Einzelbild herunterladen

)

fv-

-/<

U

4

'lWWWW''

LL MWW

^Ä****

M

^z<

Einstimmige Annahme

»Sieg-Heil! Sieg-Heil! Sieg-Heil!

Das Schlußwott des Führers

Der Führer spricht zur SA

Der Aufmarsch der 100000

den glänzenden Sturzhelmen, auf der linken Seite die Flieger in ihrer stahlblauen Uniform an, wäh-

rend die SS. die beiden Flügel bildet.

Irren ist menschlich ®,c,tTm 'A1

*iAVM mir ein Bekannter

der

Der

i

n

in den Jahren des Kampfes verlästert und begeifert, heute von den Hunderttausenden in Ehrfurcht be­grüßt.

In die Straße des Führers marschiert nun, ge­führt von dem Musikzug der Leibstandarte, mit der Leibstandarte an der Spitze, die SS-Derfü- gungstruppe in schwarzen Stahlhelmen ein, Kopf an Kopf, ein stählernes Meer. Es ist ein altes und vertrautes Bild und doch reißt der An-

mig angenommen jinu.

Oein Führer! Mit dieser Annahme dürfen wir Ihnen gleichzeitig, wenn überhaupt möglich, den Dank abstatten, den heute das deutsche Volk empfindet für diese säkularen Gesetze, die Sie dem Volk für sein Glück und seine Zukunft ge- schenkt haben. Wir vermögen den Dank, mein Führer, nicht in Worten auszusprechen, wir Der-, mögen auch nicht unsere Treue und Zuneigung zu Ihnen durch Worte zu dokumentieren. Alles, was an Dank, an Liebe und an glühendem Vertrauen

Als sich der erneute Beifallsorkan gelegt hat, tritt Der Führer an die Brüstung der Empore und richtet an das Haus folgende Schlußworte:

Der Führer am Ehrenmal. Links von ihm Stabschef Lutze, rechts Reichsführer SS. Himmler, im Vordergrund die Blutfahne.

Aufmarsch der SA. In der neugestalteten Luitpold-Arena. Im Hintergrund die Silhouette Nürnberger Burg.

Ueberwältigend ist der Blick auf das Riefenfeld, wo in 36 tiefen Zehnerkolonnen 86 000 Mann SA., 18 000 Mann SS., 10 500 Mann NSKK. und 200 Flieger angetreten sind, an der Spitze die Standarten und die Spielmannszüge und * Musikkapellen, zwischen den Säulen in den freigelassenen Gassen die Sturm­ahnen. Zu beiden Seiten der Straße des Führers tehen die braunen Kolonnen der SA. Ihnen chließen sich auf der rechten Seite das NSKK. mit

Meine Herren Abgeordnete!

Sie haben jetzt einem Gesetz zugestimmt, dessen Bedeutung erst nach vielen Jahrhunder­ten im ganzen Umfang erkannt werden wird. Sorgen Sie dafür, daß die Kation selbst aber den Weg des Gesetzes nicht ver­läßt! Sorgen Sie dafür, daß unser Volk selbst den weg des Gesetzes wandelt! Sorgen Sie dafür, daß dieses Gesetz geadelt wird durch die unerhörte st e Diszi­plin des ganzen deutschen Volkes, für das und für die Sie verantwortlich find. Während das Haus das Horst-Wessel-Lied an- fftimmt, verläßt der Führer und mit ihm die Reichs- uegierung den Sitzungssaal.

Der Führer über die Vedeutung der neuen Gesetze.

Nürnberg, 16. Sept. (DRV.) Am Sonntag, rnbend nach der Reichstagssihung hatte der Führer eine Reihe leitender Persönlichkeiten der Partei aus »allen Gebieten Deutschlands zu einer Ab- fs ch i e d s f e i e r in denDeutschen Hof" geladen. Lei diesem Zusammensein sprach der Führer den »verantwortlichen Leitern der Reichsparteitagsorga- ssation seinen Dank aus für die geleistete ^Arbeit und nahm die Gelegenheit wahr, die 'Bedeutung derneu erlassenen Gesetze :)u unterstreichen und darauf hinzuweisen, daß die nationalsozialistische Gesetzgebung die einzige Möglichkeit eröffne, mit den in Deutsch­land lebenden Juden in ein erträg­liches Verhältnis zu kommen. Der Führer lbetonte insbesondere, daß den Juden In Deutsch­land nach diesen Gesehen Möglichkeiten ihres völkischen Eigenlebens auf «allen Gebieten eröffnet würden, wie sie bis- Iher in keinem anderen Lande zu verzeichnen wären. Im Hinblick darauf erneuerte der Führer den Be­ifehl für die Partei, jede Linzelaktion «gegen Juden wie bisher zu unterlaf- jien. Der Führer teilte ferner mit, daß der nachste Parteitag der NSDAP, im Jahre 1936 in Nürnberg stattfinden wird.

