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185. Jahrgang

Eichener Anzeiger

Nr 67 Erstes Blatt 185. Jahrgang Mittwoch. 20. Marz 1935

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Die Reichshaupistadi Berlin im Dunkeln.

Reibungsloser Verlauf der ersten großen Berdunkelungsübung in Berlin.

Gegen Luftangriffe getarnt.

Nur noch 1500 Richtungslampen brennen in der Biermillionenstadt

Berlin, 19. März. (DNB.) Zum ersten Male seit Bestehen des zivilen Luftschutzes wurde am Dienstag in der Reichshauptstadt mit ihren vier Millionen Einwohnern auf Anordnung des Reichs­luftfahrtministers im Rahmen der nationalen Lan­desverteidigung eine Verdunkelungsübung durchgeführt, die nach Art und Umfang d i e größte war, die je in Deutschland stattgefunden hat. Pünktlich nahm die große Aktion zur Tarnung der Reichshauptstadt gegen feindliche Luftangriffe ihren Anfang. S ch l a g 2 2 U h r war die sonst um diese Zeit lichtdurchflutete Vier-Millionen-Stadt in tiefe Dunkelheit getaucht, ein einzig­artiger, phantastischer Anblick, der zunächst unwill­kürlich den Eindruck hervorries, als wäre auf ge­heimes Kommando in sämtlichen Elektrizitätswerken plötzlich ein Wunder geschehen. Wo noch kurz vor­her die grell blendenden Lichtreklamen der Licht­spieltheater, Gaststätten und Warenhäuser, die Schaufensterbeleuchtungen der großen Geschäfte, die Ampeln und Leuchtkörper der Straßen strahlende Helle verbreiteten, herrschte auf einmal beinahe rabenschwarze Finsternis. Ob unter den Hochhäusern des A l e x a n d e r p l a tz e s, in den belebten Straßen des Zentrums, ob auf dem verkehrsreichen Potsdamer Platz, oder in der besonderslichtfrepdigen" Umgebung der G e - d ä ch t n i s k i r ch e , ob auf den zahlreichen Fern-, Stadt- und Hochbahnhöfen oder in den Vierteln mit ihren gewaltigen Fabrikanlagen überall erlosch das Licht oder wurde zumindest auf das notwendigste Maß beschränkt. Ueberall bot sich das gleiche, unwirklich anmutende Bild einer fast völligen Dunkelheit.

In den Straßen, die einen stärkeren Pubükums- verkehr aufwiesen, schlichen die Kraftwagen mit Parklichtern. Elektrische Bahnen, Kraftomnibusse und Fahrräder fuhren mit stark abgeblen­deten Lichtern und auch d ie F e n st e r der Wohnhäuser waren verhängt, so daß kein verräterischer Lichtschein nach außen dringen konnte. Polizeistreisen, verstärkt durch an weißen Binden kenntliche Hilfspolizei übten eine strenge Kontrolle aus, brauchten aber nur verhältnis­mäßig wenig einzuischreiten.

Und doch war dies erst der B e g i n n der gro- hen Hebung. Noch brannten in den Straßen Groß-Berlins 4500 Campen, um den Verkehr mit der notwendigen Sicherheit aufrechlerhalten zu können; noch dursten die Verkehrsmittel mit nur abgeblendetem Cicht fahren, aber eine Stunde später, um 23 Uhr, wich diese eingeschränkie Beleuchtung" dervölligen Verdunkelun g. UUt dem Glockenschlag 11 Uhr setzte auch die Notbeleuchtung aus, so daß im gesamten Stadtbereich von den insgesamt 120 000 Straßenlaternen nur noch 1500 Richtungslampen brannten. Straßenbahn, Autobusse, Kraftwagen und Radfahrer tasteten sich mit völlig abgeblendeten Lichtern langsam durch die Straßen. Die Schaffner versehen lediglich mit kleinen Taschenlampen ihren Dienst. Die Reichshauptstadt halte sich eine gewattige

Tarnkappe ausgesetzt.

