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V^WirtschaftS r
heitlich Gebiet lernen, anders wuchs.
verweilte Dr. Goebbels fast zwei Stunden auf den Personenwagenständen. Der Minister, der ein sehr guter Wagen- und Motorenkenner ist, folgte den technischen Erklärungen mit größtem Interesse. Auch nach dem wirtschaftlichen Erfolg fragte der Minister mehrfach und erhielt von allen Firmen den Bescheid, daß die Ausstellung bisher schon einen Erfolg gebracht hat, der weit über dem des Vorjahres zu derselben Zeit liege. — Reichsminister Dr. Frick stattete der Ausstellung gleichfalls einen längeren Besuch ab. Kvrpsführer Hühnlein stellte dem Minister die in Berlin anwesenden Gruppenführer des NSKK. vor und gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, den Minister zum ersten Male in seiner Eigenschaft als Ehrenführer des NSKK. begrüßen zu können. Der Minister versicherte, daß er stets für eine enge Zusammenarbeit der Verkehrspolizei mit dem NSKK. eintreten werde. Er besichtigte dann die Ausstellungshallen und zeigte sich von den gewaltigen Fortschritten der Kraftwageü-, Motorrad- und Lastkraftwagenindustrie in hohem Maße befriedigt.
Minisierbesuch
auf der Automobil-Ausstellung.
Reichsminister Dr. Goebbels stattete der Automobilausstellung einen mehrstündigen Besuch ab. Sein besonderes Interesse richtete er auf die deutschen, vielfach siegreichen Rennwagen. Dann
führen, er müsse auch auf gesundheitlichem erziehen. Die Elternschaft müsse wieder ihrem Arzt treu zu werden; eingestellte Eltern gefährdeten ihren Nach-
Jrn Rahmen der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik wurde der deutschen Kraftfahrzeugindustrie eine klare festumrissene Aufgabe gestellt: Deutschland muß den D o r s p r u n g, den die ihm benachbarten und auf gleicher kultureller Höhe stehenden Nationen in ihrer Motorisierung nach dem Kriege gewonnen haben, wieder einholen.
Die Erfüllung dieser Aufgabe stellt aber an die einzelnen Kraftfahrzeugfabriken Anforderungen, die besonders schwer zu erfüllen sind, weil die vorausgegangenen Jahre für unseren Wirtschaftszweig besonders schwierig gewesen sind. Wenn auch schon die technische und kaufmännische Bereitschaft für diese Aufgabe vorhanden war, so fehlte es doch auf der ganzen Linie an den finanziellen Mitteln hierzu, nachdem die falsche Wirtschaftspolitik des alten Systems unsere Industrie in ihren Grundfesten auf das schwerste erschüttert hatte.
Mit den programmatischen Leitsätzen bei der Eröffnung der Acktomobilausstellung im Jahre 1933 zeigte der Führer den Weg. Zwei Jahre sind seit diesem Tage vergangen und haben der gesamten Kraftoerkehrswirtschaft einen beispiellosen A u f st i e g gebracht. Schon jetzt ist die deutsche Produktion ebenso groß wie die Frankreichs und Englands. Durch besser Ausnutzung ihrer Anlagen wurde die finanzielle Lage der Werke wesentlich entlastet, so daß die Vorbedingungen einer gesunden technischen und wirtschaftlichen Fortentwicklung gegeben sind. Das ist ein bedeutender Schritt vorwärts, obwohl wir erst am Anfang stehen.
Viele Aufgaben sind zu erfüllen. Die Industrie darf nicht ruhen und rasten, um ihre Erzeugnisse noch weiterhin zu vervollkommnen und darüber hinaus immer wieder neue Werte zu schaffen, um die technische Führung Deutschlands, als dem Erfinderland des Automobils, aufs neue zu bestätigen. Darüber hinaus müssen Mittel und Wege gefunden und geschaffen werden, um die Kapazität der Werke auf eine Höhe zu bringen, die durch eine stückmäßige Steigerung eine Preisbildung ermöglicht, die neue Käuferschichten auf
Oie Zulassung von Zahnärzten und Dentisten zur Krankenkassenpraxis
Berlin, 19. Febr. (DNB.) Der Reichsarbeitsminister hat in einer neuen Verordnung die bisherigen Vorschriften über die Zulassung von Zahnärzten und Dentisten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen ergänzt Die Verordnung erweitert den Kreis der nationalen Kämpfer erheblich, die bei der Zulassung bei den Krankenkassen bevorzugt werden. Ferner schafft sie neuen Raum für junge Anwärter dadurch, daß sie die Kassentätigkeit von Aerzten und Aerztinnen, die auch ohne Kassenpraxis eine gesicherte Lebens st ellung haben, unter gewissen Voraussetzungen ruhen läßt. Indem sie an Stelle des Wortes „Zahntechniker" überall das Wort „D e n t i st" setzt, erfüllt sie einen alten Wunsch dieses Berufsstandes. Im übrigen enthält sie Bestimmungen zur Erleichterung des Praxisaustausches und bringt viele Vereinfachungen und Klarstellungen im Gesetzestext.
