Einzelbild herunterladen

Heuchelheim Tgde. Wetzlar 0:2, Wißmar

?er Maßnahmen m

'ieb.

Punkte.

Am Längspferd

IM*

Das Olympia-Vergleichsturnen in Koblenz.

Noröhessen führte am Barren, am Längspferd und bei den Freiübungen.

We 1934 geftiegr. hätten lieber Z» Gesetz gur Sermh lerennaßiguntz für frnnen vorfche. Ans qrfiandbharfehen lei ermöglicht worden Denn die Zahl ta

«5:1; Alten-Buseck Großen-Linden 6:2;

l Großen-Linden II 13:1; Steinbach Fellingshausen 3:2; Lollar Steinberg abgebro- jeipen; Lollar II Steinberg II 4:5; Lang-Göns

die Not- und Ueta int war seine gch Krastsahrzeugsteueo bei Neuanschasstm; lerung der Autopn> olge gehabt hat. Wei Steuerpolitik der ne- en Arbeitsmarkt ent 'ilderte er, wie fe fungen und die ®e- n die Wirtschaft N'chinenverbrauch ® r Steuerfreiheit cni- Mionen im Ich

>en die gleiche »ie Einheimi-

holte Nordhessen als beste Mannschaft an diesem Gerät (201,6 Punkte) wieder aus, schasste sich aber nicht wieder auf den zweiten Platz, da auch Mittel­rhein 200,7 Punkte schaffte. Dagegen wurde der Dorsprung Südwests, das es nur auf 190,1 Punkte brachte, geringer. Als beste Turner an diesem Ge- rät wurden bewertet Reinartz (Kölner Turnerschaft) mit 28,9 Punkten, Gergs (Kassel) mit 27,5 Punkten und Schmeißing (Witzenhausen) mit 27,2 Punkten.

Das Reckturnen,

das den Weltmeister W i n t e r in vollendeter Form zeigte (die Vollwertung 30 war selbstverständlich), brachte die Nordhessen wieder an Mittelrhein heran und wurde erst zum Schluß des spannenden Kampfes endgültig aus den dritten Platz verwiesen.

Das Schluhergebnls des hochwertigen Kampfes lautet: Gau Südwest 992, Gau Milteirhein 976,8, Gau Rordhefsen 971,6 punkte.

Der Mainzer Sprengstoff-Prozeß.

Oie Vernehmung der Angeklagten abgeschlossen. - Beweisaufnahme beginnt.

Wh

1 N

-ditz

®ert d-r » on ben SteuW» 0e|eOW* f* ®n1dperfon(W# ilbung anonr, mn_ wglich« »eit»«-

di- 6t-"* nationn W

L

haft eine den WriilM- beseitigen-

>urbe durch eine lange Vorlage erzielt, nachdem bi< einheimische Hintermannschaft überlaufen wor­den war. Schiedsrichter Post (Wieseck) konnte nicht

fÄfc Viel Oftecfteuöe den erwartet JKWfiudw'flKeauf DU N LOPtt«f6n startet

Überzeugen.

I Die hiesige erste Jugendelf spielte geae Mannschaft von Niedergirmes 9:1. Di sitzen lieferten ein erstklassiges Spiel. Die Nieder- lege vom Vorspiel wurde also wettgemacht.

Mannschaft auf und stellte durch drei schöne Treffer das Spiel sicher. Nach dem Spiele fand man sich einige Stunden in schöner Kameradschaft.

Fußballabteilung des Tv. Alten-Buseck.

Alten-Buseck I Großen-Linden I 6:2 (2:0).

Die Mannschaften von Alten-Buseck und Großen- Linden standen sich am Sonntag auf dem Sport­platz zu Alten-Buseck in einem fairen Kampf gegen­über. Bereits nach 20 Minuten Spieldauer konnte der einheimische Mittelstürmer zwei Tore vorlegen. Dann drückten die Gäste für einige Zeit, konnten aber nichts erreichen. So blieb es bei dem Halb- zettergebnis von 2:0 für Alten-Buseck. Nach deck Wiederanstoß erwiesen sich die Einheimischen als mehr und mehr überlegen, es gab viele Ecken, von denen aber nur zwei verwertet werden konnten. Den Gästen gelang es ihrerseits, auf 4:2 zu verkür-

Fußballklub 1926 Großen-Buseck.

