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und des Lebens der studierenden Jugend gibt. Es ist zu begrüßen, daß im Hinblick auf die Heidel­berger und verschiedene andere Vorkommnisse der letzten Zeit die Direktion des Darmstädter Licht­spieltheaters sich bereiterklärte, diesem Gedanken

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Der Student im Film.

Auf Grund gemeinschaftlicher Vorstellungen der Darmstädter Führung des NSDStB. und der Füh­rung der Studentenschaft der Technischen Hochschule Darmstadt wurde in dem KulturfilmDie Frän­kische Schweiz", der als Beifilm zuDer Kampf mit dem Drachen" gezeigt wurde, eine Szene, die die Exkneipe einer Korporation wieder- gibt, ausgeschnitten. Die heutige Studentenschaft wehrt sich dagegen, daß der Student immer und

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme und die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden unseres 1b., unvergeßlichen Entschlafenen Herrn Friedrich Müller sagen wir allen auf diesem Wege innig­sten Dank.

Im Namen der trauernd. Hinterbliebenen: Elisabeth Müller Wwe, Anna Müller Wwe.

Gießen, den 15. Juli 1935.

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3 Allendorf a. d. Lumda, 14. Juli. Heute nachmittag fand im Saale der Gastwirtschaft Z i n - ß e r, hier, die diesjährige ordentliche Generalver­sammlung des hiesigen Spar - und Vorschuß­vereins statt. Anwesend waren 319 Genossen. Eröffnet und geleitet wurde die Versammlung von dem ersten Direktor, Vermessungsobersekretär Eb. Lotz II. Dieser wies in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung der ländlichen Genossenschaften hin und gab das Ableben eines Genossen bekannt, zu dessen Ehren sich die Anwesenden von ihren Sitzen erhoben. Der Rechenschafts- und Geschäfts­bericht für das Geschäftsjahr 1934 wurde von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Landwirt und Orts­bauernführer Wilhelm Rein III., vorgetragen. Aus diesem ging hervor, daß der Geschäftsgang wieder lebhafter geworden und eine gesunde Ent­wicklung im Gange ist, und daß die Genossenschaft im verflossenen Geschäftsjahr wiederum allen an sie gestellten Anforderungen gerecht werden konnte. Die vor kurzem stattgefundene gesetzliche Revision hat zu keinen nennenswerten Beanstandungen An­laß geboten und kann das Resultat als gut bezeich­net werden. Iahresrechnung und Bilanz kamen durch den Rechner Söll mit den nötigen Erläute­rungen zur Verlesung. Beanstandungen gegen diese wurden aus der Mitte der Versammlung nicht er­hoben und wurden dem Vorstande, Aufsichtsrat und Rechner Entlastung erteilt. Die Bilanzsumme ergab in Aktiva und Passiva je 491569,19 Mark. Der Gesamtjahresumsatz 1934 betrug 3 214 211,98 Mark. Die Mitgliederzahl betrug am Ende des Geschäfts­jahres 296. An Sparbüchern für Neueinleger wur­den während 1934 63 ausgegeben. Die Sparein­lagen betrugen Ende 1934 = 300197,09 Mark. Der Reingewinn soll im Sinne des vom Vorstande und Aufsichtsrat gemachten Vorschlages Verwendung finden. Die Neufassung der §§ 43 und 44 wurde in Anpassung an das Reichsgenossenschaftsstatut ge­nehmigt. Die vorgenommene Ersatzwahl des Auf­sichtsrates ergab die Wiederwahl der seicherigen Mitglieder Landwirt und Fleischbeschauer Andreas Merkel I. und Bäckermeister Ernst Wüst, von hier. Zu Punkt 7 der Tagesordnung Vereinsange­legenheiten, wurden aus der Mitte der Versamm­lung noch verschiedene Wünsche geäußert und An­regungen gegeben und vom Vorstandstische aus wurde darauf hingewiesen, daß der Sparverkehr bei den Erwachsenen sowohl, als auch der Klein- sparverkehr bei den Kindern unbedingt zur Hebung unserer Wirtschaft mehr wie seither gepflegt und gefördert werden müsse. Direktor Lotz schloß die Versammlung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf unseren Führer Adolf Hitler.

