Einzelbild herunterladen

r

UtzM

I

y ff

S WM » M WW,

Eäfatf .... x, - f ' '># : v . <-

Msport zum MMm des Gießener Radfahrervereins 188S.

Wehrsportfahrt der Motorstandarte 147 Gießen.

scharfem Tempo gehen die Fahrer in die enge nur wenig überhöhte Kurve. (Aufnahmen Neuner, Gießener Anzeiger.)

In und

131

Franzose Rens Vietto in 8:01:27 Stunden vor Camusso und dem Belgier Verwaecke. Als bester Deutscher kam Händel nach 8:21:01 Stunden auf dem 14. Platz ein. In der gleichen Zeit wurden Roth 16., Thierbach 19. und Umbenhauer 20. Die Etappe bot mit einigen schweren Gipfeln wieder außerordentliche Schwiergkeiten, so daß zahlreiche

im Gewichtheben (Federgewicht). Im Leichtgewicht startete Klotz und besiegte den Kasseler D e n h a r t in 5 Minuten. Im zweiten Kampf legte er sich bet Ausführung eines Ueberstürzers selbst und verlor dann gegen Schember, Alsfeld, Damit wurde er ebenfalls Fünfter.

Außerdem startete Klotz im Hammerwerfen und wurde Zweiter. Im Hammerwerfen wurden gute Leistungen gezeigt. Der Mittelgewichtler Herr­mann, Marburg, zeigte Würfe von über 40 Me­ter. Auch die Jugend war vertreten. Im Jugend- schwergewicht wurde Kaiser zweiter Sieger im Ge­wichtheben.

In imponierender Weise fertigte Vetter seine Gegner ab. Auf diesem Bild kämpft er gegen Arnold, Fulda. (Aufnahme: Klotz, Gießen).

Bei herrlichem Wetter fanden am Sonntag im Marburger Stadion die Gau - Meisterschaften der Schwerathleten statt. Un­gefähr 200 Wettkämpfer waren am Start. Es wurden in allen Diszi­plinen sehr gute Leistun- gen gezeigt. Auch der 1. Kraft- und Sportklub 1893 beteiligte sich mit gutem Erfolg. Besonders gut in Form war der Weltergewichtler, der Sol­dat unserer hiesigen Gar- nison Vetter. Seins meistens in kurzer Zelt erzielten Siege fanden allseitigen Beifall. Er be­siegte Ruck, Kassel 91, in 3 Minuten, Land-

Oben links: Die Sieger im Zwei-Stunden- Mannschaftsrennen, die beiden Offenbacher G äs­se n m e y e r und Geyer, die mit 25 Punkten aus Spurtgewinnen und mit einem Rundengewinn aus dem Kampfe hervorgingen. Oben rechts: Der derzeitig beste deutsche Straßenfahrer, Erich B a u tz - Dortmund, der einige Urlaubstage in Gießen verbringt, im Gespräch mit Mitgliedern

des veranstaltenden Vereins. Unten links: Aus dem Zwei-Stunden-Mannfchaftsrennen:

Gießener Krastsportler bei den Gaumeisterschasten erfolgreich Vetter Gaumeister in der aktiven Weltergewichtsklaffe.

g r e b e , Elgershausen, in 2 Minuten, Brandau, Hersfeld, »n 6 Minu­

ten, Zinke, Hessen-Preußen Kassel, in 5 Minu­ten und Arnold, Fulda, nach Punkten und wurde damit Gaumeister.

Auch der Federgewichtler Funk konnte gut ge­fallen. Er besiegte Höhle, Hessen-Preußen Kassel, B r ö f f e l, vom selben Verein, und Otto Schott, Alsfeld, und verlor im Endkampf gegen Hch. Schott, Alsfeld. Damit wurde er 2. Gaumeister. In derselben Klasse startete noch W e st b r o ck und wurde mit einem Sieg über Höhle, Kassel, und 2 Niederlagen gegen die Gebr. Schott, Alsfeld, 5. Sieger. Ebenfalls Fünfter wurde W e st b r o ck

Fahrer SusWeben. Nach Schlutz ver verKnge^« Kontrollzeit trafen u. a. die beiden Deutschen Kijewski und Hodey ein, die damit ausgeschaltet wurden. ...

