Nkauf* n^lfabreto 6uEen nur § Die,
Unverbindliche Probefahrten« Motorwagen- Verkauisgesellschait Dl. b. HL Frankfurter Strafte 53 - Telephon Nr.384T
Ech.tangriffspakt vorsehe, der durch zweiseitige militärische Beistandspakte ergänzt werde. Mindestens vier dieser zweiseitigen Zusatzpakte seien 3U erwarten, nämlich der zwischen Frankreich und Rußland, der zwischen Rußland und der Tschechoslowakei, denen die französisch-polnischen und die französisch-tschechoslowakischen Abmachungen aus dem Locarno-Pakt beigeordnet werden könnten.
Fühlungnahme
mit Veck und Litwinow.
Paris, 18 April (DNB. Funkspruch». Beson- ders optimistisch beurteilt die in Gens weilend- Außenpolitikerin des „Oeuvre" die Aussichten der französischen Sicherheitspolitik: Die zwei- V 1 ? n lstandsabkommen zwischen
der Kleinen Entente und dem Balkanbund und Italien und Oesterreich seien bereitsbeschlos- sene Sache und würden in Rom, wenn nicht vorher, unterzeichnet werden können. Auch die Be- sprechungen Lavals mit Litwinow und Ben e sch hatten zu dem Beschluß geführt, daß vor Mittwochabend der Wortlaut der aufeinander ab- 9eVt?rI2ter Zweiseitigen französisch ° sowjetrussischen und tschechoslowakisch - sowjetrussischen Vereinbarungen f e r t i g g e st e l l t werden soll. Frankreich habe es vorgezogen, mit Sowjetrußland ein zweiseitiges Abkommen abzuschließen, das aber nicht ausgelegt werden konnte, als sei es gegen Deutschland Ü. rm3L0 e n 9 e r i (f) t e t. Die Hoffnungen auf die Rückkehr Deutschlands nach Genf und die Annahme, daß Polen künftig einer Zusammenarbeit mit der Tschechoslowakei weniger feindlich gegen- uberstehen werde, trügen zur optimistischeren Beurteilung der Lage bei. Polens Außenminister Beck soll indessen nach einem Bericht des „Petit Parisien" bei seiner Unterredung mit Laval den Plan, den ursprünglichen Nordostpakt durch eine Kette von zweiseitigen Abkommen zu ersetzen, nicht freundlich. ausgenommen haben. Wie gewöhnlich, habe er weder ja noch nein gesagt, aber vielleicht werde er entgegenkommender sein, wenn Laval seine Reise nach Moskau in Warschau unterbreche. Auch „Excelsior" stellt fest, daß die Haltung Polens in der Frage der Sicherheitsorganisation Osteuropa von der deutschen Stellungnahme nicht abweiche, erwarte jedoch, daß die weitere französisch-polnische Aussp^mhe ein besseres Ergebnis zeitigen werde.
Dänemarks Standpunkt in Genf.
Kopenhagen, 16. April. (DNB.-Funkspruch.) Heber die Haltung des dänischen Außenministers Munch berichtet „B e r l i n g s k e Ti d ende" auf Grund einer telephonischen Unterredung mit dem Minister, in der dieser erklärte, daß bisher kein Entschliehungsantraa vorliege, zu dem man Stellung nehmen müßte. Es feien nur verschiedene Gedanken erörtert worden. „Wir handeln", erklärte der Minister weiter, „von dem Grundsatz aus, eine Lösung herbeizuführen, die keine Verwirrung der Lage schafft und die Deutschlands Rückkehr nach Genf, die von allen Seiten gewünscht wird, nicht erschwert."
Fälligkeit der Oawes-Kupons am 15. April 1935.
Berlin, 16. April. (DNB.) Die am 15. Oktober 1934 fällig gewesenen Zinsscheine der Da- weranleihe wurden in Höhe von 50 v. H. aus Devisenbeträgen eingelöst, die in den Monaten April bis Juni 1934 von der deutschen Regierung den Treuhändern der Dawes-An- leihe für diesen Zweck noch zur Verfügung gestellt worden waren. Die Bezahlung der r e st l i ch e n 5 0 v. H. der Zinsscheine mußte im Hinblick auf die ungünstige deutsche Devisenlage i n Reichsmark erfolgen, soweit die Inhaber von Zinsscheinen aller Tranchen nicht etwa die im besonderen Abkommen mit einzelnen Ländern festge- leaten Bedingungen erfüllten. Da die deutsche Devisenlage sich seither nicht gebessert hat, werden die Inhaber von Stücken, deren am 15. Oktober 1934 fällige Kupons zur Hälfte in Reichsmark bezahlt wurden, gegen Aushändigung der am 15. April 1935 fälligen Zinsscheine der Dawes-Anleihe R e i ch s m a r k z a h l u n g in vollerHöhe erhalten.
