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Berlins Feier des Gaarsieges

tattfinden können, zur Verfügung

Der Jubel im Saarlands

freier Hin- und

Rückfahrt

Bonn, die als vielen Jahren

Jugendherberge gestellt.

beschloß, 100 in den Kin-

Heimen einschließlich zur Verfügung."

Die Universität

Universität schon seit

Saarbrücken, 16. Ian. (DRV.) Daß die Ver­treter bes Status quo endlich einzusehen beginnen, daß ihr Lügengebäude vollständig zusammengekracht ist, geht auch aus der Tatsache hervor, daß die Hauptdrahtzieher jetzt nichts Eiligeres zu tun wissen, als sich Pässe zur Reise nach Frankreich zu besorgen. Bekanntlich hat die französische Regie­rung seit dem 13. Januar ein besonderes Visum für den Grenz übertritt auch aus dem Saargebiet eingeführt So konnte man am Mittwoch mährend des g<r 'en Tages bemerken, daß vor i e m französischen Konsulat in Saarbrücken ein Massenandrang herrschte. Hunderte von Personen stauten sich vor der Paß-

nach Metz verlegt werden solle und daß zu diesem Zweck dort bereits Räume gemietet worden

Der Stadtrat Nürnberg Saarkinder vier Wochen lang

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Schutzhaft eigenmächtig entfernt und wieder in ihre Kaserne versetzt hatte. Dieses unerhörte Vorgehen zog es sodann nach sich, daß Präsident Knox von Heimburger die sofortige Amts­enthebung der drei berüchtigten Emigranten­beamten verlangte. Sie wurden daraufhin zum zweiten Male von den Polizeioffizieren i n ^ «ft genommen und heute früh endlich a b - geschoben. Hoffen" ch wird man nunmehr auch endlich hören, daß H imburger gleichfalls dem Saargebiet den Rücken kehrt, damit die auf allen Seiten gewünschte Entspannung bald erfolgen kann.

Die Hoesch-Köln-Neuessen A. - G. sandte an das Büro des Saarbevollmächtigten des Reichs­kanzlers in Neustadt a. d. H. folgendes Telegramm: In stolzer Freude über den großen deutschen Sieg an der Saar und als Zeichen treuer Verbundenheit stellen wir für 50 Kinder von Saardeut­schen eine vierwöchige Erholungskur in Kinder-

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Der Reichsbund der deutschen Beam- en hat an den Reichsschatzmeister der NSDAP, olgendes Telegramm gerichtet:Reichsbund der

Reichspostminister Freiherr von Eltz - Rüb en ach hat dem Saarbevollmächtigten folgen­des Telegramm übersandt: Zu dem glänzenden Ab­stimmungssieg, der durch die Treue der Saar­deutschen erkämpft worden ist, spreche ich Ihnen namens der Deutschen Reichspost die herzlichsten Glückwünsche aus. Es wird eine meiner vornehmsten Sorgen sein, das Post-, Telegraphen- und Fernsprechwesen in dem wiedergewonnenen Landesteil besonders zu fördern.

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Der Reichsbauernführer hat dem Saar­bauernführer Hermann Groß folgendes T-le- gramm gesandt:Das Bauerntum der Saar hat zu dem überwältigenden Siege wie jede andere Be­rufsschicht seine Pflicht getan. Zu diesem glücklichen Erfolge entbiete ich im Namen des deut- chen Bauerntums unser-n Brüdern an der Saar die herzlichsten und aufrichtigsten Grüße."

Separatisteichäupflmge flüchten über die Grenze.

