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Handball im Gau XII (Lahn-Dillkreis)

bringen nachstehend die

Spiele

9

10

9

8

9

9

Tore 81:42 72:46 62:57 46:43 31:63 23:62

Punkte 16:2 12:8 11:7

8:8 4:14 3:15

Der vergangene Sonntag war reich an inter­essanten Spielen. So ist jetzt z. B. die Entscheidung in den Aufstiegspielen der II. Kreisklasse gefallen; Garbenheim gelang es nämlich, in einem drama­tischen Kampf Burg-Gemünden knapp niederzuringen. Erwähnenswert ist ferner noch der schöne Sieg der Kreisauswahlmannschaft gegen den Kreis xl in Bad-Nauheim usw.

Aufsliegspiele der II. Kreisklasse:

Mto. Gießen II

Tv. Dorlar

Tv. Garbenheim

Tv. Burg-Gemünden

Tv. Katzenfurt

Tv. Herborn

Die Tabelle dürfte sich aber noch wesentlich ändern, da noch verschiedene Einsprüche gegen den Tabellen­führer schweben, die bis jetzt noch nicht entschieden sind.

Freundschaftsspiele:

Tv. A l l e n d o r f (Lahn) Tv. H e u ch e l h e i m 8:5 (3:2). Die Spielstärke der Allendörfer wächst von Spieltag zu Spieltag. Bor wenigen Wochen noch hätte es niemand für möglich gehalten, daß die Gäste . wenn auch auf fremden Platz so eindeutig verlieren würden. Beide Mannschaften zeigten ein außerordentlich schnelles Spiel, das von Ällendorf nur zeitweilig etwas zu laut durchgeführt wurde. _ v ,

Tv. Ällendorf (Lahn) Jgd. Tv. Heuchel- heim Jgd. 6:5 (4:3). Auch das Jugendspiel beider Vereine konnten die Einheimischen, wenn auch nur knapp, gewinnen. Die Leistungen beider Mann­schaften waren gleichwertig.

Tv. Holzheim Tv. Hornshelm 8:8 (4:2). Eine außerordentliche Leistung vollbrachten die Gäste, indem sie den sieggewohnten Platzbesitzern in einem ausgeglichenen und jederzeit außerordentlich span­nenden Spiel ein gerechtes Unentschieden abtrotzen tonnten.

klang die Tagung aus. 1

Schwimmbadeinweihung in Climbach. 1

£ Climbach, 17. Juni. Die Gemeinde Climbach : hat kürzlich eine größere Notstandsarbeit durch- 1 geführt. Es wurde ein neuer Brandweiher erbaut, der gleichzeitig als Schwimm- 1 bad eingerichtet ist. Das Bad ist 22 Meter I lang, 8 Meter breit und faßt 180 Kubikmeter Was- J fer. Mit den Arbeiten wurde am 1. April d. I. begonnen. Die Betonarbeiten wurden am 25. Mai beendet. Der Erdaushub und die Betonarbeiten ' wurden von den Unternehmern I. Benner, Ällendorf a. d. Lumda, und L. D ö p p, Climbach, gemeinschaftlich ausgeführt. Hierbei wurden stets vier Notstandsarbeiter beschäftigt; auch hatte noch ; ein Teil der hiesigen Fuhrwerksbesitzer lohnende Beschäftigung, durch das Abfahren der ausgehobe- - nen Erde, die nach dem alten Brandweiher ver­bracht werden mußte. Die außerdem noch zu er- ( ledigenden Schreiner-, Zimmer- und Jnstallgtions- arbeiten wurden sämtlich von hiesigen Handwerks­meistern ausgeführt. Zu dem Schwimmbad ist gleichfalls noch eine Umkleidehalle und ein Brause­bad errichtet worden. Die Bauleitung lag in Hän­den des Hess. Kulturbauamtes Gießen. Die Gesamt- kosten schätzt man auf über 5000 Mark. Die Finan­zierung soll durch einen Zuschuß der Hessischen Brandversicherungskammer, durch Zuschüsse einzel­ner privaten Feuerversicherungsgesellschaften und des Reichszuschusses als Notstandsmaßnahme so­weit sichergestellt sein, so daß die Gemeinde selbst einen nicht mehr allzuhohen Betrag aufzubringen hat. Am kommenden Sonntag soll nun die offizielle Einweihungsfeier stattfinden. Die gesamte Durchführung der Feier hat die NS.-G.Kraft durch Freude" übernommen. Die Gemeinde selbst kann stolz darauf sein, ein derartiges Schwimm­bad mit den neuesten Einrichtungen zu be­sitzen. Um so mehr freut man sich auch auf die stattfindende Einweihungsfeier, mit der auch gleich­zeitig ein größeres Volksfest mit Tanz verbunden ist. Man erwartet starken Besuch. Unser hoch­gelegenes Dorf, von herrlichen Waldungen um­geben, ist ein stets gern besuchter Ausflugsort.