Trauung des Staatssekretärs Grauert.
Düsseldorf, 15. April. (DNB.) Die standesamtliche Trauung des Staatssekretärs im Reichs- und preußischen Innenministerium Ludwig Grauert mit Fräulein Else Bischoff fand am Montagmittag in Hubbelrath im Landkreise Düsseldorf-Mettmann statt. Fräulein Else Bischoff ist die Tochter des verstorbenen Industriellen und Rittergutsbesitzers Ernst Bischoff, der in Rennsportkreisen als Vollblutzüchter und als Gründer und Besitzer des Gestüts Myling- hoven bei Hubbelrath bekannt war. Vor dem Rathaus in Hubbelrath hatte eine E h r e n a b -
von Sternbachs die längere Festhaltung im Gefängnis unmöglich machte, und einen baldigen Auf« enthalt in der frischen Luft erfordert.
*
Nach der Zwangsverbannuna des Kooperators Summerer au Luefsen bei Bozen und des Pfarrers Wolf aus Sulden wurde nunmehr der dritte Geistliche aus Südtirol von der Konfinierungskommission in Bozen in die Verbannung geschickt. Es ist dies der Kooperator Tschurtschenthaler aus dem Arntal, der wegen angeblicher antiitalienischer Haltung zu zwei Jahren Verbannung verurteilt wurde.
*
Auf Antrag des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda ist eine im Selbstverlag des Verfassers erschienene naiv-dilettantische Schrift „Das ABC. des deutschen Heiden" eines gewissen Busso Loewe von der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt und eingezogen worden, um schädliche Auswirkungen und mißverständliche Auslegungen zu verhindern.
*
1600 ehemalige französische Frontkämpfer haben sich nach Rom begeben, wo sie Gäste des italienischen Frontkämpferverbandes sein werden. Marschall Pötain sollte ursprünglich Mussolini die französische Militärmedaille überreichen, doch hat dieser die Ehrung mit dem Hinweis abgelehnt, daß Der König von Italien als oberster Kriegsherr noch nicht diese Ehrung erfahren habe und es deshalb seinerseits unhöflich wäre, wenn er sie vorher annehmen würde.
*
Der Präsident von Paraguay, Ayala, erklärte zu den verschiedenen gescheiterten Friedensversuchen zwischen Bolivien und Paraguay: ..Die Stunde ist da, um über Frieden zu sprechen". Paraguay sei bereit, auch ohne Vermittler mit Bolivien zu verhandeln. Bolivien würde in Paraguay keinen unversöhnlichen Gegner finden. Es sei Zeit, sich an den Konferenztisch zu setzen, um zu versuchen, die beiden Völker vom Kriegselend zu befreien.
Kunst und Wissenschaft.
Deutsche Wissenschaftler in Bologna. — Der Reichszahnärzteführer über die Iugendzahn- pflege im neuen Deutschland.
Unter Führung des Reichszahnärzteführers, Dk. Stuck, nehmen an dem Zweiten Internationalen S to m a t o l o g e n k o n g r e ß in Bologna eine Reihe deutscher Wissenschaftler teil, die dort über die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde berichteten. Besonderes Interesse fand der Vortrag des Reichszahnärzteführers Dr. Stuck über die neuen Wege, die Deutschland in der Jugendzahnpflege geht. Der neue Typus der „fliegenden Zahnstation", Kleinkraftwagen mit transportablen Instrumentarien, die in den dünnbesiedelten Gegenden Deutschlands von Ort zu Ort fahren und den zahnkranken Kindern Hilfe bringen, ist der zweite Auftakt jener vorbereitenden Arbeiten, die in der gesetzlich verordneten und allgemein durchgeführten Schulzahnpflege ihre Krönung finden werde.
Aus aller Welt.
Oie Ostpreußenfahrt 1935.
