Hillbrecht-D. 47,79 Meter: 2. Noel-F. 47,45; 3. Winter-F. 47,17; 4. Sievert-D. 43,99 Meter. Speerwerfen: 1. Stoeck-D. 69,82 Meter; 2. Steingroh-D. 62,63; 3. Gaßner-F. 58,39; 4. Dor6-F. 56,85 Meter.
Staffeln: 4X100 Meter: 1. Deutschland 42 Sek.; 2. Frankreich 43,1 Sek. 4 X 400 Meter: 1. Deutschland 3:16,4 Min.; 2.Frankretch 3:17,6 Minuten.
Start zum Gordon-Bennett-Rennen.
Das Gordon-Bennett-Freiballon-Rennen wurde am Sonntag in Warschau gestartet. Von 16 Uhr ab wurden die 33 Ballone, darunter auch die deutschen „Alfred Hildebrandt", „Erich Duku" und
„Deutschland", gestartet. Die Deutschen, die die Nummern 3 9 und 12 erhielten wurden auf dieser Fahrt ins Ungewisse bei mäßigem Südostwind in Richtung Lamoerg abgetrieben.
Deutscher Sieg bei der Sechstagefahrt.
Die Internationale Sechstagefahrt wurde am Samstag zu Ende geführt. Sieger in der ^^nter' nationalen Trophäe^ wurde die deutsche BMW.- Mannschaft mit den Fahrern Henne, Stelzer und Kraus mit 26 Fehlerpunkten vor der Tschechoslowakei mit 122 Punkten, England und Italien. — Auch den Wettbewerb um die Silberoase gewann Deutschland durch die DKW.-Mannschaft Geiß, Winkler und Kluge.
3n zwei Wball-Länderkämpsen siegreich.
Mr 1:0 gegen Polen.
Der dritte Fußball-Länderkampf gegen Polen brachte der deutschen Reichsmannschaft nicht den erwarteten klaren Sieg. Vor 44 000 Zuschauern konnte im Breslauer Hermann-Göring-Stadion nur ein l:0-Erfolg herausgeholt werden, obwohl die deutsche Elf drei Viertel der Spielzeit überlegen war. Verdient, aber zu knapp gewonnen, lautete das allgemeine Urteil nach dem Ende des Spieles. Die 44 000 Zuschauer gingen enttäuscht vom Platz. Sie sahen ein technisch eindeutig überlegenes Spiel der deutschen Mannschaft, aber auch ein geradezu erschreckendes taktisches Versagen.
Ein besonders fehlerhaftes Spiel lieferte diesmal der deutsche Sturm. In der Läuferreihe gefielen der deutsche Mannschaftsführer Grämlich und Zielinski am besten. Don den beiden Verteidigern war H a r i n g e r der überragende Mann. Sicher und zuverlässig wie immer war Jakob im Tor. Mehr Licht als Schatten war auch im polnischen Sturm, wo lediglich die beiden Außen höheren Ansprüchen gerecht wurden.
Den einzigen Treffer des Tages schoß der Saarbrücker Eonen in der 33. Minute der ersten Halbzeit. Fath gab nach einem rasanten Flankenlauf gut zur Mitte und Conen lieh eine seiner bekannten Bomben los, die auch unhaltbar in der linken Ecke des polnischen Tores landete. Vorher und nachher gab es meist deutsche Anariffe, eine Menge Ecken, wenige, aber gefährliche Vorstöße der Polen und ein ewiges Festrennen der deutschen^Kombinations- maschine an der polnischen Abwehrmauer.
Deutschland-Estland 5 0 (2:0).
In Stettin trat eine deutsche Fußball-Länderelf erstmals einer Nationalmannschaft von Estland gegenüber. Vor 20 000 Zuschauern — der Platz war lange vor Beginn des Spieles überfüllt — siegte die deutsche Mannschaft überlegen mit 5:0 (2:0) Toren. Malecki, Rasselberg, Damminger und Sie- metsreiter (2) schossen die Tore für Deutschland,
während die um Klassen schlechtere estländische Elf nicht einmal den Ehrentreffer herausholen konnte.
