger Ueberftanb.

Schweinemarkt in Grünberg.

+ Grünberg, 19. September. Der heutigs Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 513 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: Ferkel bis sechs Wochen alt 20 bis 22 Mark, sechs bis acht Wochen alt 25 bis 27 Mark, acht bis dreizehn Wochen alt 27 bis 32 Mark. Der Marktverlauf war gut, es verblieb geringer Ueberftanb.

Schweinemarkt in Butzbach.

pb. Butzbach, 19. Sept. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 402 Ferkel zum Ver­kauf. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel bis zu 16 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 16 bis 20 Mark, 8 Wochen und ältere Ferkel 20 bis 25 Mark. Der Handel verlief flott, es würbe ausverkauft.

teilung von Religionsunterricht jede unmittelbare oder mittelbare Werbung für andere Jugendver­bände als die Staatsjugend unterbleibt.

Westerwälder Basalizirge rollen ins Westfälische.

LPD. Vom Westerwald, 19. Sept. Sekt eini­gen Wochen macht sich eine ständige Steigerung in der Lieferung von Schotterst^inen vom Wester­wald und aus dem Siegerland ins Westfä­lische bemerkbar. Lieferanten sind meist die großen Westerwaldbrüche, die in diesem Jahr außerordent­lich viel Bestellungen erhielten, dann aber auch die Brüche im Sieg- und Hellertal. Die Reichsbahn fährt täglich große Züge, die voll ausgelastet sind, in eigens dazu gebauten Spezialtrichterwagen. Die riesigen Mengen an Material finden fast restlos Verwendung im Straßenbau und für die Gleis- schotteruna bei der Reichsbahn. Ferner sind die Teer» splittmischstationen im Sieg- und Daadetal sehr gut mit Lieferungsaufträgen bedacht, was wiederum der Basaltmahlindustrie zugute kommt.

Ein Schlingensteller verhaftet.

LPD. Gelnhausen, 19. Sept. Die übelsten Wilddiebe sind wohl die Schlingensteller, die manches Stück Wild erlegen, das bann oft einen furchtbaren Tobeskampf burchmachen muß. In ber Försterei Mernes würbe jetzt ein schon seit langer Zeit verbächtiger Bursche auf frischer Tat gestellt unb verhaftet. Man entbedte nicht weniger als 15 Schlingen, bie ber Wilberer gelegt hatte. Bei einer Haussuchung wurden mehrere Geweihe beschlagnahmt. Der Festgenommene wurde in das Amtsgerichtsgefängnis Gelnhausen eingeliefert.

Aus den preußischen Nachbargebieten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Datum

6% Deutsche Reichsonleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1984 6ft% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Ant.-Ablös.-Schuld mtt

AuSlos.-Rechten .............

4*/,% Deutsche ReichSpostschatzan- Weisungen von 1934, I.......

6% eljem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4%% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

67i% ehem. Hess. LandeS-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...

4H% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landeöb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mtt Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Eammelabl. Am

leihe Serie 1 mtt Auslos.-Rechten

4J4% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar btS 1935 l%% ehem. V/i% Franks. Hyp.»

Bank-Liqu.-Psandbriefe.......

654% ehem. 454% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....

454% ehem. 8% Pr. Landespfand-- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 454% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- briefanst., Gold Komm. C61.V I

Eteuergutsch Verrechnung-!. 85-89

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- fur<

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurö

Schluß». Mittag- börse

8-3

19 9

18 9

19-9

101

97,4

100,4

100,65

97,3

102,13

100,75

97,4

102,65

100,65

97,3

110,5

110,4

110,5

110,5

100,25

100,25

100,4

100,3

97

97

96,5

96,5

100,5

100,5

92

92

130,25

130,25

-

114,25

113,75

114

114

96,75

96,75

-

100,75

100,5

-

100,65

100,25

100,5

100

97

97

97

97

97

107,4

97

107,4

97

107,4

97

107,4

4% Oesterretchtfche Goldrente.... 4,20% Oesterretchische Etlberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913 .........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l.................

28,25

28,5

1,5

1,5

9,4

8,75

9,35

8,8

9,25

9

9,3

8,9

9,25

8,85

9,3

9,25

11

10,9

11

10,6

-

Frankfurt a. M

Serlin

Gchluß- kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

18.9.

19.9.

