Ausgabe 
17.9.1935
 
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Aus diesem festen Boden heraus wird d l e v e r - faffung des neuen Deutschen Reiches wachsen. Die Partei als weltanschauliche Ge­stalterin und politische Lenkerin des deutschen Schicksals hat der Ration und damit dem Reich den Führer zu geben. Je selbstver- stündlicher und unumstrittener dieser Grundsatz auf- gestellt und gehalten wird, um so stärker wird Deutschland sein. (Erneute langandauernde Heil!» Rufe.) Die Armee als die Repräsentantin und Organisatorin der Wehrkraft unseres Volkes aber muh demvonderBewegungderRation gegebenen Führer in Treue und Gehorsam die organisierte, ihr anvertraute militärische Kraft des Reiches stets bewahren und zur Verfügung stellen. Denn nach der Proklama­tion des jeweiligen neuen Führers ist dieser der Herr der Partei, das Oberhaupt des Reiches und der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, wenn diese Grundsätze das unerschütterliche Fundament des deutschen Volks- und Staatsaufbaues werden, wird Deutschland allen kommenden Stürmen gegenüber zu bestehen vermögen. (Jubelstürme.)

Die beiden tragenden Erscheinungen des neuen Reiches aber mögen beide bedenken, dah nur z u - sammengefaht sie ihren Aufgaben genügen können. Die Partei gibt dem Heer das Volk, und das Volk gibt dem Heer die Soldaten, beide ge­meinsam aber geben damit dem Deutschen Reich die Sicherheit der inneren Ruhe und diekraft zu seiner Behauptung. (Aber- malige begeisterte Beifallsstürme.) heute kann ich als Führer des Reiches und der Ration selbst noch helfen und raten. Allein die Grundsätze müssen vom persönlichen den Weg zum Ewi­gen führen. Führer werden kommen, und Füh­rer werden sterben, aber Deutschland muh leben. And diese Bewegung allein wird Deutsch­land zu diesem Leben führen (Minutenlanger Bei- fall, Händeklatschen und Heil leiste.)

Ans alle aber wird man einst messen nach der

Art und der geschichtlichen Haltbarkeit dessen, was wir heute bauen! Wir, meine Parteigenossen, 2Hif- ührer des Volkes und der Armee, sind vom Schick- al ausersehen worden, im höchsten Sinn des Wor­tes Geschichte zu machen. Das Millionen Menschen verwehrt wird, hat uns die Vorsehung gegeben. An unserem Werk wird sich die pätesie Rachwelt noch unserer erinnern. Als Be­merkenswertestes und vornehmstes aber soll sie der-

allem dann unmöglich, von der Gesamtheit der Ra­tion den Anordnungen der Partei gegenüber mehr Respekt und Gehorsam zu fordern, als der ein­zelne Parteigenosse ihn seinem vorgesetzten Führer selbst zu geben bereit ist. (Heil-Rufe und stürmischer

Wann ich die Augen schliehen werde, weih ich nicht. Aber dah die Partei roeiterteben wird, das weih ich, und dah sie Über alle Personen, über Schwache und Starke hinweg die Zukunft der deutschen Ration erfolgreich gestalten wird, das glaube ich und das weih ich! (Beifallsorkan, der die Halle erschüttert.) Denn sie garantiert die Stabilität der Führung des Volkes und des Reiches, und in Ihrer eigenen Stabilität garan­tiert sie dieser Führung die nötige Autorität.

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Oie presse im nationalsozialistischen Staat

Heichsleiter Amanns Ausführungen vor dem Nürnberger parteikongreß.

Deutsche Wissenschaft und Technik schufen einen neuen Leuchtkörper für Osram Lampen. Die neuen Lampen werden Osram -^-Lampen genannt und geben, je nach Größe, bis 20 Prozent mehr Licht. Es lohnt sich also, die bisher verwendeten OsramLampen durch die neuen Osram - M-Lampen zu ersetzen. Mit Osram-0* Lampen zu besserem Licht! Erhältlich in den Elektro-Fachgeschäften.