Die Opelwerke geben über die Beteiligung ihrer Wagen an der Ostpreußenfahrt, über deren Verlauf wir bereits gestern im Sportteil kurz berichtet haben, folgendes Telegramm der Presse bekannt: „Ostpreußenfahrt 1935 die schwierigste Geländeprüfung des Jahres, der große Opelerfolg wie immer mit normalen Serienwagen. Don siebenundsechzig gestarteten Mannschaften erhielten drei die höchste Auszeichnung. Opel siegt hundertprozentig mit einer Mannschaft Schmitt, Diehl, Traiser am Start und am Ziel. Opel erhält die höchste verliehene Auszeichnung, den Mannschaftspreis des Führers des deutschen^ Kraftfahrsports mit silbernem Ehrenschild. Hundertdrei Personen- wagen, Wertungsgruppe zwei und fünf gestartet, zweiundzwanzig am Ziel. Zwölf Opel gestartet, sieben am Ziel. Der höchste Prozentsatz aller Fabrikate. Einzelfahrer von Guilleaume, von Krohn, Kohlrausch und Raue erhalten sämtlich silberne Medaille."
Zahlreiche Opfer einer skrupellosen h eiratsschwi ndlerbände.
Anfang Februar wurde die 32jähriae Hausangestellte Alma Garbe in Spandau offenbar ermordet aufgefunden. Nach den bisherigen Ermittlungen hat der wenige Tage später festgenommene 25jährige Paul Polte ihren Tod mittelbar ober unmittelbar verschuldet. Er war der Kriminalpolizei als gewerbsmäßiger Heiratsfchwind- l e r bereits bekannt. Auch diesem Mädchen hatte er die Ehe versprochen und es wenige Monate vor ihrem plötzlichen Ableben zum Abschluß einer auf 5000 Mark lautenden Lebensversicherung zu seinen Gunsten veranlaßt, deren Prämien er aus eigener Tasche zahlte. Die Leichenöffnung er«
Daß Opel auch diese harte Ausbauer- und 3uoerläfrigheite-Prüfung der „O|tpreußen- fahrt 1935" glänzend bestanden hat, ist ein vrneuter Beutels seiner sprichwörtlichen ju- a verlässtgheit und die beste Bestätigung der vielen Vorzüge, die jeder serienmäßige Opel- IDagen bietet
Audi Sie sollten diese Vorzüge kennen lernen- U machen Sie eine unverbindliche Probefahrt! N
Ein Haushalt zurückgewonnenen Wohlstands. Sie Folgen wirtschastlicher Erholung in England.
London 15. April. (DNB.» Im Unterhaus wurde Schatzkanzler Neville Chamberlain in Erwartung eines Haushaltes, der keine neuen rrasten, sondern gewisse Erleichterungen bringt, leb- paft begrüßt. Er begann mit der Feststellung, daß im verflossenen Jahr die industrielle Erzeugung um 12 v. H. gestiegen sei. Die Ausfuhr habe gegenüber dem Vorjahr um 30 Milanen Pfund Sterling zugenommen. Die Zinssätze seien niedrig geblieben, während sich die Lebenshaltungskost en wesentlich unter dem Stand im Jahre 1931 gehalten hätten. Diese Erzeugung von Eisen und Stahl sei um 30 v. H. und die von Roheisen um 50 v. H. gestiegen. Unter lautem Beifall teilte Chamberlain bann mit, baß bie Spareinlagen eine weitere Zunahme von 50 Millionen Pfund zu verzeichnen hätten. Der tatsächlich verfügbare Ueberschuß im Haushalt des vergangenen Jahres betrage etwa 7,5 Millionen Pfund. Die nationale Schuld fei um mehr als 21 Millionen Pfund und die jährliche Zinsenlaft um 1,6 Millionen Pfund vermindert worden.