Wer ist Jude im Ginne der neuen Gesetze?

Nürnberg, 16. Sept. (DRV.) wie das DNV. «von maßgebender Seite zu den vom Reichstag neu .verabschiedeten Gesehen erfährt, beziehen sich diese 'Gesetze nur auf Volljuden.

Aoch keine Stellungnahme des Auslandes.

Oer Ehrentag der SA.

Oie Fahnenträger der nationalsozialistischen Partei vor ihrem Führer.

blick, der sich dem Auge bietet, immer wieder hin. Mustergültig in schnurgeraden Reihen ausgenchtet steht das braune und schwarze Heer Adolf Hitlers wie angewurzelt. Von den sonnendurchglühten Fahnen leuchtet das Freiheitszeichen. Die Hoheits- Zeichen auf den Standarten gleißen und funrein.

Als der Aufmarsch der Standarten und Fahnen beendet ist, nimmt der Führer das Wort zu seiner Ansprache an seine alte SA.

Ueber die Reichstagsrede des Führers und den Inhalt der drei neuen Gesetze wird von der ganzen englischen Presse ausführlich berichtet. Re­daktionelle Aeußerungen dazu sind aber infolge des späten Eintreffens der Meldungen kaum zu verzeich­nen. Und auch die fettgedruckten Ueberschriften haben meist einen neutralen Charakter, indem sie lediglich sachlich auf den Inhalt der Ausführungen des Führers oder der Gesetze Hinweisen.

S stolz, daß er t pflege. Als ich ihn fragte, ob er diesen löblichen Dienst an seiner Gesundheit auch jeden Abend verrichte, meinte er, bat wäre des Guten wohl doch zu viel. Er war ganz er taunt, als ich ihm klar machte, wie wichtig gerade die abend­liche Zahnpflege mit Chlorodont sei, um der Zer etzung der gefährlichen Speisereste in der Nacht zu begegnen. Hoffentlich handelt er jetzt auch danach. -gg*

Die Kopenhagener Morgenblätter stehen ganz im Zeichen der Reichstagssitzung in Nürnberg. Die Rede des Führers und die bret an­genommenen Gesetze werden zum Teil im Wortlaut Und in großer Aufmachung wiedergeaeben. Aus der Rede des Führers wird besonders die Beto- nungdesunerschütterlickenFrieden?- willens Deutschlands, ferner die Ausführungen Über die Memelfrage, und die Feststellungen ,3ur Iudenfrage hervorgehobcn

zu Ihnen da ist, mein Führer, das ist Ihnen heute aus Hunderttausenden von Augen entgegengeleuch­tet. Ein ganzes Volk, eine ganze Na­tion fühlt sich heute stark und glücklich, weil in 2hnen diesem Volke nicht nur der Führer, Weil in Ihnen dem Volke auch der Retter trftanben ist. (Stürmischer Beifall.)

Männer bes Reichstages! Sie aber bitte ich, fid? bes Ernstes dieser Stunde und seiner unge­heuren Bedeutung bewußt zu sein. Bedenken Sie, Jahrtausende alte Sehnsucht der Deutschen ist Lurch den Führer zur Wirklichkeit geworden: E i n 'Volk, ein Reich, ein Führer. Und darü­ber unsere Flagge, unser Feldzeichen, mnser Hakenkreuz.

Unserem Führer, dem Retter und Schöpfer

Händen übergeben und ausbewahrl werden für das deutsche Volk.

Dann wird sich erst der Kreis der Erziehung un­teres Volkes schließen. Der Knabe, er wird ein­treten in das Iunavolk, und der Pimvf, er wird kommen zur Hitlerjugend, und der Junge der Hitlerjugend, er wird dann einrücken in b ie <5 21., in die SS. und die anderen Verbände, und die SA.-Männer und die SS.-Männer werden eines Tages einrücken zum Arbeitsdienst und von dort zur Armee und der Soldat des Volkes wird zurückkehren wieder in die Organisation der Bewegung, der Partei, i n S A. u n d S S., und niemals mehr wird unser Volk dann so verkommen, wie es leider einst verkommen war. (Brausende Iubelstürme.) Wir haben aus der schlimmsten Zeit der deutschen Geschichte gelernt, wir haben ihre Leh» ren beherzigt, und wir haben die Konsequenzen aus dieser Lehre gezogen.

