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also 55 Zentimeter weiter, als Hirschfelds bisheriger Landesrekord. Der Holländer de Bruyn stieß bei der gleichen Gelegenheit mit 25,87 Meter ebenfalls neuen Landesrekord. Auch in den übrigen Wett­bewerben gab es einige bemerkenswerte Leistungen. So warf Lampert (Saarbrücken) den Diskus 49,28 Meter weit, wurde aber im Kugelstoßen best- armig von Werring mit 15,48 Meter gegen nur 14,91 Meter geschlagen. Schaumburg gewann einen 1500-Meter-Lauf in 4:11,2 Min., Syring ein 5000-Meter-Rennen in 15:04,4 Min. knapp vor seinem Klubkameraden Böttcher (15:04,7 Min.).

Herbstwaldlauf des Kreises Gießen.

Der Sportkreis Gießen (umfassend die politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Dillkreis, Alsfeld und Schot­ten) führt den Herbstwaldlauf zusammen mit der GauMaldlaufmeisterschaft am 27. Oktober 1935 in Gießen durch, allerdings erfolgt die Wertung ge­trennt. Die Strecke führt über 10 Kilometer (Rund­strecke im Gießener Stadtwald, die zweimal zu durchlaufen ist). Start und Hiel ist der VfB.-R.- Sportplatz. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Meldungen bis zum 23. Oktober 1935 an Kreisfach­amtsleiter Gg. R i ch t b e r g, Gießen, Mühlstraße 32. Abpaddeln der Gießener Paddler-Gilde

Die G.ießener Paddlergilde nahm in der gewohn­ten Weise am Sonntag vom diesjährigen Sommer Abschied. Als Ehrengast war Frau Sonne in ihrem strahlendsten Gewand erschienen. Zum letzten Mal freute sie sich in diesem Jahr über die noch braun gebrannten Rücken und Arme ihrer Gießener Paddler.

Am Vormittag wurde die traditionelle Klub­meisterschaft über die kurze Strecke (1000 Meter) ausgetragen. Der talentierte H. Z u t t mußte sich mächtig dranhalten, um vor H. M o e s e r und P. Huber zu gewinnen. Der Sieg war jedoch schon auf Grund der gezeigten Jahresleistungen durchaus verdient und wurde deshalb herzlich gefeiert. Rach dem Mittagessen erlebte die Lahn letztmalig in die­sem Jahre einen richtigen Massenandrang. Dreißig Paddler zogen in fröhlicher Gemeinschaft zur Ba­denburg mit dem festen, jedoch erfolglosen Vorsatz, den dortigen Wirt in Kaffeeverlegenheit zu brin­gen. Der Abend vereinte die Mitglieder im Klub­lokal auf der Puloermühle. Viel Beifall erhielt ein selbst gedrehter Erlebnisfilm aus dem Arbeitsdienst von Sportkamerad Karl Lapp. Der Film wurde vom Arbeitsdienst übernommen und wird auf der demnächst stattfindenden Reichsführertaaung gezeigt. Rach einem lustigen Skifilm und nach einem mit fröhlichem Hallo aufgenommenenPoetischen Licht­bildertatsachenbericht", von den Kameraden Lohr und Frau geschaffen und gedichtet, fand das Sport­jahr 1935 bei viel Gesang ein fröhliches Ende.

Stand der Fußballspiele

in der I. Kreisklaffe.

Unentsch. Verl.

0 0

1

1

2

3

0

1

1

2 0

Pkte. 6:0 5:1 5:3 2:4 0:4 0:6

Spiele 3 3 4 3 2

Gew.

3

2

2

0

0

i, daß alle ausgetragenen Spiele gegen 1900 und VfB.-R. II

Verein Lollar Großen-Buseck Leihgestern Heuchelheim Rodheim

nicht gewertet wurden, da die Spiele mit unteren Mannschaften nur als Pflicht- und nicht als Der- bandsspiele durchgeführt werden. Aus diesem Grunde

Grünberg 3 0 0

VfB.-R. II und 1900 II nicht gewertet. Bei dieser Tabelle ist zu berücksichtigen,

wurden keine Punkte und Tore berücksichtigt.