Srohen-Vuseck I Sportverein Daubringen 12:1.

Am vergangenen Sonntag hatte die erste Mann- sltzaft'des FE. Großen-Buseck die erste Elf von Ectubringen zu einem Gesellschaftsspiel zu Gast. Die Daubringer traten wieder mit einer anderen Aufstellung an, als beim Vorspiel und mußten eine nZch höhere Niederlage hinnehmen. Die erste Mann- | sltzaft von Großen-Buseck stellte zur Zeit und auf Hrobe jüngere Kräfte aus dem Nachwuchs ein, die sitz bisher gut bewährten. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits eindeutig 6:0 für Großen-Buseck. In zweiten Halbzeit erzielten die Gäste ihren ern­ten Treffer, nachdem ein Verteidiger der Platz- bssitzerHand gemacht" hatte.

F.-Sp.-V. 1926 Steinbach.

Steinbach I Fellingshausen I 3:2 (0:2).

'Fellingshausen stellte sich am Sonntag in Stein­ach zum ersten Male vor, um geg'en die erste Elf b'S Sportvereins Steinbach ein Gesellschaftsspiel i. szutragen. Fellingshausen verstand zu kämpstn, kcmpfte aber fair von Anfang bis zu Ende. Der Schiedsrichter Zitzer (Gießen) hatte ein leichtes Amt. In der ersten Halbzeit waren die Gäste die belfere Elf, die mit 0:2 Toren die Führung nehmen Imnte. In der zweiten Halbzeit holte die Platz­

ij^oranfcW M

sftst

S7

über die Spielvereinigung Fürth mit 1:0 (0:0) und der Meister des Gaues Mitte, der 1. SV. Jena, fetzte sich vor ebenfalls 4000 Zuschauern in Ulm mit 2:1 (1:1) über den VfB. Stuttgart hinweg. Beide Siege waren als glücklich zu bezeichnen. In der Tabelle steht Hanau 9 ö mit 4:0 Punkten vor Fürth und Jena (je 2:2) und VfB. Stuttgart (0:4 Punkte) an der Spitze. Die

Gruppe 4

brachte diesmal nur ein Treffen, da der Mann« Heimer Kampf zwischen VfR. Mannheim und Phö­nix Ludwigshafen ausfallen mußte, nachdem ein zwölfstündiger Regen den Platz vollkommen unbe­spielbar gemacht hatte. Ueberraschend hoch gewann im zweiten Treffen des Tages der Niederrhein- meister, VfL. Benrath, mit 5:0 2:0 über den VfR. Köln, der am letzten Sonntag so gut gestartet war. 15 000 Zuschauer wohnten dem in Düsseldorf ausgetragenen Treffen bei. Benrath ist Tabellen­führer mit 3:1 Punkten vor VfR. Köln (2:2), Phönix Ludwigshafen (1:1) und VfR. Mannheim (0:2).

Den Zuschauerrekord des Tages gab es in der Gaugruppe 2

im Treffen zwischen Schalke 04 und Hannover 96 in Dortmund mit 36 000 Zuschauern. Leider verlief der Kampf reichlich hart, so daß Nattkämpfer (Schalke) und die beiden Hannoveraner Wente und Petzold vom Felde geschickt wurden. Der Kampf zeigte, daß Hannover ein starker Gegner ist, der Sieg des FC. Schalke 04 mit 3:2 (1:1) ist aber verdient. DieKnappen" führen mit 4:0 Punkten vor Hannover 96 und Eimsbüttel (je 2:2) und dem Pommernmeister Stettiner SC. mit 0:4 Punkten. Im zweiten Spiel der Gruppe gewann Eimsbüttel in Hamburg vor 10 000 Zuschauern mit 3:1 (1:1) über Stettin. In der

Gruppe 1

gab es die erwarteten Siege der Meiller von Brandenburg und Sachsen über die ostdeutschen Mannschaften. Aber weder Hertha / BSC. Berlin noch Polizei Chemnitz wußten dabei sonderlich zu überzeugen. Die Berliner siegten in der Reichshauptstadt vor 25 000 Zuschauern mit 7:3 (2:2) über Porck Insterburg, während Chemnitz in Leivzig vor 10 000 Zuschauern gegen Vorwärts / Rasensport Gleiwitz 2:1 (2:1) gewann. Chemnitz und Hercha/BSC. stehen mit je 4:0 Punkten an der Spitze, die Sachsen haben das bessere Torverhältnis. Gleiwitz und Insterburg haben je 0:4 Punkte.