Wir sind entschlossen, einneuesGeschlecht heranzuziehen, und wer wird zweifeln, daß die Zeugen dieses Geschlechts, die nicht in unserer Phantasie leben sollen, hier vor uns stehen? Es ist ein hartes Geschlecht, das wir uns erwählen. Richt weil wir mit anderen Hän­del suchen, sondern weil wir wollen, daß es nicht anderen gelüstet, mit uns Händel zu suchen. Und wir wollen darin auch die leben- digsle Gemeinschaft suchen, die es in einem Volke geben kann, die Gemeinschaft der gemeinsamen Opfer, die Gemeinschaft der Er­ziehung zu Leistungen und zu einer unzerbrech­lichen Kameradschaft.

Wir stehen hier aus dem ganzen Deutschen Reich. Von Osten und Westen und Süden und Norden seid ihr gekommen aus dem Zerfall der politischen deutschen Vergangenheit und seid doch jetzt eins geworden, seid zusammengebunden auf Gedeih und Verderb, so wie es in einem Volk zu sein hat. Und ihr habt gelernt in diesen langen Jahren des Kampfes, daß nichts auf der Welt geschenkt wird, daß man alles verdienen muß. Was kann schon ein Volt verdienen, das selbst in sich uneinig und zerfallen und zerrissen ist? Es verdient keine andere Be­handlung als wir sie erfahren haben. Dieser Zu­stand ist nun beendet. Das deutsche Volk hat in seinen Männern und in seinen Frauen den Weg zur Einheit und damit zur Vernunft gefunden, und ihr seid die Garanten dafür, daß dies niemals mehr anders wird.

Und wenn ihr hier hinauszieht in eure Gaue und in eure Städte und in eure Marktflecken und kleinen Dörfer, bann müßt ihr, jeber einzelne, e i n Fahnenträger fein unserer Bewegung, ein Fahnenträger ber Nationalsozialistischen Parte», ein Fahnenträger bes nationalsozialistischen Staa­tes. (Brausende Beifallsstürme.)

Und euch weihe ich am heutigen Tage wieder neue Standarten. Sie werden sich in die Rei­hen der alten stellen, und ihr werdet sie lieben und ehren, so wie die früheren Kampfzeichen der Bewegung in den langen Jahren unseres Ringens um Deutschland. Und ihr werdet sie vor euch hertragen und im nächsten Jahre wie­der hier aufstellen, auf daß die Ration sie sieht und weiß, dies sind die Zeichen, unter denen Deutschland stark ward. Und ihr wer­det dies um so mehr tun, als dieser Fahne, unter der Deutschland sich die Freiheit er­kämpfte, noch heute die höchste Ehre widerfah­ren wird, die ihr gegeben werden kann. So grüße ich dich, mein alter SA.-Mann, grüße ich dich, mein alter SS.-Mann, grüße ich euch, die ihr zu uns gekommen sei, und bitte euch, mit mir einzustimmen in unseren alten Kampf­ruf der Bewegung:Deutschland Sieg-Heil!

Sieg-Heil! Sieg-Heil!

Als ber Führer, besten Kommen die Heil­rufe anfünbigen, in schlichtem Braunhemd bes SA.-Mannes Die Tribüne betritt, melden ihm ber Stabschef ber SA. Lutze, ber Reichsführer ber SS. Himmler, ber Korpsführer bes NSKK. Hühnlein unb ber Reichsluftsportführer Oberst Loerzer bie Stärke ber angetretenen Formatio­nen. Der Führer tritt an ben Rand ber Brüstung und grüßt?Heil SA.",Heil mein Führer" don­nert ihm bie Antwort entgegen.

Sie Totenehrung.

