Ausgabe 
20.6.1935
 
Einzelbild herunterladen

Die Deutsche Reichspost ehrt Bach, Händel und Schütz.

Zur Ghrunq der drei qroßen Männer der Tonkunst, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Heinrich Schütz gibt die Deutsche Reichest drei Sonderwertzeichen mit den Brustbildern der Meister heraus. Die Werte sindSchütz" 6,Bach" 12 undHändel" 25 Rpf. (Scherl-M.)

Die Lustschuh-Lotterie.

Die Durchführung der Aufgaben, die der Reichs­minister der Luftfahrt, General der Flieger G ö - ring, dem Reichsluftschutzbund im Rahmen der Landesverteidigung zugewiesen hat, erfordert ge­waltige Geldmitel, die aus unserer Bewegung selbst und durch Opfer aller Volksgenossen herbeigeschafft werden müssen.

In Anerkennung der Notwendigkeit, den RLB. bei seiner Geldwerbung zu unterstützen, hat der Herr Reichsminister des Innern einer Luftschuh-Lotterie zugestimmt, die am 27. Iuli 1935 zur Ziehung gelangt. Pflicht aller Dienst­stellen, Amtsträger und Mitglieder ist es nun­mehr, unsere Bestrebungen zu unterstützen, möglichst viele Lose zu erwerben und den Ber­kaus der Lose an Mitglieder; Freunde und Gön­ner des RLB. zu fördern. Ieder muh bemüht sein, unter Hinweis auf den hohen vaterländi­schen Zweck der Lotterie und die überaus gün­stigen Gewinnmöglichkeiten möglichst viele Lose abzusehen.

Wenn alle Amtsträger und Mitglieder bis zum Letzten ihre Pflicht tun, wird uns die Luftschutz- Lotterie einen Geldbetrag bescheren, der uns ein großes Stück zum Wohle der Gesamtheit des Volkes vorwärtsbringen kann.

h. Grimme, Generalleutnant a. D., Präsident des Reichsluftschutzbundes.

Die Lotterie besteht aus zwei Millionen Losen. Das Los kostet 50 Pf. einschließlich eines Kunst­blattes im Format 24X32 mit dem Bildnis des Herrn Preuß. Ministerpräsidenten General der Flie­ger Hermann Göring, nach einer Original- Zeichnung des Frankfurter Künstlers Weber-Brauns.

Es gelangen 117 930 Gewinne und 1 Prämie im Gesamtbeträge von 250 000 Mark am 27. Juli 1935 zur Auslosung. Höchstgewinn im günstigsten Falle bar 50 000 Mark.

Die Lose sind durch alle Untergliederungen: Ortsgruppe, Reviergruppen, Gemeindegruppen, Un­tergruppen und Blockwarte und auf der Geschäfts­stelle des RLB., Lindenplatz 1, zu haben.

Mein-Main-Gebiet

Ein Totschlag vor dem frankfurter Schwurgericht. LPD. F r tx n 1f u r t a. SO?., 19. Juni. Das Frank- furter Schwurgericht beschäftigt sich am Dienstag und Mittwoch mit der Aufklärung von Vorgängen, die sich in der Neujahrsnacht in der Schloßborner Straße und Frankenallee abgespielt haben. Ange­klagt waren der 27jährige Emil Schröder und der 30jährige Friedrich Oberding. Es wurde ihnen gemeinschaftliche Mißhandlung des 35jährigen Zeugen S. vorgeworfen. Schröder soll sich ferner der Nötigung und des Totschlags schuldig gemacht haben. Die wegen Gewalttätigkeiten vorbestraften Angeklagten hatten in der Neujahrsnacht reichlich dem Alkohol zugesprochen.

Nach eingehender Vernehmung hielt das Schwur­gericht in der Nacht zum Mittwoch einen Lokal­termin ab und führte die Verhandlung dann im Laufe des Mittwochs zu Ende. Der Staatsanwalt beantragte gegen Schröder eine Zuchthausstrafe von zehn Jähren und fünf Jahre Ehrverlust, gegen Oberding IV2 Jahre Gefängnis.

Nach zweistündiger Beratung verurteilte das Schwurgericht Schröder wegen Totschlags, ge­fährlicher Körperverletzung, vollendeter und ver­suchter Nötigung zu elf Jahr en Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust, Oberding wegen ge­fährlicher Körperverletzung zu IV2 Jahren G e - f ä n g n i s. Die Untersuchungshaft wurde beiden Angeklagten angerechnet. Es handle sich, so wird in der Urteilsbegründung u. a. ausgeführt, um eine außerordentlich rohe Tat, durch die ohne Anlaß ein blühendes Menschenleben vernichtet wurde. Der Alkoholgenuß könne nicht als mildernder Umstand angesehen werden, denn damit würde sich das Gericht einer schweren Tat gegenüber der Volksgesundheit schul­dig machen, weil es sich dann um einen Freibrief für jeden Raufbolden handele, der vorher Alkohol zu sich genommen habe, um sich Mut anzutrinken.

