Ausgabe 
17.4.1935
 
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dagegen das Effektengeschäft. Die wertmäßigen Um­sätze weisen gegenüber dem Vorjahre eine Erhöhung um etwa 20 v. H. auf. Der Gesamtumsatz mit be­freundeten Genossenschaften ist 1934 gegen das Vor­jahr um rund 600 Millionen RM. auf 3,4 Milliar­den RM. gestiegen. Der Personalbestand des In­stitutes konnte im Berichtsjahr erhöht werden.

Mndermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rtnder-Nutzvieh-Markt stan­den 682 Stück Großvieh, 196 Fresser und 173 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 370 bis 500 RM., 2. Qualität 260 bis 350, 3. Qualität 130 bis 180; Schlachtkühe a) 280 bis 400, b) 100 bis 180; Rin­der, X'- bis Z4jährig 80 bis 130, %= bis zweijährig 130 bis 200, tragend 200 bis 400; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 25 bis 35 RM. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: anfangs leb­haft, später abflauend. Fahr- und Milchkühe stark gesucht.

* Erhöhter Hementabsatz im März. Der Zementabsatz belief sich nach Mitteilung des Deutschen Zementbundes im März auf 552 000 Tonnen gegenüber 328 000 Tonnen im Februar.

Khein-Mainische Mttagsbörse

Ruhig, aber freundlich.

Frankfurt a. M., 16. April. Das Näherrücken der Osterfeiertage mit ihrer längeren Verkehrs­unterbrechung machte sich im heutigen Börsenver­kehr schon stark fühlbar. Die Aufträge der Kund­schaft waren ziemlich klein und betrafen nur wenige Spezialpapiere, während die Kulisse sich reserviert verhielt, zumal besondere Anregungen nicht vor­lagen. Auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung der außenpolitischen Lage machte sich eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar. Bei nicht ganz einheit­licher Kursentwicklung war die Grundtendenz wei­ter freundlich.

Zu den ersten Kursen überwogen an den A k - tienmärkten leichte Befestigungen. Von chemi­schen Werten zeigte sich erhöhtes Interesse für Scheideanstalt zu 214,50 (212,50), auch Rütgers- werke fanden größere Nachfragen mit plus 0,75 v. H. ferner gewannen IG. Farben 0,50 v. $). auf 148,75, Deutsche Erdöl und Metallgesellschaft lagen eben­falls um 0,50 v. 5). freundlicher. Don Montanpapie­ren waren Harpener 0,90, Marisfelder 1 v. S). fester, Stahlverein mit 80,65 behauptet, anderer­seits Rheinstahl etwa 0,40 v. $). leichter. Kleine Um­satztätigkeit hatten auch Elektroaktien bei zumeist nur wenig veränderten Kursen, AEG. auf der er­höhten Basis gut behauptet, ebenso Gesfürel, Lah- meyer und Mainkraft waren geringfügig fester. Siemens bröckelten um 0,25 v. H. ab. Die gestern Abend noch ziemlich lebhaften Schiffahrtswerte lagen bei Börseneröffnung fehr ruhig, da neue Käufe ausblieben. Infolge leichter Gewinnmit­nahmen gingen Nordd. Lloyd auf 35,90 bis 35,75 (36,75) und Hapag auf 34,25 bis 34 (34,25) zurück.

Von sonstigen Werten eröffneten u. a.: Holzmann 0,50, Daimler 0,25 und Kunstseide Aku. 0,25 v. H. freundlicher. Kräftig erholt waren Reichsbankanteile mit 159 (157,50).

An den Rentenmärkten waren die Um­sätze nur klein, und auch die Kursveränderungen hielten sich in sehr engen Grenzen. Altbesitzanleihe und Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen gut behauptet, eine Nuance leichter lagen aber Zins­vergütungsscheine und Kommunalumschuldung. Don fremden Werten waren Mexikaner sehr still und vielfach nur knapp behauptet, so 5 v. H. Gold-Mexi­kaner mit 13,13 (13,25), 5 v. H. Silber-Mexikaner mit 5,75 (5,90). Dagegen zogen 5 v. H. Tehuantepec noch leicht an auf 7,65 (7,40).