Die Standarten sammeln sich unter leisem Trommelwirbel auf ber Straße bes Führers zur Totenehrung unb nehmen rechts unb links bes Ehrenmals Aufstellung. Unter den getragenen Klängen bes SA.-Totenmarsches schreitet dann b e r Führer über die mit großen Quadersteinen be­legte Strafte. Zu seiner Rechten mit geringem Ab- tanb der Chef des Stabes ber SA., zu einer Linken ber Reichsführer ber SS. Himmler zum Ehrenmal. Die Masten haben sich von ben Plätzen erhoben. Langsam schreitet ber Führer bie Stufen bes Ehrenmals empor, tritt dann allein an ben Kranz unb hebt ben Arm zum Gruft, während die 116 000, die Richtung zum Ehrenmal genommen haben, ihre Häupter ent­blößend, die Standarten und Fahnen senken und die Musik die Weise des alten Soldatenliedes vom guten Kameraden spielt.

Dann kehrt ber Führer zur Hauptridüne zurück, bie Formationen machen roieber Front. - Ergriffen von ber Weihe bes Augenblicks verharrt bie Menge atemlos, man hört bie Schritte bes Führers auf ben Quabern ber Straße. Die Blutfahne, ge­tragen von Sturmbannführer ©rimminger, eskor­tiert von ben Fahnenabjutanten, folgt bem Führer. Der Musikzug ber Obersten SA.-Führung führt bie Stanbarten über bie Mittelstraße zur Haupttribüne, wo sie auf bem unteren Aufbau hinter bem Platz bes Führers Aufstellung nehmen, währenb sämt­liche Sturmfahnen sich aus ben Massen zu einem breiten roogenben Strom sammeln, der sich nun über bie Straße bes Führers auf bie grünen Ter­rassen, bie im Halbrunb vor ber Ehrentribüne lie­gen, ergießt. Die ganze Straße ist von ben Fahnen aus allen deutschen Gauen ausgefüllt, unter ihnen bie ersten Fahnen ber Bewegung mit verblichenem, zerfetztem und durchschossenem Tuch, : bie Fahne, mit ber einst Horst Wessel nach Nürn- > berg zog, bie Fahnen, bie bie Namen ber 400 , Blutopfer ber beutschen Freiheitsbewegung tragen.

Paris, 16. Sept. (DNB. Funkfpr.) Die mit großer Spannung erwartete Reichstags- jitzung in Nürnberg, bie Rebe bes Reichs­kanzlers und die drei verabschiedeten Gesetze sind in Paris gegen Mitternacht im Auszug unb nach Mitternacht im Wortlaut bekannt geworben, jo daß die Morgenzeitungen zwar über die Reichs­tagssitzung berichten können, aber nur ganz kurz Stellung nehmen.

Männer unb Kampfgenossen ber nationalsozialisti­schen Partei!

Wieder sind wir zu einem Parteitag in Nürnberg versammelt. Wieder sind aus allen deutschen Gauen bie schmucken SA.- unb SS.-Männer unb bie Män­ner in ben neuen Kampfverbänben ber Bewegung gekommen, um hier bas große Fest bes Wieder- sehens in unserer Reichsparteitagstadt zu feiern.

Wen würde es nicht bewegen, bie vielen treuen Gesichter zu sehen, bie aus ber Zeit des Kampfes uns allen so be­kannt finb. Parteigenossen! SA- unb SS.-Männer sehe ich, bie seit zehn unb zwölf Jahren unb mehr Jahren unentwegt einer Fahne nachmarschiert finb. Sie finb ber Fahne a u ebb i e s m a l roieber gefolgt nach Nürnberg. Es ist für mich befon- bers heuer ein unenblich stolzes Gefühl, euch hier begrüßen zu können. Ihr seib für mich bie alte Garde ber nationalsozialistischen Bewegung, ber nationalsozialistischen Revolution unb bes deutschen Volkes Erhebung. Wenn in diesen Tagen bas bol­schewistische Judentum aus Moskau uns eine deut­liche Drohung geschickt hat: Hier steht die deutsche 2Introort! (Heilrufe ber Hundert- taufenb.)

Zum fünften Male feiern wir diesen Appell ber nationalsozialistischen Kampfbewegung anläßlich bes Reichsparteitages in Nürnberg. Zum fünften Male in der Geschichte der Partei und ihrer Gliederungen treffen wir uns hier auf diesem Platz. Er hat sein Gesicht verändert. Er ist schöner und stolzer gewor­den. Allein es ist unser alter treuer Platz geblieben, und dieses Gefühl erfaßt mich, wenn ich euch hier sehe.

Es ist ein anderes Bild, das ihr heute bietet. I ch sehe, was in einem Jahr wieder ge­lernt wurde, und was sich zugunsten ber Be­wegung geänbert hat. Allein, wenn auch bieses äußere Bild sich veränderte, so ist es nur ein Be­weis, daß der Gei st der alten, und zwar unserer besten alten Ze i t geblieben ist, jener Zeit, da der SA.-Mann und SS.-Mann nie frugen, wohin der Marsch ging, sondern immer nur bei ber Fahne standen.

