Ausgabe 
20.2.1935
 
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der

Unterbrechung durchführen.

Mehr kann Ihnen niemand bieten!

Wir wissen, was Sie fordern: volles Format u. wirklich guten Tabak. Das gibt ihnen

V^WirtschaftS r

heitlich Gebiet lernen, anders wuchs.

verweilte Dr. Goebbels fast zwei Stunden auf den Personenwagenständen. Der Minister, der ein sehr guter Wagen- und Motorenkenner ist, folgte den technischen Erklärungen mit größtem Interesse. Auch nach dem wirtschaftlichen Erfolg fragte der Minister mehrfach und erhielt von allen Firmen den Be­scheid, daß die Ausstellung bisher schon einen Er­folg gebracht hat, der weit über dem des Vorjahres zu derselben Zeit liege. Reichsminister Dr. Frick stattete der Ausstellung gleichfalls einen längeren Besuch ab. Kvrpsführer Hühnlein stellte dem Minister die in Berlin anwesenden Gruppen­führer des NSKK. vor und gab seiner be­sonderen Freude darüber Ausdruck, den Minister zum ersten Male in seiner Eigenschaft als Ehren­führer des NSKK. begrüßen zu können. Der Minister versicherte, daß er stets für eine enge Zu­sammenarbeit der Verkehrspolizei mit dem NSKK. eintreten werde. Er besichtigte dann die Ausstel­lungshallen und zeigte sich von den gewaltigen Fortschritten der Kraftwageü-, Motorrad- und Last­kraftwagenindustrie in hohem Maße befriedigt.

Minisierbesuch

auf der Automobil-Ausstellung.

Reichsminister Dr. Goebbels stattete der Automobilausstellung einen mehrstündigen Besuch ab. Sein besonderes Interesse richtete er auf die deutschen, vielfach siegreichen Rennwagen. Dann

führen, er müsse auch auf gesundheitlichem erziehen. Die Elternschaft müsse wieder ihrem Arzt treu zu werden; eingestellte Eltern gefährdeten ihren Nach-

Jrn Rahmen der nationalsozialistischen Wirt­schaftspolitik wurde der deutschen Kraftfahr­zeugindustrie eine klare festumrissene Aufgabe gestellt: Deutschland muß den D o r s p r u n g, den die ihm benachbarten und auf gleicher kultureller Höhe stehenden Nationen in ihrer Motorisierung nach dem Kriege gewonnen haben, wieder ein­holen.

Die Erfüllung dieser Aufgabe stellt aber an die einzelnen Kraftfahrzeugfabriken Anforderungen, die besonders schwer zu erfüllen sind, weil die voraus­gegangenen Jahre für unseren Wirtschaftszweig be­sonders schwierig gewesen sind. Wenn auch schon die technische und kaufmännische Bereitschaft für diese Aufgabe vorhanden war, so fehlte es doch auf der ganzen Linie an den finanziellen Mitteln hierzu, nachdem die falsche Wirtschaftspolitik des alten Systems unsere Industrie in ihren Grund­festen auf das schwerste erschüttert hatte.

Mit den programmatischen Leitsätzen bei der Er­öffnung der Acktomobilausstellung im Jahre 1933 zeigte der Führer den Weg. Zwei Jahre sind seit diesem Tage vergangen und haben der gesamten Kraftoerkehrswirtschaft einen beispiellosen A u f st i e g gebracht. Schon jetzt ist die deutsche Pro­duktion ebenso groß wie die Frankreichs und Eng­lands. Durch besser Ausnutzung ihrer Anlagen wurde die finanzielle Lage der Werke we­sentlich entlastet, so daß die Vorbedingungen einer gesunden technischen und wirtschaftlichen Fortent­wicklung gegeben sind. Das ist ein bedeutender Schritt vorwärts, obwohl wir erst am Anfang stehen.