Lollar führt die Tabelle an; die Mannschaft hat durch gute Leistungen gefallen, es steht auch zu er­warten, daß sich Lollar nicht mehr von der Spitze der Tabelle verdrängen läßt. Großen-Buseck folgt mit einem Punkt weniger, die Mannschaft war gezwungen, in ollen Spielen mit Ersatz anzutreten. Leihgestern ist durcb Abgänge von Spielern ge­zwungen, die Mannschaft zu verjüngen und hat viel von ihrer Kampfkraft verloren. Gegen starke Gegner zeigt sie ihren ungebrochenen Kampfgeist. Heu­chelheim kam erst nach dem zweiten Spielsonntag in Fahrt, die Krise ist überwunden; man wird mit der Mannschaft rechnen müssen. R o d h e i m, erst­malig in dieser Klasse spielend, hatte Pech, daß das gewonnene Spiel gegen Wieseck nicht gewertet wurde. Gegen zwei der stärksten Gegner zu verlieren ist keine Schande. Grünberg konnte sich bis jetzt noch nicht durchsetzen, das Spiel gegen VfB.-R, II 1:0 zählt nicht, doch dürsten zu Hause noch Punkte sicher sein.

Fußball in Daubringen.

Daubringen Londorf 5:1.

Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften in Daubringen. Die Gastgeber zogen sofort heftig los und die gegnerische Verteidigung bekam viel Arbeit. Der Tormann der Gäste hielt aber glänzend und ließ zunächst keinen Erfolg zu. Die Einheimischen spielten im Sturm sehr zerfahren und arbeiteten mit der Läuferreihe nicht zusammen. Zur Halbzeit stand das Treffen 1:1. Rach der Pause klappte es

bei den Platzbesitzern besser. In kurzen Abständen fielen vier Tore. Die Gäste hinterließen einen sehr guten Eindruck. Die Jugend von Daubringen ver­lor ersatzgeschwächt in Garbenteich mit 3:4 Toren. Abturnen im Turnverein »Gut Heil"

Reiskirchen.

Am Sonntag veranstaltete der hiesige Turnverein bei sehr starker Beteiligung sein Abturnen. Am frü­hen Morgen marschierten die Turner auf den Turn­platz an der Schule auf, um sich unter der umsich­tigen Leitung des Turnbruders Ewald Jünger in den volkstümlichen Wettkämpfen zu messen. Als Riegenführer und Kampfrichter waren ältere Der- eins- und Turnkameraden tätig.

Nachmittags nahmen die Wettkämpfe an den Ge­räten im Vereinslokal Gundrum ihren Fortgang. Der erste Dereinsführer Pg. Glaub hieß die zahl­reich Erschienenen herzlich willkommen. Sofort tra­ten die Turner an die Geräte, an denen zwei Turn­brüder aus Großen-Buseck als Kampfrichter ihres Amtes walteten. Durch sofortige Bekanntgabe der Punktzahl an einer großen Tafel konnte man sich über den Stand der einzelnen Leistungen sofort unterrichten, zumal auch die erreichte Punktzahl vom Vormittag ersichtlich war. In der Unterstufe ent­wickelten sich scharfe Kämpfe. Nach Beendigung des Geräteturnens am Reck, Barren und Pferd mit je einer Kürübung und einer Pflichtfreiübung dankte der Vereinsführer den Gästen und allen denen, die sich in den Dienst der Sache gestellt hatten. Ein ern­stes Mahnwort richtete er an die Jugend, die heute der Turnersache noch fernsteht und die es einstmals bereuen werde, nicht aktiv als Turner tätig gewesen zu sein. Turnbruder Jünger nahm dann die Siegerverkündigung vor. Er wies nochmals auf die guten Leistungen hin. Er ermahnte die Tur­ner, fleißig weiter zu arbeiten.

Die Slegerlisie.

Vierkampf der Oberstufe: 1. L. Launs- pach 89 P.; 2. Max Roth 82 P.; 3. Phil. Launs- pach 69 P.; 4. K. Menge! 66 P.; 5. Ferd Becker 56 P.

Vierkamp f der Unterstufe: 1. Erich Opper 107 P.; 2. K. Stock 86 P.; 3. K. Damm

80 P.; 4. Helmuth Rausch 76 P.; 5. Hch. Schmidt 62 P.

Vierkampf der Schüler: 1. Hch. Jünger 86 P.; 2. Willi Launspach 80 P.; 3. Willi Damm 77 P.; 4. Rich. Döring 75 P.; 5. Ludw. Peter 73 P.