Ein neues pflanzenzuchtverfahren?
Wie der Zeitungsdienst des R e i ch s n ä h r ft a n- des mitteilt, wird in letzter Zeit wieder für ein Pflanzenzuchtverfahren geworben, auf das Diplomlandwirt O B r e n d e l ein Patent genommen hat. Da,-, Verfahren soll als Aptation zu den merkwürdigsten Kombinationen führen. So sollen Kreuzungen von Mais und Bohnen, Sonnenblumen und Rüben, Bohnen und Hirse, Gelb- und Rotklee möglich sein Auch sollen Birnen mit Pfirsichgeschmack, Kartoffeln mit Rettichgeschmack und ähnliche Wunder erzielt werden können. Gegen dieses Verfahren wurden von vornherein die größten Beden- k e n erhoben, es wurde von sehr maßgebender wissenschaftlicher Seite als aussichtslos und undurchführbar beurteilt. Trotzdem hat eine Reihe der namhaftesten züchtungswissenschaftlichen Institute Brendel Gelegenheit gegeben, die Richtigkeit seines Verfahrens in einwandfrei durchgeführten Versuchen zu beweisen. Diese Versuche find fehlgeschlagen: sie haben ergeben, daß es sich bei dem Brendelschen Plgn um theoretische und praktische Unmöglichkeiten handelt. Hier und da von Brendel vorgewiesene angebliche Züchtungserfolge wurden als längst bekannte, auf anderen Ursachen beruhende Erscheinungen fest- gestellt, die mit dem Ziel des Bvendelschen „Züchtungsverfahrens" nicht das geringste zu tun haben. Trotz dieser seit fast 10 Jahren immer wieder erwiesenen Unmöglichkeit und Unbrauchbarkeit seines Verfahrens bemüht sich O. Brendel auch heute noch, Interessenten zu finden, die auf seine Vorschläge eingehen und ihr gutes Geld hierfür zur Verfügung stellen. Dies zu verhindern, liegt im allgemeinen Interesse. Daher wird vor den unverantwortlichen Bemühungen Brendels nachdrücklich g e - warnt.
Oie Kontrolle der Waffenfabrikation.
Genf, 19. Febr. (DNB.) Im Ausschuß für Waffenherstellung und Waffenhandel erklärte der Vertreter Amerikas, Wilson, die amerikanische Delegation habe einen Plan über die mögliche Verwendung der zivilen Luftfahrzeuge für militärische Zwecke ausgearbeitet, der sowohl für die Herstellung wie für die Ausfuhr aller Flugzeuge eine Anzeige vorsehe. Besonders wirksam müsse die Kontrolle bei den ausgesprochenen Kriegsflugzeugen sein. Der Vertreter Frankreichs, Aubert,' meinte, daß die Einfuhr nach Waffen nachgeprüft und mit den Kontrollmöglichkeiten in Uebereinstimmung gebracht werden müsse. Der britische Vertreter Lord Stanhope bezeichnete gewisse Zivilflugzeuge vielen Militärflugzeugen als gegenwärtig überlegen. Aus diesem Grunde müsse auch die Her st ellung und der Handel mit Z i v i l s l u g z e u g e n kontrolliert werden. Venthoff, als Vertreter Sowjetrußlands forderte, auch die Roh- st o f f e in die Lifte der Waffen aufzunehmen, die für den chemischen Krieg und für Brandbomben dienen.
Obendrein enthält sie noch Bilder, wie sie niemals als Beilage gebracht wurden: „Die Nachkriegszeit“, eine Bildersammlung von bleibendem Wert; denn in Wort und Bild werden hier alle bedeutenden Ereignisse in der ganzen Welt von 1918 bis 1934 geschildert - aus einer Zeit also, die jeder miterlebt hat.
