Ausgabe 
20.3.1935
 
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liegen.

Der Wortlaut der englischen Aote

S a engl aus

Churchill sucht mit phautasiezahlen über die angebliche denlsche Luströstung Panik zu machen

sich einen Auszug aus dem polizeilichen Melde- register seines jetzigen Wohnsitzes und stellt utfter Angabe seiner Pahnummer einen Antrag an das Wahlamt der Freien Stadt Danzig um Zusendung eines Wahlpasses. Die Reichs­bahn stellt gegen Vorlegung des Wahlscheines einen Freifahrlfchein vom Wohnsitz bis zu den reichsdeutschen Grenzstationen Marienburg oder Groh-Voschpol aus. Von dort aus wird die Weiter­fahrt von Danzig aus geregelt. Jeder Auslands­danziger darf 50 RM. nach Danzig mif- nehmen. Bedürftige Danziger wenden sich betreffs Reisekostenzuschuh, Unterbringung und Verpflegung an die Gaupropagandaleitung der RSDAP. Danzig, Abteilung Ausland, Danzig, Weidengasse 2. Weitere Auskünfte erteilen die Vereine der Dan­ziger im Reich und die Danziger Verkehrs- zentrale, Berlin W 8, Unter den Linden 16. Die oben aufgeführten Erleichterungen sollten es jedem Danziger Staatsangehörigen ermög­lichen, an den am 7. April 1935 stattfindenden Wahlen zum Danziger Volkstag teilzunehmen.

London, 19. März. (DNB.) Der Unterstaats­sekretär im englischen Luftfahrtministerium, Str Philipp S a s s o o n, brachte am Dienstag die Vor- anschlägefürdieLuftfahrtim Unterhaus ein, die gegenüber dem letzten Jahre um drei Mil­lionen Pfund (35,4 Millionen Mark) auf rund 23 Millionen Pfund (271 Millionen Mark) erhöht wor­den sind. Sassoon erklärte, die englische Luftflotte stehe an fünfter Stelle, dieSchwäche" der eng­lischen Luftstreitkräfte sei nicht nur eine Gefahr für England selbst, sondern sogar für die Sache des Friedens geworden. (Beifall auf der Ministerbank.) Es ist sicher nicht ohne Bedeutung, daß seit der Bekanntgabe der englischen Aufrüstungspolitik ein sehr vielversprechender Schritt für die Ausschal­tung des Luftkrieges in Europa unter­nommen worden ist. Bis wir die anderen Nationen zur Abrüstung überreden können, wird die Stärke der englischen Luftflotte uns ermöglichen, unsere Rolle in dem Luftpakt, der soeben von den Westmächten erörtert wird, wirk­samer zu spielen." (Beifall.)

Das Vierjahres-Aufrüslungsprogramm der eng­lischen Lnflflolte, das die Reubildung von 41V- Geschwadern vorsieht, sei öffentlich als eine Vermehrung um 5 0 0 Maschinen bezeichnet worden. Wenn man jedoch die ameri­kanische Methode anwende und sämtliche Ersatz- und Reservemaschinen hinzurechne, dann ergebe sich im Jahre 1935 allein eine Ziffer von 1000 neuen Flugzeugen, von den vier Luftflotten, die der englischen zahlenrnähig über­legen feien, so fuhr Sassoon fort, weisen Ita­lien und die Vereinigten Staaten nur eine verhältnisrnähig geringe lleberzaht auf. Lediglich gegenüber Frankreich und Sowjetruhland befinde sich England in der Lage einer ernsten zahlenrnähi- gen Unterlegenheit. Frankreich habe eine Frontlinienstärke von 1650 Maschinen. Die fowjetrussischen Zahlen belaufen sich auf über 2000 Frontlinienflugzeugen. In allen ande­ren Punkten, die eine mächtige und leistungs­fähige Luftflotte ausmachten, könne es England mit jedem anderen Staat aufneh­men. So besitze die englische ^Luftflotte heute mehr qualifizierte Flugzeugführer als die amerikanische und die italienische Luft­streitmacht. Im Vergleich zu Frankreich und Italien feien die englischen Flugzeuge von modernerer Bauart und überlege­ner Leistungsfähigkeit, was die Wett von den englischen Erzeugnissen denke, könne der Tatsache entnommen werden, dah nicht weniger als 2 9 ausländische Staaten englifcheFlugzeugqundZZ Staaten