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Um­satztätigkeit aus allen Marktgebieten sehr klein und die Kurse zeigten im Vergleich zum Anfang nur geringfügige Veränderungen. Die Grundtendenz blieb durchaus freundlich. Mäßig höher waren IG. Farben, auch Schiffahrtswerte holten einen Teil ihres Rückganges wieder auf. Fest lagen Eßlingen Maschinen mit 80,75 (79), ferner Rhein. Elektr. Mannheim mit 125 (123,25). Soweit sonst noch Kurse später zur Notiz kamen, lagen sie meist um Bruchteile eines Prozentes fester. Nur einige Montanpapiere bröckelten etwas ab. Ilse Genuß blieben unter Berücksichtigung des Dividendenab­schlages gut behauptet.

Am Rentenmarkt traten späterhin keine Ver­änderungen ein, nur die verschiedenen Stahlverein- Bonds notierten durchweg 0,25 bis 0,40 v. H. höher. Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen bei sehr kleinem Geschäft gut behauptet. Am Auslands­rentenmarkt blieb die Kursentwicklung für Mexika­nische Anleihen bei noch verhältnismäßig lebhaftem Geschäft weiter uneinheitlich. Im Freiverkehr zogen Ufa-Aktien auf 73 (70,50) und Barmag-Meguin auf 47,50 (45,50) an. Tagesgeld 2,75 v. H.

Abendbörse sehr still.

Die Abendbörse nahm bei im ganzen wenig ver­änderten Kursen einen sehr stillen Verlauf. Die Haltung blieb aber zuversichtlich. Mit Befriedi­gung nahm man von der aktiven Außenhandels­bilanz im März Kenntnis, wenngleich angesichts der bestehenden Zurückhaltuna keine stärkere An­regung hiervor ausgehen konnte. Etwas Ge­schäft ' hatten I. G. Farben und im Schiffahrts­markt Hapag. Großbank-Aktien blieben gesucht und waren weiter befestigt, ferner zogen Oden­wälder Hartstein auf 97 (94,50) an. Am Renten­markt lagen deutsche Anleihen kaum verändert, während mexikanische Werte angeboten wurden.

U. a. notierten: Altbesitz 113,25. 6 v. H. Stabl- verein 100,90, 5 v. H. Silber-Mexikaner 5,50, 3 v. H. do. 4,65, 5 v. H. äußer. Geld 13, Commerz­bank 89,25, DD-Bank 91,75, Reichsbank 159,50, Mannesmann 78, Rheinstahl 107,75, Stahlverein 80, Aku 53,65, AEG. 38.13, Scheibeanstalt 214, I IG. Farben 149 bis 148, Gesfürel 123,50, Schuckert 1106.25, Aschasfenb. Zellstoff 81, Hapag 34,25 bis 34.

Der deutsche Außenhandel im März.

Ausfuhrüberschuß von 12 Millionen Mark.

Die Einfuhr betrug im März 353 Mill. RM. Gegenüber dem Vormonat (359 Mill. RM.) ist die Gesamteinfuhrziffer somit leicht gesunken. Die Ausfuhr betrug 365 Mill. RM. gegenüber 302 Mill. RM. im Februar. Dies bedeutet eine Stei­gerung um mehr als ein Fünftel. Nach der Sai- sontenoenz war mit einer Zunahme der Ausfuhr zu rechnen, da der März in fast allen Jahren feit 1925 eine Ausfuhrsteigerung aufwies. Jedoch war die Erhöhung diesmal stärker als in irgendeinem der Vorjahre. Die Handelsbilanz schließt also im März mit einem Ausfuhrüberschuß von 12 Mill. RM. gegenüber einem Einfuhrüberschuß von 57 Mill. RM. im Februar ab.

Bei dieser Entwicklung ist zu berücksichtigen, daß die Rückgliederung des Saargebietes eine ge­wisse Verbesserung der Handelsbilanz zu Gunsten Deutschlands zur Folge gehabt hat. Während der bisher in der Handelsstatistik erfaßte Verkehr zwi­schen dem deutschen Wirtschaftsgebiet und Dem Saargebiet einen Einfuhrüberschuß für Deutsch­land aufwies, schließt der Warenverkehr des Saar­gebietes mit dem Ausland, der nunmehr in den Auhenhandelsnachweisen enthalten ist soweit die handelsstatistischen Unterlagen erkennen lassen im März mit einer etwa ausgeglichenen Bi­lanz ab.