Gegenwartsprobleme der deutschen Krastfahrzeugindustrie
Von Elaus Detlef von Oertzen, Vorstandsmitglied der Auto-Union A.-G.
fügen. Auf den Zwischenruf: „... und wenn sie nun kein Geld haben?" antwortete der Innenminister: „Wir haben genug damit zu tun, die arbeitslosen Franzosen zu ernähren!"
Oie fremden Truppen verlassen das Saargebiet.
Saarbrücken, 19. Febr. (DNB.) Heute mittag
s ch a f t l i ch k e i t, mit der sie ihrem Beruf dienen, und in der ernsten und heiligen Ueberzeugung, mit der sie sich ihrer Aufgabe hingeben. Die Hauptsache liegt im Herzen, im Gefühl, in einem gesunden Instinkt, der sich niemals vom Denken des Volkes trennt. Dann werden Sie wirkliche Journalisten des Dritten Weiches sein und als solche einem großen Volk und einem großen Staat dienen können.
Oer Arzt als Hüter der Volksgesundheit
LPD. Kassel, 19. Febr. In einer von der Aerzteschaft und den in der NS.-Volkswohlfahrt tätigen Volksgenossen stark besuchten Versammlung sprach der Stellvertreter des Reichsärzteführers, Ministerialrat a. D. Reichsamtsleiter Dr. med. F. Bartels (Berlin) über die Aufgaben des Amtes für Volksgesundheit. Der Ty p des Hausarztes, der die Familie betreute, der ihr Freund und Berater war und sie gesundheitlich führte, sei in der Vergangenheit verlorengegangen. Der „treusorgenden Hand" des vergangenen Staates seien Geisteskranke, Fürsorgezöglinge usw. unterstellt worden, für die riesige A n st a l t e n errichtet wurden, während der gesunde Mensch keine Arbeit hätte finden können und die Großstadtkinder keine Grünflächen gehabt hätten. Diese weltanschauliche Einstellung der Fürsorge für geistig minderwertige Menschen fei auch heute noch nicht ganz überwunden. Das Amt für V o l k s g e f u ndheit habe die Aufgabe, in erster Linie den Menschen zu helfen, die gesund seien. Jeder Volksgenosse müsse wieder voll gesund und leistungsfähig werden, und zwar habe die Arbeit einzusetzen, bevor der Mensch krank sei. Der Arzt müsse nicht nur gesund-
Kleine politische Nachrichten.
Der 50jährige frühere K o m m u n i st S ü n t k e N e r j e s aus Leherheide wurde in Bremerhaven unter dem Verdacht verhaftet, am 21. Januar 1923 zwischen Herrstedt und Weberstedt einen D b erlern oj ä g c r und einen Polizeiwachtmeister erschossen zu haben. Er hat ein G e - st ä n d n i s abgelegt.
Die Pariser FinanEitschrift „Le Capital" weist darauf hin, daß die A u s b e u t u n g d e r saarländischen Gruben für Frankreich einen a n • sehnlichen Reingewinn eingebracht habe. Während der 15 Jahre Ausbeutung durch die französische Grubenverwaltung seien dem französischen Haushalt aus den Saargruben f a st 5 0 0 M i Ilio- nen Franken zugeflossen. Unter Berücksichtigung des jetzt abgesetzten Wertes dieser Gruben sei dies ein verhältnismäßig hoher Gewinnsatz.
hat das erste englische Truppenkontingent das Saargebiet verlassen. Das in Neunkirchen, St. Wendel und Homburg stationierte Bataillon des Essex-Regiments wurde abtransportiert. Das Regiment hatte kurz vor seiner Abreise in Landsweiler seine Jazzkapelle wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt, wobei ein Reinertrag von 860 Franks für das Winterhilfswerk erzielt werden konnte. — Kurz vor ihrer Abreise hat auch die schwedische Kompanie in Reckingen der Deutschen Front den Betrag von 1020 Franks mit Bestimmung übergeben, diese Summe im Rahmen des Winterhilfswerks für Kriegerhinterbliebene zu verwenden. — Am Dienstag haben die im Kreise Saarlouis stationierten italienischen Grenadiere das Saargebiet verlassen. In Saarbrücken waren zahlreiche ausländische Offiziere zur Verabschiedung erschienen. Die italienische Truppenabteilung unter Führung des Kommandanten Silvestri wird die Reise nach Italien ohne
Frankreich und dieEmigranten
Gegen Mißbrauch des Asylrechts.
