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III. Klassen IV bis Illb und 7. und 8. Schuljahr Oer vier- und mehrklassigen Volksschulen: Fuß- Schlagballspiel um den Kreiswimpel der Landesregierung, Abteilung II. Für jedes Kreis- und Stadtschulamtsgebiet steht je t i n Wimpel zur Verfügung. Die Städte Mainz, Offenbach, Darmstadt, Worms und Gießen erhal­ten außerdem einen weiteren Wimpel zugeteilt, dessen Einsatz in dieser Altersstufe örtlich geregelt werden muß, wobei eine Trennung zwischen Volks- und höheren Schulen zu unterbleiben hat.

IV. 6. bis 8. Schuljahr der ein- bis dreiklassigen Dolkssckulen: Fuß - Schlagballspiel um den Kreiswimpel der Landesregie­rung, Abteilung 2.. Für jedes Kreisschulamt steht ein Wimpel zur Verfügung. Den Kreisen mit größerer Ausdehnung (dazu zählen sämtliche ober­hessischen Kreise) wird je ein weiterer Wimpel zu­geteilt. Auch hier muß die Einordnung dieses Wim­pels kreisörtlich erfolgen, wobei besonders oerkehrs- technische Umstände zu beachten sind.

B. Weibliche Jugend.

I. Klassen Illa bis la: Grenzballspiel um eine Plakette der Landesregierung, Abteilung 2. Bezüglich Beteiligung, Durch­führung usw. gilt sinngemäß das bereits bei den Jungen-Wettkämpfen Gesagte.

II. Klassen IV bis III b und 7. und 8. Schuljahr der Volksschulen mit 4 und mehr Klassen: Grenz- ballspiel um den Kreiswimpel der Landesregierung, Abteilung 2. Für jedes Kreis- und Stadtschulamtsgebiet steht je ein Wimpel zur Verfügung. Die Städte Mainz, Offen­bach, Darmstadt, Worms und Gießen erhalten außerdem einen weiteren Wimpel zugeteilt.

III. 6. bis 8. Schuljahr der ein- bis dreiklassigen Volksschulen: Grenzballspiel um den Kreis wimpel der Landesregierung, Abteilung 2. Für jedes Kreisschulamt steht ein Wimpel zur Verfügung. Den Kreisen mit größerer Ausdehnung (dazu zählen sämtliche oberhessischen Kreise) wird je ein weiterer Wimpel zugeteilt. Für die Einordnung dieses Wimpels hier und unter II. gilt sinngemäß das darüber bei der männlichen Jugend Gesagte.

Die Einteilung in Oberhessen.

Bei den Mannschafts-Vierkämpsen um die Plakette der hessischen Landesregierung ist Oberhessen in 3 Bezirke eingeteilt: 1. Bezirk Gießen: 2. Bezirk Alsfeld, Grünberg: 3. Bezirk Friedberg, Büdingen, Butzbach, Bad-Nauheim. Als Bezirksleiter in Ober­hessen wurden bestimmt: 1. Bezirk: Turnlehrer Paul (Gießen): 2. Bezirk: Studienassessor Römer (Grünberg): 3. Bezirk: Turnlehrer Grüß (Aufbau­schule Friedberg).

Bei dem Fuß-Schlagballspiel um die Plakette der Landesregierung, Abteilung 2, ist O b e r h e s s e n in 4 Bezirke eingeteilt: 1. Bezirk Gießen (Bezirks­leiter Studienassessor F o n t i u s, Gießen.): 2. Bezirk Grünberg, Hungen, Alsfeld, Homberg (Leiter Stu­dienassessor Römer, Grünberg): 3. Bezirk Büdin­gen, Nidda, Schotten, Laubach, Lauterbach, Schlitz (Lehrer Mo r i, Schotten): 4. Bezirk Friedberg, Bad - Nauheim, Butzbach, Vilbel (Studienassessor Fischer, Friedberg).

Bei den Kämpfen um die Plakette der Landes­regierung für die weibliche Jugend bildet Ober- Hessen den Bezirk Gießen, Bad-Nauheim und Friedberg mit der Leiterin Frl. Schwarz, Fried­berg.

(Vergleiche die im heutigen lokalen Teil veröffent­lichte Bekanntmachung des NSLB., Kreis Gießen. D. Red.)

