Die ErbhöfeinHessen und Hessen-Nassau
1.
2.
Wirtschaft
Oie Obst- und Gemüseernte.
Frod. Die Erhebungen, die der Reichsnährstand r August über die Ernte aussichten für d ie späten
war
wurde.
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfutz 5 v.H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Frankfurt a. Ul.
SSerfln
Berlin
Frankfurt o. M
Frankfurt (LUI
Derlm
AL tur* börte
Datum
Datum
17.9
185 I 184,75
152,9
I. ®. Farben-Jnbustrie
Scheideanstall........
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। 93,25 |
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33 I 32,9 I 208 I 209,25 I
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Mansselder Bergbau .. Kokswerke Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........
Bereinigte Stahlwerke. Otavt Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
. 0
.. 0
5
.. 5
7Va
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im August über die Ernte aussichten für die spaten Obstarten durchgeführt hat, zeigen, daß auch die weitere Entwicklung der Obstkulturen nur Aussichten auf eine insgesamt schwache mittlere Ernte bei dem Kernobst und dem späten Steinobst eröffnet. Fast überall werden die Ernteaussichten auch noch etwas ungünstiger beurteilt, als bei der vorhergehenden Erhebung, teilweise eine Folge der aufgetretenen Trockenperioden, die vielfach einen stärkeren Fruchtanfall zur Folge hatten, aber auch teilweise das Auftreten von Schädlingen begünstigten. Bei dem Kernobst sind in den einzelnen Gebieten allerdings größere Unterschiede festzustellen. Diese Entwicklung der Obstkulturen ist weitgehend als Auswirkung der im Frühjahr eingetretenen Witterungsschäden, insbesondere der Spätfröste, zu betrachten, die am stärksten bei der Ernte der
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschloffen.
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4. In die Bezirkskarten Frankfurt a. M. 243 Oberhessen und 245 Gießen ist die Verbindung Frankfurt a. M. — Frankfurt- Höch st einbezogen worden.
5. Die Bezirkskarte Mainz 4 01 Rhein — Main ist durch die Aufnahme der Strecke Hanau — Aschaffenburg nach Osten ausgedehnt.
Alle Einzelheiten können aus einem Ueberfichts- heft entnommen werden, das bei allen Fahrkartenausgaben und Mitteleuropäischen Reisebüros (MER) eingesehen, oder zum Preise von 25 Pf. bezogen werden kann.
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11
kostet 30 Mark in dritter Klasse, 40 Mark in zweiter Klasse und 50 Mark in erster Klasse.
Die Preise der Netzkarten für die ganze Reichsbahn sind neu festgesetzt worden.
Gleichzeitig ist einigen aus Handels- und Win- schaftskreisen wiederholt geäußerten Wünschen m der Abgrenzung der Netz- und Bezirkskarten- gebiete entsprochen worden. Für das Rhein- Ma i n - G e b i e t ist folgendes von Bedeutung:
Die Netzkarte 8 (Nordbayern) ist durch Aufnahme der Strecken Flieden—Hanau uno Elm-Schlüchtern und durch Einbeziehung des von der Strecke Mannheim—Graben-Neudorf —Bruchsal—Mühlacker—Bietigheim umschloss^ nen Gebietes erweitert worden. Hierdurch kann die Reise von Frankfurt a. M. nach Stuttgart und weiter künftig auch aus dem direkten Schnellzugsweg ausgesührt werden.
Netzkarte 18 mit Mittelpunkt Leipzig ist neu geschaffen worden.
3. Die Bezirkskarte Frankfurt a. M. 24 2 W e st e r w a l d ist durch die Strecken Koblenz —Neuwied und Köln—Overath erweitert.
