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Obecheffen

2. Kl. 2,70 Mk.; Birke 1. Kl. 5,80 Mk.; Aspe 1. Kl. I 3 Mk.; Weide 1. Kl. 4 Mk.! Fichte 2. Kl. 3,22 Mk.;

Kiefer'1. Kl. 4,90 Mk., 2. Kl'. 3,21 Mk. ; Lärche 1. Kl'

Preußen

Amtsgericht Gießen

Ein

durch, amtes

bewundernswert war die Tiefe der Empfindung, die aus den mit absoluter musikalischer Reinheit zu Gehör gebrachten Gesängen herausstrahlte.

N. Mücke, 18. März. Am Samstagabend fand im Saale des Ernst B a i st die monatliche Stütz­punkt-Versammlung statt. Der Stützpunkt­leiter gedachte zu Anfang des verstorbenen Gau­leiters S ch e m m. Dann wurde der erste Vers des Liedes vom guten Kameraden gesungen. Schu­lungsleiter Pg. Dönges sprach über das Thema Radikalismus und Bewegung" als Grundlage der Erziehung zum Nationalsozialismus. An vier Par­teigenossen wurden Mitgliedskarten ausgegeben. Die Versammlung wurde in der üblichen Weise ge­schlossen.

N. Flensungen, 17. März. Bei der heute durchgesührten Eintopfsammlung kam der für unseren Ort recht beachtliche Betrag von 33 Mark auf.

< Merlau, 19. März. Bei der hier ab­gehaltenen Holzoer st eigerung des Forstamts Nieder-Ohmen kamen folgende Preise zustande: Scheiter: Buche 1. Kl. 7,51 Mk., 2. Kl. 5,15 Mk.; Hainbuche 1. Kl. 4,94 Mk.; Eiche 1. Kl. 4,30 Mark,

Der Förderungszuschuß des Landesarbeits- beträgt 1410 RM.

Daten für den 20. März.

1770: der Dichter Friedrich Wilhelm Hölderlin tn Lauffen am Neckar geboren (gestorben 1843); 1828: Generalfeldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen in Berlin geboren (gestorben 1885); 1828: der norwegische Dramatiker Henrik Ibsen in

Kirche und Schule.

# Oppenrod, 19. März. Am Sonntag fand in dem hiesigen Schulsaal, der bis auf den letzten Platz besetzt war, eine liturgische Feier- st u n d e statt, die unter dem LeitwortChrist sein heißt Kämpfer sein" stand. Pfarrer Müller aus Großen-Bufeck hielt einen Vortrag über das Thema Glaubenskampf und Glaubensfieg!" Die Ausfüh­rungen zeigten, daß das Christentum die besten und edelsten Züge des Menschen (Glaube, Treue, Tapfer­keit und opferfreudige Liebe) zur Entfaltung bringt und wie es die Religion ist, die den Menschen zum tapferen und todesverachtenden Kämpfer und Sieger im Leben, Leiden und Sterben macht. Anschließend wurden schöne Lichtbilder aus der Geschichte des Christentums gezeigt, die das im Vortrag Gesagte eindrucksvoll veranschaulichten. Passende Gedichte und ein Sprechchor belebten die reichhaltige Liturgie. Der Abend wird der Gemeinde noch lange in Er­innerung bleiben.

Großer Go?d- und Siib-rdiebstahl.

LPD. Offenbach a. M., 19. März. Bei einem Arzt in Offenbach wurden eine große Anzahl Gold- und Silbersachen gestohlen. Un­ter den gestohlenen Gegenständen befinden sich Bril­lantringe, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohr­ringe, Uhren und Krawattennadeln. Der Wert der gestohlenen Schmucksachen ist erheblich. Die Polizei warnt Juweliere und Goldwarenhändler vor dem Ankauf der Schmucksachen. Für ihre Wiederherbei­schaffung ist eine Belohnung ausgesetzt.

Mann aus Wieseck wurde wegen Ruhe­störung zu 5 Mark Geldstrafe, eventuell einem Tag Haft verurteilt. Der Angeklagte geriet mit mehre­ren Leuten in einer Wirtschaft in Alten-Buseck in Streit, der sich auf der Straße fortsetzte.