Im einzelnen sind im Außenhandel des Mo­nats März folgende Veränderungen hervorzuheben: In der Gruppe Lebensmittel und Getränke hat die Einfuhr von Küchengewächsen, von Südfrüchten und von Eiern zugenommen. Demgegenüber find auf den meisten anderen Lebensmittelgebieten Einfuhrrückgänqe zu verzeichnen, so insbesondere bei Roggen, Fischen, Fischzubereitungen. In der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren sind Ein­

fuhrsteigerungen in erster Linie bei Wolle, Bau- und Nutzholz, Kautschuk und Mineralölen zu ver­zeichnen. Abgenommen hat die Einfuhr von Flachs, Hanf, Jute, Aluminium sowie Oelfrüchten und Oelsaaten. An dem Rückgang der Gesamtfer­tigwarenausfuhr sind Eisenerzeugnisse mit 4,9 Mill. Reichsmark und Textilfertigwaren mit 3 Mill. RM. beteiligt. Im übrigen halten sich die Veränderun­gen nach beiden Richtungen in engen Grenzen. I der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren ist uie Ausfuhr von Steinkohlen um 3,2 Mill. RM. höher astsgewiesen. Der Nachweis enthält in die­sem Falle erstmalig die Kohlenausfuhr des Saar­gebiets. An der Zunahme der Fertigwarenaus­fuhr find mit wenigen Ausnahmen alle Waren­gruppen beteiligt. Gestiegen ist die Ausfuhr von Walzwerkserzeu'gnifsen und sonstigen Eisenwaren um 10 Mill. RM., von Textilfertigwaren um 9,5 Mill. Reichsmark, von chemischen Erzeugnissen um 9,3 Mill. RM., von elektrischen Maschinen und elek­trotechnischen Erzeugnissen um 2,9 Mill. RM., von Papier und Papierwaren um 2,5 Mill. RM., von Maschinen um 2,4 Mill. RM. sowie von Waren aus Kupfer um 2 Mill. RM.

Frankfurter Obff- und Gemiifemarkt.

Frankfurt a. M., 16. April. Bei unverän­derten Preisen und befriedigendem Absatz war am O b st m a r k t das Angebot in deutschen Aepfeln sehr gering. Auch in amerikanischen Aepfeln war die Anfuhr ziemlich klein. Preise unverändert, Ge­schäftsgang lebhafter. Apfelsinen hatten unveränderte Preise und langsamen Absatz zu verzeichnen. Das Angebot ilt hier noch gut. Zitronen und Bananen hatten Höhere Preise aber geringes Angebot auf­zuweisen.

Am G e m ü s e m a r k t war die Zufuhr in Feld­salat ausreichend, in Kopfsalat, Radieschen und Rettich zunehmend, hingegen waren Gärtnerzwiebeln nur in ganz kleinen Mengen vorhanden. Die Preise für Zwiebeln zogen deshalb um ein beträchtliches an, dagegen stnd sie für Spinat etwas gefallen, aber sonst unverändert. Der Geschäftsgang war für Salat, Radieschen, Rettich und Spinat zufrieden­stellend. Von ausländischen Gemüsen war hollän­discher Kopfsalat stark angefahren, auch italienischer Blumenkohl genügend am Markt. Die Preise waren bei befriedigendem Geschäft leicht rückläufig.

Es erzielten: Blumenkohl italienischer Herkunft, Steige 12 und 18 Stück 3,75 bis 4,50 RM., Feld­salat 30 bis 45, Kopfsalat (Mistbeet) 15 bis 24, Lattich 50 bis 60, Schlüpfer 45 bis 50, Kopfsalat Steige 30 Stück 6,00 bis 6,50 RM. (holländischer), Meerrettich 30 bis 35, Radieschen, Bündel 8 bis 10, Rettich (Treibhaus) 20 bis 70, Spinat 7 bis 12, Schwarzwurzel (holländisch) 30, Weißkraut 5 bis 6, Wirsing (holländifch) 6 bis 8, Winterkohl 3, Gärtner­zwiebeln 22 bis 25, Aepfel, I. Sorte 32 bis 40, II. Sorte 26 bis 30, Champagner Renette I 35 bis 40, Roter Eifer 23 bis 35, Bohnapfel 28 bis 35, Apfelsinen (blond), spanischer Herkunft 17 bis 24, Blut 18 bis 26, Ravel 22, italienischer Herkunft, Blut 25 bis 30, Bananen, Kiste 25 Pfund netto 10 bis 11 (Jameika).