Frankfurt a. M., 18. Sept. Die Börse vor den ersten Kursen freundlich, gestützt auf die Ueber^eichnung der Reichsanleihe; auf die steifende Beschäftigung der Eisengießereien und die Erleichterung am Geldmarkt. Nach den ersten Kursen setzte ein allgemeiner Rückgang ein, wobei auf die Versteifung im Abessinien-Konflikt und auf schwächere Kursmeldungen aus dem Auslande verwiesen
4% Oesterretchtsche Goldrente....
4,20% Oesierreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 171% desgl. von 1918..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
einstellen.
Auf dem Tabakrippenmarkt haben wir im Laufe dieses Jahres bis Ende Juli eine Einfuhr von 23 000 Do-ppelzentner zu verzeichnen, die einen Wert von rund 330 000 Mark darstellen.
Schweinemarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen standen 233 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: bis 6 Wochen alte 20 bis 24 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 24 bis 28 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 28 bis 32 Mark. Tendenz mittelmäßig.
*
* Von der Frankfurter Börse. Nachdem die Zulassungsstelle die Zulassung der Anteilscheine zu 5,5prozentigen Liquidations-Goldpfandbriefen der Frankfurter Hypothekenbank zurückgenommen hat, wird die Notierung mit Ablauf des 30. September 1935 an der Frankfurter Börse eingestellt. — Mit Ablauf des 30. September 1935 wird die Notiz für öprozentige Deutsche Reichspost - Schatzanweisungen von 1933, ftolge 1, fällig 1. Oktober 1935, an der Frankfurter Börse eingestellt.
Nhein-Mainische Börse.
rNittagsbörse: Schwankungen.
Berlin,!8 September Amerikanische Not« .........
Belgische Noten..................
Dänische Noten
Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten
Ungarische Not« ..
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 57i% Doung.Anleihe von 1980 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auelos.-Rechten .............
4*/»% Deutsche RelchSpostschatzan- Weisungen von 1934, I.......
6% ehemV% Hess. VolUNaat 1929 (rückzahlb. 102%)
4*/i% efjem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
61'2% ehem. Hess. LandeS-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...
4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverlchr. R. 6 Oberhellen Provinz-Anleihe mit
AuSlos.-Rechten .............
Deutlche Komm. Sammelabl. Am leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
47i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6V2% ehem. 47i% Franks. Hyp^- Bank-Liqu.-Psandvciese.......
6%% ehem. 47i% Rheinische Hhp.-Bank-Liqu.-Goldpfe
47i% ehem. 8% Pr. Landerpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
47i% ehem. 7% Pr. LandeSpsand- oriefanst., Gold Komm. Cbl.V I
Steuerguttch.BerrechnungSk. 85-39
Schultheis Patzenhofer 4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................0
Zellstoff Waldhof o
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer Gas ......... 7
Daimler 9)lo toten..... ......o
Deutsche Linoleum ......6
Oren stein & Koppel....... O
Westdeutsche Kaufhof O
Chade............... o
Äcrumulatoren-Habrik ...... 12
Lonti-Gummi.......... g
Goldschmidt ....
Rütgerswerke ... Metallgeselllchafi.
Gritzner ..
Mainkraftwerke Höchst o.®L.„
Süddeutscher Zucker.......
Rundfunkprogramm.
Freitag, 20. September.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Funkwerbung und Nachrichten. 9.15: Allerlei Melodien. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werktag. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Kleines Konzert. 16.30: Die Wirtschaft im Dienste des Staates. Freiherr vom Stein und seine Gedanken zur staatlichen Handelspolitik. 16.45: Kampf um das Reich. Karl V. Deutschland in der Hand eines Spaniers. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: Jugendfunk: HJ.-Sport: Das Leiftungsabzeichen. 18.45: Das Leben spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 19.40: Rundfunk. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. 21: Tanzmusik. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Sportschau der Woche. 22.30: „Olympia neuer Zeit". Dr. Carl Diem. 23: Dort unten in der Mühle. Ein alter Müller schreibt die Chronik seiner Mühle. 23.30: Der Generalpostmeister in Frankfurt. Das Thurn und Taxissche Palais. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Pfirsiche in Erscheinung treten.