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geschaffen. Richt unsere Wirtschaftsführer, nicht uifere Professoren und Gelehrten, nicht Sotda- frt und nicht Künstler, nicht Philosophen, Den- fc und Dichter haben unser Volk vom Abgrund ziruckgerissen, sondern ausschließlich das pstitlsche Soldatentum unserer Partei. (Minutenlanger Jubel, der keine grenzen kennt.) Ihre Wirkung spüren wir erst h den Anfängen, ihre fortlaufende Bedeutung ah er wird einmal die Rachwelt ermessen. Alles Umile eher zugrundegehen, nur sie nicht. Denn ei ist etwas Wunderbares, dah es dem deut- fd-cn Volk gelang, die ungeheure Kraft bet Autorität zu gewinnen, die in dem Mehrn und in der Festigkeit einer solchen leroegung ruht, wie viele einsichtsvolle Männer oberer Völker würden glücklich sein, wenn ihre Monen über eine ähnliche solide fundierte au toritäre Organisation verfügten, wie sie das hmtige Deutschland besitzt (Lebhafte Zustirn» niung) und anher ihm nur wenige andere Sflaaten. Ie unsicherer und verworrener die yitumftänbe zu werden drohen, um so auher- «identlicher steigt der Wert einer Einrichtung, tteeinemvolkwiederklareundein- brütige Grundsätze gibt, und die den 2Iut hat, die schwersten Probleme der Gegen- roirt, die in ihrer Reuartigkeit von keiner an­dren Erscheinung behandelt oder gar gelöst «urden sind, aufzugreifen und zu beantworten.

(Erneute begeisterte Zustimmung.)

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Partei, so muh in der Partei bie Unterord­nung unabänderliches Gesetz fein für bie innere Führung. (Brausender Beifall.) Es gibt keine Entbinbung von dem Gehorsam ge­genüber diesem Grundsatz. Wer ihn an irgend­einer Stelle verletzt, verletzt ein Prinzip, das ihn bisher gedeckt hat und das ihn damit selbst verläßt. Wer einmal selbst, und gleich an welcher Stelle, diesem Prinzip untreu wird, soll nicht mehr erwar­ten, dah dieses Prinzip für bie Parteigenossen unter ihm ihm selbst gegenüber bann mehr Wert und Gültigkeit besitzen wird. Dies ist der tiefste Sinn des altgermanischen Wortes, dah die Un­treue den eigenen Herrn erschlägt. Es ist vor

Die Verschling des neuen Reiches.

Mr zusammengefaßt können Partei und Armee ihren Aufgaben genügen.

verschiedener und unsicherer daher das natio- ttlvzialistische Weltbild des einzelnen noch manches- ra in der Zeit des ersten erschlossenen Suchens, setens, Begreifens ist, je mehr sich dies alles noch niier Entwicklung befindet, um so nötiger cifle es aber bann, baß einer Vielheit von Er- «rr tniffen unb Folgerungen vorgebeugt wird durch -ie«starke und wenn nötig auch schroffe Führung er Partei durch die Erhaltung und blinde Aner- «ir ung ihrer Autorität. Dies ist höchstes nationales Jn! reffe und damit höchste Pflicht jedes mit seinem Bo fühlenden unb dafür ringenden Menschen.

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tische Gepräge erhielt das vorrevolutionäre Presse­wesen aber durch jene schwarzrotgoldene Parteipresse und die Presse, die nur einen Willen kannte: Unter jedem herrschenden System unter Verzicht auf die Vertretung einer eigenen Weltanschauung Geld zu machen. Reben der Gesamtheit dieser Presse, die aus etwa 3000 Zeitungen bestand, kämpften nur 100 nationalsozialistische Zeitungen einen heldenhaften Kampf für die Durchsetzung der natio­nalsozialistischen Weltanschauung.

Unsere Aufgabe besteht darin, dem deutschen Volke eine Presse zu schaffen, die ihm verpflich­tet und verantwortlich ist und die das Leben und Erleben der deutschen Volksgemeinschaft widerspiegelt.

Der Grundsatz der persönlichen Veranl- roortung des Verlegers für seine Zei­tung soll auch weiterhin der deutschen presse sein Gepräge geben. Die Zeitung kann nicht als Ware wie jede andere angesehen werden,

OSRAM, BERLIN Ö 17 Senden Sie mir kottenlos Ihre 32teUige bebil­derte DruckschriftVom guten Sehen bei künstlicher Beleuchtung**

einst feststellen, dah in einer Zeil der Treulosigkeit und des allgemeinen Verrats sich In Deutschland in unserer Zeit ein Bund der gegenseitigen treuesten Gefolgschaft bilden konnte wie nie zuvor. (Stürmischer, langanhaltender Beifall.) And dieses eine wissen wir dann: Lin Blatt der Weltgeschichte wird einst uns, den Männern ge­widmet sein, bie aus Ralionalsozialisti- scher Partei und deutscher Armee ge­meinsam das neue Deutsche Reich bau­ten und sicherten. (Heil'.-Rufe.) Dann werden wir einst im Pantheon der Geschichte verewigt nebeneinanderstehen, in unlöslicher Treue verbun­den so wie In der Zeit des grohen Kampfes und der grohen Erfüllung. (Neuer rauschender Beifall.)

