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Batterien und Karbid bei Fahrrad - Bornemann, Gießen, Sonnenstraße 5. a26oA Gewerbe-Schule Alsfeld sucht für das Wintersemester 1935/36, beginnend am 1. Nov.,

Hilfslehrer (Architekt und Maschlnen-Ing.) Bewerbungen sofort erbeten an die Schulleitung. steeD

stören zu können oder sonst Sabotage gegen den hinausschweift über Nürnbergs (Sn Nationalsozialismus treiben zu können, entgegen-1 weg, weit hinein ms Frankenland.

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Ein wirklich gewaltiger Film, spannend und temperamentvoll bis zum letzten Filmmeter.

Die trauernden Hinterbliebenen: Fritz Bender, Unteroffizier Mariechen Bender Familie Strack Familie Bender und Geschwister.

Wieseck, den 16. September 1935.

Robert Donnat, Elissa Landl Ein einmaliger Film in deutscher Sprache Gutes Beiprogramm Ufa-Woche Täglich 4 Uhr, 6 Uhr und 8.30 Uhr.

stund, u. Kursen

Tanzschule Bäalke

f DER . GRAF von MONTE CHRISTO

Oie Geburt eines kräftigen Iungen^eigen hocherfreutan

Or.Mittermaier und

Frau geb.Eisenberg

Gießen, (Roonstraße 141), am 14. September 1935.

03920

Und wir werden darüber wachen, daß auch nicht ein einziger wieder verloren geht, wir werden auch allen denen, die glauben, das Werk des Führers

treten, und wir stehen such bereit, alle Widerstände, die sich auf unserem Wege zum nationalsozialistischen Volk entgegenstellen, genau wie früher zu brechen. (Langanhaltender Beifall.)

Meine Kameraden! Wie in den Jahren des Kamp­fes, so hören wir auch heute nur auf den Be­fehl desMannes, der ganz alleinZeit, Tempo und Art unseres Kampfe s be - stimmt, und so sei unser Gelöbnis: Mein Führer: Ihr Glaube ist unser Glaube, Ihr Wille ist unser Wille, Ihr Kampf unser Kampf. Wir haben Ihnen bedingungslos gehört in der Zeit des Kampfes, wir gehören Ihnen ebenso in der Zeit des Sieges, und wir werden Ihnen gehören, wenn es sein muß, auch im Tode. Unser Führer, Adolf Hitler, Sieg­heil! Sieg-Heil! Sieg-Heil!

Gießen (Schützenstraße 44), den 13. September 1935.

Die Trauerfeier findet Dienstag, den 17. September, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

für den Haushalt tags­über gesucht.

erfahrenes IVerschiedenes"!

Wo lehrt in Einzel-

Die Beerdigung findet statt am Dienstagnachmittag in Langendorf, Land­kreis Marburg.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Käs.

Für die uns beim Heimgange unseres heben Entschla­fenen erwiesene Teilnahme, ganz besonders aber den Vereinen und dem Herrn Pfarrer, sage ich im Namen der Hinterbliebenen herzlichen Dank.

Gießen, im September 1935.

Emilie TrinkausWwe.

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Montagabends

muß ich immer die Bilder für meinen Chef bei Photo- Winterhoff abholen. - Für den gibts überhaupt kei­nen anderen Photohändler als Photo -Winterhoff. Der kann aber auch was!

Ich fange jetzt auch an zu photographieren, denn die Apparate sind ja so billig. Ich bekomme schon einen für 4., 6.-, 8-, 12.-, 12.75 und 16.50 Hk.

Das Herstellen der Bild­chen kann ich mir schon von meinem Taschengeld leisten.

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Heute entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden meine innigst- geliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Louise Käs, geb. Schneider.