Bei den Gemüsekulturen ist im ganzen die Entwicklung günstiger verlaufen, wenn auch eilt Teil der Gemüsearten gleichfalls in der Berichtszeit stärker unter WitterunHsschäden gelitten hat. Es handelt sich hierbei fast ausschließlich um Trockenschäden, wobei vielfach aber noch durch die inzwischen aufgetretenen Regenfälle bei den Spätkulturen eine bessere Entwicklung erwartet werden kann.
der mit seinem Großvater in der Nähe von Nauheim Zwetschen geholt hatte und hinter dem Handwagen, den der Großvater zog, herlief, rannte plötzlich nach links auf die Fahrbahn. Hier wurde Ser Junge von einem Personenauto, das auf der Fahrt nach Wiesbaden war, erfaßt und mehrere Meter weit geschleudert. Der Junge schlug mit dem Kopf auf das Straßenpflaster auf und erlitt so schwere Schädelverletzungen, daß er unmittelbar darauf v e r st a r b.
Zuchthaus und Sicherungsverwahrung für einen unverbesserlichen Betrüger.
LPD. Mainz, 17. Sept. Die Große Strajkam- mer Mainz verurteilte den 33jährigen Fredy K ö l - l e r m a n n aus Bochum wegen zahlreicher Betrügereien im Rückfalle und wegen Urkundenfälschung zu sechs Jahren Zuchthaus und sprach die Sicherungsverwahrung gegen ihn aus. Insgesamt 111 Fälle von Betrügereien konnten Köller- mann von dem Vertreter der Anklage nachgewiesen werden. Seit Jahren machte der Schwindler ganz Westdeutschland unsicher, und auch das Ausland blieb von ihm nicht verschont.
Wichtige Verbesserungen der Retz- und Bezirkskarten für daevsthein Main Gebiet
Wie schon kurz bekanntgegeben wurde, treten bei Reichsbahn-Netzkarten am 1. Oktober 1935 dadurch grundlegende Aenderungen ein, daß an Stelle der jetzt angegebenen Netzkarten für mehrere aneinander anschließende Netze künftig zu Netzkarten besondere A n s ch l u ß Netzkarten gelöst werden können. Das bisher schon bei Bezirkstarten anerkannte Verfahren wird also auch aus die Netzkarten übertragen. Eine Anschlußnetzkarte
Die Feststellungen über das tatsächliche Ernteergebnis bei Gemüsearten, wie Stangenbohnen und Buschbohnen, grüne Erbsen und Gurken, zeigen, daß auch hier Die Vorschätzungen nicht voll erreicht worden sind, da in dem weiteren Verlauf der Ernte die Entwicklung der Kulturen ungünstiger vor sich gegangen ist.
Auch das Ausland hat in diesem Jahre gerade bei Obst erheblich geringere Ernten zu verzeichnen. Die Preissteigerungen, die als Folge der freien Marktentwicklung in einigen Ländern vorliegen, können als beträchtlich bezeichnet werden. Demgegenüber wird in Deutschland die Marktordnung verhindern, daß zum Schaden der Erzeuger und Verbraucher das Obst als Spekulationsware dient. Die vorhandene Ware wird so gelenkt werden, daß sie zu angemessenen Preisen zum Verbraucher kommt. Damit wird durch planvolle Steuerung der Verwertung eine Vorratswirtschaft zum Preisausgleich zugunsten der Verbraucher verwirklicht, gerade in den Monaten, in denen sonst infolge zu Ende gehender Vorräte die Preise in die Höhe kletterten.
Vom süddeutschen Tabakmarkt.