Paris, 19. Febr. (DNB.) In der Kammer richtete der marxistische Abgeordnete M o u t e t an den Innenminister eine Anfrage wegen der M a s - senausweisungen von Ausländern aus Frankreich und der Vorschriften über die B e - Handlung politischer Flüchtlinge.
Innenminister Regnier antwortete: Unerwünschte Elemente, von denen die anderen Länder nichts wissen wollten, strömten fortgesetzt nach Frankreich. In den Strafgerichtsakten häuften sich die Straftaten von Ausländern. Das Land habe die Pflicht, für feine innere Sicherheit zu sorgen. Es habe das Vorrecht, politischen Flüchtlingen Asylrecht zu gewähren; es wünsche aber keinen Mißbrauch. Ausländer, die nicht politische Flüchtlinge seien, würden weiter geduldet, wenn sie im Besitz der Arbeitskarte seien; andernfalls würden sie a u s g e w i e s e n. Wegen gemeiner Verbrechen Verurteilte seien in Frankreich unerwünscht. Viele unerwünschte Elemente würden an die Grenze abgeschoben, kehrten aber bei Nacht und Nebel wieder nach Frankreich zurück. Der Innenminister prüfe zur Zeit die Möglichkeit, diesen Männern in den französischen Kolonien einen Wirkungskreis zuzuweisen. Die politischen Flüchtlinge dürften in Frankreich bleiben unter der Bedingung, -daß sie f i ch a n st ä n d i g ! a u f f ü h r e n und über Existenzmittel ver-
breitefter Basis erschließt. Dabei darf natürlich die Industrie nicht in. den alten Fehler verfallen, daß sie, wie frühere bittere Erfahrungen gelehrt haben, durch übersteigerte Investitionen sich übernimmt.
Wenn auch die gesamte Automobil-Industrie, Betriebsführung und Gefolgschaft, Mann für Mann zum höchsten persönlichen Einsatz bereit sind, für den großen Kampf um die wirtschaftliche Wiedererstarkung unseres Volkes alles einzusetzen, so wäre doch die Autoindustrie allein nicht in der Lage, die Anforderungen, die sich aus einer weiteren Motorisierung Deutschlands ergeben, zu erfüllen. Der allgemeine Fortgang des Gefundungs- prozeffes der deutschen Wirtschaft, die Eingliederung von Millionen bisher arbeitsloser Volksgenossen und die dadurch erreichte Hebung der i-n n e r e n Kaufkraft sind ebenso wichtige Voraussetzungen dafür. Die Hemmnisse, die frühere Regierungen durch die bekannte Kraftfahrsteuerpolitik der Motorisierung entgegenstellten, sind durch die Initiative und die Tat unseres Führers gefallen.
In einem Punkte jedoch ist Deutschland leider noch erheblich schlechter gestellt als andere Länder: Der Preis des Betriebsstoffes ist bei uns um ein vielfaches höher, als zum Beispiel in Holland oder in der Schweiz. Wenn auch die deutsche Industrie durch die Konstruktion möglichst sparsamer Wagen dem deutschen Käufer hierfür einen gewissen Ausgleich geschaffen hat, so ist zweifellos die durch die Betriebsstoffpreise bedingte Verteuerung der Unterhaltung eines Fahrzeuges doch ein großes Hemmnis. Hier ist der Schlüssel, mit dem man die weitere Motorisierung fördern oder drosseln kann. Denn mehr als der Anschaffungspreis dürften bei der Erschließung weiterer Käuferschichten die Unterhaltskosten, also die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeuges die ausschlaggebende Rolle spielen.
In den ersten zwei Jahren nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik hat die deutsche Kraftfahrzeugindustrie eine Schlüsselstellung in der deutschen Wirtschaft erreicht. Auch im dritten Jahr wird sie in der Arbeitsschlacht in vorderster Reihe kämpfen.
Die deutsch-schweizerischen Wirtschaftsverhandlungen haben zu einer Einigung in einigen Punkten geführt, die die Durchführung des Verrechnungsverkehrs betreffen. Außerdem sind neue Vereinbarungen über die Einfuhr von Käse aus der Schweiz nach Deutschland getroffen worden, lieber die schweizerischen Wünsche zum deutschen Zolltarif und die deutschen Wünsche zur Handhabung der Einfuhrkontingentierung der Schweiz konnte bisher eine Einigung nicht erzielt werden.