Meine Parteigenossen!

Der 7. Reichsparteitag eilt nun seinem Ende ent­gegen. Tief bewegt gehen bie Hunderttausende un­serer Kämpfer zurück in bas Leden, b. h. in den Kampf. Er wirb sie gerüstet finden, in neuem Mut, in neuer Beharrlichkeit und erfüllt von neuer Entschlußkraft. Sie werden zu- rückdenken an diese geschichtlichen Tage und Stun­den in innerer Ergriffenheit und sich sehnen und freuen auf die Woche, da der nächste Reichsappell die alten Kampfgenossen und bie junge Garde wie» der zusammenführen wird. (Begeisterte Zustim- mung.) In dieser glückvollen Zuversicht grüßen wir unser deutsches Volk und unsere einzige n a t i o n a l s o z i a l i st l s ch e Bewe- g un g. Die Nationalsozialistische Partei, unser deut­sches Volk und Reich unb seine Armee Sieg-Hell!

Ein orkanartiger Beifallssturm bricht los, unb immer wieder erschallen die Heil-Rufe der begei­sterten 35 000, so daß sich der St e l l v e r t r e t e r des Führers kaum Gehör verschaffen kann. Er tritt an das Mikrophon und ruft:Dem F ü h - r er, der die Vergangenheit überwand, der bte Gegenwart gestaltet, der bie Zukunft sichert, Adolf Eitler Sieg-Heil!" Mit ohrenbetäubender Stärke stimmen die Massen ein, bis das Deutsch­land-Lied unb der Freiheitssong Horst Wessels er­klingen. Dann erklärt Rudolf Heß:Der Kongreß des Parteitages der Freiheit ist geschlossen." Der Badenweiler Marsch begleitet den Auszug des Führers, der sich unter unbeschreiblichem Jubel vollzieht.

1U gegenüber diesem drohenden Wirrwarr die ! oroe, feste Führung in der Armee eine einheitliche , fein» unb Richtung gibt.

Das deutsche Volk hat heute schon in Millionen j 8U?ftttTT Volksgenossen bie Gemeinsamkeit einer starken ^tnah,,«anschaulichen Grundlage des Denkens unb bes üor tyj-d) daraus ableitenben Handelns gewonnen. Es ist 1U uibPaM ein Standpunkt gefunden und erschlossen roor- )e der für Jahrhunderte bestimmend »erblenl bittmirb. Allein in der inneren Zweckmäßigkeit die- chiiaen b* Grundlage liegt der Ausgangspunkt aller künf- baXii' 1^6<n Auslegungen und damit das Ungefährliche fit nn" 1 !*r" andauernden Erweiterung und Dervollstän- a ilÜmng dieses Weltbildes. Gerade weil aber dieses hXpBebilb noch im Entstehen unb in der , $7?«i |v: ö i cf I u n g begriffen ist, ist es um so nötiger, J ' iieA uto r i tat ber Partei als letzte über- l 2 i »aoienbe unb entscheidend Instanz und als letzte Mur ' üiiMerin anzuerkennen. Wer dies nicht versteht, u 'l't nfähig, geschichtlich, schöpferisch und konstruktiv UD .al nenten. (Händeklatschen.)

Nürnberg, 14. Sept. Vor dem Parteikongreß machte der Präsident der Reichspressekammer Reichs- (enter Amann am Samstag u. a. folgende Aus­führungen:

Die nationalsozialistische Revolution fand eine in sich zersplitterte Presse vor, die insbesondere in ihrem politisch maßgebenden Teil ganz überwiegend geschäftlichen Zwecken oder Parteien und Interessen- Haufen diente. Neben dieser Presse der Systempar- teien und der Geschäftsverleger standen in großer Zahl Verleger kleiner unb mittlerer Presse, die ohne Binbung an Parteien ihre verlegerische Tätigkeit ausübten unb meist i n einem besonders eng en Verhältnis zu einem begrenzten und bestimmten Heimatbe­zirk ftanben. Zufolge bes zahlenmäßigen Heber» wiegens dieser kleinen und mittleren Verlage trägt das deutsche Zeitungswesen im Gegensatz zu ande­ren Ländern den Stempel persönlicher Verantwortung. Das Einbringen von Kon­zernen störte ihre Struktur. Das entscheidende poli-

Glied der Reichskulturkammer.