Die zehnte Etappe, di- von Dizne über 156 Ki ». Meter nach Nizza führte, wurde von dem Belgier Aerts in 4:22:35 Stunden vor Lapebie, Ruozi, le Greves und Speicher gewonnen. Bester Deutscher war Thierbach, der auf dem neunten Platz cmtanu Im Gesamtklassement führt immer noch R. Maes^

Faustball-Gau- und Kreismeister- schasten in Gießen.

Der kommende Sonntag wird für das Faustball­spiel ein Großkampftag sein. Dem Turnverein von 1846 hat man in Anerkennung seiner Verdienste um das Faustballspiel die Durchführung der Gau­meisterschasten übertragen, die nunmehr auf dem Universitätssportplatz ausgetragen wer­den. Da zur gleichen Zeit die 2. Mannschaft des Vereins und die Erste des MTV. in der 2. Kreis­klasse zu spielen haben, werden diese Mannschaften zusammen mit ihren Gegnern Heuchelheim und Lützellinden ihre Spiele auf dem gleichen Platze aus- tragen. r .

Da noch einige Meldungen ausstehen, kann man heute noch nichts über die endgültige Besetzung der Klassen sagen. Jedenfalls hat in der Metsterklasse die 46er Mannschaft vor, den Meistertitel zu halten. Aber auch in der 2. und 3. Altersklasse wird es spannende Kämpfe geben, da in diese Klassen nun­mehr Mannschaften aufgerückt sind, die noch vor wenigen Jahren ein gewichtiges Wort in der Met­sterklasse mitgesprochen haben. Hoffentlich gelingt es den MTVerinnen, den Meistertitel bei den Tur­nerinnen zu behalten, damit wieder beide Meister­schaften nach Gießen fallen.

150 Fahrer beiRund um Schotten-'

Das Meldeergebnis für das Motorradrennen Rund um Schotten", das am 21. Juli stattfindet und in 5 Klassen der Lizenzfahrer für die Deutsche Meisterschaft gewertet wird, stellt alle Erwartungen in den Schatten. Das Wesentliche ist jedoch nicht das rein ziffernmäßige Ergebnis mit insgesamt 150 Teilnehmern, sondern die sportlich wichtige Tatsache, daß sich das Schwergewicht dieser Veranstaltung noch mehr auf die Seite der Lizenzfahrer, also der erstklassigen Könner, die mindestens drei große Erfolge hinter sich haben, verschoben hat. Für den Zuschauer gewinnt das RennenRund um Schot­ten", das in diesem Jahre zum 10. Male durchge­führt wird, noch mehr an Bedeutung.

Ausweisfahrer. Solomaschinen bis 250 ccm 11, bis 350 ccm 15, bis 500 ccm 10 Teil­nehmer.

Lizenzfahrer. Solomaschinen bis 250 ccm 25, bis 350 ccm 30, bis 500 ccm 28 Teilnehmer.

Seitenwagenmaschinen bis 600 cctrt 18, bis 1000 ccm 12 Teilnehmer.

Am Sonntag um 6 Uhr starteten die Mannschaf­ten auf dem Oswaldsgarten zu der Wehrsportfahrt. In Abständen von 5 Minuten wurde jeweils eine Mannschaft, bestehend aus fünf Fahrzeugen, ab ge­lassen, die bei herrlichem Sonnenschein unsere Stadt verliehen. Jede Mannschaft erhielt ihren Befehl, aus dem die nächste Kontrollstelle festzustellen war. Nachdem die erste Kontrolle verlassen war, ging die Fahrt über Alten-Buseck, Großen-Buseck, Beuern nach Bersrod zu.