Krauelchockey:

Deutschland England 4:6.

Der Frauenhockey-Länderkampf Deutschland gegen England endete am Sonntag in Berlin vor 4000 Zuschauern mit einem verdienten Sieg der Englän­derinnen mit 4:6 (3:4). Die deutsche Mannschaft spielte ein sehr schnelles Hockey und wurde durch restlosen Einsatz jeder einzelnen Spielerin auch immer wieder gefährlich, aber das bessere technische Können und die größere Spielerfahrung der Eng­länderinnen setzten sich doch einmal durch. Die knappe Niederlage der deutschen Elf bedeutet trotz allem ein Erfolg unseres Frauenhockey, gilt doch die englische Ländermannschaft immer noch als die beste Frauen-Hockeyelf der Welt.

Bezeichnend für die Gefährlichkeit der Spreng­körper ist, daß eine dieser Röhren, die man probeweise zur Explosion brachte, noch deto­nierte, obwohl sie längere Zeit im Mainzer Flohhafen gelegen hatte. 3n die mit dem hoch- brisanten Sprengstoff Donarit V gefüllten Bomben sind statt der Rägel zur Erhöhung der Sprengwirkung Gesteins- und Eisensplitter eingefüllt worden.

Insgesamt haben dem Sachverständigen 13 Sprengkörper verschiedener Art, Zündschnüre und mehrere Sorten Pulver zur Begutachtung vor­gelegen. Die von den Angeklagten eingelagerten Sprengkörner waren, soweit sie, tn einem Sack im feuchten Erdreich gelagert hatten, in ihrer Wir­kung herab gefefct, besaßen aber nach der Bekun­dung des Sachverständigen immer noch eine ge­wisse Sprengfähigkeit.

Nach der Vernehmung des Untersuchungsrichters im Mainzer Kommunistenprozeß erstattete der mit der Ueberwachung und Bekämpfung des Kommu­nismus in Mainz betraute Kriminalwachtmeister Sch. [einen Bericht über die Ermittlungen der Polizei. Als gemeingefährlichen Kommunisten kenn­zeichnete er den 26jährigen Andreas Seibert aus Mainz. Dieser soll schon früher einmal Hand­granaten und Sprengstoff in seiner Wohnung auf­bewahrt haben. Als rühriger und überzeugter Kom­munist war auch Kastello der Verkäufer links­radikaler Zeitungen, bekannt. Der Bombenfabri­kant Barth hat nach den Ermittlungen der Polizei der Unterbezirksleitung Mainz der KPD. angehört.

Interessant war vor allem die Bekundung des Kriminalbeamten, daß Wyzolnlersky als Dele­gierter des kommunistischen Jugendbundes nach Rußland gegangen sein soll, wahrend dieser Angeklagte stets behauptete, lediglich auf Grund eines Schriftwechsels in Esperanto die Ein­ladung zu einer dreimonatigen Rußlandreife von einem russischenGenossen- erhalten zu haben.

Pfeiffer und Gasser wurden in den Polizei­akten als Funktionäre des illegalen Rotfrontkämp­ferbundes geführt. Bei Gasser hat man außerdem ein Adressenverzeichnis von Polizeibeamten gefun­den, an Hand dessen höchstwahrscheinlich Zer­setzungsschriften versandt worden sind. F l a d und Sparwasser erschienen im Jahre 1923 als Helfer und Verbündete der Separatisten, Spar­wasser außerdem fast 10 Jahre später als Teil­nehmer an der Hungerdemonstration in Mainz, bei der ein Schaufenster zertrümmert wurde. Zusam­menfassend läßt sich feststellen, daß bis auf wenige Ausnahmen alle Angeklagten der Polizei als mehr oder weniger aktive Mitglieder ober sympathisie­rende Mitglieder der KPD. und ihrer Unterorgani­sationen bekannt waren.