Ein auswärtiger Kraftfahrer ließ seinen Lastzug im Horst-Wessel-Wall stehen, ohne die Wagen ordnungsmäßig beleuchtet zu haben. Er wurde deshalb zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Straf­erschwerend kamen die einschlägigen Vorstrafen des Angeklagten, darunter zweimal wegen fahrlässiger Tötung, in Betracht.

Schwerer DerkehrSunfall bei Klein-Hechtenbach.

Ein Toter, eine Jrau schwer verletzt.

> Klein-Rechtenbach (Kreis Wetzlar), 20 März. (Eigener Drahtbericht des Gießener An­zeigers.) Am heutigen Mittwoch gegen 7.30 Uhr er­eignete sich auf der Prooinzialstraße Wetzlar Butzbach dicht an der Ortsgrenze von Klein- Rechtenbach an der Straßenabzweigung nach Hochelheim ein schwerer Verkehrsunfall. Dort befand sich der Oberschweizer Fischer vom Hofgut Büblingshausen mit seinem Motorrad, auf dem seine Frau auf dem Soziussitz mitfuhr, unter­wegs, um nach Hochelheim zu fahren. Den Motor­radlern kam an der Straßengabelung ein M i n e - ralwasserauto aus Vilbel entgegengefah­ren. Offensichtlich infolge des dichten Nebels, der heute früh über der Landschaft lag, war beiden Fahrern die Sicht behindert, fo daß d i e Fahr­zeuge an der Straßengabelung schwer zusammen st ießen. Dabei wurde der Motor­radfahrer Fischer so stark verletzt, daß er wenige Minuten nach dem Zusammenstoß v e r st a r b , während seine Frau schwer verletzt in ein benachbartes Bauernhaus getragen und nach erster ärztlicher Hilfeleistung mit dem Sanitätsauto nach Wetzlar in das Städtische Krankenhaus überführt werden mußte. Das Motorrad wurde vollständig zertrümmert. Das Lieferauto wurde nur leicht be­schädigt. Die Gendarmerie und die Ortspolizei nah­men sofort die Ermittelungen über die Ursache des schweren Unglücksfalles auf.

Kreis Wetzlar.

(D Wißmar, 18. März. Seit Jahren machte sich in den Sommermonaten in. unserer im Jahre 1908 gebauten Wasserleitung erheblicher Wassermangel bemerkbar. Nunmehr soll zur Abstellung des Uebelstandes eine Erweiterung der Anlage geschehen. Im DistriktSteinborntal" be­ginnen dieser Tage die Wasserschürfungs- und Quell­fassungsarbeiten. Die Arbeiten führt der Tiefbau­unternehmer Ludwig Wagner (Krofdorf) als Notstandsarbeiten bei 482 genehmigten Tagewerken

6,06 Mark. Knüppel: Buche 1. Kl. 4,99 Mark; Hainbuche 1. Kl. 3,74 Mk.; Eiche 1. Kl. 2,66 Mark; Birke 1. Kl. 3,56 Mk.; Aspe 1. Kl. 2 Mk.; Erle l.Kl. 2,40 Mk.; Linde l.Kl. 3 Mk.; Fichte 2. Kl. 2,51 Mk.; Kiefer 2. Kl. 2,54 Mark. Reiser: Eiche l.Kl. 1,48 Mk.; Buche 3. Kl. 0,90 Mark pro Raummeter.

* Burggemünden, 18. März. Der Arbeits­dienstmann Wilhelm M o o tz zog sich durch einen Axthieb eine schwere Knieverletzung zu und mußte zur ärztlichen Beh-andlung nach Gießen gebracht werden.