Einbrecher im Kraftwagen.

Darmstadt, 19. Juni. (LPD.) In der Nacht zum 18. Juni wurde Darmstadt von einer dreisten Einbrecherbande heimgesucht. Zwischen 3 und 4 Uhr wurden in einem Uhren- und in einem

Photogeschäft durch Einschlagen der Erkerscheiben zwei schwere Einbruchsdiebstähle ver­übt. Gestohlen wurden zehn Photoapparate, sowie 42 Lederarmbanduhren, acht Stoppuhren und 18 Taschenuhren. Die Täter fuhren mit einer dunkel­blauen Viersitzer-Limousine mit dem Kennzeichen IZ 68142 oder 68342 vor. Unter ohrenbetäubendem Motorenlärm schlugen sie die Erkerscheiben ein und entwendeten die angeführten Gegenstände. Das Fahrzeug war vermutlich mit zwei Personen besetzt. Nach der Tat sollen sie in der Richtung Heidelberg gefahren sein.

Wegen staatsfeindlicher Gesinnung zur Höchststrafe verurtellt.

LPD. Darmstadt, 19. Juni. Am Morgen des zweiten Osterfeiertages hatten drei Angeklagte aus Sprendlingen, der 39jährige Johannes Frank, der gleichaltrige Gustav Freitag und der 32jährige Valentin Lechner, in einer Sprend- linger Wirtschaft den Inhaber belästigt, indem sie verbotene Lieder summten und den Gastwirt zwan­gen, das Hitlergruß-Schild und das Zeichen der Arbeitsfront zu entfernen. Außerdem war nach ihrem Fortgang das Bild des Führers von der Wand verschwunden. Man fand es später zer­trümmert auf. Nach der Beweisaufnahme wurden die Angeklagten, die früher der KPD. bzw. dem Reichsbanner angehörten, zu der gesetzlichen Höchst­strafe von je zwei Jahren Gefängnis verurteilt und sofort verhaftet.

Vor dem Standesamt Kehrt gemacht

Die Braut begeht Selbstmord.

LPD. Darmstadt, 19. Juni. Ein junges Mäd­chen aus Darmstadt hatte mit feinem Verlobten das Aufgebot bestellt und wollte mit ihm zur stände s- amtlichen Trauung gehen. Aber der jmr-ge Mann überlegte sich im letzten Augenblick die Sache anders und machte vor dem Standesamt Kehrt. Dieses Verhalten nahm sich das Mädchen so zu Herzen, daß es sich aus dem Fenster stürzte. An den dabei erlittenen Verletzungen ist es heute im Krankenhaus verschieden.

Neues für den Büchertisch

Ernst Eimer: Hermanns Wille und Weg. Mit drei Buntbildern und sechs Schwar^- weiß-Zeichnungen des Verfassers. 112 Seiten. Preis geb. 1,80 Mark. Reutlingen, Enßlin und Laiblins Verlagsbuchhandlung, 1935. (60) Das Büch­lein ist für das Alter von 13 bis 16 Jahren be­stimmt. Und es ist als Lektüre für die reifere Jugend vorzüglich geeignet, zeigt es doch, wie ein eiserner Wille, der freilich mit einer sich elementar äußernden Anlage zur bildenden Kunst gepaart ist, siegreich alle Hindernisse überwindet. Aber für die Freunde der Kunst Ernst Eimers ist es mehr als eine Erzählung für die Jugend, sondern eine eigne Lebensbeschreibung des Verfassers. Der Held der Erzählung, Hermann Kraft, ist Ernst Eimer selber, Buchenhain ist sein Heimatdorf Groß-Eichen. Wie alle Bücher des Verfassers ist auch diese Selbst­schilderung seiner Jugendzeit durch einen goldnen Humor verklärt. Wie oft wird die Hoffnung des jungen Kunstbeflissenen auf den versprochenen Lohn getäuscht, aber das macht ihn nicht bitter: denn er liebt die künstlerische Betätigung um ihrer selbst willen. Wir erleben in dem Buche auch die Ent­stehung zweier seiner schönsten Radierungen, der beiden Handwerksburschen und des Volksliedes, wir sehen den Maler an Sommertagen im Wald neben den Buchenwurzeln liegend, in die märchen­grüne Einsamkeit träumen und neben ihm in seiner Phantasie die wundersamen Wichtelmännchen mit ihren Käfern, Raben, Enten und Eulen über den Weg huschend, die er in vielen, für seinen kindlich reinen Sinn so kennzeichnenden Bildern festgehal­ten hat. Ernst Eimer, selbst aus dem Volke heroor- gegangen, weiß dessen Herz zu ergreifen wie fetten einer. Das Hessenland darf dem feinsinnigen Maler­poeten herzlichen Dank wissen für diese neue Gabe seiner Feder und seines Zeichenstiftes.