Fwd. Ein Teil der süddeutschen Tabake, besonders das Schneidegut aus der badischen und pfälzischen Haardt, mußte zum Teil wegen der Trockenheit früher geerntet werden. Das etwas später gepflanzte Zigarrengut hat jedoch die einsetzende feuchte Witterung voll ausgenützt und geht bei prächtigem Stand seiner normalen Ernte entgegen. Die Blätter, die anfänglich noch etwas klein und ledrig wa
ren, haben sich jetzt bei breiter und allgemein schöner Blattbeschaffenheit auf das Beste weiter entwickelt. Bei dem früh geernteten Schneidegut wird der Sandblattanteil nicht allzu groß werden, da das meiste Sandblatt als Grumpen mitgebrochen wurde. Den in den nächsten 14 Tagen einsetzenden Grurn- peneinschreibungen darf man mit größtem Interesse entgegensehen. Entsprechend der Eigenart dieses Materials, das rasch der Verarbeitung zugeführt wird, wird man mit einem guten Preisergebnis zu rechnen haben. Wie man allgemein hört, verläuft die Trocknung der Grumpen und Sandblätter sehr günstig.
In den Spättabakgebieten, hauptsächlich in den Zigarrengutgebieten, wird jetzt mit dem Bruch des Sandblattes begonnen. Nur in vereinzelten Fällen hört man schon von einer Hauptguteinbringung.
Der größte Teil der noch aus den Dergärerlagern stammenden Tabake aus letztjähriger Ernte dürfte, wen nicht schon abgerufen, verpackt und auf Abruf wartend sein. Die Nachfrage ist rege bei fester Stimmung. Auch lag besonderes Interesse für Tabake früherer Ernte vor. Da jedoch der größte Teil der Tabake der letzjährigen Ernte Nehmer gefunden hat, sind die Umsätze mengenmäßig nicht allzu bedeutend, dafür aber wird sich das Interesse besonders stark auf die Tabake der diesjährigen Ernte
18.9
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18 9 io?
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110,65
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spräche. In diesem Zusammenhang mag darauf hingewiesen werden, daß die Zahl per Einsprüche in Gebieten mit alter Anerbenfolge im allgemeinen bei nur 10 v. H. liegt, während sie tn Gebieten mit seitheriger Freiteilung bis auf 30 v. H. steigt.
In die Erbhöferolle waren bis zum L Juli 1935 eingetragen 527 703 (Darmstadt 5484, Frankfurt 2482) Hofe; bei ihnen steht die Erbhofsigen- schaft fest. Wie hoch die endgültige Gesamtzahl der deutschen Erbhöfe sein wird läßt sich heute noch nicht abschließend beurteilen. Sicher ist, daß mein gelegentlichen Presseäuherungen bis in die lunglte Zeit mitgeteilte Zahl von 845 000 Erbhöfen "ach den derzeitigen gesetzlichen Voraussetzungen der Erb ho s- eigenschaft und nach dem gegenwärtigen Stand der Besitzoerhältnisse in der deutschen Landwirtschaft nicht erreicht wird. Geht man davon aus, daß m das gerichtliche Verzeichnis rund 700 000 Hofe ausgenommen worden sind, so kann auch nicht bezweifelt werden, daß die Zahl der endgültig festgestellten Erbhöfe noch hinter 700 000 Zurückbleiben wird.
Besonders aufschlußreich sickd die Erhebungen über die sogenannten E h e g a 11 e n e r b h ö f e. Hierunter versteht man solche Erbhöfe, die nur deshalb die Gröhe einer Ackernahrung erreicht haben, weil auch das Gesamtgut einer ehelichen Gütergemeinschaft und sonstiges im Miteigentum von Ehegatten stehenden Grundstücke in die Erbhofeigenschaft einbezogen worden sind. Durch diese erst in §5 der zweiten Durchführungsverordnung getroffene Regelung ist die Gesamtzahl der deutschen Erbhöfe erheblich ver- mehrt worden. In einzelnen Oberlandgerichtsbezirken übersteigt die Zahl der Ehegattenerbhöfe die Zahl der übrigen Erbhöfe nicht unwesentlich. Nur so war es möglich, im ganzen Reich einheitlich einen festen Stamm gesunder Bauernhöfe zu schaffen.