Neunkamps der Oberstufe: 1. L. Launs­pach 168 P.; 2. Phil. Launspach 163 P.; 3. Ferd. Becker 150 P.; 4. K. Mengel 149 P.; 5. Hch. Jakob 132 P.

Neunkampf der Unterstufe: 1. Erich Opper und Karl Stock je 163 P.; 2. Helmut Rausch 158 P.; 3. K. Damm 157 P.; 4. Hch. Schmidt 143 P.; 5. Hch. Peter 135 P.

Abiurnen im Turnverein Mainzlar.

Der hiesige Turnverein hielt am Sonntag fein Abturnen ab. Den leichtathletischen Fünfkampf der Aktiven, bestehend aus Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Keulenweitwurf und 100-Meter-Lauf, gewann Karl Surg ft einer. Es wurden auch sonst recht gute Leistungen erzielt. Nach Schluß nahm Sportwart Kern die Siegerverkündigung vor.

Die Ergebnisse: Turner: 1. Karl Burg- steiner, 97 Punkte; 2. Wilh. Bittendorf 95; 3. Wilh. ©paar 79 Punkte. Jugend-Ober- stufe: 1. Erich ©paar 93 Punkte; 2. Wilh. Gün­ther 79; 3. Joseph Paff 74 Punkte. Jugend- Unterstufe: 1. Walter Vogel 83 Punkte; 2. Karl Orb 81; 3. Erwin Speier 73 Punkte.

Kurze Sportnotizen.

Rudi H i d e n, einst der gefeierte Torhüter der österreichischen Fußball - Nationalmannschaft und heute mit 100 000 Franks (!) auf der Transfer-Liste seines Pariser Vereins stehend, will sich jetzt dem Eishockeysport zuwenden und dort sein Glück als Torwart versuchen.

Gute Kameraden sind die deutschen Dauer­fahrer. Am 20. Oktober werden in Elberfeld Rennen ausgefahren, an denen Krewer, Möller, Lohmann, Stach, Leuer, Neustedt und Jffland beteiligt sind. Der gesamte Ertrag dieser Veranstaltung wird dem seinerzeit in Elberfeld schwer gestürzten spanischen Dauerfahrer Prieto zur Verfügung gestellt.

Wirtschaft.

Der deutsche Außenhandel im September.

Fwd. Die Einfuhr war im September mit 318 Millionen Mark ebenso hoch wie im Vormonat. Eine Erhöhung der Einfuhr von Lebensmitteln um 5 Millionen Mark wurde durch eine annähernd gleich starke Abnahme der Rohstoffeinfuhr ungefähr ausgeglichen. Die Einfuhr von Fertigwaren war gegenüber dem Vormonat wenig verändert. Die Entwicklung der Einfuhr nach Ländern zeigt im einzelnen große Unterschiede. Stark vermindert war die Einfuhr aus Rußland, Italien und den Nieder­landen. Dagegen sind die Bezüge aus Belgien- Luxemburg, Bulgarien, Dänemark, Griechenland und Rumänien gestiegen. Von den überseeischen Ländern konnten Britisch-Südafrika und Chile ihren Absatz nach Deutschland etwas erhöhen.

Die Ausfuhr hat gegenüber dem Vormonat um rund 5 Millionen Mark zugenommen. An der Zunahme der Gesamtausfuhr waren im wesentlichen nur Rohstoffe beteiligt. Die Fertigwarenausfuhr hat leicht abgenommen. Die geringe Steigerung der Ausfuhr im September entfällt ausschließlich auf europäische Länder. Zugenommen hat vor allem der Absatz nach Belgien-Luxemburg, Dänemark, Groß­britannien, Italien, Oesterreich, Schweden und der Tschechoslowakei. Diesen Zunahmen stehen Rück­gänge bei der Ausfuhr nach Bulgarien, Frankreich, den Niederlanden und Norwegen gegenüber. Der Absatz nach den überseeischen Ländern war im ganzen geringer als im Vormonat.

Die Handelsbilanz schließt im September mit einem Ausfuhrüberschuß von 55 Millionen Mark, gegenüber 50 Millionen Mark im Vormonat, ab. Einer Steigerung der Aktivität der Gesamtheit der europäischen Länder steht eine Passivierung im Verkehr mit den lieber» feeländern gegenüber.

Ausländer als Eigentümer von inländischen Grundstücken.

Fwd. Die Devisenstelle, Zweigstelle Frankfurt am Main, teilt mit, daß Veranlassung besteht, dar­auf hinzuweisen, daß Zahlungen, welche die. Ver­waltung von ganz oder teilweise Ausländern ge­hörenden, im Inland gelegenen Haus- und Grund­besitz betreffen, genehmigungspflichtig find. Ebenso bedarf die Veräußerung der vom zuständigen Fi­nanzamt auf Grund des Gesetzes zur Förderung des Wohnungsbaues vom 30. Mai 1935 erhaltenen Ge- meindeumschuldungs-Anleihestücke bei einer inlänbi» fchen Devisenbank, sowie die Einlösung der fälligen

Zinsscheine hiervon und die Verfügung über den Erlös der Anleihe und Zinsen für Zwecke der Haus­verwaltung der Genehmigung. Diese Genehmigung kann zugleich mit der Verwaltergenehmigung all­gemein beantragt werden. Entsprechende Anträge sind bei der Devisenstelle einzureichen, in deren Be­zirk der Verwalter wohnt. Es empfiehlt sich, die Genehmigung für einen längeren Zeitraum einzu­holen.

Deoisenrechtlich sind als Ausländer jene Personen anzusehen, die im Ausland ihren dauernden Wohn­sitz haben. Die von den ausländischen Grundstücks­eigentümern bestellten Verwalter dürfen ohne Ge­nehmigung der zuständigen Devisenstelle für Rech­nung der Ausländer weder Zahlungen annehmen, noch leisten.

Rhein-Mainische Börse.

Mttagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 16.Okt. Die Börse lag bei Eröffnung wieder außerordentlich ruhig. Die Unter­nehmungslust blieb sehr klein, zumal von der Pri­vatkundschaft Aufträge nahezu fehlten. Die Fülle günstiger Wirtschaftsnachrichten, so u. a. die 3 (2,5)- prozentige Dividendenerklärung im Klöckner - Kon­zern, die Exportsteigerung bei der Adam Opel-AG. und die vorteilhafte Entwicklung bei der Maschinen­fabrik Augsburg-Nürnberg, fand daher kaum Öen, entsprechenden Niederschlag, wiewohl sie der Gesamt­haltung gegenüber der starken Geschäftsstille eine Stütze gaben.

Am Aktienmarkt hielten sich die Verände­rungen nach beiden Seiten in engen Bahnen. JG.- Farben eröffneten mit 149,50 (149,90). Am Elektro­markt bröckelten die Kurse zumeist um 0,50 bis 0,75 v. H. ab, höher gesucht waren nur Chade-Aktien. Auch Montanpapiere gingen überwiegend um 0,50 v. H. zurück, außer Mansfeld mit plus 0,50 v. H. Sonst eröffneten noch niedriger: Daimler 93,50 (94,40), Westdeutsche Kaufhof 22 (22,50), Zellstoff Aschaffenburg 78,40 (79). Leicht befestigt waren Reichsbank, Hapag, Zellstoff Waldhof und Kunst- seide Aku bei Erhöhungen bis 0,75 v. H.

Auch der R e n t e n m a r f t lag außergewöhnlich still bei zumeist unveränderten Kursen, so für Alt­besitz, späte Reichsschuldbuchforderungen, Zinsver­gütungsscheine und Kommunalumschuldung. Etwas höher gefragt waren zertifizierte Dollar-Bonds. Von Auslandrenten notierten Anatolier mit 38,65 (38,40).

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an und in­folgedessen bröckelten die Kurse überwiegend weiter um Bruchteile v. H. ab, so u. a. JG.-Farben auf 149, Stahlverein auf 80,25, AEG. auf 36,75. Von den später notierten Werten lagen Julius Berger

1 v. H., Laurahütte bei kleinstem Umsatz 1,75 v. H. und Chade A bis C 3 Mark höher. Die Mehrzahl der Werte lag indes etwas niedriger. Bank für Brauindustrie lagen exclusive Dividende mit 116 (121,50) behauptet.

Am Rentenmarkt ergaben sich keine Veränderun­gen von Belang. Don Goldpfandbriefen notierten Rheinische Hypotheken-Bank mit 96,25 nach 96. Liguidationspfandbriefe bröckelten zumeist um 0,13 o. H. ab, auch Stadtanleihen lagen nicht voll be­hauptet. Auslandrenten still.