Als DT.°Gauführer Studienrat Anton Müller (Andernach) bei der feierlichen Siegerehrung das Wort prägte, daß es in diesem schönen Kampfe eigentlich keinen Sieger und keine Besiegten gegeben habe, da hatte er treffend die Leistungen der drei Gaue als ebenbürtig gewürdigt.

Veste Einzelturner

waren: 1. Winter, Tgm. Eintracht Frankfurt a. M., 136,9 Punkte; 2. Brandfaß, Tgm. Köln-Mülheim, 131,6; 3. Reuther, Germania Oppenau, 131,1; 4. Schlösser, Kölner Tschft. 129,3; 5. Adolf Fink, Tgm. Marburg, 129; o. Reinartz, Kölner Tschft., uiw Zellekens, Eintracht Frankfurt a. M., je 128,4 Punkte. Von den übrigen Turnern brachte es keiner mehr auf die Punktzahl 125.

Unsere heimische Mannschaft erscheint in folgen­der Rangfolge: 1. A. Fink, Marburg, 129; 2. A. Eberspächer, Marburg, 124,2; 3. Schweis- fing, Witzenhausen, 122,5; 4. Ernst Schöff- mann, Tv. Wieseck, 121,6; 5. Hans Fluck, Limburg, 120,4; 6. Richard Seth, Tv. Großen- Linden, 119,8; 7. Gergs, Kassel, 117,6; 8. Metz, Kassel, 116,5 Punkte.

Die Fußballkämpfe um die Deutsche Meisterschaft.

Die Spiele um die deutsche Fußballmeisterschaft 1935 wurden (wir berichteten gestern kurz die Er­gebnisse) in den vier (Baugruppen am Sonntag fortgesetzt. Überraschungen blieben auch diesmal nicht aus. In der

Gruppe 3

setzten sich die Hanauer an die Spitze der Tabelle. Sie gewannen vor 4000 Zuschauern in Würzburg

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Aufsllegspiel:

Sportverein 1920 I Niedergirmes I 0:2 (0:0).

zen. Zum Schluß legten die Einheimischen noch ein­mal mächtig los, und der schußfreudige Sturm konnte das Endergebnis auf 6:2 Tore stellen. Das Eckenverhältnis lautete 18:0.

Alten-Buseck 3gb. VfB.R. Gießen 3gb. 2:0.

Vor dem Spiel der Aktiven trat die einheimische Jugend der Jugendmannsckatt des DfB.-R. Gießen gegenüber und konnte durch besseres Zusammenspiel den Sieg erringen.

BfB.-Reichsbahn Gießen.

VfV.Reichsbahn I. 3gb. Wißmar I. 3gb. 8:0.

In diesem Spiele stellten die Hiesigen eine Mann­schaft, die körperlich den Gästen ehr stark über­legen war. Die Gastgeber konnten ich in der ersten Halbzeit überhaupt nicht finden und hatten anschei­nend ihren Gegner, der zeitweise ein schönes Kom­binationsspiel zeigte und dem nur der zu Erfolgen unbedingt erforderliche Einsatz fehlte, unterschätzt. In der zweiten Halbzeit wurden die Hiesigen stark überlegen und stellten das Endresultat per. Ein Erfolg wäre den Gästen zu wünschen gewesen.

