Oberhessen.
bracht. Da diese Aufführung ein würdiger Auftakt zum Heldengedenktag ist, nehmen alle Gliederungen der NSDAP, geschlossen teil.
Landkreis Gießen.
* Wieseck, 14. März. Am gestrigen Mittwoch veranstaltete die Wiesecker Gas-Versorgung im Saale des Gasthauses Braun einen heiteren Werbeabend für neuzeitliche und spar- same Küchensührung. Schon vor Beginn des Vortrages war der Saal überfüllt, über 350 Hausfrauen waren erschienen. Der seitherige Geschäftsführer B e t h eröffnete den Gas-Abend und führte gleichzeitig den neuen Betriebsleiter S t e d i n g ein. In allgemein verständlicher Plauderei zeigte sodann Frau Ockel den Besuchern, wie man auf Gas schmackhaft und billig die Speisen zubereiten kann. Sie gab in humorvoller Weise, zum Teil „frei nach Busch", eine Menge Ratschläge und Hausfrauenkniffe bekannt, die darauf hinzielten, der Hausfrau die Arbeit in der Küche zu erleichtern. Die weiteren Ausführungen waren der Brenner, und Gasherdkonstruktion, der guten Be- Handlung des Gasherdes, der Zeit- und Fetterspar- nis sowie der zweckmäßigen Warmwasserbereitung gewidmet. Weiterhin wies die Rednerin auf die durch die Reichsregierung geförderten Arbeits- befchaffungsmaßnahmen des Installationshandwerks, des Fachhandels und des Gaswerks hin, die bis zum 31. März 1935 bei Einkauf von Gasgeräten und Jnstallationsarbeiten Vergünstigungen in Form von Barzuschüssen und Gas-Gutschriften gewähren. Tausende von Litern Gas, Gaskocher und andere nützliche Gebrauchsgegenstände wurden verlost.
v Lollar, 14. März. Die Sammlung des Dolksbundes für das Deutschtum im A u s l a n d, die von Mädchen der Berufsschule und von Konfirmanden vorgenommen wurde, erbrachte in unserer Gemeinde einen Reinertrag von 65,56 Mark, der dem Winterhilfswerk zugeführt wird. Die erste Sammlung im Januar hatte 37,03 Mark erbracyt.
— Steinbach, 14. März. Der Evangelische Frauenchor und die Evangelische Frauenhilfe hatten am Mittwochabend ihre Mitglieder und deren Angehörige eingeladen zum Schlußabend, der herkömmlicher Weise im Saale des „Einhorn" abgehalten wurde. Nach einem Eröffnungsmarsch der Musik begrüßte der Leiter der Vereine, Pfarrer D ö l l, die Mitglieder und Gäste und wünschte ihnen einen Abend der Erhebung und der Freude. Mit dem gemeinsamen Gesang von .Lobe den Herrn" klang die Begrüßung aus. Hierauf brachte Frau Anna Krämer, 2. Vorsitzende der Frauenhilfe, dem Leiter die Glückwünsche der Frauenhilfe zu seinem 2 5. Amtsjubi» l ä u m dar, und Frau Helene Keßler, Vorsitzende des Frauenchors, gratulierte in einem Gedicht für den Frauenchor. Beide Vereine überreichten gemeinsam ein Ehrengeschenk. Pfarrer D ö l l dankte herzlich für die Glückwünsche und das Geschenk, die schönste Ehrung, die er sich wünschen möchte, sei die Treue der Mitglieder zu Kirche und Vaterland. Der Frauenchor sang nun unter Leitung seines Dirigenten Musikmeisters Schleuse „Gott grüße dich" und „Das Herbstlaub fällt". Nach dem Dor- trag des Gedichtes „Frauenlob" folgte der gemeinsame. Gesang des Liedes: „Schönster Herr Jesu." Die Musik leitete dann durch ein Musikstück über zu dem vaterländischen Festspiel: „Germania und ihre Kinder." Die unselige Zerrissenheit der Ver- gangenheit mit dem Streit und der Zwietracht erstand noch einmal vor unseren Augen, um so Herr- kicher stand dann im Schlußbild das einige Deutschland, „Germania und ihre Kinder", geeint durch den Führer. Das Spiel