dagegen das Effektengeschäft. Die wertmäßigen Umsätze weisen gegenüber dem Vorjahre eine Erhöhung um etwa 20 v. H. auf. Der Gesamtumsatz mit befreundeten Genossenschaften ist 1934 gegen das Vorjahr um rund 600 Millionen RM. auf 3,4 Milliarden RM. gestiegen. Der Personalbestand des Institutes konnte im Berichtsjahr erhöht werden.
Mndermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rtnder-Nutzvieh-Markt standen 682 Stück Großvieh, 196 Fresser und 173 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 370 bis 500 RM., 2. Qualität 260 bis 350, 3. Qualität 130 bis 180; Schlachtkühe a) 280 bis 400, b) 100 bis 180; Rinder, X'- bis Z4jährig 80 bis 130, %= bis zweijährig 130 bis 200, tragend 200 bis 400; Kälber, das Pfund Lebendgewicht 25 bis 35 RM. Ausgesuchte Tiere über Notiz. — Marktverlauf: anfangs lebhaft, später abflauend. Fahr- und Milchkühe stark gesucht.
* Erhöhter Hementabsatz im März. Der Zementabsatz belief sich nach Mitteilung des Deutschen Zementbundes im März auf 552 000 Tonnen gegenüber 328 000 Tonnen im Februar.
Khein-Mainische Mttagsbörse
• Ruhig, aber freundlich.
Frankfurt a. M., 16. April. Das Näherrücken der Osterfeiertage mit ihrer längeren Verkehrsunterbrechung machte sich im heutigen Börsenverkehr schon stark fühlbar. Die Aufträge der Kundschaft waren ziemlich klein und betrafen nur wenige Spezialpapiere, während die Kulisse sich reserviert verhielt, zumal besondere Anregungen nicht vorlagen. Auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung der außenpolitischen Lage machte sich eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar. Bei nicht ganz einheitlicher Kursentwicklung war die Grundtendenz weiter freundlich.
Zu den ersten Kursen überwogen an den A k - tienmärkten leichte Befestigungen. Von chemischen Werten zeigte sich erhöhtes Interesse für Scheideanstalt zu 214,50 (212,50), auch Rütgers- werke fanden größere Nachfragen mit plus 0,75 v. H. ferner gewannen IG. Farben 0,50 v. $). auf 148,75, Deutsche Erdöl und Metallgesellschaft lagen ebenfalls um 0,50 v. 5). freundlicher. Don Montanpapieren waren Harpener 0,90, Marisfelder 1 v. S). fester, Stahlverein mit 80,65 behauptet, andererseits Rheinstahl etwa 0,40 v. $). leichter. Kleine Umsatztätigkeit hatten auch Elektroaktien bei zumeist nur wenig veränderten Kursen, AEG. auf der erhöhten Basis gut behauptet, ebenso Gesfürel, Lah- meyer und Mainkraft waren geringfügig fester. Siemens bröckelten um 0,25 v. H. ab. Die gestern Abend noch ziemlich lebhaften Schiffahrtswerte lagen bei Börseneröffnung fehr ruhig, da neue Käufe ausblieben. Infolge leichter Gewinnmitnahmen gingen Nordd. Lloyd auf 35,90 bis 35,75 (36,75) und Hapag auf 34,25 bis 34 (34,25) zurück.
Von sonstigen Werten eröffneten u. a.: Holzmann 0,50, Daimler 0,25 und Kunstseide Aku. 0,25 v. H. freundlicher. Kräftig erholt waren Reichsbankanteile mit 159 (157,50).
An den Rentenmärkten waren die Umsätze nur klein, und auch die Kursveränderungen hielten sich in sehr engen Grenzen. Altbesitzanleihe und Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen gut behauptet, eine Nuance leichter lagen aber Zinsvergütungsscheine und Kommunalumschuldung. Don fremden Werten waren Mexikaner sehr still und vielfach nur knapp behauptet, so 5 v. H. Gold-Mexikaner mit 13,13 (13,25), 5 v. H. Silber-Mexikaner mit 5,75 (5,90). Dagegen zogen 5 v. H. Tehuantepec noch leicht an auf 7,65 (7,40).
