Ausgabe 
17.5.1935
 
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Das polnische Volk am Sarge pilsudskis

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Japanische Marineoffiziere besuchen die Hitlerjugend.

Pensionen mit bisher deutschen Namen tragen nun­mehr die BezeichnungenBittoria",Aosta", Patria",Dolomiti",Alto-Adigo",Venezia" usw. Im Meraner Rathaus wurde die Urkunden­tafel mit dem Hinweis auf den Bau des Rathauses unter Bürgermeister Dr. Markart und Ingenieur Pernter entfernt und an ihrer Stelle eine Tafel mit dem Wortlaut der Siegesbotschaft des Generals Diaz vom November 1918 ange­bracht.

Scberi-Bildmaterndienst

2n feinem Testament bestimmte Marschall Pil- s u d s k i, daß sein Herz nach Wilna gebracht und dort zu Füßen der sterblichen Ueberreste seiner Mutter beigesetzt werden soll. Unser Bild zeigt die silberne Urne, in der sich nun das Herz des toten Marschalls befindet.

den, das bis zur Ueberführung in einer Urne aus Kristall im Schloß aufbewahrt wird. Der Sarg des polnischen Nationalhelden ist außen mit getriebenen Silberplatten belegt. Eine Kristallscheibe im Sarg­deckel läßt das Gesicht des Toten sichtbar werden. Gleich unter der Scheibe sieht man auch ein schlich­tes Kreuz, etwas tiefer ein metallenes Brustschild der Offiziere der Ersten Legion und das kleine Bild der Muttergottes der Ostra Brama in Wilna. Dieses Bildchen hat der Marschall seit seiner frühe­sten Jugend, während seiner Schulzeit, in den Jah­ren der Verbannung in Sibirien, bei seinen Kämpfen als Führer der Legion während des Weltkrieges bis zur Todesstunde bei sich getragen. Der übrige Teil des Sarges ist mit ei neN gro-

mit den feierlichen Erklärungen des Führers, wo- nach es zwischen Deutschland und Frankreich keine territoriale Meinungsverschiedenheiten mehr geben hoffen dürfe, datz noch Möglichkeiten für eine Aussprache mit Berlin beständen. Man müsse sich fragen, warum Deutschland nicht bereit sein sollte, die Abscheu vor einem gegenseitig gen Beistandspakt mit Rußland zu über« winden. Deutschland selbst sei nicht bedroht. Nie. mand werde es angreifen. Sowjetrußland habe augenblicklich wichtigeres zu tun, als diesen An­greifer zu spielen. In Frankreich denke niemand daran, Deutschland in seiner Ehre zu kränken. Jnr Gegenteil, man erkenne seine Fähigkeiten auf dem Gebiete des Handels, der Industrie und der Wissen­schaft ebenso an, wie seinen Geist der Disziplin und seine militärischen Tugenden, verbunden mit seinem starken Patriotismus. Der kleine formooll. endete Höflichkeitsbeweis Deutschlands gegenüber Petain werde dazu führen, daß Deutschland in den Herzen der Franzosen an Achtung gewinne, heute mehr denn -je, weil die Voraussetzungen für eine gegenseitige Aussprache gegeben seien.

Ministerpräsident Göring nach Warschau abgereist.

Berlin, 16. Mai. (DNB.) Ministerpräsident General Göring hat heute abend mit dem fahr« planmäßigen Zuge nach Warschau Berlin verlassen. In seiner Begleitung befinden sich als Vertreter der Wehrmacht General der Infanterie von Bock für die Reichswehr, Konteradmiral W i tz e l für die Reichsmarine und Generalmajor W e f e r für die Reichsluftwaffe, Oberstleutnant Bodenschatz und Major Conrath. Während des Aufenthaltes in Polen ist dem Ministerpräsidenten der polnische Oberst von Morawski attachiert.

Boykott der »Gazeta Warszawska".

