Einzelbild herunterladen

e

Rückwirkungen aus die Donau-Konferenz

Fragen geregelt würden.

v

ner Schuhe, Bettwäsche im 87 000 RM. verausgabe.

Oei

Aiichi

baren Aufbauwillens zum Ausdruck und übersandte eine silberne Teemaschine, die einem alten Danzi­ger Samowar nachgebildet worden ist.

nis zugleich.

Weitere Glückwünsche und Gaben.

Der Leiter des Hauptamtes für Beamte der Reichsleitung der NSDAP, und .Reichswalter des Reichsbundes der deutschen Beamten, Pg. Hermann Neef, hat dem Führer die unwan­delbare Treue, Gehorsam, Liebe, Verehrung und Dankbarkeit der deutschen Beamtenschaft versichert und ihm als äußeres Zeichen der Dankbarkeit eine Million RM. zum Zwecke der Er­tüchtigung des deutschen Volkes über­reicht.

Der regierende Bürgermeister von Bremen bringt in dem Glückwunschschreiben des Bremer Senates das erneute Gelöbnis unverbrüchlicher

Mündlicher Protest der deutschen Regierung dem englischen Botschafter in Berlin überreicht.

£ o n b o n, 18. April. (DRV.) Nach einer Reuter- Meldung aus Berlin hat Staatssekretär von Bü­low am Mittwochabend dem Berliner britischen Botschafter, Sir Eric Phlpps, einen münd­lichen Protest gegen die vom Völkerbund auf der Genfer Ratssitzung Deutschland gegenüber eingenommene Politik zum Ausdruck gebracht.

von selbst auf ihre letzte Aenderung verzichten, so­bald sie die Folgen eines derartigen Bruches" ermesse. Mit einem Schlage würden fünf Länder von Frankreich abrücken. Außer Sowjetrußland auch die Tschechoslowa­kei, die bereit sei, mit den Sowjets den Pakt zu unterzeichnen, vor dem Laval zurückschrecke, ferner Süd sla Wien, Rumänien, die Türkei und Griechenland. Und was würde dann aus der Annäherung an Italien und dem Donauplan, von dem diese Annäherung abhänge? Keiner dieser Staaten wolle vom Donaupakt etwas wissen, so lange der französisch-sowjetrussische Ver­trag nicht unterzeichnet sei. Das Blatt greift Laval scharf an, der noch immer nicht wisse, was er wolle, der noch immer von einer Verständigung mit Deutschland träume.

Spende des Kameradschastsbundes deutscher Polizeibeamten.

Berlin, 18. April. (DNB.) Der Kameradschafts­bund deutscher Polizeibeamten (im Reichsbund der Deutschen Beamten EV.) übergab derReichs- leitung der NSV. den Betrag von 500 0 Mark zur Verwendung für not­leidende Volksgenossen am Geburtstage des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler.

NSKK.-Führer und Männer!

Was wir still im Herzen tragen in guten wie in schweren Stunden, in Not, im Kampf und Sieg gleich unwandelbar und fest unsere Treue, unsere Liebe und unsere Dankbarkeit zum Führer, zu dem Manne, der Deutschland emporriß aus tiefster Schmach au neuer Kraft und Ehre, das schließen wir ein in unsere heißen Wünsche, die wir dem Führer zu seinem 46. Geburtstag heute darbringen. Uneigennützig und unermüdlich wie er, unsere Pflicht zu erfüllen an Volk und Nation, das ist unser Streben, ihm zu dienen mit Leib und Leben, wo immer es sei heute wie einst unser heiliger Wille. Es lebe der Führer!

Der Aeichsknegsopferführer zum Geburtstag des Führers.

Berlin M April. (DNB.) Der Reichekriegs, opferfuhrer Oberlindober hat, wie die NSK meldet, dem Führer zu seinem Geburtstag im Namen der Frontsoldaten und Kriegsopfer ein von Professor Vollbehr entworfenes Bild von der Entstehung der Reichsautobahn bei Rosenheim am Inn zusammen mit folgendem Brief als Geschenk übersandt:

Mein Führer!