Schluß!, börse 18-9 wT
unverändert.
Tagesgeld ziemlich leicht und wieder 3 v. H.
Abendbörse weiter abgeschwächl.
Auch an der Abendbörse setzte sich die gegen Schluß der Mittagsbörse eingetretene Abschwächung weiter fort, bei geringen Umsätzen überwog das Angebot. IG.-Farben gut gehalten, Harpener, Ges- jürel, Hanfwerke Füssen und Schuckert je 0,50 v. H. Bekula 0,13 v. H. schwächer. Siemens lagen mit 168 1 v. H. niedriger. Schiffahrtswerte etwa gehalten. Auch im Verlaufe der Abendbörse überwog Die Verkaufsneigung. Die zum Mittagsschluß besonders gedrückten Werte waren auf dieser Höhe gehalten. JG.-Farben schlossen 153, Altbesitz 110,50.
Es notierten: Der. Stahlbonds 101,65, Z'/epro- zentige Schweizer Bundesbahn 175, Commerzbank 89,50, DD-Bank 89,50, Dresdner Bank 89,50, Reichsbank 179, Harpener 112, Mannesmann 84, Rheinstahl 108, Stahlverein 79,13, AEG. 37,75, Bekula 144,50, JG.-Chemie volle 163,50 dto. 50pro- zentige 144,50, Scheideanstalt 237, Deutsche Linoleum 149,50, JG.-Farben 153 bis 152,90, Gesfürel 124,25, Goldschmidt 108, Hanfwerke Füssen 91,25, Junghans 83, Moenus 84, Rhein. Elektr. Mannheim 141,50, RWE. 125,50, Schuckert 120,50, Siemens 168, Ver. Ultramarin 141, Reichsbahn-VA. 124,13, Hapag 15,25.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 18. Sept. Am Getreidegroßmarkt war das Angebot in Weizen und Roggen nicht dringend. Kontingentsfreier Weizen reichlicher vorhanden, doch ist die Verwendungsmöglichkeit bekanntlich beschränkt. Das Mehlgeschäft hat sich etwas belebt. Futtermittel, besonders Kleie, nach wie vor ruhig.
LPD D a r m st a d t, 18. Sept. Die Justizpressestelle Darmstadt teilt mit:
In der „Deutschen Justiz", dem amtlichen Blatt der deutschen Rechtspflege, wird Über den. Fortschritt der Arbeiten zur Anlegung der Erdhoferolle nach dem Stande vom 1. Juli 1935 berichtet. Aus einem Vergleich der mitgeteUten Zahlen gegenüber dem Stand vom 1. Januar 1935 ergibt sich, daß die Arbeiten der Anerbengerichte während des ersten Halbjahres 1935 erheblich fortgeschritten sind. Allem die Zahl der Eintragungen in die Erdhoferolle hat sich um mehr als 200 000 vermehrt. Aus einer Zusammenstellung für sämtliche Oberlandesgericht^ bezirke ist zu entnehmen, daß im Deutschen Reich 1544 Anerbengerichte ihre Tätigkeit ausäben, davon im Oberlandesgerichtsbezirk Darmstadt 48, im Oberlandesgerichtsbezirk Frankfurt a. M. 31. . .