Kurze Sportnotizen.

Der Fußballkamps Deutschland Tschechoslowakei wird seinen Anfang um 16 Uhr nehmen, nachdem eine Vorverlegung auf 14 Uhr aus technischen Gründen nicht möglich ist.

*

Au f der Rückreise von Sofia, wo am 26. Mai eine deutsche Fußball-Auswahlmannschaft gegen Bulgarien spielt, wird diese Mannschaft in Belgrad Station machen und dort am 28. oder 29. Mai ein Länderspiel gegen Jugoslawien aus­tragen.

*

I n Spanien herrscht über den Kölner Sieg der Fußball-Länderelf großer Jubel. In den Zei­tungen wird neben den guten Leistungen der Spanier auch das Spiel der Deutschen und vor allen Dingen das einwandfreie Verhalten des deut­schen Publikums hervorgehoben.

Aus Anlaß des Ablebens Marschall P i l s u d s k i s herrscht in ganz Polen Sportruhe. Es sind auch Bestrebungen im Gange, das Davis- pokalspiel Polen Südafrika, das am Freitag in Warschau einen Anfang nehmen sollte, um drei Wochen zu verlegen.

*

Beim ' Europa-Wasserball-Turnier vom 25. bis 31. Juli in Brüssel wird auch Deutsch­land vertreten sein.

Wirtschaft.

Der deutsche Außenhandel im ersten Vierteljahr 4935.

Fwd. Berlin, 15. Mai. Gegenüber dem Vor­jahre zeigen sich bei der Entwicklung des deutschen Außenhandels im ersten Vierteljahr bemerkenswerte Veränderungen. Aus der Handelsbilanz geht hervor, daß der Austausch mit dem gesamten Europa erstmalig mit einem P a s s i v s a l d o abschließt, der 28 Millionen RM. beträgt. Gegenüber dem ersten Vierteljahr 1934 bedeutet dies bei dem Weg­fall des damaligen Ausfuhrüberschusses eine Passi­vierung der Handelsbilanz um 276 Millionen RM.

Gleichzeitig hat im Verkehr mit Außereuropa der Einfuhrüberschuß (um 178 Millionen) a b - genommen. Der gesamte Einfuhrüberschuß des ersten Vierteljahres 1935 ist durch diese Verschiebun­gen auf 149 Millionen angewachsen, gegenüber 53 Millionen in der gleichen Vorjahreszeit. Die Vierteljahreszahlen der Einfuhrbewegung schließen im ersten Vierteljahr 1935 nur wenig höher als im vierten Vierteljahr 1934 ab. Die Erhöhung der Ein­fuhrziffer um 2 v. H. entfällt dabei aanz auf die Länder außerhalb Europas, deren Anteil an der Gesamteinfuhr um rund 36 v. H. stieg.

Die Ausfuhr im ersten Vierteljahr 1935 sank im Vergleich zum letzten Vierteljahr 1934 um insgesamt 10 v. H., was hauptsächlich saisonbedingt war. Einen Rückgang weist der Absatz in die europäische Ländergruppe auf, deren Warenbezug aus Deutschland um fast 15 v. H. sank. Von den einzelnen Staaten bezogen neben Rußland die großen westeuropäischen Absatzländer Deutschlands weniger. Mehr abgesetzt konnte in Europa nur bei weniger bedeutenden Absatzländern, wie Spanien, Ungarn usw. werden. Nach den Ueberseestaaten konnte Deutschland im ersten Vierteljahr 1935 mehr absetzen. Die Erhöhung des Absatzes nach Außer­europa entfällt vor allem auf die asiatischen Länder, ferner auf den Absatz nach Süd- und Mittelamerika.

Weiterer Spareinlagenanstieg .in Hessen-Nassau.

