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Der neue Zweikreis-Dreiröhrenr

Empfänger SEIHT 325

Hann prüfen Sie den Seibt 325! Er ist der jüngste deutsche Empfänger. Gerade in seiner Klasse ist die gewaltige Leistungs­steigerung im Empfängerbau am deutlichsten. Schon am Tage bringt er 15 bis 20 fremde Stationen! Trennschärfe, Klang­fülle und Bedienungskomfort sind die eines Großempfängers.

len zum Preise von 530 Mark. Hierbei wurde von den landwirtschaftlichen Vertretern darauf hinge­wiesen, daß auch der Eber wegen Inzucht abge­schafft werden müsse und aus gleichem Grunde die beiden Ziegenböcke durch andere zu ersetzen seien.

Landkreis Gießen.

I Allendorf (Lahn), 15. Febr. In der hiesigen Kirche sprach Missionar Ruff von der Basler Mission über sein langjähriges Wirken im Dienste der Mission in China. Er machte die Zu­hörer mit dem dort herrschenden Elend bekannt, erläuterte das Familienleben, das so ganz anders ist als bei uns, und gab an Beispielen einen Ein­blick in die mühselige Arbeit der Missionare. Seine Worte hinterließen einen tiefen Eindruck und dürf­ten manchen neuen Freund für die Arbeit der Mis­sion gewonnen haben. Am Nachmittag sprach Mis­sionar Ruff zu den Schulkindern.

Beuern, 15. Febr. Heute feierten die Ehe­leute Melchior Lindenstruth und Frau im Kreise ihrer Kinder und Enkel in geistiger und kör­perlicher Frische das Fest der goldenen Hoch­zeit. Der Jubilar steht im 76., seine Frau im 75. Lebensjahr. Gestern wurde der älteste Einwohner unseres Ortes, Landwirt Kaspar Walter, im Alter von 91 Jahren unter großer Beteiligung der Bevölkerung zur letzten Ruhe be­stattet.' Der Heimgegangene war weit über die Grenzen unseres Dorfes hinaus bekannt. Bis zu seinem 80. Lebensjahre versah er das Rechneramt der Spar- und Vorschußkasse Beuern in muster­gültiger Weise. Das Vorstandsmitglied der Kasse Sommerlad ehrte den Verstorbenen durch einen warmen Nachruf und Kranzniederlegung am Grabe. _ ....

<£ Reiskirchen, 13. Februar. Der hiesige Sturm 36/R 116 hielt einen Kamerad­schaftsabend im Saalbau von Gundrum ab. Alter Soldatengeist mit jungem nationalsozialisti-

Der Führer als Pate.

LPD. Fulda, 15. Febr. Beim neunten Kind des in Hattenhof wohnhaften Elektro­monteurs Johann Weißenstein hat der Füh­rer und Reichskanzler die Ehrenpatenschaft übernommen und den Eltern ein ansehnliches Patengeschenk gesandt.

schule wird das Ballspiel in den Kursen eine ge­wisse Rolle spielen, um die Frau nicht zu verhärten, sondern ihr die angeborene Leichtigkeit und Anmut zu erhalten.

Bekleidung: Turn-, Gymnastik- oder Bade­anzug, leichte Turnschuhe.

Allgemeine Körperschule (Jür Frauen und Männer).

Die allgemeinen Körperschulungskurse laufen dauernd, d. h. durch das ganze Vierteljahr, und zwar einmal in der Woche. Die allgemeinen Kör­perschulungskurse sollen in erster Linie dazu die­nen, allen Volksgenossen die Grundlage für die Wiedererlangung der ursprünglichen Beweglichkeit des Körpers zu geben. In den allgemeinen Kärper- schulungskursen wird der ganze Körper systematisch durchgearbeitet. Es wird bei keinem Teilnehmer und bei keiner Teilnehmerin irgendwelche Ge­wandtheit oder Geschicklichkeit vorausgesetzt. Je un­beweglicher er ist, se ungeschickter er sich anstellt, um so mehr gehört er gerade in diese Kurse. Jeder^ ob dick oder dünn, ob groß oder klein, ob alt oder jung, kann unbedingt mitmachen. Die Uebungen werden fast ohne Gerät durchgeführt. Eine Ueber- anstrengung des Einzelnen in diesen Kursen wird nicht vorkommen. Soweit es möglich ist, werden die Uebungen später auch mit Musikbegleitung durchgeführt.