Viele Aufgaben sind zu erfüllen. Die Industrie darf nicht ruhen und rasten, um ihre Erzeugnisse noch weiterhin zu vervollkommnen und darüber hin­aus immer wieder neue Werte zu schaffen, um die technische Führung Deutschlands, als dem Erfinderland des Automobils, aufs neue zu bestätigen. Darüber hinaus müssen Mittel und Wege gefunden und geschaffen werden, um die Kapazität der Werke auf eine Höhe zu bringen, die durch eine stückmäßige Steigerung eine Preisbildung ermöglicht, die neue Käuferschichten auf

Oie Zulassung von Zahnärzten und Dentisten zur Krankenkassenpraxis

Berlin, 19. Febr. (DNB.) Der Reichsarbeits­minister hat in einer neuen Verordnung die bis­herigen Vorschriften über die Zulassung von Zahn­ärzten und Dentisten zur Tätigkeit bei den Kran­kenkassen ergänzt Die Verordnung erweitert den Kreis der nationalen Kämpfer er­heblich, die bei der Zulassung bei den Krankenkassen bevorzugt werden. Ferner schafft sie neuen Raum für junge Anwärter dadurch, daß sie die Kassentätigkeit von Aerzten und Aerztinnen, die auch ohne Kassenpraxis eine gesi­cherte Lebens st ellung haben, unter gewissen Voraussetzungen ruhen läßt. Indem sie an Stelle des WortesZahntechniker" überall das Wort D e n t i st" setzt, erfüllt sie einen alten Wunsch dieses Berufsstandes. Im übrigen enthält sie Be­stimmungen zur Erleichterung des Praxisaustau­sches und bringt viele Vereinfachungen und Klar­stellungen im Gesetzestext.

Ein neues pflanzenzuchtverfahren?

Wie der Zeitungsdienst des R e i ch s n ä h r ft a n- des mitteilt, wird in letzter Zeit wieder für ein Pflanzenzuchtverfahren geworben, auf das Diplom­landwirt O B r e n d e l ein Patent genommen hat. Da,-, Verfahren soll als Aptation zu den merkwür­digsten Kombinationen führen. So sollen Kreuzun­gen von Mais und Bohnen, Sonnenblumen und Rüben, Bohnen und Hirse, Gelb- und Rotklee mög­lich sein Auch sollen Birnen mit Pfirsichgeschmack, Kartoffeln mit Rettichgeschmack und ähnliche Wun­der erzielt werden können. Gegen dieses Verfahren wurden von vornherein die größten Beden- k e n erhoben, es wurde von sehr maßgebender wissenschaftlicher Seite als aussichtslos und undurchführbar beurteilt. Trotzdem hat eine Reihe der namhaftesten züchtungswissenschaftlichen Institute Brendel Gelegenheit gegeben, die Richtig­keit seines Verfahrens in einwandfrei durchgeführ­ten Versuchen zu beweisen. Diese Versuche find fehlgeschlagen: sie haben ergeben, daß es sich bei dem Brendelschen Plgn um theoretische und praktische Unmöglichkeiten handelt. Hier und da von Brendel vorgewiesene angebliche Züchtungserfolge wurden als längst bekannte, auf anderen Ursachen beruhende Erscheinungen fest- gestellt, die mit dem Ziel des BvendelschenZüch­tungsverfahrens" nicht das geringste zu tun haben. Trotz dieser seit fast 10 Jahren immer wieder er­wiesenen Unmöglichkeit und Unbrauchbarkeit sei­nes Verfahrens bemüht sich O. Brendel auch heute noch, Interessenten zu finden, die auf seine Vor­schläge eingehen und ihr gutes Geld hierfür zur Verfügung stellen. Dies zu verhindern, liegt im all­gemeinen Interesse. Daher wird vor den unverant­wortlichen Bemühungen Brendels nachdrücklich g e - warnt.

Oie Kontrolle der Waffenfabrikation.

Genf, 19. Febr. (DNB.) Im Ausschuß für Waf­fenherstellung und Waffenhandel erklärte der Ver­treter Amerikas, Wilson, die amerikanische De­legation habe einen Plan über die mögliche Ver­wendung der zivilen Luftfahrzeuge für militärische Zwecke ausgearbeitet, der sowohl für die Herstellung wie für die Ausfuhr aller Flugzeuge eine Anzeige vorsehe. Besonders wirk­sam müsse die Kontrolle bei den ausgesprochenen Kriegsflugzeugen sein. Der Vertreter Frank­reichs, Aubert,' meinte, daß die Einfuhr nach Waffen nachgeprüft und mit den Kontroll­möglichkeiten in Uebereinstimmung gebracht wer­den müsse. Der britische Vertreter Lord Stan­hope bezeichnete gewisse Zivilflugzeuge vielen Militärflugzeugen als gegenwärtig überlegen. Aus diesem Grunde müsse auch die Her st ellung und der Handel mit Z i v i l s l u g z e u g e n kontrolliert werden. Venthoff, als Ver­treter Sowjetrußlands forderte, auch die Roh- st o f f e in die Lifte der Waffen aufzunehmen, die für den chemischen Krieg und für Brand­bomben dienen.