Dort wurde die Zwischenkontrolle angefahren und die Mannschaft mit der ersten Wehrsportaufgabe beauftragt In den Feldern und Wiesen waren Zahlentafeln aufgestellt, die während der Fahrt abgelesen, zusammengezählt und auf der nächsten Kontrollstelle schriftlich abgegeben werden mußten. Mit dem neuen Befehl ging es weiter zur Kontroll­station 3, wo die Mannschaft zum Entfernungs­schätzen antreten muhte.

Ein neuer Befehl und die Mannschaft setzte sich wieder in Fahrt bis zur nächsten Kontrolle. Auch hier gab es wiederum eine neue Aufgabe zu er­füllen und schon ging es weiter zur Kontrollstelle 5. Hier zeigte es sich, wer nach längerer Fahrt durch kaum passierbare Feld- und Waldwege den gestellten Anforderungen im Keulenwurf gewachsen war. Da die Hauptstrecke GießenAlsfeldLauterbach für die Fahrer gesperrt war, mußten wiederum Feld- und Geröllwege ausgesucht werden, um die Kon­trollstelle 6 in Lauterbach zu finden. Hier war die Zwangspause, nachdem die Fahrer einen 100» Meter-Lauf mit darauffolgendem Kleinkaliberschie­ßen hinter sich hatten.

Nach einer Verpflegungs- und Ruhepause ging es in die zweite Hälfte der Fahrt. Ein Hindernis­lauf ging der Abfahrt aber noch voraus. Mit dem neuen Befehl in der Tasche führte die Fahrt weiter, um die Kontrollstelle 7 auf Der Herchenhainer Höhe zu suchen. Nach der Lösung der gestellten Aufgabe hieß es eine der schwierigsten Teilstrecken zu über­winden, die zur Kontrollstrecke 8, dem Hoherods- kopf, führte. Nach Empfangnahme des neuen Be­fehls ging die Fahrt durch den herrlichen Vogels­berg bis hinter Grünberg zur Kontrollstelle 9. Hier muhte die Mannschaft in einen schmalen Feldweg einfahren, das Fahrzeug in einer vorgeschriebenen Zeit wenden, währenddessen ein Mann zum Pisto­lenschießen antreten mußte. Dann gab es wieder einen neuen Befehl mit dem Ziel Gießen.

Auf dem Oswaldsgarten vor dem Ziel angekom- tnen, muhte jeder Fahrer Reifen und Kerzen aus-

bauen und wieder einbauen, um bann erst in das Ziel einfahren zu können.

Alles in allem: an die Fahrer wurden in kör­perlicher und geistiger Hinsicht sehr große Anfor- lerungen gestellt, nicht zuletzt mußten die Wagen und Motorräder auch viel aushalten. Wenn eine Mannschaft wirklich einmal eine gute Straße aus­gesucht hatte, dann war eine Zwischenkontrolle, die die weitere Fahrt auf dieser Straße versperrte, noch dazu an einer der schwierigsten Stellen. Das er- orderte große Aufmerksamkeit. Unter heißem Wet­ter hatten die Fahrer außerdem sehr zu leiden. Die Fahrt war ein glänzender Erfolg der Motorstan­darte 147. Die tagelange Vorarbeit des Führers der Motorstandarte, Sturmhauptführer Nagel, mit Unterstützung des Führers der Motorstaffel I/M 147, Sturmführer Schaefer, wurde durch den Erfolg belohnt. Trotz der gestellten großen An­forderungen haben von den gemeldeten Fahrzeugen 9 Mannschaften geschlossen in der vorgeschriebenen Zeit das Ziel erreicht.

Das Ergebnis.