Auch in der zweiten Börsenstunde blieb die Umsatztätigkeit aus allen Marktgebieten sehr klein und die Kurse zeigten im Vergleich zum Anfang nur geringfügige Veränderungen. Die Grundtendenz blieb durchaus freundlich. Mäßig höher waren IG. Farben, auch Schiffahrtswerte holten einen Teil ihres Rückganges wieder auf. Fest lagen Eßlingen Maschinen mit 80,75 (79), ferner Rhein. Elektr. Mannheim mit 125 (123,25). Soweit sonst noch Kurse später zur Notiz kamen, lagen sie meist um Bruchteile eines Prozentes fester. Nur einige Montanpapiere bröckelten etwas ab. Ilse Genuß blieben unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages gut behauptet.
Am Rentenmarkt traten späterhin keine Veränderungen ein, nur die verschiedenen Stahlverein- Bonds notierten durchweg 0,25 bis 0,40 v. H. höher. Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen bei sehr kleinem Geschäft gut behauptet. Am Auslandsrentenmarkt blieb die Kursentwicklung für Mexikanische Anleihen bei noch verhältnismäßig lebhaftem Geschäft weiter uneinheitlich. Im Freiverkehr zogen Ufa-Aktien auf 73 (70,50) und Barmag-Meguin auf 47,50 (45,50) an. Tagesgeld 2,75 v. H.
Abendbörse sehr still.
Die Abendbörse nahm bei im ganzen wenig veränderten Kursen einen sehr stillen Verlauf. Die Haltung blieb aber zuversichtlich. Mit Befriedigung nahm man von der aktiven Außenhandelsbilanz im März Kenntnis, wenngleich angesichts der bestehenden Zurückhaltuna keine stärkere Anregung hiervor ausgehen konnte. Etwas Geschäft ' hatten I. G. Farben und im Schiffahrtsmarkt Hapag. Großbank-Aktien blieben gesucht und waren weiter befestigt, ferner zogen Odenwälder Hartstein auf 97 (94,50) an. Am Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen kaum verändert, während mexikanische Werte angeboten wurden.
U. a. notierten: Altbesitz 113,25. 6 v. H. Stabl- verein 100,90, 5 v. H. Silber-Mexikaner 5,50, 3 v. H. do. 4,65, 5 v. H. äußer. Geld 13, Commerzbank 89,25, DD-Bank 91,75, Reichsbank 159,50, Mannesmann 78, Rheinstahl 107,75, Stahlverein 80, Aku 53,65, AEG. 38.13, Scheibeanstalt 214, I IG. Farben 149 bis 148, Gesfürel 123,50, Schuckert 1106.25, Aschasfenb. Zellstoff 81, Hapag 34,25 bis 34.
Der deutsche Außenhandel im März.
Ausfuhrüberschuß von 12 Millionen Mark.
Die Einfuhr betrug im März 353 Mill. RM. Gegenüber dem Vormonat (359 Mill. RM.) ist die Gesamteinfuhrziffer somit leicht gesunken. Die Ausfuhr betrug 365 Mill. RM. gegenüber 302 Mill. RM. im Februar. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als ein Fünftel. Nach der Sai- sontenoenz war mit einer Zunahme der Ausfuhr zu rechnen, da der März in fast allen Jahren feit 1925 eine Ausfuhrsteigerung aufwies. Jedoch war die Erhöhung diesmal stärker als in irgendeinem der Vorjahre. Die Handelsbilanz schließt also im März mit einem Ausfuhrüberschuß von 12 Mill. RM. gegenüber einem Einfuhrüberschuß von 57 Mill. RM. im Februar ab.
Bei dieser Entwicklung ist zu berücksichtigen, daß die Rückgliederung des Saargebietes eine gewisse Verbesserung der Handelsbilanz zu Gunsten Deutschlands zur Folge gehabt hat. Während der bisher in der Handelsstatistik erfaßte Verkehr zwischen dem deutschen Wirtschaftsgebiet und Dem Saargebiet einen Einfuhrüberschuß für Deutschland aufwies, schließt der Warenverkehr des Saargebietes mit dem Ausland, der nunmehr in den Auhenhandelsnachweisen enthalten ist — soweit die handelsstatistischen Unterlagen erkennen lassen — im März mit einer etwa ausgeglichenen Bilanz ab.