Ein eigenartiges Bild boten die Bahnhöfe. Ueberall' war Bahnpolizei, die den mit den Fernzügen aus dem Reich eingetroffenen Rei­senden noch einmal an Ort und Stelle Sinn und Umfang der Uebunq in einem kurzen Unterricht klarmachte. Meistens hatten die Reifenden schon m den Zügen Kenntnis von der Uebung erhalten, denn kurz vor Berlin waren die Fenstervorhange zuge- zoqen und jedes überflüssige Licht gelöscht worden.

Man hatte den Eindruck, daß die Starke des Berliner Verkehrs auch tn diesem Abschnitt der völligen Verdunkelung kaumnachge lassen hatte und man kann es der mustergültigen Organi­sation und nicht zuletzt der a l l g e m e l n e n D l s z l- p l i n der Berliner zuschreiben, daß alles ohne jede Reibung verlaufen ist. .

Schlag 24 Uhr flammten unter allgemeinen fröh­lichen Ah-Rusen die L i ch t r e k l a m e und die üb­rigen Lichtkörper, die Reihen der Straßenlam­pen und die beleuchteten Fassaden der Häuserreihen wieder auf. Sämtliche Fahrzeuge hiel­ten in der ganzen Stadt an und entfernten papier, Tücher und das übrige Material zum Verdunkeln der Scheinwerfer. Aus den Lokalen kamen Kellner und Hausdiener mit Leitern und Stühlen und im Nu ging es daran, die letzten Zeugen der Uebung zu entfernen und kurz nach 12 Uhr ahnte kaum jemand, daß Berlin in den letzten zwei Stunden . seine erste Verdunkelungsübung abgehalten hatte.

Die Reichshauptstadt hatte ihre Tarnkappe wieder abgezogen.

Kontrolle vom Flugzeug aus.

Hervorragende Disziplin der Berliner Bevölkerung.

Den grandiosesten Anblick von der Verdunkelungs­übung gewannen die Teilnehmer an dem Rund- slug, den die Reichssendeleitung wahrend der Uebung veranstaltete. Das Flugzeug stieg um 21.30 Uhr bei voller Beleuchtung auf und schraubte sich schnell auf eine Höhe von etwa 2500 Meter, die es

während des dreistündigen Fluges beibehielt. Das Ergebnis der beschränkten Verdunkelung Berlins um 22 Uhr und der völligen Verdunkelung um 23 Uhr war einfach unbeschreiblich. Don keinem Punkt, auch nicht vom Funkturm aus, war das Bild so hervorragend zu verfolgen, wie aus dem Flug­zeug obwohl stellenweise Wolkenbildung vorhan­

den war und ein leichter Dunstschleier über der Stadt lag. Von keiner Seite aus war auch so gut festzustellen, in wie hervorragendem Maße die Ver­dunkelungsübung durchgeführt wurde. Die Berliner Bevölkerung hatte den Anweisungen mit b e - wunderungswürdiger Disziplin Folge geleistet.

Die -eutscheWehrpflicht

Don Generaloberst von Blomberg, Neichswehrminister.

DerVölkische Beobachter" veröffentlicht folgenden grundlegenden Aufsatz des Reichs­wehrministers über die am 16. März ver­kündete deutsche Wehrpflicht.