1. Mannschaft XV, Motorsturm 13/M 147 Groß- Felda; 2. Mannschaft IV, Motorsturm 1/M 147 Gießen; 3. Mannschaft XVI, Motorsturm 12/M 147 Alsfeld; 4. Mannschaft XVII, 14/M 147 Grün­berg; 5. Mannschaft IX, Motorsturm 2/M 147 Lang- Göns; 6. Mannschaft VI, Motorsturm 4/M 147 Gießen; 7. Mannschaft XII, Motorsturm 12/M 147 Alsfeld; 8. Mannschaft VIII, Motorsturm 4/M 147 Gießen; 9. Mannschaft XIV, Motorsturm 14/M 147 Grünberg.

Deutscher Fußballsiea in Reykjavik.

Die Urlaubsfahrt der deutschen Fußballer nach Island brachte am Sonntag in Reykjavik den ersten Kampf gegen eine isländische Mannschaft. Um 23.30 Uhr deutscher Zeit begann dieserLänderkampf", der uns erwarteter Weise einen sicheren 3:0 (1:0)- Sieg cfntrug. Die Isländer hielten sich jedoch sehr gut, so daß die zahlreichen Zuschauer, die von dem ausgezeichneten Spiel der Deutschen begeistert wa­ren, auch mit ihrer Mannschaft zufrieden sein konn­ten. Leider war dem Spiel kein schönes Wetter be- schieden. Während der ganzen Dauer des Kampfes tobte ein Orkan, außerdem regnete es zeitweise in Strömen.

Oie 9. und 10. Etappe derTour".

Die neunte Etappe derTour de France" von Cap nach Digne über 227 Kilometer gewann der

Einladung:

Bei einer gutenTasse Kaffee sollen Sie sehen, daß ein Unterschied ist zwischen

Kaffeekochen und Kaffeekochen

Uebrigens wird Kaffee nicht gekocht, sondern gebrüht und denTrick beim Kaffeebrühen verrate ich Ihnen.

Ich zeige Ihnen im Gebrauch

den Melitta-Kaffee-Schnellfilter und die neue Melitta-Tee-Mühle

Vorführung mit Gratisproben bis Samstag, den 20. Juli 1935 bei J.B. HäuserAm Oswaldsgarten

Mittwoch, 17. Juli 1935, 18 Uhr

Wiedereröffnung des bekannten Gießener Bier- und Speiserestaurants

Cafe Ebel

Burggraben 9

SPEZIALAUSSCHANK DER ERSTEN KULMBACHER

4134 D

dann einzig-

nur artige,wirk-

same Präparat zur völligen Beeelti- gung.RMS.-,3 50.Probetube I.6O. Gegen Pickel, Mitesser Venus Stl/ke K Ärztlich empfohlen.

DrogerieWinterhoff, Kreuzpl. 9/10

Wera

die Riesendame, ca. 506 Pfd. schwer, ohne Konkurrenz, kommt vom 18. bis 25. Juli in

Adler, Marktplatz 20

Wera sorgt für Stimmung und Humor!

Von der Musterung zurück

Dr.Nenmann-Spengel

______________ .__________________4133 D

Jetzt neue mattiesontnge

neue Mine geringe empfiehlt »uiD Äl.-stoch Llachfolgev Mäusburg 15 Fernsprecher 3612

UeLieüH

wird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzendes Bruchband tragen. Brucheinklemmung kann zur Todesursache werden. Fragen Sie Ihren Arzt. Durch meine Spezial-Bandagen nach Maß u. ärztl. Ver­ordnung haben sich viele Bruchleidende selbst ge­heilt. Verlangen Sie deren Adressen. Bandagen v. RM. 15.- an. Kostenlos zu sprechen in: Gießen, Donnerstag, 18. Juli, von 123 Uhr, im Hotel KobeL Alsfeld, Donnerstag, 18. Juli, von 4-6 Uhr, im Hotel Deutsches Haus. »mD

I «SkklM Jam nach Maß i. garan- Außerdem iMUlMN K. Ruffing, Spezialbandagist, Köln, Richard-Wagner-Str. 18

iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiUH