Ausgabe 
20.2.1935
 
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um

st. Kirtorf, 19. Febr. Im Saale der Gastwirt-

Heidelberg, Professor Dr. G r o h, hat an Sven > st. Hedin folgendes Telegramm gerichtet:Ihrem | schäft

von Becker fand eine gut besuchte Ton-

und die deutschen am zahlreichsten. Bon den deutschen Telegrammen wird natürlich das Tele­gramm des Führer und Reichskanzlers von der ge­samten schwedischen Presse besonders erwähnt. Der deutsche Gesandte Prinz zu Wied hat der Schwester Hedins persönlich seine Glückwünsche ausgesprochen. Der Rektor der Universität

Oberhesserr.

Kreis Alsfeld.

<£ Rieder-Ohmen, 18. Febr. Der erste Kochkursus, an dem 17 Mädchen von hier teil­nahmen, wurde dieser Tage zu Ende geführt. Heute hat nun der zweite Kursus unter Leitung der Koch­lehrerin Frl. Kraus begonnen. In der Nacht zum Sonntag kam der im 88. Lebensjahr stehende Altveteran Johannes Sehrt in seiner Stube so unglücklich zu Fall, daß er einen Schenkelbruch davontrug. Da der alte Mann in letzter Zeit schon immer etwas kränklich war, ist er heute mittag verstorben. Der Dahingeschiedene war einer der ältesten Einwohner unseres Dorfes.

Nie Neger in Neuyork ergreifen Partei für Abessinien.

London, 20. Febr. (DNB.) Die Meldung von dem italienisch-abessinischen Konflikt hat in dem Neuyorker Stadtteil Harlem, wo Hunderttausende von Negern wohnen, große Aufregung heroorgeru- fen. Ein Boykott gegen i t a l i e n i s ch e Gast­stätten, Speiseeisverkäufer und Straßenhändler wird organisiert. Oberst Herbert Julian, der als bester Negerflieger der Welt gilt, hat ange­kündigt, er werde in Begleitung von zehn anderen Negerfliegern mit zwei schnellen Kampfflugzeugen nach Aden fahren und die Maschinen von dort aus auf dem Luftwege nach Abessinien bringen. Er erklärte, Abessinien sei nur in der Luft unter­legen, und, wenn dieser Nachteil ausgeglichen sei, habe es nichts zu befürchten.

Infolge des ungeeigneten Geländes konnte jedoch keine Landung ausgeführt werden. Im Laufe des Mittwoch startet aus Archangelsk ein Flugzeug U 2, Guznezow nach Archangelsk zu bringen.

Haber derRettungsmedaille am Bande", derEr­innerungsmedaille für Rettung aus Gefahr" oder der gleichwertigen Auszeichnungen für Rettung aus Gefahr anderer Länder sind werden ersucht, ihre Anschrift dem Kameraden Ernst Engelbrecht, Ber­lin W 9, Potsdamer Straße 12, sofort mitzuteilen.

Das Ergebnis des Zugspihflugs 1935.

Das Ergebnis des diesjährigen Zugfpitzflu- ges in München lautet vorläufig folgendermaßen: Ludwig Elflein und sein Orter Pfeil von der Fliegerlandesgruppe Königsberg auf Heinkel blieben mir 1623 Punkten siegreich und gewannen den Zug- fpitzpokal. Elflein benötigte für den Flug 30:01 Mi­nuten und erhielt allein für die Auffindung von fünf Blickzielen und den Zielabwurf 1475 Punkte. Die Stuttgarter Kappus-Waldmann auf Klemm gelangten mit 1510 Punkten auf den zweiten Platz vor dem Berliner Krafftvon Delirien fingen 1450 Punkte, der die gleiche Maschine wie die Sieger flog. Die weitere Reihenfolge lautete: S t e i n h o f f (Fliegerortsgruppe Bad Frankenhausen) auf Klemm 1435 Punkte, 5. Kertscher- Stoever (Fliegerlan­desgruppe 10) auf BSW. 1420 Punkte, 6. Die - mer (Prestele - Seemos) aus Klemm 1405 Punkte, 7. Boetzig - Kückens (Verkehrsfliegerschule Schleißheim oei München) auf Fokkewulf 1345 P. Nach der Bekanntmachung der vorläufigen Placie­rung ergriff der Dorjahressieger, Neichsminister Heß, das Wort. Er beglückwünschte Mitbewerber E l f l e i n zu seinem Erfolge, wobei er seiner Freude über die Riesenbeteiligung und den glatten Verlauf Ausdruck gab. Er wies darauf hin, daß unser Führer Adolf Hitler diesen Aufschwung im deutschen Luft- fport ermöglicht habe, unterstützt von Reichsluftfahrt­minister Göring.