<£ Nieder-Ohmen, 19. März Am Sams­tagabend wurden hier im Saale von Ziegenhain die ersten Ehrenkreuze ausgegeben. Die Ver­teilung erfolgte durch Bürgermeister Carle und Ortsgruppenleiter Erb. In einer kurzen Ansprache wies der Ortsgeistliche Pfarrer A l t auf die Taten der Frontkämpfer hin. Es kamen rund 100 Ehren­kreuze zur Verteilung.

st. Kirtorf, 19. März. Die Ortsgruppe Kirtorf des Reichsluftfchutzbundes gründete in Ruhlkirchen im Anschluß an einige Aufklä­rungsvorträge eine Gemeindegruppe des Reichsluftfchutzbundes, die der Ortsgruppe Kirtorf angefchloffen wurde.

Areis Bübingen.

ck- Nidda, 18. März. Bei prächtigem Sonnen­schein führte der hiesige Zweigoerein des V H C. am vorigen Sonntag mit einer Beteiligung von 45 Wanderern eine planmäßige Wanderung über Borsdorf und Forsthaus Glaubzahl zunächst nach Rodheim a. d. H. aus. Nach einftündiger Rast wanderte man über Steinheim nach Ober-Widders- heim, von wo aus der größte Teil der Ausflügler den Weg nach Nidda zu Fuß zurücklegte, der kleine Rest zog die Eisenbahnfahrt vor. In Ober-Widders­heim hatte man nicht verfehlt, die mustergültige Anlage der Hartstein-Basaltwerke der Firma Joh. Nickel zu besichtigen.

Kreis Schotten.

§ ulrich stein, 18. März. Die vergangene Woche brachte eine rege Versammlungs­tätigkeit in unserer Gemeinde. Am Mittwoch sprach in einer Bauernversamwlung Dr. Günther von der bäuerlichen Werkschule Nidda über Futtereinsäuerung und dergleichen. Der Vor­trag, der viel Interesse fand, war leider nicht allzu zahlreich besucht. Am Donnerstag fand ein Schu­lungsabend für die Freiwillige Feuerwehr statt, bei dem u. a. der Oberbrandmeister Schmidt über seine Teilnahme an einem Lehrgang der Feuerwehrfachschule in Mainz berichtete. Am Frei­tagabend tagte zum letzten Male die hiesige Mol­kereigenossenschaft. Die Molkerei ging durch Kauf an den bisherigen Pächter Römer über. Am Samstag schließlich war abends in der Gastwirtschaft Groh ein Rundfunkwerbe­abend, bei dem der Kreisfunkwart Pg. Stein- Hauer aus Schotten sprach und an Hand von Lichtbildern die Entwicklung und Bedeutung des deutschen Rundfunks zeigte.

CO Ruppertsburg, 18. März. Förster Jo­hannes Reeg, dahier, vollendete fein 85. Le­bensjahr. Er ist noch verhältnismäßig rüstig und geistig frisch. Seit einigen Jahren lebt er im Ruhe­stand. Den größten Teil seiner Dienstzeit verbrachte er im schönen Vogelsberg auf dem Petershainer Hof bei Ulrichstein und Kiliansherberge bei Schot­ten. Reeg hat vier Söhne, drei Töchter, 17 Enkel und drei Urenkel erlebt. Ein Sohn starb den Helden­tod fürs Vaterland in Frankreich. Vor zwei Jahren war es dem biederen Alten vergönnt, bei dem Be­such der Schlachtfelder an der Ruhestätte seines Sohnes weilen zu können. Hier fanden bereits sieben Vortragsabende statt, an denen die Aufgaben der Bauernschaft in der Erzeugungs- e schlacht behandelt wurden. Nunmehr sprach in einer vom örtlichen Fachberater' Wilhelm Horst geleiteten, gut besuchten Versammlung der Vor­sitzende des hiesigen Obstbauvereins über den Obst­bau im Rahmen der Erzeugungsschlacht. Auch von Laubach, Wetterfeld und Gonterskirchen waren Be­sucher gekommen. Als Ergebnis der beiden Opfertage für das Winterhilfswerk des VDA. konnten aus unserer Gemeinde 48,28 Mark abgeliefert werden.

Kreis Alsfeld.