Landkreis Gießen.

* Wieseck, 17. Juni. Der hiesige Turn­verein 1862 e. D. hatte seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Generalversammlung in bas Dereinslokal Braun eingeladen. Vereinsfuhrer D a u p e r t eröffnete die Versammlung und be­grüßte die Teilnehmer. Einleitend sang man gemein­schaftlich das Lied:Es ist ein Ruf erklungen . Alsdann gab der Vereinsführer die Tagesordnung bekannt und erstattete anschließend einen kurzen Ueberblick über Vereinsgeschehnisse im letzten Vier­teljahr. An wichtigen Begebenheiten seien erwähnt: Der Gerätemannschaftskampf in Großen-Lmden, die Wanderung am Himmelfahrtstag nach Kloster Arnsburg, die Reichssportwerbewoche, sowie einzelne Familienfeiern. Bei diesen Veranstaltungen konnte allgemein eine befriedigende Beteiligung festgestellt werden Der Vereinsführer sprach den Wunsch aus, daß für die . kommende Zeit im gleichen Sinn ge­arbeitet werde und auch für das bevorstehende Kreisfest in Sinn am 7. Mi,, sowie das Gaufest in Gießen vom 2. bis 4. August schon letzt werbend gewirkt werden möge. Zu der 75 Jahrfeier der DT. in Koburg hatte der Verein ebenfalls eine Mord- nung von' drei Mitgliedern entsandt. Die alte Grun- dungsfahne des Vereins, die mit in Koburg vertre­ten war, schmückte am Versammlungsabend das Vereinsheim, versehen mit der dortselbst verliehenen schönen Bannerschleife. Vereinsführer, Da upert berichtete sodann in einem etwa Inständigen Vor­trag über die in Koburg gewonnenen Eindrücke, die für jeden Teilnehmer ein Erlebnis darstellten. Die mit großem Interesse folgenden Tumfreunde, dankten für feine ausführliche Schilderung. JJcit einigen schönen Volks- und Turnerliedern, sowie einemGut-Heil" auf Volk, Vaterland, DT. und unserem Führer Adolf Hitler sand die Ber- sammlung einen würdigen Abschluß.

§ Großen-Buseck, 17. Juni. Am Sonn­tag unternahm der hiesige A l i c e - F r a u e n - verein bei günstiger Witterung seinen dies­jährigen Ausflug. Mit drei Autobussen, in denen die 101 Teilnehmer bequem Platz fanden, ging es in das schöne hessische Hinterland. Ln

Tv. Herborn Mtv. Gießen II 1:10 (1:4). In einem wenig befriedigenden Spiel, da sehr unter einem nicht objektiven Publikum zu leiden hatte, konnten die Gäste einen hohen Sieg feiern, in dem sich erneut die ausgezeichnete Form widerspiegelt, in der sich die Männerturner zur Zeit befinden.

Tv. Garbenheim Tv. Burg-Gemun- den 8:7. Die äußerst sympathischen Gäste aus dem Vogelsberg, die schon während der ganzen Runde eine Pechsträhne verfolgt, die verlorenen Spiele gingen zum größten Teil nur sehr knapp aus mußten sich auch in Garbenheim wieder knapp ge­schlagen bekennen. Beide Mannschaften zeigten gutes Können und waren sich mit wenigen Ausnahmen im Feldspiel gleichwertig. Die Platzbesitzer hatten eben das Glück auf ihrer Seite, das ihnen denn auch zu einem Siege verhalf. Die Spiele der Aufstieg­runde find nunmehr bis auf drei beendet. Wir ......Tabelle:

