Ausgabe 
17.9.1935
 
Einzelbild herunterladen

Die Ausgabe der Partei in derMrungderAatiov

Innere Unmöglichkeiten srüherer Staatssysteme

Das Volk ist Kernpunkt

Partei und Staat

11

der nationalsozialistischen Weltanschauung

öl

3!

M H I! H

II

Dl

Itei

:6 ib « ß H

W M Äi w ine le « A lii

M TI K «L tu n|( in

« st 6C 01

Partei und Armee können damit im höchsten Sinne des Dörtes nur sozialistische Institutionen fein (Beifall), insofern fte bei ihrem Aufbau nicht auf kapitalistische Ge­sichtspunkte zu sehen haben, sondern ausschlieh- lich aus das Moment der volklichen Ge­eignetheit. Sie haben daher als oberstes Gesetz ihrer Existenz die Erkenntnis zu ver­tiefen, daß sie als Orgyrifafion am schärfsten von dem Prinzip abhängig sind, die h ö ch sl e Fähigkeit stets an den ihr gebühren­den platz zu stellen. Sie sind aber damit Erscheinungen zugleich einer besseren, weil wirklichen Demokratie, einer Demokratie, die nicht das Unzulängliche dank der Anonymi­tät der parlamentarischen Wahl und Abstim­mung zu bestimmendem Einfluh erhebt und da­mit die Gesamtheit belastet, sondern der All-

Organisation zu bilden, in der die politische Auslese der Ration ihre sortdauernde ewige Er­gänzung findet, dann ist es ihre pflicht, dafür zu sorgen, dah der Staatsführung ein welt­anschaulich stabiler Charakter ver- liehen wird. Sie hat daher den geschichtlichen Befehl zu erfüllen, in ihrer Organisation die Voraussetzung zu schaffen für die Stabilisierung der Führung int Staat durch die Auslefe, Aus- bildung und Abstellung tiefer Führung. Sie mutz dabei den Grundsatz vertreten, datz alle Deutschen weltanschaulich zu Ra­tionalsozialisten zu erziehen sind, datz weiter die besten Rationalsozia­listen Parteigenossen werden, und dah endlich die besten Parteigenossen di/ Führung des Staates übernehme«.

(Heilrufe und Händeklatschen.)

Die 3bee bet $eIbftt>erIetbigung unb bamit bet Wehrpflicht besitz, ihren organi- fatorifdjen halt unb Musbtucf im Heere. Die nalianalfozlalislifch« 3bee hat ihren organifatorifchen Sih >n bet Varlei. Die Partei repräsentiert die politische Auffassung, das politische Gewissen und den politischen Wil­len. (Begeisterte jubelnde Zustimmung.)

Ihre Aufgabe ist es, erstens für die ihrer Weltanschauung entprechende Führung des Volke» auf allen Gebieten des Lebens zu sorgen, und zweitens diese politische Auffassung in die dauernde Ordnung eines festen Sy­stems zu bringen und damit für alle Zukunft sicherzustellen und zu stabilisieren. Sie hat daher den geschichtlichen Auftrag zu erfüllen, die inner- volkliche Substanz unseres Volkes zu unter­suchen, kennen zu lernen mit allen ihren Werten und Schwächen, und sie hat aus ihrer gewonne­nen Einsicht die praktischen Folgerungen zu ziehen.

I. Sie hat im gesamten nationalen wirken auf allen Gebieten des Lebens aus diesen Er­kenntnissen heraus die grotzen Ziele zu sehen und zu bestimmen.

II. Sie muh das tatsächliche öffentliche Leben in Heberelnftlmmung bringen mit den pflichten, die sich aus diesen Been­gungen des inneren Wesens unseres Volkes er­geben.

