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schlacht ist dagegen ausschließlich Aufgabe des Amtes für Agrarpolitik der NSDAP, bzw. des Reichs­nährstandes.

Reichsbetriebsappelider RBS.Handel

Berlin, 17. Jan. (DNB.) Die Reichsbe­triebsgemeinschaft 17 (Handel) in der Deutschen Arbeitsfront veranstaltet am Montag, 21. Januar 1935, morgens 8 Uhr, in einem Ber­liner Handelsbetriebe einen Reichsbetriebs­appell. Es spricht der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. Der Appell wird auf alle deutschen Sen­der übertragen. Der Leiter der Reichsbetriebsge­meinschaft Handel, Pg. Lehmann, wird, da alle der Reichsbetriebsgemeinschaft Handel angeschlossenen Betriebe mit ihren Gefolgschaften zu gleicher Zeit am Laut­sprecher versammelt sind, eine nach Hun­derttausenden zählende Menge von Betrieben mit Millionen von Volksgenossen als zum Appell an­getreten melden können. Es ist selbstverständlich, daß alle Handelsbetriebe, auch diejenigen, deren Betriebsführer noch nicht der DAF. angehören, sich mit ihrer gesamten Betriebsqefolqschaft an diesem Appell beteiligen.

Kleine politische Nachrichten.

Als oberste Instanz in dem Verfahren vor den Sozialen Ehrengerichten ist nach § 50 des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit ein Reichsehrengerichtshof geschaffen. Er ent­scheidet tn der Besetzung von zwei höheren richter­lichen Beamten, je einem Führer des Betriebes und einem Vertrauensmann und einer von der Reichs- regieruin; zu bestimmenden Person. Hierzu ist der württembergische Wirtschaftsminister Dr L e h n i ch bestellt worden. Der Gerichtshof wird am 5. Fe­bruar seine erste Sitzung abhalten.

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Der italienische Kolonialminister De Bono ist zurückgetreten und auf Vorschlag Mussolinis vom König von Italien zum Oberkommissar der beiden ostafrikanischen Kolonien Italiens E r y - träo und Somali ernannt worden. De Bono ist bereits auf dem Wege zur Uebernahme seines neuen Postens in Jtalienisch-Ostafrika. Die Lei­tung des Kolonialmini st eriums hat Mussolini selb st übernommen.

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In Friedeck bei Schwertberg (Salzburg) starb die Großherzogin Alice von Toscana, ge­borene Prinzessin von Bourbon von Parma, im Alter von 85 Jahren. Sie heiratete im Jahre 1869 den Großherzog Ferdinand IV. von Toscana, der bei der Errichtung des Königsreichs Italien seiner Herrschaft verlustig ging. Beider Ehe ent­stammen sieben Kinder.

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Der polnische Senat hat die vom Ver­fassungsausschuß vorgeschlagenen Aenderungen zum neuen Verfassungsgesetz mit 74 gegerf 24 Stimmen angenommen. Der Entwurf geht an den Sejm, so daß Ende Januar die neue Verfassung angenommen werden dürfte. Die Sitzuyg des Senats schloß mit Hochrufen auf Polen und auf den Marschall Pilsudski.

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Das in Genf von der Demokratischen Partei eingeleitete Volksbegehren, in dem die Ge­samterneuerung des Genfer Staatsrates, der sich in seiner Mehrheit aus Sozialdemokraten zusammen­setzt, verlangt wird, ist zustandegekommen. Die Zahl der Unterschriften überschreitet 5000.

Die dreitägigen Präsidentenwahlen in der mittelamerikanischen Republik El Salvador ergab«1 einen Sieg des früheren Präsidenten Maxi- miliano Hermandez Martinez, der 329 555 Stimmen erhielt. Die Stimmenzahl, die der neue Präsident auf sich vereinigen konnte, überschreitet die bei früheren Wahlen üblichen Zahlen erheblich. Im ganzen Lande herrschte vollkommene Ruhe.

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Die japanische Presse berichtet von einer Er­findung, durch die das Motorengeräusch bei den Flugzeugen fast gänzlich ausge - schaltet werden soll. Tokioter Blättern zufolge soll beabsichtigt sein, die Erfindung in der nächsten Zeit durch Ärmeeflieger erproben zu lassen.

Aus aller Wett.

General von Sfeuben f.