Als der Führer und Reichskanzler am 16. März 1935 die Wahrung der deutschen Ehre und bie Sicherheit des Reiches wieder in die Hand des deutschen Volkes selbst legte, geschah das als Abschluß einer Entwicklung, die sich vor aller Oeffentlichkeit des In - und Aus­landes in selbstverständlichem Ablauf vollzogen hatte und daher für niemand eine Ueber- raschung bedeuten konnte. Diese Entwicklung wurde von zwei verschiedenen Seiten her maßgebend bestimmt: Einmal hatte sie ihre Grundlage in ber gefunden Kraft eines trotz Kriegsverlustes und Zusammenbruches in seinem inneren Kern ungebrochenen Volkes, das nicht bereit war, auf die freie Gestaltung seines eigenen Lebens zu verzichten. Don der anderen Seite her kam der würgende Druck eines einsei­tigen Diktatfriedens, dessen Anspruch durch das Ausbleiben der verbrieften Gegenleistung von Jahr zu Jahr fragwür­diger wurde und damit immer herabsetzender emp­funden werden mußte. Ein Volk, das im Kriege gegen eine Welt seine Ehre behauptet hatte, fand für die Heranwachsende Generation dieTore zum Waffendienst verschlossen. Rings um die Verbotstafeln, die das kleine Berufsheer eines uns aufgezwungenen Wehr­systems umgaben, wuchs der Wunsch der Ausge­schlossenen und steigerte sich zur politischen Tat. <$r wurde damit zu einem Anspruch des ganzen Volkes, der bald nicht mehr zu überhören war. Ein neues Deutschland entstand und brach sich Bahn durch Schwäche und Verzicht hindurch. Im Reich Adolf Hitlers gewann es leben­dige Gestalt.

Es wäre -falsch, die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, in der dieses Streben jetzt seine Erfül­lung gefunden hat, für ein Ereignis zu halten, das m erster Linie die Wehrmacht und ihre Interessen berührt. In keinem anderen der großen Länder ist der Gedanke Scharnhorsts, daß alle Bewohner ^des Staates seine geborenen Verteidiger sind, in einer jahrhundertelangen Geschichte so im Herzen und Bewußtsein des ganzen Volkes ver­wurzelt wie in Deutschland. Das hat seinen be­sonderen Grund. Man kann ein Volk nur aus sei­nem geschichtlichen Werden und den Gegebenheiten seiner Grenzen und Landschaft begreifen. Die Wehr­verfassung eines Staates ist letzten Endes nicht das Ergebnis eines freien Entschlusses, -der willkürlich, so oder so gefaßt, oder abgeändert werden kann, sondern sie muß im inneren Einklang stehen mit den nationalen und sozialen Por- aussetzungen, sie wächst heraus aus den Kräften der Rasse und des Blutes, ine in ihr zur lebendigen Wirksamkeit gelangen. Der Uebergang von dem im Waffenhandwerk voll­endet ausgebildeten Berufskämpfer zum Soldaten der alle erfassenden Wehrpflicht entspricht so dem innersten Wesen des deutschen Men- scheu, der sich stets als der geborene Verteidiger seines Volkes und Landes gefühlt hat. Für ihn war es auf die Dauer ein unerträglicher Zustand, dieses vornehmste Recht des freien Mannes einer Minderheit überlasten zu müssen, mochte sie durch Uebung und Auslese dazu noch so berufen sein.