y Watzenborn-Steinberg, 17. Juni. Nachdem am 28. April vergangenen Jahres die Landwirtschaftliche Bezugs- und Ab- a tz g e n o s s e n s ch a f t, der Landwirtschaftliche Konsumverein Watzenborn-Steinberg und der Kon­umverein Watzenbom-Steinberg zu einer Genossen- chaft zusammengelegt wurden, fand am Samtag- abend bei Mitglied Karl Philipp XI. die erste ordentliche Generalversammlung der neuen Ge­nossenschaftBäuerliche Bezugs- und Ab­satzgenossenschaft e. G. m. b. H." statt. Jo­hannes Philipp II., Vorsitzender des Auftichts- rates, eröffnete die Versammlung und begrüßte u. a. die Vertreter vom Ländlichen Genossenschaftsver-

Die Ergebnisse der Gießener Zaltboot-Uegatta.

Zweier-Faltboot für Junioren: 1. Frankfurter Kanu-Klub (Becker-Pullmann) 36:19 Min.; 2. Kanu-Klub Wetzlar 37:44,6 Min.

Einer - Faltboot für d i e Jugend: 1. Gießener Paddlergilde (Zutt) 15:22,6 Min.; 2.

band Rhein-Neckar, die Herren Dr. Hille mann und Revisor Bell, ferner Kreisbauernfiihrer O t t, Dr. K r ä m e r und W ö r n e r von der Kreisbauern- chaft. Hierauf gab Direktor Konrad Hanack )en Geschäftsbericht bekannt. Er streifte nochmals den Hergang der Verschmelzung der drei Genossen- chaften. Die vom seitherigen Genossenschaftsrechner Ludwig Schmitt vorgetragene Rechnung wurde genehmigt. Die Rechnung verzeichnet an Gewinn 2554,20 Mark; die Bilanzsumme betrug nach dem Zusammenschluß der drei Genossenschaften 38 381,39 Mark; die Reserven beliefen sich auf 11 500 Mark. Die Gewinnverteilung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgenommen. Dr. Hillemann gab dann Erläuterungen zum Einheitsstatut. Im Laufe des Abends ergriffen Dr. Hillemann und Kreis­bauernführer Ott mehrmals das Wort und gaben den Genossenschaftlern Aufklärung und Richtlinien über die ordnungsmäßige und gesunde Führung einer Genossenschaft. Ortsgrupenleiter Philipp ergänzte diese Ausführungen und ermahnte zu ein­mütiger Zusammenarbeit.

! Aus dem südlichen Kreise Gießen, 17. Juni. Die Befürchtungen, die wir hinsichtlich des Obstertrages unmittelbar nach den Frosttagen im Mai ausdrückten, haben sich leider bestätigt. Wir können in diesem Jahre nur eine ganz kleine Obsternte erwarten. Birnen und Kirschen, die sehr reich blühten, sind durch die starken Mai- sröste fast gänzlich vernichtet worden, Zwetschen und andere Steinobstsorten bringen wohl einige Fruchte. Doch machen sich gerade auch in diesem Jahre, trotzdem fast überall gespritzt wurde, die Baum- schädlinge unangenehm bemerkbar. Selten gab es soviel Blattläuse. Dazu kommen vereinzelt die Blutlaus und auch die Gespinstmotte. Die ganz spät blühenden Apfelsorten werden wohl in diesem Jahre die besten Erträge bringen. Die Beeren­sträucher und ihr reicher Behang haben fast nicht unter den Frösten gelitten, nur die frühen Erdbeer­blüten sind erfroren. In den Gärten treten die Erd­flöhe in großen Mengen auf. Die ersten Aussaa­ten mußten fast alle wiederholt werden, da die Schädlinge alles Grüne abnagten. Das günstige Wetter der letzten Wochen hat die Feldarbei­ten sehr gefördert. Wohl werden die D i ck w u r z in der Hauptsache mit Säemaschinen ausgesät und dann gelichtet, aber immerhin gibt es noch zahl- reichte' Anhänger der alten Methode, die den Samen im Garten aussäen und die Pfanzen spater an Ort und Stelle setzen. Für diese Arbeit war das Wetter der letzten Tage hervorragend geeignet. Die Kartoffeln haben sich kräfttg entwickelt und sind zum Teil schon gehäuselt worden Durch regste Arbeit mit der Egge und dem Pflug sind die Kar­toffeläcker fast alle'ohne Unkraut. Die Heuernte hat wegen des unbeständigen Wetters nur vereinzelt eingesetzt. Auch hofften die Bauern, daß die Wärme der letzten Wochen noch em wenig das zarte Untergras begünftige. Doch wird wohl in diesen Tagen überall mit dem Grasschnitt begonnen werden, da die Qualität des Heues nach der Blute der Gräser von Tag zu Tag geringer wird.

kreis Büdingen.