Warschau, 17. Mai. (DNB.-Funkspruch.) Der Verband der Reklamefachleute hat alle Firmen auf« gefordert, ihre Geschäftsbeziehungen zum Haupt« organ der national-demokratischen Partei derGazeta Warszwaska" abzubrechen, da ihr Verhalten beim Hinscheiden Pi l- s u d s k i s allgemeine Empörung hervorgerufen hat. Ferner haben auch die polnischen Zeitungsvertriebs­gesellschaften und die Verbände der Zeitungsoerkäu- fer beschlossen, dieGazeta Warszawska" nicht mehr zu vertreiben. Außerdem forderte der Bezirksverband Warschau der Lehrerschaft seine Mitglieder zum Boykott dieses Blattes auf. Die Gazeta Warszawska" hatte weder einen Nachruf für Pilsudski veröffentlicht, noch den Aufruf des Staatspräsidenten abge« druckt. Auch war sie ohne Trauerrand er- schienen.

wv , rüstung der Kampfgeschwader der

den - und Torpedo-Flugzeug, als Beob-!belgischen Luftflotte sein.

Wie di- Auslandspressest-lle ixt Reichsjug-nd- -uhrung mitieilt, befuchte eine Abordnung höherer apan,scher Marineoffiziere in B-gl-j. tung pon Admiral B e h n k e die Berliner HI. Die lapanstchen Gaste besichtigten di- Reichsjugendfüh.

-b|e -^.chssuhrerfchule in Potsdam, ein Jung, volkheim in Charlottenburg und ein BdM.-Heim in Friedenau. Die Japaner, die auf einer Stu- nenfahrt durch Deutschland begriffen sind, äußerten ich sehr begeistert über das Gesehene. Sie be­geben sich von Berlin nach Kiel, um die Einrich- tungen der Marine näher kennenzulernen.

England im Abessinienkonflikt in der Zwickmühle.

ßen Fahnentuch bedeckt, das das Hoheits­zeichen der Republik Polen, den weißen Adler, zeigt. Obenauf liegt der Säbel des Mar­schalls und feine Feldmütze.

Von der Decke der Kathedrale hängen riesige rot-weiße Fahnentücher herab, die über dem Sarg einen Baldachin bilden. Offiziere und Unteroffiziere der verschiedensten Formationen des Heeres halten mit blanker Waffe die Ehrenwache. Durch die schwarz verhängten Fenster dringt gedämpftes Licht. Tausende und Tausende ziehen' seit zwei Uhr nachts in langer, endloser Kette am Sarg vorbei. Sie grüßen zum letzten Male Polens größ­ten Helden. Geduldig warten weitere Tausende stundenlang vor dem Hauptportal, bis auch sie ein­gelassen werden. Stumm gehen sie Schüler, Soldaten, Bauern, Arbeiter, Männer und Frauen in schlichten dunklen Röcken durch den geweihten Raum.

Keine Mitgliedersperre für HZ. und BdM.

Berlin, 16. Mai. Die Pressestelle der Reichsjugendführung gibt bekannt:

Auf viele an die Reichsjugendführung gerichtete Anfragen wird mitgeteilt, daß eine Sperre für die Aufnahme in die Hitler-Jugend und den Bund Deutscher Mädel nicht erlassen und auch nicht beabsichtigt ist. Die vom Reichsschatzmeister der NSDAP, erlassene Verfügung, wonach die zur Zeit für die Partei bestehende Mitglie­dersperre bis zur endgültigen Regelung auch auf Angehörige der HI. und'des'BdM. ausgedehnt wird, ist von einigen Zeitungen mit Ueberschriften veröffentlicht worden, aus denen zu schließen ist, daß eine Mitgliedersperre für Hit­ler-Jugend und BdM. erlassen sei. Wie aus der Verfügung des Reichsschatzmeisters hervorgeht, ist aber lediglich die schon bestehende Sperre' für die Aufnahme in die NSDAP, nunmehr auch ausge- dehnt worden auf die Aufnahme von Mit­gliedern aus der HI. und dem BdM die im allgemeinen mit ihrem 18. Lebensjahr in' die Partei übergeführt werden. Eine Aufnahme in die HI. und den BdM. wie auch in das Deut- che Jungvolk und die Jungmädel in der HI. ist nach wie vor möglich.

Marschall Petain, der britische Feldmarschall Lord Cavan und der belgische General Ter- monia sind um 20 Uhr mit den militäri­schen Abordnungen ihrer Länder zur Teilnahme an der Beerdigung Marschall Pilsudskis e i n g e tro f f e n. Sie wurden am Bahnhof von dem stellvertretenden Kriegsminister General Ka- U-rzycki und dem Generalinspekteur Rydz - Smigly sowie zahlreichen höheren Offizieren und einer Ehrenkompanie begrüßt. Um 21 Uhr traf Laval mit den Herren seiner Begleitung von Moskau kommend ein. Er wurde von Außenmi­nister Beck und den Botschaftern Frankreichs und der Sowjetunion willkommen geheißen.

Marschall petain

auf der Durchreise in Berlin.

Berlin, 16. Mai (DNB.) Auf der Durchreise nach Warschau, wo er bei den Trauerfeierlichkeiten für Marschall Pilsudski die französische Regierung vertritt, ist Donnerstag um 8.45 Uhr Marschall Petain in Berlin eingetroffen. Auf dem Bahnhof Friedrichstraße wurde er vom französischen Bot­schafter Francois - Poncet erwartet. I m Auftrag des Führers und Reichs­kanzlers und des Reichswehrministers von Blomberg war der Chef des Wehrmachtsamts, General von Reichenau erschienen. General von Reichenau zeigte dem Marschall Petain auf einer kurzen Rundfahrt im Kraftwagen die Haupt- ehenswürdigkeiten der Berliner Innenstadt. Mar­schall Petain verweilte bei dieser Gelegenheit kurze Zeit ihm Ehrenmal. Um 10 Uhr trat Marschall Petain vom Schlesischen Bahnhof aus die Weiter­reise an.

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Alle Pariser Blätter berichten über den kurzen Aufenthalt des Marschall Pstain in Ber- ün. Dabei wird besonders hervorgehoben, daß der Marschall in Begleitung von General von Rei­chenau das Ehrenmal unter den Linden besuchte. In derVictoire" beschäftigt sich Gustave Hervä eingehender mit dieser kurzen Reiseunter­brechung. Er wertet die Begrüßung Plains als Ichonen und ritterlichen Zug uni) erklärt, daß man E dieser Gest« besonükx- «rr Zusammenhang

DasFliegende Fort".

London, 16. Mai. (DNB.) DerEindecker für alle" wird voraussichtlich bald eine große Rolle in der englischen Luftflotte spielen. Trotz bisheriger strenger Geheimhaltung aller Einzel­heiten weiß man bereits, daß der neueHandley- Page-Eindecker" außerordentlich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten besitzt. Die Maschine, die mit Leichtigkeit eine Höhe von 7000 Meter erreichen kann, ist nicht nur als Jagd­flugzeug brauchbar, sondern ebenso als Bom-

achtungsmaschine, für Sanitätszwecke und schließlich als Transportflugzeug. Die Maschine besitzt u. a. eine vollständige Funkan­lage, ein Faltboot für den Fall einer Not­landung auf dem Wasser und eine besondere Schwimmvorrichtung, um das Flugzeug am Sinken zu verhindern. Außer dem Piloten kann die Maschine im Bedarffalle vier weitere Personen aufnehmen. Eine englische Flugzeug­baufirma hat, wieEvening Standard" meldet, ein fliegendes Fort" fertiggestellt, das als das schnellste und leistungsfähigsteKampf- flugzeug der Welt bezeichnet wird. Das Flugzeug soll eine Höchstgeschwindigkeit von 400 Stundenkilometern erreichen Es ist mit vier Maschinengewehren und einem 20 mm« Geschütz ausgerüstet. Im Juli werde die Ma­schine an einem von der belgischen Regierung veranstalteten Wettkampf gegen die Kampf­flugzeuge vieler Staaten teilnehmen. Der Preis die­ses Wettkampfes werde ein Auftrag für die Neu-

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Mackensen in Budapest.

Ehrung der Helden des Weltkrieges. Beim Neichsverweser.

Budapest, 16. Mai. (DNB.) Generalfeldmar­schall von Mackensen hat auf dem deutschen Heldenfriedhof einen Kranz niedergelegt. In Begleitung des deutschen Militärattaches, Gene­ral Fischer, des deutschen Gesandten, sowie der ihm zugeteilten Ofsiziers-Ehrenbegleitung traf der Feldmarschall in der Uniform der Totenkopfhusaren auf dem Ehrenfriedhof ein. Eine Offiziersabord­nung, eine Abteilung der Frontkämpfer, ehemalige Offiziere der Mackensen-Husaren, die Ortsgruppe der NSDAP, und die HI. hatten im Heldenfriedhof Aufstellung genommen. Der Feldmarschall richtete tief bewegte Worte an die Versammelten. Er ge­dachte der ruhmreichen ungarischen Armee, die dem deutschen Bundesgenossen bis zur letzten Stunde die Treue gewahrt und im Kampfe für die Heimat die schwersten Opfer gebracht habe. Es sei für ihn eine; besondere Ehre gewesen, im Weltkrieg das Kom-j mando auch über die ungarischen Truppen zu füh-, ren. Der Feldmarschall begab sich auch zu dem um! «arischen Heldendenkmal. Der Oberbefehlshaber der ungarischen Armee, General Shvoy, begrüßte den Feldmarschall, der unter den Klängen der deutschen und der ungarischen Nationalhymnen die Front der Ehrenkompanie abschritt und nach einer kurzen An­sprache einen Kranz am Denkmal niederlegte. Bei der Abfahrt wurde der Feldmarschall von der viel­tausendköpfigen Menge, die sich rings um den gro­ßen Platz versammelt hatte, stürmisch gefeiert. Um die Mittagszeit stattete der Feldmarschall dem Neichsverweser von Horthy einen Besuch ab. Unter Hörnerklang leistete die Palastwache des Reichsoerwefers in den alten traditionellen ungari­schen Uniformen dem deutschen Feldherrn die Ehren­bezeugung. Anschließend fand beim Reichsverweser ein Frühstück im kleinen Kreise statt.

Neue ZtalianisierungSmatznahmen in Südtirol.

Meran, 18. Mai (DNB.) In Meran wurde angeorbnet, daß alle Hotels oder Pensio­nen, die nur nach dem Besitzer benannt sind (wie z. B. Gasthof Kerfchbaumer, Pension Pit- scheider usw.), ihren Namen ablegen und italie­nische Bezeichnungen annehmen müssen. Gastwirten, die sich weigern, wird die Lizenz ge­nommen. So mußte u. a. das bekannte, von Reichs­deutschen stark besuchte Hotel 9t aff I inHotel Duomo" umbenannt werden. Andere Gasthöfe und»

Paris, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) Ein Sonderberichterstatter desJournal" glaubt zu wis­sen, daß man sich in sowjetrussischen Kreisen ernst- üch mit der Absicht trage, eine der zwölf Warschau, 16. Mai. (DNB.) Seit Mitter- FeVVrnJhhnhVmHml 332 0 9 £a u, u nd)t ist die St.-Jahannes-Kathedrale das Ziel uon tergrundbahn mitP ierre Laval und l Hunderttausenden

eine andere mitEden" zu benennen, um hierdurch gn der Mitte der Kathedrale steht auf hohem bie Tragwe, t e der politischen E n t w i ck- Katafalk der Sarg. Er ist a u s d e m H o l non u n 9 durn Abdruck zu bringen. Das Blatt fragt, Eichen gefügt, die auf der geliebten Wilnaer habt Ch J pSt? Selten hatte, in der Haupt-Heimaterde des Entschlafenen wuchsen. Dort eine m Dj-rjin (ky de7 an die° furchtbare ,Q °uch'°i"cher z seine letzte Ruhestätte fin- Rolle der Tscheka erinnere, einen Eden zu l finden. .. x $

wahrscheinlichen Austritt aus dem Völker­bund mit allen Folgen bedeuten, der zweite Weg würde die Preisgabe Abessiniens und eine weitere Schmälerung des Ansehens des Völkerbundes als Beschirmer der schwä­cheren Seite zur Folge haben. In beiden Fällen würde eine schwere Spannung in den internatio­nalen Beziehungen eintreten und zwar in einem Augenblick, wo oie Lage in Europa es drin­gend wünschenswert mache, weitere Verwicklungen zu vermeiden. Die Tatsache, daß Italien wegen der Lage in Oesterreich mehr durch Uneinig­keit unter den Völkerbundsmächten zu verlieren habe, als irgendein anderes Land, ermutige zu der Hoffnung, daß ein Krise vermieden werden könne. MahnendeStimmeauchaus Paris Paris, 17. Mai. (DNB.-Funkspruch.) Der Außenpolitiker desJournals" wendet sich gegen die Erklärungen Mussolinis vor dem italienischen Senat. Es sei sehr schön, so sagt er, mit Stolz zu erklären, man behalte 900 000 Soldaten unter den Fahnen und die italienische Rüstungsindustrie sei daraus eingestellt, allen Möglichkeiten gerecht zu werden. Dabei müsse man aber bedenken, daß derartige An­strengungen auf die Dauer undurchführ­bar seien. Daraus sei dann die einzige logische Schlußfolgerung zu ziehen, nämlich den Unruhe­herd zu beseitiaen. Am allerschwersten sei nun jedoch der abessinische Unruheherd auszu­merzen. Genf könne eher den Streit verschärfen als ihn beilegen. Die Zusammenarbeit der drei Mächte des Unabhängigkeitsoertrages von 1906 müsse mit ebenso viel Takt wie Zuruckhaltung in die Erschei­nung treten. Man könne sehr gut Zeit gewinnen, indem man das freundschaftliche Schiedsge­richt zusammenstelle, das im Artikel 5 des italie­nisch-abessinischen Vertrages von 1928 vorgesehen sei. Dieser Zeitgewinn werde aber nur dann nutz­bringen, wenn man aufrichtig den Willen zu einer Annäherung habe.

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baß sich die Tschechoslowakei der gegenwärtig einzig wirksamen Methode der Siche­rungoes Friedens gegen etwaige Friedens­störer anschließe. Der tschechoslowakisch-sowjet­russische Pakt fei einerseits ein Instrument de s Völkerbundes, anderseits die Aus­füllung feiner wichtigsten Lücke, näm­lich dort, wo die Aufgabe des Völkerbundes zur Erhaltung des Friedens aufhöre. Die Verpflichtun­gen, die Die Tschechoslowakei mit dem neuen Ver­trag übernehme, ständen weder zur politi­schen noch zur geographischen Lage des Staates in Widerspruch, und der neue Vertrag sei selbstverständlich auch im vollen Einvernehmen mit den übrigen Mit­gliedern der Kleinen Entente abge­schlossen worden. Der Vertrag berühre in keiner Weise die Interessen irgendeines Nachbarn der Tschechoslowakei und könne um so weniger Polen treffen. Der Vertrag fei auch niemandem ver­schlossen und vom Friedenswillen allen Staa­ten gegenüber getragen.

Ratlosigkeit

her französischen Marxisten.

Devisenverbrechen katholischer Orden.

Berlin, 16. Mai. (DNB.) Die Justiz- presse st elle Berlin teilt mit:

3m Rahmen des bereits durch Pressemitteilun- gen bekanntgewordenen Ermittelungsoerfahrens gegen katholiche Orden wegen Devisenverbrechen findet am Freitag die erfte Hauptverhand­lung vor dem Schöffengericht Berlin statt. Die Anklage richtet sich gegen eine Schwester des Or­dens der Vinzentinerinnen in Köln, der Devisen­verbrechen in Höhe von 250 000 Mark zur Last ge­legt werden.

Insgesamt laufen bei der Staatsanwaltschaft Berlin zur Zeit Ermittlungsverfahren gegen etwa 50 Orden und andere kirch­liche Stellen. Diesen wird zur Last gelegt, un­ter bewußter Verletzung der Devisenbestimmungen erhebliche Beträge zum Teil handelt es sich u m Millionen ohne Genehmigung der De­visenstelle ins Ausland verbracht zu haben. Das geschah einmal in der Weise, daß die Orden große Reichsmarkbeträge ins Ausland brachten, zum anderen in der Form, daß Auslandfor­derungen zum Ankauf von Ausland­obligationen verwandt wurden, obwohl die Anträge der Orden, diese Beträge ins Ausland zu transferieren, von den Devisenstellen im Inter- esse der Devisenbewirtschaftung a b g e l e h n t wor- den waren. Zur Durchführung ihrer Transaktionen bedienten sich die katholischen Orden der Univer- s u m - B a n k in Berlin und des Direktors die­ser Bank, eines gewissen Dr. Hosius, der im 3uni 1933 zur Erleichterung der illegalen Geschäfte in Amsterdam eine Filiale'der Bank ge- gründet hatte. In acht Fällen ist Anklage erhoben worden. Weitere Anklagen stehen bevor."

Paris, 17. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der Vor­sitzende der französischen Marxisten, Leon Blum, gibt imPopulaire" offen zu, daß der Leiter der Dritten Internationale, Stalin, die gesamte marxistisch-kommunistische Politik in Frankreich denke, um so weniger sei ihm dies verständlich. Er I DrummondberichtetdemKabinett 11 ntor ot no hörnrtlnn U ; I London, 17. Mai. (DNB. Funkfpr.)Times"

D-rlautbarung habe setzen kon- meldet aus Rom, dort fei bekanntgeworden, daß hin,,? tki"eJraInä°,1,d,C d°r Lan- einer der Hauptgründe für die Reife des britischen 7°77?'«un» gutheiße, fo .verurteil e er d , e- Botfchafters Sir Eric D r u m m o n d nach London, 7 b,e d° r zw e, i a h r, g e n Dl e n st - der fei, der britischen Regierung die i t a l i e - V.V b^i°"b°r°rdentl,chen He-r-skr°d,. Nische Haltung gegenüber Abessinien e" h" stimme versagt hatten. Stalm und die Stellung des Völkerbundes in ffrhnhSA6 e7e7Clt^.rantreÄ=d,S von der dem Streit zuerklären". Drummond war be- knin.n S.l. H-eresstark- abhange. Er gebe den- könnt,ich früher Generalsekretär des Bölkerbundes. Mkfrnn? 7.7.7 L V, b'° Em- Der Versuch italienischer Zeitungen, den Hinweis

Senn SÄrPf bcr auf den Vertrag von 1906 als un-

tcon S(um befurchtet öaft StQhn ftd) b'e 2Iu5roir. ro e j e n 111 d) abzutun, und die Unauffällig. inXJtr7*r U7:r|d,r77 ,po!'W Lage teil der Berichte über die plötzliche Berufung des 79exbs U7erle.^ hob?-.. Der britischen Botschafters nach London deuten aus die 2'5SHS af>Mr b.aburd sn,dt ?t[<4>«ern grfenntnis hin, daß Italien in rechtlicher Be-

i h r »r or n I £ Jtl^e P f von Ziehung keineswegs so einwandfrei dasteht, wie be-

?.h r er Ansicht abweichen, sondern gegen- hauptet wird

der' Landesverte'id?gung 'kse,'e^e! . ..Morning Post" erklärt, das Kabinett werde beibehalten wie bisher f>ctc -mer Sondersitzung mit der abefstni-

Die fommuniftikhe Angelegenheit beschäftigen.Morning Post"

zwischen der Erklärung Stalins und der Politik her ^eaieruna Haltung Italiens

brüten Internationale einen Ausgleich herzustellen. A? stoki? rnimlnfini VnL c r n f t e n

Sie betont, daß keinerlei ©eaenfähe be- e stehe. Muy olini habe an England und ständen. Der Kommunismus verurteile das Heer L l?r Jr* aIs ^Eerzeichner-

als solches nicht, verkenne auch nicht den ©ebanEen Sip^^itnrip^r6 ö0? 19^6nr01]

bes Dienstes für das Vaterland Er wolle l e b i a = ^'tglieder des Volkerbundsrates eine 21 r t lich fiir d °s ° rb °it- nde V ° l7 d °s Re ch § " of° rder u n g gerichtet. In dem Drei-

auf fein Heer auf fein Vaterland machte-Vertrag von 1906 verbürgen Italien, Frank- ° r ° b r n. Sowjetrußland st'-^ "einkn Staudamm

bes Kommunismus gegen ben französischen und den iL Qi f! n ® 1 ? E e- \ f!11 V 5- Diese deutschen Nationalsozialismus dar. Es sei n a t ü r J J Ä in VlÄ^bundssatzung b e =

lich, daß Stalin auf die Aufforderung Lavals bin n A ? f[SRebe11^eint Xa (a^en

den militärischen Maßnahmen Lavals zugestimmt Ak Ä I-affen* Unter liefen Umftanben Habe, man hätte von ihm nicht erroarten9fönnen, aenb mie fie ftCs

daß er sie ablehne. Die Hauptsache fei, daß bie ?CP Wrurfio« J u "x U1

Unterrebung greifbare Ergebnisse für die Verteidi- " che s zwischen den beiden Parteien ver-

gung der 8rieben5PoIitit ©oro etru^Iant)5 ergeben bunb5flhuna ftehe^nheT ^er­halte. y bundssatzung stehe oder den Dingen ihren Lauf

k Haffen solle. Der erste Weg würde einen Zusam -

P0lltl|a)C Propaganda smenstoß mit Italien in Genf und seinen

auf her Moskauer Untergrundbahn.