Tagesgeld unverändert 3 v. H.

Abendbörse abbröckelnd.

Die Abendbörse brachte am Aktienmarkt bei außerordentlich geringfügigem Geschäft zumeist weitere leichte Abschwächungen von 0,25 bis 0,50 v. H. gegen den Berliner Schluß. Das Angebot war zwar sehr klein, die Aufnahmeneigung blieb aber andererseits sehr klein. IG. Farben gaben zunächst auf 148,50 (149,13) nach, erholten sich aber wieder auf 148,75; an der Nachbörse waren sie allerdings zu 148,50 eher angeboten. Voll behauptet lagen nur wenige Werte, darunter Scheideanstalt, Süddeutscher Zucker, Bayerische Motorenwerke und Reichsbank. Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr still, die Kurse konnten sich aber gut halten. Von Ausländsanleihen waren Ungarn beachtet und höher, während 3,5 v. H. Schweizer Bundesbahn auf 178 (180) nach­ließen.

U. a. notierten: Altbesitz 111,40, 7 v. H. Stahl- verein 101,90, IG. Farben-Bonds 122,50, Reichs- bahn-DA. 122,75, 5,50 v. H. Franks. Hyp.-Liquid. 100,35, 1913er und 1914er Ungarn 9, Ungarn-Gold 9,25, 1910er Ungarn 8,95, 3,50 SBB. 178, Com­merzbank 86,50, Reichsbank 172, Harpener 109,75, Mannesmann 82,75, Hoesch 90, Rheinstahl 104,75, Stahlverein 80, AKU. 51,25, AEG. 36,75, Bayerische Motoren 120, Bekula 142,25, IG. Chemie, volle 174, leere 146, Conti-Gummi 151, Scheideanstalt 236, Deutsche Linoleum 143,40, Licht und Kraft 129,75, IG. Farben 148,50 bis 148,75, Gesfürel 123, Goldschmidt 103, Junghans 83,25, Ludwigshafener Walzmühle 150, Moenus 81,50, RWE. 122,75, Ritt- gerswerke 112, ©chuckert 118,50, Siemens 168, Süd­deutsche Zucker 211, AG. für Verkehrswesen 76, Hapag 16.

Jranffutfer Getreidebörse»

Frankfurt a. M., 16. Ott. Der Getreide groß­markt lag auf allen Gebieten weiter still. Weizen ist bei den Mühlen nur schwer unterzubringen, da sie durch die Zuweisungen mit alterntigern Material seitens der RsG. ausreichend versorgt sind. Roggen wird von den Klein- und Mittelmühlen lausend ausgenommen. Futtergerste und Futterhafer sind weiter stark gefragt, aber nicht angeboten. Brau­gersten in hochwertigen Qualitäten bleiben gesucht. Am Futtermittelmartt war Kleie nicht angeboten, auch in Ölhaltigen Futtermitteln erwartet man noch die Zuteilungen für Oktober. Nachmehle fanden nur wenig Interesse. Der Mehlmarkt verzeichnet laufen­des Bedarfsgeschäft.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210; Roggen R12 164, R 15 167, R18 171, R19 173, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Sommergerste für Brauzwecke 200 bis 210. Weizenmehl w 13 27,85, W 16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45; Rog- genmehl R12 22,65, R 15 23,00, R 18 23,45, R 19 23,70 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennach- mehl 17,10 bis 17,25; Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50, Mühlenfeftpreise ab Mühlen­station. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20; Palmkuchen m. M. 16,80; Erdnuhkuchen m. M. 18,30; Heu 7,50 bis 8,00; Weizen- und Roggen- stroh (drahtgepreßt) 3,20 bis 3,40, do. (gebündelt) 2,60 bis 2,80.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 16. Okt. Der Frankfurter Pferdemarkt wies einen Auftrieb von nur 250 Tieren auf. Zum Verkauf standen Pferde aller Gattungen, auch einige Transporte Arbeitspferde aus Jugoslawien. Der Handel war schleppend, die Preise etwas gedrückt. Für die eingeführten Pferde wurden 1000 bis 1150 Mark je Stück bezahlt. Im übrigen wurden für schwere Arbeitspferde 1200 bis 1400 Mark, für mittelschwere Zugpferde 900 bis 1050 Mark und für leichte Laufpferde 650 bis 800 Mark je nach Qualität erzielt. Schlachttiere 1. Qua­lität kosteten 38 bis 40 Mark und 2. Qualität 33 bis 35 Mark je 50 Kilogramm Schlachtgewicht. Der nächste Markt findet am 3. Dezember statt.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 17. Oktober. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 57 Rinder (9 Ochsen, 2 Bullen, 24 Kühe, 22 Färsen), 612 Kälber, 223 Schafe, 127 Schweine. Es kosteten: Kälber 48 bis 72 Mark, Hämmel 40 bis 45, Schafe 33 bis 42, Schweine 54 Mark. Marktverkauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine wur­den zugeteilt.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben dte Höhe der zuteg, beschloßenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 p. fr, Lombardzinsfuß 5 v, fr