Reichswehrauto überschlägt sich. Ein Toter, vier Schwerverletzte.

Bei der märkischen Ortschaft Groß-Glienicke nord­westlich von Cladow hat sich ein schwerer Ver­kehrsunfall ereignet. Ein Lastkraftwagen der Nachrichtentruppe überschlug sich während der Fahrt. Zehn Soldaten wurden verletzt in das Standortlazarett Potsdam und in das Kranken­haus Spandau eingeliefert. Dort ist der Funker Roy inzwischen seinen Verletzungen er- legen. Der Funker Lüdtke liegt in bedenklichem Zustand danieder. Vier Soldaten haben schwere Verletzungen davongetragen, während die übrigen Verletzungen leichter Natur sind. Bis auf den Fahrer und den begleitenden Unteroffizier, die beide unverletzt blieben, waren alle Soldaten aus dem umkippenden Wagen herausgefchlöudert worden.

Fünf Todesopfer des Stuttgarter Gasunglücks.

Das schwere Gasunglück in Stuttgart-Ostheim hat im ganzen fünf Todesopfer gefordert. Wenige Stunden nachdem die ins Katharinen- Krankenhaus eingelieferte Frau Streik der fchwe- ren Vergiftung erlegen ist, ist auch ihr zehnjähriger Sohn Wilhelm gestorben. Damit ist die ganze Familie ©treib, Vater, Mutter und beide Söhne, dem Gasunglück zum Opfer gefallen.

Sven hedins Geburtstag. Eine Flut von Glückwünschen.

Während Sven Hedin seinen 7 0. G e b u r t s- t a g fern von der Heimat und von Europa in Chi­nas Hauptstadt Nanking verbringt, hat feine Schwe­ster Alma Hedin in der Stockholmer Wohnung ihres Bruders am 19. Februar alle Hände über­voll zu tun gehabt. Die Glückwunschbriefe, Tele­gramme und Adressen, sind am Geburtstage zu einer Flut angestiegen. Dazu kommen noch die zahl- reichen Blumenspenden und Besuche von Gratulan­ten. Unter der Unmenge von Glückwünschen aus allen Teilen der Welt waren wohl die schwedischen

Ehrendoktor, dem kühnen Forscher, dem ver-1 stehenden Freunde deutscher Art und Arbeit, über­mittel die Universität Heidelberg verehrungsoolle Wünsche zum 70. Geburtstage."

Motorkutter im Sturm vor Wangeroog gesunken. Zwei Fischer ertrunken.

Der MotorkutterDorothea" aus Fedderwarder­siel ist im Sturm vor Wangeroog gesunken. Der Fischer Bruns aus Fedderwardersiel und sein Bestmann Rudolf Werner aus Nordenham sind ertrunken. Der Kutter, der sich beim Mu- schelfang befand, war infolge des Sturmes abge­trieben worden. Als die Motorkappe und andere Teile des Bootes bei Wangeroog angeschwemmt wurden, versuchte das Fedderwardersieler Rettungs­boot vergeblich, die beiden Fischer zu retten.

Zwei Linder werden Opfer hungriger Wölfe.

In der Nähe der westbulgarischen Stadt Kü­ste n d i e l überfiel ein Rudel Wölfe zwei außer­halb der Stadt wohnende Schulkinder, die sich auf dem Heimwege befanden. Das eine Kind wurde von den Bestien zerrissen und buch­stäblich aufgefressen, das andere Kind, das sich auf einen Baum geflüchtet hatte, wurde einige Stunden später von des Weges kom­menden Bauern erfroren im Geäst aufgefunden.

Die Rettung der russischen Flieger Goljudew und Guznezow.

Der Flieger Goljubew, der sich, wie bereits gemeldet, in einem Funkspruch von Jdschirna (40 Kilometer von Archangelsk) aus bei der Rettungs­kommission in Archangelsk gemeldet hatte, ist von den beiden nach ihm geschickten Flugzeugen zu­sammen mit dem Bordmechaniker und dem Passa­gier seines verunglückten Flugzeuges nach Archan­gelsk gebracht worden. Im Laufe des Dienstag nachmittag gelang es einem Flugzeug, den zweiten Fluggast des Flugzeuges Goljubews, Guznezow, zu entdecken, der das notgelandete Flugzeug be­wachte. Ihm wurden mittels Fallschirm warme Kleider, Lebensrnittel und Skier heruntergeworfen.

Dücheriifch.

Die diesjährigen Steuererklärungen zur Einkommensteuer und Körperschaftssteuer für 1934 find bis zum 2 8. Februar abzugeben. Auf die Veranlagung des im Jahre 1934 erzielten Einkommens finden bereits die Vorschriften des neuen Einkommensteuergesetzes und des neuen Körperschaftssteuergesetzes Anwendung. Eine gute Hilfe bei der Ausfüllung der Steuererklärung gibt die von Rechtsanwalt Dr. Fritz Koppe heraus­gegebene ErläuterungsschriftDie Einkommen­steuererklärung 1935", die zum Preise von 1,50 RM. im Jndustrieverlag Spaeth & Linde, Berlin W 35, Genthinerstraße 42, erschienen ist. (33) Die Broschüre bringt eine Uebersicht über die wichtigsten Bestimmungen des neuen Gesetzes, über die Steuererleichterungen für Ersatzbeschaffungen, für Jnstandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten an Gebäuden und Gebäudeteilen, für Aufwendungen zur Förderung des zivilen Luftschutzes und Sani­tätsdienstes. Darauf folgen die amtlichen Vordrucke, die bei der Abgabe der Erklärungen zu benutzen find und mit Musterbeispielen und Erläuterungen in Zweifarbendruck versehen sind. Es folgen die Einkommenfteuertabelle und eine Zusammenstellung der abzugsfähigen und nichtabzugsfähigen Aus­gaben. Besonders zu beachten find die Ausführungen von Staatssekretär Fritz Reinhardt über den Inhalt der ersten Verordnung zur Durchführung des Ein­kommensteuergesetzes und die Ausführungen von Ministerialrat Zülow über den Inhalt der ersten Verordnung zur Durchführung des Körperfchafts- fteuergefetzes. In gleich verständlicher Weife werden in zwei anderen Schriften die Umsatzsteuer» und die Vermögenssteuer-Erklärung er­läutert. (Preis jeder Broschüre ebenfalls 1,50 RM.) Jeder Deranlagungspflichtige vermag an Hand dieser Erläuterungsschriften die verschiedenen Erklärungen in jedem Punkte richtig abzugeben.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Vom Ostatlantik wandern fortgesetzt äußerst kräf­tige Sturmwirbel nordostwärts über Skandinavien hinweg. Dabei treten vornehmlich über Großbritan­nien unter Sturm auch heftige Regenfälle auf, dis zum Teil auf das Festland übergreifen. Bei uns herrscht jedoch noch absteigende Luftbewegung und mit ihr heiteres Wetter vor, das in der vergangenen Nacht Anlaß zu leichten Strahlungsfrösten gab. Auch der zur Zeit zwischen Island und England liegende Sturmwirbel wird uns mit seinen äußer­sten Ausläufern erreichen.

Aussichten für Donnerstag: Vorüber­gehend starke Bewölkung und besonders nach Nor­den zu auch Regenneigung. Bei auffrischenden süd­westlichen Winden vor allem nachts wieder milder.

Aussichten für Freitag: Bei südwest­lichen bis westlichen Winden leicht unbeständig, aber nicht durchweg unfreundliches Wetter.

Lufttemperaturen am 19. Februar: mittags 10,9 Grad Celsius, abends 2,7 Grad; am 20. Februar: morgens1,1 Grad. Maximum 11,3 Grad, Mini­mum1,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Februar: abends 4,3 Grad, am 20. Fe­bruar: morgens 1,9 Grad. Sonnenscheindauer 8,2 Stunden.

film ° Beran ft altung der NS. - Gau­fi l m st e l l e statt. Musik leitete den Abend ein. Im Filmprogramm sah man u. a. einen Naturfilm unter dem TitelEine Fahrt von München zur Zug­spitze". Hauptdarbietung des Abends war das Film­werkDas Ringen um Verdun". Die Vorführung hinterließ einen tiefen Eindruck.

Raubmörder zum Tode verurteilt.