Bekleidiung: für Frauen: Badeanzug, Turnanzug, Gymnastikkittel, leichte Sportschuhe; für Männer: Sporthose evtl. Sporthemd, leichte Sportschuhe.

Oie Deutsche Arbeitsfront

NS.-GemeinschastStraft durch Freude^.

Gemeinderat in Grünberg.

+ Grünberg, 15. Febr. Nachdem in der Sitzung vom 7. Februar die Einführung unseres neuen Bürgermeisters Wagner in feierlicher Weise vorgenommen worden war und mit Rück­sicht darauf keine sonstigen Sachen zur Erledigung gelangten, galt die heutige Sitzung der praktischen Arbeit.

Die beiden ersten Punkte der Tagesordnung, auf die vom Kreisamt empfehlend hingewiesen wurde, fanden in zustimmendem Sinne ihre Erledigung: 1. Beitritt der Gemeinde als körperschaftliches Mit­glied zum Reichsbund für Deutsche Kriegsgräber­fürsorge; 2. Bezug desReichssportblattes" durch die Stadt für anderthalb Jahre, bis zum Beginn der Olympiade.

Dagegen wurde von der Bewilligung eines Zu­schusses für eine demnächst herauskommende Son­derwerbeschrift des Landesverkehrsverbandes Rhein- Main, der je nach Größe des aufzunehmenden Tex­tes 32,50 Mark, 39 Mark oder 48,75 Mark betra­gen soll, abgesehen.

Dem Verkehrsverein, der zur Erneuerung seiner in den Anlagen und im Walde befindlichen Bänke um Überlassung von Holz bat, wurde mit Rück­sicht auf sein gemeinnütziges Wirken 3 Raummeter Fichtennutzscheiter und 2 Raummeter Eichenknup- ^°D°s°"K°^essionsgesuch des Besitzers derObe­ren Ziegelhütte" wurde, da es sich um Uebergang einer schon immer bestehenden Wirtschaft tm Erb- gange handelt, befürwortet.

Die eine Hebamme erhält die poften für ihre Teilnahme an einem Lehrgang m Mainz in Hohe von 33,30 Mark vergütet, dagegen wurde die Be­schaffung von Instrumenten im Werte von 49,75 Mark vorerst zurückgestellt.

Nachträgliche Genehmigung fanden die Abjchap fung des Stationsbullen zum Preise von 600 Mark und die Anschaffung eines neuen Vogelsberger Bul-

tut ihre Schuldigkeit, und man fühlt sich zeitweise in den Frühling versetzt. Kurz vor Rodheim biegen wir rechts ab und gelangen in das Gleibachtal. Unser Weg schlängelt hinter dem Gleiberg her, und die Fensternischen der verfallenen Burg schauen uns träumerisch an, indessen ein Kamerad uns von alten Zeiten der Burgen Interessantes berichtet. Bald landen wir in Krofdorf, kehren ein und lassen den inzwischen knurrenden Magen auf seine Rechnung kommen. Fröhliche Lieder steigen, und dann treten wir den Heimweg an. Unser Weg führt den Wetten­berg entlang bis an den Bahndamm, wo wir auf die Landstraße nach Gießen kommen. Gegen 16.30 Uhr landen wir im Vereinsheim, wo uns über­raschenderweise von unseren Wanderschwestern mit Kaffee und Kuchen gedeckte Tische erwarten. Wieder fühlt man deutlich:Wanderer sind eine Familie". Anschließend wechseln Musik, Heimatvorträge und schöne Wanderlieder. Bei fesselnden Worten unseres Ortsgruppenleiters nimmt dieser die Dekorierung von verdienten Wanderern vor, und zwar für 25 Wanderungen: Lore Kohl, Emmi Schmidt, W. Dei­bel, E. Bachmann, W. Hönig und M. Horn; für 50 Wanderungen: Hanna Mannel, W. Gerlach und R. Gelzenleuchter; für 75 Wanderungen: Georg Römer; für 175 Wanderungen: Georg Mader. Kamerad E. Bachmann und W. Kohlermann er­hielten dann noch die Nadel für 10jährige treue Mitgliedschaft. Es folgten noch Vorträge, Gesang und unsere Hausmusik, und leider verrannen schnell die schönen Stunden im Kreise derWäller".