Auch die Führer der separatistischen Polizeirevolte nach Frankreich abgeschoben

t u n g wird ihre sämtlichen Beamten Ende Februar unter Gewährung einer ent­sprechenden Abfindungs-summe entlassen. Der Intransigeant" berichtet, daß die Direktion

Der deutsche Flottenchef hat an den Saar­bevollmächtigten folgendes Telegramm gerichtet: Besatzungen deutscher Flotte übermitteln zu über­ragendem Heimatbekenntnis der Saar herzliche Glückwünsche. Sie f n h p n 25 bedürftiae Saarländer zu fünftägiger M i t f a h r t im Frühjahr auf Schiffen der Flotte einschl. Eisenbahn-, fahrt ein. In Treue verbunden.

nachten in Effen die Begründung dieses Frontwech­sels im Westen dahin ausgeführt, daß derVer­nichtungswille Frankreichs", vor einem Jahrzehnt noch die alles beherrschende Tatsache seit den Tagen der Ruhr tatsächlich abgeklungen und einer weniger verheerenden Auffassung des Sicherheitsproblems gewichen ist. Wie zur Bestätigung hörten wir au der anderen Seite den Ministerpräsidenten F l a n - d i n in seiner Pariser Rede am Vorabend der Saarabstimmung sagen:Ich weiß, daß es zur Aufrechterhaltung des Friedens nötig ist, stark zu sein, und ich werde darüber wachen. Aber ich weiß auch, daß, wer sich den Frieden verdienen will, versöhnlich und realistisch in den internationalen Beziehungen sein muß." So weit, so gut. Auch das nationalsozialistische Deutschland will stark sein in der Verteidigung, um desto ruhige­ren Gewissens mit seinen Nachbarn Frieden zu hal­ten und Freundschaft pflegen zu können. Allein, warum hat Flandin von einer unmittelbaren Be­gegnung mit Deutschland überhaupt nicht gespro­chen? Warum will er mit dem eben erst aus Rom zurückgekehrten Außenminister Laval so bald wie möglich nach London fahren, wo doch in Wirk­lichkeit aller Augen und Gedanken drüben auf Berlin gerichtet sind?

Noch ist die Scheu vor demAbenteuer zu zweien", wenn es sich um Deutschland handelt, eine unverkennbare Hemmung der französischen Diplo­matie, ganz im Gegensatz zu der von Herriot und Barthou entdeckten Sowjetfreundschaft oder zu dem von Laval in die Tat umgesetzten Ausgleich mit dem faschistischen Italien. Frankreich hat die weit­aus größte Armee des Kontinents und eine unan­greifbar befestigte Landgrenze, aber selbst die viel­fache, vomTemps" bereits mit Zähnen und Klauen im Hinblick auf kommende Rüstungsbespre­chungen verteidigteWaffensuprematie über Deutsch­land" wiegt für viele Franzosen den Eindruck des deutschen 70-Millionenvolkes und der industriellen Reserven des Reiches nicht auf. Frankreich war der Sieger von Versailles, das haben wir, weiß Gott, am eigenen Leibe verspürt, aber es war und ist in seinem nationalen Bewußtsein auch das Volk, das nicht allein über uns siegen konnte. Nur nicht allein den Deutschen gegenüber! dieses Sprichwort lebt, vom Militärischen ins Diplomatische übersetzt, bis auf den heutigen Tag in der amtlichen französischen Politik. Das heißt aber nichts anderes als daß auch derrealistische" Friedenswille der Regierung Flandin-Laval inner­lich ringt mit der Erinnerung an Krieg und kriege­rische Maßstäbe.

Frieden mit dem Reich schließen heißt für Frank­reich, das bewaffnete Mißtrauen von Jahrhunder­ten aufgeben, von Hegemoniegedanken gewisser Epochen ganz zu schweigen. Wenn nun der Wirk­lichkeitssinn einer neuen Generation dafür spricht und er tut es ohne Zweifel gerade in der gegen­wärtigen französischen Regierung einen Aus­gleich mit Deutschland jenseits von Versailles zu suchen zum mindesten zuzulassen, so möchte man einen so neuen,gewagten" Weg erst recht nicht ohne möglich st zahlreiche Be­gleitung antreten. Auf drei Fronten, die sich teilweise überschneiden, bereitet Frankreich die diplomatische Auseinandersetzung mit dem Reich vor: 1. im Rahmen der englischen Völkerbunds­politik, 2. im Einverständnis mit der italieni­schen Gleichgewichtsthese, und 3. für den äußersten ' Fall mit der s o w j e t r u s s i s ch e n Rückversiche­rung. Gewiß braucht deshalb der deutsch-franzö­sische Ausgleich noch keineswegs zu scheitern Doch wird die von unserer Seite angebotene Aussprache von Staat zu Staat durch soviele Zwischenschal­tungen nicht gerade gefördert, wenn wir auch na­türlich im Endergebnis gleichfalls wünschen, daß sich sämtliche interessierten Mächte an der schöpfe­rischen Ueberwindung der Versailler Unsicherheit beteiligen.