Obendrein enthält sie noch Bilder, wie sie niemals als Beilage gebracht wurden:Die Nachkriegszeit, eine Bildersammlung von bleibendem Wert; denn in Wort und Bild werden hier alle bedeutenden Ereignisse in der ganzen Welt von 1918 bis 1934 geschildert - aus einer Zeit also, die jeder miterlebt hat.

Gegenwartsprobleme der deutschen Krastfahrzeugindustrie

Von Elaus Detlef von Oertzen, Vorstandsmitglied der Auto-Union A.-G.

fügen. Auf den Zwischenruf:... und wenn sie nun kein Geld haben?" antwortete der Innen­minister:Wir haben genug damit zu tun, die arbeitslosen Franzosen zu ernähren!"

Oie fremden Truppen verlassen das Saargebiet.

Saarbrücken, 19. Febr. (DNB.) Heute mittag

s ch a f t l i ch k e i t, mit der sie ihrem Beruf dienen, und in der ernsten und heiligen Ueberzeugung, mit der sie sich ihrer Aufgabe hingeben. Die Haupt­sache liegt im Herzen, im Gefühl, in einem gesunden Instinkt, der sich niemals vom Denken des Volkes trennt. Dann werden Sie wirk­liche Journalisten des Dritten Weiches sein und als solche einem großen Volk und einem großen Staat dienen können.

Oer Arzt als Hüter der Volksgesundheit

LPD. Kassel, 19. Febr. In einer von der Aerzteschaft und den in der NS.-Volkswohlfahrt tätigen Volksgenossen stark besuchten Versammlung sprach der Stellvertreter des Reichs­ärzteführers, Ministerialrat a. D. Reichsamts­leiter Dr. med. F. Bartels (Berlin) über die Aufgaben des Amtes für Volksgesundheit. Der Ty p des Hausarztes, der die Familie betreute, der ihr Freund und Berater war und sie gesundheitlich führte, sei in der Vergangenheit verlorengegangen. Dertreusorgenden Hand" des vergangenen Staates seien Geisteskranke, Fürsorgezöglinge usw. unter­stellt worden, für die riesige A n st a l t e n er­richtet wurden, während der gesunde Mensch keine Arbeit hätte finden können und die Großstadtkinder keine Grünflächen gehabt hätten. Diese weltanschau­liche Einstellung der Fürsorge für geistig minderwertige Menschen fei auch heute noch nicht ganz überwunden. Das Amt für V o l k s g e f u ndheit habe die Aufgabe, in erster Linie den Menschen zu helfen, die ge­sund seien. Jeder Volksgenosse müsse wieder voll gesund und leistungsfähig werden, und zwar habe die Arbeit einzusetzen, bevor der Mensch krank sei. Der Arzt müsse nicht nur gesund-

Kleine politische Nachrichten.

Der 50jährige frühere K o m m u n i st S ü n t k e N e r j e s aus Leherheide wurde in Bremerhaven unter dem Verdacht verhaftet, am 21. Januar 1923 zwischen Herrstedt und Weberstedt einen D b er­lern oj ä g c r und einen Polizeiwacht­meister erschossen zu haben. Er hat ein G e - st ä n d n i s abgelegt.

Die Pariser FinanEitschriftLe Capital" weist darauf hin, daß die A u s b e u t u n g d e r saar­ländischen Gruben für Frankreich einen a n sehnlichen Reingewinn eingebracht habe. Während der 15 Jahre Ausbeutung durch die fran­zösische Grubenverwaltung seien dem französischen Haushalt aus den Saargruben f a st 5 0 0 M i Ilio- nen Franken zugeflossen. Unter Berücksichtigung des jetzt abgesetzten Wertes dieser Gruben sei dies ein verhältnismäßig hoher Gewinnsatz.

hat das erste englische Truppenkontin­gent das Saargebiet verlassen. Das in Neunkirchen, St. Wendel und Homburg stationierte Bataillon des Essex-Regiments wurde abtransportiert. Das Regi­ment hatte kurz vor seiner Abreise in Landsweiler seine Jazzkapelle wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt, wobei ein Reinertrag von 860 Franks für das Winterhilfswerk erzielt werden konnte. Kurz vor ihrer Abreise hat auch die schwedische Kompanie in Reckingen der Deutschen Front den Betrag von 1020 Franks mit Bestimmung übergeben, diese Summe im Rah­men des Winterhilfswerks für Kriegerhinter­bliebene zu verwenden. Am Dienstag haben die im Kreise Saarlouis stationierten italieni­schen Grenadiere das Saargebiet verlassen. In Saarbrücken waren zahlreiche ausländische Offi­ziere zur Verabschiedung erschienen. Die italienische Truppenabteilung unter Führung des Komman­danten Silvestri wird die Reise nach Italien ohne

Frankreich und dieEmigranten

Gegen Mißbrauch des Asylrechts.