oo Langsdorf, 15. Juki. Unser Dorf steht seit Wochen im Zeichen bedeutsamer Arbeiten. Die Obergasse, die Ortsdurchfahrtstraße, wird den Not­wendigkeiten des modernen Verkehrs entsprechend umgebaut. Zunächst wurde durch schwere Pflüge, die von der Dampfwalze gezogen wurden, die alte Straßendecke aufgerissen und beseitigt. Danach wurde durch Menschenhand der Chausseebau aus­gebrochen, der vor etwa 100 Jahren errichtet wor­den war. Das überflüssig gewordene Material wird bei anderen Straßenbauten und Ausbesserungen Verwendung finden. Dann wurde eine etwa 15 cm starke Betonschicht hergestellt. Dabei hat man an einigen Stellen des Dorfes die Fahrbahn verbrei­tert. Mit all diesen Arbeiten, die in den Händen des Bauunternehmers Koch (Hungen) liegen, ist man nun zu Ende gekommen. In der nächsten Woche wird die Straße durch eine Topeka-Decke ihre Vollendung finden. Man hofft, daß durch die­ses Werk nicht nur unsere Dorfstraße an Schönheit gewinnt, sondern daß auch die für die Anwohner der Obergasse zur Unerträglichkeit gewordene Staub- und Lärmplage eine spürbare Milderung erfährt. Gleichzeitig mit diesem Straßenbau wurde die seit langem vorgesehene Wiederherstel­lung des Inneren unserer Kirche in Angriff ge­nommen. Da unsere seit mehr als 60 Jahren im Gebrauch befindlichen Oefen ihren Zweck nicht mehr erfüllten, beschloß der zuständige Gemeinderat die Beschaffung eines modernen Behei­zungssystems und zwar der in Hunderten von Kirchen bestens bewährten Esch-Gruben-Warmluft- heizung. Da die Kirche auf dem Boden des alten Friedhofes errichtet ist, förderte die Ausschachtung der Heizgrube eine große Zahl menschlicher Skelett­teile zutage. An einer Stelle lagen gehäufte Kno­chenreste in mehreren Schichten übereinander. Der tadellose Zustand der meisten Gebisse läßt den Schluß zu, daß man es mit jungen Leuten zu tun hat, die einer Seuche zum Opfer fielen. Von einer solchen ist uns nur die Pest des Jahres 1635 be­kannt. Deren Opfer werden die Knochenreste sein. Die Erneuerungsarbeiten an der Kirche werden nur von einheimischen Meistern ausgeführt. Bis

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Herrn Ludwig Fortbach III.,Landwirt heute mittag um 12.30 Uhr nach langem schweren, mit grober Geduld ertragenem Leiden im Alter von 46 Jahren zu sich in die Ewigkeit ab- zuruien.

In tiefer Trauer:

Elisabethe Fortbach, geb. Schwarz und Kinder Ludwig Fortbach II. und Ehefrau, geb. Schlapp nebst allen Angehörigen.

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Beerdigung Mittwoch, den 17. Juli um 16 Uhr.

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zur Wiedereinweihung der Kirche finden die Gottes­dienste im Rathaussaal statt.

Kreis Büdingen.

' * Stockheim, 15. Juli. Der Gau Hessen des Reichsverbandes deutscher Kleinkali­ber-Schützenverbände für die Vereine im Kreis Büdingen hielt am Sonntag in Stock­heim ein Kreisschießen ab. An dem Schießen be­teiligten sich sieben Vereine mit zusammen 9 Grup­pen (ä 5 Mann), 6 Einzelschützen und 4 Luft­büchsenschützen. Die diesjährige Kreismeisterschaft in Wettkampfklasse II (Altschützen) fiel mit 371 Ringen an Gettenau. Die Einzelmeisterschaft in dieser Klasse errang Emil K n a f - Hirzenhain mit 92 Ringen. In Wettkampfklasse I (Jung­schützen) wurde der Försterschule Schotten mit 362 Ringen die Meisterschaft zuerkannt. Einzelmeister in dieser Klasse wurde Hans H a y e n - Schotten mit 85 Ringen. Vom Verein Hirzenhain nahmen 4 Luftbüchsenschützen teil, welche recht beachtliche Resultate erzielten (76, 61, 57 und 45 Ringe). Als gute Einzelschützen in Klasse I seien noch er­wähnt: Wilhelm G r e b - Schotten mit 77 Ringen, Karl Schäfer- Hirzenhain mit 74 und Hermann Games« Schotten mit 73 Ringen. Infolge des schwülen, heißen Wetters blieben die Resultate ge­gen das Vorjahr bedeutend zurück. Geschoßen wurde nach den Richtlinien des Reichsverbandes: 9 Schuß freihändig in den 3 Anschlagsarten: lie­gend, knieeNd und stehend. Die vom Gau.Hessen gestifteten zwei Ehrenscheiben errangen die Schützen Heinrich Mögt I. Echzell und Heinrich Wen­zel- Gettenau.

Schweres Motorradunglück in Offenbach.

2 Tole, 3 Verletzte.

LPD. Offenbach, 15.Juli. Am gestrigen Sonn­tag kurz vor 19 Uhr ereignete sich auf der Fechen« Heimer Seite vor der Offenbacher Mainbrücke ein schwerer Unglücksfall. Der 18jährige H. Schwimm- beck aus der Kaiserstraße in Offenbach fuhr mit seinem Motorrad mit Beiwagen in schnellem Tempo durch die Dieburger 'Straße nach der Offenbacher Mainbrücke. In der Kurve zur Brücke gelangte der Beiwagen in rasendem Tempo auf den Bür­gersteig und riß die 56 Jahre alte Ehefrau Marga­rete Fritz aus der Admiral-Scheer-Straße um. Der Soziusfahrer bemerkte die Gefahr und konnte noch rechtzeitig abspringen, während der Motorrad­fahrer und der Beiwagenfahrer schwer verletzt wurden. Frau Fritz ist auf dem Transport nach dem Josephsheim ihren schweren Ver­letzungen erlegen. Der Motorradfahrer ver­starb in der Nacht zum Montag im Josephsheim. Die 28jährige Tochter der Frau Fritz, die auf dem Bürgersteig neben ihr herschritt, erlitt Arm-, Bein- und Rippenverletzungen und wurde ebenfalls ins Josephsheim eingeliefert. Lebensgefahr be­steht bei den drei Verletzten jedoch nicht.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Umgestaltung der Großwetterlage macht wei- tere Fortschritte. Das Hochdruckgebiet, das bisher das sehr warme Wetter bei uns bedingte, verlagert sich durch ausgedehnten Luftdruckfall über Nord­europa nach dem Atlantik zu. Damit stellt sich eine nordwestliche und später westliche Luftzufuhr ein, die bei Bewölkungszunahme niedrige Temperaturen und zeitweise auch etwas Niederschläge verursacht.

Aussichten für Mittwoch: Vielfach noch aufgeheitert bei nordwestlichen bis westlichen Win­den, Temperaturen um 25 Grad Celsius, zeitweise auch leichter Niederschlag.

Aussichten für Donnerstag: Weiterhin wolkig, doch nicht durchaus unfreundlich, Neigung zu einzelnen Niederschlägen.

Temperaturen am 15. Juli, mittags 30,1 Grad Celsius, am 15. Juli, abends 20,3 Grad, am 16. Juli, morgens 16,8 Grad, Maximum 30,9 Grad, Mini­mum 12,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Juli, abends 26,5 Grad, am 16. Juli, morgens 22,2 Grad; Sonnenscheindauer 13,7 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil i. 23.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 35: 10 150. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

nach Erfurt zu berauben versucht. Die Räuber müssen sich auf einer der vorhergehenden Stationen in das Bremserhäuschen geschlichen und sich dort versteckt haben. Etwa 600 Meter hinter Neudieten­dorf wurden die Fenster des Bahnpostwagens von außen zertrümmert. Ein auf dem Trittbrett stehen­der Räuber forderte die im Postwagen befindlichen Postbeamten auf, die Wertsachen herauszugeben. Die Postbeamten setzten sich aber tatkräftig zur Wehr, zogen die Notbremse und brachten den Zug zum Halten. Die Täter konnten jedoch kurz vor dem Halten des Zuges unerkannt entkommen. Die Kriminalpolizei fahndet nach den Räubern.

internationaler Volkstanz in London.