Frankfurt 0.2JL

Berlin

Schluß- kllsS

Schluß!. Abend- börsc

Echluß- kurö

Schluß!. Mittag« börse

Datum

15-10.

16.10.

15.10.

16.10.

6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927

100,4

100,4

100,13

100,13

4% Deutsche RetchSanl. von 1934

97,65

97,65

97,65

97,65

b^,% Doung^lnleihe von 1930 ..

102,5

102,25

102

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtl

AuSlos.-Rechten .............

111,4

111,4

111,65

111,65

4/»% Deutsche Retchspostschatzan.

Weisungen von 1934, 1.......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929

100,15

100,13

100,13

100,1

(rückzahlb. 102%)............

96

96

96,5

--

4%% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,13

96,13

ehem. Hess. LandeS.Hypo«

thekenbank Darmstadt Ltoui ...

100,75

100,75

_

4Vx% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

_

_

vberhessen Provinz-Anleihe mil

Auölos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. QIn-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

112,75

112,5

113

112,75

*&% ehe m.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,25

96,25

_

i4% ehem. 4/2% Franks. Hyp..

Bank'Liqu.-Psandoriefe.......

W/o ehem. 4y,% Rheinische

100,45

100,35

-

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse.....

4¥i% ehem. 8% Pr.Landeöpfand-

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

100,75

100,65

100,65

100,5

97

97

97

97

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanst., Gold Komm. C6I.VI

97

97

^teuergutlch Verrechnung«!. 35-89

107,3

107,3

107^3

107^3

4% Oesterrelchtsche Goldrente....

26,25

26,5

26,5

26,9

4,20% Lesterreichtsche Silberrente

1,25

4% Ungarische Goldrente .......

9

9,25

8,9

9,13

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

8,8

8,95

8,65

9

4%% desgl. von 1913..........

8,9

9

8,85

6% abgest. Goldmexikaner von 99

10

10

10

10

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie t.....................

W

Frankfurt a. M

«Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend« börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

15-10-

16.10.

15-10.

16.10

4% desgl. Serie II .............

6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4?49c>Rumän.vereinh.Renlev.i913 4% Rumänische veretnh. Rente .. 2Vi% Anatolier ...............

Hamburg-Amertka-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........o

ll.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Prioat-Bank ... 0 Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................ 12

A.E.G......................0

Betula.................... io

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ........... 6'A

Felten & Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

SchuckertSCo............... 4

Siemens L Hal-ke.............

Lahmever L Lo.............. 7

Buderus ...... 0

Deutsche ($tbN .............. 4 Gelsenkirchener...............

8,4 4,75 38,4

16

17,75

75,5

112

86,5

87

87 171,5

37,25

142 109,75 130,4

103 123,75 129,5 123,25 119,5

168

129

99 103,75

5,7

8,4

4,8

38,65

16

18,25

76

111,25

86,5

86,5

86,5

172

36,75

142.25

109,75

129,75

102

123

127

122,75

118,5

168

128,5

100,25

104,25

5,4

8,5

4,75

38

16,4

18,4

76,25 111

86,5

87

87

172.5

37,25

142,13

109,5

130,5

102,5

123,75

127,5

123,25

119,5

169

129,25

99,5

104,5

5,7

8,4 4,85

38,8

16,4

18,4

76,5

111,75

86,5

86,5

86,5 172,5

36,9 142

110

130

101,5

123

122,75

119

168,5

128,5

99,75 104,4

Harpener............. 0

Hoesch EtsenKvln-Neuefs« .. 0

Ille Bergbau ............... s

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke .............