Die Gäste hielten nicht das, was man von ihnen hätte erwarten können. Bei den Deutschen gab es keinen Versager. Der Sturm war das Paradestück der Elf. Das Spiel stand im Zeichen einer eindeutigen Ueberlegenheit der deutschen Mannschaft. Unsere elf Spieler fanden sich schon bald zu einer flüssig und zielsicher zusammenarbeitenden Einheit, zumal die Estländer doch nicht den entsprechenden Widerstand zu leisten vermochten. Besonders der deutsche Angriff, den Rasselnberg als zurückgezogener Aufbaustürmer ideenvoll immer wieder ankurbelte, machte den Gästen schwer zu schaffen. Schon fünf Minuten nach Spielbeginn ging Deutschland in Führung. Das Spiel lag fast ständig in der estländischen Hälfte, aber erst in der 35. Minute konnten die Unseren ihren Vorsprung ausbauen. Nach dem Wechsel wurde das Angriffsspiel der Deutschen noch wirkungsvoller. Rasselnberg nutzte eine Hohmann-Dorlage mit Bombenschuß zum 3:0 aus. Die Gäste verteidigten von jetzt ab mit ihrer ganzen Mannschaft, aber der deutsche Sturm setzte sich immer wieder durch. Siemetsreiter verwandelte in der 21. Minute eine Flanke Maleckis zum 4:0. 12 Minuten vor Schluß erzielte dann Damminaer auf Vorlage Hohmanns das fünfte Tor für Deutschland.
Gauliga-Iußball in Nortcheffen.
Gau Nordhessen: VfB. 04 Friedberg gegen Germania Fulda 1:2; Borussia Fulda — Kur- Hessen Kassel 3:1; Kurhessen Marburg — 1. FC. Hanau 93 0:4; Kassel 03 — Spielv. Kassel 0:0; Hessen Hersfeld — SD. Bad-Nauheim 3:1.
Gau Bayern: 1860 München — 1. FC. Bayreuth 1:2; BC. Augsburg — FC. München. 0:1.
Süddeutsche Freundschafts-Spiele: Nürnberg-Fürth — Schalke 04 0:1; Freiburger FC. gegen Poung Boys Bern 3:7; DfR. Pforzheim gegen Karlsruher FD. 3:1; FSV. Frankfurt gegen Bayern München 1:2;
Die ersten Berbandsspiele.
Spiele der Bezirkskiaffe. Ein Sieg und ein Unentschieden der Gießener Vereine.
VfB Nieder-Girmes 3:1 (2:0)
Der Start der VfB.er zur neuen Meisterschafts- ferie war recht vielversprechend. Die bis auf Knaus komplett angetretene (Siebener Mannschaft zeigte gestern ein Spiel, an dem man seine Freude haben konnte. Vor allem war es der Sturm, der besonders in der ersten Halbzeit schnell und einfallreiche Zusammenarbeit zeigte und zum Träger des Spieles wurde. In dieser Reihe waren die Hiesigen ihren Gästen klar überlegen. Nieder-Girmes war im übrigen der starke Gegner, den man auf Grund seiner oorsonntäglichen Leistungen erwartet hatte.
Der Spielverlauf brachte Nieder-Girmes bald nach Beginn in gefährliche Nähe des Gießener Tores, doch konnte Haas entschlossen retten. Kurze Zeit später kommt ein weites Zuspiel von Ranft zu Szponick, dessen überlegte Flanke Erben raffiniert zum ersten Tor verwandelt. Die Gäste lassen sich nicht entmutigen und erreichen zwei Ecken. Bei deren Abwehr und auch später zeigt sich Schwarz als Verteidiger sehr verbessert. Gießen wird jetzt tonangebend und nach schönem Zuspiel von links geht Wlodareck an mehreren Gegnern vorbei und placiert flach zum zweiten Gießener Erfolg. Die Kampfkraft der Wetzlarer Vorstädter beweist sich nun, als es ihnen gelingt, trotz vorübergehenden Ausscheidens eines Spielers, den Stand auf 2:1 zu verkürzen. Mit diesem Ergebnis geht es in die Halbzeit.