LPD. Mainz, 19. Febr. Der 33jährige Franz Josef Becker aus Gonsenheim bei Mainz hatte am 14. Oktober 1934, 17 Uhr, in Mainz im Hause Schillerplatz 3 die ledige 68jährige Katharina Grau erdrosselt und ihr zugleich eine Handtasche mit 422,50 Mark geraubt. Das Schwurgericht in Mainz verurteilte ihn heute wegen Raubmords nach UebSrlegung und wegen Raubes zum Tode und lebenslänglichem Ehrverlust.

Preußen.

Das Glück am rechten Platz.

LPD. Gladenbach, 19. Febr. Einem Einwoh­ner in Holzhausen, Maurer von Beruf und Vater einer großen Familie, die mit Glücksgütern nicht gesegnet ist, hat Fortuna großes Heil wider­fahren lassen. Es fiel ein L o s a n t e i I in Hohe von 3 0 000 Mark in die Hände dieses Mannes. Das ganze Dorf nimmt freudigen Anteil an dem großen Glück, das in diesem Hause Einkehr gehalten hat. Don Koksmassen verschüttet und erstickt.

LPD. Frankfurt a. M., 19. Febr. Dienstag morgen ereignete sich auf dem Lagerplatz einer Kohlenfirma in Frankfurt a. M.-Griesheim ein schwerer Unfall. Der 14 Jahre alte Willi Keiper, der in einem Kohlenbunker beschäftigt war, mürbe von nachstürzenden Kohlen- maffen verschüttet. Man ging sofort daran, den Jungen von den Koksmassen zu befreien, doch war er bereits erstickt, als man ihn an die Luft schaffen konnte.

Kreis Wetzlar.

© Wetzlar, 19. Febr. 50 oberhefsische Bauern aus Grünberg und Umgebung besuchten unter Füh­rung von Landwirtschaftsrat D i e n ft (Löhnberg) und Diplom-Landwirt Schmidt (Wetzlar) unseren Kreis. Der größte Teil der neu erbauten Silos, unter denen sich auch 18 gefüllte befanden, wurde besichtigt. Die Bauern hörten aus dem Munde der Silobesitzer einiges über die Eingliederung der Silo- wirtschaft in ihre Betriebe, insbesondere über den Winter- und Sommerrübenfruchtbau und die Ein­säuerung. Uebereinstimmend berichteten die Silo­besitzer über die unerwartet gute Wirkung des Silo­futters durch Steigerung der Milcherträge. Diplom- Landwirt Dr. Schmidt (Wetzlar) gab anschließend im Wagnerschen Saale zu Hermannstein noch einige Aufklärungen über die Vorbereitung und Durch­führung des Silobaues und über Futterfragen. Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft Wetzlar begrüßte die oberhessischen Bauern und schilderte dann eingehend die Siloaktion im Kreise Wetzlar.

> Lützellinden, 18. Febr. Im Rathaussaale fand im Auftrage eines hiesigen Einwohners eine freiwillige Landversteigerung statt, zu der sich zahlreiche Interessenten eingefunden hatten. Zur Versteigerung kamen drei Parzellen Ackerland. Der Kaufpreis betrug (zahlbar in drei Jahresraten, und zwar 1. Rate nach erfolgter Ueberfchreibung, 2. Rate am 1. April 1936 und 3. Rate am 1. April 1937) für eine Parzelle am Nebental, Größe 23,05 Ar 800 RM., für eine Parzelle am Waldweg, Größe 15,60 Ar, 560 RM. und für eine Parzelle am Lindbach, Größe 12,61 Ar, 600 RM.

= Erda, 18. Febr. Bei den Holzverstei­gerungen im hiesigen Gemeindewald wurden folgende Preise erzielt: Buchenrollen und Scheit­holz 22 bis 24 Mark, Buchenknüppel 17 bis 19, Eichenrollen und Scheitholz 12 bis 14, Eichen­knüppel 9 bis 11, Kiefernknüppel 6 dis 8 Mark je zwei Raummeter. Buchenreifer (5-Meter-Haufen) 6 bis 10 Mark, 10-Mcter-Haufen kosteten 12 bis 16, Eichenreifer (10 Meter) 4 bis 12 Mark.

Winterspork.

Schwarzwald. Feldberg: Heiter,1 Grad, 170 cm Gesamtschneehöhe, gekörnt, Ski und Rodel sehr gut.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. I. 35: 12195. Druck und Verlag: Drühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

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