Oos Ende her soq Aa»er"l<ihen.

Auf Einladung der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs E. V., Berlin, fand in der Industrie- und Handelskammer zu Berlm eine Be- sprechung der Mehrzahl der Geschäftsinhaber soge­nannter Bauernläden mit Vertretern des Hand­werks, der Industrie, des Reichsnährstandes, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerks­kammer und des Polizeipräsidiums Berlin statt. Nach längerer Aussprache war man sich darüber einig, daß als Bauernprodukte, Bauernwurst usw. nur solche Waren bezeichnet werden dürfen, die beim Bauern selbst nach bäuerlicher Hausmacherart hergestellt sind. Da durch die Maßnahmen des Reichsnährstandes eine gewerbsmäßige Eigenver­wertung des Fleischanfalls durch den Bau« rn vnti>r= bunben wird, wird es also in Zukunft solche Bauernwaren und damit die Bauernläden nicht mehr geben. Die gleichen Gesichtspunkte setzen sich bezüglich der BezeichnungenLanberzevgnisfe" und Landware" usw. durch. Lediglich für einige bereits eingebürgerte Gattungsbezeichnungen, wie Land­leberwurst ober Landschinken, soll auch weiterhin eine Ausnahme gemacht werden, da das Publikum genau weiß, daß es sich dabei um eine handwerk­lich ober, industriell hergestellte Ware handelt.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von F. misch

Eine entzückende Zugzwangsstudie

Henri Rinck, Barcelona

8

8

5

5

2

2

M M M

a b c d e

Weiß zieht und gewinnt

(Sin leichter Dreizüger eines bayerischen Komponisten

Weiß zieht und setzt in drei Rügen matt

4

2

8

7

3

7

4

3

2

8

6

5

6

5

H. Röschlaub, Bamberg (Münchener Neueste Nachrichten")

abedef g h

Lösung des Problems Nr. 387. Von H. von Hennig.

1. Df7e6 (droht Lf2el + usw.), Te3Xe6. 2. Sd3e5, Tg5Xe5. 3. Lf2el+, TeSXel. 4. Sb6 d5+ und matt.

1. Df7-e6, Te3Xe6. 2. Sd3-e5, Te6Xe5. 3. Sb6 d5+, Te5Xd5. 4. Lf2el+ und matt.

1. ...» Te3Xe6. 2. Sd3e5, Kc3Xb4. 3. Lf2 el+, Kb4c5. 4. Sb6d7+ und matt.

Lösung des Problems Nr. 388.

Von J. 01 a s z.

1. TföXeö! usw.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Äedaktionstisch.

Anekdolen um Adele Sanbrotf.

Adele Sandrock während einer Aufnahme im Filmatelier, mürrisch und in einem aufgedonnerten, vorsintflutlichen Kostüm. Ihr Gesicht ist ganz in feierlichen Ernst gehüllt, sie rafft die Schleppe und schreitet mit wuchtigen Schritten durch den Raum. Dann hebt sie majestätisch das Haupt und donnert einen Satz von elementarer Wucht durch die Gegend. Der Kameramann versucht vergeblich ernst zu bleiben. Er lacht ganz laut drauflos, weil die göttliche Adele so unwiderstehlich komisch ist.

Adele erstarrt. Sie bleibt stehn und erdolcht ihn mit einem Blick von durchbohrender Schärfe. Dann spricht sie mit Grabesstimme:

Junger Mann, lachen Sie, wenn der Film läuft!" *

Am Wittenbergplatz steht ein alter, gebrechlicher Mann. Adele Sandrock rauscht hoheitsvoll vorüber.. Der Bettler erhebt seine bittende Stimme, da bleibt Adele stehn, greift in die Tasche und reicht ihm einen Groschen.Nehmen Sie, armer Mann!" Da geschieht das Unfaßbare: der Bettler schlägt ehr­erbietig und freudestrahlend die Hacken zusammen: Danke, Herr General!"

Aus Kriegs- und Friedenszeiten.

Der Bataillonskommandeur hatte sich an besser geschützter Stelle einen Unterstand bauen lassen, lieber dem Eingang prangte ein schön geschnitztes Schild:

Herzlich willkommen!"