Der knappe Spielstand scheint die Gießener nervös zu machen, denn in der zweiten Hälfte gelingt vorerst nichts. Trotzdem hätte ein Leichtsinnsfehler des Gästehüters bald den dritten Erfolg für Gießen ergeben. Ein darauf folgender aussichtsreicher Vorstoß der Gäste wird durch Zögern des Halblinken nicht ausgenutzt. Gießen macht sich jetzt wieder frei
und wird überlegen. Ein energisches Nachsetzen von Erden verschafft Szponick eine Schußgelegenheit, die dieser sofort ausnutzt und unhaltbar xum 3:1 erhöht. Gießen hatte damit nach einem ansprechenden Spiel die beiden ersten Punkte unter Dach und Fach gebracht.
Bei beiden Mannschaften sah man recht gute Einzelkönner. Nieder-Girmes hatte seine Stutzen in Torwart, rechtem Verteidiger, Mittelläufer und den beiden Außenstürmern. Bei der Gießener Mannschaft, die in folgender Aufstellung spielte: Maas, Schwarz, Leutheuser II; Fehling, Heß, Hauptfeld, Ranft, Leutheuser I, Wlodareck, Erben, Szpon^k, war das Schlußdreieck überraschend zuverlässig. Äe Läuferreihe zeigte durchschnittlich Gutes, jedoch fiel der rechte Läufer in der zweiten Hälfte merklich ab. Mit dem Sturm konnte man in seiner Gesamtheit zufrieden sein.
Zweite Mannschaft — Leihgestern I 2:2.
Dritte Mannschaft — Großen-Linden I. 4:1.
1920<3inn -1900 Gießen 1:1 (1:0)
Die 1900er fuhren nicht mit allzu großen Hoffnungen nach Sinn zum ersten Verbandsspiel, mußten doch der Torwart Schmidt, ferner Glitsch, Birkenbiel, Hammer und Schmelz ersetzt werden. Da auch die 2. Mannschaft zum Verbandsspiel anzutreten hatte, wurde der Ersatz der spielfreien Dritten entnommen. Es spielten Rahn, Zeller, Lippert, Jördens, Heilmann, Mank, Wilhelmi, Langsdorf, Koch I, Jäger, Koch II. Sinn hat durch Zuzug neuer Spieler feine Mannschaft ganz wesentlich verstärkt.
1900 mußte die erste Halbzeit stark verteidigen. Sinn hatte Platzwahl, nahm den heftigen Wind zum Bundesgenossen und machte es mit ihm den 1900ern recht heiß. Angriff auf Angriff rollte gegen des Gastes Tor, doch hier stand eine Verteidigung,
die sich nicht überwinden ließ. Der bisher in der Jugend spielende Torwart Rahn muß hier besonders erwähnt werden. Er hat bei diesem schweren Kampfe unter Beweis gestellt, daß er jederzeit in der Lage ist, in der ersten Mannschaft zu spielen. Erst etwa sieben Minuten vor Schluß der ersten Halbzeit gelang es Sinn, in Führung zu gehen. Aus einem Gedränge heraus, bei dem dem Gästetorwart die Sichtmöglichkeit genommen war, er- zielten sie ihr Tor. Kurz darauf vergab 1900 eine sehr gute Gelegenheit zum Ausgleich. Sinn hätte aber, wenn seine Stürmer sich nicht gegenseitig im Vorbei- und Uebertreten Überboten hätten, beim Spielen mit dem starken Wind höher in Führung
gehen müssen. Kurz nach Beginn der 2. Halbzelt ließ der Wind nach, das Spiel wurde verteilter. Die erste Viertelstunde kamen beide Tore gleichmäßig in Ge- fahr. Nachdem dann 1900 durch Koch ausgeglichen hatte ließ Sinn recht merklich nach. Der Gast setzte sich in der gegnerischen Spielhälfte fest. Sinn mußte stark verteidigen und erlebte bange Minuten, denn nur zu oft konnte noch im letzten Augenblick die Gefahr des Spielverlustes gebannt werden.