FWD. Im Einklang mit der Spareinlagenent­wicklung im Reich setzte sich auch in Hessen-Nassau das ununterbrochene Ansteigen der Spareinlagen weiter fort. Ende März 1935 verwalteten die 57 öffentlichen Sparkassen der Provinz Hessen-Nassau 530,84 Mill. Mark Spargelder. Ende Februar 1935 betrug der Spareinlagenöestand 526,76 Mill. Mark. Bei Zugängen in einer Höhe von 25,78 Mill. Mark und Abgängen von 21,70 Mill. Mark im Laufe des Berichtsmonats stellte sich der Einzahlungs­überschuß auf 4,08 Mill. Mark oder 0,77 v. H. des Ende Februar ausgewiesenen Bestandes. Dieses Ergebnis liegt Über dem Reichsdurchschnitt, der sich auf 0,52 v. H. errechnet.

Die Zahl der bei den hessen-nassauischen Spar­kassen geführten Sparkonten erhöhte sich im März um 3000 auf 1506 000 Stück. Das Durchschnitts­guthaben betrug 352,54 Mark. Die Einlagen im Depositen-, Giro- und Kontokorrentverkehr stiegen um 0,34 Mill. Mark auf 71'89 Mill. Mark. Die Anzahl der Depositen-, Giro- und Kontokorrent­konten erhöhte sich im Laufe des Monats von 101 300 auf 102 000. Ihr Durchschnittsbestand stellte sich Ende März auf 705 Mark.

Die Lndustrie- und Handelskammer Gießen <Vbt Auskunft:

771: Brasilianische Ausfuhr künftig nur gegen arbitragefäyige Devisen.

772: Zahlung von Nebenkosten aus dem Waren­verkehr mit Schweden und Norwegen.

773: Neufassung der Bestimmungen über die Til­gung der deutschen Ausländsanleihen und den Handel mit deutschen Auslandsbonds.

774: Gültigkeitsdauer der rumänischen Einfuhr­bewilligungen für Maschinen und -bestand- teile.

775: Die Verbrauchsfrist solcher Briefumschläge, die nicht die Mindestmaße von 10,5 :7,4 cm erreichen, ist bis zum 30. Juni 1936 ver­längert worden.

776: Die Versendung von ungestempelten kurs- fähigen in- ober ausländischen Briefmarken, wenn sie Geldfunktionen verrichten sollen, ist devisenrechtlich der Versendung von auslän­dischen Geldsorten gleichzustellen, bedarf also der Genehmigung oder innerhalb der Frei­grenze der Paßeintragung. Die Versen­dung von Antwortscheinen, soweit sie Geld­funktionen verrichten sollen, ist verboten. Ebenso ist die Versendung von Schecken nach Ländern mit Derrechnungs- und Zahlungs­abkommen sowie nach Brasilien und der Sowjet-Union verboten.

* Kaliwerke Aschersleben. In der Hauptversammlung wurde der Abschluß für 1934 mit unverändert 5 o. H. Dividende auf 22 Millionen Mark Stammaktienkapital und 6 v. H. auf die 324 000 Vorzugsaktien genehmigt. Im abgelaufe­nen Geschäftsjahre seien im gesamten Salzdetfurth- Konzern Neubauten im Werte von 5,75 Millionen Mark durchgeführt worden, davon entfielen auf Aschersleben 2,14 Millionen. Das Bauprogramm für 1935 und das Vorjahr zusammen werde sich auf 12,15 Millionen stellen, wovon 5,9 Millionen auf Aschersleben entfallen, lieber die Lage der Kali­wirtschaft im allgemeinen wurde von der Verwal­tung mitgeteilt, daß sich der Absatz von Kalisalzen im laufenden Jahre günstig entwickelt hat. Vom deutschen Kalisyndikat wurden in den ersten vier Monaten 6,64 (5,95) Millionen Doppelzentner K2O = 11 v. H. mehr obgesetzt. Von dem Absatz ent­fielen etwa 79 v. H. auf das Inland und 21 v. H. auf das Ausland. Im Jnlande hat sich der Absatz um rund 7,5 v. H., im Auslande um rund 35 v. H. gehoben. Die Verladung der Werke des Aschers­lebenkonzerns im ersten Viertel dieses Jahres stell­ten sich auf 605 642 gegen 568 054 Doppelzentner K2O i. V. Erzeugt wurden 414 096 (358 859) Doppel­zentner = 15 v. H. mehr.