III. Sie hat diese Aufgabe dabei zuver­sichtlich und selbstsicher zu erfüllen, ohne sich im geringsten beirren zu lassen durch den ihr zugetragenen Zweifel an der Berechti­gung eines solchen Unterfangens. 3n der Tat­sache ihrer geschichtlich unbestreitbaren Existenz

Dieser Ralionalsoziallsrnus aber ist dann die weltanschauliche Grundlage der Existenz und damit der Organisation des Deutschen Reiches als nationalsozialistischer Staat. Sie ist als Weltanschauung wenn sie sich nicht selbst preisgeben will gezwungen, intole­rant z u fein (lebhafte Zustimmung), d. h. die Richtigkeit ihrer Auffassungen und damit auch ihrer Entscheidungen unter allen Umständen zu vertreten und durchzusehen. (Wiederholte Zustimmung.) Der eine solche geschichtliche Mission übernimmt, der hat sich harten Prinzipien zu unterwerfen. Rur här­teste Grundsätze und eine eiserne Entschlossenheit vermögen es, eine in­folge ihrer innerlich nicht ganz einheitlichen Zusammensetzung ohnehin belastete Ration zu einem widerstandsfähigen Körper zusammen- zusügen und damit polltifch erfolgreich zu führen.

fcnen.

Durch viele Jahrhunderte fand auf der Ebene dieser beiden Erscheinungen die staatliche, d. h. äußerlich organisatorische Zusammensas- fung der deutschen Stämme statt. Un­zählig sind die Opfer, die dieser Prozeß erfor­derte, tragisch das Schicksal zahlreicher dabei Gestürzter und Gefallener. Wie grotz aber auch die Irrungen und Wirrungen in diesen Zeiten gewesen fein mögen, in diesem pendelschlag und Wellenspiel der Jahrhunderte vollzog sich den­noch unter schmerzvollen Wehen die Geburt der deutschen Ration.

Als die religiöse Krise über das deutsche Volk hereinbrach und das Christentum sich in Kon­fessionen aufzuspalten begann, verschob sich all­mählich die Bedeutung der einen Basis unserer ger­manischen Staatenbildung immer mehr zugunsten der zweiten. Die unsicher gewordene weltanschauliche Grundlage ließ die Organisationsform des rein

Der Zwang zur Unbedingtheit sichert allein das Leben der Ration

Der Sozialismus als Grundlage von Volk und Heer Oie höchste Fähigkeit an dem ihr gebührenden platz.

liegt die pflicht zu diesem Handeln, (Beifall) in dem L r f o l g ihrerArbeitdie nachträglich feftgeftellte Berechtigung. Diese Berechtigung aber entzieht die Geschichte erfahrungsgemätz nur dem, der entweder zu schwach war, vor ihr zu bestehen oder zu unfähig und damit zu un­geeignet. (Händeklatschen) Gottes Gnade wird auf die Dauer nur dem zuteil, der sie verdient.

Wer aber im Namen eines vom Allmächtigen g» schaffenen Volkes spricht und handelt, handelt s, lange in diesem Auftrag, als er sich nicht an bei Existenz und der Zukunft des in seine Hand gelegt» Werkes des Schöpfers versündigt. (Tosende Zustlw mung, Bravo- und Heilrufe.) Daher ist es gut, baf die Eroberung der Macht stets mit schwerem Kamp, verbunden ist. Was selber schwer erobert wurde wird zumeist auch tapferer verteidigt. (Beifall.) Lt stabiler aber das Regime der Staaten ist, um |i größer der Nutzen für die Völker!

Denn es nun die Aufgabe der Partei ist, eine

- Der Ausgangspunkt der nationalsozialistischen Lehre liegt nicht im Staat, sondern im Volk, d. h. um die Richtigkeit, mithin Zweckmäßigkeit der äußeren volklichen Örganisationsformen überprüfen, beurteilen und korrigieren zu können, ist es not­wendig, über sie als Mittel hinweg den Zweck zu begreifen. Deshalb liegt der Brennpunkt jeder na­tionalsozialistischen Betrachtung in der leben­den Substanz, die wir nach seinem geschicht­lichen Werdegang als deutsches Volk bezeichnen.