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Am Samstag, dem 13. September 1935 verschied meine liebe Frau, meine gute Mutter, unsere Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Käthe Bender, geb. Strack

Wiederbeginn der Sprechstunde Ur. med. Th. Reinewald Facharzt

für Ohren-, Nasen-, Halsleiden

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Gegen 12 Uhr fährt der Führer dann, umbraust von Jubelstürmen wieder hinunter zum Adolf-Hitler-Platz, wo nun der große Vorbeimarsch beginnt. Neben dem Führer nehmen, wie schon im Luitpoldhain, Aufstellung der Führer der SA von 1923, Obergruppenführer Her- mann Göring, und in seiner alten Uniform der Oberste SA.-Führer nach dem Wiederaufbau der Bewegung, Obergruppenführer v. Pfeffer. Wenige Minuten nach 12 Uhr künden brausende Heilrufe das Nahen des gewaltigen Zu­ges an. Stabschef Viktor Lutze führt die Spitze des Vorbeimarsches und meldet dem Führer. Hinter ihm marschiert die gesamte oberste SA.-Füh­rung. Mit der obersten SA.-Führung marschiert auch die Blutfahne vom 9. November 19 23 vorbei, die hierauf in den Wagen des Füh­rer getragen wird.

Der Vorbeimarsch.

Dann beginnt mit der Gruppe Franken der Vorbeimarsch der Formationen. Strammen Schrittes zieht in Zwölferreihen der braune Heerbann vor­über, angeführt jeweils von dem einschwenkenden Spielmanns- und Musikzug der Gruppe, dem Gruppenführer, dem Gruppenstab, den Standarten und Sturmfahnen, die ältesten Ehrenzeichen stets auf dem rechten Flügel. Gruppe auf Gruppe mar­schiert an. Der bayrische Defiliermarsch erklingt. Er kündet das Eintreffen der Gruppe Hochland an, der Söhne der Berge mit derkrachledernen" und den weißen Stutzen. Von den Hunderttausenden,

Lichtspielhaus Gießen

Heute Montag zum letzten Male der große Erfolgsfilm:

Die Heilige und ihr Narr

Ab Dienstag

ein Standardwerk der

Rom anliteratur im Film:

Alexander Dumas*

unsterblicher Roman

runden. Abzul;., zwisch.7u. 8 Uhr snit.l

Klare Verhältnisse

Von Alfred Ingenar Berndt.

bfe bte Straßen säumen, besonders stürmisch imb begeistert begrüßt. Mit der Gruppe Hoch and marschiert auch Obergruppenführer General der Infanterie Ritter von Epp, mit der Gruppe Berlin-Brandenburg Obergruppenführer General G ö r i n g , das NSKK. führt Korpssuhrer H uh n. lein die Flieger Reichsluftsportfuhrer Oberst Loerzer und die SS. endlich Reichsfuhrer H i m m l e r, die mit einem Sonderapplaus bedacht werden, wie überhaupt jede Gruppe, die durch ihre schneidige Haltung auffällt, von den betfallsfreu- digen Massen ausgezeichnet wird.

Mehr als fünf Stunden dauert der Vorbeimarsch. In der Gruppe, die der Reichsluftsportfuhrer an- führt, marschieren im ersten Glied die Pour- l e - M 6 r i t e - T r ä g e r , unter ihnen einer unse- rer erfolgreichsten Kampfflieger, Fliegeroberst U d e t. Die Schutzstaffeln, die in geringem Abstand den Fliegern folgen, werden wieder mit emem beson­deren Beifall bedacht. Vorbildlich diszipliniert ist ihre Haltung.

Den Abschluß des grandiosen Vorbeimarsches bilden die einzelnen Bataillone der SS-Derfu- gungstruppen. Sie tragen den schwarzen Stahlhelm und das aufgepflanzte Seitengewehr. Als sie Tritt fassen, hallt der Platz wieder von der Wucht ihrer Schritte. Spontan ist der Jubel der Massen, als sie, schnurgerade ausgerichtet, an ihrem Führer vorbeiziehen. Als letzte Formation folgt wie immer die Leibstandarte Adolf Hit­ler. Obergruppenführer Sepp Dietrich führt ste an. Das Musikkorps spielt den Badenweiler Marsch. Die Begeisterung kennt keine Grenzen mehr. Immer wieder schallen brausende Heilrufe über den Platz. Sie gelten dieser dem Führer Deutschlands verschworenen Gemeinschaft, aus deren Augen Treue, Mut und Opferbereitschaft zu uns sprechen. Dieser Vorbeimarsch war eine Demon­stration des wahren SA.-Geistes, er war ein ein- zigartiges Bild dessen, was deutsche Kraft und deutscher Wille zu leisten vermögen, er war eine Ehrenbezeugung der Kämpfer vor ihrem obersten Führer und eine Dankesbezeugung des Führers an feine Kämpfer.