* A G. Konsolidierte Alkaliwerke, Westeregeln. Die Hauptversammlung geneh­migte den Abschluß für 1934 mit uno. 5 v. H. StA.- und 6 v. H. VA.-Dividende. Im Verlaufe der Haupt­versammlung wurde u. a. darauf verwiesen, daß die Werke der Gesellschaft auf bergmännischem und chemischem Gebiet weiterentwickelt wurden. Es wur­den außerdem neue Produkte ausgenommen, z. B. Holzschutzmittel, die sich gut eingeführt hätten. An der Erschließung von Erdöl am Rande der han­noverschen Salzhorste habe sich das Unternehmen beteiligt. Eine Untersuchungsbohrung im Steinhuder Meer sei bereits niedergebracht, eine zweite sei für das laufende Jahr projektiert.

* Kaliwerke Salzdetfurth AG., Bad Salzdetfurth. In der Haupt - Versammlung wurde der Abschluß für 1934 mit wieder 7,5 v. H. Dividende genehmigt. Der Absatz der Gesellschaft an Kalisalzen stellte sich in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf 312 316 Doppelzentner K2O gegen 305 392 Doppelzentner in der entsprechenden Vor­jahreszeit. Die Förderung betrug in der gleichen Zeit 1 347 486 Doppelzentner gegen 1 191 608 Dop­pelzentner. Die Produktion stieg von 223 902 Doppel­zentner auf 235 363 Doppelzentner K2O. Der Absatz in Nebenprodukten habe sich mengenmäßig weiter günstig entwickelt. Wie sich das Kaligeschäft im Laufe dieses Jahres gestalte, lasse sich noch nicht übersehen. Mengenmäßig wird mit einer Belebung gerechnet.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Befestigt.

Frankfurt a. M., 15. Mai. Die Börse ver­zeichnete etwas lebhafteres Geschäft, da seitens der Kundschaft einige Aufträge Vorlagen. Hauptträger des Geschäftes war indessen die Spekulation, die nach den letzttägigen Abgaben zu Rückkäufen schritt, zumal aus der Wirtschaft günstige Nachrichten Vor­lagen. Man verwies hierbei auf den Abschluß der Wanderer-Werke, ferner auf die günstigen Aus­führungen auf der HV. der Opel-Werke und einige Abschlüsse aus der Industrie.

Die Tendenz war am Aktienmarkt allge­mein befestigt. Stark in den Vordergrund rückten Elektroaktien, wobei Gerüchte, daß Versorgungs­werte in die geplante Exportabgabe angeblich nicht einbezogen werden solle, anregten. Besonders Sie­mens waren bei Materialmangel stark erhöht und zwar auf 163,50 (159,50) und nach dem ersten Kurs stiegen sie um weitere 1 0. H. Ferner lagen Schuckert etwa 1,50 v. H., Geffürel 0,90 v. H., Licht & Kraft 1 0. H. höher. Lebhaft lagen AEG. mit 38,50 bis 39 (38). Außerdem zeigte sich größere Nachfrage nach Montanaktien. Mansjelder gewannen 1,25 0. H., Buderus 0,90 v. H., Harpener 0,40 v. H., Rheinstahl 1 v. H. und Mannesmann 0,25 v. H., nur Stahlverein fetzten 0,25 v. H. niedriger ein. Stark erhöht waren Rhein. Braunkohlen mit ca. 230 (225). Am Chemiemarkt eröffneten J.G Farben zunächst mit 145 (145,25), zogen aber dann bei grö­ßeren Umsätzen auf 145,75 an. Deutsche Erdöl und Metallgesellschaft lagen behauptet. Von Zellstoff­aktien zogen Aschaffenburger 1,50 v. H., Waldhof 0,25 v. H. an. Sonst eröffneten u. a. Deutsche Lino­leum 0,90 v. H., AG. für Verkehrswesen 0,50 v. H. niedriger, Westdeutsche Kaufhof und Moenus Ma­schinen je 0,25 v. H. höher. Daimler und AKU. lagen unverändert.

Am Rentenmarkt war die Haltung ebenfalls freundlich, die Kurse wiesen jedoch nur kleine Ver­änderungen auf. Weiter erhöht waren Zinsvergü- tungsscheine mit 90,25 (90,20). Altbesitzanleihe, späte Schuldbuchforderungen und Kommunal-Umschuldung

lagen behauptet. 6 v. H. Stahlverein zogen auf 101,75 (101,65) an. Von fremden Werten gewan­nen Anatolier und 4,5 Goldrumänen je 0,25 v. $)., ferner waren im Freiverkehr Serben zu 9,50 (8,90) und Russen-Prioritäten zu 1,20 (1,10) gesucht und fest.