Dor 2000 Jahren war dieses Volk als reale Er­scheinung nicht vorhanden. Daher bauten die später erstehenden germanischen Staatsbildungen ihre Existenz auf anderen Grundlagen auf. Heute aber ist dieses Volk eine geschicht­liche Realität geworden, es lebt unb es gibt uns damit zum ersten Mal die Möglichkeit, Mittel und Zweck genau zu unterscheiden. Indem wir nun im Volk das Bleibende und Seien» d e erkennen, sehen wir in ihm den einzigen Zweck. Seine Erhaltung erst schafft die Voraussetzung der Existenz und Wirksamkeit von Ideen. Umge­kehrt läßt seine Vernichtung alle Ideen als wert- und wesenslos erscheinen. Auch Religionen haben nur dann einen Sinn, wenn sie der Erhal­tung der lebenden Substanz der Menschheit die­nen. (Lebhaftes Händeklatschen.) Denn sind erst die Völker als solche zugrundegangen, blei­ben weder die Religionen n och d i e Staaten als Ewigkeitserscheinungen übrig. (Er­neute Zustimmung.) Jedes Volk nimmt in seinen völkischen Tod auch die es beherrschenden politischen und religiösen Erscheinungen und Ideen mit. Da sich aber im menschlichen Leben so oft die Mittel allmählich als Zweck zu fühlen beginnen, ist anzu­nehmen, daß z. B. wie immer auch die Priester der Azteken genau so wie die der Inkas überzeugt waren, und es damit behaupteten, daß diese alten Mexikaner für sie und ihre Lehren geschaffen waren. Allein indem diese Völker zugrundegingen, ist auch von den Lehren und Priestern nichts mehr

So wenig aber wie der krankhafte Pazifist die Härte und Ausschließlichkeit der preußischen Er- ziehung in der Armee begreifen will, so wenig wollen heute manche einsehen die Notwendigkeit der nationalsozialistischen Unduldsamkeit, d. h. aber in Wirklichkeit ihres selbstsicheren Derantwortungs-

Ungewollt und unbewußt bauen sich alle mensch­lichen Berufe nach Veranlagungen auf. Die Be­rufswahl ist nichts anderes als die Wahl, die die Berufe vornehmen, indem sie die für sie geeigneten Menschen an sich ziehen. Die solideste deutsche In­stitution der Vergangenheit war die, die am schärf-! ften diese Auswahl zu ihrer eigenen Ergänzung betrieb, nämlich das Heer. So wie die Armee sich bewußt auf einer Auslese der sich zum Waffen­handwerk hingezogen fühlenden Menschen aufbaut, so muß es umgekehrt die Aufgabe der Partei sein, in ihrer Organisation die zur politischen Führung fähigen Elemente der Nation zu sammeln und zu fördern. (Bravo und Händeklatschen.) Diese Be­fähigung hat aber mit Kapital, Bildung, Geburt usw. genau so wenig zu tun, wie auch die Fähig­keit zum Soldaten nicht abhängig ist von sonstigen bürgerlichen Eignungen. (Brausender Beifall.) Aus­schlaggebend ist ausschließlich die innere Ver­anlagung und damit Eignung. Sie ist zugleich die Berufung. So wie die Armee dieser be­wußten Berufung die dauernde Heimstatt und da­mit wieder die Voraussetzung für die innere Fort- erhaltung und die äußere Auswirkung dieser Fähig­keit gibt, so muß die Partei in ihrer Organisation der politischen Berufung die Form der äußerlich sichtbaren Erscheinung und damit die Grundlage und Möglichkeit des Aus- und Weiterbildens geben.

Die parlamentarisch-demokratisch-konstitutionelle Monarchie oder die parlamentarisch-demokra- lifche Republik waren für Deutschland unmöglich und früher oder später zum Zu­sammenbruch bestimmt. Ueberhaupt geht es ein­fach nicht an, eine Gemeinschaft aufzubauen nach zwei oder drei sich gegenseitig unbedingt widersprechenden Grundsätzen. Es Ist nicht möglich, den Grundsatz der allgemeinen Gleichheit zur Basis des politischen Lebens und umgekehrt den Grundsatz der individuellen Ver­schiedenartigkeit des Wertes zur Basis des Wirtschaftslebens zu bestimmen. (Stürmische Zustimmung.) Es ist nicht möglich, die Staats­verwaltung und die Armee aufzubauen auf dem Gesetz der persönlichen Verantwortlichkeit, die politische Gesamtftaatsführung aber auf dem Gedanken der parlamentarischen Demokratie und damit der persönlichen Verantwortungs­losigkeit. (Händeklatschen.) Ls war unmöglich, die individuelle Verschiedenartigkeit der Leistun­gen und damit der verschieden gegebenen Eln- sluhnahmen politisch zu leugnen, wirtschaftlich jedoch in seiner Auswirkung zum Privateigen­tum anzuerkennen.