£ Alsfeld, 18. März. In Verbindung mit einer Paffionsandacht gab das Leipziger Solo- Quartett für Kirchengesang, begründet von Professor Röthig, am Mittwoch in der Walpur- giskirche einen Abend für Kirchengesang. Das gut- gewählte Programm brachte im ersten Teil alte Passionslieder, im zweiten Teil Lieder für Ostern. Das feinsinnige Quartett gab die alten Passions- gefänge von Meistern der Vergangenheit (Johannes Krüger, Leo Haßler, Johann Sebastian Bach) pracht­voll wieder. Aus dem zweiten Teile sind besonders zu erwähnen Liederkompositionen von Anton Bruck­ner, Thomas Selle, 'Lairitz u. a. Den Abschluß des ' Konzertes bildete das ergreifendeBleibe uns" von ' Luise Reichhardt (1810). Man hörte ein musikalisch < und klanglich in höchster Vollendung stehendes Quartett, begabt mit hervorragenden Stimmitteln, bei dem jeder Akkord ein Wohlklang war. Besonders '

Skien geboren (gestorben 1906); 1870: der preu­ßische General Paul von Lettow-Vorbeck in Saar­louis geboren; 1874: der Dichter Börries Frei­herr von Münchhausen in Hildesheim geboren; 1885: der Schweizer Geograph und Astronom Paul Merian tn Basel geboren; 1921: Volksabstim­mung in Oberschlesien.

Runösunkprogramm

Donnerstag, 21. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schul­funk, Dolksliedersingen. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert I. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nach­richten. 14.30: Wirtfchaftsbericht. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Nachmittags- konzert. 18: Erinnerungen an Hans Grimm anläß­lich feines 60. Geburtstages. Von Theodor Engel­mann. 18.20: Bücherfunk. 18.45: Das Leben spricht! 19: Wie's einmal war. Tänze aus der guten alten Zeit. 21: Auferstehung des Johann Sebastian Bach. Gedenkstunde in der Bachgruft zu Leipzig. 22: Nach­richten. 22.30: Bachkonzert. 23: Konzert. 24: Deutsche Meister. 0.30 bis 2: Nachtmusik.

Kirchliche Nachrichten

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 20. März.

Johanneskirche. 18 Uhr: Passionsandacht; Pfr. Bechtolsheimer.

Donnerstag, den 21. März.

Kapelle des Alten Friedhofs. 20.15 Uhr: Passions­andacht; Pfr. Anthes.

Freitag, den 22. März.

Petruskapelle. 20 Uhr: Passionsandacht; Pfr. Trapp.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die vom Atlantik ausgehende lebhafte Wirbel­tätigkeit führt über England und Skandinavien hin­weg und bringt diesen Gebieten unfreundliches nie­derschlagreiches Wetter. Unser Bezirk wird dagegen vorerst nur von den äußersten Tiefdruckausläufern gestreift, verbleibt im wesentlichen aber noch im Ein­flußbereich des jetzt mit feinem Kern über Polen liegenden Hochdruckgebietes.

Aussichten für Donnerstag: Zeitwei­liges Aufkommen von Bewölkung, doch im ganzen noch trockenes und freundliches Wetter, morgens vielfach Dunst- ober Nebelbildung, mittags recht warm, östliche und südliche Winde.

Aussichten für Freitag: Voraussichtlich wolkiges, aber im wesentlichen noch trockenes Wetter.

Lufttemperaturen am 19. März: mittags 13,6 Grad Celsius, abends 3,6 Grad; am 20. März: morgens1,5 Grad. Maximum 13,9 Grad, Mini­mum 2,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. März: abends 6,3 Grad; am 20. März: morgens 3,5 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 5,4 Stunden.___________________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyrwt, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11 790. Druck und Verlag: Brühi'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

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Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf, Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr, Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

I

Nachruf!

Am 16. März entschlief sanft nach kurzem Kranken­lager unsere gute, treusorgende Mutter, Schwieger­mutter und Großmutter

Frau Margarethe Kompf, geb. Müller

im 77. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Jean Kompf

Familie Otto Kompf Mariechen Bauer.

Gießen, den 20. März 1935.