Die Koblenzer Stadthalle war am «Samstag bis 3um letzten Platz von einer turnbegeisterten Zu­schauermenge gefüllt, als die Gaue 11 (Mittelrhein), 12 (Nordhessen) und 13 (Südwest) zu einer Olym­pia-Vorschau antraten. Die über 2000 Zuschauer kamen bei diesem Kampfe aus der Spannung nicht heraus. Denn es war ein Kampf, der erst am letzten Gerät die Entscheidung brachte. Diese Tat­sache war die große Ueberraschung des Koblenzer Vergleichsturnens. Man hatte, wie man den Kob­lenzer Vorschauen entnehmen konnte, die Nord­hessen von vornherein auf das tote Gleis geschoben und sie als emfhuneljmenhe Gegner nicht ange­sehen. Daß man sich in dieser Annahme getäujcht hatte, wurde freubig vermerkt und immer wieder bekundeten die Zuschauer ihre Sympathien für die nordhessischen Gäste. Diese haben in Koblenz im Kampf mit zwei führenden Gauen auf dem Ge­biete des Kunstturnens einen Achtungserfolg er­rungen, auf den sie stolz fein dürfen. Trotzdem der Gaumeister Wedekind (Kassel) und Kehrer (Kassel) in der Heimatmannschaft fehlten, erwies sie sich gegenüber Mittelrhein und die in stärkster Besetzung angetretene Acht von Südwest (mit Weltmeister Winter) als ein Gegner, der selbst beim letzten Gerät noch nicht auf dem toten Gleise lag. Der Kampf hätte, wenn Nordhessen an den Ringen in besserer Form gewesen wäre, über den Achtungserfolg hinaus leicht zu einem Siege der Heimischen führen können. Am Barren hatte Nord­hessen gemeinsam mit Mittelrhein die Führung vor Südwest, und am Längspferd und bei den Frei­übungen erwiesen sich Nordhessens Vertreter als die Besten.

Der Kampf begann am

Barren, an dem ausgezeichnet geturnt wurde. Der Mittel- rheiner Brandsatz (Köln-Mülheim) zeigte sich mit 28,6 Punkten als Bester. Hecker (Südwest) folgte mit 26,2 Punkten, Schöffmann (Wieseck) mit 26,1 Punkten. Der Kampf stand nach dem Barren­turnen: Gau 11 196,4, Gau 12 196,4, Gau 13 191,7 Punkte.

Am Querpferd holte sich Gau Südwest, der in Reuther (Oppenau mit 28 Punkten den Besten stellte, 196 Punkte. Die Nordhessen, von denen der Limburger Fluck (27,5 Punkte) zweitbester Pferdturner wurde, brach­ten es auf 186,5, die Mittelrheiner auf 184,5 Punkte. Südwest führte nun mit 387,7 Punkte, gefolgt von Nordhessen mit 382 und Mittelrhein mit 380 Punkten.

Die Freiübung

wurde von vier Turnern jeder Mannschaft geturnt. Gau Nordhessen stellte in Mols Fink (Marburg) den besten Freiübungsturner (26,8 Punkte) und erzielte auch im Gesamtergebnis die höchste Wer­tung (101,6 Punkte). Südwest brachte es auf 98,1, Mittelrhein auf 95,4 Punkte, Nordhessen behauptete und verbesserte somit seinen zweiten Platz. Aber das nun folgende

Turnen an den Ringen, das die restlichen vier Turner jeder Mannschaft zu bestreiten hatten, wurde der Hessen-Mannschaft zum Verhängnis. Die ruhig hängenden Ringe bilden einen wesentlichen Bestandteil des internationalen Turnens; sie müssen im Hinblick auf die Olympi­schen Spiele auch im deutschen Turnen eine stärkere Beachtung finden. In den anderen Gauen hat man dieses schwierige Gerät bereits mehr gepflegt. Bei uns in Nordhessen haben erst die letzten Lehrgänge eingehendere Beschäftigung mit den Ringen ge­bracht, die in der kurzen Zeit jedoch noch nicht zur völligen Beherrschung der hier üblichen Verbin­dungen (wie Felgen ins Handstehen, Schwung­stemmen, Hang- und Stützwagen) führen konnten. Der Frankfurter Winter zeigte an den Ringen Meisterklasse und erhielt die Vollwertung 30. Ins- gesamt holten sich Südwest 102, Mittelrhein 97, Nordhessen nur 85 Punkte. Der Kampf stand nun: Südwest 687,8, Mittelrhein 573,5, Nordhessen 569,5

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 I Butzbach I 5:0 (1:0).

