Ausgabe 
17.5.1935
 
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jeder sein eigener Wettermacher ist. Inzwischen haben aber die Mutigen längst entdeckt, daß auch der Regen seine Reize hat. Wie das Wetter tollt und tobtl Prächtige Reflexe, blanke Tropfen ... und die Fülle komischer Situationen, die er uns beschertl Diese Frische, diese Lustig­keit des Regens müssen Sie im Bilde festhalten. Sie zweifeln, ob Sie s können? Nun, dann lassen Sie sich einmal vonS. G.", dem neuen ortho­chromatischen Feinkornfilm derKodak" helfen t Seine Bilder werden auch bei Regenwetterwirk­lichkeitsnah und lebensecht. Hohe Empfindlich­keit und Lichthoffreiheit sind bei einem solchen Material selbstverständlich. Und dann sein feines KomiS. (-."-Vergrößerungen sind ein­fach begeisternd.

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Naturschutz ist DottSsache geworden! Wegweisend gingen die führenden Männer bet neuen Reiches voran, sicheren dem deutschen Waid und Wild wirksamen gesetzlichen Schuh und zeigten planvoller Dolkstumsarbeit große, edle Ziele auf. Dieses grundlegende Äuch über den Naturschutz aus der Jeder des Leiters der deutschen Traturschuhbewegung geht jeden einzelnen Volksgenossen an. Ss gilt, die natürliche Schönheit unserer Heimat in liebevoller Sorge und naturverbundener Gemeinschaftsarbeit zu erhalten für um und

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Thingplatz, der von einer wundervollen Dirken- gruppe umgeben ist, werden wertvolle Unterhal­tungsfilme gezeigt werden. In vier Dortragssälen werden allabendlich stets andere Darbietungen vor­geführt, um dadurch dem Geschmack der verschiede- nen Nationen Rechnung zu tragen. Auf sportlichem Gebiet stehen den Teilnehmern besonders schöne Einrichtungen zur Verfügung. Eine mit den mo­dernsten Geräten ausgestattete Turnhalle, sowie ein Hallenschwimmbad mit einem 50 Meter langen Schwimmbecken, dessen Dach verschiebbar ist und vollständig bei gutem Wetter geöffnet wird, wird die Mannschaften begeistern. Sogar ein künstlicher See wurde angelegt, um den Ruderern Möglichkeit zur Ausübung ihres Sports zu geben.

Ls kann beginnen!

Bereits im Juli nächsten Jahres werden die aus­ländischen Gäste eintreffen, die einige Zeit zur Akklimatisierung brauchen, um während der Kampf­tage ihre Höchstleistungen zu zeigen. Noch ist in Döberitz das Feld von Maurern und Handwerkern beherrscht. In einigen Monaten jedoch werden die Vorarbeiten zur XI. Olympiade beendet sein, und stolz kann Deutschland seine internationalen Gäste aufnehmen, mit dem herrlichen Gefühl, ihnen eine zweite Heimat zu bieten.

Naturschutz im Dritten Reich

Einführung in Wesen und Grundlagen zeitgemäßer Naturschutzarbelt von Prof. Or. Walther Schoenichen

Direktor der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen und Leiter der Fachstelle Naturschutz im Reichsbund Volkstum und Heimat

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Ein Dorf ohne Frauen.

Der gesamte Betrieb wird ausschließlich von Män­nern verwaltet. Frauen ist der Eintritt streng ver­boten! Wie man hört, werden sogar die weiblichen Olympiakämpfer anderweitig untergebracht werden. Dieses Dorf ohne Frauen bietet 3500 Personen Platz und ist in weitem Umkreis eingezäunt und bewacht, um so die Mannschaften vor dem störenden Besuch Unbeteiligter zu schützen. Wer einen Teilnehmer be­suchen will, muß sich in die besonders stilvoll aus­gestatteteEmpfangshalle der Nationen" begeben, wo er von den Attaches der Mannschaften begrüßt und nach seinen Wünschen befragt wird. Telepho­nisch wird das betreffende Mannschaftsmitglied dann über den Besuch unterrichtet.

Alle Läden verpachtet.

In dem großen Empfangsgebäude sind auch eine Reihe von Geschäftsräumen und Dienststellen unter­gebracht. Zwei Poststellen, eine Bankfiliale, eine Polizei- und Feuerwehrwache, sowie Wäschereien, Geschenkartikelbazare und Erfrischungsläden stehen den Mannschaften zur Verfügung. Milchmixer und Eishersteller wurden verpflichtet und werden in den heißen Tagen den Kämpfern die nötige Erfrischung bieten. Außerdem gibt es einen Kaugummiladen, der sämtliche Kaugummisorten der ganzen Welt sei­nen Kunden zum Verkauf anbieten wird. Ein der­artiges Unternehmen ist einzigartig und dürfte von den Freunden der Gummibonbons geschätzt und be­wundert werden. Sämtliche Läden sind schon heute verpachtet!

künstlicher See und Freilichtkino.

Aber auch für das geistige Wohl der Olympia­kämpfer wird in weitestem Maße gesorgt. Auf dem

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Das für den 16. Juni geplante Feldbergfest muß wegen des Reichshandwerkertages in Frankfurt am Main auf einen späteren Termin, der noch be­kanntgegeben wird, verlegt werden.

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ausstattungen zu kleinen Prunkstücken der Olym­piade werden. Jedes Haus ist in 10 bis 12 Zimmer eingeteilt, in denen jeweil» zwei Betten stehen. Außer diesen Schlafräumen stehen den Sportlern modern angelegte Bade- und Duschräume, sowie ein größerer Gesellschaftsraum zur Verfügung. Wie man hört, soll jedes Haus den Namen einer an­deren Stadt tragen. Schon heute bewerben sich viele deutsche Städte um diesePatenschaft".

Internationaler Speisezettel.

Besonders interessant wird es in dem großen Wirtschaftsgebäude zugehen. Dieses Wirtschaftsge- bäude nimmt u. a. auch das gesamte Personal des Olympia-Dorfes auf. Das riesige Haus beherbergt unzählige Kochherde, denn das Essen für die Sport­ler wird in vierzig verschiedenen Küchen zubereitet, da die einzelnen Nationen meist eine bestimmte Kost bevorzugen und eine Umstellung in der Ernäh- rung in dieser Zeit nicht zweckmäßig erscheint. So ist heute schon das Organisationskomitee der Olym­piade mit den Vertretungen der einzelnen Länder in Verbindung getreten, um die wichtigsten Koch­rezepte zu erhalten. Der internationale Speisezettel des Olympiadorfes wird gemeinsam mit der Leitung des Norddeutschen Lloyd zusammengestellt, der auch die Lieferung bestimmter Materialien übernommen hat. So werden Gewürze, die in Deutschland un­bekannt sind, herbeigeschafft, und jeder Sportler wird gern das Essen feiner Heimatküche zu sich nehmen. Einen Koch bringt jede Länder-Mannschaft selbst mit, so daß eine Garantie gegeben ist, daß es den

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Schon jetzt wird eifrig an den Vorarbeiten zur XI. Olympiade, die im Sommer 1936 in Berlin ausgetragen wird, gearbeitet. Unzäh­lige Männer sind bereits mit der Gestaltung der Kampfarenen, der Freilichtbühnen und Parkanlagen beschäftigt. Draußen in Döbe­ritz, 14 Kilometer von den Kampfstätten entfernt, wird das Olympische Dorf, das die Sportoertreter sämtlicher beteiligten Nationen aufnehmen wird, entstehen. Dieses Dorf wird von der Wehrmacht, und zwar vom Infan­terie-Regiment Döberitz, erbaut. Unser Ber­liner Mitarbeiter berichtet hier über das Aus­sehen und den Empfang dieser Heimat der fremden Sportler".

In Döberitz wimmelt es von Bauarbeitern und Architekten, Technikern und Gärtnern. Ein paar hundert großer Bäume mußten umgepflanzt wer­den, alte Mauern wurden niedergerissen, neue auf­gerichtet. Die Arbeit ist in vollem Gange. Mit besonderer Liebe und Sorgfalt wird dieses Dorf geschaffen, in dessen 150 Häusern die Olympia­teilnehmer wohnen sollen. Man weiß, daß äußere Einflüsse wesentlich die Leistungen der ausländischen Sportler beeinflussen können. Es ist deshalb höchste Pflicht der Erbauer dieses Wohnbezirkes, jeder Nation ein angenehmes Heim zu bieten.

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