** Sonntagsrückfahrkarten zum Kar­neval in Mainz. Die Reichsbahndirektion Mainz teilt mit: Aus Anlaß der Karnevalstage in Mainz, 2. bis 5. März, können von allen Bahn­höfen im Umkreis von 100 Kilometer um Mainz

MIT: Eisenkernspulen - Sperrkreis Flutlicht- Linearskala - zwei Entbrummern Entdampfer Tonblende - Lichtnetzantenne - 3 Watt Endleistung Preis mit Röhren ohne Sperrkreis RM. 222 .usiU.L Sperrkreis RM. 5-

Sonntagsrückfahrkarten (auch Vlankofonntagsrück- fahrkarten) nach Mainz Hbf., Mainz-Kaste! und Mainz-Süd ausgegeben werden. Die Karten gelten: zur Hinfahrt von Samstag, 2. März, 12 Uhr, bis Dienstag, 5. März, 24 Uhr (Beendigung der Hin­fahrt), zur Rückfahrt von Samstag, 2. März, bis Mittwoch, 6. März, 12 Uhr (spätester Antritt der Rückfahrt).

Amtsgericht Gießen.

Der Milchhändler K. P. aus N. wurde durch Strafbefehl zu insgesamt 100 Mark Geldstrafe ver­urteilt. Dagegen legte er Einspruch ein. In der gestrigen Hauptverhandlung wurde festgestellt, daß der Angeklagte Ende August 1934 mit seinem Lie­ferwagen auf der Straße Gießen Daub rin gen fuhr, ohne die rechte Seite ein^uhalten. In einer Kurve kam ihm ein Personenkraftwagen entgegen, der durch das verkehrswidrige Fahren des Ange­klagten gegen einen Baum fuhr. Die Beweisauf­nahme ergab nichts für eine Unschuld des Ange­klagten, so daß es bei der obigen Strafe blieb. Der Angeklagte trägt außerdem die Kosten des Verfahrens.

Sodann befaßte sich das Gericht mit der in Gie­ßen wohnhaften Ehefrau E. M. Die Anklage legte ihr zur Last, am 15. Juli 1934 in Gießen ihre Stieftochter in roher Weise mißhandelt zu haben. Die ausgedehnte Beweisaufnahme es waren etwa zwölf Zeugen geladen ergab, daß die An­geklagte ihre Stieftochter geschlagen, getreten und an den Haaren herumgezogen hat. Das Gericht verurteille die Angeklagte zu einer Gefängnis­strafe von vier Monaten. Die Angeklagte, die schon wegen Körperverletzung vorbestraft ist, trägt die Kosten des Verfahrens.

Briefkasten der Redaktion.

St in G. Nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches ist die Miete regelmäßig postnumerando zu zahlen; lediglich bei entsprechender vertraglicher Abmachung kann der Vermieter die Miete im vor­aus verlangen.

k. Z.» Eichweg. Die Frauen des Jahrgangs 1885 haben sich bisher zu einer eigenen Vereinigung nicht zusammengefunden. Eine Anzahl der Frauen dieses Jahrganges hat sich aber der Frauen-Fünfziger-Ver» einigung von 1884 angeschlossen. Führerin dieser Vereinigung ist Frau G. Weisel, Schottstraße 10.