Nach dem Vorbeimarsch geht eine Welle, nein, ein Sturm, ein Orkan der Begeisterung über den weiten Platz. Grenzenlos ist die Liebe und Zu­neigung des Volkes zu seinem Führer, der, nach allen Seiten freundlich lächelnd, im Kraftwagen den Platz verläßt. Seine Fahrt durch die Straßen der Stadt gleicht einem unbeschreiblichen Triumph- zug.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 35: 9838. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Vefuch aus der Vura.

Nach dem SA.-Appell im Luitpoldhain fuhren der Führer und der Stellvertreter des Führers den historischen Weg vom Luitpoldhain zum Adolf- Hitler-Platz, jene Straße, die seit jeher die Triumphstraße der SA. ist. Der Führer fährt vor­bei am Rathaus und an der Sebalduskirche hinaus zur Nürnberger Burg, wo die bayerische Staatsregierung ihm und den Männern der Partei wie alljährlich einen Empfang bereitet. Minister­präsident Siebert macht Mitteilung von der nach den Plänen von Oberregierungsrat Esterer durchge­führten völligen Restaurierung dieses wundervollen stolzen Bauwerkes, aus dessen Fenstern der Blick hinausschweift über Nürnbergs Giebeldächer hin-

Das Sieg-Heil des Führers auf das deutsche Vaterland findet ein brausendes Echo. Die Hun­derttausende singen begeistert mit erhobener Rech­ten das Deutschlandlied. Während gedampft der Freiheitssang Horst-Wessels erklingt, wendet sich der Führer mit dem Chef des Stabes und dem Reichs­führer der SS. den neuen Standarten zu, die jetzt den Augenblick ihrer höchsten Ehre, die Weihe durch die Berührung durch die Blut­fahne erfahren. Während der symbolischen Hand­lung lösen bei jeder Standarte die ehernen Schlünde der Salutbatterien einen Ehrenschuß.

Dann spricht Stabschef Lutze zu den SA.- und SS.-Männern. Er sagt u. a.: Mein Füh­rer! Kameraden! Soeben hat der Führer die neuen Standarten geweiht und uns übergeben. Das ist Symbol und Verpflichtung zugleich; denn so, wie diese alten und neuen Standarten eine Idee, ein Ziel verkörpern, so stehen hier auf diesem weiten Feld Männer des ersten Kampfjahres zusammen mit denen, die später zugestohen find. Und alle, die hier stehen, und alle, die hier nicht antreten konnten, aber in allen Gauen Deutschlands diese Feierstunde mit uns erlebten, s i e alle haben denselben Glauben an den Führer und seine Weltanschauung, sie alle haben d e n- selben ungebrochenen bis zum höchsten Einsatz entschlossenen Willen zum Kampfe für Führer und Idee. Wir haben uns heute durch die herrliche Feierstunde hier auf diesem Platz und durch die Worte des Führers neuen Mut und neue Kraft geholt für die Zukunft und haben uns neu ausgerichtet nach dem unumstößlichen Gesetz des Nationalsozialismus und nach den Befeh­len des Führers.

Als einmal die Spitze eine falsche Richtung genommen hatte und die Führung verloren ging auf dem großen INarfch der Partei, hat­ten wir drei Aufgaben zu erfüllen: And wir dürfen wohl sagen, wir haben diese Ausgabe soweit menschenmöglich erfüllt. Wir haben zu­nächst wieder die richtige Richtung genommen, und zwar Marschrichtung: Weltanschau­ung. Wir haben zum zweiten wieder engste Fühlung genommen mit allen Stel­len der Partei, und zwar engste Tuch- fühlung, und wir haben zum dritten zurück- geführt aus der 2Uaffe zur Ouati- t ä (. Und so stehen wir geistig ausgerichtet und sauber vor dem Führer als die ersten politi­schen Soldaten, als die Schuhtruppe der Be­wegung, als Glaubensträger und Glaubens­bringer.