Aus dieser Zerrissenheit der grundsätzlichen Auf­fassungen des parlamentarisch-demokratischen Rei­ches erklärt sich auch die Unsicherheit und da­mit unentschlossene Halbheit in der Stellung­nahme zu den es bedrohenden Gefahren. Und hier

-em-lnhelt nützt, indem sie auf allen Gebiet«, bet Lebensführung und de» Lebenskämpfe, zunächst in ihrer eigenen Organstatton d e t höchsten Fähigkeit die größte Bet- antwortung übertragt.

Go wie die Arme- als in sich geschloffene Jnsti, tution aber nicht nur sich selbst als militärisch Führung des Volkes erhält, jonbem jugtM). bil Aufgabe besitzt, das gesamte Volk tm Sinne ihr, militärischen Mission zu erziehen, auszubiHen uh zu formen, fo hat die politische Part« die Ausgabe nicht nur als die tragende Organisation d-i politischen Führung s°^ulebm f°nden die Nation im Sinne ihrer Lehr auf fassung fort' gesetzt zu erziehen, aus- und lveUerzubilde^ und dabei die als fähig erkannten, ersichtlich Don der Vorsehung selbst wieder zur Führung beruf«, nen Volksgenossen in den inneren Verband '.yrer Organisation zu übernehmen. (Bravorufe, Hand«, klatschen.)

endlich im Staate des absoluten König-> t u m s ihren letzten und dann wieder ab klingend en Ausdruck fand. Denn wenn die konfessionelle Spal­tung die religiöse Plattform erschütterte,dann zer- kümmerte die Geistesrichtung der f r an 3 o f 11 ch e n Revolution die monarchisch-staatliche. Das Fer­ment der Dekomposition, wie Mommsen das Juden- tum nennt, begann, sich die Gedanken eines volks- verbundenen sozialen Gewissens anzueignen, um sie in ein ebenso unsinniges wie gefährlich wirksames Gegenteil zu verwandeln und dann als mar x i N l- s ch e n Sozialismus auf die Menschheit loszu­lassen. lieber den Umweg der formalen parlamenta­rischen Demokratie erfolgte die Auflösung des Königtums und damit des rem orgamfaton-

schen Staates.

Daß die christlichen Konfessionen durch die Beteili- qunq an der parlamentarischen Demokratie in die Ebene dieses Kampfes der Anarchie herabstiegen, hat die langsame Auflösung nicht zu verhindern ver- macht, wohl aber dem Christentum unfag- barenSchadenzugefügt. (Stürmischer Bei- fall) Denn wer unter dieser Voraussetzung ferne politische Betätigung sucht, würde ob gewollt oder ungewollt Verbündeter des interna­tionalen Marxismus und hilft mit an der Zerstörung der Existenz dieses unter ganz anderen Voraussetzungen einst entstandenen und gewachsenen staatlichen Gebildes. (Erneuter Beifall). Jede Mit­arbeit auf dieser Ebene bedeutet die Anerkennung der Prinzipien, unter denen die Auflösung stattfand, bedeutet die Zustimmung zu Erscheinungen, Vor­gängen und Methoden, die in ihrer inneren Un­wahrheit und, vom deutschen Standpunkt aus ge- sehen, Unlogik dem Staat und der Nation nur zum Schaden gereichen konnten.

war entscheidend, die bewußte Methode b e s I Marxismus, bestimmte, als ausschlaggebend und wichtig erscheinende Grundsätze und Grundlagen der volklichen und staatlichen Moral abzulehnen und durch konkrete Auffassungen zu er- setzen. Denn damit wurde der Verbrecher gegen die menschliche Gesellschaft aus der Verein­samung gelöst und zum Glied einer neuen Gemeinschaft erhoben. Indem der Lan- desverrat als Tugend gepriesen wird, entgeht der Verräter der Verachtung. Indem die Feig­heit vor dem Feind eine offene Verherr­lichung erfährt, wird der Feigling zum Helden verwandelt. Da man den D i e b st a h l als Kor­rektur einer unrichtigen Enteignung feststellt, erhebt sich der Dieb zumBaumeister einer neuen Ge-1 sellschaftsordnung. Da der Mörder nur als das! Ergebnis einer unglücklichen soziologischen Beran-! lagung erklärt wird, wird er am Ende noch vor der Gemeinschaft als bedauernswertes Opfer bemitleidet. Jede Tugend wird auf diese Weise zur Untugend und jede Untugend zu einem neuen Ideal. Diesem Sturm des bolschewistischen Judentums mußte der demokratische Staat in sei­ner Unsicherheit fast automatisch und wehrlos er­liegen. Die Monarchie versagte demgegenüber ebenfalls genau so wie Die christlichen Konfessionen. (Tosender Beifall.) Sie alle waren in ihrem Wider­standsvermögen unwirksam gegenüber diesem neu­artigen Angriffsverfahren. Daß eine Reihe anderer Staaten darüber noch nicht zusammengebrochen sind) beweist nicht das Gegenteil, sondern immer nur die lange Dauer solcher geschichtlichen Prozesse. (Er­neute starke Zustimmung.)