schein Vorwärtsdrängen ließ die Kameraden mit ihren Angehörigen einige genußreiche Stunden er­leben, wie auch der Führer des Sturms, Oberschar­führer Wendel, in seiner Begrüßung zum Aus­druck brachte. Gerade die Frauen sollten sich über die Unbequemlichkeit hinwegsetzen, wenn der Mann einmal öfters zum Dienst beansprucht wird, denn der Mann tue das nicht für sich, sondern für Deutschland. Und mitzuhelfen an dem inneren Auf- und Ausbau unserer Nation sei der größte Stolz und die höchste Aufgabe eines SA.-Mannes. Nach einem Gruß an den Führer und dem Gesang der Nationalhymnen nahmen die Vorführungen ihren Anfang. Umrahmt wurden die Darbietungen mit Musikvorträgen einer SA.-Kapelle. So brach­ten die Trupps Reiskirchen und Saasen einige kleinere Lustspiele zum Vortrag, während eine Turnerriege und ein Gesangsquartett ebenfalls sehr erfreuten. Zu später Stunde erschien noch, freudig begrüßt, der Führer des Sturmbanns, Obersturm­bannführer Hahn (Laubach). Nach einem Gruß des Sturmführers richtete der Sturmbannführer herzhafte Worte an die Kameraden und deren An­gehörige. Er erinnerte an die Zeit, in der er ein­mal vor Jahren in dem gleichen Saale gestanden hat, und verglich jene Zeit des Bruderkampfes mit heute. Heute sei es nur dem Willen und der Macht der Persönliches des Führers zu verdanken, daß sich alle, auch die damals noch gegen ihn standen, die Hand reichen und sich der großen Verpflichtung be­wußt sind: SA.-Mann sein, heißt Deutschland tra­gen. Einzelvorträge, Kaffee und Weck, lustige Vor­träge in Mundart, gemeinsamer Gesang und Tanz hielten die Kameraden und ihre Frauen noch lange beisammen.

cxD Göbelnrod, 15. Febr. Der Gesang­verein Eintracht veranstaltete bei Gastwirt Schultheiß einen Liederabend, der seine be­sondere Note durch die Mitwirkung einiger Mit­glieder der Reichswehrkapelle Gießen erhielt. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Vereinswalter Kern die Besucher, insbesondere die Vertreter der Partei und der Gemeinde, sowie den Kreiswalter des Kreises Ohm - Lumdatal, Berufsschullehrer Gengnagel (Grünberg). Das Programm war reichhaltig und recht mannigfaltig. Der Chor des Vereins fang unter Leitung von Lehrer Allen- d ö r f e r Chöre von Moldenhauer, Heinrichs, Cor­nelius, C. M. von Weber, Nagel und Moellendorf. Auch wurden Quartette und Duette und zwei ge­mischte Chöre mit Instrumentalbegleitung zu Gehör gebracht. Die Darbietungen wurden mit voller Hin­gabe gesungen und mit starkem Beifall ausgenom­men. Ganz besonderen Anklang fanden die mit alt­bekannter Exaktheit wiedergegebenen Musikstücke der Reichswehrkapelle Gießen.

+ Grünberg, 15. Febr. Am heutigen Frei­tag fand in der hiesigen Oberrealschule unter dem Vorsitz von Oberschulrat Dr. Leip die Ab­schlußprüfung statt. Von 13 Prüflingen, die sich ihr unterzogen, erhielten 12 das Reifezeugnis.

Q Kefselbach, 15. Febr. Der Gesang­vereinLiederkranz" veranstaltete bei Sangesbruder H ö ch st einen wohlgelungenen und stark besuchten Unterhaltungsabend. Die Vortrags­folge brachte in rascher Abwechslung Chöre, Quar- tettvorträge und Volkslieder, die unter Leitung von Chormeister S ch o m b e r gesungen wurden und Zeugnis von der guten gesanglichen Leistung des Chores ablegten. Der Vereinswalter gab im Ver­laufe des Abends einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins seit der Gründung im Jahre 1873. Humorvolle Gedichtvorträge, gemeinsam gesungene Lieder, zu denen auf der Bühne die entsprechenden lebenden Bilder gestellt wurden, unterhielten außer­dem sehr gut. Der offizielle Teil endete mit einem Treugelöbnis zu Führer und Volk. Der Abend brachte allen Teilnebmern ein schönes Erlebnis.