Paris, 19. Febr. (DNB.) In der Kammer richtete der marxistische Abgeordnete M o u t e t an den Innenminister eine Anfrage wegen der M a s - senausweisungen von Ausländern aus Frankreich und der Vorschriften über die B e - Handlung politischer Flüchtlinge.

Innenminister Regnier antwortete: Uner­wünschte Elemente, von denen die ande­ren Länder nichts wissen wollten, ström­ten fortgesetzt nach Frankreich. In den Straf­gerichtsakten häuften sich die Straftaten von Ausländern. Das Land habe die Pflicht, für feine innere Sicherheit zu sorgen. Es habe das Vorrecht, politischen Flüchtlingen Asyl­recht zu gewähren; es wünsche aber keinen Mißbrauch. Ausländer, die nicht politische Flüchtlinge seien, würden weiter geduldet, wenn sie im Besitz der Arbeitskarte seien; andern­falls würden sie a u s g e w i e s e n. Wegen gemeiner Verbrechen Verurteilte seien in Frankreich uner­wünscht. Viele unerwünschte Elemente würden an die Grenze abgeschoben, kehrten aber bei Nacht und Nebel wieder nach Frankreich zurück. Der Innenminister prüfe zur Zeit die Möglichkeit, diesen Männern in den französischen Kolonien einen Wirkungskreis zuzuweisen. Die politi­schen Flüchtlinge dürften in Frankreich blei­ben unter der Bedingung, -daß sie f i ch a n st ä n d i g ! a u f f ü h r e n und über Existenzmittel ver-

breitefter Basis erschließt. Dabei darf natür­lich die Industrie nicht in. den alten Fehler verfallen, daß sie, wie frühere bittere Erfahrungen gelehrt haben, durch übersteigerte Investitionen sich über­nimmt.

Wenn auch die gesamte Automobil-Industrie, Be­triebsführung und Gefolgschaft, Mann für Mann zum höchsten persönlichen Einsatz bereit sind, für den großen Kampf um die wirtschaftliche Wiedererstarkung unseres Volkes alles ein­zusetzen, so wäre doch die Autoindustrie allein nicht in der Lage, die Anforderungen, die sich aus einer weiteren Motorisierung Deutschlands ergeben, zu er­füllen. Der allgemeine Fortgang des Gefundungs- prozeffes der deutschen Wirtschaft, die Eingliederung von Millionen bisher arbeitsloser Volksgenossen und die dadurch erreichte Hebung der i-n n e r e n Kaufkraft sind ebenso wichtige Voraussetzungen dafür. Die Hemmnisse, die frühere Regierungen durch die bekannte Kraftfahrsteuerpolitik der Moto­risierung entgegenstellten, sind durch die Initiative und die Tat unseres Führers gefallen.

In einem Punkte jedoch ist Deutschland leider noch erheblich schlechter gestellt als andere Länder: Der Preis des Betriebsstoffes ist bei uns um ein vielfaches höher, als zum Beispiel in Holland oder in der Schweiz. Wenn auch die deutsche Industrie durch die Konstruktion möglichst sparsamer Wagen dem deutschen Käufer hierfür einen gewissen Ausgleich geschaffen hat, so ist zweifellos die durch die Betriebsstoffpreise bedingte Verteuerung der Unterhaltung eines Fahrzeuges doch ein großes Hemmnis. Hier ist der Schlüssel, mit dem man die weitere Motorisierung fördern oder drosseln kann. Denn mehr als der Anschaf­fungspreis dürften bei der Erschließung weiterer Käuferschichten die Unterhaltskosten, also die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeuges die ausschlag­gebende Rolle spielen.

In den ersten zwei Jahren nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik hat die deutsche Kraftfahrzeug­industrie eine Schlüsselstellung in der deutschen Wirt­schaft erreicht. Auch im dritten Jahr wird sie in der Arbeitsschlacht in vorderster Reihe kämpfen.