Eine wirkliche Rettung jedenfalls ist nur dort gelungen, wo aus der Tiefe der völ­kischen Lebenskräfte in Idee und Form eine neue Abwehr einsetzte.

Diese Abwehr kann nicht erfolgreich fein, wenn sie sich auf rein passive kampshanblungen be­schränkt. Sie hat nur bann Aussicht, endgül­tig der bolschewistischen Zerstörung Herr zu. werben, wenn sie, aus einer unangreif­baren Weltanschauungsgrundlage aufbauend, zu einer positiven Gestal­tung der volklichen Existenz und damit auch der staatlichen Fassung gelangt, hierzu ist aber vor allem nötig, für die richtige Beurteilung der völkischen Probleme als Ausgangspunkt einer allgemeinen Betrachtung festen Boden unter die Füße zu bekommen. Ganz gleich wie man sich das Weltbild gestaltet. Immer wird der Stand­punkt des Betrachters ausschlaggebend sein.

Höhe unumstößlicher Toisachen: Erstens dos Ehri- Staatlichen immer ftärfer i>«rDOrtrtejjn- tbi stentum bot dieser ersten germanischen Etaatsbil-" h»« nhloIutEn fcontfl

Dung, d. h. dieser ersten Zusammenfassung aller deutschen Stämme zu einer höheren Einheit das weltanschaulich-religiöse und damit moralische gemeinsame Ideengut. Es stürzte, was fiel, weil es fallen mußte, wenn unser Volk aus den Wirrnissen seiner kleinen Stammes- existenzen zur Klarheit und Kraft einer größeren staatlichen und damit volklichen Einheit empor­steigen wollte.

Zweitens: Das von der antiken Staatsidee her inspirierte Königtum als Ablösung des früheren Herzogswesens führte zu einer Organisation und vor allem zur stabilen Erhaltung des Geschaf-

oolution, das heißt der nationalsozialistischei g, Revolution, b. h. bie Machtübernahme muß attmalb > lich ihre Dollenbung finben in ber U e b e r n atyM ,, der Führung. Dies erfordere ein lang«! Uebergangsstadium. Da die Fermente biti j alten Staates, d. h. also der alten Parteiwelt, nid sofort restlos überwunden unb beseitigt roerbu i, konnten, ergibt sich an vielen Stellen bie Noto»' j bigteit einer sorgfältigen Ueberwachunq jj der noch nicht restlos nationalsozialistisch sicheiss stellten Entwickelung. Es kann daher vorkomm: .. Daß die Partei gezwungen ist, dort, wo der Lar der Staatsführung ersichtlich den Nationalsozialist' , schen Prinzipien zuwiderläuft, ermahnend^ j wenn notwendig, korrigierend einzugreis« ' (Brausender Beifall.) Allein auch diese Äorrettd kann heute nur mehr erfolgen über die von bu J Partei bereits besetzten und hierfür zuständigr-i nationalsozialistischen Staatseiffi r i d) t u n g e n und nationalsozialistischen Staat stellen. (Händeklatschen.) Das letzte Ziel aber mJ fein, durch die restlose Erfassung aller Deutschen tels der nationalsozialistischen Aufklärung unb Leh in ber Partei unb im Archängerkreis ben gesamt Volks- unb Staatsaufbau in ber Zukur überhaupt nur noch Nationalsozialist» °' zur Verfügung zu stellen.