Allendorf a. d. Lumda, 15. Febr. Gestern feierten der hiesige Ortsbürger Heinrich K r i e b III. und seine Ehefrau Elisabethe, geborene Riedesel, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. An der Feier nahmen die Kinder, Enkel und Urenkel des Hochzeitspaares, sowie ein großer Teil der hiesigen Einwohnerschaft teil. Am Nachmittag wurde das Jubelpaar durch ein Ständ­chen der ersten Schulklasse unter Leitung von Leh­rer Strack geehrt. Der Ortsgeistkiche, Pfarrer Andres, und eine Abordnung der hiesigen Frauenhilfe überbrachten die Glückwünsche und überreichten die Geschenke der hiesigen Kirchen­gemeinde und Frauenhilfe. Außerdem wurde das Paar überaus reichlich aus der Mitte der Gemeinde beschenkt. Der Jubilar steht im 89., die Jubilarin im 83. Lebensjahre. Beide erfreuen sich noch einer seltenen geistigen und körperlichen Rüstigkeit und Frische. K r i e b hat seine aktive Militärzeit im Dragoner-Regiment 23 in Darmstadt gedient. Den Krieg 1870/71 machte er in der Artillerie-Muni- tionskolonne mit. Vor dem Kriege 1870/71 war der Jubilar längere Jahre in Paris beschäftigt. Die Kenntnisse in der französischen Sprache, die er sich während dieser Zeit in Paris angeeignet hatte, haben ihm wertvolle Dienste geleistet, so daß er sehr oft als Dolmetscher verwandt wurde. Auch wurde er mehrere Male in diesem Kriege ausge­zeichnet. In den letzten Monaten wurde unter Leitung von Sturmbannarzt Dr. Kun z, hier, ein Sanitätskursus für die hiesige Frauenschaft abgehalten. Daß der Kursus reges Interesse erregte, geht daraus hervor, daß außer den acht verpflichteten Sanitäterinnen noch ungefähr 30 Frauen und Mädchen als Hörerinnen teilnahmen. Vergangenen Montagabend fand die Schlußprüfung statt, die zur Zufriedenheit aller Be­teiligten ausfiel. Eine kleine Nachfeier beschloß den Abend.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 15. Febr. Im großen Saal des Hessischen Hofs" fand gestern ein Theater­abend statt, der von der NS.-Kulturgemeinde veranstaltet war und vom Frankfurt e r

Künstlertheater für Rhein und Main ausgeführt wurde. Unter der Spielleitung von Fritz Richard Werkhäuser wurde das Drama von Max Halbe:Der Strom" gegeben. Es war für alle, die der Aufführung beiwohnen konnten, ein hochbefriediqender Genuß, aaben doch die Dar­steller ihr Bestes, um den schwierigen Rollen ge­recht zu werden. Starker Beifall belohnte die Schauspieler für ihr erstklassiges Spiel. Nicht un­erwähnt soll bleiben, daß die an und für sich etwas primitive hiesige Bühne durch die Theatergruppe in effektvoller Weife hergerichtet war, so daß die ganze Darbietung ein wohlgelungenes, abgerunde­tes Bild bot.

Kreis Büdingen.

tz. Nidda, 15. Febr. Der Reichs rundfunk veranstaltete in unserer Stadt eine Werbekund­gebung. Auf dem Marktplatz wurden Konzerte des Frankfurter Senders übertragen. Am Nach­mittag wurden den Schülern leichtverftändliche Aufklärungen über den Rundfunk gegeben. Am Abend folgte eine große Menschenmenge im Gam- brinussaal den Ausführungen eines Ingenieurs des Reichsfenders Frankfurt überDas Rundfunk- roefen und feine Entwicklung feit dem Jahre 1823." Bildliche Veranschaulichungen, einige kurze Ton­filme und die Verlosung eines Volksempfängers beschloßen den Abend.

Kreis Alsfeld.

Homberg, 15. Febr. Die NS. - Kultur­gemeinde in der NS. -Gemeinschaft Kraft durch Freude" veranstaltete in der Stadthalle einen interessanten Abend. Lehrer Schmoll (Elpenrod) sprach einleitend über das Wollen derRomantischen Kleinkunst-Bühne" Ber­lin. Die Künstlertruppe, die den Abend ausfüllte, brachte sodann verschiedene naturgetreue Lebensbil­der zur Aufführung. Man sah einen interessanten Tanz, ein lustiges Duett, ein schönes Spiel aus dem Jahre 1714, das bäuerliches Lebensgefühl gestalten wollte, ferner gefiel die Vorlesung eines Brand­berichtes sehr gut, schließlich wohnte man auch einer Ballettstunde bei. Musikalische Darbietungen füllten die Pausen aus. Ein Hans-Sachs-Spiel, ein Volks­lied in Frankfurter Gepräge, eine Vorlesung aus Schnurren" von F. Timmermans und ein szenisch gestaltetes Volkslied rundeten das Pro­gramm ab. Die Darbietungen wurden mit großem Beifall ausgenommen.