In Berlin starb der General der Infanterie Kuno v. Steuden. Er war 1855 in Eisenach ge­boren, als Sproß eines Geschlechts des Meißnischen Uradels, das schon mehrere hervorragende Soldaten u. a. den militärischen Berater der nordameri­kanischen Kolonien Englands in ihrem Freiheits­kampf hervorgebracht hat. Steuben war von 1884 bis 1886 zur Kriegsakademie und von 1887 bis 1889 zum Großen Generalstab kommandiert. Mit Unterbrechungen als Kompaniechef und als Bataillonskommandeur fand er weiterhin im Gene­ralstab Verwendung. Unter der Beförderung zum Obersten wurde er 1903 Chef des Stabes beim 8. Armeekorps, 1904 kehrte er wieder als Abtei­lungschef in den Großen Generalstab zurück. 1908 wurde er zum Generalmajor befördert und zum Oberquartiermeister im Großen Generalstab er­nannt. 1911 wurde er Generalleutnant und Kom­mandeur der 36. Division in Danzig, 1913 Direktor der Kriegsakademie. Als diese mit der Mobil­machung aufgelöst wurde, übernahm v. Steuben als Kommandierender General des 18. Reserve-Korps, wurde 1917 zu den Offizieren von der Armee ver­setzt und zur Vertretung des Oberbefehlshabers der 11. Armee in Mazedonien kommandiert. 1918 er­folgte seine Ernennung zum Kommandierenden Ge­neral des 4. Armeekorps, 1919 wurde er zur Dis­position gestellt.

Der DampferPotsdam" vom Stapel gelaufen.

In Hamburg ist auf der Werft von Blohm & Voß der DampferP o t s d a m", der für den Ostasien- Fracht- und Personen-Dienst der Hamburg-Amerika- Linie bestimmt ist, glücklich vom Stapel ge­laufen. Unter den Ehrengästen bemerkte man u. a. den Chef der Marineleitung Admiral Dr. h. c. Raeder, den Regierenden Bürgermeister Krog- mann, Vertreter der Reichswehr und der Partei. Die Taufrede hielt Reichsstatthalter Kaufmann. Er gedachte dabei auch der Volksgenossen an der Saar und des Wiederaufbaues der deutschen Han­delsschiffahrt nach dem Kriege. Die Taufe selbst nahm der Oberbürgermeister von Potsdam General­major a. D. Friedrichs vor. Der NamePots­dam" solle ein Ausdruck des unzerstörbaren Lebens­willens unseres Volkes fein.

Wilde Feuerkämpfe mit Gangsterbanden in LIGA. - Mehrere Tote und Schwerverletzte.

In Leonore (Illinois) drangen vier Räuber in ein Bankgeschäft ein, um die Kasse zu berauben. Die Bankangestellten eröffneten jedoch so­fort ein lebhaftes Revolverfeuer, worauf die Verbrecher die Flucht ergriffen. Einer von ihnen konnte von den Angestellten der Bank festgenom­men werden. Die drei Räuber drangen darauf in einen benachbarten Bauernhof ein, stahlen einen Kraftwagen und nahmen den jungen Sohn des Landwirtes als Geisel mit. Sie kehrten zu dem Bankgeschäft zurück, befreiten ihren gefangengenom­menen Gefährten und erschossen den Kassierer der Bank, während ein zweiter Angestellter schwer verletzt wurde. Ohne Beute zu machen, flüch­teten sie nun in dem gestohlenen Kraftwagen. Die inzwischen benachrichtigte Polizei nahm sofort mit einem großen Aufgebot die Verfolgung auf. Die vier Verbrecher konnten schließlich auf freiem Felde von etwa 50 Polizisten umzingelt werden. Es ent­spann sich ein regelrechtes Feuergefecht, bei dem ein Polizist erschossen, mehrere andere schwer verletzt wurden. Erst nach heftigem Kampf gelang es, drei Räuber festzunehmen. Der vierte beging S e l b st m o r d. Der von den Ver­brechern verschleppte Landwirtssohn wurde wohl­behalten aufgefunden.

In Oklawaha (Florida) kam es zwischen einer Verbrecherbande und 15 Polizisten zu einem mehr­stündigen Feuerkampf. Es handelt sich um die Bande, die im Vorjahr den Bankier Edward Bre­mer aus St. Paul entführt und erst nach einer Lösegeldzahlung von 200 000 Dollar freigegeben hatte. Die Verbrecher hatten sich jetzt in einem palastartigen Sommerheim verbarrikadiert. Hier

wurden sie von der Polizei belagert. Die Polizisten schleuderten zahlreiche Tränengasbomben in das Gebäude, konnten jedoch zunächst infolge des hef­tigen Kugelregens nicht weiter Vordringen. Zwei Bandenmitglieder wurden bei Ausbruchsversuchen erschossen, desgleichen die Mutter des einen Verbrechers, die bei dem Kampf mit der Polizei ein Maschinengewehr bediente. Erst nach sechsstün­digem Kampf ergaben sich die übrigen Mitglieder der Verbrecherbande.

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In dem Zuchthaus von St. Quentin (Kalifornien) kam es zu einer wilden Sträflingsmeute­rei. Sechs Sträflinge überfielen eine Gruppe von Gefängnisvorstehern. Es entspann sich ein kurzes Handgemenge. Der Direktor wurde niedergeschlagen. Drei Vorsteher wurden von den Zuchthäuslern über­wältigt und als Geiseln mitgenommen. Die Sträf­linge benutzten zur Flucht zwei Kraftwagen. Zur Verfolgung der Ausbrecher wurde sofort eine starke Mannschaft von Gefängniswärtern und Polizisten aufgeboten. Auch Flugzeuge wurden eingesetzt. Der eine Vorsteher, der mit als Geisel verschleppt wurde, versuchte zu fliehen. Es gelang ihm auch, sich zu befreien, und er sprang aus dem fahrenden Kraft­wagen. Bei dem Sprung stürzte er jedoch schwer und blieb mit einem Schädelbruch tödlich ver­letzt liegen. Inzwischen war die verfolgende Polizei an die Flüchtlinge herangekommen. Es ent- svann sich eine wilde Schießerei, bei der die Sträflinge gleichfalls Maschinenpistolen verwandten und schließlich entkamen. Nach mehrstündiger Ver­folgung gelang es den eingesetzten Polizeikräften und den Flugzeugen, die flüchtigen Sträflinge er­neut zu stellen. Es entspann sich wieder ein wildes Feuergefecht, in dessen Verlauf es gelang, die Sträflinge festzunehmen. Unter den mitgenommenen Geiseln befand sich auch der Gefängnisdirektor.

Der Hauptmann-Prozeß.

Im Hauptmann-Prozeß gab die Ver­teidigung bekannt, daß sie einen weiteren Zeugen aus Ncuyork vorladen lassen werde. Dieser Zeuge, mit Namen Gustav Lukatus, werde die Aussage machen können, daß drei Männer, von denen einer angeblich Isidor Fisch gewesen sei, chn im April 1932 versucht haben,gutes Geld" für 75 Cent den Dollar zu verkaufen. Diese drei Männer haben etwa 50 000 Dollar besessen. Der Zeuge Lukatus habe aber damals nicht das Geld gekauft, da es das Lösegeld gewesen ist. Den Männern habe er auch erklärt, daß er das Geld nicht zu kaufen beabsich­tige. Nach zwei Tagen habe Lukatus die Männer wieder aufsuchen wollen, die aber inzwischen fort­gezogen gewesen seien. Auf Grund eines Zeitungs- bildes habe Lukatus Fisch wiedererkannt. Dies sei nach der Verhaftung Hauptmanns gewesen. Nach­dem der achte Sachverständige die Erklärung ab­gegeben hatte, Hauptmann sei der Schreiber der Löse geldb riefe gewesen, wurde die Ver­handlung vertagt.

Französisches

Großflugbool für den Südamerika-Dienst.

Das größte französische FlugbootLeutnant Paris" hat dieser Tage seine ersten Versuchs- slüge durchgeführt. Der Apparat wiegt 37 Tonnen und hat eine Flügelspanne von 50 Meter. Er ist mit sechs Motoren von je 850 PS ausge­rüstet und kann 70 Personen befördern. Das Flug­boot soll später in den Südamerikadienst gestellt werden. Vorher soll es feine Seetüchtigkeit während einiger Monate auf der Strecke MarseilleAlgier beweisen.

Fünf Hionate Gefängnis für eine fahrlässige Kraftfahrerin.

Die 18jährige Ursula K r a s s e l t, die am 5. Ok­tober v. I. in Berlin mit ihrem Kraftwagen durch unvorsichtiges Fahren den Tod eines Mannes verursacht und zwei Frauen schwer verletzt hatte, wurde vom Landgericht Berlin wegen fahr­lässiger Tötung in einem und Körperverletzung in zwei Fällen zu fünf Monaten Gefängnis ver­urteilt. Die Angeklagte war von der Vorinstanz frei­gesprochen worden, jedoch hatte der Staatsanwalt Berufung eingelegt. In der Urteilsbegründung er­klärte der Vorsitzende, daß die Angeklagte mit einem

fremden Wagen, den sie bisher noch nicht gefahren hatte, in nicht unerheblicher Geschwindigkeit an £ Kreuzung gekommen und daß sie ihre Aufmerksam, feit nicht ausreichend auf den Fahrdamm gerichtet habe. Bei der Strafzumessung sei aber berücksichijgj worden, daß die verunglückten Fußgänger im un. rechten Augenblick die Straße überquert hätten.

Hinrichtung einer Giftmischerin.

Die im Jahre 1904 geborene Henny Meyen ist in Lüneburg hingerichtet worden. Eie war wegen Giftmordes an ihrem Ehe­mann vom Schwurgericht zum Tode verurteilt worden. Die Verurteilte hatte, um sich ihres Man­nes zu entledigen, eine Erkrankung benutzt, um ihm in feiner Medizin Gift beiju, bringen. Sie hatte die Beibringung von Gjst in der gleichen Weife wiederholt, als fie b?. fürchtete, daß das Befinden ihres Mannes sjh bessern könnte. Der preußische Ministerpräsi, deut hat von dem Begnadigungsrecht keine; Gebrauch gemacht, weil die Heimtücke unj Hartnäckigkeit, mit der die Verurteilte ge­handelt hat, sowie die unmenschliche Roheit, der sie tagelang die furchtbaren Qualen des Mar. nes mit angesehen und durch erneute Giß Zuführung n och vergrößert hat, fie als ein hemmungslose, gefährliche Verbrecherin kennzeich. nen, für die Sie Todesstrafe d i e gerechte Sühne bedeutet.

Kunst und Wissenschaft.

Uraufführung einer Oper Ulascagnis in Ulaitant,

Die Uraufführung von Mascagnii neuer OperNero" in der Mailänder Scala bii> bete für Italien den Höhepunkt der musikalische!, Darbietungen dieses Winters. Das vollbesetzte Hau; trug ein durchaus festliches Gepräge. Mascagnj, der fein Werk selbst dirigierte, erntete mit den am* führenden Künstlern stürmischen Beifäll.

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Wettervoraussage.

Durch den über Nord- und Westdeutschland ent­standenen Teilwirbel hat sich zunächst die Zufuhr milder Ozeanluft nach West- und Süddeutschlank verstärkt, gleichzeitig wird durch diesen Teilwirbel und das über Osteuropa liegende Tiefdruckgebiet eine neue Zufuhr kalter Luft aus Nord- und Nord. Osteuropa nach Deutschland begünstigt, zumal bei Druck über Skandinavien noch fortgesetzt anfteigt.

Aussichten für Freitag: Anfänglich nodj vielfach neblig, dann zeitweilig aufheiternd, beE über Norden nach Osten drehenden und auffrischen­den Winden wieder kälter, noch einzelne Nieder, schlüge (im Gebirge wieder in Schnee übergehend).

Aussichten für Samstag: Bei östlichen Winden zeitweilig heiter, aber auch noch vereinzelte Schneefälle, Frost.

Lufttemperaturen am 16. Januar: mittags 1.8 Grad Celsius, abends 0,9 Grad; am 17. Januar: morgens 1,1 Grad. Maximum 2,1 Grad, Minimum 0,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. Januar: abends 0,2 Grad; am 17. Januar: mor- gens 0,4 Grad Celsius.

Wintersport.

Rhön: Wasserkuppe: Nebel, 0 Grad, Gesamt« schneehöhe 30 cm, verharscht; Ski und Rodel mäßig.

Vogelsberg: Hoherodskopf: Nebel, 3 Grad, Gesamtschneehöhe 30 cm, verharscht; Ski und Rodel mäßig.

Schwarzwald: Feldberg: bewölkt, 3 Grad, Gesamtschneehöhe 97 cm, Pulverschnee; Ski uni Rodel sehr gut.

Harz: Schierke: Nebel, 1 Grad, Gesamtschnee' höhe 10 cm, verharscht; nur Ski möglich.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thynot. für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XII. 34: 12 047. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig*

Die Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister? Ein­reibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das liebel an der Wurzel. 259V

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen wehr sage, lesen Sie die folgenden Briefe:

Beverstedt, den 9. August 1934.

Ich teile Ihnen gern mit, daß ich mit den von Ihnen bezogenen

Gichtosint-Tabletten eine regelrechte Kur durchgemacht habe, und mit dem Erfolg überaus zufrieden bin. Ich kann nur wünschen, daß die Gichtosint-Tabletten auf Grund ihrer vorzüglichen Wirkung überall Eingang finden, denn es war bisher das beste Mittel, welches ich zur Bekämpfung meiner Gicht in Anwendung brachte.

Carl Lehmann, Kaufmann

Beverstedt, Bez. Bremen, Poststr. 23.

Brohl, den 20. April 1934.

Gestatte mir hiermit gefl. anzuzeigen, daß die von Ihnen mir ge­sandten Gichtosint-Tabletten sich auf das beste bewährt haben. Ich litt seit längeren Jahren derart an Rheuma und Gicht, daß ich außer den großen Schmerzen, zuletzt fast nicht mehr gehen konnte, sondern kriechen mußte. Auf Ihr Präparat aufmerksam gemacht, waren nach der Kur Schmerzen, Gicht und alles verschwunden; und konnte wieder

als 53jährige laufen wie eine von 18 Jahren. Ich kann diese Tabletten jedem Rheumaleidenden bestens empfehlen.

Frau Jos. Weber

Brohl a. Rh., Mittelstr. 1c.

Solche Briefe besitze ich über 15 000 (notariell beglaubigt), und nun hören Sie weiter:

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