Im Zeitalter der sich immer noch steigernden techni scheu Entwicklung und der zuneh­menden Verfeinerung der Waffe und ihrer Bedie­nung aber bedeutet die Rückkehr zum kürzer d i e ne nden Soldaten der allgemeinen Wehrpflicht ein klares Bekenntnis, das durch kein Urteil, mag es noch so voreingenommen sein, wirksam entkräftet werden kann: Deutschland beweist damit durchaus im Sinne der frü­her an uns gestellten Forderung nach Umgestaltung des Berufsheeres, daß es im Waffendienst feiner wehrfähigen Mannschaft nur das Mittel sieht zur Verteidigung seiner Grenzen und seines Lebensraumes. Die Geschichte lehrt, daß Erobererheere andere Wesens- z Ü q e tragen. Hinzu kommt, daß das deutsche Volk in der Wehrpflicht stets die durch nichts zu ersetzende Schule der Nation gesehen hat, die Schule der Disziplin, der Kameradschaft und der praktischen Volksgemeinschaft. In ihr wurde der Charakter der jungen Gene­ration geformt. Und zwar blieben ihre Auswir­kungen nicht auf die Dienstzeit selbst beschränkt, son­dern setzten sich in allen Berufen und Lebensaltern befruchtend fort. Wir haben ihr Fehlen in den Jah­ren nach dem Zusammenbruch bitter erfahren müs­sen. Dem deutschen Volk wäre manches erspart ge­blieben, manche Entwickelung hätte einen anderen Gang genommen, wenn die straffe Schule des Dienstes in der Wehrmacht sich in weiteren Kreisen hätte auswirken können. Die damalige junge Gene­ration hat an diesem Mangel selbst schwer gelitten. Ihre innere Zerrissenheit im rückliegenden Jahr­zehnt hatte hier ihren letzten Ursprung. Die gesunde Jugend will das Recht haben, in freier Entfaltungs­möglichkeit in den Staat hineinzuwachsen, den sie einst tragen soll. Da sie dort, wv ihre We- sensart sie hindrängte, verschlossene Türen fand, suchte sie sich ihre eigenen Wege. Damit gmg em Teil von ihr der Zukunft und dem Staat verloren, der ihr männliches Sehnen nicht begriff oder ihm nicht Rechnung zu tragen vermochte.

Heute öffnen wir unsere Tore weit. Die kommende Generation wird fidi des Rechtes zur Waffe, das ihr das neue Deutschland wieder­gegeben hat, im Geist ihrer Väter wert erweisen. Sle wird in der Wehrmacht eine Pflegestattß

Berlin zieht die Tarnkappe über.

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Zu der großen Verdunkelungsübung- der Reichshauptstadt wurden umfangreiche Vorbereitungen ge­troffen. Das Bild links zeigt, wie an Straßenschildern Notbeleuchtungen und Hinweisschilder für den nächsten Sammelschutzraum angebracht wurden. Auf dem rechten Bild sieht man ^geschirmte Licht- lampen, die an allen wichtigen Verkehrspunkten angebracht wurden und damit die Aufrechterhaltung des Verkehrs auch während der verdunkelten Stunden ermöglichten.

fen hat.

Starter Eindruck

zeuge, die über Berlin kreisen, seine R a n d be­te u ch t u n g behalten. Geblieben sind auch die roten Wamunskränze der Schorn- steine und Kirchtürme. Der Eingang zur U.-Babn leuchtet nur ganz schwach. Nicht ein Fünk­chen Licht im ganzen Häusermeer. Alle Teilnehmer der Rundfahrt sind des Lobes voll über die groß­artige Zucht, die die Berliner Bevölkerung bewie-

ber LustschuWung in $rantr* Besondere Beachtung des Jagdgeschwaders Nichthofen" über der Reichshauptstadt. Paris, 20. März. (DNB.-Funkspruch.) Der Berliner Sonderberichterstatter der Agentur Havas berichtet über die Luftschutzübung in Ber­lin und der damit verbundenen Verdunkelung der Reichshauptstadt. Die Bevölkerung, so schreibt er, habe regen Anteil an dieser Uebung ge- genommen und in allen Einzelheiten die vom Luft­fahrtministerium getroffenen Anordnungen b e - folgt. Das Verdunkelungsmanöoer habe vollen Erfolg gehabt und die Luftschutzorgani­sation, die in jedem Haus einen Vertreter habe, habe in geradezu bewundernswerter Weife geklappt.

Die andern Berichterstatter der großen Pariser Blätter unterstreichen besonders die U e b e r f l i e - gung der Reichshauptstadt durch das erste deutsche LuftgeschwaderRicht­hofe n".Journal" schreibt unter anderem, es seien sehr schnelle Doppel- und Ein­decker gewesen, von denen einige so hoch geflogen feien, daß sie mit bloßem Auge kaum noch zu er­kennen waren.Petit Journal" erklärt/ das don­nernde Motorengeräusch und die Sicherheit, mit der die Flugzeugführer, die man gestern noch Sport­flieger genannt habe, Figuren am Himmel beschrie­ben, hätten die Bevölkerung darüber verständigt, daß General Göring gut gearbeitet habe. Der Berichterstatter des Blattes erwähnt dann die Verdunkelung der Stadt und schildert in launi­ger Art, wie er gezwungen gewesen sei, seinen Be- richt unter der Bettdecke mit Hilfe einer Taschenlampe durchzutelephonieren, da er ver- gesten habe, seine Fenster abblenden zu lassen und deshalb fein Licht im Zimmer anzünden konnte.