Nichts ist einer guten Sache schädlicher als ein Uebermaß von Bedenken. Deshalb kommt in diesem Augenblick die französische Gewiisens- fnrfthnnn sehr xu Recht, die der bekannte politische Schriftstpller Regis de Vibraye soeben unter dem Titel1935 Pa ix avec PAllemagne?" im Pariser Verlag Denoöl & Steele veröffentlicht Vibrane gibt einen gedrängten Rückblick über die deutsch- französischen Mißverständnisse der Nachkriegszeit. Denn auch Locarno wurde eine Enttäuschung, weil die Franwsen darin schließlich eine zweite deutsche Unterschrift unter den Versailler Zustand erblickten. Ueberzeugt von der Unhaltbarkeit des Versailler , Rechtes", nennt dieser sachlich denkende Franwse : die bisherige Pariser Weigerung vor direkter Aus­sprache mit dem Nationalsozialismus einenM a n-

Gitte Berichtigung.

Bei der Ueberschrift über dem Bericht aus Saarbrücken von den Freudenkundgebungen aus Anlaß des Abstimmungssieges auf der ersten Seite unserer Mittwochausgabe hat die allzu rege Phantasie des Druckfehlerteufels uns einen Streich gespielt. Die Ueberschrift mußte natürlich heißen:Des Saarlandes Freudentag" (statt Freudentanz).

Eine Straße in Saarbrücken, die nach der Bekanntgabe des Abstimungsfieges von jubelnden Menschenmassen angefüllt ist. Alle Häuser tragen wieder den Schmuck der deutschen Fahnen.

Reichsminister Dr. Goebbels (X) sprach von der Freitreppe des Reichstagsgebäudes zu den Hunderttausenden über den Sieg des deutschen Volkstums an der Saar.

deutsche bevorzugt behandelt im Wintersemester 1934/35 3 0 Saardeutschen Freistellen gewährt. Auch in Zukunft wird sie 30 saarländischen Studenten Freistellen gewähren. Die Stadt Bonn wird einige besonders be­dürftige dieser Saardeutschen als Ehrengäste betrachten und ihnen für ein Semester freien Aufenthalt in der Stadt gewähren.

rheinische

Saar« hat, hat

undFreiheit!" gegrüßt wurde. Nach einer Mitteilung der französischen Einwanderungsbehör­den sollen im Saargebiet insgesamt40 0 Per- o n e n um die Ausstellung von Pässen für Frank­reich gebeten haben. 230 von ihnen hätten inzwi- chen die französische Grenze über- 1 d) r i 11 e n. Nur 40 dieser Emigranten hätten um Aufnahme in den Emigrantenlagern gebeten.

Die Führer der Status-quo-Beroegung 2Nah Braun, Pfordt und Hoffmann find bereits am Mittwoch nach Frankreich geflüchtet. Watz Braun erklärte französi­schen Pressevertretern in Forbach, er glaube kaum, daß er wieder ins Saargebiet zurück­kehren werde. Die drei Haupträdelsführer der Polizeirevolte von Dienstagnacht G r u m - bad), Gericke und Christ, find heute nach Frankreich abgeschoben worden. Gleichzeitig hat der berüchtigte Kriminalbeamte Ritzel, früher Oberregierungsrat in Gießen, fattfam als eifriger Förderer der Status-quo- Propaganda bekannt, endlich dem 5 a ar­ge b i e t den Rücken gekehrt.

abteilung des Konsulats, um sich möglichst schnell ein Visum nach Frankreich zu verschaffen. Kenn- n Wilum

Der Führer dankt.