Im Verlaufe blieb die Haltung fest, größere Be­wegungen traten aber nicht ein, und auch die Um­satztätigkeit wurde merklich geringer. Weiter be­festigt waren IG. Farben mit 146, AG. für Ver­kehrswesen konnten sich auf 86,75 (86) erholen. Höher lagen noch Daimler plus 0,50, Klöckner plus 1 v. H., Mannesmann plus 0,40 0. H. und Deutsche Erdöl plus 0,25 0. H. Sehr fest kamen Scheide­anstalt mit 221 (218) zur Notiz. Conti Gummi stie­gen auf 151,75 (150,25). Am Kaffamarkt blieben Lux. Intern. Bank stark gesucht.

Abendbörse fest.

Bei verhältnismäßig lebhaftem Geschäft verkehrte .auch die Abendbörse in fester Haltung. Die Ku­lisse nahm weitere Käufe vor, ferner lag von der Berliner Arbitrage Nachfrage vor. Größeres Ge­schäft hatten IG.-Farben mit 146,75 (145,90) und AEG. mit 39,25 (39). Sonst ergaben sich gegen den festen Berliner Schluß durchschnittliche Besserungen von 0,25 bis 5,50 v. H., Rheag erhöhten sich um 1 v. H. auf 130, Kali Salzdetfurth um 0,90 v. H. auf 169. Arn Kaffamarkt zogen Lur. Intern. Bank auf 7 Mark (6,25), Neu-Guinea auf 146 (140) und Pfälz. Mühlenwerke auf 134 (131,50) an.

U. a. notierten: Altbesitz 115,75, 45<prozentige (1947er) Stahlverein 93,75, 4proz. Ungarn Gold 8,05, 4proz. Rumänen 4,50, 5proz. innere Mexi­kaner 6,25, Commerzbank 93, DD-Bank 94, Frank­furter Hyp. Bank 93,75, Reichsbank 161,50, Bude­rus 98,13, Harpener 106,50, Ilse Genuß 129, Kali Aschersleben 124,50, Saldetfurth 169, Mannesmann 80,25, Otavi Minen 19,40, Rheinstahl 108,50, Stahlverein 81 bis 81,25, AKU. 54,50, AEG. 39,25, Bekula 136,65, Gement Heidelberg 116,25, Daimler 89,50, Licht und Kraft 126, Scheideanstalt 221, JG.- Farben 146,75, Felten 96,25, Lahmeyer 124,50, Pfälz. Mühlenwerke 134, Rheag 130, Schuckert 110,65, Siemens 164,50, Aschaffenburger Zellstoff 90,25, Waldhof 115,25, AG. für Verkehrswesen 87, Nordd. Lloyd 34,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 15. Mai. Der Getreidegroß­markt lag sehr still, nennenswerte Abschlüsse wur­den nicht bekannt. Von Brotgetreide findet Weizen laufend Nachfrage, Roggen bleibt stark vernachläs­sigt. Hafer und Futtergerste fehlen, ebenso schwere Futtermittel; die Nachfrage blieb stark. Das Mehl­geschäft liegt außerordentlich ruhig, nur Weizen- brotmehl hat laufend kleines Geschäft.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 210, W XIII 214, W XVI 218, Roggen R IX 170, R XIII 174, R XV 178, Futtergerste G IX 172, G XI 175, G XII 177, Hafer H XIII 170, H XIV 172, Weizen­mehl W XIII 27,70, W XIV 28,15, Roggenmehl Type 997 R XIII 23,80, Type 815 R XIII 24,30, Type 997 R XV 24,20, Type 815 R XV 24,70 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50, Weizenkleie W XIII 10,92, w XVI 11,13, Roggenkleie R XIII 10,20, R XV 10,44 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soya- schrot mit Monopolzuschlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50 Fabrikpreise ab südd. Fabrikation. Treber 18.50, Trockenschnitzel 9,70 bis 10,20, Heu 10, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 4,80 bis 5.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 15. Mai. Der Pferdemarkt hatte einen Gesamtauftrieb von rund 300 Pferden, Maultieren und Fohlen. Die Nachfrage nach guten Arbeitspferden war zufriedenstellend. Das Angebot in Schlachtpferden befriedigte nicht den Bedarf. Die Preise bewegten sich für schwere belgische Pferde zwischen 1500 und 1700 Mark, Zugtiere Hunsrücker Schlag zwischen 1000 und 1200 Mark und für mittelschwere Arbeitspferde zwischen 750 und 950 Mark. Leichte Tiere erzielten 500 bis 650 Mark, je nach Beschaffenheit. Schlachtpferde 28 bis 30 Mark je 50 kg Schlachtgewicht.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 154 Rinder (13 Ochsen, 1 Bulle, 125 Kühe, 5 Färsen), 517 Kälber, 51 Schafe, 351 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 60 Mark, Hämmel 30 bis 37 Mark, Schweine 42 bis 50 Mark. Marktverlauf: Rinder sehr mäßig, Kälber mäßig, Schweine ruhig.