Die Beerdigung fand aut Wunsch der Verstorbenen m aller Stille statt. 0U59

Nutzholz-Versteigerung

Eiche: Stämme 3. Klasse 55 Stück

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32

8

30

13

4

1

1

2

179,00 60,00

4.

5.

6.

7.

8.

9.

184

44 , 15

6,65 fm 40,00 27,00

und 3. Klasse 100 Stück.

Kiefer: Stämme 2a- u. 2b-Kl. 270 St. mit 170,00 fm

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Aenderungen vorbehalten. Das Holz ist zur

Deckung des Bedarfs von Handwerkern und Selbst­verbrauchern bestimmt. Händler usw. sind vom Mit­bieten ausgeschlossen.

- Zusammenkunft um 9.30 Uhr vormittags in der Etzbach, 300 m oberhalb der Schwalbenmühle.

Waldgirmes, den 1,9. März 1935.

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Stangen 2. Klaffe 9 Stück, 3. Klaffe 103 Stück.

Buche: Stämme 2. Klasse 17 Stück mit

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Bekanntmachung

über die Nachwintersprlhung der Obstbäume.

Da mancherorts immer noch Zweifel über die im Einvernehmen mit dem örtlichen Führer im Obst­bau derzeit von der Stadtverwaltung Gießen durch­geführte Nachwinterspritzung der Stein- und Kern­obstbäume in der Gemarkung Gießen bestehen, wird auf die diesbezügliche Polizeioerordnung vom 2. März 1934, Amtsoerkündigungsblatt Nr. 9 für die Provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen, hingewiesen, die in § 1 und § 2 folgendermaßen lautet:

§ 1-

Zur Bekämpfung von allen pflanzlichen und tie- nschen Schädlingen des Obstbaues sind rechtzeitig alle erforderlichen Maßnahmen durchzuführen, ins- beiondere sind in der Zeit vom Herbst bis Frühjahr aüe Dbftbäume abzukratzen, zu bürsten und zu reinigen, die Baumkrone sachgemäß zu lichten und von allen dürren Aesten zu befreien. Alle dürren und abgängigen Obstbäume sind zu beseitigen und aus den Obstanlagen zu entfernen. Die ordnunqs- gemafc gereinigten Obstbäume sind einem planmäßi- den Sprihverfahren zu unterwerfen.

§ 2.

Zur Durchführung ober Duldung der Maßnahme des § 1 sind die Besitzer der Obstbäume oder die -?Ä"?sberechttgten bzw. deren Vertreter ver­pflichtet.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die- lemgen Gartenbesitzer, welche die Spritzung ihrer Obstbäume selbst vornehmen wollen und auch die- semgen, die sich von der städtischen Nachwinter- spoitzung mit Obstbaumkarbolineum ausgeschlossen haben, bis zum 25. März 1935 die vollzogene Obst- baumkarbolineumspritzung ihrer Kern- und Stein­obstbäume nachgewiesen haben müssen, widrigenfalls die Spritzung auf Kosten der Obstbaumbesitzer oder Nutznießer von der Stadtverwaltung veranlaßt wird. 1619C

Gießen, den 19. März 1935.

Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.

Arbeitsvergebung.

Die zur Vollendung der katholischen Kirche in Gießen erforderlichen Zimmerer-, Klempner- und Dachdeckerarbeiten sowie die Vlihschuhanlage und ^urmkreuze sollen vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Arbeitsbeschreibung liegen im Ka­tholischen Pfarrhaus, Liebiastraße 28, von Donner5- lag, den 21. März 1935, täglich von 9 bis 12 Ahr, 3ur Einsicht offen, wo auch Vordrucke gegen Er­stattung der Kosten erhältlich sind. Die Angebote sind patestens Mittwoch, den 3. Avril 1935, 12 Uhr, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift verseben omzureichen an den 1620D

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Mahnung.

Die Beiträge für den Monat Februar 1935 können noch bis zum 25. März 1935 ohne Kosten bezahlt werden. 1614V

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täg­lich an unserer Kasse oder auf Postscheckkonto Nr. 10833 Frankfurt a. M. erfolgen.

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