Alle 22 Spieler haben ihre Pflicht getan. Sie spielten Fußball in kameradschaftlichem Geiste, und Zuschauer wie Dereinsführungen waren mit ihnen und dem amtierenden Schiedsrichter zufrieden.
Das Treffen der Astersturner in M
Lich, das kleine, aber geschichtlich reiche Städtchen an der Wetter, im DT.-Unterkreis Gießen, feierte zum Wochenende das 75jährige Bestehen feines Turnvereins. 75 Jahre sind in der Geschichte eines Vereins eine Unsumme von Arbeit, Kraft und Willen. Der Turnverein Lich hat diese Kraft und den starken Willen aufgebracht.
Oer Begrüßungsabend.
Am Samstag eröffnete der Turnverein Lich das Fest mit einem Begrüßungsabend. Musik, ein Sprechchor der Turner und Turnerinnen, der die Ziele der deutschen Turnerschaft in starken Worten umriß, ein Chor der Sängervereinigung „Cacilia" (Chormeister Jlge), bildeten den Auftakt der Feier. Nach der Begrüßung durch den Dereins- führer Volz, überbrachte Kreisführer Daupert (Wiefeck) die Glückwünsche des Turnkreises Lahn- Dill und sprach dann von dem echten Turnergeist, der in der Turnerschaft feinen Weg zum Volk sein Ziel sehe. Alle Turnerarbeit stehe im Dienste von Volk und Vaterland. Damit folgten die Turner ihrem großen Dorbilde Jahn und unserem Reichskanzler, dem Gründer des Dritten Reiches. Die bedeutungsvolle Ansprache klang aus in einem Treuegelöbnis der Turner zum Führer Adolf Hitler und zu Dolk und Vaterland. Bürgermeister Geil (Lich) überbrachte die Glückwünsche der Stadt an den Turnverein Lich und überreichte ein Bild des Führers. Sturmführer Erb (Lich) überbrachte die Grüße der politischen Leitung und überreichte eine Fahne mit den Farben des Dritten Reiches. Seine Ansprache endete in einer Ehrung unseres großen Führers. Das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied wurden sodann gemeinsam gesungen. Kreisoberturnwart Schüler (Wetzlar) ehrte einige Altersturner und überreichte ihnen Ehrennadeln. Gau-Ehrenoberturnwart des alten Gaues Hessen, Turnbruder Will, Gießen, übermittelte die Glückwünsche von den Vertretern des alten DT.-Kreises Mittelrhein, A. Pfeiffer, Wetzlar.
Im weiteren Verlauf des Abends zeigten Turnerinnen und Turner, sowie Schüler und Schülerinnen des Turnvereins Lich ansprechende Hebungen und Reigen. Den Höhepunkt des Abends in turnerischer Beziehung bildeten die Hebungen der Kreisriege an den Geräten.
Das kameradschaftliche Treffen.
Mit dem Jubiläum verbunden gaben. sich die Altersturner des Kreises Lahn-Dill am Sonntag in Lich ein kameradschaftliches Treffen. Wie 1934 in Braunfels, so waren diesmal viele der Aufforderung, Frau und Kinder mitzubringen, gefolgt. Aus allen Teilen des Kreisgebietes waren sie er» schienen, von der Schwalm und aus dem Vogelsberg bis hinüber zur Dill und dem Westerwald.
Nach einem Gang durch die Stadt, bei der Lehrer HiId als Führer wertvolle geschichtliche Mitteilungen machte, fand in der Turnhalle eine völkische Feierstunde mit Lied und Ansprache statt. Kreisführer Daupert sprach über echtes Turner- tum im neuen deutschen Vaterland.
Hebungen der Altersturner.
Es folgten unter der Führuna von Kreisoberturnwart Schüler die turnerischen Darbietungen der Altersturner. Rund 100 Mann traten an, darunter waren einzelne über 70 Jahre alt. Das Turnen begann mit vier Gruppen (je drei Hebungen) nicht vorbereiteter allgemeiner Freiübungen, die gut ausgeführt wurden und reichen Beifall fanden. Es folgten dann Hebungen an den Geräten und volkstümliche Hebungen. Auch hier sah man manch recht schöne Leistungen (Weitsprünge von 5 bis 6 Meter und Hochsprünge von 1,45 Meter). Einige Scherzspiele schlossen sich diesem Turnen an. Die turnsportlichen Vorführungen endeten mit einem Handballspiel zwischen den Mannschaften des Turnvereins Lich und des Turnvereins Hausen von 1864, bei dem Hausen mit 11:7 siegte.