mündete in den Gesang des Deutschlandliedes, woraus der Leiter das Sieg- Heil dem Führer ausbrachte. Das Horst-Weffel- Lied, gemeinsam gesungen, schloß das Festspiel, das großen Beifall fand, den die Verfasserin redlich ver- bient hatte. Nach einem Musikstück der Kapelle sang der Frauenchor: „Schlaf mein holdes Bübchen" und „Wem Gott will rechte Gunst erweisen". Nach gemeinsamem Gesang und einem weiteren Musikvortrag folgte der Einakter: „Fremde Leute sagen", ein heiteres Spiel von Neudeck. Flott gespielt erregte das Spiel stürmische Heiterkeit der dankbaren Zuhörerschaft. Nach zwei Musikvorträgen und dem gemeinsamen Liede „Weist du wieviel Sternlein stehen", wurden Schattenbilder gezeigt. Einige Volkslieder gefielen sehr. Der Schluß war das Schattenbild „WHW.", das zu einer Sammlung für das Winterhilfswerk aufforderte, die fast 15 Mark ergab. Nach einer Darbietung der Musik sang der Frauenchor noch: „Wenn ich den Wandrer frage" und „O du klarblauer Himmel" und als scherzhafte Ueberleitung zum inoffiziellen Teil den Kanon:
C—A—F—F—E—E. Diese Gesänge, wie auch alle Darbietungen des Chores, fanden wohlverdienten Beifall. Nach der Kaffeepause, die in gewohnter Weise eingerichtet war, hielt der Leiter die Schlußansprache. Er dankte zunächst allen, die mitgewirkt hatten, dem Chor, den Darstellerinnen, den Dichte- rinnen, der Leiterin der Spiele, und warb dann für die Vereine. Die Treue zu evangelischem Glauben und zum deutschen Volk und seinem Führer soll so gepflegt werden, daß wir uns von niemanden darin übertreffen lassen wollen. Das sei das Ziel der Vereinsarbeit gewesen und solle es bleiben. Mit dem gemeinsamen Gelang des Liedes „Nun ruhen alle Wälder" schloß der Abend. — Zu dem 25. Amtsjubiläum von Pfarrer D ö l l fei noch berichtet, daß die Kirchenoorstände von Steinbach und Albach als Vertreter die beiderseitigen ausführenden Mitglieder, Bürgermeister a. D. Krämer und Bürgermeister Lenz, entsandt hatten, die im Austrage der Kirchenvorstände ihren Pfarrer beglückwünschten und ein Ehrengeschenk, einen Sessel, überreichten. Dazu passend hatten die Vereine ein Tischchen geschenkt.
♦ Lang-Göns, 14.März. Der Kriegerverein hielt im Gasthaus ,Lum Gambrinus" seine Jahresversammlung ab. Der erste Vorsitzende Karl Kd. Nern begrüßte die Erschienenen und gedachte der verstorbenen Kameraden, des ehrwürdigen Generalfeldmarschalls von Hindenburg und des verstorbenen Führers des Kyffhäuserbundes General der Infanterie von Horn. Darauf erstattete der Schriftführer Wilh. Euler Bericht über die Tätigkeit des Vereins. Der Rechner Fr. Hö- f e r gab den Kassenbericht bekannt, der einen Ueberschuß von 80 Mark aufwies. Bürgermeister Wenzel wies in einer kurzen Ansprache auf die Kameradschaft der Frontsoldaten hin. Nach einer weiteren Aussprache und dem Gesang alter Soldatenlieder wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschloffen.
* Lang-Göns, 15. März. Am Samstag, 16. März, findet in unserem Ort die Aufführung des Totentanzspiels von Alois Lippl (dem Verfaffer der „Pfingstorgel", die vor einiger Zeit im Gießener Stadttheater mit großem Erfolg aufgeführt wurde) statt. Das Spiel wird von der bekannten Laienspielschar der NS.-Gemeinschast ,Kraft durch Freude" Alsfeld unter Leitung des Pg. Kraus aufgeführt. Das Totentanzspiel wurde bis jetzt in Mainz und in einigen rheinhessischen Dörfern mit großem Erfolg von derselben Gruppe ge°
kreis Schotten.