Und es ist gut fo, daß sich auch in eurem Aeußern der Wandel der Zeit ausdrückt, den wir zu erleben das Glück besitzen. Denn Deutschland ist in diesen letzten Jahren wieder in eine große geschichtliche Wende eingetreten, und ihr selbst, meine Männer der SA.» ihr werdet es schon in wenigen Monaten sichtbar und deutlich fühlen. Denn zu vielen Tausen­den werden zum erstenmal in eure Reihen ein­rücken die entlassenen Soldaten des ersten Jahrganges der neuen deutschen Armee (Stürmische Heilrufe.) Und wie wir selbst einst hierher gekommen sind, da wird uns nunmehr wieder Jahr für Jahr das zum Schuh der Ra­tion geübte deutsche Volk zuströmen, und diese i Männer, sie werden in euren Reihen d i e 1 beste deutsche Heimat bekommen, was * früher vorübergehend zwei Jahre lang eine ' Schulung der Ration war, um dann im Leben ! und durch die politische Tätigkeit der Parteien wieder verloren zu gehen, das wird jetzt treuen

In der Luitpold-Arena.

Nürnberg, 15. Sept. (DNB.) Herrlicher Herbstsonnenschein liegt über ber Luitpold-Arena, bie sich zu bem großen Aufmarsch ber SA. unb SS., bes NSKK. unb der Flieger erstmalig im neuen Gewände zeigt. Das hinter bem Ehrenmal liegende Straßenbahndepot ist entfernt worben, so baß nichts ben prachtvollen Ausblick von ber Haupt­tribüne auf bas Ehrenmal, bas ganz in Grün ein­gebettet ist, stört. Das Ehrenmal selbst ist wiederum schmucklos geblieben. In der eigentlichen Säulenhalle hängen schlichte Lorbeerkränze. In der Mitte des Vorhofs liegt der Kranz des Füh­rers mit der Hakenkreuzschleife. Zur Linken und zur Rechten des Vorhofs brennen auf halbhohen Pylonen die Opferschalen. Die Seitentribünen sind in Naturstein ausgeführt worden und passen sich im Farbton der Ehrentribüne an. Auf den Blöcken, die das Halbrund der großen Ehrentribüne ab» schließen, entfalten gewaltige massive Bronceadler ihre Schwingen.

Der weit vorragende. Vorbau unb die ganze Ehrentribüne selbst tragen wiederum nur den schlichten Schmuck der Vorjahre, die drei 24 Meter hohen und 6 Meter breiten Fahnen auf der Höhe der Mitteltribüne und die goldenen Gir­landen, die sich an dem hohen Aufbau entlang» ziehen unb jo gut zu dem grauen Sandstein passen. Auf ber unteren Terrasse, hinter dem Platz des Führers, stehen die 35 Standarten, die heute durch den Führer geweiht und übergeben werden. Auf ber rechten Seite des für ben Führer bestimmten Platzes hat bas F ü h r e r k o r p s ber angetretenen Formationen Aufstellung genommen sowie die Reichs-, Gau - unb Hauptamts- I e i t e r ber Reichsleitung. Die Haupt- und alle übrigen Tribünen sind bis auf den letzten Platz be­setzt, immer aber noch Drängen in dichten Reihen die Teilnehmer am Parteitag der Freiheit heran, die Augenzeugen dieses grandiosen und unvergeß­lichen Schauspiels werden wollen.

Meichstagspräsident Göring verlas sodann Die Bret Gesetze. Alle Gesetze werden einftimmtg angenommen. Die Annahme wird vom gan­zen Hause mit einem unbeschreiblichen, minuten­lang dauernden Jubel, Heil-Rufen und Beifall­klatschen begrüßt. Der Reichstagsprasident statte» dann bem Führer ben Dank für diese neue große Tat mit folgender Ansprache ab:

Indem Sie, meine Herren Abgeordneten, durch Erheben von den Sitzen diesen Gesttzesanträgen Hitler, Göring, Heß, Dr. Frick und Genossen ihre Zustimmung gegeben, stelle ich hiermit fest, daß alle drei Gesetze, wie nicht anders zu erwar­ten, gemäß der neuen Geschäftsordnung einftlm- enommen finb.