Schweinemarkt in Homberg.

=er. Homberg, 15. Mai. Der heutige Schweine­markt war mit 504 Ferkeln beschickt. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte 20 bis 25 Mark, für acht bis 10 Wochen alte 23 bis 28 Mark, für 10 bis 12 Wochen alte Tiere 28 bis 35 Mark pro Stück be- Zahlt. Das Geschäft ging flott, Es verblieb nur ge­ringer Ueberstand.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

_v________________________D-e hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 0. H.

Frankfurt 0.271.

Berlin

Frankfurt a. M

Berlin

Frankfurt a. M.

Serfln

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. M.

Schluß« tun#

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußt. Mittag­börse

Schluß- turd

Schlußk. Abend­börse

Schluß« kur»

Schlußk. Mittag- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk.

Mittag-

14.Mai

15-Mai

Datum

14.5

15 5

14 5

15.5

Datum

14 5

15 d

14.5

15.5

Dalum

14 5.

1 15.5

14-5

155

Amtliche Notierung

Geld l Ärief

Amtliche Notierung

Geld | Srief

6% Deutsche Neichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5)4% Dmmg-Anleihe von 1930 .. Deutsche '?lnl..'2IbIöL-GdjuIb mit

AuSIos.-Rechten .............

4/s% Deutsche Retchspostschatzan- Weisungen von 1934, 1.......

6% ef)em.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ...........

4V,% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

b'/r% ehem. Hess. LandeS-Hypo- thekenbank Darmstadt Liaui ...

4)4% ehem. 8% Darmsl. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos. -Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4)4% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6)4% ehem. 4)4% Franks. Hyp.- Bank-Ligu.-Psandbriese.......

6)4% ehem. 4)4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....

4)4% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4)4% ehem. 7% Pr. Landespfand, briesanst., Gold Komm. Obl.VI

100

96,9

101.9

116

100,5

98,25

96,25

100,5

92

122,5

116

96

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96,75

96,75

100

96,9

102,4

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100,6

98,25

96,25

100,5

124

115,5

96,25

100,

101

96,75

96,75

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97

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100,4

116

>6,25

101

96,75

96,75

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96,9

102,5

115,75

100,5

98

115,75

96,25

101,1

96,75

96,75

4% desgl. Serie II ............

5% Numan, veretnh. Rente v. 1903 4)4%Ruman.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereint). Rente ..

2 %% Anatolier ..............

Hamburg-Amerika-Pake: O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.C.G......................O

Bekula.................... io

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft ........... 6)4

Felten & Guilleaume......... 0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmuna. 5 Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert 8 Co............... 4

Siemens 8 Halske............7

Lahmeyer L Co.............. 7

9,5 1.75

4,4 38,25

32,4

35

6,5

111

93

94,25 94,25

161,5

38,4

135,9 105,75

124,25

96

120,25

127

109,25.