rl. Gedern, 13. März. Die hiesige Jung- m ä d e l s ch a r veranstaltete einen sehr gut besuchten und recht gelungenen Elternabend. Ihre Bühnenstücke vom „Dornröschen", von ,Länsel und Gretel" und anderen lustigen und lehrhaften Sachen hatten sie ohne jede Mithilfe von Erwachsenen eingeübt und spielten sie echt kinder- tümlich. Frisch erklangen ihre Lieder und Spxech- chöre, und ihr kleines Kinderorchester machte großen Eindruck. Mit dem Lied der Hitlerjugend schloß der Abend. — Der volksdeutsche Schulungsabend, den die Ortsgruppe des VDA. im Speisesaal des hiesigen Schlosses veranstaltete, war leider über den Kreis der Angehörigen des Arbeitsdienstlagers hinaus zu wenig besucht. Lehrer S ch n i e r l e sprach über volksdeutschen Kampf im allgemeinen und den besonderen der Südttroler. Lehrer Becker behandelte die Bedeutung des Auslandsdeutschtums für die jeweiligen Gastländer und für unser Reich. Lehrer I n t e r t h a l unterrichtete über die Geschichte des Auslanddeutschtums. Zum Schluß zeigte Lehrer S ch n i e r l e an Hand wertvoller Urkunden die zum Teil heute noch lebendigen Beziehungen unserer engeren Heimat zum Aus- landsdeutfchtum. Die Vorträge wurden von Liedern und Musikstücken umrahmt.
Preußen.
Oer Führer als Ehrenpate.
LPD. Herborn, 14. März. Der Führer und Reichskanzler bat bei dem neunten lebenden Kind des Dfenarbeiters Willi Lupp in Breitscheid die Ehrenpatenschaft übernommen. Wegen Steuerhinterziehung verurteilt.
LPD. Frankfurt a. M., 14. März. Das Schöffengericht erkannte gegen den Joh. Schmidt wegen Steuerhinterziehung auf 10 000 Mark Geldstrafe. Der Angeklagte, der zeit- wellig drei Cafös in Frankfurt betrieb, hatte in den letzten zehn Jahren an Umsatz- und Krisenlohnsteuer etwa 40 000 Mark hinterzogen.
kreis Wetzlar.
* Rodheim a. d. Bieber, 14. März. Der diesige 31jährige Zimmermann Wilhelm Kraus- köpf zog sich einen Unterschenkelbruch zu und mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden.
Läger und Hund im Reichsiagdgeseh.
Don Siudirnrai Ernst Hölzel.
Der § 34 des Reichsjagdgssetzes tontet: „Für größere Jagdbezirke kann dem Jagdausübungsberechtigten die Verpflichtung auferlegt werden, Jagdhunde zu halten."
Das Reichsjagdgesetz selbst ist bekanntlich nur ein Rahmengesetz, das noch durch besondere Dürchfüh- rungsbestimmungen und Verordnungen zu ergänzen ist. Die Durchführungsbestimmungen fehlen noch, daher ist noch nicht bekannt, in welcher Weise obengenannter Paragraph sich in der Praxis auswirken wird. Der geistige Vorläufer des RJG., das Preußische Jagdgesetz vom 18. Januar 1934 sah den Zwang zur Hundehaltuna bei einem Revier von 4000 Morgen Mindestgröße vor. Es wäre aber weit gefehlt, wenn ein Jäger nun in einer solchen Festsetzung eine Anerkennung dafür sehen würde, daß er ohne Hund weidmännisch jage, wenn sein Revier eine geringere Größe hat. Es ist hoch erfreulich, daß das Gesetz überhaupt einmal den Gedanken festgelegt hat, daß zum weidgerechten Jagen der Hund gehört. Früher, als die Zahl der Jäger viel geringer war als heute, war der Hund als Gehilfe des Jägers eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Das Bild hat sich wesentlich geändert. Die Gründe sind verschiedener Art. Einmal fehlte einer großen Zahl der Jäger der neueren Zeit die jägerische Erziehung von Grund auf, und die Führung des Hundes war ihnen unbekannt. Ferner war mit der Haltung des Hundes in mancher Stadtwohnung soviel Unangenehmes verbunden, daß der Jäger deswegen darauf verzichtete. Schließlich gab es eine große Zahl, die vor den Unkosten scheute, die Anschaffung, Fütterung, Versteuerung usw. eines Hun- des immer mit sich bringen. Wie oft sah man, daß das Feld für die besten Waffen, das schönste Auto
u. 8. da mar, während der billigste Hund noch zu teuer erschien. Dabei muß einmal ganz offen ausgesprochen werden, daß die Jagdausübung ohne Hund in der Mehrzahl der Fälle mit weidgerechter Jagd nichts mehr gemein bat und in vielen Fällen Aasjägerei ist. Wer die Hühner selbst heraustritt, versagt sich nicht nur einen jagdlichen Genuß, sondern weiß ganz genau, daß jedes nicht tödlich getroffene, z. B. geflügelte oder geständerte Stuck, für ihn verloren ist, aber dafür einem mehr oder weniger qualvollen Ende entgegengeht. Jeder ehrliche Weidmann weiß ebenso gut, wie viele Hasen auf der „Suche" angeflickt werden oder sogar mit zerschossenen Läufen abgehen, ohne daß der Jäger ihrer habhaft werden kann, wenn ihm der Hund fehtt. Wie mancher Bock, wie mancher Hirsch sind elend und qualvoll verludert, well kein brauchbarer Hund zur Stelle war.