Chamberlain teilte mit, daß die restliche Hälfte der im Krifenjahr 1931 an Den Beamtengehältern vorgenommenen Kürzungen vom 1. Juli ab nachbezahlt werden. Wesentliche Steueränderungen seien nicht vorgesehen. Ferner kündigte er neue Zölle für Soyabohnen, für ungeschälten Reis und für Kraftfahrzeugschweröl sowie die Beseitigung der „unnatür
lichen" Zuckerzölle an. Die Vergnügungssteuer werde zum Teil ermäßigt. Die Freigrenze bei b er Einkommen- steuer von Verheirateten werbe erhöht. Es habe' vielleicht ben Anschein, baß England eine größere Bevölkerung habe, als bie Jnbustrie ernähren könne, aber vermutlich werbe bie Zeit nicht mehr fern fein, ba bie Länber bes britischen Reiches, bie heute noch selbst ben Schwierigkeiten bes Arbeitslosenproblems gegenüberftünben, ihren Wunsch nach „Bürgern von b er richtigen Rasse" äußern würben. Unb bann werde England nicht in der Lage sein, der Nachfrage zu genügen. Aus diesem Grunde schlage er einen steuerfreien Betrag von 50 Pfund je Kind vor. England habe 80 v. H. seines Wohlstandes zurückgewonnen. Die Aufgabe der Zukunft bestehe darin, auch die noch fehlenden 20 v. H. zu gewinnen.
Die Rede Chamberlains wurde auch von der liberalen Opposition sehr freundlich aufgenommen. Für die arbeitervarteiliche Opposition kündigte Major Attlee den Wunsch nach einer Aussprache für einen späteren Zeitpunkt an. Er beschränkte sich heute auf die Feststellung, daß der Haushalt Ausgaben für weitere Lüftungen vorfehe, und daß über dem Haushalt b i e Gefahr eines Rüstungswettrennens schwebe. Die bem kleinen Einkommensteuerzahler gewährten Erleichterungen bezeichnete ber Rebner als eine längst überfällige Maßnahme.
orbnung ber Genbarmerie Aufstellung genommen. Als Trauzeugen sah man Gauleiter Staatsrat Florian unb Polizeivräsibent SS.° Obergruppenführer Weitzel (Düsselborf). Nach bem Trauakt sprach Bürgermeister Ostheibe im Namen bes Amtes unb ber Bevölkerung Hubbelrath bem Brautpaar bie herzlichsten Glückwünsche aus. Das neu vermählte Paar unb bie Trauzeugen begaben sich bann unmittelbar zum Rittergut Mühlinghoven zurück, wo nachmittags mit engeren Freunben bes Staatssekretärs unb Persönlichkeiten aus ber Partei unb bem Ministerium ein Empfang ftattfanb. Die kirchliche Trauung findet am Dienstagmittag in der katholischen Dorfkirche zu Hubbelrath statt.
60jähriges Militcirjubiläum des Generals Otto v. Below.
General Otto v. Below in Kassel, einer der erfolgreichsten unb bebeutenbften Heerführer bes Weltkrieges, konnte am 15. April auf ben Tag zurückblicken, ba er vor 60 Jahren feine militärische Laufbahn begann. 1857 in Danzig geboren, würbe Delow 1891 Hauptmann, 1895 Maior, 1905 Oberst unb Kommanbeur bes Infanterie-Regiments 19, 1909 Generalmajor unb Kommanbeur Der 43. Infanterie- Brigade unb 1912 Generalleutnant unb Kommanbeur ber 2. Division. Beim Ausbruch bes Weltkrieges trat er an bie Spitze bes 1. Refervekorps, wo er sich berart bewährte, baß ihm bie Führung einer Armeegruppe unter Hinbendurg übertragen würbe. Dort zeichnete er sich bei ber Winterschlacht in Masuren 1915 aus unb erhielt bafür ben Drben pour le m&ite. Die Armee Below brang bann nach Kurlanb vor unb bilbete als 8. Armee ben linken Flügel ber Ostfront. 1916 übernahm v. Below bas Kommanbo über bie 11. Armee, bie im Verein mit ben Bulgaren an ber mazebonifch-griechifchen Grenze sich bem Vorbringen ber Ententetruppen von Sa- loniki her entgegenstemmte. In heftigen Kämpfen nörblich bes Cerna-Bogens setzte sich ber General persönlich an bie Spitze bes 9. Jäger-Bataillons unb gewann mit ihm eine an bie Serben verlorenge- gange Höhe zurück. Neuen Ruhm erwarb er sich 1917 burch sein Vorbringen in Venetien an ber Spitze ber beutschen Truppen, bie bie italienische Jsonzoßront ins Wanken brachte. Später würbe v. Below Oberbefehlshaber ber 17. Armee im Westen unb bann ber 1. Armee. 1919 nahm er ben Abfchieb.