Im einzelnen sind im Außenhandel des Monats März folgende Veränderungen hervorzuheben: In der Gruppe Lebensmittel und Getränke hat die Einfuhr von Küchengewächsen, von Südfrüchten und von Eiern zugenommen. Demgegenüber find auf den meisten anderen Lebensmittelgebieten Einfuhrrückgänqe zu verzeichnen, so insbesondere bei Roggen, Fischen, Fischzubereitungen. In der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren sind Ein
fuhrsteigerungen in erster Linie bei Wolle, Bau- und Nutzholz, Kautschuk und Mineralölen zu verzeichnen. Abgenommen hat die Einfuhr von Flachs, Hanf, Jute, Aluminium sowie Oelfrüchten und Oelsaaten. An dem Rückgang der Gesamtfertigwarenausfuhr sind Eisenerzeugnisse mit 4,9 Mill. Reichsmark und Textilfertigwaren mit 3 Mill. RM. beteiligt. Im übrigen halten sich die Veränderungen nach beiden Richtungen in engen Grenzen. I der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren ist uie Ausfuhr von Steinkohlen um 3,2 Mill. RM. höher astsgewiesen. Der Nachweis enthält in diesem Falle erstmalig die Kohlenausfuhr des Saargebiets. An der Zunahme der Fertigwarenausfuhr find mit wenigen Ausnahmen alle Warengruppen beteiligt. Gestiegen ist die Ausfuhr von Walzwerkserzeu'gnifsen und sonstigen Eisenwaren um 10 Mill. RM., von Textilfertigwaren um 9,5 Mill. Reichsmark, von chemischen Erzeugnissen um 9,3 Mill. RM., von elektrischen Maschinen und elektrotechnischen Erzeugnissen um 2,9 Mill. RM., von Papier und Papierwaren um 2,5 Mill. RM., von Maschinen um 2,4 Mill. RM. sowie von Waren aus Kupfer um 2 Mill. RM.
Frankfurter Obff- und Gemiifemarkt.
Frankfurt a. M., 16. April. Bei unveränderten Preisen und befriedigendem Absatz war am O b st m a r k t das Angebot in deutschen Aepfeln sehr gering. Auch in amerikanischen Aepfeln war die Anfuhr ziemlich klein. Preise unverändert, Geschäftsgang lebhafter. Apfelsinen hatten unveränderte Preise und langsamen Absatz zu verzeichnen. Das Angebot ilt hier noch gut. Zitronen und Bananen hatten Höhere Preise aber geringes Angebot aufzuweisen.
Am G e m ü s e m a r k t war die Zufuhr in Feldsalat ausreichend, in Kopfsalat, Radieschen und Rettich zunehmend, hingegen waren Gärtnerzwiebeln nur in ganz kleinen Mengen vorhanden. Die Preise für Zwiebeln zogen deshalb um ein beträchtliches an, dagegen stnd sie für Spinat etwas gefallen, aber sonst unverändert. Der Geschäftsgang war für Salat, Radieschen, Rettich und Spinat zufriedenstellend. Von ausländischen Gemüsen war holländischer Kopfsalat stark angefahren, auch italienischer Blumenkohl genügend am Markt. Die Preise waren bei befriedigendem Geschäft leicht rückläufig.
Es erzielten: Blumenkohl italienischer Herkunft, Steige 12 und 18 Stück 3,75 bis 4,50 RM., Feldsalat 30 bis 45, Kopfsalat (Mistbeet) 15 bis 24, Lattich 50 bis 60, Schlüpfer 45 bis 50, Kopfsalat Steige 30 Stück 6,00 bis 6,50 RM. (holländischer), Meerrettich 30 bis 35, Radieschen, Bündel 8 bis 10, Rettich (Treibhaus) 20 bis 70, Spinat 7 bis 12, Schwarzwurzel (holländisch) 30, Weißkraut 5 bis 6, Wirsing (holländifch) 6 bis 8, Winterkohl 3, Gärtnerzwiebeln 22 bis 25, Aepfel, I. Sorte 32 bis 40, II. Sorte 26 bis 30, Champagner Renette I 35 bis 40, Roter Eifer 23 bis 35, Bohnapfel 28 bis 35, Apfelsinen (blond), spanischer Herkunft 17 bis 24, Blut 18 bis 26, Ravel 22, italienischer Herkunft, Blut 25 bis 30, Bananen, Kiste 25 Pfund netto 10 bis 11 (Jameika).
Oos Ende her soq Aa»er"l<ihen.
Auf Einladung der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs E. V., Berlin, fand in der Industrie- und Handelskammer zu Berlm eine Be- sprechung der Mehrzahl der Geschäftsinhaber sogenannter Bauernläden mit Vertretern des Handwerks, der Industrie, des Reichsnährstandes, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und des Polizeipräsidiums Berlin statt. Nach längerer Aussprache war man sich darüber einig, daß als Bauernprodukte, Bauernwurst usw. nur solche Waren bezeichnet werden dürfen, die beim Bauern selbst nach bäuerlicher Hausmacherart hergestellt sind. Da durch die Maßnahmen des Reichsnährstandes eine gewerbsmäßige Eigenverwertung des Fleischanfalls durch den Bau« rn vnti>r= bunben wird, wird es also in Zukunft solche Bauernwaren und damit die Bauernläden nicht mehr geben. Die gleichen Gesichtspunkte setzen sich bezüglich der Bezeichnungen „Lanberzevgnisfe" und „Landware" usw. durch. Lediglich für einige bereits eingebürgerte Gattungsbezeichnungen, wie Landleberwurst ober Landschinken, soll auch weiterhin eine Ausnahme gemacht werden, da das Publikum genau weiß, daß es sich dabei um eine handwerklich ober, industriell hergestellte Ware handelt.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von F. Sä misch
Eine entzückende Zugzwangsstudie
Henri Rinck, Barcelona
8
8
5
5
2
2
M M M
a b c d e
Weiß zieht und gewinnt
(Sin leichter Dreizüger eines bayerischen Komponisten
Weiß zieht und setzt in drei Rügen matt
4
2
8
7
3
7
4
3
2
8
6
5
6
5
H. Röschlaub, Bamberg („Münchener Neueste Nachrichten")
abedef g h
Lösung des Problems Nr. 387. Von H. von Hennig.
1. Df7—e6 (droht Lf2—el + usw.), Te3Xe6. 2. Sd3—e5, Tg5Xe5. 3. Lf2—el+, TeSXel. 4. Sb6 —d5+ und matt.
1. Df7-e6, Te3Xe6. 2. Sd3-e5, Te6Xe5. 3. Sb6 —d5+, Te5Xd5. 4. Lf2—el+ und matt.
1. ...» Te3Xe6. 2. Sd3—e5, Kc3Xb4. 3. Lf2 —el+, Kb4—c5. 4. Sb6—d7+ und matt.
Lösung des Problems Nr. 388.
Von J. 01 a s z.
1. TföXeö! usw.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Äedaktionstisch.
Anekdolen um Adele Sanbrotf.
Adele Sandrock während einer Aufnahme im Filmatelier, mürrisch und in einem aufgedonnerten, vorsintflutlichen Kostüm. Ihr Gesicht ist ganz in feierlichen Ernst gehüllt, sie rafft die Schleppe und schreitet mit wuchtigen Schritten durch den Raum. Dann hebt sie majestätisch das Haupt und donnert einen Satz von elementarer Wucht durch die Gegend. Der Kameramann versucht vergeblich ernst zu bleiben. Er lacht ganz laut drauflos, weil die göttliche Adele so unwiderstehlich komisch ist.
Adele erstarrt. Sie bleibt stehn und erdolcht ihn mit einem Blick von durchbohrender Schärfe. Dann spricht sie mit Grabesstimme:
„Junger Mann, lachen Sie, wenn der Film läuft!" *
Am Wittenbergplatz steht ein alter, gebrechlicher Mann. Adele Sandrock rauscht hoheitsvoll vorüber.. Der Bettler erhebt seine bittende Stimme, da bleibt Adele stehn, greift in die Tasche und reicht ihm einen Groschen. „Nehmen Sie, armer Mann!" Da geschieht das Unfaßbare: der Bettler schlägt ehrerbietig und freudestrahlend die Hacken zusammen: „Danke, Herr General!"
Aus Kriegs- und Friedenszeiten.
Der Bataillonskommandeur hatte sich an besser geschützter Stelle einen Unterstand bauen lassen, lieber dem Eingang prangte ein schön geschnitztes Schild:
„Herzlich willkommen!"
Es ist Abend. Zwei alte, im Pulverdampf ergraute Krieger kommen vom Kaffeeholen und setzen die Kochgeschirre vor dem Unterstand ab. Tiefsinnig betrachten sie bas neue Bauwerk und die Inschrift. Dann gucken sie sich beide gegenseitig an. Endlich spricht einer die erlösenden Worte:
„Was wettst, wennst nei gehst, flieg st raus'"
An Bord eines Kriegsschiffes war beim Scharfschießen ein Geschütz gesprungen und hatte großps Unheil angerichtet. Der Matrose Wuttke hatte lange Zeit im Lazarett gelegen und stand dann nach seiner Genesung vor dem Marinegericht, um über den Unglücksfall auszusagen.
„Erzählen Sie uns mal, was Sie von der Geschichte wissen", sagte der Verhandlungsleiter.
„Tscha!" fing der Matrose Wuttke an, „ich stand da neben dem Geschütz und hörte einen ganz furchtbaren Knall ... und bann sagte der Doktor: Versuchen Sie mal, ob Sie sich ein wenia aufrichten können, ich muß ben Verband erneuern/'
Hein und Fietje find zur Musterung beordert. Die Gestellungszeiten liegen eine Stunde auseinander. Fietje geht als Erster hin.
„Ick bün untauglich!"
„Orotuleer ook", sagt Hein und geht mit Fietje zur feierlichen Befeuchtung dieses Ereignisses in einen Keller, wo es Hamborger Beer und Köm gibt.
Beim fünften Köm kommt Hein ein Gedanke: Fietje soll nochmal vor die Aushebungskommission und seine — Heins — Rolle spielen.
Fietje schiebt also ab, und Hein bleibt auf der Köm-Insel zurück.
Nach einiger Zeit kommt Fietje wieder angesegelt: „Du — Hein —", sagt er, „di ch h eb b ’ n f e n o*I) m e n I"
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt besch lossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a/DL |
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abmd- börsc
Schlußkurs
Schluß!. Mittag« börse
Schluß- turs
Schluß!. Abendbörse
Schluß» für»
Schluß!. Dlittag» börse
Ootum
15 4 ' j
16.4
15 4
16 4
Datum
15 4
16.4
15-4
16.4
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5*/i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Anslos.-Rechten .............
100,2 97,65 102,25
113,4
100,2
97,75
100
92
115.13
96,25
100,4
100-25
96
96 105,9
.,125
7,13
6,3
6,65
13,25
8,4
' 100,2
102,25
113,25
100,65
98
96,25
100,5
92,5
115,25
96,25
100,4
101
96
96
105,9
26,25
1,13
7,4
6,5
6,8
13
8,5
100,3 97,75
102,4
113,4
100,25
97,75
96,13
115,25
115,5
96,5
101
96
96
105,9
27
1,13
7,25
6,4
6,55
13,3
8,7
100,4 97,75 102,4
113,25
100
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96
96
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26,4
1,13
7,25
6,65
6,8
13
4% vesgl. Serie II .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2y4% Anatolier ..............
Hamburg-Amertka-Pakei o Hambttrg-Südam. Dampfschiff. 0 Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank..............o
Reichsbank ................ 12
A.C.G......................u
Bekula.................... 10
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume......... O
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........ 5
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schuckert L Co............... 4
Siemens L Halske......... 7
LahmeyerLCo.............. 7
Buderus .......... O
Deutsche Erdöl....... *
Gelsenkirchener.......... o
Harpener........ . .. n
8,4
4,5
6,5
4,1
33,65
34,25
36,75
81,75
107,25
88,5
90,25
90,25
157,5
38,4
136,25
109,5
124,5
89,13
123
123,5
106,25
150,5
123,25
95
107
'05,4
126,5
93
78.75
8,5
4,4
6,5
4,1
33,25
34
36
82
108 89,25
91,75 91,75 159.5
38,13 136,25
109 124,5
88,5 123,5
125
106,25
150 123,4
95,5
107
106
121,5 92,75
78
8,7
4.4
5,65
4,1
33,5
33,9
26,65
35,9
81,9
108
88,5
90
90 157.25
38,13
136 25
109 124,65 88,25
123
123
106,13 150,5
123.25
95,25 107,4
106
95,9
152 126,75
92,5 78.75
4,4
6,5
4,1
33,25
33,9 27,75 35,65
82,5
108,5
88,5
91,5
91,5
159,5
38
136,5
109
125
88,65
123,9
125
106,5 150,25 123,25
95,13 106,9
106,4
95,65
146
121,65 92,75
78,4
4l/*% Deutsche Retchspostschatzan' Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8% Hess. BoUsstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
454% ehem. Hessische Landesbant Darmstadt Gold R. 12........
5/2% ehem. Hess. Landes-Hypo- thekenbant Darmstadt Staut ...
4’/2% ehem. 8% Darmst. Komm.
Lgndesb.Gosdschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 454% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
654% ehem. 454% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......
6%% ehem. ’ 454% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.-Goldpse.....
454% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
454% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.VI
Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39
4% Oesterreichische Goldrente....
4,20% Oesterretcytsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913..........
Hoesch Eisen—Köln-Neuesse« .. Ö
Ilse Bergbau ............... 6
Ilse Bergbau Genüsse........ 6
Klöcknerwerke ............. gyt
Mannesmonn-Röhren....... o
5% abgest" Goldmexikaner von 99
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l.....................
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kur»
Schlußk. Mittag- börse
Datum
15 4
16 4
15.4
16.4
Mansselder Bergbau.......
.. 8
100,4
101,5
101
101
Kokswerke ................
.. 5
—
——
109
109.13
Phönix Bergbau...........
.. O
—
—
—
—
Rheinische Braunkohlen ....
12
219,25
217,25
218
218
Rheinstahl ................
syt
108,4
107,75
108,5
108
Vereinigte Stahlwerke......
.. 0
80,65
80
80,9
80,13
Otavi Minen .............
.. 0
15,4
15,4
15,5
15,4
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
112,25
113
113,5
113,25
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
114
114,13
114,25
114,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
?ya
—
159,5
159
159,65
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
148,25
149
148.5
148,9
Scheideanstalt.............
.. 9
212,5
214
■
_
Goldschmidt ..............
.. O
105,25
105,5
105,25
105 75
Rütgerswerkc .............
.. 4
110
110,75
110,25
111,25
Metallgesellschaft...........
.. 4
97
97,5
97.13
.. O
91,25
91,4
91,65
91,9
Zementwerk Heidelberg ....
.. 5
121,4
.. 4
—
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
108,75
108,75
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. O
53,4
53,65
53,75
54
Bemberg.................
.. O
——
115
115,13
115
Zellstoff Waldhof ..........
.. 0
111,75
112,13
111,75
112,5
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
81,25
81
81 75
81
Dessauer GaS .............
.. 7
_
127 5
•124 25
Daimler Motoren..........
.. O
94
94,25
94,25
'94
Deutsche Linoleum.........
.. 6
152
152
151,75
Orenstein & Koppel ........
.. O
—
—
88
88,13
Westdeutsche Kaufhof.......
.. O
35,25
36
15,13
35,65
Chade....................
.. (J
243x5
247,5
248
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
162
161,75
Conti-Gummt ............
.. 8
149
149
149
149
Gritzner..................
.. O
36,75
36,25
37,4
37,25
Mainkrastwerke Höchst a.M>.
.. 4
93,5
94
-
Süddeutscher Zucker.......
.. 9
169
169
168
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. IN.
Banknoten.
-15.April
16.ApriI
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Brief
Buenos Airec
0,658 .
0,662
0,658
0,662
Brüssel.....
41,98
42,06
41,98
42,06
Rio de Jan. .
0,201
0,203
0,201
0,203
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
53,69
53,79
53,90
54,00
Danzig.....
81,10
81,26
81,10
81,26
London .....
12,025
12,055
12,07
12,10
Helsingfors..
5,31
5,32
5,33
5,34
Paris ......
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ....
167,38
167,72
167,33
167,67
Italien.....
20,68
20,72
20,68
20,72
Javan ......
0,707
0,709
0,710
0,712
Jugoslawien.
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
60,43
60,55
60.67
60,79
Wien.......
48,95
49,05
Lissabon....
10,91
1093
10,96
10^98
Stockholm...
62,00
62,12
62,25
62,37
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80,88
Spanten....
33,93
33,99
33,93
33,99
Prag.......
10,37
10,39
10,37
10,39
Budapest ...
Neuyork ...
2,481
2,485
2,484
2,488
Berlin, 16.April
Geld
Brief .
Amerikanische Noten..............
2,436
2,456
Belgische Noten..................
41,82
41,98
Dänische Noten .................
53 69
53,91
Englische Noten .................
1? 035
12,075
Französische Noten...............
16,38
Holländische Noten...............
167,58
Italienische Noten................
20,76
20.84
Norwegische Noten ..............
60,46
60,70
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilkina
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Noten...............
62,04
62,28
Schweizer Noten.................
80,24
80,56
Spanische Noten.................
33,46
33,60
Ungarische Noten................
—