Don den Gemeindevorstehern wurden in die G e- meindeverzeichnisse 954 451 (Darmstadt 10 680, Frankfurt 5475) Höfe ausgenommen. Hiervon wurden durch die Anerbengerichte 703 769 (Darmstadt 8456, Frankfurt 3306) in das gerichtliche Verzeichnis übernommen. Bei 15519 (Darmstadt 23, Frankfurt 2) Höfen ist noch nickt über die Uebemahme in das gerichtliche Verzeichnis entschieden. In das Verzeichnis der zur Zeit nicht eintragungsfähigen Höfe sind ausgenommen 235 657 (Darmstadt 2246, Frankfurt 2167). Gegen die Aufnahme bzw. Nichtaufnahme der Höfe in das gerichtliche Verzeichnis wurde in 112 439 (Darmstadt 1826, Frankfurt 1633) Fällen Einspruch eingelegt. Dem Einspruch wurde stattgegeben in 58 244 (Darmstadt 715, Frankfurt 861) Fällen, und er wurde zurückgewiesen in 35 446 (Darmstadt 736, Frankfurt 494) Fällen. Noch nicht entschieden ist über 8250 (Darmstadt 142, Frankfurt 51) Ein
schluß- kurs
17 9.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 199, W 16 202, W 19 206, W 20 208; Roggen R 12 162, R 15 165, R18 169, R19 171; Großhandelspreis der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Hafer nicht notiert. Weizenmehl W 13 27,75, W 16 28, W 19 28, W 20 28,35; Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 und 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,10 dis 17,25, Weizenfuttermehl 13,50, Weizenkleie W13 10,65, W 16 10,80, W 19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50; Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag, Palmkuchen m. M., Ernduhkuchen m. M., Treber (getrocknet), Trockenschnitzel und Heu nicht notiert. Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt oder gebündelt, 2,40 bis 2,50. Tendenz: ruhig. In Handelsklassenware fanden Abschlüsse nicht statt.
Frankfurter SchlaHtvlehmarkt.
Frankfurt a. M., 19. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 54 Rinder (15 Ochsen, 4 Bullen, 21 Kühe, 14 Färsen), 814 Kälber, 175 Schafe, 180 Schweine. Es kosteten: Kälber 44 bis 70 Mark, Hämmel 33 bis 42, Schafe 28 bis 40, Schweine 50 bis 54 Mark. — Marktverkauf: Kälber rege, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.
IG. Farben eröffneten gut gehalten 154,50, Metall ge feilsch a ft 0,50 v.H. schwächer. Montanwerte gedrückt, Buderus 0,75, Harpener 0,40, Stahlverein 0,75 v. H. schwächer. Etwas widerstandsfähiger Mannesmann und Rheinstahl. Der Kursrückgang von Aku auf 56,13 (57,40) verstimmte, nachdem in der letzten Zeit größere Meinungskäufe in diesem Papier erfolgt waren. Don Zellstoffwerten Waldhof 1 v. H. schwächer, Schiffahrtswerte etwa 0,13 v. H. leichter. Reichsbank 0,25, Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,25 v. H. höher. Am Elektromarkte gaben AEG. 0,25, Siemens 1, Elektrische Lieferungen, Gesfürel je 0,50 v. H. nach, gut gehalten Licht & Kraft. Im einzelnen Daimler 0,75, Moenus 0,25 schwächer, Setter Maschinen gehalten.
Der Rentenmarkt lag gegenüber Aktien widerstandsfähiger und teils freundlicher, Altbesitz 110,65 (110,65), Rumänen anfangs noch etwas-fester, auch Goldmexikaner 0,25 v. H. höher.
Im Verlauf verstärkte sich die Geschäftsstille, aber auch der Kursdruck. IG. Farben gingen auf 153,25, also um 1,25 v. H. zurück. AEG. 0,75, RWE. 2,75 v. H. niedriger. Auch sonst betrugen die Kursrückgänge 0,50 bis 1 v.H. Renten ruhig und besser gehalten, Pfandbriefe und Städteanleihen wieder
Philipp Holzmann o|
Zementwerk Heidelberg ..... 6
Temenlwerl Karlstadt......... <|
«y Sät tur* börse
« • 117,75 V. 5*
... O
.. 121 220
. BW 109,25
«y Z!L börse
17-9 I 18.9.