Wenn bas Jagdgesetz ganze Arbeit leisten wollte, konnte es an ber Frage -der Hundehaltung nicht vor- überaehen. Es kommt aber nicht darauf an, daß überhaupt ein Hund gehalten wird, sondern darauf, daß der Hund wirklich die Aufgaben erfüllt, die ihm in der Praris gestellt werden. Die Aufgaben des Hundes zerfallen vor allem in zwei Gruppen, in feine Arbeit vor dem Schutzs also das Aufsuchen -des Wildes, und die nach dem Schuß, also das Bringen und vor allem das Derlorensuchen solcher Stücke, die nach dem Schuß sich noch dem Schützen zu entziehen wußten und nun irgendwo krank in einer Deckung stecken. Gerade an der letzten Leistung, dem Verlorensuchen, hat der Gesetzgeber besonders In- tereffe. Denn sie muh verlangt werden aus Grün- den des Tierschutzes wie auch der Volkswirtschaft.
Ein fteiwilliger Zusammenschluß von Jägern, der
„Verband zur Prüfung von Gebrauchshunden zur Jagd" hatte es sich seither zur Aufgabe gestellt, dem deutschen Weidmann einen Hund durch scharfe Auslese auf Prüfungen heranzuziehen, der all diesen Aufgaben gerecht wurde. Dieser Verband ist heute als Fachschaft .Lagdgebrauchshundewesen" dem „Reichsoerband für 'das deutsche Hundewesen" (RDH.) eingegliedert. Zwischen dem RDH. und dem Reichsjägermeister ist nun in den letzten Tagen ein Abkommen getroffen worden, dessen Kenntnis für alle Jäger von größter Bedeutung ist, aber offenbar noch wenig beachtet wurde. Es muß vom Standpunkt des Jägermeisters aus verlangt werden, daß die zur Jagd verwendeten Hunde wirklich brauchbar im Sinne einer weidgerechten Jagdausübung sind. Daher ist bestimmt, daß die Gauiägermeister mindestens einmal im Jahr jeden Hund, der sich im Besitze eines Forstbeamten, Jagdaufsehers, Eibenjagdbesitzers und Jagdpächters befindet, zu prüfen haben. Diese Prüfung wiederholt sich jedes Jahr! Aber noch etwas sehr wesentliches kommt hinzu. Der Hund muß von seinem Besitzer selbst vorgeführt werden, d. h. die Prüfung erstreckt sich auf Herr und Hund. Darüber werden die Abrichter von Jagdhunden froh sein. Denn nun müssen doch die Erwerber ihrer Hunde sich selbst mit den Grundlagen der Hundeführung vertraut machen.
Wie war es seither? Nur ein Fall zur Beleuchtung: Ich vermittelte vor einigen Jahren den Verkauf eines auf Anlageprüfung hoch bewerteten Hundes, der gut abgefüyrt war. Wenige Tage darauf bekam ich von dem neuen Besitzer einen Brief, in dem der Hund als das größte Mistvieh dieses Jahrhunderts dargeftellt wurde. Darauf Tele- ?ramm: „Sofort zurück." Der Hund, der mich nicht annte, kam an. Ich nahm Flinte und Hund und ging hinaus. Hühnerjagd, großartige Suche, bestes Dorstehen, erfolgreiche Derlorensuche in klatschnassen Kartoffeln nach geflügeltem Huhn, sauberes Bringen. Auf dem Heimweg begegnet mir ein Gießener Jäger, der einen Hund sucht. Am Folgetag führe ich als für den Hund ganz Fremder ihm den Hund in seinem Revier vor, er führt ihn selbst und erwirbt ihn einige Tage daraus, ohne daß der Abrichter und Verkäufer noch einmal in Erscheinung getreten war. Im nächsten Jahr macht der Hund auf der Gebrauchsprüfung mit 120 Punkten die höchst mögliche Punktzahl für Feldarbeit, wo er angeblich ganz versagt hatte.