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Das gegen den früheren Sekretär des Amerikanischen Schatzamtes und Botschafter in London Andrew Mellon, einen der reichsten Männer der Welt, unter der Anschuldigung der Steuerhinterziehung eingeleitete Verfahren wurde begonnen. Die Regierungsanwälte vertreten den Standpunkt, daß Mellon noch mehr als drei Millionen Dollar an Steuern schul- d i g ist. Der Rechtsanwalt Mellons bezeichnete ihn als einen gutherzigen Menschenfreund, der aus politischen Gründen verfolgt werde.
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Die belgische Kammer hat nach stürmisch verlaufener Debatte, in der die Sozialisten die Regierung wegen des Verbotes der sozialistischen Straßenkundgebungen interpellierten, mit einer Mehrheit von 89 gegen 73 Stimmen der Regierung Theunis erneut das Vertrauen ausgesprochen. Der Tumult war zeitweise so stark, daß der Präsident der Kammer ohnmächtig dem Orkan, der im Sitzungssaal tobte, zusehen mußte. In der Nähe des Parlaments waren umfangreiche polizeiliche Absperrungsmaßnahmen getroffen worden. Zu Zwischenfällen ist es außerhalb des Parlaments jedoch nicht gekommen.
Aus aller Weit.
Deutscher Stenographentag 1935 in Frankfurt a. 2TL
Der Deutsche Stenographentag 1935 — der erste im neuen Deutschland — wird in der Zeit vom 2. bis 5. August in Frankfurt a. M. abgehalten. Als Tagungsort wurde die Festhalle ge- wählt, deren Riesenraum für die Aufnahme der fünfzehntausend Stenographen, die aus allen Gauen des Reiches und aus dem Ausland erwartet werden, Platz bietet. In einem Nebensaal der Festhalle, dem Bach-Saal, wird gleichzeitig eine umfassende Ausstellung veranstaltet, die eine lückenlose Uedersicht über alle mit der Kurzschrift zusammenhängenden Dinge bieten wird. Den Hauptpunkt des umfangreichen Tagungs-Programms bildet das Leistungsschreiben für Kurzschrift und ein Maschinen-Leistungsschreiben, bet dem die deutsche Meisterschaft ausgetragen werden soll. Aus allen Teilen des Reiches liegen bereits Anfragen vor. Auch das Ausland hat bereits fein Interesse bekundet.
Reichsbund der Inhaber der Rettungsmedaille.
In gleicher Weise wie die Ritterschaft des „Pour le mente" und die Ordensgemeinschaft des Goldenen Militär-Verdienstkreuzes haben sich jetzt auch d i e Inhaber der „Rettungsmedaille am Bande" und der „Erinnerungsmedaille ; f ü r Rettung aus Gefahr" sowie der gleichwertigen Auszeichnungen für Rettung aus Gefahr anderer Länder zu einem K a m e r a d f ch a f t s - ; bunb zusammengeschlossen, der den Namen trägt „Reichsbund der Inhaber der Ret- ■ tungsmedaille". Der Ehrenführer, Dr. M a - r e tz k y , Bürgermeister der Stadt Berlin, hat zum i Reichsführer Studienrat Hoppe ernannt und in : feinen engsten Führerftab Major Lancelle, । Oberführer bei der Obersten SA.-Führung, Ritter : des „Pour le m£rite", und Hauptmann a. D. Ernst : Engelbrecht vom Stabe des Bundesamts des : NSDFB. (Stahlhelm) berufen. Als Geschäftsführer i des Reichsbundes wurde Kapitänleutnant a. D. von > Einem verpflichtet. Auch Staatssekretär P f u n d t- , n e r, der gleichfalls Inhaber der Rettungsmedaille i ist, hat sich auf Bitte des Reichsehrenführers grünt)- = fätzlich bereiterklärt, nach Fertigstellung der neuen = Satzungen dem Bunde und dem Führerrat beizu- : treten.
Alle Kameraden des Nationalsozialistischen Deutschen Frontkämpferbundes (Stahlhelm), welche In»
Eckstein 5
o.Mdst.dick u. rund, 3'/- Pf. Das Musterbeispiel einer wahren Volkszigarette