st. Kirtorf, 15. Febr. Im Saale des Rat­hauses wurde ein Schulungsabend für Jung bauern abgehalten, an dem sich auch Amtswalter der PO. und der Deutschen Arbeits­front beteiligten. Ortsbauernführer Pa. Friedrich L i e h r eröffnete den Abend. Dr. Lehr von der bäuerlichen Werkschule Alsfeld hielt einen Vortrag über das ThemaWas will die Erzeugungsfchlacht?" Der Redner gab in feinen mit großer Aufmerksam­keit entgegengenommenen Ausführungen eine Fülle von praktischen Anregungen für die wirtschaftlichere Ausnützung der landwirtschaftlichen Betriebsmittel Insbesondere setzte sich der Vortragende lebhaft für eine Intensivierung der Schafzucht ein. Der hiesige MännergesangvereinLieder­kranz" hielt bei Georg Stumpf I. seine Jahres­versammlung ab. Vereinsführer Wilhelm Lather gedachte zunächst der im vergangenen Jahre ver­storbenen Sangesbrüder Friedrich Pfeil, Theodor R e i ch m a n n und Heinrich L a t h e r I.; die Toten wurden mit einer Minute stillen Gedenkens ge­ehrt. Im weiteren Verlaufe der Versammlung gab der Vereinsführer einen Ueberblick über das Wir­ken des Vereins und wies gleichzeitig auf die Auf­gaben der deutschen Sänger im Rahmen des Deut­schen Sängerbundes hin. Er ermahnte vor allem, sich regelmäßig an den Gesangsstunden zu beteili­gen. Ferner wurde darauf hingewiesen, daß der Verein im Jahre 1936 sein 75jähriges Bestehen feiern kann. Der seitherige Vereinsdiener Heinrich Sprankel legte sein Amt nieder; an seine Stelle wurde Friedrich Kellner bestimmt. Ein dreifachesSieg-Heil!" auf Führer und Vaterland beschloß die Versammlung.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 15. Febr. Ein Unfall er­eignete sich gestern Nachmittag in dem oberen engen Teil der Bahnhofstraße. Die Pferde eines dort haltenden Frachtfuhrwerkes scheuten und ver­suchten in Richtung nach dem Bahnhof auszubre­chen. Beim Drehen des Fuhrwerks wurden zwei größere Schaufensterscheiben des Schuh­hauses Brüggemann eingedrückt. Einige Häu­ser weiter kam das Gefährt durch das wagemutige Zugreifen des Fuhrmanns zum Stehen. Dabei ver­letzte sich das eine Pferd am Treppengeländer eines Hauses schwer an der Brust. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

In der kommenden Woche beginnen in unserer Stadt zwei Sportkurse des Sportamtes Frankfurt a. M. der NS.-Gemeinfchaft ,Kraft durch Freude".

Am Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr, in der Turnhalle des Lyzeums, Dammstraße, ein Kursus Fröhliche Gymnastik und Spiele (nur für Frauen).

Am Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, in der Turn­halle des Lyzeums, ein Kursus Allgemeine Körperschule (für Männer und Frauen).

Wer kann teilnehmen? Jeder Volks­genosse, gleichviel, ob Mitglied der Deutschen Ar­beitsfront oder nicht, kann an den Sportkursen und sonstigen Einrichtungen (Vorträge, Sonderveran­staltungen) des Sportamtes teilnehmen. Nichtarier sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Kosten und Dauer des Kursus: DAF.-Gebühr 20 Pf., Normal-Gebühr 40 Pf. für den Abendkursus (etwa Vh Stunde).

Anmeldungen, sowie Auskunft auf der Geschäfts­stelle der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", Schanzenstraße 18, Zimmer 10.

Fröhliche Gymnastik und Spiele (ftur für Frauen).

Ein Mann muß bis zu einem gewissen Grade für kräftigen Muskelaufbau sorgen. Eine Frau soll jedoch ihre körperliche Ertüchtigung durch andere Mittel und auf anderen Wegen suchen. Ihr liegt vielmehr die leichtere Gymnastik, die des Spiele­rischen nicht entbehren soll. Neben den rein gym­nastischen Uebungen und einer leichteren Körper-

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DB. GEOBG SEIBT AG