Iik der Taschenlampe im Großkraftwerk.

Nächtliche Fahrt durch das lichtlose Berlin.

Um 21 Uhr trat eine Anzahl Pressevertreter vom Berliner Rathaus aus eine Fahrt durch Berlin an, um an verschiedenen Punkten der Weltstadt die Wirkung der Verdunkelungsübung festzustellen. Das erste Ziel ist das im Berliner Osten in Lichtenberg gelegene Großkraftwerk K l i n g e n b e r g. Es 'ist 21.45 Uhr. Noch strahlt das ganze riesige Gebäude im hellsten Licht. Von dem 30 Meter hohen Turm des Kraftwerkes sieht man noch die unzähligen Lichter der Großstadt. Punkt 22 Uhr ober erlöschensiefastmitelnem Schlage. Dunkelheit ringsum, nur von dem nahegelegenen großen Verschiebebahnhof sieht man noch zahlreiche Lichter, die im Ernstfälle allerdings auch verschwinden würden. Im Kraftwerk selbst hat inzwischen ein ungewöhnlicher Betrieb eingesetzt. Im Innern des großen Gebäudes bewegt sich' alles nur bei T a s ch e n l a t e r n e n und blauen Lämpchen. Für die Kommandostelle in der Zentrale ist ein außerordentlich schwieriger Augenblick gekommen. Die Kurve der Elek­trizitätsabnahme ist um 22 Uhr bereits so tief gefallen, wie sonst erst nach Mitternacht. Sie wird' um 11 Uhr bei völliger Verdunkelung einen ganz ungewöhnlich niedrigen Stand erreichen. Ein Druck auf die verschiedenen Knöpfe reguliert auto­matisch das Absinken der Spannung.

Beim Verlassen des Werkes zeigt sich die Wir­kung der inzwischen eingetretenen ersten Ver- dunkelungsstuse ganz kraß. Von den 120 000 Ber­liner Straßenlaternen brennt nur noch jede 25., im ganzen 4500. Die Laternen sind nach oben a b - geschirmt. Blaue Richtungslampen zei­gen dem Wagen den Weg. Die Fahrt geht weiter am Bahnhof Ostkreuz vorbei, dem Osthafen entlang zum Kottbuser Tor in Richtung Neukölln. In sämt­lichen Straßen liegen die Häuser in völliger Dunkelheit. Kein Lichtschimmer bringt auf bie Straße. Der Fährverkehr ist kaum nennenswert. Omnibusse unb Straßenbahnen werfen einen mat­ten Lichtschein nach außen. Auch die Hochbahnwaaen fahren mit völlig Derbunfeiten Lichtern. Auf den Straßen ist ein recht lebhaftes Treiben. Haus bei Haus stehen d i e L u f t f ch u tz w a r t e bei den Ein­gängen und geben acht, daß nirgends ein Fenster erleuchtet wird. vr , x ~ , .ri

Das nächste Ziel der Rundfahrt im. Dunkeln ist der über 100 Meter hohe TurmeinesWaren- haufes in Neukölln. Von der Plattform aus blickt man auf das vom Mondlich überflutete, im übrigen aber faft völlig im Dunkeln liegende Häusermeer. Nur wenige Lampen brennen auf den Hauptverkehrsstraßen. Punkt 23 Uhr v e r l o s ch e n auch von den letzten Lampen noch einige. Der Flughafen hat wegen der Flug.