Ausklang.
Das Alterstreffen in Lich war für alle Teilnehmer, im besonderen für die Altersturner selber, ein schönes Erlebnis und wird ihnen noch lange in
bester Erinnerung bleiben. Für die jugendlichen Turner war die turnerische Haltung und vor allem die turnerische Gesinnung dieser jugendlichen Alten vorbildlich. Mag auch vielen eine gute Veranlagung das Turnen bis ins Alter hinein ermöglichen, alle haben aber ihr Können erkämpfen müssen und haben bewiesen, daß jeder in feiner Art ein tapferer Mensch, ein fester Kerl ist. Das sprach auch Kreisführer Daupert in seinem Schlußwort aus. Er dankte allen Teilnehmern am Turnen, der poli« tischen Leitung, allen Gästen, dem Bürgermeister, im besonderen auch den Bürgern von Lich und dem Turnverein Lich für die gastliche Aufnahme der Turner sowie Lehrer Hild für die Führung durch die Stadt.
Wirtschaft.
* Die Verzinsung b e r Holzwert« anleihe der Stadt Offenbach a. M. Der für die Verzinsung der 6-v. H-, ab 1. April 1935 4,5-v. H.-Holzwertanleihe der Stadt Offenbach von 1923 vom 1. Oktober 1934 bis zum 1. Oktober 1935 maßgebende Holzpreis ist von der staatlichen Forst- behorde auf 23,12 RM. für den Festmeter feftgeftellt worden. Für den am 1. Oktober 1935 fälligen 13. Zinsschein werden vergütet einschließlich der auf Grund des § 4 des Gesetzes über Zinsermähigung bei den öffentlichen Anleihen vom 27. Februar 1935 zu zahlenden 2 v. H. Entschädigung 7,25 v. H. des Festmeterdurchschnittspreises. Am 1. Oktober 1935 sind 640 Festmeter zu tilgen. Der Bedarf ist im Wegs des freihändigen Rückkaufs bereits beschafft, eine Auslosung fand daher nicht statt.
Rhein-Mainische Börse.
THittagsbörfe ruhig, uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 14. Sept. Zum Wochenschluß blieb die Börse recht ruhig. Die Kursentwicklung war zumeist das Ergebnis des zufälligen Äuftragbestandes, besondere Anregungen für die Tendenzgestaltung lagen nicht vor. Einige Glattstellungen führten im Verlaufe zu allgemein leichter Erholung. Lebhafter lag der Farbenmarkt bei einer Kurssteigerung von 0,75 v. H., die übrigen Chemiewerte durchweg gut gehalten. Am Montanmarkt waren wiederum Harpener beachtet, die 0,75 v. H. gewannen, daneben Stahlverein um 0,90 v. H. erholt, schwächer lagen noch Rheinstahl um 0,75, Otavi um 0,40 v. H. Unneränbert Buderus und Mannesmann, Klöckner 0,75 v. H. fester. Am Zellstoffmarkte Waldhof um 0,25 v. H. befestigt, da- geaen Aschaffenburger 1,40 v. H. niedriger. Kunstseide etwas freundlicher, fo Aku um 0,40 v. H. Am Elektromarkte AEG., Gesfürel, Schuckert und Siemens ruhig und unverändert. Schiffahrtswerte sehr still, Hapag 0,25 v. H. leichter. Nordd. Lloyd 0,25 o. H. fester. Sonst erholten sich Daimler um 0,40, Hanfwerke Füssen 0,50, Reichsbank 0,13 v. H. leichter.
Im weiteren Verlaufe blieb die Börse farblos. Die etwas freundlichere Grundstimmung stützte sich auf den weiteren erfolgreichen Verlauf der Anleihe- Zeichnung. — Tagesgetd etwas leichter und unverändert 3,25 v. H.
Frankfurter Schtachtviehmarkk.
Frankfurt a. M., 16. Sept. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 793 Rinder (175 Ochsen, 102 Bullen, 261 Kühe, 235 Färsen), 377 Kälber, 39 Schafe, 760 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 35 bis 42 Mark, Bullen 36 bis 42, Kühe 20 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 33 bis 42, Kälber 42 bis 70, Hämmel 38 bis 42, Schweine 50 bis 54 Mark. — Marktverkauf: Rinder lebhaft, Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine wurden zugeteilt.
Kirchliche Nachrichten.
Dienstag, 17. September.
Mein-Linden. 20.30 Uhr: Bibelstunde für bU weibliche Jugend.
Donnerstag, 19. September.
Klein-Linden. 20.30 Uhr: Helferinnenvorbereitung für den Kindergottesdienst im Pfarrhaus.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
Frankfurt 0.2)1
Berlin
Schluß- hird
Schiußl. Abend- börsc
Schluß- kurs
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Oalum
13.9
14 9
13 9
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6% Deutsche ReichSanlcihe v. 1927
100
100,75
101,13
101,13
*% Deutsche Neichsanl. von 1934
97,4
97,4
97,4
97,4
t>Yi°/o 7)ounn-QlnleH)e von 1930 ..
102,9
102,65
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Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit
110,75
110,9
111,13
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100,15
100,2
100,3
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lrückzahlb. 102%) ..
97
97
96,65
97
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Darmstadt Gold 81. 12........
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thekenbank Darmstadt Liaut ...
100,5
100,5
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4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverlctir. 01.6
92,5
92,5
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d
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
130,25
Deutsche Komm. Cammclabl. An-
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
115
115
114,75
114.65
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Gvldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,75
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—
—
1'4% ehem. 4Yi% Franks. Hhp.» Bank-Ligu.-Psandbrtese.......
100,5
100,65
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Hstp.-Bank-Ltqu.-Goldpse.....
100,3
100.5
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briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
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örlefanst., Gold Komm. Obl.Vl
97
97
97
97
kteuergutsch.VerrechnungSk. 85-89
107,3
107,3
107,3
107,3
4% Österreichische Goldrente....
4,20% Oesterrctchtsche Silberrente
29
28,75
29
1,5
29
4% Ungarische Goldrente.......
9,5
9,5
9,55
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4% Ungarische Staatsrente v. 1910
9,5
9,5
9,55
4*4% desgl. von 1913..........
9,45
9,45
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9 45
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11
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Frankfurt o M
«Berlin
«Schlußkurs
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11,5
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6% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903
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2 %% Anatolier .............
40,75
40,75
41
40,8
Hamburg-Amerika-Paket .....
0
16
15,75
16,13
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Hamburg-Südam. Dampsschtsf.
0
28,9
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Norddeutscher Lloyd .........
0
18
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18
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A.G. für Aerkehrswesen Akt. ..
0
80,5
80
80,25
80,5
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
114
115
115,5
114,65
Commerz, und Privat-Bank ...
0
91
90,5
91
90.5
Deutsche Bank und Diöconto-
Gesellschaft................
0
91
90,75
91
90,75
Dresdner Bank..............
0
91
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12
182,5
182,4
181,75
181,75
A.S.G......................
O
39
39
38,65
39,13
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10
145,13
145
145,13
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Slektr. Lieferungsgesellschaft...
6
112,75
112,5
112,75
112,75
Licht und Kraft ........... 6%
132
131,5
132
132,25
Felten & Guilleaume.........
O
105
105,5
105
105,13
Gesellsch.f.Elcktr.Untemehmung
5
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6
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——
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6
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Schultert & Co...............
4
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124,75
124,25
Siemens & Halske............
7
175
174 5
175
174,5
LahmeverLCo.
7
132+25
131,75
131,5
131,25
Buderus ...................
0
102,5
101,5
102
102
Deutsche Erdöl..............
109
108,75
109,75
108,9
Gelsenkirchener..............