Das Ergebnis besagt schon, daß die Gäste bis zum Seitenwechsel energischen Widerstand leisteten. Oer einzige Treffer wurde von einem Butzbacher in bedrängter Lage selbst gemacht, wenn auch nicht verschwiegen werden soll, daß den Gästen bis zur Pause das Glück allzusehr zur Seite stand. 1900 war ständig feldüberlegen, obwohl schon nach einer Viertelstunde der Rechtsaußen, infolge einer erlitt tenen Verletzung, vollständig ausscheiden mußte ohne ersetzt zu werden. Im Gegensatz zu sonst zeigte sich der Angriff der Blauweißen diesesmal recht schußfreudig, aber immer wieder prallten die best- gemeinten Schüsse an der verstärkten Abwehr der Rasenspieler ab, ober wurden eine Beute des aus- gezeichneten Butzbacher Torhüters. Da sich bis zum Ablauf der ersten Spielhälfte nichts mehr ereig- nete, rouröen mit 1:0 für 1900 die Seiten gewech­selt- Butzbach war bis dahin fast kaum gefährlich geworden.

Der ständig niedergehende Regen wurde immer starker. Trotzdem wurde nach kurzer Unterbrechung das Treffen fortgesetzt. Das Spielfeld wurde aber glatt, daß sich die Spieler nicht mehr darauf zurecht fanden. Besonders die Gäste litten offen­sichtlich darunter. Sie waren aber auch dem tech­nisch überlegenen Können der Gastgeber nicht ge­wachsen, die in flacher Zusammenarbeit das Spiel an sich rissen. Zunächst setzte sich Mittelläufer Heil- mann einmal allein durch und schoß das zweite Tor. Dann setzte Schmelz von Rechtsaußen einen weiten hohen Schuß ins Netz, um kurz darauf einen Strafstoß unhaltbar einzuschießen. Nr. 5 markierte Mank durch Verwandeln eines Foulelf- Meters. Danach oertröbelten die Gießener ihre Kräfte im unnützen Feldspiel und ließen dem Geg- ner kaum eine Chance. Resigniert ergaben sich ble wüste in ihr Schicksal, insbesondere als sie auch noch einen Mann durch Platzverweis verloren. Der gute Torhüter verhinderte eine höhere Niederlage. Oer Schiedsrichter Sack (Heuchelheim) hatte mit­unter alle Hände voll zu tun, um das Spiel im fairen Rahmen zu halten. Er war der Sache aber jederzeit gewachsen und bot eine recht zufrieden­stellende Leistung. Der Besuch war spärlich. Die Gießener hatten noch im letzten Moment für Bir- senbihl und Kaps Ersatzleute einstellen müssen, die sich bewährten.

1900 1. 3ugenb Hanau 93 Jungliga 3:1.

In einem spannenden und schönen Spiel fertigten die Blauweißen den Nachwuchs des Gauligameisters ob. Die Zusammenarbeit der Hiesigen war sehr gut, obwohl mehrfacher Ersatz eingestellt war. Den Sieg 'er Platzbesitzer errangen in erster Linie Eifer und Schnelligkeit, sowie überlegene Schußkraft. Beim Stande von 3:0 kam Hanau 93 vor der Pause zum Ehrentor, das der gute Gießener Hüter eigentlich lätte halten müssen.

Fußballergebnisse der Kreisklassen.

j die neu kodiMn > neue Emtomn» . r,____................ ... __ö.,

latz- und Kapital | liielen Torchancen auszunützen. Nach der Pause j,'nfchen GrundM lim Niedergirmes etwas auf, konnte jedoch zunächst tilch, entspreche c - - - .........

bjiele. Der M

für das Steuer)

-.Ammsn mehr

i ytieoergirmes etwas auf, konnte jedoch zunächst ; ! e gute Heuchelheimer Hintermannschaft nicht über» t innen. Nachdem die Hiesigen das Gästetor wieder _ ewige Zeit belagert hatten, machte Niedergirmes

infammen mehr einen blitzschnellen Durchbruch und kam infolge

eines Deckungsfehlers der hiesigen Verteidigung zu sänern ersten Erfolg. Hiermit war das Spiel ent- Istzisden, da Niedergirmes von nun an recht zahl­reich verteidigte. Heuchelheim drängte die Gäste jetzt vollständig zurück, sogar die hiesigen Verteidiger Daren ab und zu im Angriff zu sehen. Erfolge Ih!leben jedoch aus. Das zweite Tor der Gäste