Wenn die Zukunft des deutschen Volkes aber davon abhängig ist, daß ein Wille und ein Geist es erfüllen, und eine Partei diese Ausgabe vertritt und damit Trägerin Deutschlands ist, dann ist die Aufgabe der Presse vorgezeichnet, und ich kann es nicht zulassen, daß im Rahmen der Presse gegen diese Notwendigkeit gesündigt wird. Es ist für irgendeine Presse, mag fte in einem Lande wo immer bestehen, keine höhere und schönere Ausgabe, als an der Grundvoraussetzung der staatlichen Existenz unb ber Wohlfahrt des Volkes entscheidend mitzuarbeiten.

Genau so wenig, wie ich Ständen und Wirt­schaftsunternehmungen das Verlegen politischer Presseerzeugnisse aus einer Feinschaft zu ihnen untersage, bringe ich eine feindselige Gesinnung z. B. Konfessionen gegenüber dadurch zum Aus- oruck, daß ich eine konfessionelle Spal­tung des Volkes durch die politische Presse unter­binde. Mit der gleichen Entschiedenheit lehnt der Nationalsozialismus jene Leute ab, die ihre Zei­tung nicht in den Dienst einer Gesinnung gestellt haben und für die der Leser lediglich ein Objekt ihrer geschäftlichen Kalkulation gewesen ist. Unb es ist ein Zweck meiner Anorbnung vom 24. April über die verlegerische Eignung und Zuverlässigkeit, dieses Geschäftsverlegertum rücksichtslos

sondern Ist in Ihrem täglichen Bild der Aus­druck der Persönlichkeit des Verlegers und der mit ihm in seiner Zeitung schaffenden Volks­genossen.

Zur Sicherung ber Existenz und Aufaabe ber Presse war bie Anorbnung für bie Schließung von Zeitungsoerlagen zwecks Beseitigung ungesunber Wettbewerbsoerhältnisse erforderlich. Nach Beenbi- gung ber Durchführung bieser Anorbnungen kann ich bem Führer melben, baß auf bem Gebiet ber Zeitungen bas Parteiprogramm burch- geführt ist. Schon heute kann ich erklären, baß im beutschen Zeitungsoerlagswesen als einem Teil ber deutschen Kultur bie jüdischen Beteili­gungen beseitigt sind.

Nach nationalsozialistischer Grundauffassung ist die Arbeit jedes in der Presse tätigen Volksge­nossen nicht wirtschaftlicher, sondern kultureller Art. Die Presse bedarf zwar einer gesunden wirtschaftlichen Grundlage, ihre Ziel­setzung ist jedoch eine ideelle, deshalb ist sie nicht ein Teil der gewerblichen Wirtschaft, sondern

j Sie Frage der Fehlbarkeit und Unfehl- h:-f e it steht hier nicht zur Diskussion. So wenig [s sinem Armeeführer, bem Kommandeur eines ^ippenkörpers oder am Ende gar bem einzelnen Sonaten gestattet werden-kann, feine Vorstellung Eni Meinung als Maßstab anzulegen in ber An- U flung ber Richtigkeit eines ihm gegebenen Be- &», so' wenig kann in ber politischen Zielsetzung int Führung ber wilbe Einzelgänger sein vrlbeln entschulbigen mit der behaupteten Richtig- ;il seiner Auffassung oder mit bem Irrtum ber ui ber Partei ausgegebenen Auffassungen, Anorb- nr^en ober Befehle. (Bravo!-Rufe, Hönbe- kiichen.)

s Menn aber bie Partei als solche forbert, baß ihre lirfaffung in allen politisch weltanschaulichen Din» |n ber Volksführung als einzig gültige akzeptiert «nven muß, bann ist es um so notwenbiger, baß in rft in ihren eigenen Reihen bieses Ilinzip mit ber fanatischsten Gewissenhaftigkeit

auszumerzen.

Jnbem ber Nationalsozialismus die Presse von allen eigensüchtigen Einflüssen frei macht und sie nur auf bas gemeine Wohl ber Nation verpflichtet, gab er ihr bie größte Freiheit, bie eine Presse überhaupt haben kann.