Diese 'Woche findet in London ein inter­nationales Volkstanzfest statt, zu dem insgesamt 500 Teilnehmer aus 17 Ländern erwartet werden. Neben anderen Abordnungen traf die deutsche Gruppe in Nationaltrachten ein. Lord Rennell of Rodd hieß die Gäste im Hauptquartier der englischen Volkstanzgemeinschaft willkommen. Er verlas ein Telegramm der Köni­gin, die die Schutzherrin des Festes ist, und be­grüßte darauf die einzelnen Abordnungen in eng­lischer, deutscher, italienischer, holländischer und ungarischer Sprache. Die britische Regierung ver­anstaltet zu Ehren der Abordnungen einen Emp­fang. Die Tanzvorführungen sollen teils in der Alderthall und teils in Parks stattfinden. Folgende Länder sind durch Abordnungen vertreten: Deutsch­land, Oesterreich, Ungarn, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, die Schweiz, Polen, Lettland, Litauen, Rumänien, Bulgarien und Sowjetrußland.

Grabschändung in der Potsdamer Friedenskirche.

Von Besuchern der Potsdamer Friedenskirche wurde festgestellt, daß in der Gruft des histo­rischen Gotteshauses, in der Friedrich Wilhelm IV. und feine Gemahlin Elisabeth ruhen, bisher noch unbekannte Täter versucht hatten, das eiserne Kreuz von den die Säge deckenden .Metallplatten zu entfernen. Ferner wurde festgestellt, daß von zwei Fahnen die erst vor einiger Zeit befestigten Frontkämpfer-Ehrenkreuze abgeschnitten worden waren. Die Potsdamer Kriminalpolizei hat so­fort die erforderlichen Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei vermutet, daß hier ein Andenkenjäger am Werke war.

Schweres vrandunglück

durch Explosion eines Benzintankwagens.

Die Exvlosion eines Benzintankwagens setzte in der Ortschaft Rodez bei Toulouse mehrere Häuser in Bran d, die vollkommen' eingeäschert wurden. Der schwere Benzintankwagen fuhr infolge Steuer­bruchs mit großer Geschwindigkeit gegen eine Haus­wand. Der Tank explodierte und eine hochschießende Feuergarbe griff sofort auf das Haus über, das bald in hellen Flammen stand und die Nachbar­gebäude in Brand setzte. Man befürchtet, daß unter den Trümmern der Führer des Tankwagens und ein sechsjähriger Junge ums Leben gekom­men sind.

Zweimal 10 000 Mark

in der Arbeitsbeschaffungslotterie gewonnen.

Das Glück hat dieser Tage rn Plauen (Vogtland) einem jungverheirctteten Mann gelächelt. In der Arbeitsbeschaffungslotterie zog er ein Los, auf das ein Gewinn von 1000Ö Mark entfiel. Einen Tag später zog in Dresden ein Bücherreisender wieder einen Hauptge­winn von 10 000 Mark, der sofort ausgezahst wurde.

ffetier hundert Tote bei einem Schiffsunglück?

Der PassagierdampferMauli" ist in der Mhe von Tinghai (Hanglschou-Buchl) mit etwa 500 Pas­sagieren an Bord gekentert und gesunken. Wäh­rend die Schiffahrtsgesellschaft zunächst Verluste an Menschenleben in Abrede stellte, sind jetzt hartnäckig Gerüchte im Umlauf, wonach über hundert Todesopfer zu verzeichnen seien. Die Schiff­fahrtsgesellschaft hat bis jetzt zehn Todesfälle be­stätigt. Wie es heißt, ist das Schiff wegen Ueber- lastung gekentert.

Opfer der Berge.