Als solche haben wir in Zeiten des Kampfes den Nationalsozialismus hinausgetragen auf die Straße, in jedes Haus, in die entlegensten Dörfer und in die letzten Hütten und haben so in Deutschland die Re­sonanz geschaffen für den Nationalsozialismus. Und als solche werden wir auch in Zukunft hinausgehen in das Land und werden arbeiten und kämpfen, bis der letzte Deutsche für den Führer gewonnen ist! (Heilrufe.)

Die vom Reichstag auf dem Parteitag der Frei­heit verabschiedeten neuen Gesetze, und zwar sowohl das'Reichsbürgergesetz als auch das G e - setz zum Sutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre, schaffen nach Jah­ren des Kampfes zwischen Deutschtum und Juden­tum ganz klare Verhältnisse. Es ist da­durch unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, daß das deutsche Volk gegen den Juden, solange er ein Angehöriger des jüdischen Volkes sein will und da­nach handelt, nichts einzuwenden hat, daß es aber andererseits ablehnt, den Juden als deutschen Volksgenossen anzusehen und ihm die gleichen Rechte und Pflichten wie dem Deutschen zuzu­erkennen. v _

Soeben tagte in der Schweiz der Interna­tionale Zionistenkongreß, ein Kongreß, auf dem ebenfalls in aller Deutlichkeit mit dem Gerede ein Ende gemacht wurde, als handele es sich beim Judentum nur um eine Religion. Die Redner auf dem Zionistenkongreß haben festgestellt, daß die Juden ein eigenes Volk sind, und die völkischen Ansprüche des Judentums erneut an­gemeldet. Deutschland hat nur die praktischen Folgerungen daraus gezogen und kommt den Forderungen des Internationalen Zionistenkon­gresses entgegen, wenn es heute die in Deutschland lebenden Juden zurnationalenMinderheit macht.

Gesellenprüfung des ^vattfahvreusbandwevkS fite die Provinz Sbevhesfe«.

Sämtliche Lehrlinge in der Provinz Oberhessen, die im Herbst dieses Jahres ihre Lehrzeit beendet haben und die Gesellenprüfung ablegen wollen, melden sich in der Zeit vom 16. bis 25. Sept. 1935 bei den unten angeführten Bezirksmeistern der ein­zelnen Kreise:

Für den Streik Gießen: Geschäftsstelle des Straft* fahrzenghandwerks, Gießen, Hitlerwall 7;

Für den Kreis Friedberg:

Bezirksmeister Ernst Rodhinö, Butzbach;

Für den Kreis Büdingen:

Bezirksmeister Otto Prenzell l Weishaupt), Nidda ; Für den Kreis Schotten: Ängnst Fägle, Schottenr Für den Kreis Alsfeld: Franz Müller, Alsfeld,- Für den Kreis Lauterbach r F.W.Möller, Lauterbach

E. Aßmann, Obermeister. 62?oD

Photo - Kino Kreuzplatz 9

Dadurch, daß das Judentum zu einer nationalen Minderheit gestempelt wird, ist es überhaupt wieder möglich, normale Beziehungen zwischen Deutschtum und Judentum herzustellen. Die indische Minderheit in Deutschland erhält durch die neuen Gesetze ihr eigenes Kulturleben, ein e i g e n e s völkisches Leben. Sie kann sich eigene Schu­len, eigene Theater, eigene Sportverbände schaffen, kurzum auf allen Gebieten des volki- fchen Lebens sich ihre Zukunft selb st g e st a l t e n. .. .t

Zum anderen aber ist es selbstverständlich, daß jede Einmischung in Regierungsfragen des deutschen Volkes, jede Einmischung in dl e v o l k i» schen Belange der deutschen Nation von nun an für alle Zukunft unterbleiben muh.

Das deutsche Volk ist überzeugt davon, daß es mit diesen Gesetzen eine auch für das Judentum in Deutschland selbst heilsame und nützliche Tat vollbracht hat. Indem Deutschland der jüdischen Minderheit Gelegenheit gibt, sich selbst zu leben, und diesem Eigenleben der jüdischen Minderheit den staatlichen Schutz gewährt, fördert es die Volkwerdung des Judentums und trägt dazu bei, das Verhältnis zwischen den beiden Nationen wieder erträglicher zu ge­stalten.

Dr.hio WW«

hält vom

17. bis 20. September 1935

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