Prof. Dr. jur. et phil. Karl Esselborn.

Höchster Scherw e." Geschichten aus dem alten Höchst. Von I. Renting. 3. Auflage. 111 Seiten. Preis 1,50 Mark. N. G. Elwert, Verlag, Marburg 1935. (150) Diese heiteren Geschich­ten für Haus und Feierstunde, gereimte und unge­reimte,dem Andenken des Goetheforschers Dr. Ernst Traumann in Dankbarkeit gewidmet", liegen nun bereits in dritter Auflage vor, was wohl am besten die Zugkraft und Beliebtheit dieser urwüch­sig-komischen Mundartschwänke beweist. Sie werden dem Leser, sofern er einigermaßenvon hier" ist, eine Stunde ungetrübter Heiterkeit bereiten, sind auch zum Vortrag und zum Vorlesen sehr geeignet und werden überall ein dankvares und erheitertes Publikum finden. Uebrigens stellt das Bändchen eine schätzenswerte Bereicherung des Heffen-Nas- sauischen Wörterbuckes bar; auf die Einleitung Einiges über die Aussprache" sei ausdrücklich hin­gewiesen.

Ivar Lißner: Blick nach draußen! Frankreich, USA., Engl and heute. Kar­toniert 2 Mk. Hanseatische Verlagsanstalt Ham­burg. (51) Diese Schrift ist der Ruf der deutschen Jugend an die Jugend Frankreichs, Ame­rikas und Englands, nun endlich über alle Miß­verständnisse und Verleumdungen hinweg, dem das neue Deutsche Reich ausgesetzt war, gemeinsam den Weg zur Verständigung zu beschreiten und den Frieden zu sichern. Aus eigenen Anschauungen und Erfahrungen, die der Verfasser sich auf ausgedehn­ten Reisen erworben hat, entwirft er ein treffendes Bild der politischen Situation in den genannten Ländern. Lißner sieht, wie nach schweren inneren Krisen sich Verhältnisse, anbahnen, die von einem neuen Geiste durchdrungen auch eine neue politische Entwicklung Europas ermöglichen. Er weiß die Forderungen, die sich aus den volklichen, wirt­schaftlichen und politischen Tatsachen ergeben, für die Sicherung des Friedens zu ziehen. Ein uner­schütterlicher Glaube an die Ueberwindung der Probleme lebt in dieser Schrift, aus deren Geist heraus die Jugend diesseits und jenseits der Gren­zen die Wege zur Sicherung des europäischen Frie­dens finden sollte.

Karl Mainz, Der polnische Außen­handel (Preis 4 Mark) und Peter Heinz Seraphim: 2)i e Handelspolitik P 0 - lens (Preis 2,50 Mark). Beide im Verlag Volk und Reich, Berlin, Schriften des Instituts für Ost­europäische Wirtschaft (31/32) Die Wiederan­knüpfung handelspolitischer Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und Polen macht es allen Kreisen der Wirtschaft zur Pflicht, sich ein Bild der handelspolitischen Entwicklung Polens zu verschaf­fen, um die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehun­gen auf dieser Grundlage richtig beurteilen zu kön­

nen. In den Schriften des Instituts für Osteuropa!, sche Wirtschaft sind zwei Bücher erschienen, die diese Frage, und zwar jedes unter einem besonderen Ge- sichtspunkt, behandeln. Das eine ist die Arbeit von Mainz über den polnischen Außenhan­del, die rein stofflich den Umfang, die Bedeutung und die Richtung des polnischen Außenhandels be­handelt. Das Buch von Seraphim führt dagegen zu den Fragen der polnischen Außenhandels­politik. Es versucht ein Bild der die polnische Handelspolitik hemmenden ober fördernden Kräfte zu zeichnen. Bei der wirtschaftspolitischen Zielrich­tung der deutschen Außenhandelspolitik, einen Aus­gleich der deutsch-polnischen wirtschaftlichen Interes­sen zu finden, ist diese Betrachtung der polnischen Außenhandelsprobleme von besonderem Wert.