D Nidda, 17. Juni. Die hiesige Ge n offen- schäft für Viehverwertung e. G. mb H., in 1933 gegründet, heute 255 Mitglieder zahlend, hielt ihre erste Generalversammlung ab Im Geschäftsjahr 1934 betrug der Umsatz 554 789,98 Mark. Verkauft wurden 418 Schweine, 189 Ander 483 Kälber, 37 Schafe und 8 .Ziegen für 105 854 Mark Der Ankauf von 103 Stuck Nutz- und Zucht cheb hatte einen Wert von 18 515 Mark. Die Be­teiligung der Genossenschaft an der Zentralgenossen­schaft für Viehverwertung m Hannover erbrachte einen Reingewinn non 198,71 Start monon WO Mark dem Reservefonds und 98,71 Mark Der Ve , triebsrücklage gutgeschrieben werden. Die General- ; Versammlung g°nchmi!ste die 2°hresrechnung ht? Rilani für das Geschäftsjahr 1934 und erteur dem Borstand und Aufsichtsrat Entlastung. Der ; Vorstand setzt sich nach oorangegangener Mahl zu.

Leichtathletische Meisterschaften des Kreises Gießen.

Der Sportkreis Gießen, umfassend die politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Alsfeld, Schotten und den Dillkreis, führt feine leichtathletischen Meisterschaften am Sonntag, dem 23. Juni 1935, ab 14 Uhr in Gießen auf dem 1 9 0 0 - S p o r t p l a tz durch.

Die Ausschreibung:

Männer: 100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 1500 m, 5000 m, Weit-, Hoch-, Stabhoch- und Drei- prung. Kugelstoßen, Diskus-, Speer- und Hammer­werfen.

Frauen: 100-Meter-Lauf, Hochsprung, Diskus- und Speerwerfen.

Hürdenläufe und Zehnkampf können aus tech­nischen Gründen nicht durchgeführt werden.

Es wird erwartet, daß von allen Volksturnen und Leichtathletik treibenden Vereinen des Kreis­gebietes Meldungen abgegeben werden. Zur Gau­meisterschaft £ann nur zugelassen werden, wer sich auch an den Kreismeisterschaften beteiligt hat. Die Meldegebühr beträgt pro Einzelwettbewerb 20 Pf. Die Meldungen sowie Startgeldüberweisungen haben bis 21. Juni 1935 an Kreisfachamtsleiter Georg Richtberg, Gießen, Mühlstraße 32, zu erfolgen. Die Pässe müssen bestätigt sein und vorgelegt werden.

Kreisverbandstagung derEvangelischen Frauenhilfen in Allertshausen.

I Allertshausen, 17. Juni. In unserem kleinen Dörfchen fand am gestrigen Sonntag eine Versammlung der evangelischen Frauenhilfen aus dem nordöstlichen Teile des Kreises Gießen statt. Die Beteiligung war sehr gut, wohl 600 Teilnehmer aus den drten Ällendorf a. d. Lumda, Geilshausen, Mainzlar, Odenhausen, Treis a. d. Lumda, Beuern, Bersrod, Göbelnrod, Reinhardshain, Lehnheim (Kr. Alsfeld), Londorf, Kesselbach und unserer Gemeinde nahmen an dem Treffen des Kreisverbandes teil.

Der Gottesdienst begann um 13.30 Uhr. Da unser kleines Bergkirchlein die vielen Menschen nicht hätte aufnehmen können, wurde der Gottes­dienst auf dem freien Platz vor der Kirche abgehal­ten. Die Festpredigt hielt Pfarrer Becker (Gießen), der das Leben der ersten Christengemeinde nach Apostelgeschichte Kapitel 4 behandelte.