Dies nur ein Beispiel zur Erhellung, weswegen auch die Jäger geprüft werden müssen. Hundefüh- ren will gelernt sein, und wer Jäger sein will, muß es lernen. Der Jungjäger wird in Zukunft in der Jägerprüfung darin geprüft. In der Prüfung des Gaujägermeisters ist nur zu erklären: „Der Hund ift verwendbar (oder nicht)." Es kann also unter Umständen feine Abschaffung und fein Ersatz verlangt werden. Woher der Ersatz aber kommt, d. h. wer nun dem deutschen Jäger den leistungsfähigen Hund liefert, darum kümmert sich der Jägermeister nicht. Und hier liegt das wichtige Gebiet der Zucht- und Prüfungsvereine.
Die Vereine der Fachschaft „Jagdgebrauchshunde- wesen" (also z. B. der „Hubertus" Gießen) haben in Zukunft ihre Prüfungen weiter abzuhalten und dabei die Hunde nach ihren Leistungen zu klassifizieren, also erste bis dritte Preise zu vergeben und dadurch eine Auslese zu treffen, die vom Züchter ausgewertet werden kann. Ein Hund, der eine solche Prüfung besteht, ist im Prüfungsjahr und Folgejahr von der Prüfung beim Jägermeister befreit. Der Gauiägermeister nimmt als Gast an den Prüfungen dieser Vereine teil, um einen Ueberblick über das Material zu bekommen. Damit wird endlich dem Leistungsgrundsatz Rechnung getragen, so wie Gebrauchshundeleute es immer gefordert haben. Den Gebrauchshundevereinen erwächst samt den Züchtern eine außerordentliche wichtige Aufgabe, nämlich dem deutschen Jäger den Hund zu geben, mit dem er in der Lage ist, die Anforderungen des RJG. zu erfüllen. Zu prüfen sind aber nicht nur Vorstehhunde als Gebrauchshunde, sondern auch Spezialhunde wie z. B. Schweißhunde, Bracken, Dachshunde, Terriers, Saufinder und »patter. Es wird gut fein, wenn sich die Jäger bald auf diese Gedanken einstellen und bei Neuanschaf- fungen nicht fragen: „Was kostet der Hund?" sondern „Was haben die Elterntiere geleistet?" und bei älteren, fertigen Hunden „Leistet er das, was der deutsche Gebrauchshund leisten muh?" Denn versagt der Hund, so kann alles Geld umsonst gewesen fein. Durch wirklich geeignete Jäger und vollwertige Hunde zum weidgerechten Jagen muß der Weg führen.
Bekanntmachung.
In der Generalversammlung am 22. September 1934 wurde das neue Einheitsstatut angenommen und das Geschäftsanteil eines Genossen auf 100,— Reichsmark festgesetzt. Die seitherige Haftsumme von 1500,— RM. wird auf 1000,— RM. herabgesetzt.
Sämtliche Beschlüsse erfolgten einstimmig.
Gläubiger, die diesen Beschlüssen widersprechen wollen, werden aufgefordert, sich zu melden. (1489V
Allendors a. d. Lumda, den 13. März 1935.
Spar- und Vorfchußvereln Allendors an der Lumda e. G. m. b. h.
E. L o tz II. Fo rmhals.
Einzige Brenn WSerfleüierw
in der Försterei Nieder-Ohmen
am Jreitag, dem 22. Mär, 1935. vormittags 9 Uhr, in der Dollichen wirtschaft zu Nieder-Ohmen aus verschiedenen Fvrstvrten.
rm Scheiter: 404 Buche, 39 Hainbuche, 6 Esche, 180 Eiche, 2 Erle, 10 Linde, 4 Kirschbaum, 2 Kiefer, 5 Lärche, 20 Fichte. Knüppel: 460 Buche, 120 Hainbuche, 6 Esche-Ahorn, 250 Eiche, 9 Kieser, 9 Lärche, 36 Fichte. Reifer 3. kl.: 888 Buche.
Brennholz mit blau unterstrichenen Nummern kommt nicht zum Verkauf. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, da nachträgliche Beanstandungen nicht berücksichttgt werden. Weiteres Brennholz wird in der Försterei Nieder-Ohmen nicht versteigert. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Landmann und die unterzeichnete Stelle. Personen, die ihre 1934er Domanialgesälle bis zum 8. Marz 1935 nicht bezahlt haben, kann der Zuschlag nicht erteilt werden. Bei Zahlung nach dem 8. März 1935 empfiehlt sich Quittungsvorlage auf dem Forst- amt und nicht in dem Versteigerungslokal.