160

122,5

97,13

109,75

106,5

152,75

127,5

91

9,65

4,75

7

4,5

39

32,25

34,75

87

111

93

94

94

161,5

39,25

136,65

106,25

126

96,25

121,13

130

110,65

164,5

124,5

98,13

110,25

106,5

129

92,5

10

4,8 7,13 4,45

38,5

32,5

28 34,75 86,75

111

93

94,25 94,25 161.5

38

136

106,5 124

95,65 120,25 127,75

109,4 159,5

123

97,75 109,65

106,25 95,75

153,75 127,5

91,5

4,8

7,05

4,45

38,75

33

34,75

86,75 111

93

94

94

161,5

39

136,5

107,25

126,25

96,5

121,25

129

110,5

164,9

124

98,25 110,75

106,5

95,75

158

128,25

92,25

Mansfelder Bergbau......... 8

Kokowerke ..................6

Phönix Bergbau.............O

Rheinische Braunkohlen ..... 12

Rheinstahl ................ sy2

Vereinigte Stahlwerke........o

Otavi Minen ...............o

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... iy2

I. G. Farben-Jndustrie....... 7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................o

Rütgerswerke ...............4

Metallgesellschaft.............4

Philipp Holzmann ...........O

Zementwerk Heidelberg ......5

Cementwerk Karlstadt......... 4

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren...... O

Deutsche Linoleum...........6

Lrenstetn & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof ... n

108

225

107,5

80,5

18,75

121,75

122

166

145,25

218

97,75

113,5

98

91,5 115,75

54

114,75

85

90

i61,9

5

162 150,25

36,65

92

111,25

230 108,5 81,25

19,4

124,5

122

169

146,75

221

97,75

113

99

92,25 116,25

54,5 111,5

115,25 90,25

89,5 161,5

35,13

293

163,25

152,5

36,9 I 92

108,5

117.25

225,5

107,75

80,25

18,65

122,5

122

166,5

145

97,25

113,5

98,25

91,75

108,75

54,25

110

115

5,5

125

89,75

160,75

85,5

35,25

294

162,5

150,4

36,65

111 117,13

229,25 108,75

80,9 19,25

124

124 168,13

145,9

97,75 113,9

99

92,5

109 54,25 111,5

115

90,5

126

Buenos Aire^ Brüssel.....

Rio de Jan. . Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingforS.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien Oslo..... :

Wien.......

Lissabon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

Budapest ... Neuyork ...

0,658 41,98 0,199 3,047

54,13 46,80 12,12

5,345 16,37

168,23 20,53 0,713 5,649

60,92 48,95 11,00 62,51

60,34 33,95

10,35

2,486

0,662

42,06

0,201

3,053

54,23

46,90

12,15

5,355

16,41

168,57

20,57 0,715

5,661

61,04

49,05

11,02

62,63

80,50

34,01

10,37

2,490

Sanknoten.

0,658 41,98

0,189

3,047

54,06

46,79

12,105

5,34

16,37

168,22 20,53 0,712

5 >649 60,85

48,95

10,99

62,43

80,34

83,93

10,35

2,485

0,662 42,06

0,191

3,053

54,16

46,89

12,135 5,35

16,41

168,56

20,57 0,714

5,661

60,97 49,05

11,01

62,55

80,50

33,99 10,37

2,489

Serlm,l5.Mai

Geld

SHef

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

2,437

41,82

53,85

12,07

16,31

167,80

2,457

41,98

54,07

12,11

16,37

168,48

Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

4% Oesterreichische Goldrente....

106

27,65

106

27,9

3,05

7,4

7,65

14

9,5

106

28,1

106

28,18

1,25 8,05

7,65

7,9

14,1

10,25

Buderus ............. o

89,4

161,25

85,5

34,9

292,5

163

151,75

36,65

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten............

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4)4% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1__________

1,2 7,95 7,65 7.65

14

9,5

1,25

8,05

7,65

7,65

14,13

Gelsenkirchener..............O

Harpener...................o

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. O

Ilse Bergbau ............... -

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klvcknerwerke ............. 8)4

Chade..................... 0

Accumulatoren-Fabrik....... 12

Conti-Gummi ..............g

Grttzner....................0

Matnkraftwerke Höchst a,M.... 4

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten................

20,01

60,64

62,22

80,11

33,46

20,09

60,88

62,46

80,43

33,60

wcunnesmann-vtoyren........ O

79,5

80,25

79,9

80,13

Suddeutscher Zucker.........v

168,5

169,51

168,5 I

169,5

Ungarische Noten................