nach beiden Ländern beständen jedoch Bedenken in einem Augenblick, wo

schen Regierung an einem noch festzusetzen- den Platz zu vereinbaren. Da Großbritannien be­reits seinen Protest eingelegt hat, würde es über­flüssig und beinahe ein Zeichen nicht von Stärke, sondern von Schwäche sein, diesen Schritt in Be­gleitung anderer zu wiederholen. Die Politik Englands ist klar und in der ganzen Welt bekannt. Sie besteht daran, keine Partei für oder gegen ein bestimmtes Land zu ergreifen, sondern stetig für den Einschluß aller in irgendein Kollektivsystem zu arbeiten. Hauptzweck des Berliner Besuches Simons ist es, die Aussicht auf eine deutsche Bereit­schaft zur Teilnahme an einem Pakt oder an Pakten dieser Art einzuschätzen. Auf jeden Fall wünscht die britische Oeffentlichkeit nicht, ihren Staatssekretär des Aeußeren in der Rolle eines diplomatischen Laufburschen in einem Augenblick hierhin und in einem anderen dorthin gerufen zu sehen. Sie wünscht, daß er im Einvernehmen mit seinen eigenen Kollegen eine wohlerwogene und planmäßig ge­regelte Politik durchführt. Es gibt weniaer dramatische Methoden, um die französische und die italienische Oeffentlichkeit zu beruhigen.

' Manfred Freiherr von Richthofen.

kanzler auf Vorschlag des letzten Kommandeurs des ruhmreichen Richlhofen-Geschwaders, des Reichs­ministers der Luftfahrt General der Flieger Gö­ring, den Ramen JagdgeschwaderRicht- Hofen" verliehen Hal.

Folgendes Schreiben richtete Reichsminister der Luftfahrt General Göring an die Mutter des ^lieaerbelden Manfred von Richthofen in

Paris, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Die Pa-* vifer Morgenpresse beschäftigte sich sehr eingehend mit der Möglichkeit einer französisch- englisch - italienischen Konferenz, die entweder in einer nord italienischen Stadt oder aber in Paris stattfinden und aus der die Haltung der drei Mächte gegenüber der Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland estgelegt werden soll. Die diplomatischen Bespre­chungen, die im Laufe des Dienstags sowohl i n Paris zwischen Außenminister Laval und dem englischen Geschäftsträger als auch in Rom und London stattgefunden haben, sollen ausschließ­lich dieser Frage gegolten haben. Die großen Pa­riser Nachrichtenblätter erklären dazu, daß eine end­gültige Entscheidung noch nicht getroffen sei, day diese Dreierkonferenz aber immer mehr an Wahr­scheinlichkeit gewinne. Auf sranzöstscher und italie­nischer Seite ziehe man eine norditalienische Stadt vor, um Mussolini Gelegenheit zu geben, an der Konferenz teilnehmen zu können. Sollte die eng­lische Regierung wegen der Kürze der Zeit aber Paris vorschlagen, so werde man nichts dagegen einwenden und die italienische Regierung werde

Frankreich und Italien wünschen eine Konferenz mit dem britischen Außenminister.

Gemeinsame Anregung in London. - England macht Bedenken geltend.

Das britische Lustrüstungsprogramm sieht für1936 mehr als 1300 Flugzeuge vor.

Ein preis für die leistungsfähigste Verkehrsmaschine ausgesetzt. - Vermehrung der Zivilflieger.

Unser Führer und Reichskanzler hat auf meinen Vorschlag besohlen, daß das erste Flieger­geschwader, das wieder über einem freien Deutschland schützend seine Sch w in gen breitet, den Namen Richt­hofen tr ä g t. Es ist mir als Kamerad Ihres Sohnes eine herzliche Freude, als Reichsminister der Luftfahrt ein Stolz, Ihnen von diesem Erlaß Kenntnis geben zu können. Ich löse hiermit ein heiliges Vermächtnis ein, wenn die stolze Ueberlieferung des ruhmreichen Jagdgeschwaders, dessen letzter Kommandeur ich war, auf die neue Einheit übertragen wird. Das Beispiel Ihres unvergeßlichen Heldensohnes wird, wie damals, alle Offiziere und Soldaten der wiedererstandenen deut­schen Luftwaffe zur höchsten Kühnheit und Opferbereitschast erziehen.

Mit dem Ausdruck meiner gleichbleibenden Ver­ehrung und Heil Hitler! Ihr sehr ergebener

(gez.) Hermann Göring."

An alle Danziger im Reich!

Für den 7.April 1935 find Neuwahlen zum Danziger Volkstag ausgeschrieben. Wahl­berechtigt sind auch die Danziger Staatsangehörigen, die am Wahltage nicht ihren ständigen Wohnsitz im Freistaat Danzig haben. Es befinden sich allein über 7 0 0 0 Danziger im Reich, so daß ihre Zahl immerhin im End­ergebnis des Wahlausganges mitsprichl.

Ls ist folgendes zu berücksichtigen: Wer im Besitze eines gültigen Danziger Passes ist, besorgt

Der Unterstaatssekretär ging dann auf die Ent­wicklung der englischen Verkehrsluftfahrt ein. Das Luftfahrtministerium wolle seine besondere Aufmerksamkeit der Entwicklung einer schnellen, mittelgroßen und wirtschaftlichen Verkehrsmaschine widmen, wie sie z. B. in Amerika vorhanden sei. Zu diesem Zweck sei be- ab ichtigt, einen Preis von 25000 P f und (2 95000 Mark) für das beste derartige Flugzeug, das von einer englischen Firma innerhalb einer gewissen Frist herausgebracht werde, auszuschreiben. Ferner sollen zwei Ver- suchsflugzeuge, das eine für Hohen- und das andere für Langstteckenflug, gebaut werden. Falls diese befriedigende Ergebnisse zeigten, werde England versuchen, die Weltrekord e rm Höhen- und Langstreckenflug zu bre­ch e n. Außerdem treffe man Vorkehrungen, um die Zahl der Zivil flieg er in England zu vermehren.

deutschen Antwort vom 14. Februar, die durch wei­tere Besprechungen zwischen der Kgl. Regierung und der deutschen Regierung ergänzt worden sind. Die Kgl. Regierung hält es für notwendig, auf den Inhalt dieses Dokumentes besonders hinzuweisen.

2. Das Londoner Kommunique vom 3. Februar stellte einerseits fest, daß vertraglich begrenzte R ü st ungen nicht durch ein­seitige Aktion abgeändert werden kön­nen, erklärte aber anderseits, daß die britische und die französische Regierung zu einer allge­meinen Regelung geneigt seien, über die zwischen Deutschland und den anderen Mächten frei verhandelt werden solle. Diese allge­meine Regelung sollte über die Organisation der Sicherheit in Europa nach den in dem (Kommunique angegebenen Richtlinien die Bestim­mungen treffen und gleichzeitig Rüstun gs Vereinbarungen f e ft legen, die für Deutsch* land die einschlägiMn Bestimmungen des Teiles V des Versailler Vertrages ersetzen sollten. Das (Kommunique führte weiter aus, es fei als Teil bet

hindert werden kann. Aber die Lage ist viel schlimmer als im Jahre 1914."

Churchill wird richtiggesteltt.

Unterstaatssekretär Sir Philipp Sassoon er­klärte, daß er Churchill nicht in den Morast seiner Zahlen über die deutsche Luftflotte folgen könne, die sicherlich zum größten Teil nur auf Mutmaßungen beruhten. Wie dem auch sei, wir werden im Verlauf weniger Wochen ehen, welche Zahlen die Deutschen elbst für die Luftstreitkraft angeben. Die Deut» chen sind anscheinend bemüht, die ganze Lage m i t uns zu e r ör te r n , und es ist anzunehmen, daß der Außenminister nach seiner Rückkehr uns ein klareres Bild als das jetzige, das ziemlich verwirrt und verwickelt zu sein scheint, geben wird. Nach unserer letzten Information ist es nicht zu­treffend, daß Deutschland bereits die Gleich­heit mit England in der Luft besitze. Selbst bei einer Beschränkung des Vergleiches auf die englische Heimatluftslotte einschließlich der Re­serven und Marineflugzeuge glaube ich, daß wir eine beträchtlich stärkere Luftflotte besitzen. Wir haben ferner jeden Gsund zu der An­nahme, daß wir auch heute noch in der Gesamtzahl der Militärflugzeuge uns auch in der für die Leistungsfähigkeit einer Luftflotte sehr wichtigen Ausbildung und Organisation stärker als Deutschland sind.

In der Mehrheit der europäischen Hauptstädte sei die höfliche Form der britischen diplomattschen Sprache irrtümlich als Beweis der Schwäche a u s g e l e g t worden. In mehreren Londoner Bot­schaften seien die Beamten während der ganzen Nacht damit beschäftigt gewesen, Weisungen von ihren Regierungen in Empfang zu nehmen und Punkte der britischen Politik, die im Ausland nicht genügend verstanden worden seien, aufzuklären. Diese Unruhe habe auch im Fo- reign Office lebhafte Tätigkeit veranlaßt. Der briti­schen Regierung sei es gelungen, ihre aus- ländischen Freunde davon zu über­zeugen, daß die Note vom Montag lediglich dazu bestimmt aewesen sei, die Lage hinsichtlich des Mi­nisterbesuches in Berlin z u klären.

Times" schreibt, die Besuche der Botschafter Frankreichs und Italiens bei Simon hätten be­zweckt, den Wunsch der beiden Regierungen und besonders der französischen Regierung zum Aus­druck zu bringen, daß Simons Berliner Besuch nicht als Trennung der britischen Po­litik von der Politik Frankreichs und Italiens ausgelegt werde. Sie hätten einen gemeinsamen Schritt der drei Mächte zur Bekundung ihres Zusammenwirkens und ihrer gemeinsamen Verurteilung einer einseitigen Kündi­gung eines vielseitigen Vertrages vorgeschlagen. Ferner sei angeregt worden, Simon s e l b st solle vor seiner Berliner Reise zu gemeinsamen Bespre­chungen nach Paris oder Norditalien gehen. Gegen eine übereilte Reise Simons 'nach Frankreich ober nach Italien ober

In der Aussprache ergriff auch Winston Chur­chill das Wort. Er suchte dem Unterhaus nut sen- | sationellen Schilderungen derdeutschen Ge­fahr" Bange zu machen. Er erging sich unter Heranziehung von Phantasiezahlen in einer aus­führlichen Schilderung der angeblichen militärischen Luftstärke Deutschlands. In Deutschland würden ungeheure Summen für die Militärluftfahrt ausge­geben, er glaube, daß die wirklichen Zahlen das englische Volk in Erstaunen versetzen würden. Wei­ter behauptete er, daß für den Kriegsfall Deutsch­land ungeheure Möglichkeiten zu einer schnellen Ausdehnung der Flugzeug­produktion besitze. Schon heute verfüge Deutsch- land über einen viel größeren Hunde,/1- , satz an Bombenflugzeugen als England. 1 Dazu hätten diese Maschinen einen größeren Aktionsradius. Während die gesamte deutsche Bomberflotte die englische Hauptstadt mit einer gro- ßen Bombtznladung erreichen könne, seien nur we- nige britische Maschinen in der Lage, Berlin mit einer genügenden Anzahl von Bomben äu erreichen. Die Behauptungen Churchills gingen darauf hin­aus zu beweisen, daß England in meit grö­ßerem Maße oufrüften müsse. Dazu sind ihm offenbar alle Mittel recht. So schloß er seine Ausführungen denn auch mit dem hysterischen Alarmruf:Wir sind in eine Zeit schwerster Gefahr eingetreten. Wir stehen vor der Aussicht, daß sich so etwas wie eine Wiederauf­nahme des Weltkrieges ereignen könnte. I Ich hoffe und glaube immer noch, baß dies ver-'

offenbar

__________ ... v die Vor­kehrungen für seine Reise nach Berlin endgül­tig abgeschlossen seien. Die Bemühungen Frankreichs und Italiens beschränken sich daher jetzt anscheinend darauf, eine Beratung mit einem anderen Vertreter der briti«

Ho on teilte auch mit, daß zur Zeit neun i che Geschwader mit Brennstoff verflüssigter englischer Kohle

dann Suvich oder Aloisi entsenden.

,^Oeuvre" will erfahren haben, daß sich Sir John Simon zunächst gegen die Abhaltung einer Konferenz vor seiner Reise ausgesprochen habe. Laval habe am Dienstaqmorqen dem englischen Außenminister den Wunsch mitteilen lassen, vor einer Berliner Reise eine Dreierkonferenz eanzube- rufen. Simon' habe jedoch dem französischen Bot­schafter ^geantwortet, daß eine solche Konferenz seine Berliner Beschprechungen ungünstig beein­flussen könnte. Hierauf hätten Laval und Mussolini eine g le i ch la u t e n de No t e nach London gesandt, in der sie in sehr scharf fern Tone noch einmal auf ihrer Forderung nach einer Zusammenkunft beharrten. Nach der lctzten Unterredung zwischen dem englischen Geschäftsträ­ger in Paris und Außenminister Laval habe es den Anschein gehabt, als ob man kurz v o r e i n e r Einigung stehe-, es sei nicht ausgeschlossen, daß die Besprechungen kommenden Tuners tag in Paris stattfänden. Die anderen Blatter sprechen sich weniger bestimmt aus.

Einwande gegen

eine pariser Reise Simons.

Der britische Staatssekretär kein diplomatischer Laufbursche."

L o n d o n, 20. März. (DNB. Funkspruch.)Daily Telegraph" hebt hervor, daß die britische Regierung ihre Note an Deutschland unter eigener Ver. antmortung abgefaßt habe, andere europäische Länder hätten erwartet, Großbritannien werde eine weniger verbindliche Haltung gegenüber derVerletzung des Friedensoertrages" oinnehmen.

nationalsozialistischen Geistes und echter Volksgemeinschaft finden. Eine Wehrmacht kann stark und geschlossen nur auf dem Boden des Volkes wachsen, dem sie entstammt und der sie trägt. Sie ist nicht denkbar ohne eng st e innere Verbundenheit mit den Kräften und Ideen, die in der Gesamtheit des Volkes wirksam sind. Daher bedeutet die Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht keineswegs ein Rück­wärtsdrehen der Entwicklung auf irgendeinem Ge­biet. Die Wehrmacht dient der Gegenwart und fühlt sich als Wegbereiter am Werk der deutschen Zukunft. Sie sieht den Sinn der Tradition, die sie als verpflichtendes Erbe trägt, im Geist der gleichen Pflichterfüllung. Die Dienst­pflicht, die wieder alle umfassen soll, wird auf der Grundlage der Anschauungen des nationalsozialisti­schen Staates aufgebaut werden. Sie wird keine Privilegien mehr kennen. Höhere Bil- dunq gibt nicht mehr wie einst das Recht zu einer Abkürzung der Dienstzeit. Lediglich Charak­ter und Lei st ungen sollen, tbie bereits in den Pflichten des deutschen Soldaten" ausgesprochen worden ist, den Weg und Wert des einzelnen be­stimmen. So steht die deutsche Wehrmacht heute an einem entscheidungsvollen Einschnitt ihrer Entwick­lung. Der mannhafte Entschluß des Führers mit die Bahn freigemacht zu der wahren Erfüllung m?9 Wortes, das noch die Unterschrift des verehrten Ge- neralfeldmarschall-Reichspräfidenten trägt: Der Dienst in der Wehrmacht ist Ehrendienst am deut­schen Volk. Das höchste Gut des Staates, die junge waffenfähige Mannschaft, wird wieder durch ihre Schule der Wehrhaftigkeit gehen. Ich weiß, daß sich die Wehrmacht des in sie gesetzten Vertrauens weiter würdig erweisen wird, getreu ihrem Eide, der sie an Adolf Hitler, den Schöpfer und Führer des neuen Deutschland auf Leben und Tod bindet. JagdgeschwaderRichthofen"

Über Berlin.

Berlin, 19. März. (DNB.) Im Zusammen­hang mit der Berliner Luftschuhübung erschienen heute Jagdflieger aus Döberih über der Stabt. Die wir dazu von zuständiger Stelle erfahren, gehörten sie dem Iagdge - jchwader an, dem der Führer und Reichs-

Berlin, 19. März. (DNB.) Die Note, die der englische Botschafter am Montagnachmittag dem Reichsaußenminister v. Neurath überreichte, hat folgenden Wortlaut:

1. Jch beehre mich. Ihnen im Auftrage des Kgl. Staatssekretärs für Auswärtige Angelegenheiten mitzuteilen, daß sich die Kgl. Regierung in dem Vereinigten Königreich genötigt sieht, der deutschen Regierung ihren Protest gegen die von ihr am 16. März verkündete Entscheidung zu übermit­teln, die allgemeine Wehrp flickt einzu­führen und den Friedensrahmen des deutschen Hee­res auf 36 Divisionen zu erhöhen. Nach der Be­kanntgabe einer deutschen Luftmacht ist eine solche Erklärung ein weiteres Beispiel für eine einseitige Aktion, die, ganz abgesehen von der grundsätzlichen Seite der Frage, geeignet ist, die Unruhe in Europa in ernster Weise zu erhöhen. Der Vorschlag einer e n g l i s ch - d e u t s ch e n Zu­sammen kun ft, die in einer Woche stattfinden sollte, ergab sich aus dem Inhalt des englisch-fran­zösischen (Kommuniques vom 3. Februar und der

Fliegerhelden Manfred von Richthofen Schweidnitz:

Hochverehrte gnädige Frau!

englische Motoren benutzten, und daß die Ausfuhr von Motvren im Jahre 1934 um 31 v. H. gestiegen ist. Die Frontlinienstarke der englischen Luftflotte belaufe sich heute auf 890 Maschinen in den regulären Geschwadern und auf 130 Maschinen in den nichlregulären Geschwadern, also auf insgesamt 1020 Flugzeuge. Ende dieses Jahres werde die Zahl auf 1170 undl936aufl310Flugzeuge steigen.

Die Regierung ist der Ueberzeugung, daß im gegenwärtigen Zeitpunkt sicherlich keine Ein­schränkung des im letzten Jahr verkündeten Mindestprogramms stattfinden kann.

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