Grünberg, den 13. März 1935.
Hessisches Forstamt Nieder-Ohmen.
S u ß n e r.
Ätta Anzeigen-Aktiengesellschafl Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften Gietzen / Sthulsivatze Z
APH RODITE
beschleunigt die Wirkung und beseitigt • • •• ’ Mitesserund Pickel
Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10
Schon fürNM.I.Sv I monafl - bei Abnahme einer Lieferung zu RM. 3.- aller 2 Monate - erwerben Sie bas bekannte botanische Pracht- und Standardwerk:
Die Pflanzenwelt derdeuWenHeimat und der angrenzenden Gebiete Zn Naturaufnahmen dargeftellt u. beschrieben von Or. Kurt Hueck. Drei Lande in 90 Lieferungen mit etwa 1000 eigenen Naturaufnahmen auf mehr als 400 bunten und einfarbigen Tafeln.
DerLezug in Lieferung«« ermöglicht Ihnen den Besitz dieses Prachtwerkes ohne drückende wirtschaftlich« Belastung. ,OaS Werk bat in der pflanzenkundlichen Literatur nicht seinesgleichen und man möchte hoffen,daß eS dazu beitrdgtDerständnis und Liede für die heimische Pflanzenwelt in immer weitere Kreise hineinzutragen..
tÄllgemeine Deutsche Lehrerzeitung.)
Verlange« Sie das bebildert« Derdeblott
Das Derk kann durch jede Luchhandlung bezogen werben. Hugo Vermühler Verlag
Lerlin»Lichterfelde iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiHn
Gewinnauszug
5. Klaffe 44. Preußisch-SüddeutschG (270. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer ffad zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
30. Ziehungstag 14. März 1935
0n der heutigen Schluß-Ziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 1000000 M. 332168
2 Gewinne zu 1OOOO M. 62972
12 Gewinne xu 2000 M. 1872 86977 135261 168699 314019 369861
18 Gewinne zu 1000 M. 9241 42384 103293 125963 165333 185778 208675 222585 253481
64 Gewinne zu 500 M. 16570 33379 39881 61709 81915 116718 127040 129518 148611 160331 163943 181133 182938 188313 206448 210608
210782 223997 233303 241685 258665 260720
266636 267270 270474 279028 348184 353556
363941 374906 379719 399020
144 Gewinne zu 300 M. 5962 6285 27056 31320 42855 46127 46989 72286 85630 92738 98661 99988 100688 107723 108171 114899 116255 120811 121668 122869 124124 137693 141500
145403 146098 148959 161286 166748 170581
173119 175517 179562 186390 186858 200637
212687 214560 226875 228789 228904 244152
244197 244759 245144 245537 268128 273437
274018 288259 291324 293487 295135 297565
304288 307764 313313 314968 323759 325516
327920 331386 333144 341685 353968 354446
356124 358069 360100 371598 374208 384354
388273
20 Tagesprämies.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar fe eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 7680 48960 153646 220604 252695 271806 276948 339647 347311 379011
Die Ziehung der 1. Klaffe der 45. Preußisch- Süddeutschen (271. Preußischen) Klaffenlotterie findet am 26. und 27. April 1935 statt.
Oleee 3 wesentlichen Elgeneehaften der guten Familien-Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aue- führungearten eohnell und «u mäfllgen Preisen srdhl’sche Druckerei, SchulstraOe 7, Anruf *191
Geschmackvoll Vornehm Persönlich
mal ihrer Waschfrau
e
ih
V/?'
einen Gefallen tun.
Es kommt Ihrer Wäsche zugute, wenn Sie Ihrer Waschfrau die Arbeit erleichtern. Nehmen Sie daher zum Einweichen das natürliche Wittel Burnus. Dann ist am andern Morgen das Wasser bunkel vor Schmutz. Burnus hat fast allesschon herausgezogen! Das Nachbearbeiten durch die Waschfrau kann milder und sanfter sein; die Wäsche wird bis auf den Grund sauber, frisch- oustend und weichgrifsig. Und die Waschfrau arbeitet gern bei Ihnen! Machen Sie einen Versuch.
Gutschein a 8154
fiit Äagust Jacobi Ä.-G. Darmstadt
Senden Sie mir kostenlos ein« Dersnchck»
Packung Burnus Name . . . — - —
Ort .
fttrofw ...............