Die Nachversammlung nach einer Kaffee­pause wurde an demselben Platze abgehalten. Der Schülerchor unserer Volksschule fang unter Leitung unseres Lehrers einen mehrstimmigen Choral. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Bühler (Londorf), be- grüßte die vielen Tagungsteilnehmer und dankte für den zahlreichen Besuch. Frau Rau (Klein- Linden) gab an Stelle der verhinderten Kreisvor­sitzenden, Frau K r e u d e r (Gießen), den Jahres­bericht, aus dem u. a. zu ersehen war, daß die Besucherzahl an Den Tagungen des vergangenen Jahres ständig im Wachsen begriffen war. Es fanden im Berichtsjahr vier große Tagungen statt, und zwar in Steinbach (besucht von 407 Mit­gliedern der evangelischen Frauenhilfen), in Mainz­lar (935), in Klein-Linden (277) und in Langsdorf (507).

Sodann hielt Frau Hofmann (Ossenheim, Kreis Friedberg) einen Vortrag über Mütterdienst). In längeren Ausführungen behandelte sie haupt­sächlich die MahnungErziehe dein Kind zur Wahr­haftigkeit und zum Gehorsam!" Sie sprach ferner davon, daß im Dritten Reich die kinderreiche Mutter wieder mehr geachtet werde, als in den vergangenen Jahren. Fromme, pflichtbewußte Mütter seien heute besonders nötig.

Frau Rau dankte der gastfreien Gemeinde und den Rednern des Tages und sprach die Hoffnung aus, daß die Worte der Redner auf fruchtbaren Boden gefallen fein möchten. Mit dem gemeinsam gelungenen ChoralAch bleib mit deinem Segen ..

Ortsmitglieder statt. Der Sprecher des Abends, Ortsgruppenführer Lehrer Wagner (Launsbach), sprach über die Entstehungsgeschichte der lokalen Luftschutzorganisation und wandte sich dann seinem HauptthemaDeutschlands Not, deine Not" zu. Die von tiefer Sachkenntnis und starkem Interesse getragenen Ausführungen fanden bei den Zuhörern freudige Aufnahme und der Redner herzlichen Dank für feine belehrenden Darbietungen. Es fei der Rod« Heimer Bevölkerung auch von dieser Stelle aus noch einmal gesagt, daß nach dem Willen der Reichs­regierung den Luftschutzbestrebungen von allen Sei­ten stärkste Förderung und Beachtung zuzuwenden ist und daß der hohe Zweck des Reichsluftschutz­bundes, Leben und Eigentum des deutschen Volkes zu schützen, eine Angelegenheit ist, die bas~ volle Interesse und die Tatbereitschaft jedes Staatsbürgers nicht nur verdient, sondern verlangt. Es werden diesem einleitenden Vortrage bald weitere wertvolle Ausführungen folgen, zu deren zahlreichem und pünktlichem Besuch schon heute aufgefordert wird.

< Hörnsheim, 17.Juni. Am Sonntag feierte die hiesige evangelische Gemeinschaft ihr Jahresfest im Freien. Nach einem Posaunenvortrag, der Schriftverlesung und dem Gebet von Prediger Jung (Großen-Linden), der das Fest leitete, hielt der Ortsgeistliche, Pfarrer Koch, die erste An­sprache. Die Festansprache hielt Missionar Sator von der Rheinischen Mission. Die Schlußansprache von Prediger Jung wies hin auf das Streux Christi, an dem sich die Geister scheiden. Durch Musik- und Gesangvorträge des Gemischten Chores Hörnsheim und des Posaunenchores von Hochelheim und Hörnsheim wurde das Fest bereichert und Der« schönt.

To. Lützellinden Tv. Grüningen 6:3 (1:1). Die Einheimischen konnten, obwohl sie ersatz­geschwächt antraten, einen ziemlich sicheren Sieg landen, der nicht so hoch hätte auszufallen brauchen, wenn Grüningen anstatt zu spielen nicht dauernd reklamiert hätte.