Die deutsch-schweizerischen Wirt­schaftsverhandlungen haben zu einer Einigung in einigen Punkten geführt, die die Durchführung des Verrechnungsverkehrs betreffen. Außerdem sind neue Vereinbarungen über die Einfuhr von Käse aus der Schweiz nach Deutschland getroffen worden, lieber die schweize­rischen Wünsche zum deutschen Zolltarif und die deutschen Wünsche zur Handhabung der Einfuhr­kontingentierung der Schweiz konnte bisher eine Einigung nicht erzielt werden.

Das gegen den früheren Sekretär des Amerika­nischen Schatzamtes und Botschafter in London Andrew Mellon, einen der reichsten Männer der Welt, unter der Anschuldigung der Steuer­hinterziehung eingeleitete Verfahren wurde begonnen. Die Regierungsanwälte vertreten den Standpunkt, daß Mellon noch mehr als drei Millionen Dollar an Steuern schul- d i g ist. Der Rechtsanwalt Mellons bezeichnete ihn als einen gutherzigen Menschenfreund, der aus politischen Gründen verfolgt werde.

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Die belgische Kammer hat nach stürmisch verlaufener Debatte, in der die Sozialisten die Regierung wegen des Verbotes der sozialistischen Straßenkundgebungen interpellierten, mit einer Mehrheit von 89 gegen 73 Stimmen der Regie­rung Theunis erneut das Vertrauen ausgesprochen. Der Tumult war zeitweise so stark, daß der Präsident der Kammer ohnmächtig dem Orkan, der im Sitzungssaal tobte, zusehen mußte. In der Nähe des Parlaments waren um­fangreiche polizeiliche Absperrungsmaßnahmen ge­troffen worden. Zu Zwischenfällen ist es außer­halb des Parlaments jedoch nicht gekommen.

Aus aller Weit.

Deutscher Stenographentag 1935 in Frankfurt a. 2TL

Der Deutsche Stenographentag 1935 der erste im neuen Deutschland wird in der Zeit vom 2. bis 5. August in Frankfurt a. M. ab­gehalten. Als Tagungsort wurde die Festhalle ge- wählt, deren Riesenraum für die Aufnahme der fünfzehntausend Stenographen, die aus allen Gauen des Reiches und aus dem Ausland erwartet wer­den, Platz bietet. In einem Nebensaal der Festhalle, dem Bach-Saal, wird gleichzeitig eine umfassende Ausstellung veranstaltet, die eine lückenlose Uedersicht über alle mit der Kurzschrift zusammen­hängenden Dinge bieten wird. Den Hauptpunkt des umfangreichen Tagungs-Programms bildet das Leistungsschreiben für Kurzschrift und ein Maschinen-Leistungsschreiben, bet dem die deutsche Meisterschaft ausgetragen werden soll. Aus allen Teilen des Reiches liegen bereits Anfragen vor. Auch das Ausland hat bereits fein Interesse bekundet.

Reichsbund der Inhaber der Rettungsmedaille.

In gleicher Weise wie die Ritterschaft desPour le mente" und die Ordensgemeinschaft des Goldenen Militär-Verdienstkreuzes haben sich jetzt auch d i e Inhaber derRettungsmedaille am Bande" und derErinnerungsmedaille ; f ü r Rettung aus Gefahr" sowie der gleich­wertigen Auszeichnungen für Rettung aus Gefahr anderer Länder zu einem K a m e r a d f ch a f t s - ; bunb zusammengeschlossen, der den Namen trägt Reichsbund der Inhaber der Ret- tungsmedaille". Der Ehrenführer, Dr. M a - r e tz k y , Bürgermeister der Stadt Berlin, hat zum i Reichsführer Studienrat Hoppe ernannt und in : feinen engsten Führerftab Major Lancelle, Oberführer bei der Obersten SA.-Führung, Ritter : desPour le m£rite", und Hauptmann a. D. Ernst : Engelbrecht vom Stabe des Bundesamts des : NSDFB. (Stahlhelm) berufen. Als Geschäftsführer i des Reichsbundes wurde Kapitänleutnant a. D. von > Einem verpflichtet. Auch Staatssekretär P f u n d t- , n e r, der gleichfalls Inhaber der Rettungsmedaille i ist, hat sich auf Bitte des Reichsehrenführers grünt)- = fätzlich bereiterklärt, nach Fertigstellung der neuen = Satzungen dem Bunde und dem Führerrat beizu- : treten.

Alle Kameraden des Nationalsozialistischen Deut­schen Frontkämpferbundes (Stahlhelm), welche In»

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o.Mdst.dick u. rund, 3'/- Pf. Das Musterbeispiel einer wahren Volkszigarette