Mannesman n-Rühr« ........ 0

110,25

91,13

124,5

89,5

83,75

109,75

90

124,5

89

82,75

110,25

91,5

157

125

89,25

83,75

109,65

90,65

124,75

88,5

83

Frankfurt tu M.

Berkin

Schluß« kurü

Schlußk. Abend­börse

Schluß« kurü

Schlußk. Mittag­börse

Datum

15.10.

16.10.

15.10.

16-10.

Mansselder Bergbau ..

....... |

116

116,5

116,75

116,75

Kökswerke ...........

.......6

114,5

113,65

Phönix Bergbau......

.......0

Rheinische Braunkohlen

.....12

215,5

215,5

215,75

214.5

Rheinstahl ...........

.....8'/,

106,5

104,75

106

105

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

80,9

80

80,9

80,5

Otavi Minen ........

.......0

19,75

19,25

19,5

19,5

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

131,25

130,75

131,5

131

Kaliwerke Westeregeln .

.......5

123

125

123,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.....7K

183

183

183

183

9- ®- Farben-Inbullri»

.......7

149,9

148,5

149,65

149,13

Scheideanstalt........

.......9

237

236

Goldschmidt .........

.......0

103

103

103

102,65

Rütgerswerke ........

.......4

113

112

113

112,5

Melallgesellschast......

.......*

105,5

105

105,13

106

Philipp Hohmann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..

.......0

88,5

89

89

89

******* 4

116,5

130

117

130

=

Schultheis Patzenhoser

....... 4

_

102,5

102,4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

51,25

51,25

51,5

51,75

Bemberg............

.......0

102

100,75

101,75

101,75

Zellstoff Waldhof.....

.......0

108,5

109

108

108

Hellstoff Aschaffenburg

.......0

79

78,4

79

78,13

Dessauer GaS ........

.......7

»

125,25

124,5

Daimler Motoren.....

.......0

94,4

93,5

94

93,4

Deutsche Linoleum ....

.......6

144

143,4

144

144

Lrenstein L Koppel ...

.......0

79,5

79,75

Westdeutsche Kaufhof..

.......0

22,5

22,4

22,5

22,4

Chade...............

.......0

290

293

287

292,5

Aecumulatoren-Fabrü.

......12

170,5

Lonti^Lumml........

.......8

150,5

151

151,75

151,25

Gritzner.............

.......0

30

29,5

29,25

Mainkraftwerke Höchst 4

-

Süddeutscher Zuck« ..

w

211

211

210

210,25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt -a. M.

15.Oktober

16-Offobei

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung^

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Atre-.

0,678

0,682

0,677

0,681

Brüssel.....

41,82

41,90

41,84

41,92

Rio de Ian. .

0,144

0,146

0,142

0,144

Sofia ......

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,40

54,50

54,47

54,57

Danzig.....

46,81

46,91

46,83

46,93

London .....

12,185

12,215

12,20

12,23

HelstngforS..

5,37

5,38

5,37

5,38

Paris ......

16,375

16,415

16,38

16,42

Holland ....

168,42

168,76

168,30

168,64

Italien.....

20,24

20,28

20,24

20,28

Japan......

0,711

0,713

0,712

0,714

Jugoslawien.

5,674

5,686

5,674

5,686

Oslo..... :

61,17

61,29

61,25

61,37

Men.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,05

11,07

11,06

11,08

Stockholm...

62,81

62,93

62,89

63,01

Schweiz ....

80,86

81,12

80,94

81,10

Spanten....

33,94

34,00

33,95

34,01

Prag.......

Budapeg ...

10,275

10,295

10,275

10,295

Neuyork ....

2,486

2,490

2,486

2,490

Bantnoten.

Berlin, 16.Oktober

Geld

M

Amerikanische Not«..............

2,438

41,68

54,26

2,458

41,84

54,48

Belgische Noten..................

Dänische Noten ................

Englische Noten .................

12,165

12,205

Französische Noten...............

16,33

16,39

Holländische Noten ...............

167,88

168,56

Italienische Noten................

19.46

19,54

Norwegische Noten ... i..........

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

61,09

61,33

Rumänische Noten...............

-

_

Schwedische Noten...............

62,72

62,98

Schweizer Noten.................

80,76

33,59

81,08

33,73

Spanische Noten.................

Ungarische Not««