Tv. Lützellinden Jgd. Tv. Grüningen Jgd. 10:3 (8:1). Um den Nachwuchs braucht es uns im Kreis VIII nicht bange zu sein. Es gibt heute kaum noch einen Verein, der nicht über eine Jugend­mannschaft verfügt. Auch Lützellinden trat am Sonntag erstmals mit einer Jugend auf den Plan, die sich gleich ausgezeichnet schlug. Die spielerfahre­nen Gäste mußten in einem schönen Spiel eine Niederlage hinnehmen, die allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist.

Tv. W i ß m a r Tv. Dutenhofen 8:5 (6:3). Wißmar scheint wieder im Kommen zu sein. Nach dem oorfonntägigen Erfolg gelang es ihnen nun auch, die seinerzeit in Dutenhofen erlittene Nieder­lage wettzumachen. Sie schlugen die Gäste in einem recht schönen und spannenden Spiel ziemlich ein­wandfrei.

Tv. Wißmar Jgd. Tv. Dutenhofen Jgd. 4:8 (1:4).

Tv. Wißmar Schüler Tv. Dutenhofen Schüler 3:0 (2:0). Während die erst kürzlich auf­gestellte Jugendmannschaft die Ueberlegenheit der Gäste anerkennen mußte, konnten die Jüngsten ihren Gegner in einem flotten Spiel sicher niederringen.

Tvr Wetzlar-Niedergirmes Tv. Groß- Rechtenb ach 11:7 (6:2). Die Gäste sind wieder in ihren alten Fehler verfallen. Anstatt, wie es die Einheimischen in ihrem letzten Spiel taten, muster­gültig zu kombinieren, gefielen sie sich in unzweck­mäßigem Einzelspiel, das ihnen denn auch den Sieg kostete.

Tv. G a r b e n h e i m II -Tv. M ü n ch h o l z - Hausen II 6:14; Tv. Garbenheim Jgd. Tv. Münchholzhausen Jgd. 8:11; Tv. Gar­be n h e i m Schüler Tv. Münchholzhausen Schüler 1:6. Der Turnverein Garbenheim hat zur Zeit im Handball Hochbetrieb. Das beweisen die vier Mannschaften, die er am Sonntag auf die Beine gebracht hat. Die drei Niederlagen sind nicht so tragisch zu nehmen, weil sie von Mannschaften eingesteckt werden mußten, die schon lange, Zeit zusammenspielen.

fammen aus: Hermann Seum, Direktor, Hermann Koch, Geschäftsführer, sowie Rudolf Wolf von Wallernhausen und Hermann Uhl von Borsdorf. Die ausscheidenden Auffichtsratsmitglieder Heinrich E r k in Nidda und Wilhelm Keller von Geiß- Nidda wurden wiedergewählt. Es wurde beftimmt, daß sämtliches Schlachtvieh der Genos- e n an d i e Genossenschaft gelte- e r t werden muß, ausgenommen der Bedarf der ortsansässigen Metzger. Der Vertreter der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau, Pg. Sauer, Frankfurt a. M., machte interessante Ausführungen über den Aufbau der Viehoerwertungsgenossen- chast und die Marktordnung. Es sei nun die gesetz­liche Regelung der gesamten Milch-, Getreide- und Viehwirtschaft erreicht. Damit nicht mehr und nicht weniger Vieh als notwendig auf den Markt ge­bracht wird, müssen die Metzger ihren Bedarf acht Tage vorher anmelden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

0 Wetzlar, 17. Juni. In den letzten Jahren hat die Umlegung der Grund st ücke in unserem Kreise große Fortschritte gemacht. In 60 Gemeinden des Kreises ist Die Umlegung bereits beendet. 23 Gemeinden befinden sich im Umlegungs­verfahren über ein Gebiet von etwa 50 000 Morgen. Aus einer Anzahl Gemeinden sind bereits neue Anträge auf Umlegung der Grundstücke an das Kulturamt in Wetzlar gestellt worden.