Prof. Dr. W. H i s ch e: Deutscher Ar­tz e i t s d i e n st a I 5 Erziehungsgemein, schäft. Mit einer Einführung von Hermann Tho- lcns, Gauarbeitsführer und Leiter des Amtes für Arbeitsplanung und Arbeitsausbildung in der Reichsleitung des Arbeitsdienstes. Kart. 1,60 Mark. B. G. Teubner, Leipzig. (75) Aus prakti­scher Erfahrung im Arbeitslager betrachtet Hische die Aufgaben des Arbeitsdienstes als Erziehung zur Gemeinschaft und die ihm hierfür gegebenen Mittel und ihre Leistungsmöglichkest. Die Wesenszüge echter Leistung und Gemeinschaft, wahres Führer- tum, Wechselwirkungen zwischen einzelnem und Ge­meinschaft werden klargestellt. Lagerführer, Schu­lungsleiter und Arbeitskameraden fordert die Schrift 3ur Auseinandersetzung mit ihrer Aufgabe und zu strenger Selbstprüfung auf.

I. van Dijck: Wie lerne ich zeich- nen? Leipzig 1935. Koehler & Amelang. Volks­ausgabe in Ganzleinen nur 2,85 RM.(29) Mit diesem neubearbeiteten Buche wird ein Wunsch vieler erfüllt werden, die es schon so oft schmerzlich empfunden haben, daß sie' nicht in der Lage waren, einfache Dinge mit wenigen Strichen klar und an­schaulich darzustellen. Seit Jahren schon hat sich diese Anleitung zum Erlernen der Zeichenfertigkeit immer und immer wieder in der Praxis bewährt und wird auch in Zukunft in dieser Neuauflage Kinder und Erwachsene zum Erfolg führen. Viel Neues, was die heutige Jugend begeistern wird, nämlich eine Anzahl unserem technischen Zeitalter entnommener Vorlagen, ist der Neuauflage bei­gefügt. Der Lernende wird zum Schauen und Er­fassen des Wesentlichen erzogen^ Es ist zwar kein Lehrbuch für den Zeichenunterricht an den Schulen, dem Junglehrer aber, der während der Stunde etwas bildhaft wiedergeben muß, oder den Eltern, die die den Kindern meist angeborene Lust am Zeichnen fördern wollen, ihnen wird dieses Buch wertvolle Hilfe und Anregung geben können.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die neu über dem Ostatlantik erschienenen Tief­druckwirbel haben sich nordwärts verlagert, doch hat das Regengebiet an feiner Vorderseite auf unser Gebiet noch Einfluß. Da auch weiterhin mit dem Zustrom feuchter Meeresluft auf das Festland ge­rechnet werden kann, bleibt die Wetterlage trotz hohen Luftdrucks noch unbeständig, wenn auch nicht durchweg unfreundlich.

Aussichten fürFreitag: Gelegentlich auf­heiternd, doch überwiegend bewölkt, bei südlichen Winden ziemlich warm.

Aussichten für Samstag: Bewölkt und immer noch unbeständiges Wetter.

Lufttemperaturen am 19. Juni: mittags 16,8 Grad Celsius, abends 15 Grad; am 20. Juni: morgens 11,8 Grad. Maximum 19,4 Grad, Mini­mum 8,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Juni: abends 15,8 Grad; am 20. Juni: morgens 13,8 Grad. Sonnenscheindauer 5,6 Stun­den. Niederschläge 2,1 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriol für Den übrigen Teil: Ernst Vlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Für Giefeen und Wieseck! fnd&ültig $Muß mit den Sonder-Vergünstigungen: 20 und 50 cbm Gas - Gutschrift bei Rückgabe von alten Gas-Kochern und -Herden

Ab Freitag abend 7 Uhr

muß der ein geführte Gas-Laden, Bahnhofstraße29, wegen anderweitiger Vermietung geschlossen werden

Einige Gasherde und Gas - Heilquelle können bei der Sonder-Vergünstigung bis zum 21. Juni aus dem Gas-Laden Bahnhofstr. 29 sofort geliefert werden

Hausfrauen

entrümpeln auch Sie im letzten Au­genblick Ihre Küchen. - Sie schaffen sich selbst Freude und anderen Arbeit und Brot. Gasherd-Fabrikat und Lieferant nach wie vor auf Wunsch

SasSemeinfdkaft Gießen

______________________________________________3h59 A

I WERBE?SsoA.S IIIIII

dann einzig-

nur wlzZli'LLlS artige,wirk­same Präparat zur völligen Beseiti­gung. RM 3.- ,3 50. Probetube 1.60. Gegen Pickel. Mitesser Venus Stärke A Ärztlich empfohlen.

DrogerieWinterhoff, Kreuzpl. 9/10

Auto-Möbelwagen

zur Mitnahme von Gütern ver 24. b. M. von Gießen nach Bonn und ver Anfang Juli von Wies­baden nach Gießen bietet an

Stückrath & Bender,Gießen Walltorstratze 53. aceiD

Westfälisches Emaillierwerk sucht für Hessen und angrenzende Bezirke einen tüchtigen

Vertreter.

Es wollen sich nur solche Herren melden, welche branchekundig und bei der in Frage kommenden De­tailkundschaft bestens eingeführt sind. Schriftliche Angebote unter 3660V an den Gießener Anzeiger.

I Vermietungen

5-6-Z.-Wohn.

m.3Praxisräum. für Arzt befand, geeignet,Siebig» straße 15, per 1. Oft. zu vermiet., daselbst 3 Büro­räume (Erdge­schoß) sofort zu vermieten. Näh.

91. Becker

Keplerstraße 9 Tel. 3804. gs«sv

Bessere 3-3imm.-Wobn. m. Wintergarten (Neubau) zum 1. Ottob. zu ver­mieten. Schriftl. Angeb. u. 3664D an c>. Gieß. Anz.

Schreinergeselle

gesucht. 02632 Hainer Hitlerwall 7.

Hilfsbund der

MW-Wertem

Ortsgr. Gießen

Am Samstag, 22. Juni, 20 Uhr, veranstaltet die Ortsgr.Gießen eine Kundgebung im Restaurant Boller, Gießen, Bahnhofstraße 55, in der Kamerad Divlom-Jng. Pauer, Heidelberg, über Oesterreich sprechen wird. Gäste sind herzlich willkommen!

Eintritt frei! 3662V

Keine Ursprungs­zeugnisse,

lonbem nur ZeugniS- abichrtften dem Be­werbungsschreiben bei­legen I Lichtbilder uudBewerbungsunler- lagen müssen zur Ver- meidung von Verlusten aus der Rückseite Ha­men und Anschrift des Bewerbers tragen!

Suche für sofort einen 3655D jungen IRnnn zum Viehfüttern und fürlandwirt- schaftl. Arbeiten, mefigtrei Mn Schützenstraße 3.

Halbtags­mädchen

nicht unter 18 I., gesucht. 02634 Georg-Plul.-

Gail-Straße 12.

Verkäufe

fllotonnö steuerfrei, billig zu verkauf. 02635 Kevlerstr. 7 III. | Kaufgesuche Gebrauchte, noch gut erhaltene

SMnhine zu kaufen gesucht. Angaben üb. Fa­brikatu. Preis u. 02629 a.d.G.A. ^uche 0263»

Motorrad bis 200 ccm Heg bar. Vorzuführ. nach 7 Uhr in Nieder-Bessingen Nr. 40 evtl. Ange­bot m.Preisang.

Statt Karten I

Walter Bremmer, Pfarrer und Frau Elisabeth, geb. Koch geben ihre Vermählung bekannt

Klein-Linden

20. Juni 1935

Lützellinden

3E54D

Verschiedenes

+Damenl«rl

(Geslchtshaate) u.at.läst.Haarew uurd.dlevonmn angew.,ernz.sich Meth. unt. Gar imm.mit d.Wurz. schmerzl.entferm Frau B. Gulden. Svrechstd. ieden Freitag.Gießeu, Hindenburgw.15 9-7 Ubr durchg

llllllllllllllllllllllllllllll ZweckSDekämpstmgoer Schwarzarbeit können Arbeits-Auge- bote von Handwerkern nur mit Nameosnen- nung u. unter Dorlage desGewerbenachweijes ausgenommen werden.

Verlag desSiebenerAnzeigers IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIj

Vekannitnarhtmgr

Die Herren

R. jur. gotl ßmii MeWufeu, Wen

Goetbestraße 30 und

bermonn Mrff, Gießen, Mftlntze 5

wurden als Bücherrevisoren öffentlich bestellt und

beeidigt 8668D

Industrie- und Handelskammer Gießen.

Der Präsident: Ter Syndikus:

Dr. Pauly. Dr. Keim.

Mahnung.

Die Beiträge für den Monat Mai 1935 können noch bis zum 25. Juni 1935 ohne Kosten bezahlt werden. 3656D

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täg­lich an unserer Kasse oder auf Postscheckkonto Nr. 10833 Frankfurt a. M. erfolgen.

Allgemeine Ortskrankenkasse für den kreis Gießen.

Moos, Rechner.