18.9-

19 9

4% desgl. Serie 11 .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^4%Rumän.veretnh.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Pakel .....0

Hamburg-Süoam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... b Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Dis conto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ...... 12

11,5

6,7

5,45 40,75

15,25

17,4

78,5

114

89,5

89,5

89,5

179

6,5

4,95

15

16,75

76,25

112,25 88

88,5 89

175

6,5

9,9

5,5

40,75

15,4

27,75

17,25

77,9

114,5

89,5

89,5

90

179

6,25

9,13

5,05

39,65

15

27,5

17

76,25

112,5

88

88,5

89

175

A.E.G......................0

Bekuka.................... 10

Elektr. LteferungSgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 654

Felten & Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Tlektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co.......... 4

Siemens 8 HalSke.,..........7

Lahmever L Co.............. 7

Buderus ....... 0

Deutsche Srdbl ............. 4

Gelsenkirchener..............0

Harpener .................0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwecke ....... 154

Mannesmann-Röhre« ........ 0

37,75

36,5

37,75

36,5

144,5

143,5

144,65

111,5

143,75

112

109,25

109

131,75

129

131

129

99

102

99,4

124,25

122

124,75

121,65

141,5

139,75

140,5

125,5

124,25

126,13

124,13

120,5

119

121 5

118,5

168

167

169

167,25

131

128,5

130,25

118,5

100

95,5

100

95,5

107

105,25

106,13

105,13

112

111

112,5

111,25

93

89,5

92

89,25

158,5

158,5

151

127,5

124,5

127

125,5

87,75

89,5

87,5

84

83

84,5

83,25

Frankfurt a. M.

Serkin

Schluß- kurö

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

18 9.

19 9

18.9

19-9

ManSselder Bergbau ..

....... I

117

115,5

116

115,5

Kokswerke...........

.......6

114,9

112,4

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

.......0 .....12

221

_

220,75

217

Rhetnstahl ...........

.....sy,

108

106,5

108,5

105,75

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

79,13

76,5

78,9

76

Otavi Minen ........

.......0

19

18,75

18,9

18,65

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

133,75

134

132,5

Kaliwerke Westeregeln .

.......5

126

128,25

125,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.....IVi

184,75

181

3. G. Farben-Jndustrie

.......1

152,9

150,25

152,9

150,25

Scheideanstalt........

.......9

237

236

Goldschmidt .........

.......0

108

105,25

108,65

105,5

Rütgerswerke ........

115

113,5

114,75

113

Metallgesellschaft......

106,5

109

107

Philipp Holzmann.......... q|

Zementwerk Heidelberg ...... 5

Cemenlwerk Karlstadt......... 4]

Schultheis Patzenhoser ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer GaS ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........g

Orenstetn L Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade.......................

Aecu mul atoren-Fabrst....... 12

Conti-Gumm« ................

Orlßnet.................. q|

Mainkraftwerke Höchst <uDL... 4

Süddeutscher Zucker......... t|

63

119,75

132

90,5

115,75

132

93'z

90,5

_

104,25

101,13

56

53,5

55,13

53,25

111

110,5

111

108,25

111,5

109

110,5

109

82

78,65

81

78,25

128,13

127,5

95

93,25

95,13

93,75

149,5

145

148,9

145-

83

30,25

25,25

26,25

25,13

288

283,5

288

281

170,25

168

156

153

156,5

153,25

33

32

32,5

32

208

208

208,5

208,5

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin

rankfurt a.M.

18. September

19 September

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

1 Brief

Buenos Sltrer

0,670

0,674

0,670

0,674

Brüssel.....

41,94

42,02

41,95

42,03

Rio de Ian. .

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,75

54,85

54,73

54,83

Danzig.....

46,81

46,91

46.81

46.91

London .....

12,26

12,29

12,255

12,285

HelstngforS..

Paris ......

5,405

16,375

5,415

16,415

5,405

16,375

5,415

16,415

Holland ....

Italien.....

Javan ......

Jugoslawien. Oslo..... :

Wien.......

167,73

20,30 0,720

5,664

61,57

48,95

168,07

20,34 0,722

5,676

61,69

49,05

167,98

20,30

0,719

5,654

61,54

48,95

168,32 20,34 0,721 5,666 61.66 49,05

Lissabon ....

11,12

11,14

11,11

11,13

Stockholm...

63,22

63,34

63,19

63.31

Schweiz ....

80,63

80,79

80,60

80,76

Spanien....

33,95

34,01

33,95

34,01

10,27

10,29

10,27

10,29

Budapest ...

Neuyort ...

2,485

2,489

2,486

2,490

Berlin, ig September

Geld

SrieF

Amerikanische Noten..............

2,436

2,458

Belgische Noten..................

41,80

54,57

41,96

54,79

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

12,22

12.26

Französische Noten...............

16,325

16,385

Holländische Noten...............

167,56

168,24

Italienische Noten..............

19,46

;?:ü

Norwegische Noten ..............

61,38

Deutsch Oesterreich, 4 ICO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

63,02

80,42

33,59

63,28

80,74 nF

Spanische Noten.................

Ungarische Rote» . . .........