bewuhtfeins. Der Vorwurf, bah solches Wesen Deutschen fremb sei, ist unsinnig. Es steht hier iN haupt nicht zur Diskussion was bem DeuW fremd oder nicht fremd sein soll (tosender sondern was unserem Volke nützlich^ (Jubel.) Vielleicht wird es auch dem Rekruten, A zum Heer einrückt, im Anfang fremd oorfomnil gegebenen Befehlen blind gehorchen zu müW (Heiterkeit.) Allein es ist der Gesamtheit nühW unb bamit am Enbe auch ihm selbst. (Starker fall.) Wenn eine Organisation bie Auslese ber 1 die ihr zugedachten Aufgaben geeigneten MenMj einmal mit Sicherheit in ihren Reihen oereiiwj geht auch auf sie das Recht über, bie g r u nj faßlichen Bebingungen aufzustellen für b< Bedingungen dieser ihrer erwählten Mission. 6»1 jedenfalls dem deutschen Wesen entsprechender, j träglicher und würdiger, durch eine harte polifcj Bewegung einheitlich unb mit Erf geführt zu werben, als burch bie Gewährt Des Auslebens bes Wesens unb ber Veranlagung ber Einzelnen in t a u f e n b Teile zu AerM] l e n und am Enbe gemeinsam ber Spielball «J überlegeneren, weil einheitlicheren Volkskraft U bamit fremben Staatsführung zu werben. (®^ mische, begeisterte Heilrufe.)

Unb bas möge jeder In Deutschland bedenkest Die Nationalsozialistische Partei hat Ungeheul^

Die Partei hat mithin aus ihrer Organisation für die Zukunft dem deutschen Staat die oberste und all- übrig geblieben. I gemeine Führung zu geben, und zweitens durch ihre

Wenn es heute der Bolschewismus fertig ßel)rtätigteit bem natiD^^aWalifti|^d)en Staat bas

brächte, gewiße Völker auszurollen. dann tvür- ihn tragende ^/'°n°lst>z>°I,ststch- Volr zu erziehen,

den weder staal.lche noch religiöse vorslellun- ^7^ ergibt MJ.e ^g^erung gen ober Lehren oder sonstige organisatorische y staatsaufgabe ist die Fortführung ber hi- Erscheinungen davon übrig bleiben. Die Vor- ftorifd) gewordenen und entwickelten Derwal- sehung hat, indem sie den Menschen schuf, in hing ber ftaatlicfjen Organisation im ihm auch unb in seiner Erhaltung den Zweck Rahmen unb mittels ber Gesetze.

des menschlichen handelns geschaffen. (Großer Parteiaufgabe ist:

Beifall.) Es kann daher bas Ziel jeder Idee Aufbau ihrer inneren Organisation zur Her- und jeder Einrichtung in einem Volk urfprüng- Stellung einer stabilen, sich selbst forterhaltenden ewi- llch und natürlich nur sein, das von Gott ge- gen Zelle der nationalsozialistischen schaffene Volk als Substanz körperlich und geistig Lehre.

gesund, ordentlich und rein zu erhalten. 2. Die Erziehung des gesamten Dot- Aus der Annahme dieses Grundsatzes ergibt sich k e s im Sinne der Gedanken dieser 2dee.

der erste Maßstab für die Prüfung aller Erschei-1 3- Die Abstellung der Erzogenen an nungen, und daran sind sie zu meften, ob sie ab- den Staat zu I-mer Führung und °h feine stralt genommen richtig sind, oder nicht, d.h. rich. Gefolgfchast. Im übrigen gilt das Prinzip der Re. tig im Sinne ihres Nutzens für die Bolkserhaltung Ipektierung und Einhaltung der beiderfeltigen Kam- ober schädlich infolge ber burch sie geförberten petenzen.

Schäbigung ober gar der drohenden Vernichtung Dies ist dasZiel.

eines Volkes. Ist aber damit der Sinn des Allerdings befinden wir uns auch heute noch Lebensringens und -kämpfens geklärt inmitten der Liquidierung einer Re- und anerkannt, fo ist uns dann nur die Aufgabe1 gestellt, bie Voraussetzungen für bie Er- ü 11 u n g dieser Zweckbestimmung zu suchen und zu sichern. Wenn die Nationalsozialiskische Partei ihrem Zweck als Mittel dienen will, bann muh sie zunächst der politischen Führung der Nation jene Auslese sichern, die auf fast allen Lebensgebieten ftattfinbet unb somit bort tat­sächlich als Führung vorhanben ist.