B e r H n, 16. Jan. (DRB.) Rach der Abstimmung im Saargebiet hat der Führer und Reichs­kanzler aus dem Saarlande selbst, aus allen Teilen Deutschlands, von unseren Schiffen auf See, aus Oesterreich und vom Auslandsdeutfchtum in der ganzen Welt, ebenso auch von Ausländern in- und außerhalb Deutschlands viele Taufende von Glückwünschen, Treuegelöbniffen und Grüßen erhalten, in denen die Freude der ganzen deutschen Ration und ihrer Freunde im Auslande über das Bekenntnis der Saardeutschen zu Deutsch, land und ihre Rückkehr ins Reich zu einem über­wältigen Ausdruck kommt. Bei der großen Zahl dieser Telegramme und Briefe ist es dem Führer und Reichskanzler leider nicht möglich, jedem Einzelnen zu antworten; er muß sich daher damit begnügen, allen denen, die ihre Treue, ihr Vertrauen und ihre Freundschaft zum deutschen Volke in diesen denkwürdigen Tagen seiner Geschichte bekundet haben, feinen freu­digen Dank auf diesem Wege aus- zusprechen.

Der Dank an das Saarland.

Ministerpräsident Hermann Göring hat an Gauleiter B ü r ck e l folgendes Telegramm gerichtet: Zu dem gewaltigen Sieg, der unter Ihrer zielbe­wußten Führung an der Saar errungen wurde, übermittle ich Ahnen meine herzlichsten Glück­wünsche und meinen tiefempfundenen Dank." Weiter richtete Ministerpräsident Göring an die Deutsche Front in Saarbrücken ein Tele­gramm nachstehenden Inhalts:In herrlicher Ge­schlossenheit hat die Saarbevölkerung vor der Welt bewiesen, was es heißt, deutsch zu sein. Ich danke der Deutschen Front für ihren zähen Kampf und beglückwünsche sie zu ihrem überwältigenden Sieg. Es war der Sieg des Glaubens an ein Volk, ein Reich und einen Führer. Heil Hitler!"

Der Reichsverband für deutsche Ju­gendherbergen hat der bedürftigen oeutschen Saarjugend kostenlos 2 5 0 0 Uebernachtun- gen, welche in jeder deutschen

deutschen Beamten stellt für Volksgenossen von der Saar tausend F r e i p l ä tz e, je zu 21 Tage, in den seiner Betreuung unterliegenden Erho­lungsheimen zur Verfügung."

Die ftratuo'en bauen ab

Saarbrücken, 16. Jan. (DNB.) Wie wir er­fahren, hat die französische Generalzolldirektion in Paris angeordnet, daß ab 16. Januar 1935 zwischen Frankreich und dem Saargebiet die Zollgrenze a u f g e r i ch t e t werden soll. Wie Havas aus For­bach meldet, haben sich die französischen Zoll­beamten am Mittwoch früh auf die fran­zösisch-saarländische Grenze zurückgezo­gen. Die französische Soargrubenverwal-

Die würdigsten Vertreter der Emigranten-Landplage t das Saargebiet damit endlich losgeworden. Die- es unerfreulichste Kapitel der Saargeschichte geht, ..v BVlllllul wvtvt<l

einer Liquidation entgegen. Bis zuletzt haben diese! seien. Bon den Entlassungen würden 110 0 fran - Elemente gehetzt und aufzuwiegeln gesucht. Sie zösische Grubenbeamte betroffen, die haben die ihnen unverankwortlicherweise zugewie-1 mit ihren Frauen und Kindern am 1 März nach jenen Beamtenstellen bei der Regierungskommission »Frankreich zurückkehren würden.

dererholungsheimen der Stadt Nürnberg unterzubringen, 10 0 arbeitslose Volks­genossen aus dem Saargebiet bei den. Arbeiten für die Ausgestaltung des Reichs­parteitags-Geländes mindestens sechs Mo­nate zu beschäftigen und außerdem zehn Saar­länder in den Dienst der Stadtver­waltung als ständige Arbeiter zu übernehmen.