<£ Rodheim a. d. B., 17. Juni. Auf Ein­ladung des Gemeindegruppenfuhrers im Reichs­luftschutzbund, Bürgermeister Peppler, fand im Benderschen Saale eine Versammlung der

Biedenkopf wurde zum 1. Mal längere Rast ge­macht und die Schloßruine sowie' das dortige Heimatmuseum besichtigt. Dann ging es weiter nach Dillenburg, wo auch viel Interessantes zu sehen war (der Wilhelmsturm, die unterirdischen weitaus­gedehnten Kasematten u. a.) Nach kurzem Aufent- *n(t in Burg, wo das schöne Gefallenendenkmal mit einem herrlichen Blick in das liebliche Dilltal be­sichtigt wurde, kam man nach dem altertümlichen Herborn, wo ein, wenn auch kurzer, Besuch des dortigen Heimatmuseums sich als sehr lohnend er- wies. Nachdem noch in Wetzlar der Friedhof an­gesehen worden war, kamen die Mitglieder des Vereins abends gegen 9 Uhr wohlbehalten wieder in der Heimat an. Der schöne Ausflug, der eine Fülle von Sehenswürdigkeiten vor Augen führte und vor allem das Erlebnis schönster deutscher Landschaft gab, wird allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben.

Bersrod, 17. Juni. Zur Entwässerung in den Fluren 6, 7 und 8 der Gemarkung Bersrod wurde hier eine öffentliche Wasserge­nösse n s ch a ft gegründet, deren Statut be­reits von Der zuständigen behördlichen Stelle ge­nehmigt wurde. Die Genossenschaft führt den Namen Wassergenossenschaft Bersrod .

£ Klein-Linden, 17. Juni. Zu Dem Be­richt in Nr. 135 desGieß. Anz." über die Fer­tigstellung des neuen evangelischen Pfarrhauses ist ergänzend noch mitzuteilen: Der Bauausschuß setzte sich aus den Herren Wil­helm Jung XL, Beigeordneter, Johannes Ger­mer und Heinrich L u h zusammen. Die Liefe­rung der Träger war der Firma Philipp Jung XVL übertragen. Kunststeinarbeiten lieferten Wil­helm Jung II. und Albert Deibel, Grob- schlosferarbeiten Wilhelm Schaum und Dachdecker­arbeiten Heinrich Köhler (Großen-Linden). Die Steinholzarbeiten führte die Hessische Steinholz- und Estrichfabrik G. m. b. H. - Gießen aus. Die Tapezierarbeiten er­ledigte Paul Seng von hier. Aus der Aufstel­lung ist ersichtlich, daß sämtliche Handwerkerarbei­ten, soweit Dies möglich war, von einheimischen Handwerkern ausgeführt wurden.

Frankfurter Kanu-Klub 15:42,8 Min.; 3. Kanu- Gesellschaft Hanau.

Zweier-Faltboot für Anfänger: 1. Frankfurter Kanu-Klub (Bohne-Schiedel) 36:41,7 Min.; 2. Paddelsport Kassel 36:44,7 Min.; 3. Lim­burger Paddlergilde; 4. Gießener Paddlergilde; 5. Kanu-Klub Wetzlar.

Einer-Faltboot für Senioren: 1. Paddelsport Kassel (Grotegut) 37:21,6 Min.; 2. Marburger Kanu-Klub (Kaphingst) 38:40,4 Min.

Einer-Faltboot für Junioren: 1. Frankfurter Kanu-Klub (Becker) 1. Boot 39:49,4 Min.; 2. 2. Boot 42:02,1 Min.

Zwei e r-F alt boot für Jugend: 1. Kanu- Gesellschaft Hanau (Zündel-Schweitzer) 14:15 Min.; 2. Paddelsport Kassel.

Einer-Faltboot für Anfänger: 1. Limburger Paddleroereiniguna (Hettlage) 39:43 Min.; 2. Frankfurter Kanu-Klub 41:20,7 Min; 3. Frankfurter Kanu-Klub 2. Boot; 4. Paddler­gilde Gießen.

Zweier-Faltboot für Senioren: 1. Kanu-Klub Wiesdors (Liebrecht-Schorn) 34:54,8 Min.; 2. Paddelsport Kassel 37:02,2 Min.; 3. Storni- Gesellschaft Hanau aufgegeben.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

1900 1. Jgd. Tv. Staufenberg 1. Jgd.

7:5 (4:1).

Obiges Treffen gestaltete sich zu einem interessan­ten Kampf, den die wurfkräftigeren Gießener knapp für sich entscheiden konnten. Beide Mannschaften, die erst neu gegründet sind, können ihre Spielstärke noch erheblich steigern. Das Treffen wurde von Schiedsrichter Birkenstock einwandfrei geleitet.

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