Ihre Aufgaben kann die presse freilich nur er­füllen, wenn sie wirlschafllich gesund ist. Dazu bedarf es des verständnisvollen Ver­hallens von Partei, Staat, Gemeinden und allen sonstigen im öffentlichen Leben wirkenden Kräf­ten. Eine ungesunde Beanspruchung der Zeitung für Veröffentlichun­gen aller Art Im redaktionellen Teil ist wirtschaftlich und publizistisch uner­träglich. Vielfach gehören solche Veröffent­lichungen überdies in den Anzeigenteil. Das Wort des Reichspressechefs, Staatssekretär Funk:Die presse ist keine Drehorgel" sollte von allen denen, die mit der presse arbeiten, beachtet werden. Sie sollen Ihre Aufgabe darin erblicken, der presse Anregungen zu geben, statt die Auf­nahme selbstverfahter Aufsätze zu beanspruchen. Aehnlich ist der Unfug zu beurteilen, von der Zeitung die Einrichtung aller möglichen Bei­lagen, die möglicherweise auf fertig geliefert werden, zu fordern. Im übrigen ist es, ganz all­gemein gesprochen, an der Zeit, dah Forde­rungen an die presse nur von den Stellen erhoben werden, die hierfür zuständig sind. Eine presse, die sich Volk und Staat verschrieben hat, kann auch davon aus­gehen, dah Staat und Gemeinden ihre wirt­schaftlichen Rotwendigkeiten beson­ders beachten. Wo In dieser Beziehung Berüh­rungspunkte bestehen ich denke z. V. an die Herausgabe eigener Amtsblätter, das Vergeben von Druckaufträgen, Postwurfsendungen, Rund­funkreklamen, sonstige Werbungsmittel, Rund­funknachrichtendienst muh eine verständ­nisvolle wirtschaftliche Rücksicht als selbstverständlich erscheinen. Es ist zu hof­fen, dah auch in diesen Fragen bald Fortschritte eintreten werden.

Da bas Bild ber beutschen Presse tm Gegensatz zu manchen Ländern nicht von einer maßlosen Vcr- kapitalisierung unb Vertrustung bestimmt ift, Jon- bem ihr eigenartiges Gepräge von ber Viel­zahl kleinerer unb mittlerer Verlage, bie im p e r nlichen Besitz stehen, erhielt, wirb unsere Presse auch in Zukunft aus ben arteigenen unb ben im Privatbesitz be» finblichen Zeitungen bestehen. Ihren Verlegern ist bann kraft ber Entscheibung bes nationalsozialisti­schen Staates bie Zuverlässigkeit unb Eignung für

ist, eis .Cb erleichtert aber vielleicht bas Verstänbnis, pollfito i spm wir zum Vergleich immer wieber bie A r - wiai'S' "H15 heranziehen. Der Wunsch unb Wille zur

> -e! stbehauptung unb mithin ber Derteibigung bes I : !e! ns wirb irgendwie im tief innersten Wesen 1 roc'! nnl Gefühl aller Menschen vorhanden sein. Allein let er hir praktische nützliche Auswertung und Auswir- )ichU ]iir. erfolgt nur durch bie bisziplinierte attonteförung, bie diesem Selbstoerteidigungskrieg in Mm 'Er lebendigen Organisation des Heeres gegeben luöe. Nur sie allein verhindert, daß er sicher bei iiüci vorhandenen Selbsterhaltungstrieben zu einem i»inen Kamps der Auffassungen, Einsichten unb

MjAjlt 'Dh nun gen aller gegen alle führt. Sie bändigt ben jn A«' itjlben Willen bes einzelnen, um einen unbänbigen ' BBtien aller zu erzielen! (Starker, sich wieberholen- /ojfö'ifc'BeifaÜ.) Unb befonbers bann, wenn bie Auf- unHal dsf ngen über die Notwendigkeit des Kampfes, über i |en Sinn einer Kampfführung, über das Wesen 'in« Krieges ober über bie Art ber Kriegsführung 1 fccdfeln unb auseinanbergehen, ist es um so nötiger,

Ich muß in biesem Zusammenhang hier Stellung nehmen gegen bie befonbers von bürgerlicher Seite so oft vorgebrachte Phrase:Der Führer Ja, aber die Partei, das ist doch etwas an- deres!" Nein, meine Herren! Der Führer ist bie Partei, und bie Partei i ft ber Führer! (Tofenber, minutenlanger Beifall und v Heil-Rufe.) So wie ich mich nur als Teil dieser Partei fühle, fühlt sich bie Partei nur als r|e in Teil von mir. (Erneuter tosender Beifall.)