Aus den verschiedensten Gegenden werden schwere Unfälle von Bergsteigern gemel­det. Am Hochkalter wurden die seit dem 2. Juli vermißten Bergsteiger Oswald Schmidt und Friedrich Goldammer aus Dresden 10 t aufge­funden. Der Hergang des Unglücks ließ sich nicht feststellen. Aus Innsbruck wird berichtet, daß der 22jährige Hochschüler Hermann Elbs im Bettel­wurf-Gebiet tödlich abstürzte. Er hatte die Tour gemeinsam mit einem Freunde unternommen, dem es jedoch gelang, sich festzuhalten und sich so zu retten. Zwei reichsdeutsche Touristen, Frau Anna Behrens aus Berlin und Peter P 1 a t e n aus Krefeld haben sich bei einer Besteigung des Ortlers verstiegen. Sie konnten jedoch im Verlaufe der Nacht durch Lichtzeichen Bergführer alarmieren, die auf Skiern zur Hilfeleistung aufbrachen und die Rettung durchführen konnten. Bei dem Versuch, als Alleingänger die Nordwand des Widderfteins (Allgäu) zu durchklettern, ist der 23 Jahre alte Eduard Ellenrieder aus Ravensburg tödlich abgestürzt.

Auto raff gegen die Straßenbahn.

In Wiesbaden-Biebrich prallte ein Kraftwagen, der in der Richtung nach Mainz fuhr, mit einem aus Mainz kommenden Straßenbahnwagen zusam­men, wobei das Auto vollständig zertrümmert wurde. Der Straßenbahnwagen wurde nur leicht beschädigt. Von den vier Insassen des Kraftwagens kam ein Mädchen zu Tode. Die übrigen drei Per­sonen erlitten schwere innere und äußere Ver­letzungen. Die Insassen der Straßenbahn, die nur schwach besetzt war, kamen mit dem Schrecken davon.

Italienischer Industrieller bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen.

Eine bekannte Persönlichkeit des italienischen Wirtschaftslebens, der Direktor der Fiatwerke und Aufsichtsratsmitglied der Turiner ZeitungLa Stampa", A g n 0 11 i, ist einem Flugzeugun­fall zum Opfer gefallen. Er befand sich in Be­gleitung des italienischen Ozeanfliegers Artur F e r - raria von Viareggio kommend in einem Wasser­flugzeug. Beim Wassern im Hafen von Genua überschlug sich die Maschine, wobei beide Insassen herausgeschleudert wurden. Agnelli erlitt einen Schädelbruch, dem er kurze Zeit darauf erlag. Ferraria blieb unverletzt.

Die Ursache des Großfeuers in fyaüe: zwei Siebenjährige spielten mit Streichhölzern.

Als Urheber des gemeldeten Brandunglücks in dem Kohlensäurelager in Halle-Ost sind von der Kriminalpolizei einwandfrei zwei siebenjäh­rige Jungen ermittelt worden. Die Kinder haben erzählt, daß sie beim Spielen mit Streichhölzern einen kleinen Strohhaufen in Brand gesetzt haben. Das Feuer hat bann auf einen in der Nähe befindlichen strohbeladenen Pferdewagen und von dort weiter auf das angren­zende Kohlensäureflaschenlager übergegriffen.

Zuchthaus für eine Brandstifterin.

Das Schwurgericht Koblenz verurteilte die öljäh­rige Anna Katharina Nonnemacher aus Bors­heim bei Bad Kreuznach, die in der Silvesternacht 1931/32 ihr verschuldetes Anwesen in Brand ß e ft e cf t hatte, um die Versicherungssumme zu be­kommen, zu zwei Jahren drei Monaten Zuchthaus.

Feuerkampf mit polnischen.Einbrechern.

Zu einer Schießerei zwischen Polizei und Banditen kam es in der Nähe von Gostynin in Polen. Fünf Banditen hatten einen Einbruch in die Kasse der Molkereigenossenschaft eines Dorfes bei Gostynin verübt und wurden von einer Poli­zeiabteilung überrascht und verfolgt. Als sie end­lich gestellt waren, kam es zu einer schweren Schie­ßerei zwischen den Banditen und der Polizei, bei der ein Polizeiwachtmeister erschossen wurde. Einer der Banditen wurde gleichfalls in dem Kampf getötet und einer schwer ver­wundet.

Versuchter Eisenbahn-Raubüberfall.

Bisher unbekannte Täter haben nachts den Bahn- postwagen des Personenzuges 299 von Saalfeld

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