Es ist Abend. Zwei alte, im Pulverdampf er­graute Krieger kommen vom Kaffeeholen und setzen die Kochgeschirre vor dem Unterstand ab. Tiefsinnig betrachten sie bas neue Bauwerk und die Inschrift. Dann gucken sie sich beide gegenseitig an. Endlich spricht einer die erlösenden Worte:

Was wettst, wennst nei gehst, flieg st raus'"

An Bord eines Kriegsschiffes war beim Scharf­schießen ein Geschütz gesprungen und hatte großps Unheil angerichtet. Der Matrose Wuttke hatte lange Zeit im Lazarett gelegen und stand dann nach seiner Genesung vor dem Marinegericht, um über den Un­glücksfall auszusagen.

Erzählen Sie uns mal, was Sie von der Ge­schichte wissen", sagte der Verhandlungsleiter.

Tscha!" fing der Matrose Wuttke an,ich stand da neben dem Geschütz und hörte einen ganz furcht­baren Knall ... und bann sagte der Dok­tor: Versuchen Sie mal, ob Sie sich ein wenia aufrichten können, ich muß ben Verband erneuern/'

Hein und Fietje find zur Musterung beordert. Die Gestellungszeiten liegen eine Stunde auseinander. Fietje geht als Erster hin.

Ick bün untauglich!"

Orotuleer ook", sagt Hein und geht mit Fietje zur feierlichen Befeuchtung dieses Ereignisses in einen Keller, wo es Hamborger Beer und Köm gibt.

Beim fünften Köm kommt Hein ein Gedanke: Fietje soll nochmal vor die Aushebungskommission und seine Heins Rolle spielen.

Fietje schiebt also ab, und Hein bleibt auf der Köm-Insel zurück.

Nach einiger Zeit kommt Fietje wieder angesegelt: Du Hein", sagt er,di ch h eb b n f e n o*I) m e n I"

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a/DL |

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abmd- börsc

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag« börse

Schluß- turs

Schluß!. Abend­börse

Schluß» für»

Schluß!. Dlittag» börse

Ootum

15 4 ' j

16.4

15 4

16 4

Datum

15 4

16.4

15-4

16.4

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5*/i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Anslos.-Rechten .............

100,2 97,65 102,25

113,4

100,2

97,75

100

92

115.13

96,25

100,4

100-25

96

96 105,9

.,125

7,13

6,3

6,65

13,25

8,4

' 100,2

102,25

113,25

100,65

98

96,25

100,5

92,5

115,25

96,25

100,4

101

96

96

105,9

26,25

1,13

7,4

6,5

6,8

13

8,5

100,3 97,75

102,4

113,4

100,25

97,75

96,13

115,25

115,5

96,5

101

96

96

105,9

27

1,13

7,25

6,4

6,55

13,3

8,7

100,4 97,75 102,4

113,25

100

98

96,25

115,5

101,13

96

96

105,9

26,4

1,13

7,25

6,65

6,8

13

4% vesgl. Serie II .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2y4% Anatolier ..............

Hamburg-Amertka-Pakei o Hambttrg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.C.G......................u

Bekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6%

Felten & Guilleaume......... O

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske......... 7

LahmeyerLCo.............. 7

Buderus .......... O

Deutsche Erdöl....... *

Gelsenkirchener.......... o

Harpener........ . .. n

8,4

4,5

6,5

4,1

33,65

34,25

36,75

81,75

107,25

88,5

90,25

90,25

157,5

38,4

136,25

109,5

124,5

89,13

123

123,5

106,25

150,5

123,25

95

107

'05,4

126,5

93

78.75

8,5

4,4

6,5

4,1

33,25

34

36

82

108 89,25

91,75 91,75 159.5

38,13 136,25

109 124,5

88,5 123,5

125

106,25

150 123,4

95,5

107

106

121,5 92,75

78

8,7

4.4

5,65

4,1

33,5

33,9

26,65

35,9

81,9

108

88,5

90

90 157.25

38,13

136 25

109 124,65 88,25

123

123

106,13 150,5

123.25

95,25 107,4

106

95,9

152 126,75

92,5 78.75

4,4

6,5

4,1

33,25

33,9 27,75 35,65

82,5

108,5

88,5

91,5

91,5

159,5

38

136,5

109

125

88,65

123,9

125

106,5 150,25 123,25

95,13 106,9

106,4

95,65

146

121,65 92,75

78,4

4l/*% Deutsche Retchspostschatzan' Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. BoUsstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

454% ehem. Hessische Landesbant Darmstadt Gold R. 12........

5/2% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbant Darmstadt Staut ...

4/2% ehem. 8% Darmst. Komm.

Lgndesb.Gosdschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 454% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

654% ehem. 454% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......

6%% ehem. 454% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.-Goldpse.....

454% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

454% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.VI

Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

4% Oesterreichische Goldrente....

4,20% Oesterretcytsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913..........

Hoesch EisenKöln-Neuesse« .. Ö

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

Klöcknerwerke ............. gyt

Mannesmonn-Röhren....... o

5% abgest" Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l.....................

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kur»

Schlußk. Mittag- börse

Datum

15 4

16 4

15.4

16.4

Mansselder Bergbau.......

.. 8

100,4

101,5

101

101

Kokswerke ................

.. 5

109

109.13

Phönix Bergbau...........

.. O

Rheinische Braunkohlen ....

12

219,25

217,25

218

218

Rheinstahl ................

syt

108,4

107,75

108,5

108

Vereinigte Stahlwerke......

.. 0

80,65

80

80,9

80,13

Otavi Minen .............

.. 0

15,4

15,4

15,5

15,4

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

112,25

113

113,5

113,25

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

114

114,13

114,25

114,5

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?ya

159,5

159

159,65

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

148,25

149

148.5

148,9

Scheideanstalt.............

.. 9

212,5

214

_

Goldschmidt ..............

.. O

105,25

105,5

105,25

105 75

Rütgerswerkc .............

.. 4

110

110,75

110,25

111,25

Metallgesellschaft...........

.. 4

97

97,5

97.13

.. O

91,25

91,4

91,65

91,9

Zementwerk Heidelberg ....

.. 5

121,4

.. 4

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

108,75

108,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. O

53,4

53,65

53,75

54

Bemberg.................

.. O

115

115,13

115

Zellstoff Waldhof ..........

.. 0

111,75

112,13

111,75

112,5

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

81,25

81

81 75

81

Dessauer GaS .............

.. 7

_

127 5

124 25

Daimler Motoren..........

.. O

94

94,25

94,25

'94

Deutsche Linoleum.........

.. 6

152

152

151,75

Orenstein & Koppel ........

.. O

88

88,13

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

35,25

36

15,13

35,65

Chade....................

.. (J

243x5

247,5

248

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

162

161,75

Conti-Gummt ............

.. 8

149

149

149

149

Gritzner..................

.. O

36,75

36,25

37,4

37,25

Mainkrastwerke Höchst a.M>.

.. 4

93,5

94

-

Süddeutscher Zucker.......

.. 9

169

169

168

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. IN.

Banknoten.

-15.April

16.ApriI

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Airec

0,658 .

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Jan. .

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,69

53,79

53,90

54,00

Danzig.....

81,10

81,26

81,10

81,26

London .....

12,025

12,055

12,07

12,10

Helsingfors..

5,31

5,32

5,33

5,34

Paris ......

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ....

167,38

167,72

167,33

167,67

Italien.....

20,68

20,72

20,68

20,72

Javan ......

0,707

0,709

0,710

0,712

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

60,43

60,55

60.67

60,79

Wien.......

48,95

49,05

Lissabon....

10,91

1093

10,96

10^98

Stockholm...

62,00

62,12

62,25

62,37

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanten....

33,93

33,99

33,93

33,99

Prag.......

10,37

10,39

10,37

10,39

Budapest ...

Neuyork ...

2,481

2,485

2,484

2,488

Berlin, 16.April

Geld

Brief .

Amerikanische Noten..............

2,436

2,456

Belgische Noten..................

41,82

41,98

Dänische Noten .................

53 69

53,91

Englische Noten .................

1? 035

12,075

Französische Noten...............

16,38

Holländische Noten...............

167,58

Italienische Noten................

20,76

20.84

Norwegische Noten ..............

60,46

60,70

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilkina

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,04

62,28

Schweizer Noten.................

80,24

80,56

Spanische Noten.................

33,46

33,60

Ungarische Noten................