LPD. Mainz, 15.April. Arn Montagvormittag wurde im Mainzer Sprengstoffprozeß vor dem Volksgerichtshof die Vernehmung der Angeklagten abgeschlossen. Bei den zuletzt vernommenen acht An­geklagten kommen im wesentlichen die Beteiligung am Roten Massenselbstschutz, die Teilnahme am Waffen­unterricht oder an dem Aufmarsch nach Königstädten in Frage. Diese Angeschuldigten, die mit den ge» ringjten Strafen zu rechnen haben werden, sind tm Laufe der Voruntersuchung aus der fiaft entlassen worden und befinden sich jetzt während Der Haupt- Verhandlung vor dem Volksgerichtshof auf freiem Fuß-

TUit dem verfahren gegen die 23 Mainzer und Finthener Kommunisten verbunden wurde auf Grund einer Rachtragsanklage das Ver­fahren gegen den 29jährigen August Fischer aus Mainz. Er war zunächst nach dem Saar­gebiet geflüchtet. Erst im Februar dieses Jah­res wurde er in Mainz angetroffen und konnte dabei festgenommen werden. Als Mitglied des Roten Massenselbstfchuhes hat er sich auch am Waffenunterricht beteiligt und ferner im Früh­jahr 1933 zusammen mit den Angeklagten Gas- ser dessen Waffenlager (drei Gewehre, fünf Seitengewehre, 267 Schuh Munition und vier Sprengkörper) im Garten seines Vaters vor­übergehend versteckt. Dieses Waffenlager wurde dann kurz darauf wiederum unter seiner Mit­wirkung im Keller der ehemaligen Mainzer Dragonerkaserne vergraben.

Fischer hat ferner zwei der KPD. gehörige Ver­vielfältigungsapparate bei sich aufbewahrt. Schließ­lich ist er beteiligt an der Herausgabe eines kom­munistischen HetzblattesRote Dilzbach", das in seiner Wohnung hergestellt wurde. In diesem Hetz­blatt wurde in einem LeitartikelFaschismus über Deutschland" in übelster Weise gegen die national sozialistische Staatssührung gehetzt. Auch wurden die tm berüchtigten Braunbuch aus Anlaß des Reichs­tagsbrandprozesses ausgestellten Greuellügen neu aufgewärmt.

Dann trat der Volksgerichtshof in die Beweis­aufnahme ein. Zunächst stattete der Spreng­stoffsachverständige, ein Hauptmann der Landes- polizei, fein Gutachten über den Zustand der Sprengkörper und des Sprengstoffes ab. Er gab einleitend eine Darstellung der technischen Einrich­tung der in der Küche des Angeklagten Barth her­gestellten Sprengkörper. Es handelt sich dabei um Eisenröhren, die mit Svrengstoff gefüllt und mit einer Sprengkapsel versehen sind. Als Zuladung enthalten sie Eisennägel und sind oben und unten zur Verstärkung der Sprengwirkung mit einem eisernen Kern abgedichtet. Zur Sprengkapsel führt die Zündschnur, die gegen Feuchtigkeit durch Gutta­percha geschützt Ift

Beide Mannschaften zeigten ein schnelles, wechsel- rolles Spiel, bei dem die bessere Els Sieger blitL $ ie Einheimischen diktierten von Anfang an das tz-piel, jedoch war der Sturm nicht in der Lage, die

.Zutzbach II 1:6; Lich Rodheim 3:1; VfB. Lugend Wißmar Jugend 8:0; Leihgestern Hungen 1:1; Großen-Buseck Daubringen 12:1.

*

'"Sei.

'S «fe

<Ä

. um fD ö,!

"bnS. töni s'SSt r2 nur mehr fi lber einem ©teuer, l tm Sabre S Jiulfcen Sieuen

IHtiJl0 len- Zll. * Reglers

"Liehe den

ös dahin feien Rechtlichen (Bebte. halfen We fünf Grund. :rMh! des Nativ- tflunftigungen iiele der Wirt- Senkung bet n Zwecke, Um. devölkerungs-i herausstel- lzelpersönlich. feuern über-