Angesichts der Genfer Vorgänge und der erneuten Schuldlüge gegen unser deutsches Volk sind zu Ihrem heutigen Geburtstage die Wünsche der fast l1/, Mik­tionen Soldaten und Soldatenfrauen in der Natio­nalsozialistischen Kriegsopferversorgung verbunden mit dem heiligen Gelöbnis unbeding- terGefolgschaft. Sie haben den Kämpfern des Weltkrieges ihre Soldatenehre zurück- gegeben. Sie danken Ihnen das heißen Her­zens und kämpfen mit Ihnen um die Ehre der Nation.

Frankreichs Bündnis mit Moskau macht erneut Schwierigkeiten.

Laval will keine Verpflichtung eingehen zur automatischen Hilfeleistung ohne Befragung des Völkerbundes.

schen ab, sondern durch Taten und Leistung. Die deutsche Wehrmacht wird das in sie gesetzte Vertrauen vor ihrem obersten Befehlshaber und der Geschichte rechtfertigen durch treue und hingebungsvolle Arbeit an dem ihr an- vertrauten Werk. Mit diesem Gelöbnis grüßt sie den Führer an seinem heutigen Ehrentag."

,. $en v öleleir

$.?,efen » Q[ SWeic feh

Ä 6!"Skn

Alex, Aerhandl Zeichen t wolteg j) der Klage englische « Siebe Mrung f Memp, S.Nie "Men lQnbe, ich M ander Aeidung i Teschs n 'M klagte d, 11,11 <

Gemüse, Schokolade usw. zur Verteilung gelangen. An Textilien werden Kleidungsstücke aller Art, fer- Gesamtwert von etwa

Oie zweite Gchuldlüge.

Die vergangene Woche stand in dem beherrschen­den Zeichen eines neuen Versuches der Weltkriegs- Alliierten, die nicht mehr zugkräftige Kriegs­schuld p a r o l e aufzufrischen und zu ersetzen durch ein zweites moralisches Verdammnisurteil, das Deutschland vor der Welt als eine Vertragsbrüchige Nation erscheinen lassen und das zugleich die militä­rische Vorherrschaft der Ententemächte in Europa, ihre Bündnisse und Pakte, innerlich rechtfertigen sollte. Die Absicht ist mißlungen, denn der einzige Erfola dieser Unternehmung besteht darin, daß der Völkerbund als politisches Instrument der ehe­maligen Feindstaaten sich selb st gerichtet hat. Zwischen der ersten und der zweiten Schuldlüge be­steht ein tiefgreifender Unterschied. Damals vor 16 Jahren wurde eine wehrlose Nation unter An­drohung militärischer Sanktionen zur Anerkennung ihrer Schuld am Kriegsausbruch gezwungen. Deutsch­land unterzeichnete das Versailler Diktat, das auf dieser Schuldlüge aufgebaut ist,buchstäblich unter Bedrohung mit einer Bajonettspitze", wie dieTi­mes" sagt. Zum Beweise ihrer Behauptung weist die Londoner Zeitung auf die damaligen Proteste der deutschen Delegation in Versailles und auf die Tat­sache hin, daß die Deutschen sich erst zur Unterzeich­nung entschlossen, als Marschall Foch Weisung er­halten hatte, den Einmarsch in Deutschland binnen drei Tagen vorzubereiten.

Nachdem so das Zustandekommen der Versailler Schuldlüge aller Welt offenbar geworden ist, sollte nun die Genfer Schuldlüge den verlorenen Faden wieder aufnehmen. Sie ist aber ohnejedeprak- tische Wirkung gewesen, sie ist weder von Deutschland anerkannt worden, noch hat sie die wie­dergewonnene deutsche Wehrfreiheit rückgängig ge­macht. Ihr Erfolg ist rein stimmungsmäßiger Art, insofern sie der Liga der Nationen endgültig die Befähigung abspricht, als Friedensrichter und Ord­nungshüter in Europa aufzutreten. Nicht das Recht, sondern die Macht hat in Genf das ent­scheidende Wort gesprochen, was sich schon in dem Umstand zeigt, daß mit Ausnahme eines einzigen Ratsherrn, des dänischen Außenministers Munch, sämtliche Vertreter der kleinen Staaten im Verlaufe von 24 Stunden umgestimmt werden konnten. Die Vergewaltigung der Kleinen durch die Großen von Stresa wird in den Annalen der Liga als der schwärzeste Tag der an Fehlschlägen so reichen Völ­kerbundsgeschichte verzeichnet stehen. Mit der Lüge, daß Deutschland sich mit der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht der einseitigen Verletzung des Versailler Vertrages schuldig gemacht habe, hat der Völkerbundsrat die Brücke zum Reich abge­brochen. Es ist nicht unsere Sorge, ob und wie der Völkerbund diese Brücke wieder aufzubauen gedenkt.

Eine besonders wirkungsvolle Rolle auf dem Völkerbundstheater hatte sich der russische Außen­kommissar Litwinow ausgedacht. Die Komödie der Genfer Irrungen, bei der die Verkleidungs­künste der Schauspieler den Engel als Teufel und den Teufel als Engel erscheinen lassen, erreichte mit dem Auftreten Litwinows gewissermaßen ihren Höhepunkt. Es mußte selbst bei dem an allerhand Theatereffekte gewöhnten Genfer Publikum Bewun­derung erregen, wie dieser Bolschewist, die Frie- densfahne schwingend und poetische Vergleiche ge-

Starhemberg bei Mussolini.

Rom, 19. April. (DNB.) Mussolini empfing am Freitag den österreichischen Vizekanzler Fürst Starhemberg zu einer Unterredung, die über eine Stunde dauerte. Der römische Vertreter des Matin" berichtet, die Besprechungen zwischen Starhemberg und Mussolini hätten sich hauptsäch­lich auf die D o n a u k o n f e r e nz und auf die Aufrüstung Oesterreichs bezogen. Star­hemberg als Führer der Heimwehren habe dem Duce einen genauen Plan unterbreitet. Oester­reich müsse, so habe Starhemberg erklärt, etap­penweise vorgehen; es dürfe nicht sofort die allgemeine Wehrpflicht einführen, weil sonst mit den jungen für den Nationalsozialismus gewonne­nen Jahrgängenzweifelhafte Elemente^ in die Wehrmacht hineinkommen würden. Die Vater­ländische Front ziehe vielmehr das S y st e m freiwilliger Gestellung vor, deren Kern die Heimwehrorganisation sein werde. Daily Telegraph" meldet, man glaube in Rom, daß die italienischeZusammenarbeit" mit Oester­reich nach der Donaukonferenz sehr verstärkt werden würde. Es werde sogar von der Ernen­nung einer italienischen Militärkom- mision gesprochen, die nach Wien fahren solle, um bei der Ausbildung und Ausrüstung der neuen österreichischen Armee mitzuwirken.

Paris, 20. April. (DNB. Funksvruch.) Die Ver­handlungen über den ftanzösisch-sowietrussischen Ver­trag sind in letzter Minute auf solche Schwierigkeiten gestoßen, daß Litwinow es vorgezogen hat, n i ch t n ach Paris zu kommen, sondern unmittel­bar nach Moskau zurückaukehren. Sämtliche Veran- taltungen, bei denen das Abkommen paraphiert bzw. gebührend gefeiert werden sollte, mußten a b - gesagt werden. Die Schwierigkeiten berühren im Grunde genommen Fragen, die für Frankreichs Europa-Politik von ausschlaggebender Bedeutung werden können. Die Sowjetregierung wünscht nichts mehr und nichts weniger als Frankreich auto­matisch, ohne den Beschluß des Völkerbundsrates abzuwarten, im Falle eines flagranten Angriffs Zur Hilfeleistung zu zwingen. Frankreich hat nach anfänglichem Sträuben dem Wunsche der Sowjetregierung nachgegeben, aber nach einer Ministerberatung am Freitag sich eines ande- ren besonnen aus der Erwägung heraus, daß s damit mit seinen Locarnoverpflichtun- e n in Konflikt geraten würde. Die Aussprache, die Staatsminister Herri o t auf Bitten Lavals Frei­tag nachmittag mit Botschafter P o t e m k i n hatte, vermochte die Sowjetregierung ebenso wenig ge- ügig zu machen, wie eine Unterredung Lavals am Freitagabend. Litwinow wird nun mit Sta­lin persönlich Fühlung nehmen.Oeuvre" glaubt nicht, daß die Sowjetregierung nachaeben werde. Unter diesen Umständen würden die Fran­zosen klein beigeben oder nach einer neuen Formel uchen müssen.

Die Schwierigkeiten seien entstanden durch das og. A u s f ü h r u n g s p r o t o k o l l ", in dem Laval verlangt, daß für alle Fälle die Empfehlungen des V ö l k e r b u n d s r a t s a b g e w a r t e t werden müßten.Echo de Paris" erklärt, die französische Regierung werde

> brauchend, auf der Genfer Bühne umherspazierte. , Da aber jedermann im Zuschauerraum wußte, was > es mit den Idealen der Sowjetunion auf sich hat, t dachte man sich sein Teil. Man dachte z. B. an die , kürzlich von Stalin gemachte Erklärung:Unter : dem Banner Lenins wird unsere proletarische V"> wegung die ganze Welt erobern. Es Pbe der Leninismus (d. h. die Weltrevolution)", oder an v

, den Leitartikel einer führenden russischen Zeitung, 1 die das Genfer Theater mit den Worten einl"itote: j Unser Land ist die Stoßbrigade des Pro- I letariats aller Länder in diesen War- I ten des Genossen Stalin ist die kolossale Bedeutung der Sowjetunion als der Avantgarde der ffl proletarischen Weltrevolution ausge- J drückt", oder an den Beschluß des Polit-Büros vom 1 3. April 1*35, in dem es u. a. heißt:Das Polit- I Büro WKPB. teilt in vollem Umfang den Stand­punkt des Genossen Stalin, daß das System der Garantiepakte, der Sicherheit und gegenseitigen Hilfeleistung für die Sowjetunion in keiner Weise einen Selbstzweck darstellt, ... sich aber unter ge­wissen Umständen als die e r st e Etappe der Reaktivierung der revolutionären Weltbewegung unter dem Banner der Dritten Internationale erweisen kann." Vielleicht sind sich die kleinen und großen Staaten, die in Genf über Deutschland zu Gericht saßen, für einen Augenblick auch der Tatsache bewußt geworden, daß sie damit die Geschäfte der kommunistischen Internationale, die Geschäfte der Weltreoolution, besorgten. Aber die Welt des Scheins war stärker. Das tragikomische Stück wurde zu Ende gespielt. Es wurden keine Zwischenrufe laut, aber auch der Beifall war nur schwach. Inzwischen haben sich die Schauspieler ab­geschminkt und ihrer Kostüme entledigt. Die Teufel sind wieder Engel und die Engel wieder Teufel ge­worden, was die künftige Ausgestaltung der inter­nationalen Beziehungen in dem einen oder anderen Sinne nur erleichtert.

DieVerurteilung" Deutschlands durch den Rat, die an der praktischen Wiedergewinnung der deut­schen Wehrhoheit und der tatsächlichen Erringung der deutschen Gleichberechtigung nichts ändert, leitet eine bedenkliche Entwicklung ein. Roch in Stresa hat England, aum Teil mitz Erfolg, eine Mittlerrolle gespielt, freilich nicht ohne weit­gehende Zugeständnisse an das Solidaritätsbedürfnis der beiden anderen Mächte. Um so weniger war es zu erwarten, daß England den französischen Ent­schließungsentwurf, dieses Produkt des Geistes von Versailles, der einen Rückfall in die Methoden Poincarös und Barthous bedeutet, mit seiner Unter­schrift decken und damit seine frühere Stellungnahme desavouieren würde. Noch im Anschluß an die Schlußerklärung von Stresa hatte dieTimes" zu­treffend betont, daß die Verletzung eines diktier­tenVertrages" ganz etwas anderes fei, als die Verletzung eines in Freiheit abgeschlos­senen Abkommens und an das nicht eingehaltene Abrüstungsversprechen der ehemaligen Alliierten so­wie an die durch die Fünfmächteerklärung vom Dezember 1932 erfolgte Zubilligung einer deutschen Gleichberechtigung erinnert!

Auf der durch die Entschließung des Völkerbunds- rates geschaffenen Grundlage weiter über dieOr­ganisierung des Friedens" zu verhandeln, wird nicht leicht sein. Englands Hauptziel war es, Deutsch­lands Rückkehr in die Gemeinschaft der Dol- erbundsmächte zu ermöglichen. Indem sich der Gen- er Bund erneut als dasSyndikat der Sieger erwiesen, sich zum willfährigen Werkzeug der fran­zösischen Machtpolitik und zum Büttel des Der- mller Diktats gemacht hat, hat er selbst den Weg ur Deutschlands Rückkehr nach Genf verbaut. Die Genfer Entschließung bezeichnetdie gewissen­hafte Einhaltung aller Verpflichtungen aus den

N-i-sg- L-d-n»

K- miitie« fdjulM <Dl"V anrW' Deut!^'

Gens le

Der i bas * Leben§ auf/ 6!!.

WS schen o Londoner von Jr e Md kann. nannte J: hielt?1 verfolgt i Kann w ein kolle fein, we Stils bei aller oder gep Deutfa Element

W d1 mllttä mens wurde t Abkomir und d genomir verfprec! und I pakt z fettigen packt n reich ui rend na werden Häufeln cherheits kanntlich tegrierer den, gif nehmer, handeln, zufchl

Der! von St möglich Ende ü Deffern ten, alfi Rom | Riistu garn gemeine mithinei Enten bem fyai mit fyänl gebenden Richteinnr Det-tschlav auscMc Smmer sehbarere des Frie eine schh Verträgt land lie für Ten ten, die arbeit i gesiegt Staaten den gei allem « schwere rung d Hand f Ken ze für nei trauens

Die NS. -Volkswohlfahrt im Gau Koblenz-Trier verteilt am Tage des Geburts­tages unseres Führers an die hilfsbedürfti­gen Volksgenossen innerhalb des Gaugebie­tes 164 000 Stück Eier, 23 500 Flaschen Wein, 28 000 Kilo Konserven, 1750 Kilo Speck, 1100 Kilo Schmalz, 120 Kilo Backöl, 3300 Kilo Mehl, 4200 Kilo Hülsenfrüchte. Außerdem werden noch 15 000 Kilo Lebensmittel verschiedener Art wie Fleisch,

Der halbamtlichePetit Parisien" erklärt, da Frankreich durch den Locarno-Ver­trag gebunden sei, könne es Sowjetrußland Hilfeleistung nur versprechen unter ausdrücklichem Vorbehalt der Verpflichtungen, die ihm der Rheinpakt auferlege. Mit größter Befriedi­gung verzeichnet der sowjetfeindlicheQ u o t i - dien" den Stillstand der Verhandlungen. Die französischen Minister seien gezwungen gewesen, vor der Unlogik eines Textes zurückzuschrecken, der in den Rahmen des Völkerbundes, der niemals einen zweiseitigen Vertrag vorgesehen habe, ein Militärbündnis zwischen zwei Völkern habe hineinschmuggeln wollen. AuchLe I o u r" ist zufrieden, daß Frankreich sich nicht unvorsichtig in einenrevolutionären Kreuzzug" hinein- aiehen lasse. Die französische Regierung erwarte befriedigende Zusagen für die Einstellung der kommunistischen Propaganda, aber Lit­winow habe nach dieser Richtung die kalte Schulter gezeigt.

danellenfrage berühre nicht nur Sowjetrußland, die Türkei und die Mittelmeermächte, sondern jeden Staat, der die Donauwasserstraße benütze. Es be­stehe kein Grund, warum die durch die deutsche Aufrüstung geschaffene internationale Beunruhigung die Westmächte veranlassen sollten, einer Aenderung Zuzustimmen, die sie eines Tages bereuen könnten.

Der zu zwei Jahren Verbannung verurteilte Freiherr von Sternbach wurde auf Anord­nung des italienischen Regierungschefs in Frei­heit gesetzt,, so daß er in die Heimat zurück­kehren kann.

Tagesbefehl des Stabschefs der SA.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Stabsche hat, wie die NSK. meldet, an die SA. zum 20. April folgenden Tagesbefehl erlassen:

SA.-Männer!

Seit jenem Tag, an dem der Führer seinen ersten Mitkämpfern den Namen Sturmabteilung verlieh, gedenkt die SA. mit besonderem Stola und innerer Freude des Geburtstages ihres Führers. Wir hatten in der Zeit des Kampfes nicht viel, was wir unserem Führer zum Geburts­tag bringen konnten. Aber was wir gaben, das war das Höchste und Beste, das deutsche Männer geben können: das Versprechen, immer zu kämpfen, nicht zu rasten und, wenn nötig, G u t und Blut einzusetzen, bis Deutschland wieder frei und des Führers Wille, bei Wille des Volkes und des Reiches ist.

Die SA. ist, getreu ihrem Wort, durch die Not der Zeit marschiert und hat mit Ein­satz ihres Lebens den Sieg für Führer und Volk erkämpft. Während andere in den Parlamenten in schönen oder auch unschönen Reden sich ergingen und feilschten, hat die SA. im Kampf auf der Straße, in Saalschlachten und im täglichen Einsatz für die Partei sich selbst im wahren Soldatengeist erzogen und den Geilt ge- schaffen, der allein fähig war, den Sumpf des Parlamentarismus zu überwinden und im Volk die geistigen und moralischen Voraussetzungen zu feiner völkischen und militärischen Wiedergeburt zu schaffen. Opfer, das war es, was wir einst dem Führer versprachen, Opfer, das ist es, das uns den ersten Weg zur Erreichung der Macht gehen ließ. Opfer wird es immer fein, das allein den endgültigen Sieg verbürgt.

Und hierin marschierten, marschiert und wird immer marschieren an erster Stelle des Führers SA. Wenn ich heute unserem Führer in Euer aller Namen ein äußeres Zeichen übergeben darf, dann ist das nur möglich durch Eure Treue, Euer Opfer, Euren Einsatz.

Und das ist heute Wunsch und Versprechen zu­gleich: So war es! So ist es! So wird es immer sein! Heil unserem Führer, Heil unserem obersten SA.-Führer. Lutze.

SelbtesGlückwunschandenFührer

Berlin, 20. April. (Fkp.) Der Bundesführer des Nationalsozialistischen Deutschen Frontkämpfer - Bundes (Stahlhelm), Reichsarbeitsminister Franz S e l d t e , hat dem Führer und Reichskanzler zu feinem heu­tigen Geburtstag folgendes Glückwunschschreiben ge­sandt:Hochzuverehrender Herr Reichskanzler! Mein Führer! Durch Ihren Entschluß und die historische Tat vom 16. März 1935 haben Sie dem deutschen Volke die Wehrmacht und die allgemeine Wehrpflicht wiedergegeben. Der heiße Wunsch treuer Frontsoldatenherzen, das Ziel, wofür ich mit meinen Kameraden des NSDFB. (Stahl­helm) feit November 1918 geworben und gekämpft habe, ist durch Sie erfüllt worden. Dafür bitte ich, Ihnen im Namen des NSDFB. (Stahlhelm) den soldatischen Dank sagen zu dürfen. Ich tue dieses besonders gern an Ihrem heutigen Geburtstage, zu dem ich Ihnen meine eigenen und d i e besten Wünsche aller meiner Kameraden übermittele. Ihren hohen, dem deutschen Volke vorgeschriebenen und vorangetragenen Zielen wünschen wir von ganzem Herzen den Erfolg, und wir wünschen Ihnen zugleich das Beste für das kommende Le­bensjahr! Front-Heil Hitler!

Franz Seldte."

Tagesbefehl an bas ASM.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Führer des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps Hühnlein hat, wie die NSK. meldet, zum Geburtstag des Reichskanzlers Adolf Hitler folgenden Tagesbefehl erlassen:

Gegen Anfrollnng der Dardanellen-Frage.

London, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Times lehnt die in Genf erneut erhobene For­derung der Türkei auf Befestigung oer Dardanellen energisch ab. Es sei kein Zweifel, daß die türkische Regierung die Darda­nellen-Frage bald förmlich auswerten werde. Den Vorwand dafür werde die geplante Wiederherstel­lung der militärischen Gleichberechti- gung Oesterreichs, Ungarns und Bul­gariens bieten. Man könne jedoch unmöglich einen logischen Zusammenhang zwischen diesen beiden Fragen entdecken. Oesterreich, Ungarn und Bulgarien können mit gutem Grund die An­erkennung der militärischen Gleichberechtigung mit den Nachbarstaaten fordern. Die Türkei habe jedoch im Gegensatz zu diesen Staaten keinen auf- gezwungenen Friedensvertrag unter­zeichnet, da der Lausanner Vertrag nach langen und zähen Verhandlungen abgeschlossen worden sei. Selbst falls eine Wiederaufrüstung des unmittel­baren Nachbarstaates Bulgarien zugestanden werde, sei kein Anlaß zu einer B e f e st i - guna d e r Dardanellen vorhanden, denn die Türkei und Bulgarien seien nicht nur durch die Völkerbundssatzung, sondern auch durch einen Neu- fralttats- und Schiedsgerichtsvertrag gebunden. Außerdem habe die Türkei ein größeres Heer und eine größere Bevölkerung als Bulgarien. Die Dar-

Der Reichswehrminister, Generaloberst von Blomberg, wird heute 11.10 Uhr, dem Führer und Reichskanzler die Geburtstagsglück­wünsche der Wehrmacht überbringen. Um 11.30 Uhr findet der Vorbeimarsch einer Fahnenkompanie vor dem Führer statt. Die Wehrmacht wird des Geburtstages des Führers in allen Standorten des Reiches durch Appelle und Ansprachen der Kommandeure ge denken.

Unser bescheidenes Geschenk zeigt ein von Ihnen, Treue, bedingungslosen Gehorsams und unbeirr begonnenes Werk des Friedens und des ' friedlichen Aufbaues. Taufende von alten Soldaten haben bei diesem Werk Arbeit und Brot und neues Vertrauen auf die eigene Kraft gefunden. Mit ihnen find ihre Familien zufrieden und glück­lich geworden. Auch aus diesem Grunde vereinen sie ihre aufrichtigen Wünsche zu dem heutigen Ge­burtstage mit den Wünschen des gesamten deutschen Volkes. Für meine Kameraden und mich ist es eine tiefe Genugtuung, mit Ihnen mit- schaffen zu dürfen an der deutschen Zukunft.

Das sei unser Geburtstagsgruß und unser Gelob-

London, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Die neue Verzögerung in den französisch-sowjetrussischen Paktoerhandlungen findet in der englischen Presse größte Beachtung.Daily Telegraph" sagt, daß Laval ein Kompromiß anstrebe, er wird jedoch nicht vor Ablauf von mindestens drei Tagen mit Litwinow in Derbindug treten können. Diese 23er- chwendung wertvoller Zeit muß sich notwendiger­weise auf den Donaupakt auswirken, da die Kleine Entente sich nicht bereit erklären wird, ihn zu erörtern, bevor der französisch-sowjetrussische Ver­trag unterzeichnet worden ist. Das österreichische Sicherheitsproblem werde viele Schwierigkeiten bie­ten durch die ablehnende Haltung der Kleinen En­tente gegenüber einer Aufrüstung Oesterreichs, Un­garns und Bulgariens. Unter diesen Umständen ei es nicht wahrscheinlich, daß die Do- naukvnferenz vor Mitte Juni st att- inden könne. Die Länder der Kleinen Entente bestünden darauf, daß ihre Sicherheit voll ge­währleistet werde, bevor irgendeine Revision der

den drei genannten Staaten auferlegten militäri- chen Beschränkungen zugelassen werde. Die Kleine Entente bestehe ferner darauf, daß alle noch zwischen ihr und Italien unerledig­ten Fragen geregelt würden.