Schluß« turS
Schluß!. Abend, börse
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Schlußk. Mittag, börse
Datum
17.9.
18.9
17.9-
18 9-
4% desgl. Serie 11 .............
11,5
11,5
—
—-
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
6,7
6,7
6,75
6,5
4)4%Rumän.veretnh.Renlev.i913
9,75
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10,13
9,9
4% Rumänische veretnh. Rente ..
5,45
5,45
5,55
5,5
40,75
2 7i% Anatolier ...............
—
40,75
40,7
Hamburg-Amertka-Paket ..... o
15,5
15,25
15,75
15,4
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
—
—
28,65
27,75
Norddeutscher Lloyd .........O
17,65
17,4
17,65
17,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
78,5
78,5
79,25
77,9
Berliner Handelsgesellschaft ... 5
114,25
114
114,5
114,5
Commerz, und Prioat>Bank ... O Deutsche Bank und Dtsconto-
90
89,5
90,13
89,5
Gesellschaft................O
90
89,5
90
89,5
Dresdner Bank..............O
90,25
89,5
90,25
90
Retchsbank ..... 12
180,75
179
180,5
179
A.E.G......................O
39,25
37,75
39,25
37,79
Bekula.................... 10
144,75
144,5
144,9
144,65
Elektr. Lieserungsgelellschast... 5
112,5
112
112,75
1 111,5
Licht und Kraft ........... 6%
131,5
131,75
132
131
Reiten & Guilleaume.........O
Besellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
103,5
—
103,5
102
126
124,25
136,25
124,75
Rheinische Elektrizität ........5
——
141,5
——
I 71
Rhein. Wests. Elektr........ «S
128,4
125,5
127,75
1 126,13
Schuckert L Co............... 4
123,25
120,5
123,5
, 121 5
Siemens L Halske............ 7
173
168
173,5
169
Lahmeyer L Co........ 7
132
131
131,25
1 130,25
Buderus ....... O
101,5
100
101
100 106,13
Deutsche dtbN ...............
107
107
107,25
Gelsenkirchener........ g
•*—
Harpener..................<
113,25
112
113,5
112,5
Hoesch Eisen-Köln-Neuess« .. 0
93,5
93
93,25
92
Ilse Bergbau ............... <
-
158,5
157
158,5
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke ......... ttf
127,5
127,5
128,5
127
90,5
90,25
89,5
Mannesmann-Röhr« ........
85,75
84
85,9
84,5
17. September
18 September
Amtliche Notierung
Amtliche I
Geld |
Dotierung Brief
Geld
Brief
Buenos Atrer
0,670
0,674
0,670
0,674
Brüssel.....
41,96
42,04
41,94
42,02
Rio de Jan. .
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,82
54,92
54,75
54,85
Danzig.....
46,81
46,91
46,81
46,91
London .....
12,275
12,305 .
12,26
12,29
Helitngfors..
5,41
5,42
5,405
5,415
Paris ......
16,375
16,415
16,375
16,415
Holland ....
167,63
168,02
167,73
168,07
Italien.....
20,30
20,34
20,30
20,34
Japan......
0,721
0.723
0,720
0,722
Jugoslawien.
Oslo..... :
5,664
5,676
5,664
5,676
61,64
61,76
61,57
61,69
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,13
11,15
11,12
11.14
Stockholm...
63,30
63,42
63,22
63,34
Schweiz ....
80,72
80,88
80,63
80,79
Spanten....
33,97
34,03
33,95
34,01
Prag.......
10,27
10,29
10,27
10,29
Budapest ...
—
Neuyork....
2,486
2,490
Bantnoten
2,485
2,489
Geld
Bries .
2,437
2,457
41,80
41,96
54,59
54,81
12,225
12,265
16,325
16,385
167,31
167,99
19,46
19,54
61,41
61,61
—
__
63,05
63,31
80,45
80,77
33,59
33,73
—
—