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Der Leiter der Reichsbetriebsgemein­schaft Bergbau Pg. Ernst Stein, MdR., sandte an den Saarbevollmächtigten folgendes Telegramm: Die Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau gewährt 40 Saarbergknappen einen 1 4 g i g e n kostenfreien Erholungsurlaub im Er­holungsheimRosenau" bei Königswinter als Zeichen der Treue. Heil Hitler."

g e l an Mut".

Auf der anderen Seite verwirft Vibraye vollstän­dig die Versuche einer Umgehung Deutschland mit I Hilfe osteuropäischer Allianzen. Polen hat sich be reits selbständig gemacht, die Kleine Entente ist eher eine Belastung als eine Unterstützung für Frankreich, und Herr Barthou hat als ,'.Pate der Sowjets" in Genf dem Frieden einen zweifelhaften Dienst erwiesen. Vibrayes Forderung für 1935 lautet: Frankreich muß, im steten Einvernehmen mit England, schleunigst Frieden mit Deutschland schließen.Wir sind genau wie England ein großes Kolonialland, haben genau wie England Grenzen, die wir als endgültig betrachten. Deshalb müssen wir uns weigern, in die Verwick­lungen des europäischen Ostens hineinzugeraten." Also: keine Verpflichtung zur gegenseitigen militä­rischen Hilfe, wie sie im Ostpaktentwurf noch vor­gesehen ist! Und Verständigung mit Italien nur im gleichen Zug mit dem deutsch-französischen Aus­gleich!

Wie man sieht, ist Vibraye ein ausgesprochener Westler, der übrigens auch die Schlichterrolle des Völkerbundes hoch einschätzt. Doch sein Sinn für Realpolitik sagt ihm, daß Frankreichs Größe in feinen Kolonien und Deutschlands natür­liche Interessensphäre in Mitteleuropa liegt. Das nationalsozialistische Reich ist politisch streng auf Verteidigung abgefteltf und lehnt jedenPan- germanismus" ab. Um so weniger ist es möglich, ihm seine friedliche Machtentfaltung in Europa zu verwehren. M i t Deutschland wird Frankreich sehr rasch die Sicherheit finden, gegen Deutsch­land nie Anderseits wäre es für die zweite kolo­niale Großmacht der Welt lebensgefährlich, bei fort­gesetzter Spannung mit Deutschland nur auf das einseitige Wohlwollen Englands angewiesen zu sein, wie damals um die Jahrhundertwende, als die Franzosen aus Rücksicht auf Elfaß-Lothringen die Oase von Faschoda vor den Briten räumten. Vi­braye zitiert die eindringliche Warnung einerhoch­stehenden Persönlichkeit", wonach Frankreich nichts Schlimmeres geschehen könnte, als wenn es Deutschlands Feind bliebe, um eines Tages wieder vor der erniedrigenden Wahl zu stehen: Faschoda oder Sedan!"

nach Kräften dazu benutzt, den Separatisten Handlangerdien st e zu erweisen.

In erster Linie ermöglichte dieses Treiben der französische Direktor des Innern, Heimburger, der auch nach dem deutschen Wahlsieg unbelehrbar und unbeirrbar seiner Linie der Emigrantenprotek­tion treu bleibt. So sah er sich veranlaßt, der gestrigen DNB.-Meldung über seine seltsamen Ge­pflogenheiten nach der Polizeirevolte ein Dementi entgegenzusetzen. Die Meldung habe die Tatsachen völlig auf den Kopf gestellt. Er selbst habe persönlich die drei Beamten gestern um 16 Uhr aus dem Dienst entlassen. Letzteres trifft freilich auch zu: Heimburger hat auf Anweisung des Prä­sidenten Knox die Beamten entlassen . . ^ ... - f ~ , , .. .müssen, nachdem er sie vorher aus der von

zeichnend für Die Gesellichaft, die sich um ein Visum den Polizeioffizieren Henneffey und Lie verhängten drängte, ist die Tatsache, daß vor dem französischen Konsulat fast ausschließlich mitRotfront!"

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