Schallplatten und Rundfunk
Auf ber Arbeitstagung ber Runbfunkintenbanten sprach, wie bas Deutsche Nachrichtenbüro berichtet, Reichssenbeleiter H a b a m o w s k i über ben Kampf, ben bie internationale Schallplatteninbuftrie in allen Staaten gegen ben Runbfunk entfesseln will. Die Schallplattenkonzerne haben sich über ein Jahrzehnt lang ber kostenlosen Werbearbeit bes Runb- funks bebient, um ihre Schallplatten populär zu machen unb abzusetzen. Die kulturbolschewistischen Tendenzen, bie auch auf bie Schallplatteninbuftrie Übergriffen, führten bann zu einer Absatzschrump- fung. (Statt nun biefe wesentliche Ursache burch kulturschöpferische Aufbauarbeit zu beseitigen, glaubt man, burch einen ganz Europa überziehenben P r o«
zeßkrieg biefe Verluste roieber einbringen zu können unb stellt Millionenforberungen gegen ben Runbfunk, für bie jede Rechtsgrundlage fehlt. Auch die deutsche Schallplatteninbuftrie hat Klage erhoben mit bem Ziel, ben Reichsrunbfunk zu verurteilen, keine Schallplatten mehr zu fenben. Dahinter versteckt sich ber Wunsch, mehrere Millionen Mark, bie jetzt ben frei schafsenben Künstlern bes Runbfunks zugutekommen, als Lizenz für bie Schall- Plattenkonzerne zu sichern. Der Reichsrunbfunk ist zu jeher vernünftigen unb gerechten Regelung mit beutschen Firmen bereit, benkt aber nicht daran, sich ben monopolistischen Manövern internationaler Cliquen zu beugen, fonbern wirb bie von ihm beschlossenen Maßnahmen mit unbedingter Konsequenz burchführen.
Kleine politische Rachnchten.
Im weiteren Zuge ber Reichsreform unb ber bamit im Zusammenhang stehenben Umstellung ber sächsischen Verwaltung hat ber Führer und Reichskanzler auf Vorschlag bes Reichsstatt- halters in Sachfen ben sächsischen Staatsminister für Arbeit unb Wohlfahrt, Dr. jur. Georg Schmibt, aus feinem Amte entlassen.
♦
Die in Berlin mit einer unter Führung des Generalsekretärs Numan Menemencioglu stehenden türkischen Delegation gepflogenen Verhandlungen haben zu einer Einigung über Fragen des Zah - lungs - und Handelsverkehrs zwischen der Türkei und Deutschland geführt. Die Vereinbarungen sind unterzeichnet worden. Der freundschaftliche Geist, der die Verhandlungen begleitet yat, berechtigt zu der Erwartung, daß die vertragliche Regelung zu einer wesentlichen Vertiefung ber wirtschaftlichen Beziehungen zwischen ben beiben ßänbern führen roiro.
♦
Der Lanbeshauptmann von Steiermark hatte einem Arbeiter, ber feinen Austritt aus ber katholischen Kirche unb seinen Eintritt in bie protestantische Kirche anmelbete, biefen Uebertritt verweigert mit ber Begrün- bung, bah biefer offensichtlich aus politischen Motiven erfolge. Der Arbeiter legte Beschwerbe beim Oesterreichifchen Bunbesgericht ein, unb bieses hob bie Entscheibung bes Lanbeshaupt- manns als rechtswibrig auf. Die Behörben könnten Kirchenübertritte nur bann verbieten, wenn ber Antragsteller in seinem Entscheib burch Geistesschwäche, Trunkenheit ober übermäßige Erregung beeinflußt sei.
♦
Den zu zwei Jahren Verbannung verurteilten ehemaligen Südtiroler Abgeordneten Freiherrn von Sternbach, ber nach Trient abtransportiert worben ist, ist als ftänbiger Aufenthaltsort bas Dorf Petralia So- prana in ber Provinz Palermo auf Sizilien angewiesen worben. Der Abtransport erfolgt vor Ablauf ber bem Verurteilten zustehenben Ein- spruchsfrist, weil ber Gefunbheitszuftanb Baron
E li öer juucriajiige
Opel 1,2 £tr. ab Rm 1850.- IDagen mit „Opel Synchron-feberung": Opel 1,3 £tr. ab RITI 2850.- Opel 6 ]ylinber ab RUI 3600.- Preise ab LDerh Abarn Opel A. 6. Rüsselsheim a. Ul.