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0
112,5
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113
113,5
Hoesch Eisen—Köln-Neueffeo ..
0
95
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4
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129,5
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u
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0
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Berlin
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Schluß« kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
13 9.
14 9
13-9
14-9.
ManSfelder Bergbau.......
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—
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118,75
119
Kokswerke................
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—
—
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115,75
Phönix Bergbau...........
Rheinische Braunkohlen ....
.. O
——
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—
12
221,5
221,5
221,75
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Rheinstahl ................
871
110,5
110
110.4
110,25
Bereinigte Stahlwerke......
.. 0
80,65
81,75
80,9
81,5
Otavi Minen .............
.. 0
19,25
18,9
19
19
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
135
133,9
135,25
133,75
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
129
127,5
129,5
127,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7 71
185
185,9
9 ®- Färben-Industrie.....
.. 7
154,25
155
154,4
155,4
Scheldeanstalt.............
.. »
240
240
—
——
Goldschmidt ..............
RükgerSwerke .............
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108
108,5
107,5
108,75
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115,75
Metallgesellschafl...........
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111,75
111,75
112
112
Philipp Holzmann.........
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94,5
93,5
94,5
94
Zementwerk Heidelberg ....
Eementwerk Karlstadt.......
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116
-
—
Schultheis Patzenhoser .....
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108,25
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Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. O
58,5
59.25
58,75
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Bemberg.................
.. O
115
113,5
113
113
Zellstoff Waldhos ..........
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. O
113,75
113,75
113,75
112,5
.. o
83
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83,13
81,65
Dessauer GaS .............
Daimler Motoren..........
.. 7
—
—
129
129,13
.. O
97,9
8,25
98,5
98,75
Deutsche Linoleum.........
.. 6
151,5
151,5
151,5
150,5
Orenstctn L Koppel ........
•• o
—-
85
85
Westdeutsche Kaufhof.......
•• o
26,75
27
26,9
26,65
Cbade....................
.. o
286
287,5
286,25
287,5
Acrumulatoren-Fabrik......
. 12
174
174
174
174
Conti-Gummi.............
.. 8
156,5
156,75
157
156,5
Gritzner..................
Malnkraftwerke Höchst a.BL
.. 0
1 33,25
1 33
1 33
.. <
99
-
Süddeutscher Luiker — 1
>t 207
207
I 208,5
i 208,5
13. September
14 September
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
«Selb
Dries
Geld
Brief
Buenos Lire.
0,668
0,672
0,668
0,672
Brüssel.....
41,92
42.00
41,93
42,01
Rio de Jan.
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,78
54,88
54,86
54,96
Danzig.....
46,82
46.92
46,80
46,90
London .....
12,265
12,295
12,285
12,315
HelsingforS..
5,405
5,415
5,415
5,425
Paris ......
16,375
16,415
16,375
16,415
Holland ....
167,73
168,07
167,23
167,57
Italien.....
20,30
20,34
20,30
20,34
Japan ......
0,721
0,723
0,722
0,724
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
OSlo..... :
61,61
61,73
61,74
61,86
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,12
11,1'
11,14
11,16
Stockholm...
63,26
63,38
63,34
63 46
Schweiz ....
80,84
81,00
80,76
80,92
Spanien....
33.94
34,00
33,93
33,99
Prag.......
10,27
10,29
10,27
10,29
Budapest ...
•w
——
Reu York ...
2,486
2,490
2,485
2,489
Banknoten.
Berlin,!4 September
Geld
Brief
Amerikanische Note»..............
2,437
2,457
Belgische Noten..................
41,72
41,88
Dänische Noten .................
54,70
54,92
Englische Noten .................
1Ü25
12.29
Französische Noten ...............
16,325
16,385
Holländische Noten...............
166,82
167,48
Ftalienische Noten___...___.......
19,46
19,54
Norwegische Noten .......
6b58
61 82
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
—
—
Rumänische Noten........
——
Schwedische Noten ...............
63,17
63,49
Schweizer Noten.
80.58
80 90
Svauticke Noten.................
33,57
33,71
Ungarische Retea .........
•••••••


